Landeshauptstadt Potsdam, Bereich VergabemanagementPotsdam
Praxistage in Werkstätten für Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs -Grundbildung Plus- des Oberstufenzentrums I Technik Potsdam
Zum Thema Berufsorientierung/Berufserprobung soll im kommenden Schuljahr 2026/2027 einmal im ersten Schulhalbjahr (nach den Herbstferien) und zudem einmal im zweiten Schulhalbjahr das Schulprojekt "Praxistage in Werkstätten" mit Schülerinnen und Schülern (SuS) des Potsdamer "Oberstufenzentrum I Technik" an einem außerschulischen Ort umges...
Vocational Training
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
- Published:
- August 02, 2026
- Deadline:
- September 01, 2026
- Topic:
- Vocational Training
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Zum Thema Berufsorientierung/Berufserprobung soll im kommenden Schuljahr 2026/2027 einmal im ersten Schulhalbjahr (nach den Herbstferien) und zudem einmal im zweiten Schulhalbjahr das Schulprojekt "Praxistage in Werkstätten" mit Schülerinnen und Schülern (SuS) des Potsdamer "Oberstufenzentrum I Technik" an einem außerschulischen Ort umgesetzt werden. Die Teilnehmenden sind Schülerinnen und Schüler des zweijährigen Bildungsgangs "Berufsfachschule Grundbildung PLUS" (BFS G Plus). Im ersten Schulhalbjahr 2026/2027 (außerhalb der Schulferienzeiten des Landes Brandenburg) sollen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 und im zweiten Schulhalbjahr 2026/2027 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Bildungsgangs BFS G Plus am Schulprojekt "Praxistage in Werkstätten" teilnehmen. Jede der beiden Jahrgangsstufen umfasst 2 Klassen mit insgesamt ca. 40 Schülerinnen und Schülern. Die Schülerinnen und Schüler sollen jeweils an 10 Tagen praktische Einblicke in die Berufswelt erhalten und dabei Arbeitsabläufe sowie Arbeitsweisen in 5 Berufsfeldern kennen lernen. * Angaben zur Zielgruppe: Die Anzahl der Teilnehmenden gliedert sich wie folgt: Leitungszeitraum: 1. Schulhalbjahr 26/27 Anzahl der Schülerinnen und Schüler: 40 - davon mit Migrationshintergrund: 40 Alter der Schülerinnen und Schüler: 17 - 19 Jahre Level der Sprachkenntnisse Deutsch: A2 - B1 (GER) Leitungszeitraum: 2. Schulhalbjahr 26/27 Anzahl der Schülerinnen und Schüler: 40 - davon mit Migrationshintergrund: 40 Alter der Schülerinnen und Schüler: 16 - 18 Jahre Level der Sprachkenntnisse Deutsch: A1 - A2 (GER) Die Schülerinnen und Schüler (SuS) befinden sich im zweijährigen Bildungsgang "BFS Grundbildung Plus" und streben als Anschlussperspektive eine Ausbildung oder ein weiterführendes schulisches Angebot zur Verbesserung ihrer Ausbildungsfähigkeit an. * Ziel und Inhalt des Projektes: Das Projekt ergänzt das schulische Konzept zur Berufsorientierung. Die durch die SuS erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sollen dazu beitragen, die persönlichen Ziele der SuS zu stärken (Reflektion eigener Interessen, Anforderungen an Berufe, eigene Wahrnehmung und Fremdwahrnehmung). Die Ergebnisse werden darüber hinaus bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit einfließen. Die Schülerinnen und Schüler - erproben zehn Tage lang in außerschulischen Praxisräumen bzw. Werkstätten ihre berufsbezogenen Fähigkeiten in mind. fünf Berufsfeldern und fertigen ihre eigenen Arbeitsproben an. - schätzen ihre eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten ein, entwickeln sie weiter und bringen diese in Beziehung zu ihren Berufswünschen. - werden dabei unterstützt, eigene berufsbezogene Erfahrungen in unterschiedlichen Kontexten zu reflektieren. - werden motiviert ihr persönliches Profil weiterzuentwickeln und Entwicklungspotenziale zu erkennen. - trainieren ihre sozialen Kompetenzen bei der Teamarbeit. - erhalten ein Zertifikat über das Praxislernen und eine Einschätzung ihrer Fähigkeiten durch die Ausbilder*innen. - erfahren viel Wissenswertes über vielfältige Ausbildungsberufe. - bekommen Tipps zur Lehrstellensuche und zur Vorstellung bei Ausbildungsbetrieben. Im Rahmen des pädagogischen Konzeptes soll in Gruppen mit max. 10 SuS gearbeitet werden. Das praktische Arbeiten mit verschiedenen Materialien in den Praxisräumen bzw. Werkstätten und ggf. das Erstellen von Produkten soll in 5 Berufsfeldern an je 2 Tagen stattfinden. Die Auswahl der vom Auftragnehmer anzubietenden 5 Berufsfelder soll in folgenden Berufsbereichen erfolgen: - Lager/Logistik - Malerhandwerk/Trockenbau - Kraftfahrzeugtechnik - Hotel- und Gaststätten - Kunststoffbearbeitung - Körperpflege-Friseur - Holzbearbeitung - Elektro/Elektronik - Metallbearbeitung - Bürowirtschaft - Arbeiten mit Pflanzen * Merkmale der Projektumsetzung Die Lehrkräfte bzw. das pädagogische Personal (z. B. Schulsozialpädagogin) des "OSZ I Technik" werden sich folgendermaßen aktiv in die Projektdurchführung einbringen: - die SuS werden vorbereitend über das Projekt informiert, - Begleitung und Unterstützung der SuS während der Durchführung und - Auswertung des Projektes mit den SuS. Geplante Einbeziehung der Eltern bzw. der zuständigen Betreuung in die Projektdurchführung: - durch den Anbieter wird in Absprache mit der zuständigen Lehrkraft ein Informationsschreiben über den Inhalt und Ablauf des Projektes für die Eltern bzw. die zuständige Betreuung erstellt. Die Fahrkosten zur außerschulischen Einrichtung werden vom Auftraggeber getragen und müssen vom Auftragnehmer in der Ausgabenkalkulation nicht berücksichtigt werden. Anschrift: OSZ I Technik Potsdam, Jägerallee 23a, 14469 Potsdam Seitens des Auftragnehmers muss folgende Ausstattung vorgehalten werden (sachlich/technisch/ räumlich): - Arbeitsmaterialien, - Werkzeug/Arbeitsmittel und - Räumlichkeiten (z. B. Werkstätten). Die Räumlichkeiten müssen so ausgestattet sein, dass in dem jeweiligen Berufsfeld die spezifischen Kompetenzen gelernt werden können. Arbeitsmittel und -materialien sowie Werkzeuge müssen den SuS in genügender Anzahl und auch zeitlich ausreichend zur Verfügung stehen. Seitens des Auftragnehmers soll qualifiziertes Fachpersonal mit Erfahrung in pädagogischer Arbeitspraxis vorgehalten werden. Qualifikationsanforderungen: Das vom Auftragnehmer eingesetzte Fachpersonal sollte mindestens über folgende Qualifikationen verfügen: 1) eine abgeschlossene Berufs- oder Fachschulausbildung oder gleichwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten im jeweils angebotenen Berufsfeld und 2) eine Ausbildereignungsprüfung oder vergleichbare Qualifikation (z. B. Ausbilderlehrgang, Vorbereitungslehrgang für die AEVO-Prüfung, zielgruppenspezifische Weiterbildung). * Grundsätze des ESF-Förderprogramms "Türöffner: Zukunft Beruf" Folgende Grundsätze sind im Rahmen des ESF-Förderprogramms "Türöffner: Zukunft Beruf" einzuhalten (s.a. Merkblätter unter www.esf.brandenburg.de): Der Grundsatz der Gleichstellung der Geschlechter ist einzuhalten. Dabei ist das Gender-Mainstreaming-Prinzip anzuwenden, wonach die durchgängige Berücksichtigung der Geschlechtergleichstellung und die Einbeziehung der Geschlechterperspektive während der gesamten Vorbereitung, Durchführung, Begleitung und Evaluierung der Maßnahme berücksichtigt werden. Insbesondere soll bei den Projekten zur Beruflichen Orientierung ein gezielter geschlechtersensibler Ansatz Berücksichtigung finden, um Geschlechterstereotype bei der Berufswahl abzubauen. Der Grundsatz der Nichtdiskriminierung im Hinblick auf Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter oder die sexuelle Ausrichtung ist einzuhalten. Ebenso zu berücksichtigen ist der Grundsatz einer nachhaltigen Entwicklung, die den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, dem Übereinkommen von Paris und dem Grundsatz der "Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen" Rechnung trägt. Dabei kann, u. a. der Umgang mit dem ökologischen Wandel, nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Ressourceneffizienz und Klimaschutz im Fokus stehen.
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Landeshauptstadt Potsdam, Bereich VergabemanagementPotsdamDeadline: Sep 01Praxistage in Werkstätten für Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs -Grundbildung Plus- des Oberstufenzentrums I Technik PotsdamKompetenzanalyse & Job Interview
Landkreis Uckermark, Bildungsamt, Projekt "Türöffner: Zukunft Beruf 2022"PrenzlauDeadline: Aug 05Die Kreisverwaltung Uckermark beabsichtigt, die in der unten genannten Leistungsbeschreibung bezeichnete Leistung im Rahmen eines Direktauftrages zu beschaffen. Sofern Sie diese Leistung erbringen können, wird um Ihre Interessenbekundung, mit Ihren Referenzen oder Nachweise über Ihre Geeignetheit gebeten. Vorbemerkung Schüler und Auszubildende des Oberstufenzentrums Uckermark (OSZ UM) sollen im Rahmen verschiedener Workshops in ihren persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen gestärkt und unterstützt werden. Diese Veranstaltungen finden als Projekte des Landkreises Uckermark (Auftraggeber) im Rahmen des Lande-sprogramms "Türöffner: Zukunft Beruf 2022", gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Landes Brandenburg, statt. 1. Beschreibung des Workshops "Kompetenzanalyse & Job In-terview" 1.1 Leistungsgegenstand Der Workshop soll mit folgenden Inhalten umgesetzt werden: - Tag 1: o Ermitteln eigener Fähigkeiten und Fertigkeiten o Entdecken von Stärken und Vorlieben o Zuordnen zu Berufsfeldern o Entwickeln realistischer (Berufs)Ziele o Formulieren von passenden Stärken als Kompetenzen für den ge-wählten Berufszweig o Eigenbeispiele und Übungen - Tag 2: o Kleidung und Regeln für ein Vorstellungsgespräch o Körpersprache und Augenkontakt o Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche o Bekanntgeben möglicher Fragestellungen im Bewerbungsgespräch o Begründung der Berufswahl o Variantensuche: warum genau dieses Unternehmen/diese Einrich-tung o Fähigkeiten und Stärken für den Beruf zusammentragen o Fragen zum Unternehmen/zur Einrichtung o So und so-nicht Beispiele o Handreichung und Besprechung von erlaubten und unerlaubten Fragen o Eigenbeispiele und Übungen Die Inhalte sollen kurzweilig, textarm und spielerisch vermittelt werden. Verschiedene Elemente wie Gruppenarbeit, Brainstorming, Visualisierung sollen eingesetzt werden, sodass sich der Workshop vom sonst stattfindenden Frontalunterricht deutlich absetzt. Allen Teilnehmern soll dabei auf einer Ebene begegnet werden, auf der es ihnen leichtfällt, Lernprozesse zu durchlaufen und zu agieren. 1.2 Workshopziel Am Ende des Workshops verfügen die Schülerinnen und Schüler über eine realistische Einschätzung ihrer Stärken und Fertigkeiten, die als Grundlage für die Be-rufswahl dient. Die Berufswahl und die Bewerbungsgespräche orientieren sich an einem stärkenorientierten Ausgangspunkt, sodass das vorhandene Potenzial maßgeblich berücksichtigt wird. Die Teilnahme soll dazu beitragen, die Wahl des zu erlernenden Berufes an diesem Potenzial auszurichten. Zudem werden die Vorbereitungen auf Bewerbungsgespräche, der Gesprächsverlauf und die Verabschiedung bewusst geübt, damit die Schülerinnen und Schüler sicher und souverän auf ver-schiedene Fragestellungen eingehen können. Insgesamt soll der Workshop dazu beitragen, das Bewerbungsgespräch in seinem Ablauf zu kennen und die Berufswahl bewusst zu verankern. 1.3 Zielgruppe Teilnehmer sind Schüler der Berufsfachschule Grundbildung Plus des Oberstufenzentrum Uckermark (OSZ UM), am Standort Prenzlau. Sie stammen aus unterschiedlichen Nationalitäten und bringen entsprechend verschiedene sprachliche sowie kulturelle Erfahrungen und Kenntnisse mit. Die Deutschkenntnisse sind dabei teilweise noch gering (A1/A2-Niveau). Bei der Durchführung des Workshops ist darauf Rücksicht zu nehmen. 2. Organisation 2.1 Vertragslaufzeit und Leistungszeitraum Der Vertrag hat eine Laufzeit von 08.03.2027 bis zum 30.06.2027. Die Workshops sollen zwischen dem 05.04.2027 und 14.05.2027 durchgeführt werden. Da die Workshops während des Schuljahres am Standort Prenzlau des Oberstufenzentrums Uckermark durchgeführt werden, kann es zu terminlichen Verschiebungen des geplanten Durchführungszeitraums kommen. Gründe können u. a. andere schulische Veranstaltungen oder schulorganisatorische Gründe sein. Sollte dieser Fall eintreten, kann es zu einer Veränderung der Vertragslaufzeit kommen. 2.2 Durchführung der Workshops - Durchgeführt werden sollen insgesamt 2 identisch konzipierte zweitägige Workshops für a 5 Stunden in verschiedenen Klassen am OSZ UM, Standort Prenzlau, angeleitet durch je 2 Trainierende. - Terminabsprachen und Organisation der Workshops sind von dem Auftragnehmer mit dem Auftraggeber selbstständig vorzunehmen. - Zum Abschluss des Workshops erhalten alle Jugendlichen Teilnahmezertifikate vom Auftragnehmer. - Die Teilnahme am Workshop gilt als Unterricht. - Die Vorbereitungen und Absprachen sind möglichst umgehend zu beginnen und spätestens zwei Wochen vor Beginn beendet. Ansprechpersonen sind die Mitarbeiter der Lokalen Koordinierungsstelle "Türöffner: Zukunft Beruf 2022" am OSZ UM, Standort Prenzlau, Brüssower Allee 97, 17291 Prenzlau (Tel.: 03984 8656344; Mail: [email protected]). - Die Räumlichkeiten (inkl. Smartboard bzw. Beamer und Flipchart) werden gestellt. Für die erforderlichen Arbeitsmittel ist seitens des Auftragnehmers zu sorgen. 2.3 Projektumfang Der gesamte Projektumfang bezieht sich auf die Durchführung von 2 gleichen zweitägigen Workshops durch je 2 Trainierende, mit je 5 Zeitstunden in der Zeit von 07:30 bis 12.40 Uhr. Es ist von einer Teilnehmerzahl von ca. 25 Jugendlichen je Workshop auszugehen. 2.4 Hospitation Um die Wirkung des Projektes auf die Zielgruppe besser einschätzen zu können, behält sich der Auftraggeber vor, an den Workshops teilzunehmen. Auch die Teil-nahme der jeweiligen Lehrkraft ist zu ermöglichen. 3. Anforderungen an den Auftragnehmer Der Auftragnehmer verpflichtet sich, seine Leistungen unter Anwendung größtmöglicher Sorgfalt eigenverantwortlich zu erbringen. Der Auftragnehmer hat bei der Durchführung die gesetzlichen Vorschriften sowie die einschlägigen Verwaltungs-vorschriften zu beachten. Der Auftragnehmer hat für die gesamte Projektumsetzung fachlich und persönlich qualifiziertes Personal zur Verfügung zu stellen. Von den Trainierenden wird erwartet, dass sie über Erfahrungen mit der Zielgruppe, sozialpädagogische Kompetenz sowie eine gute Kommunikationsfähigkeit verfügen. Der Auftragnehmer konzipiert die Workshops und bereitet sie so vor, dass die An-sprache sowie die verwendeten Arbeitsmaterialien der Altersgruppe angepasst und auf eine eventuelle Mehrsprachigkeit vorbereitet sind. Auf Gendergerechtigkeit ist zu achten. 3.2 Kommunikation Die Kommunikation erfolgt elektronisch oder postalisch, im Ausnahmefall auch fernmündlich. 3.3 Angebotsabgabe Die Angebote sind nur schriftlich zugelassen und können erst nach der Aufforde-rung zur Angebotsabgabe eingereicht werden. 3.3 Dokumentation Im Nachgang sind kurz die Umsetzung des Workshops und seine Wirkung auf die Teilnehmer einzuschätzen sowie die Anzahl der Teilnehmer zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist innerhalb von 21 Tagen an den Auftraggeber zu übermitteln.
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