Helmholtz-Zentrum hereon GmbHGeesthacht
Lieferung eines vollautomatisierten Parallelverdampfer-Systems für den Laborbetrieb
Lieferung eines vollautomatisierten Parallelverdampfer-Systems für Laborbetrieb. Verdampft mindestens 12 Proben gleichzeitig, Restvolumen ≤0,3 ml, maximales Probenarbeitsvolumen 120 ml pro Probe, hohe Wiederfindungsrate, Kreuzkontaminations‑Vermeidung, geschlossenes System zur Emissionsreduktion. Lieferumfang: Grundgerät mit Aufnahme für ...
Compressors, Laboratory Instruments, Cooling Systems
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Lieferung eines vollautomatisierten Parallelverdampfer-Systems für Laborbetrieb. Verdampft mindestens 12 Proben gleichzeitig, Restvolumen ≤0,3 ml, maximales Probenarbeitsvolumen 120 ml pro Probe, hohe Wiederfindungsrate, Kreuzkontaminations‑Vermeidung, geschlossenes System zur Emissionsreduktion. Lieferumfang: Grundgerät mit Aufnahme f...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
- Published:
- June 02, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Compressors
Tender description
Lieferung eines vollautomatisierten Parallelverdampfer-Systems für Laborbetrieb. Verdampft mindestens 12 Proben gleichzeitig, Restvolumen ≤0,3 ml, maximales Probenarbeitsvolumen 120 ml pro Probe, hohe Wiederfindungsrate, Kreuzkontaminations‑Vermeidung, geschlossenes System zur Emissionsreduktion. Lieferumfang: Grundgerät mit Aufnahme für ≥12 Probengläser, Probenrack für ≥12 graduierten Gläser, 12 graduierten Probengläser (max. 120 ml, Restvolumen ≤0,3 ml), Verdampfer‑/Vakuumdeckel, Kondensations‑ und Kühleinheit mit Auffanggefäß ≥2 l, Umlaufkühler für Dauerbetrieb, Vakuumerzeugung.
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After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
- Core requirements of the tender prioritized and prepared
- Deadlines, eligibility criteria and documents in one workflow
- Guidance for structured bid preparation
- Automatically discover matching follow-up tenders
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1 file recorded- CSX 24 - Bekanntmachung vergebene Auftraege.pdf
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4- Universitätsmedizin Greifswald KöRGreifswald
Lieferung eines vollautomatisierten Systems zur magnetischen Zellseparation
Lieferleistung Wesentliche Leistungsmerkmale - Vollautomatisiertes System zur magnetischen Zellseparation für Zellanreicherung und Zelldepletion in einem standardisierten, geschlossenen Prozess - Geeignet für positive und negative Isolation sowie Depletion unerwünschter Zellpopulationen - Breite Probenkompatibilität, insbesondere PBMCs, Vollblut, Buffy Coat, Knochenmark, Einzelzellsuspensionen aus dissoziiertem Gewebe, kultivierte Primärzellen und Zelllinien - Magnetische Separation mittels antikörpergekoppelter, gerätevalidierter Nanopartikel/Systemreagenzien - Automatisiertes Probenhandling einschließlich Labeling, Mischen und Laden der Probe - Automatische Waschzyklen von Nadelarm, Fluidik und Ventilen zur Reduktion von Carry-over und Anwenderabhängigkeit - Vorinstallierte Isolationsprogramme zur Optimierung von Reinheit und Ausbeute; bei Bedarf individuell einstellbare Flussrate - Walk-away-Betrieb mit minimaler Hands-on-time, Experimentplaner, automatischem Priming sowie zeitgesteuertem Wake-up und Shutdown - Automatisierbare Mehrprobenverarbeitung: bis zu sechs 5-mL-, fünf 15-mL- oder drei 50-mL-Probengefäße pro Lauf - Temperaturkontrollierte Probenracks für 4-8 °C oder Raumtemperatur - MACS® MiniSampler S als erforderliches Zubehör zur Aufnahme und Positionierung von Probengefäßen, Reagenzienrack und temperierbaren Probenracks - Reagenzienrack mit acht Positionen sowie barcodegestützte Reagenzienverwaltung mit Chargenverfolgung - Sensorbasierte Überwachung von Pufferständen, Säulenstatus und internen Prozessschritten mit Echtzeit-Anzeige des Gerätestatus - Intuitive Touch-Bedienung mit Benutzerverwaltung, Zugangskontrolle und geführter Schritt-für-Schritt-Einrichtung - Run Reports und vollständige Anwenderdokumentation zur Nachvollziehbarkeit und Standardisierung der Separationsprozesse - Kompaktes Benchtop-Gerät; Gewicht ? 31 kg; Infrastruktur über Netzanschluss und USB-Port - Amt für Recht, Vergabe und VersicherungenKölnDeadline: Jul 30
RV 69 Lieferung von gewerblichen Geschirrspülsystemen (Rahmenvereinbarung 69)
Los 1 Pos. 1.1: Haubenspülmaschine (Korbdurchschubspülmaschine) Tischanschlussfähige Korbdurchschubmaschine für ein hygienisches Spülergebnis gemäß DIN EN 17735. Ausführung • Chrom-Nickelstahl 1.4301 • Abwasserwärmerückgewinnung • Eingebaute Dosierungsvorrichtung für Reiniger und Klarspüler • Zulauf von Reinigungsmittel und Klarspüler mittels Ansaugschläuche (Sauglanzen) • Eingebauter Wasserenthärter zum Schutz der Maschine vor Verkalkungen • Eingebaute Ablaufpumpe; Anschlussfähig an Ablauf bis 1 m über dem Boden • Tiefgezogener Tank • Filtersystem zur Entfernung von Schmutzpartikeln aus der Waschlauge (Grob- und Feinschmutz) • Siebeinsatz zur Aufnahme von Restspeisen; einfache Reinigung ohne Hilfsmittel oder Werkzeug • Allseitig geschlossene Haube zur Reduzierung des Austritts von Wasserdampf und der Feuchtigkeitsbelastung in den Raum. Sofern die Maschine nicht mit einer allseitig geschlossenen Haube ausgestattet ist, ist dieses Kriterium alternativ auch durch eine Maschine mit integrierter Abluftwärmerückgewinnung erfüllt. • Haube tropfsicher gestaltet • Theoretische Spülleistung von 60 Körben pro Stunde (entspricht 60 Sekunden je Spülgang) • Zur Aufnahme von Körben der Maße 500 mm x 500 mm • Füße höhenverstellbar • Haube einhändig zu öffnen und schließen • Touchscreen • Gut lesbares Bedienpanel • Waschtemperatur mindestens 60°C • Klarspültemperatur mindestens 85°C • Korbausstattung: je ein Universalkorb, Tellerkorb und Besteckkorb. Funktionen • Kurzprogramm 60 Sekunden • Intensivprogramm für hartnäckige Verschmutzung • Entkalkungs- und Selbstreinigungsprogramm mit manueller Steuerung • Fehlermeldungen akustisch und optisch Technische Daten • Anschlusswerte: 400 V Drehstrom 3N, 50 Hertz, Absicherung 3 x 16 A • Heizleistung, druckunabhängig, mindestens 6 KW Anforderung an die anzubietenden Geräte • Lebensdauer mindestens 10 Jahre • Ersatzteilversorgung ab Produktionseinstellung mindestens 10 Jahre • Geräuschentwicklung im Betrieb maximal 68 dB(A) Bedienungsanleitung: Verbraucherinformation/Nutzerinformation enthält • Sicherheitshinweise • Hinweise zur Reinigung und Pflege • Störungshilfe Pos. 1.2 Optionale Ausstattung zu Pos. 1.1 - integrierte Funktion zur Vermeidung von Dampfaustritt beim Öffnen der Maschine • Zusatzausstattung von Pos. 1.1 mit einer integrierten Funktion zur Vermeidung von Dampfaustritt beim Öffnen der Maschine (zum Beispiel durch Abluft-Wärmerückgewinnung) Pos. 1.3 - Wandanschlussblech zu Position 1.1 • Chrom-Nickelstahl 1.4301 • Passend zur Spülmaschine aus Position 1.1 bei Eckaufstellung Pos. 1.4 - Ablauftisch 700 mm zu Position 1.1 • Chrom-Nickelstahl 1.4301 • Zum Anbau an die Spülmaschine aus Position 1.1. Anbau wahlweise links und rechts an das Gerät sowie bei gerader und Eckaufstellung passend. • Arbeitshöhe 900 mm • Wandanschlussblech als Spritzschutz, mindestens 350 mm hoch über die gesamte Tischlänge (passend zu den Positionen 1.1 und 1.2) • 3-seitiges Korbführungsprofil • Integriertes Gefälle hin zur Spülmaschine • Gestell mit höhenverstellbaren Kunststoffschraubstollen • Offener Unterbau mit integriertem Abstellbord • Bodenfreiheit circa 150 mm • Ohne Spülbecken • Breite 700 mm Pos. 1.5 - Ablauftisch 1200 mm zu Position 1.1 • Ausführung wie Position 1.4, jedoch Breite 1200 mm Pos. 1.6 - Ablauftisch 1700 mm zu Position 1.1 • Ausführung wie Position 1.4, jedoch Breite 1700 mm Pos. 1.7 - Zulauftisch 700 mm zu Position 1.1 • Chrom-Nickelstahl 1.4301 • Zum Anbau an die Spülmaschine aus Position 1.1. Anbau wahlweise links und rechts an das Gerät sowie bei gerader und Eckaufstellung passend. • Arbeitshöhe 900 mm • Wandanschlussblech als Spritzschutz, mindestens 350 mm hoch über die gesamte Tischlänge (passend zu den Positionen 1.1 und 1.2) • 3-seitiges Korbführungsprofil • Integriertes Gefälle hin zur Spülmaschine • Gestell mit höhenverstellbaren Kunststoffschraubstollen • Offener Unterbau mit integriertem Abstellbord • Bodenfreiheit circa 150 mm • Nahtlos eingeschweißtes Becken in der Größe 500 x 400 x 250 mm inklusive Stopfventil, Ablauf 1 ½'', sowie Bohrung für die Armatur nach Pos. 1.9 • Breite 700 mm Pos. 1.8 - Zulauftisch 1200 mm zu Position 1.1 • Ausführung wie Position 1.7, jedoch Breite 1200 mm Pos. 1.9 - Zulauftisch 1700 mm zu Position 1.1 • Ausführung wie Position 1.7, Breite 1700 mm Pos. 1.10 - Spültischarmatur mit Schlauch-Pendel-Brause zu Positionen 1.7 bis 1.9 • Spülarmatur (Handbrause (Chrom)) • Hochdruckarmatur • Umstellung: Mousseur-/ Brausestrahl, mit automatischer Rückstellung auf Mousseurstrahl • Hoher Schwenkauslauf, Schwenkbereich mindestens 140° • Wandabstandshalter • Aus Chrom, mit Keramikkartusche • Direkter Anschluss an Hausinstallation sowie Durchlauferhitzer muss möglich sein Pos. 1.11: Tellerkorb • Aus Kunststoff (Polypropylen) • Maße: 500 mm x 500 mm • Aufnahme bis 16 Teller bei Durchmesser von 240 mm Pos. 1.12: Besteckkorb • Aus Kunststoff (Polypropylen) • Maße: 500 mm x 500 mm • Höhe 100 mm • Einschließlich Besteckkorbeinsatz mit acht Fächern und Griffen Pos. 1.13: Gläserkorb • Aus Kunststoff (Polypropylen) • Maße: 500 mm x 500 mm • Aufnahme bis 25 Gläser bei Durchmesser von 85 mm Pos. 1.14: Universalkorb • Aus Kunststoff (Polypropylen) • Maße: 500 mm x 500 mm • Höhe 150 mm Pos. 1.15 Starterset Reinigungschemikalien (zu liefern ausschließlich in Verbindung mit einer Spülmaschine zu Pos. 1.1) • Starterset für Reinigungschemikalien bestehend aus: • 1 x 12 kg Universalreinigungsmittel für mittelhartes bis hartes Wasser (Gebindegröße maximal 40 kg) • 1 x 10 Liter Universal-Klarspüler (Gebindegröße maximal 20 Liter) - Universität Duisburg-EssenDuisburg
simultanes thermisches Analysegerät (STA)
Lieferleistung und Inbetriebnahme eines simultan thermische Analysegeräts mit den nachfolgenden Mindestmerkmalen: 1. Temperaturbereich: von 15°C bis max. 1600?°C Arbeitstemperatur und bei einer Dauertemperatur von 1550 °C. Das System muss in diesem Bereich stabil regelbar sein und verschleißfrei im Normalbetrieb gegenüber der Temperatur betrieben werden können. Die Temperaturauflösung im Ofen müssen den Anforderungen hochpräziser Analysen entsprechen (±0,1?K oder besser im Kalibrierzustand). 2. Heiz- und Kühlraten: Individuell regelbare Heizraten von sehr niedrig (1 K/min) bis zu 50 K/min. Die maximale Heizgeschwindigkeit muss mindestens 50 K/min erreichen, um schnelle Temperaturprogramme fahren zu können. Die Kühlrate muss so hoch sein, dass der Ofenraum bei einer Betriebstemperatur von 1600 °C nach max. 60 min. sicher geöffnet werden kann. Dabei muss gewährleistet werden, dass nach dieser Abkühlzeit kein Verschleiß am Schutzrohr, Thermoelement, Heizstäbe, Waage aufgrund des Temperaturwechsels auftritt. 3. Probengewichtskapazität: Die Thermowaage muss Probenmassen von mindestens 7 g aufnehmen und messen können. Das System muss insgesamt auf eine Proben-Träger-Gesamtlast von 25 g ausgelegt sein, um ausreichend Reserve für Tiegel und Probenmaterial zu bieten. Die Wägezelle muss hochauflösend (Mikrogramm-Bereich) und driftarm sein, um auch Masseänderungen bis zu 100 % präzise zu erfassen. 4. Probenhalterung: Es sind geeignete Probenhalter und Tiegel für verschiedene Probentypen bereitzustellen, insbesondere muss ein Probenhalter vorhanden sein, der die Messung von festen runden Proben (Pellets) mit Durchmessern von 10 - 25 mm ermöglicht. 5. Gasversorgung: Das Gerät muss mittels Peripherie oder integriert die Möglichkeit zum gleichzeitigen Anschluss von mindestens 3 verschiedenen Reaktionsgasen plus einem Schutzgas (Inertgas) bieten. Bei den Reaktionsgasen handelt es sich dabei um 1x H2, 1x CO und 1x Mischgas (reduzierend). Gasflüsse müssen über Massendurchflussregler (MFC) präzise einstellbar und reproduzierbar sein. Ein schneller Gaswechsel bzw. die Programmierung unterschiedlicher Atmosphärenverläufe während einer Messung muss möglich sein (z.B. um von inerter auf oxidierende Atmosphäre umzuschalten). 6. Atmosphärenkontrolle: Das System muss sowohl unter Inertgas (z.B. N2, Ar) als auch unter oxidierenden (z.B. Luft, O2), reduzierenden Bedingungen (z.B. H2/CO) und unter einer feuchten Atmosphäre (Wasserdampf) sicher betrieben werden können. Dabei muss das Gerät bei den benötigten Gasen bis zu 100 % Atmosphärenanteil sicher betrieben werden können. 7. Sicherheit bei Gasbetrieb: Für den Betrieb mit brennbaren, giftigen oder korrosiven Gasen (wie z.B. Wasserstoff, Kohlenmonoxid, etc.) sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Das System muss über eine flexible Gas-Sicherheitssteuerung verfügen, die z.B. bei Leckagen oder unerwartetem Gasstopp automatisch auf Inertgas umschaltet und kritische Ventile schließt. Alle gasführenden Teile müssen für die o.g. Gase geeignet und dicht ausgeführt sein. 8. Messsensorik und Genauigkeit: Das STA-Gerät muss sowohl die Massenänderung (TG) als auch die thermischen Effekte (DTA/DSC) simultan an derselben Probe messen. Die Empfindlichkeit und Auflösung der Messsignale müssen hohen Anforderungen genügen: Die Waage muss eine Auflösung im Mikrogramm-Bereich besitzen (typ. 0,1 ?g oder besser), und das DSC/DTA-Modul muss kleinste endotherme/exotherme Effekte im einstelligen Mikrowatt-Bereich detektieren können. Der Temperaturmesssensor (Thermoelement) muss präzise (±0,1 °C), driftarm und mit den unterschiedlichen Reaktionsgasen arbeiten. Dementsprechend sind passende Thermoelemente für die o.g. Reaktionsgase mitzuliefern. Eine Mehrpunkt-Temperaturkalibrierung des Ofens (über den gesamten Bereich) muss durchführbar sein, um Messgenauigkeit sicherzustellen. 9. Steuerungs- und Auswertesoftware: Eine umfassende Software zur Gerätesteuerung und Datenauswertung muss im Lieferumfang enthalten sein. Sie muss die Programmierung von Temperaturprofilen (Heizen, Halten, Kühlen), die Steuerung der Gaszufuhren (inklusive MFC-Regelung sowie die simultane Aufzeichnung der TGA- und DSC/DTA-Daten ermöglichen. Wichtige Auswertefunktionen sind bereitzustellen, u.a.: Darstellung der Masseänderung in % und mg, Berechnung von Massenverluststufen und Rückständen, erste und zweite Ableitung der TG-Kurve (DTG) zur Ereigniserkennung, Auswertung der Wärmestromkurve (z.B. Onset-, Peak- und Endpunktbestimmung von Effekten), Berechnung von Reaktionsenthalpien, baseline-Korrekturen etc. Die Software muss den Vergleich mehrerer Messungen erlauben (Überlagern von Kurven, statistische Auswertung) und den Datenexport in gängige Formate (CSV, Excel, PDF) unterstützen. Die Bedienoberfläche der Software muss in deutscher oder englischer Sprache verfügbar sein und unter aktuellen Windows-Betriebssystemen laufen. Der entsprechende Computer wird je nach der geforderten Mindestspezifikationen bereitgestellt. Für den Betrieb der Software darf es keine Beschränkung in der Anzahl der Geräte, die im Lehrstuhl vorhanden sind, geben. 10. Abgasanalysen: Zur vertieften Emissionsanalyse muss das STA-System mit einem Massenspektrometer (MS) angeboten werden, das während der Messung freigesetzten Gase analysiert. Das Gerät muss dafür über eine entsprechende Schnittstelle bzw. einen Auslass verfügen; dieser muss über eine beheizte min. 250 °C Transferleitung angeschlossen werden, um Kondensation zu vermeiden. Die Software (siehe oben) muss mit einer solchen gekoppelten Gasanalyse synchronisieren können (d.h. Trigger/Synchronisations-Signale bereitstellen oder empfangen). 11. Elektrische Ausführung und Normen: Das gesamte System muss den in Deutschland geltenden elektrischen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Insbesondere ist die CE-Kennzeichnung Voraussetzung . Weitere Voraussetzungen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. - Universität Duisburg-EssenDuisburgDeadline: Jul 07
simultanes thermisches Analysegerät (STA)
Lieferleistung und Inbetriebnahme eines simultan thermische Analysegeräts mit den nachfolgenden Mindestmerkmalen: 1. Temperaturbereich: von 15°C bis max. 1600?°C Arbeitstemperatur und bei einer Dauertemperatur von 1550 °C. Das System muss in diesem Bereich stabil regelbar sein und verschleißfrei im Normalbetrieb gegenüber der Temperatur betrieben werden können. Die Temperaturauflösung im Ofen müssen den Anforderungen hochpräziser Analysen entsprechen (±0,1?K oder besser im Kalibrierzustand). 2. Heiz- und Kühlraten: Individuell regelbare Heizraten von sehr niedrig (1 K/min) bis zu 50 K/min. Die maximale Heizgeschwindigkeit muss mindestens 50 K/min erreichen, um schnelle Temperaturprogramme fahren zu können. Die Kühlrate muss so hoch sein, dass der Ofenraum bei einer Betriebstemperatur von 1600 °C nach max. 60 min. sicher geöffnet werden kann. Dabei muss gewährleistet werden, dass nach dieser Abkühlzeit kein Verschleiß am Schutzrohr, Thermoelement, Heizstäbe, Waage aufgrund des Temperaturwechsels auftritt. 3. Probengewichtskapazität: Die Thermowaage muss Probenmassen von mindestens 7 g aufnehmen und messen können. Das System muss insgesamt auf eine Proben-Träger-Gesamtlast von 25 g ausgelegt sein, um ausreichend Reserve für Tiegel und Probenmaterial zu bieten. Die Wägezelle muss hochauflösend (Mikrogramm-Bereich) und driftarm sein, um auch Masseänderungen bis zu 100 % präzise zu erfassen. 4. Probenhalterung: Es sind geeignete Probenhalter und Tiegel für verschiedene Probentypen bereitzustellen, insbesondere muss ein Probenhalter vorhanden sein, der die Messung von festen runden Proben (Pellets) mit Durchmessern von 10 - 25 mm ermöglicht. 5. Gasversorgung: Das Gerät muss mittels Peripherie oder integriert die Möglichkeit zum gleichzeitigen Anschluss von mindestens 3 verschiedenen Reaktionsgasen plus einem Schutzgas (Inertgas) bieten. Bei den Reaktionsgasen handelt es sich dabei um 1x H2, 1x CO und 1x Mischgas (reduzierend). Gasflüsse müssen über Massendurchflussregler (MFC) präzise einstellbar und reproduzierbar sein. Ein schneller Gaswechsel bzw. die Programmierung unterschiedlicher Atmosphärenverläufe während einer Messung muss möglich sein (z.B. um von inerter auf oxidierende Atmosphäre umzuschalten). 6. Atmosphärenkontrolle: Das System muss sowohl unter Inertgas (z.B. N2, Ar) als auch unter oxidierenden (z.B. Luft, O2), reduzierenden Bedingungen (z.B. H2/CO) und unter einer feuchten Atmosphäre (Wasserdampf) sicher betrieben werden können. Dabei muss das Gerät bei den benötigten Gasen bis zu 100 % Atmosphärenanteil sicher betrieben werden können. 7. Sicherheit bei Gasbetrieb: Für den Betrieb mit brennbaren, giftigen oder korrosiven Gasen (wie z.B. Wasserstoff, Kohlenmonoxid, etc.) sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Das System muss über eine flexible Gas-Sicherheitssteuerung verfügen, die z.B. bei Leckagen oder unerwartetem Gasstopp automatisch auf Inertgas umschaltet und kritische Ventile schließt. Alle gasführenden Teile müssen für die o.g. Gase geeignet und dicht ausgeführt sein. 8. Messsensorik und Genauigkeit: Das STA-Gerät muss sowohl die Massenänderung (TG) als auch die thermischen Effekte (DTA/DSC) simultan an derselben Probe messen. Die Empfindlichkeit und Auflösung der Messsignale müssen hohen Anforderungen genügen: Die Waage muss eine Auflösung im Mikrogramm-Bereich besitzen (typ. 0,1 ?g oder besser), und das DSC/DTA-Modul muss kleinste endotherme/exotherme Effekte im einstelligen Mikrowatt-Bereich detektieren können. Der Temperaturmesssensor (Thermoelement) muss präzise (±0,1 °C), driftarm und mit den unterschiedlichen Reaktionsgasen arbeiten. Dementsprechend sind passende Thermoelemente für die o.g. Reaktionsgase mitzuliefern. Eine Mehrpunkt-Temperaturkalibrierung des Ofens (über den gesamten Bereich) muss durchführbar sein, um Messgenauigkeit sicherzustellen. 9. Steuerungs- und Auswertesoftware: Eine umfassende Software zur Gerätesteuerung und Datenauswertung muss im Lieferumfang enthalten sein. Sie muss die Programmierung von Temperaturprofilen (Heizen, Halten, Kühlen), die Steuerung der Gaszufuhren (inklusive MFC-Regelung sowie die simultane Aufzeichnung der TGA- und DSC/DTA-Daten ermöglichen. Wichtige Auswertefunktionen sind bereitzustellen, u.a.: Darstellung der Masseänderung in % und mg, Berechnung von Massenverluststufen und Rückständen, erste und zweite Ableitung der TG-Kurve (DTG) zur Ereigniserkennung, Auswertung der Wärmestromkurve (z.B. Onset-, Peak- und Endpunktbestimmung von Effekten), Berechnung von Reaktionsenthalpien, baseline-Korrekturen etc. Die Software muss den Vergleich mehrerer Messungen erlauben (Überlagern von Kurven, statistische Auswertung) und den Datenexport in gängige Formate (CSV, Excel, PDF) unterstützen. Die Bedienoberfläche der Software muss in deutscher oder englischer Sprache verfügbar sein und unter aktuellen Windows-Betriebssystemen laufen. Der entsprechende Computer wird je nach der geforderten Mindestspezifikationen bereitgestellt. Für den Betrieb der Software darf es keine Beschränkung in der Anzahl der Geräte, die im Lehrstuhl vorhanden sind, geben. 10. Abgasanalysen: Zur vertieften Emissionsanalyse muss das STA-System mit einem Massenspektrometer (MS) angeboten werden, das während der Messung freigesetzten Gase analysiert. Das Gerät muss dafür über eine entsprechende Schnittstelle bzw. einen Auslass verfügen; dieser muss über eine beheizte min. 250 °C Transferleitung angeschlossen werden, um Kondensation zu vermeiden. Die Software (siehe oben) muss mit einer solchen gekoppelten Gasanalyse synchronisieren können (d.h. Trigger/Synchronisations-Signale bereitstellen oder empfangen). 11. Elektrische Ausführung und Normen: Das gesamte System muss den in Deutschland geltenden elektrischen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Insbesondere ist die CE-Kennzeichnung Voraussetzung . Weitere Voraussetzungen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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