Technische Hochschule Ostwestfalen-LippeTED
Neubau des Mobilitätszentrums UrbanLand (MZL) Heizung und Kälte
Erstellung einer kompletten Heizungs- und Kälteinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Der Leistungsumfang umfasst: zentrale Fernwärme-Kompaktstation, zentrale Kälteanlagen, Rohrinstallation, Dämmung und Brandschutz, Lufterhitzer, Fußbodenheizung sowie Einbauteile aller Art.
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Erstellung einer kompletten Heizungs- und Kälteinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Der Leistungsumfang umfasst: zentrale Fernwärme-Kompaktstation, zentrale Kälteanlagen, Rohrinstallation, Dämmung und Brandschutz, Lufterhitzer, Fußbodenheizung sowie Einbauteile aller Art.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
- Published:
- March 24, 2026
- Deadline:
- Not specified
Tender description
Erstellung einer kompletten Heizungs- und Kälteinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Der Leistungsumfang umfasst: zentrale Fernwärme-Kompaktstation, zentrale Kälteanlagen, Rohrinstallation, Dämmung und Brandschutz, Lufterhitzer, Fußbodenheizung sowie Einbauteile aller Art.
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Neubau des Mobilitätszentrums UrbanLand (MZL) Heizung und Kälte
Erstellung einer kompletten Heizungs- und Kälteinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Der Leistungsumfang umfasst: zentrale Fernwärme-Kompaktstation, zentrale Kälteanlagen, Rohrinstallation, Dämmung und Brandschutz, Lufterhitzer, Fußbodenheizung sowie Einbauteile aller Art. - Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Neubau des Mobilitätszentrums UrbanLand (MZL) Lüftung
Erstellung einer kompletten Lüftungsinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Zentrale Lüftungsanlagen werden auf Dachflächen und in Technikräumen aufgestellt, dezentrale Geräte u.a. in Drucker- und Kompressorräumen. Zuluft erfolgt über Quelluftauslässe/Tellerventile, Abluft über Tellerventile/Gitter. Inhalt: zentrale/dezentrale Lüftungsanlagen, Kanal-/Rohrinstallation inkl. Einbauteilen, Dämmung, Brandschutz, Auslässe, Wetterschutzgitter, Dachhauben, Abgasabsaugung und Splitkälte-Anlagen. - Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Neubau des Mobilitätszentrums UrbanLand (MZL) Lüftung
Erstellung einer kompletten Lüftungsinstallation innerhalb und außerhalb der Gebäudehülle. Installation von Splitkälte-Anlagen zur technischen Kühlung (z.B. Serverräume). Zentrale Anlagen auf Dachflächen und in Technikräumen, dezentrale Geräte u.a. in Drucker- und Kompressorräumen. Zuluft über Quelluftauslässe/Tellerventile, Abluft über Ventile/Gitter. Inhalt: Lüftungsanlagen, Kanal-/Rohrinstallation, Dämmung, Brandschutz, Auslässe, Wetterschutzgitter, Dachhauben und Abgasabsaugung. - Kommunaler Eigenbetrieb LK LeipzigGrimmaDeadline: May 17
Neubau Rettungswache Markranstädt - Los 9 Heizung-Lüftung Sanitär
Los 9: HLS-Arbeiten für den Neubau der Rettungswache Markranstädt. Leistungsumfang: Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe als Wärmeerzeuger, ein zentrales Lüftungsgerät sowie die Rohinstallation für Sanitär, Lüftung und Heizung. Zudem umfasst der Auftrag die Verlegung einer Fußbodenheizung sowie die Feininstallation der Sanitärgegenstände. - Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau
Heizungs- und kältetechnische Anlagen
Die Energieversorgung der erweiterten Leitstelle wird als zentrales System für Wärme- und Kälteerzeugung aufgebaut. Die Erzeugung erfolgt über eine Monoblock-Kältemaschine und eine polyvalente Monoblock-Wärmepumpe im Außenbereich, sowie über Fernwärme. Die polyvalente Wärmepumpe stellt die Hauptquelle für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes dar. Die Monoblock-Kältemaschine sowie die Fernwärme dienen zur Abdeckung von Spitzenlasten und zur Sicherstellung der Redundanz der Energieerzeugung. Die zentrale Verteilung für Heizung und Kälte befindet sich im Mitteltrakt. Von dort werden der Neubau der Leitstelle, der Mitteltrakt sowie der Bürotrakt versorgt. Der Leitstellenbereich wird über Umluftkühlgeräte sowie über Heiz- und Kühldecken versorgt. Während die Umluftkühlgeräte die erforderliche Kühlleistung für den Leitstellenbetrieb bereitstellen, dienen die Heiz- und Kühldecken der Grundtemperierung der Räume. Ergänzend sind Heizkörper im Treppenhaus installiert. Der Bürotrakt wird über Fußbodenheizungen versorgt. Die Kälteverteilung im Bürotrakt wird im Zuge der Baumaßnahme erneuert und anschließend an die zentrale Kälteversorgung angeschlossen. Die Heizungs- und Kälteverrohrung wird in Stahl ausgeführt. Dämmung und Brandschutz der Anlagen sind Bestandteil dieser Vergabeeinheit. Die Heizungsleitungen werden überwiegend mit Mineralwolle gedämmt, die Kälteleitungen mit Elastomerschaum. Schnittstellen bestehen beim Anschluss der Reihenkühlgeräte. Die Anschlussleitungen bis zu den Geräten werden durch den Auftragnehmer HZG/KLT hergestellt. Die Gebäudeautomation übernimmt die Anlagen- und Raumregelung sowie die Verschaltung der Erzeugungskomponenten. Leistungsstarke Abnehmer erhalten den Stromanschluss aus dem Gewerk ELT, während das Anklemmen der elektrischen Anschlüsse durch den Auftragnehmer HZG/KLT erfolgt. - Landratsamt Eichstätt
Heizungs- und kältetechnische Anlagen
Bauvorhaben Neubau Integrierte Leitstelle Ingolstadt Besenbinderstraße 4 85139 Wettstetten Die Vergabeeinheit umfasst die zentrale Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes mit 2500 m2 über zwei polyvalente Wärmepumpen mit teilredundanter Auslegung. Zur Spitzenlastabdeckung ist ein Gaskessel mit Abgasführung und Edelstahlkamin vorgesehen. Die Erzeugungskomponenten befinden sich in der Technikzentrale im Untergeschoss. Die Abwärme wird über zwei Rückkühler abgeführt. Der Primärkreis ist ein Solekreislauf, die Heizungs- und Kältenetze sind wassergeführt. Die Wärmeverteilung erfolgt über Heizkörper, Fußbodenheizung, Umluftheizgeräte und Heiz-/Kühldecken, die Kälte über Kühldecken und Umluftkühlgeräte. Verrohrung, Dämmung und Brandschutz sind Teil des Leistungsumfangs. Im 2. Obergeschoss ist die Installation an der Decke oder einer Tragkonstruktion geplant, welche durch den AN gewerkeübergreifend auszuführen ist. Die Gebäudeautomation übernimmt die Anlagen- und Raumregelung. KRN - Neubau Betriebshof Wörrstadt | Heizungs-/ Kältetechnik
Das Gewerk VE 4200 - Heizungs-/ Kältetechnik umfasst folgende Teilleistungen: - Lieferung, Montage und Inbetriebnahme Wärme- & Kälteerzeugungsanlagen (reversible Wärmepumpen) für den Neubau eines Busbetriebshofes. - Wärme- & Kälteverteilung über ein Rohrnetz aus Edelstahlrohr und Armaturen aus Rotguss oder Edelstahl ausgeführt. - Ausstattung der Büro- & Verwaltungsbereiche und Personalräume mit Heiz-/ Kühldeckensegel - Ausstattung der WC-Bereiche, Neben- & Lagerräume mit Niedertemperatur-Heizkörper - Die Werkstatthalle wird über eine Industriefußbodenheizung beheizt. Die Industriefußbodenheizung ist nicht im Leistungsumfang des LVs VE 4200. Die Schnittstelle zur Industriefußbodenheizung bildet der Anschluss an den Fußbodenheizkreisverteiler. - Die Waschhalle wird mit korrosionsbeständigen Lufterhitzern ausgestattet. - Dämmung der Leitungen, Durchführung von Dichtheits- und Funktionsprüfungen - Übergabe einer betriebsbereiten heizungs- & kältetechnischen Anlage Die Einzelheiten sind der anliegenden Baubeschreibung sowie den Vergabeunterlagen nebst Anlagen zu entnehmen.- Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe
Generalplanerleistung Neubau zentrales Waffenkammergebäude
Auf der militärischen Liegenschaft der Burgwald Kaserne in Frankenberg (Eder) ist der Neubau eines zentralen Waffenkammergebäudes vorgesehen. Die Maßnahme dient der zentralen und den aktuellen sicherheits- und nutzerspezifischen Anforderungen entsprechenden Unterbringung und Lagerung von Waffen und zugehöriger Ausrüstung der Bundeswehr. Im Zuge der Weiterentwicklung der Liegenschaft und der Anpassung an aktuelle organisatorische, sicherheitstechnische sowie infrastrukturelle Anforderungen soll die bestehende Unterbringungssituation durch einen funktional und baulich zeitgemäßen Neubau ersetzt werden. Ziel der Maßnahme ist die Errichtung eines modernen Funktionsgebäudes, das den betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen an Einrichtungen dieser Art innerhalb militärischer Liegenschaften entspricht. Das geplante Funktionsgebäude verfügt über eine Nutzfläche von rund 1.090 m² und eine Bruttogrundfläche von etwa 1.270 m². Es ist eingeschossig, nicht unterkellert und weist eine Traufhöhe von 3,7 m sowie eine Firsthöhe von ca. 5,2 m auf. Das Gebäude wird mit einem Pultdach in Ost-West-Ausrichtung errichtet, das eine Neigung von 4° bzw. 7 % aufweist. Der geschätzte umbauter Raum beträgt etwa 5.600 m³. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung des Funktionsgebäudes einschließlich der hierfür erforderlichen technischen Anlagen. Darüber hinaus sind die notwendigen Außenanlagen sowie die Einbindung in die vorhandene Infrastruktur der Liegenschaft Bestandteil der Maßnahme. Im Zuge der Bauvorbereitung müssen zudem zwei bereits außer Betrieb genommene 100.000 l-Erdtanks zurückgebaut werden. Dabei sind die bestehenden Rahmenbedingungen der militärischen Infrastruktur zu berücksichtigen und die Planung in die vorhandenen baulichen und technischen Strukturen der Liegenschaft zu integrieren. Für das Projekt liegt eine genehmigte Planungsgrundlage (Leistungsstand der LPH 4 gem. HOAI) vor, die als verbindliche Basis für die Ausführung dient. Anpassungen ergeben sich lediglich durch die Änderungen an der Gebäudehülle, indem die Fassadenbekleidung von Klinker auf Faserzement geändert wird, sowie durch die Integration einer zusätzlichen Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 165 kWp. Darüber hinaus ist die vorliegende Planung zwingend einzuhalten und umzusetzen. Im Zuge der Planung sind außerdem bestehende Nachweise an die aktuell geltenden gesetzlichen Anforderungen, insbesondere an die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und den Brandschutz anzupassen, sowie die Statik neu aufzustellen. Zur Umsetzung der Maßnahme wird ein Generalplaner gesucht, der die integrale Planung sowie die Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen übernimmt und die Planung und Realisierung der Baumaßnahme begleitet. Der Generalplaner fungiert dabei als zentraler Ansprechpartner für den Auftraggeber und stellt die fachübergreifende Abstimmung aller Planungsbeteiligten sicher. Im Rahmen der Generalplanerleistung sind insbesondere folgende Planungsleistungen zu erbringen: - Objektplanung Gebäude - Objektplanung Ingenieurbauleistungen - Objektplanung Freianlagen - Fachplanung Tragwerksplanung - Fachplanung Technische Ausrüstung - Fachplanung Thermische Bauphysik - Fachplanung Brandschutz Für jede einzelne Planungsleistung sind die entsprechenden Fachplaner einzubinden und im Verfahren zu benennen, sofern die Leistung nicht im eigenen Haus erbracht werden kann. Das Planungsteam ist verbindlich zu benennen, und notwendige Unterlagen sind von allen Teammitgliedern vollständig auszufüllen und einzureichen. Die Bearbeitung der Planung erfolgt in den Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI; für einzelne Planungsbereiche sind zusätzlich Teilleistungen und besondere Leistungen der LPH 3 zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die LPH 5 sowie die Teilleistungen und besonderen Leistungen der LPH 3. Die Koordination und Integration sämtlicher fachlicher Beiträge ist im Rahmen der Generalplanung zu erbringen. Bei der Planung sind die besonderen Anforderungen militärischer Liegenschaften sowie die einschlägigen technischen Regelwerke, gesetzlichen Vorgaben und nutzerspezifischen Anforderungen der Bundeswehr zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber, dem Nutzer sowie den beteiligten Fachstellen sicherzustellen. Ziel der Maßnahme ist die Realisierung eines funktional geeigneten, wirtschaftlichen und nachhaltig betriebenen Gebäudes, das den betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen der Bundeswehr langfristig gerecht wird. Terminlich sind erste vorbereitende Baumaßnahmen zum Herrichten des Baugrundstückes für Herbst 2026 vorgesehen. Angestrebter Baubeginn des Neubaus des zentralen Waffenkammergebäudes ist Mitte 2027. Anlagentechnik inkl. Wärmepumpen
Beschreibung Los 2: Anlagentechnik inkl. Wärmepumpen Dieses Los umfasst die Anlagentechnik (Wärmeerzeugungsanlagen), die Starkstromtechnik, die E- & MSR-Technik und die Technische Gebäudeausrüstung (Kälteanlagen, Raumluftanlagen, Sanitäranlagen). Die Erstellung der Bohrungen einschließlich des Bohrungskopfes ist Teil einer separaten Ausschreibung, Schnittstelle sind die Anschlussflansche zu den Bohrlochköpfen bzw. die Kabeldurchführung durch diese. Der Hochbau der beschriebenen Gebäude ist Teil eines separaten Loses. Die Tiefenpumpe, der Step-up Transformator und Frequenzumrichter sowie deren elektrotechnische Installation sind Teil einer separaten Ausschreibung. Die Verkabelung von Transformator und Frequenzumrichter sind Teil dieses Leistungsumfangs. Die erdverlegten Trassen zur Verbindung der Standorte sowie deren Verlegung sind Teil einer separaten Ausschreibung. Schnittstelle sind die Anschlussflansche zu erdverlegten Rohrleitungen innerhalb der Gebäudeschächte. Die Verkabelung zwischen Leckdrahtsystemen und deren Überwachungseinheit sind Teil dieses Leistungsumfangs. Die technischen Eigenschaften sind wie folgt: Thermalwasserkreislauf: - Hauptausrüstung: Sloptank, Grobfilter, Druckhaltetank mit Stickstoffbeaufschlagung, Plattenwärmeübertrager, Feinfilter, Injektionspumpe, Regelarmatur zur Druckhaltung - Fördertemperatur am Bohrungskopf: 44 °C - Auslegungsdruck nach Injektionspumpe: 40 barg - Volumenstrom: 130 m³/h - Wassergefährdungsklasse gemäß AwSV: 1 Fernwärmekreislauf: - Hauptausrüstung: Hochtemperaturwärmepumpen, Druckhaltung, Umwälzpumpen - Vorlauftemperatur nach Wärmpumpen: 80 °C - Heizleistung: ca. 4,4 MW Heizung, Klimatisierung, Lüftung und Sanitär: - Lüftung für vorgenanntes, insbesondere Notlüftung für Kältemittel - Kühlung für vorgenanntes, insbesondere Wärmepumpenraum - allgemeine Gebäudetechnik Stromversorgung für vorgenanntes: - Mittelspannungsschaltanlage nach EltBauVO, Übergabestation 20kV - 2 Transformatoren mit Sn el = 1,6 MVA - Niederspannungsschaltanlage mit Leistungsschalter für die Stromversorgung der Wärmepumpen. - USV: Heizzentrale: 10 kVA, Förder- und Injektionsbohrung: einmal 5 kVA und einmal 2 kVA - PV-Anlage auf Hallendach Heizzentrale: 32 kVA MSR-Technik für vorgenanntes: Geothermieanlage wird als eine eigenständige Anlage im Automatisierungsbereich betrachtet. Engineering und Visualisierung erfolgen über die zentrale Einrichtung SCADA V10. Der Datenaustausch mit den Feldgeräten erfolgt über Profi-NET. Schutzeinrichtungen: - Kältemittelwarnanlage - Stickstoffwarnanlage - Lecküberwachung Thermalwasser - Brandmeldeanlage für die Heizzentrale - Blitzschutz für die Heizzentrale - Einbruchmeldeanlage- Abwasserverband Saale
Planung Technische Ausrüstung TGA
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle als Fahrzeug-, Werkstatt- und Lagerhalle einschließlich Sozial- und Nebenräumlichkeiten. Beauftragt werden die folgenden Leistungsbilder gemäß HOAI 2021: - Los 1 Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) - Los 2 Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) - Los 3 Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) Allgemeine Zielstellung Der Abwasserverband Saale (AVS) betreibt seit 1964 die Verbandskläranlage Hof. Das Einzugsgebiet des Abwasserverbandes umfasst 14 Kommunen mit aktuell rund 100.000 Einwohnern und verschiedenen kleineren und größeren Gewerbebetrieben. Die Kläranlage selbst ist auf 290.000 Einwohner-werte (EW) ausgelegt. Der AVS beabsichtigt im Zufahrtsbereich der Kläranlage die Neuerrichtung einer eingeschossigen Mehrzweckhalle zur frostfreien Nutzung als Lager, Garage, Werkstatt und Nebenräumlichkeiten. Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe von Planungsleistungen, die Erstellung der Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung, Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung umfassen. Die Planung soll unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien erfolgen und wirtschaftliche, funktionale sowie nachhaltige Aspekte berücksichtigen. Ziel ist, die Genehmigungsplanung bis Anfang Dezember 2026 bei Genehmigungsbehörde vorzulegen. Die Fertigstellung der gedämmten Hallenhülle inkl. Dach sollte bis Dezember 2027 erfolgen. Die Baufertigstellung soll im April 2028 erfolgen. Bewerber sollen ihre Erfahrungen im Hallenbau, insbesondere für Gewerbe- und Industriegebäude, nachweisen und Referenzen vergleichbarer Projekte vorlegen. Funktionale Anforderungen Lagerbereich - Lagerung von Pumpen, Stromerzeugern, Fahrzeugen und Anhängern - Befahrbarkeit für LKW - Rolltore - Hochregallagerung mit Gabelstaplerbetrieb Werkstattbereich - Reparatur von PKW und LKW - Montagegrube - Portalkran (5 t) - robuste, chemikalienbeständige Oberflächen - Arbeitsschutzanforderungen gemäß DGUV und ASR Waschbereich - Waschhalle oder Waschplatz - Abscheideanlage - Berücksichtigung wasserrechtlicher Anforderungen - Abstimmung mit zuständigen Behörden Bürobereich, Neben- und Sozialräume (verteilt auf 2 Ebenen) - 2 Büroräume mit Einzelarbeitsplätzen - Aufenthalts- / Besprechungsraum mit Küche - Sanitärbereiche - Schwarz-/Weiß-Umkleide mit Duschen für 6 männliche und 2 weibliche Mitarbeitende - Kleidertrocknung - Besprechungsraum - Lager-/Abstellräume Technische Gebäudeausrüstung Planung der technischen Ausrüstung einschließlich: - Heizung - Lüftung - Sanitär - Elektro- und Starkstromanlagen - ggf. technische Sonderanlagen (z. B. Kranbahn, Werkstattausstattung) - Brandschutz Ein Technikraum ist innerhalb des Gebäudes vorzusehen. Medienanschlüsse: - Strom / Drehstrom - Trinkwasser / Betriebswasser - Abwasser - Fernwärme Tragwerksplanung - zweckmäßige Tragwerkskonzeption für Hallenbauweise - Berücksichtigung von Kranlasten - Berücksichtigung späterer Erweiterungsmöglichkeiten - Abstimmung mit Baugrundgutachten Nachhaltigkeit und Energie - Gründach - Photovoltaikanlage (optional) - Einhaltung der Anforderungen des GEG - energieeffiziente und wartungsarme Konzeption - wirtschaftlicher Betrieb - Berücksichtigung optionaler Erweiterungsflächen Grundstück und Baugrund - Rodungsarbeiten (Planung) - Festlegung der Untersuchungsstellen für Baugrunduntersuchung - Planung von Aushub und Entsorgung - Anbindung an bestehende Medienleitungen Standort und Eigentümer Die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Saale befindet sich im Norden der Stadt Hof. Öst-lich begrenzt die Saale das Anlagengelände. Eigentümer des Grundstücks ist der Abwasserverband Saale. Im Bereich des geplanten Vorhabens ist ein Lockergesteinsgrundwasserleiter ausgebildet. Der Grundwasserstand liegt bei ca. 1,50 m u. GOK. Dieser ist jedoch durch die anzunehmende hydraulische Verbindung des Grundwasserkörpers mit der Saale als stark schwankend anzusehen. Leistungsumfang nach HOAI Die Leistungen umfassen jeweils die Grundleistungen der HOAI in den Leistungsphasen 1-8 für: - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8, soweit projekterforderlich) Hierzu gehören insbesondere: - Grundlagenermittlung - Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung - Ausführungsplanung - Mitwirkung bei der Vergabe - Objektüberwachung - Objektbetreuung Die Fachplanungen sind integrativ in die Objektplanung einzubinden. Die Koordination sämtlicher Fachplanungen obliegt dem Objektplaner.
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