Deichverband Land WurstenBeverstedt
Neubau Deckwerk Padingbüttel - Ökologische Baubegleitung
Der Deichverband Land Wursten plant den Neubau eines Uferdeckwerkes an der Wurster Nordseeküste im Bereich Padingbüttel. Die Ausschreibung beinhaltet die ökologische Baubegleitung auf unterschiedlichen Eingriffs- und Kompensationsflächen für die Baumaßnahme, die etwa 500 m lang ist.
Environmental Assessment
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Der Deichverband Land Wursten plant den Neubau eines Uferdeckwerkes an der Wurster Nordseeküste im Bereich Padingbüttel. Die Ausschreibung beinhaltet die ökologische Baubegleitung auf unterschiedlichen Eingriffs- und Kompensationsflächen für die Baumaßnahme, die etwa 500 m lang ist.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Deichverband Land Wursten
- Published:
- May 17, 2026
- Deadline:
- June 11, 2026
- Topic:
- Environmental Assessment
- Object:
- Hochwasserschutz / Deich
Object classification
- Hochwasserschutz / DeichPrimary
- Renaturierung / Biotop
Tender description
Der Deichverband Land Wursten plant den Neubau eines Uferdeckwerkes an der Wurster Nordseeküste im Bereich Padingbüttel. Die Ausschreibung beinhaltet die ökologische Baubegleitung auf unterschiedlichen Eingriffs- und Kompensationsflächen für die Baumaßnahme, die etwa 500 m lang ist.
Further details
After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
- Core requirements of the tender prioritized and prepared
- Deadlines, eligibility criteria and documents in one workflow
- Guidance for structured bid preparation
- Automatically discover matching follow-up tenders
Documents and attachments
2 files recorded- Bekanntmachung.pdf
- Vergabeunterlagen_CXQ6YDCRAMK.zip
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10- Deichverband Land WurstenBeverstedtDeadline: Jun 11
Neubau Deckwerk Padingbüttel - Ökologische Baubegleitung
Der Deichverband Land Wursten, vertreten durch den Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) - Betriebsstelle Stade, plant auf einer Länge von ca. 500 m den Neubau eines Uferdeckwerkes an der Wurster Nordseeküste im Bereich Padingbüttel. Des Weiteren ist die Umsetzung einer naturschutzrechtlichen Ersatz- und Kohärenzmaßnahme in den Lahnungsfeldern des Deichvorlandes vor der Ortschaft Arensch geplant. Gegenstand der Ausschreibung ist die ökologische Baubegleitung auf unterschiedlichen Eingriffs- bzw. Kompensationsflächen, bauvorbereitend und während der Ausführung der Baumaßnahme, bezogen auf das Baufeld zur Ufersicherung und die Kompensationsfläche. - Neuhauser DeichverbandNeuhaus/ElbeDeadline: Jul 27
Ausbau und Neubau des linken Krainkedeiches bei Niendorf (Deich-km 0+180 bis 0+980)
Der Neuhauser Deichverband plant den Ausbau/Neubau des linken Krainkedeiches im Bereich der Ortslage Niendorf (19273 Amt Neuhaus) auf einem Abschnitt von ca. 800 m (Deich-km 0+180 bis 0+980). Das Vorhaben umfasst die folgenden Hauptarbeiten: - Herstellung einer Spundwand in drei Abschnitten mit unterschiedlichen Längen (4 m bis 12 m Spundbohlenlänge) einbringen. Gesamtlänge rd. 600 m. - Abbruch- und Rodungsarbeiten (Entfernung von Wurzelstöcken, Beton-Brunnenschächten, Oberflächenentwässerungsrohren, Treppenstufen aus Mauerwerk und Betonstufen, etc.). - Entschlammung (Entnahme, Transport mittels amphibischer Schwimmtechnik über Rohrleitung, Entwässerung und Zwischenlagerung) von unterschiedlichen Gewässerabschnitten sukzessive zum Baufortschritt der Spundwandherstellung. Trockensubstanzgehalt des Schlammes über 40 % (rd. 11.500 t). - Bodentransporte und Aufbringen des entwässerten Schlammes zu Aufbringflächen innerhalb des Gemeindegebietes Amt Neuhaus (Transportentfernungen bis zu 12 km). - Lieferung und Einbringen und Verdichten von Sand (rd. 42.000 m³); Lösen, Laden, Transportieren und Einbau von Auelehm (rd. 8.300 m³); Einbau und Begrünung von Oberboden (rd. 3.000 m³) zur Herstellung des Deichkörpers. - Herstellung eines Deckwerks aus Natursteinen mit Zweistufenfilter. - Herstellung eines Deichverteidigungsweges in Betonbauweise (ca. 2.800 m²). - Herstellung von Rampen in Pflasterbauweise und Treppenanlagen. - Stadt BurghausenBurghausenDeadline: Jul 27
Landschaftsbauarbeiten - Neubau Wohnen für Jung und Alt Paul-Klee-Straße
Leistungsumfang Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Herstellung der Freianlagen für den Neubau Wohnen für Jung und Alt, 4 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage. Die wesentlichen, zu erbringenden Leistungen für die Freianlagen umfassen: BELAGSFLÄCHEN ca. 500 m² Betonsteinpflaster (Wege) ca. 36 m² Vegetationsfugenpflaster (Wege) ca. 162 m² Schotterrasen (Stellplätze) ca. 51 m² Betonsteinpflaster (Stellplätze) ca. 175 m² Betonplatten (Terrasse, Müll) EINFASSUNGEN ca. 475 m Bordsteine (Parkplätze und Traufen) ca. 412 m Versenkte Bordsteine (Wege) ca. 55 m Graniteinzeiler (Parkplätze) TECHNISCHE ANLAGEN Ca. 11 lfm Entwässerungsrinnen ca. 8 St Einlaufkästen ca. 57 lfm Fassadenrinnen ca. 2 Stk. Revisionskästen VEGETATION ca. 265 m² Rasenfläche ca. 733,50m² Wiesenflächen ca. 610 m² Pflanzfläche 7 St mehrstämmige Hofbäume 17 St Kleinbäume EINBAUTEN UND AUSSTATTUNG 28 St Fahrradparker 2-fach, Hoch-Tiefstellung 3 St Tisch-Bank-Kombinationen 7 St. Sitzbänke Entwurfsbeschreibung Lage und Konzept Das Bauvorhaben in der Paul-Klee-Straße in Burghausen umfasst die Errichtung von vier Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Tiefgarage. Die Gebäude sind in ihrer Gestaltung und Funktion weitgehend identisch und bieten Wohnraum für unterschiedliche Altersgruppen. Ziel ist es, ein harmonisches Ensemble zu schaffen, das sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt und eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Freiraumgestaltung und Aufenthaltsbereiche Zwischen den Gebäuden A und B sowie C und D entstehen großzügige Aufenthaltsflächen, die als kommunikative Treffpunkte für die Bewohner dienen. Zentral in diesen Bereichen sind jeweils Fahrradhäuschen mit Hoch-Tiefparkern angeordnet, um eine komfortable und sichere Abstellmöglichkeit für Fahrräder zu gewährleisten. Die Aufenthaltsfläche zwischen den Gebäuden A und B wird zusätzlich durch ein Outdoor-Schachbrett und Sitzgelegenheiten aufgewertet, während der Bereich zwischen B und C eine Sitzinsel sowie Tisch-Sitz-Kombinationen erhält. Westlich von Haus A wird eine Streuobstwiese mit Hochbeeten für Urban Gardening angelegt, um den Bewohnern die Möglichkeit zur eigenen gärtnerischen Betätigung zu geben. Die westliche Grundstücksgrenze wird durch eine freiwachsende Hecke eingefasst, die einen Erschließung und Barrierefreiheit Die Zugänge zu den Gebäuden sind barrierefrei gestaltet und werden über Rampen erschlossen. Müllhäuschen befinden sich jeweils an den Grundstücksgrenzen in Straßennähe, um eine einfache Entsorgung zu ermöglichen. Die südliche Grundstücksgrenze wird durch eine Gabionenmauer als Stützwand ausgebildet, um den vorhandenen Höhenunterschied auszugleichen. Ein Anschluss an den südlich verlaufenden öffentlichen Weg erfolgt über eine Treppenanlage. Grünflächen und ökologische Gestaltung Die Freiflächen sind abwechslungsreich gestaltet und umfassen sowohl ökologisch wertvolle Blühwiesen als auch Freizeitrasen für gemeinschaftliche Aktivitäten. Alle Gebäude sind von artenreichen Staudenflächen umgeben, die zur ökologischen Aufwertung und zur Schaffung eines angenehmen Mikroklimas beitragen. Terrassenbereiche werden durch Strauchpflanzungen als Sichtschutz ergänzt. Im unterbauten Bereich werden Bäume mit speziellen Baumaufschüttungen gepflanzt, um trotz Tiefgarage eine nachhaltige Begrünung zu ermöglichen. Entlang der Paul-Klee-Straße entstehen nördlich Parkflächen mit Schotterrasen und zusätzlichen Baumpflanzungen, die als Schattenspender dienen. Weitere Stellplätze befinden sich östlich von Haus B und sind mit versickerungsfähigem Pflaster sowie Straßenbegleitgrün ausgeführt. Der vollständige Leistungsumfang ergibt sich nur aus den Vergabeunterlagen, insbesondere dem LV. - Abwasserzweckverband Untere AhrSinzigDeadline: Jul 13
AZV - Neubau der Kläranlage Untere Ahr in Remagen: Ingenieursleistungen der Baulogistik für das Bauvorhaben
Der Abwasserzweckverband Untere Ahr (AZV UA) plant den Neubau der Kläranlage Untere Ahr in Remagen, nachdem die bestehende Kläranlage in Sinzig bei der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 schwer beschädigt wurde. Die für den Neubau ausgewählte Fläche liegt nördlich der B 266 auf einem Gelände, welches geodätisch etwa 7- 8 m über dem alten Standort liegt und somit hochwassersicher ist. Das Projekt befindet sich zurzeit in der Entwurfsplanung bzw. Genehmigungsplanung (Leistungsphase 3/4-HOAI). Nach Einreichung des Bauantrags im April 2026 soll noch im Jahr 2026 mit den vorbereitenden Maßnahmen zum Bau der Kläranlage in Remagen begonnen werden. Auf dem Altstandort in Sinzig verbleibt lediglich ein Pumpwerk. Hierzu sind beratende, konzeptionelle, und ggf. baubegleitende Ingenieursleistungen im Bereich der Baulogistik durch ein fachlich qualifiziertes Ingenieurunternehmen erforderlich. Das nachfolgende, hier angefragte Leistungsbild ist für die technisch optimale Umsetzung der Baumaßnahme und die vergaberechtlich konforme Betreuung des Themas Baulogistik erforderlich und für den Projekterfolg von außerordentlicher Bedeutung. Es ist beabsichtigt, das u. g. Leistungsbild 3-stufig zu vergeben. Ausführungszeiten: - Stufe 1: unmittelbar nach Beauftragung, voraussichtlich September 2026, - Stufe 2: Anfang des 1. Quartals 2027, - Stufe 3: Anfang des 2. Quartals 2027 bis Ende 4. Quartal 2031. - Gemeindevorstand der Gemeinde PhilippsthalPhilippsthal (Werra)
Marktgemeinde Philippsthal (Werra) - Neubau einer Kindertagesstätte
Los 1: Außenanlagen Die Anfahrt zum Grundstück erfolgt über die Straße „Am Hirschgarten“ und übergeordnet über die B 62 (Hattorfer Straße). Das Grundstück weist insgesamt ein starkes Gefälle von Süd nach Nord auf, der Gesamt-Höhenunterschied beträgt etwa 10,0 m. Eine bereits errichtete Stützmauer unterteilt das Gelände im südlichen Grundstücksbereich grob in zwei Niveaus. Die Außenanlagen werden als geschützter Freiraum auf zwei unterschiedlichen Höhenniveaus angelegt und bieten verschiedene Nutzungsbereiche. Das gesamte Außengelände der Kindertagesstätte wird mit einem Stabgitterzaun eingefriedet und durch freiwachsende Heckenelemente ergänzt. Diese dienen der ökologischen Einbindung der Anlage in das Umfeld. Die im Erdgeschoss des Gebäudes angeordnete Cafeteria erhält einen direkten Zugang zu einer mit Betonpflaster befestigten Terrassenzone. Die Terrasse wird mit Sitzgelegenheiten ausgestattet und ist als Aufenthalts- und Aktionsfläche vorgesehen. Zur Beschattung der Terrassenfläche werden Sonnensegel installiert. Ergänzend dazu sind schattenspendende Baumpflanzungen in den angrenzenden Grünflächen vorgesehen. Unmittelbar an die Terrassenzone angrenzend wird ein Lerngarten mit Obstgehölzen, Beerensträuchern, Hochbeeten und einer Kräuterspirale angelegt. Der zentrale Spielbereich für Kinder über drei Jahre (Ü3) wird als hügelige Spiellandschaft modelliert. Er ist thematisch als „Mini-Kali-Dorf“ konzipiert und umfasst mehrere in dem Bereich angeordnete Spielhäuser. Zwischen diesen wird ein mäanderförmiger Wasserlauf angelegt, der über eine manuell betriebene Wasserpumpe gespeist wird. Die Erschließung des Spielbereichs erfolgt informell über Trittplatten und die Rasenfläche. Balancierpoller und -balken in der Rasenfläche ergänzen das Spielangebot. Das zentrale Spielelement des Ü3-Bereichs ist ein aus EPDM modellierter Spielhügel mit integrierten Trampolinen und Wipptieren. Er wird östlich vom Gebäude in der Pflasterfläche angelegt. Zusätzlich werden weitere Spielgeräte, darunter Kletterstrukturen und eine kombinierte Rutsch- und Kletteranlage, in die Topografie des Geländes integriert. Südlich des Gebäudes wird auf einem höheren Niveau ein separater Spielbereich für Kinder unter drei Jahren angelegt. Dieser umfasst einen Sandspielbereich mit Sandbaustelle und Holzschnitzfiguren sowie eine Vogelnestschaukel. Zur Verschattung werden auch hier Sonnensegel eingesetzt. Ein weiterer Teil des U3-Bereichs wird als Naturerfahrungs- und Bewegungsraum gestaltet. Hierzu sind naturnahe Spiel- und Bewegungselemente vorgesehen, die freies Spiel, Bewegung und erste Naturerfahrungen ermöglichen. Der U3- und der Ü3-Bereich sind durch Einfriedungen voneinander getrennt. Die maßgeblichen Arbeiten umfassen: – ca. 1.400 m³ Erdarbeiten, – ca. 650 m² Betonpflasterfläche, – ca. 350 lfm Einfassungen (Tiefborde), – ca. 1.500 m² Rasenfläche, – ca. 350 m² Erosionsschutzmatten, – ca. 61 m² EPDM-Fläche. Abbrucharbeiten fallen im engeren Sinne nicht an, da das Gelände beräumt und in Teilen mit Schottermaterial aufgefüllt oder krautig bewachsen ist. Los 2: Tief- und Straßenbauarbeiten Das Los 2 behandelt den Tief- und Straßenbau zur Errichtung der Zuwegung zum Kindergarten. Die Nebenanlagen inkl. Parkplatz werden in Pflaster hergestellt (ca. 600 m²) Die Fahrbahn wird in Asphalt hergestellt (ca. 1325 m²). Für die Entwässerung der Oberfläche sind eine Kanalleitung (Länge ca. 175 m in den Dimensionen DN 150 bis DN 300) und 6 Kunststoffschächte herzustellen. Zu Hangsicherungsmaßnahmen müssen auf knapp 63 m L-Steine in den Höhen zwischen 55 cm und 3,30 m versetzt werden. - Markt PeitingDeadline: Jul 20
Deutensee, Neubau Grundablass mit Entnahmebauwerk
Deutensee, Neubau Grundablass mit Entnahmebauwerk Beschreibung und auszuführende Gewerke / Leistungen Der bestehende Absperrdamm am Deutensee hat im Bereich des Grundablasses eine Höhe von etwa 5,5 m über Seesohle. Die Wassertiefe beträgt am Dammbauwerk bei Normalstau 3,6 m, im Hochwasserfall bis knapp 5 m. Der bestehende Grundablass besteht aus einem Stahlbeton-Entnahmeschacht („Mönch“) am wasserseitigen Dammfuß mit 4,6 m Höhe und zwei Betonrohrleitungen DN 500. Nach einem Schadensfall im April 2026 an einem der beiden Grundablassrohre wurden diese provisorisch mit einer Betonplombe verschlossen. Mit der hier gegenständlichen Baumaßnahme soll der Entnahmeschacht mit den Grundablassrohren vollständig durch einen Neubau ersetzt werden. Die Herstellung des neuen Bauwerks erfolgt unter Aufrechterhaltung des Staus im Deutensee innerhalb einer Baugrubenumschließung in Spundwandbauweise. Wasserseitig werden die Spundwände in eine Vorschüttung eingebracht, die zuvor von der Dammkrone aus im Nassen herzustellen ist. Die Umsetzung ist zeitkritisch und erfolgt als Sofortmaßnahme mit der Hauptbauzeit von Mitte September 2026 bis Ende 2026 und einer kürzeren Nebenbauzeit im Frühjahr 2027. Die nachfolgenden Gewerke und Leistungen sind zur Umsetzung der o.g. Maßnahme auszuführen; der überwiegende Teil der Arbeiten erfolgt innerhalb des Spundwand-Baugrubenverbaus unter der Aussteifung: 1. Spundwandarbeiten Liefern und Einbringen von Spundbohlen: 730 m² mit Flächengewicht ca. 120 kg/m², Profillängen 9 bis 11 m, davon 340 m² wieder zu Ziehen (hier gebrauchte Profile zulässig); Das Einbringen der Spundwände erfolgt in einem Arbeitsschritt Anfang Oktober 2026, das Ziehen in zwei Schritten (Ende 2026 und im Frühjahr 2027). Spundwand unter Wasser Abtrennen, ca. 20 lfm. 2. Baugrubenaussteifung • Liefern, Montieren und Demontieren von Baustahlprofilen als Baugrubenaussteifung, Gurte und Steifen, vsl. HEB 280 bis HEB 320; • Montage, teilweise Umbau und Demontage in bis zu sechs Arbeitsschritten. 3. Erdarbeiten • Oberbodenabtrag, Zwischenlagerung und -wiederandeckung; • Baugrubenaushub und Zwischenlagerung des Aushubmaterials, ca. 800 m³; • Dammneubau, überwiegend Nutzung des Aushubmaterials, teilweise mit Bodenverbesserung durch Kalkzugabe, ca. 700 m³; • Dammneubau mit kiesig-sandigem Liefermaterial, ca. 100 m³; • Herstellung und Rückbau von Vorschüttungen an das bestehende Dammbauwerk, wasser- und luftseitig, als Arbeitsebenen / Rammplanum, wasserseitig als Schüttung von der Dammkrone aus im Nassen (unter Wasser), luftseitig vom Dammfuß aus lagenweise; Material verbleibt im Eigentum des AN; Gesamtkubatur ca. 1400 m³; exakte Dimension der wasserseitigen Vorschüttung nach Anforderung des AN; anzubieten als Pauschale; 4. Abbrucharbeiten: • Betonabbruch des bestehenden Entnahmebauwerks, ca. 5 bis 8 m³; • Rückbau der alten Grundablassrohre, DN 500, Länge ca. 60 m. 5. Massivbauarbeiten: • Herstellung von Stahlbeton, ca. 70 m³; 6. Rohrleitungsbau: • Stahlbetonrohre, DN 800, ca. 50 lfm 7. Straßen- und Wegebau: • Abbruch der bestehenden Straße, Herstellung und Rückbau eines Straßenprovisoriums und endgültige Wiederherstellung der Straße, ca. 60 m². 8. Sohl- und Böschungssicherungsarbeiten: • Rückbau und Wiederherstellung eines Steinsatzes aus Wasserbausteinen (Rückbau teilweise unter Wasser). 9. Stahl-, Metall- und Holzbauarbeiten (untergeordnet) • Absperrschieber, Plattenschieber 60 x 60 cm, 2 Stück; • Holmgeländer, ca. 12 lfm; • Gitterrostabdeckung, inkl. Rahmen, ca. 5 m²; • Stabgitterzaun mit Tor, ca. 15 lfm; • Staubalken aus Holz, Kanthölzer, 10 x 10 cm. 10. Technische Bearbeitung: • Ausführungs-, Werk und Montageplanung (teilweise) für Stöße, Konsolen, Verbindungen, u.a. für Baugrubenaussteifung; • Ausführungs- und Werkplanung für Geländer. - Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW KölnKölnDeadline: Jul 14
BLB NRW / NL DO / JVA Iserlohn (WE1384) / Haftmauer / Abbruch & Neubau / 010-26-00189
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Dortmund beabsichtigt für den Neubau der Justizvollzugsanstalt (JVA) Iserlohn einen vorgezogenen Neubau der umlaufenden Haftmauer. Das Baugrundstück befindet sich in Nordrhein-Westfalen, im Märkischen Kreis, Stadt Iserlohn, Ortsteil Drüpplingsen, Gemarkung Hennen, Flur 25. Die Adresse lautet: Heidestraße 41, 58640 Iserlohn. Die Gebäude der freigezogenen Anstalt wurden im Jahr 1972 errichtet und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Sie sollen im Rahmen des Justizvollzugs-Modernisierungsprogrammes (JVMoP) erneuert werden, um zeitgemäße Arbeits- und Haftbedingungen zu realisieren. Das Gesamtprojekt "Neubau JVA Iserlohn" mit 320 Haftplätzen besteht aus einzelnen Funktionsgebäuden, der umlaufenden Haftmauer, sowie übergeordneten Maßnahmen (Außenanlagen, technische Anlagen). Um den gesamten Projektablauf zu beschleunigen, wird eine vorgezogene Realisierung der Haftmauer angestrebt, welche Bestandteil dieser Maßnahme ist. Diese Baumaßnahme umfasst den Rückbau der bestehenden Gefängnismauer sowie den Neubau der Haftmauer als vorgezogene Maßnahme auf dem Sondergebiet inkl. Baustraßen. Der Rückbau der auf dem Grundstück bereits bestehenden Anstaltsgebäude, ist vorgezogen beantragt bei der Stadt Iserlohn und erfolgt parallel. Das Grundstück ist westlich, südlich und östlich von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben. Es grenzt an ein nördlich gelegenes Wohngebiet an. Die Hauptzufahrtsstraße "Heidestraße" befindet sich auf der Westseite des Grundstücks, südlich liegt die Straße "Zum Schmerbruch", die sich im Besitz des Landes NRW befindet. Östlich des Grundstücks grenzt hinter einer temporär bauseitig vorhanden Baustraße, direkt eine Ackerfläche, an die weiter im Osten der "Abbabach" angrenzt. Im Norden wird das Grundstück durch den "Gemarkenweg" abgeschlossen. Das Grundstück fällt von West nach Osten und Norden nach Süden innerhalb der Haftmauer um ca. 2 m ab. Der Neubau der Haftmauer von ca. 950lfm verläuft zum überwiegenden Teil ca. 10m nach innen versetzt zum bisherigen abzubrechenden Verlauf der Bestandsmauer und wird den gesamten Sicherungsbereich der Justizvollzugsanstalt umgeben. Um eine harmonische Eingliederung in das Erscheinungsbild zu den angrenzenden Wohngebieten zu gewährleisten, sollen die Außenseiten West und Nord der Mauer mit einem Verblender-Riemchen verkleidet werden, was in einer separaten späteren Maßnahme erfolgt. Die entsprechenden Vertiefungen sind im Zuge dieser Maßnahme herzustellen. Die Haftmauer wird entsprechend den Vorgaben des "Technischen Raumbuchs der Justiz NRW" sowie den statischen Anforderungen errichtet. Sie besteht aus Betonfertigteilen (Einzelbreite Tafel ca. 2,5m/ Höhe ca. 6,5 - 9,0m) und Mauerstärke von 25-30cm. Hinweis: Aufgrund von unterschiedlichen Geländehöhen zwischen Innen- und Außenbereich wird stets das jw. höhere Bezugsmaß genommen. Im Bereich der Haftmauerelemente mit Klinkerriemchenverblendung ist Mauerstärke auf 25cm verringert. Die Sichtbetonflächen der Haftmauer sind durchgängig in Sichtbeton SB3, schalungsglatt ausgeführt. Die abgerundete Mauerkrone (d=52cm) ein nach innen ausladendes Rucksackprofil als Übersteigsicherung. Am obersten Punkt des Rucksackprofils ist im Bereich der Fugenausbildung längs zum Mauerverlauf in einer beidseitigen Aussparung der Kuppe ein massives Edelstahlrohr eingebracht, als Maßnahme gegen den Missbrauch der Dehnungsfuge. Preisbildende Massen: Ca 1.100lfm Konstruktiver Rückbau der bestehenden Haftmauer aus STB Fertigteilen inkl. Fundamente Ca. 950lfm Haftmauertafeln aus Betonfertigteilen inkl. Sonderteile je Standard- Stück ca. 2,50m Länge Ca. 950lfm Schlitzfundamente je Standard-Stück 2,50 m Länge Ca. 313 St Haftmauerelemente Standard je Stück 2,50 m Länge u. 6,685 m Gesamthöhe - Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll. - Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Technische Ausrüstung AG 1-3, 7 u. 8
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll. - Abwasserzweckverband NaumburgNaumburgDeadline: Jun 12
RUB 6, 4 BA. Mischwasserkanal Linsenberg ( Gerberstein - C.W. - Gehringstraße) Kampfmitteluntersuchung
Nationale Ausschreibung nach UVgO Öffentliche Ausschreibung Vergabenr.: A-00602-10-KM 1. Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle: Name und Anschrift: Abwasserzweckverband Naumburg Linsenberg 100 06618 Naumburg Deutschland Telefonnummer: Telefaxnummer: E-Mail-Adresse: [email protected] Internet-Adresse: https://www.azv-naumburg.de Zuschlagserteilende Stelle: Siehe oben 2. Verfahrensart (§ 8 UVgO): Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung 3. Angebote können abgegeben werden: elektronisch in Textform elektronisch mit fortgeschrittener Signatur elektronisch mit qualifizierter Signatur Anschrift zur Einreichung schriftlicher Angebote: ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen) 4. Zugriff auf Vergabeunterlagen: Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen (§ 29 Abs. 3 UVgO): Entfällt (siehe 9.). 5. Art und Umfang sowie Ort der Leistung: : Kampfmitteluntersuchung Menge und Umfang: Lage des Untersuchungsbereiches Die Baumaßnahme befindet sich am östlichen Stadtrand von Naumburg. Sie beginnt an der Einmündung der Straße Gerberstein und verläuft in der Straße Linsenberg (L204). Die angrenzende Bebauung im Baufeld besteht aus Gärten und Mehrfamilienhäusern. Die Baustellenzufahrt erfolgt von Norden aus Richtung Henne über die L205 Hallesche Straße und von Süden kommend durch die Stadt Naumburg über die B87 Weißenfelser Straße und die L204 Schönburger Straße/ Linsenberg. Im Zuge von geplanten Unterhaltungsarbeiten durch den LSBB kann es im Zeitraum der Baumaßnahme zu Sperrungen an der L204 außerhalb der Ortslage Naumburg kommen. Gegebenenfalls kann es zu einer hochwasserbedingten Einschränkung bzw. Sperrung der Zufahrtsmöglichkeit über die L205 aus Richtung Henne kommen. Die Dauer dieser Einschränkung/ Sperrung ist mit max. 2 Monaten anzunehmen. Beschreibung der zu betreuenden Maßnahme Der Abwasserzweckverband Naumburg plant zur Umsetzung des Generalentwässerungsplanes den Neubau eines Mischwasserkanals in der Straße Linsenberg in Naumburg(Saale). Die zu betreuende Maßnahme umfasst den Neubau von 570 m Freispiegelkanal der Dimension DN1.000/ DN1.100 mit 10 Schächten DN 2.000. Die Tiefenlage des Kanalgrabens beträgt maximal 5,20 m, die Breite des Grabens ist mit 2,8 m, die Schachtbaugruben mit 4x 4 m vorgesehen. Im Zuge dieses Neubaus werden 77 Anschlüssen an diesen Kanal Straßeneinläufe und Mischwasser-Grundstücksanschlüsse - im öffentlichen Bereich erneuert und auf den Neubaukanal umgebunden. Die Hausanschlussgräben weisen eine max. Grabentiefe von 4,40 m und eine Grabenbreite von 1,20 m auf. Bedingungen für die Ausführung Für die Baumaßnahme muss ein Baugrundgutachten erstellt werden. Durch die hierzu erforderlichen Bohrungen besteht die Gefahr der Kampfmittelberührung. Somit ist im Vorfeld zu eigentlichen Sondierung eine Begleitung der Baugrunduntersuchung durch Freimessung der Bohrpunkte erforderlich. Die Untersuchungspunkte werden so vorgesehen, dass das Bohrgerät den Seitenstreifen mitnutzt, um den Verkehr mit einer Regelabsperrung nach RSA 21 einseitig an der Untersuchungsstelle vorbeileiten zu können. Für die vorbeschriebenen Sondierungsarbeiten wird durch den Baugrundgutachter eine verkehrsrechtliche Anordnung beantragt. Mit Beginn der Arbeiten des Tiefbauers wird durch diesen eine Vollsperrung der jeweiligen Bauabschnitte (5 Stück) aufgebaut. Danach erfolgt der Oberflächenaufbruch der Straße Linsenberg (L204) im Kanalgrabenbereich durch den Tiefbauer. Durch den Tiefbauer wird eine Absteckung der Kanaltrasse und Schachtstandorte sowie der Hausanschlüsse vorgenommen, sodass daran orientiert der Aufbau der vorgesehenen Bohrgalerie durch den Auftragnehmer erfolgen kann. Beschreibung der Leistung Durch den Auftragnehmer ist als erste Leistung 2026 eine Untersuchung der vorgesehenen Bohrpunkte für die Baugrunduntersuchung vorzunehmen. Hierfür sind 11 Bohrungen vorgesehen. Für die Leistung der Kampfmittelsondierung 2026 ist ein Zeitraum von maximal 2 Tagen geplant Mit Beginn 2. Quartal 2027 ist die Untersuchung der vorgesehenen Aufgrabungsbereiche des Tiefbaus vorzunehmen. Zunächst ist in den geplanten 5 Bauabschnitten die kombinierte Oberflächensondierung auszuführen. Danach sind die Bohrsondierungen für die Kanalbaumaßnahme im jeweiligen Bauabschnitt auszuführen. Hierbei wird vom Aufbau einer doppelseitigen Bohrgalerie ausgegangen. Die Anzahl der ausgeschriebenen Bohrungen ist im Bereich des Hauptkanals auf ein wechselseitiges Raster von 1,5 m, im Bereich der Anschlussleitungen auf eine Bohrreihe mit 1,5 m Bohrlochabstand ausgelegt. Für die Leistung der Kampfmittelsondierung mit Bohrungen sind 5 Einsätze 2027 mit je ca. 100- 200 m Abschnittslänge geplant. Die visuelle Baubegleitung erstreckt sich auf Anforderung über die Bauzeit der Gesamtbaumaßnahme die mit 67 Wochen veranschlagt wird und bedingt durch die Winterpausen (01-02/2028) von 05/ 2027 bis 10/ 2028 andauert. Ort der Leistung: Abwasserzweckverband Naumburg Linsenberg 100 06618 Naumburg Deutschland 6. Losaufteilung: Losweise Vergabe: Nein 7. Nebenangebote sind nicht zugelassen 8. Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn der Ausführungsfrist: 27.07.2026 Ende der Ausführungsfrist: 28.11.2028 Bemerkung zur Ausführungsfrist: 9. Elektronische Adresse, unter der die Teilnahmewettbewerbsunterlagen/Vergabeunterlagen abgerufen werden können: unter (URL:): https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19e6407dcdd-7c8cedf8594ddcc2 10. Ablauf der Angebots- und Bindefrist: Angebote sind einzureichen bis: 12.06.2026 08:00 Ablauf der Bindefrist: 28.07.2026 11. Höhe der etwa geforderten Sicherheitsleistungen: : 12. Wesentliche Zahlungsbedingungen: : siehe FBl 634 13. Ggf. mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen zur Eignungsprüfung des Bewerbers: : FBL 124 LD Eigenerklärung und Nachweise laut FBl 124 LD Für Sachsen-Anhalt werden nur Kampfmittelräumfirmen zugelassen, die gemäß Gefahrenabwehrverordnung (KampfM-GAVO § 7 Zuständigkeiten) für die Kampfmittelbeseitigung in Sachsen-Anhalt gelistet sind. 14. Angabe der Zuschlagskriterien: Der niedrigste Preis: Ja 15. Sonstiges: Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können. Die Frist für Bieteranfragen endet 5 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist. Entwässerungskanäle,Baugrunduntersuchungen/ Bodenuntersuchungen,Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau),Kampfmittelerkundung/ -beseitigung
Frequently asked questions about this tender
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