Land Niederösterreich - Amt der Niederösterreichischen LandesregierungSt. PöltenTED
Rahmenvereinbarung LED-Planung und Umrüstung an 33 Landesschulstandorten in Niederösterreich
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit zwei Partnern zur LED-Umrüstung an 33 Landesschulstandorten in Niederösterreich. Der Leistungsumfang umfasst die Erstellung eines Planungskonzepts, die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen, die technische Verfahrensbegleitung bei der Ausführungs-Ausschreibung sowie die örtliche Bauaufsicht.
Electrical Engineering Design, Construction Supervision
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Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit zwei Partnern zur LED-Umrüstung an 33 Landesschulstandorten in Niederösterreich. Der Leistungsumfang umfasst die Erstellung eines Planungskonzepts, die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen, die technische Verfahrensbegleitung bei der Ausführungs-Ausschreibung sowie die örtliche Bauaufsicht.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Land Niederösterreich - Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
- Published:
- April 23, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Electrical Engineering Design
Tender description
Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit zwei Partnern zur LED-Umrüstung an 33 Landesschulstandorten in Niederösterreich. Der Leistungsumfang umfasst die Erstellung eines Planungskonzepts, die Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen, die technische Verfahrensbegleitung bei der Ausführungs-Ausschreibung sowie die örtliche Bauaufsicht.
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After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
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Umrüstung LED Schulhäuser und Kindergärten
Die Gemeinde Urdorf schreibt im öffentlichen Verfahren die Umrüstung der bestehenden Beleuchtungsanlagen auf LED in mehreren Schulhäusern und Kindergärten aus. Gegenstand der Beschaffung ist die Beleuchtungssanierung in den Objekten Kindergarten Feld 1 + 2, Kindergarten Neumatt, Schulhaus Embri, Schulhaus Feld 1 + 2 sowie Schulhaus Moosmatt. Ziel ist der Ersatz der bestehenden Beleuchtungsanlagen durch energieeffiziente und lichttechnisch zeitgemässe Lösungen. Die Ausschreibung ist in 6 Lose gegliedert. Die Lose 1 bis 5 umfassen die Elektroinstallationsarbeiten je Objekt, insbesondere Rückbau der bestehenden Beleuchtung, Anpassungen an der Installation, Anschluss der neuen Leuchten, Anpassung von Schaltungen und Steuerungen, Prüfungen, Inbetriebsetzung und betriebsbereite Übergabe. Los 6 umfasst die Lieferung der Leuchten und Systemkomponenten für sämtliche 5 Objekte als vollständiges, abgestimmtes Beleuchtungssystem. Angebote sind für ein Los, mehrere Lose oder für alle Lose zulässig. Der Zuschlag erfolgt losweise. Die Ausführung ist abgestimmt auf die Sommerferien 2026 vorgesehen - DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)Frankfurt MainDeadline: Jun 28
Rahmenvereinbarung Planung/Bau von bis zu 25 Digitalen Steuerzentralen mit Leitwarten (DSZ)
Rahmenvereinbarung Planung/Bau von bis zu 25 Digitalen Steuerzentralen mit Leitwarten (DSZ) Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss einer deutschlandweit abrufbaren Rahmenvereinbarung für die standortspezifische Ausführungsplanung und schlüsselfertige Errichtung standardisierter Digitaler Steuerzentralen (DSZ) der DB InfraGO AG. Die Rahmenvereinbarung umfasst drei Gebäudevarianten mit 14, 20 beziehungsweise 28 Bedienplätzen sowie die zugehörigen Hochbau-, Tragwerks-, TGA-, ITK- und Außenanlagenleistungen. Sie schafft die Grundlage, standardisierte Einzelabrufe effizient und auf Basis einheitlicher funktionaler sowie planerischer Vorgaben umzusetzen. Standortspezifische Besonderheiten, insbesondere bei Gründung, Erschließung und Außenanlagen, werden über ergänzende Leistungspositionen in den Einzelabrufen berücksichtigt. Die DB InfraGO AG verfolgt im Rahmen des bundesweiten Rollouts digitaler Stellwerkstechnik die weitere Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur. Ein zentrales Element dieses Zielbildes sind Digitale Steuerzentralen als moderne Leitwarten zur Steuerung des Zugverkehrs. Im Rahmen des vorliegenden Projekts ist die Ausführungsplanung und schlüsselfertige Errichtung von bis zu 25 Steuerzentralen im Bundesgebiet vorgesehen. Gegenstand der Vergabe sind Planungs- und Bauleistungen. Diese umfassen insbesondere die Erstellung standortspezifischer Ausführungsplanungen auf Grundlage einer von der DB InfraGO AG bereitgestellten Muster-Entwurfsplanung sowie die anschließende schlüsselfertige Errichtung der Gebäude. Die Umsetzung ist für den Zeitraum von 2027 bis 2030 vorgesehen; ergänzend ist eine Verlängerungsoption der Rahmenvereinbarung um zwei Jahre vorgesehen. Die Digitalen Steuerzentralen sind als hochverfügbare, funktionale und moderne Arbeitsumgebungen konzipiert. Sie umfassen Leitwarten mit Bedienplätzen für die Zugverkehrssteuerung, Lagezentren, Büroflächen, Technikräume sowie Sozialbereiche mit Umkleiden und Sanitäranlagen. Ziel ist die Schaffung von Arbeitsumgebungen mit hohen Anforderungen an Funktionalität, Ergonomie und Aufenthaltsqualität. Für die bauliche Umsetzung stehen drei standardisierte Gebäudevarianten zur Verfügung, die Kapazitäten von 14 bis 28 Bedienplätzen abbilden. Unterschieden werden die Typen 14 mit 14 Bedienplätzen, 10² mit 20 Bedienplätzen und 14² mit 28 Bedienplätzen. Der Typ 14 verfügt über zwei Obergeschosse, die Typen 10² und 14² sind dreigeschossig. Funktional gliedern sich die Gebäude in Technik- und Sozialbereiche im Erdgeschoss sowie Leitwarten und Büroflächen in den Obergeschossen. - DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (Bukr 49)Frankfurt am MainDeadline: Jul 03
Kapazitätserweiterung HBU Werkstatt (GU Ausschreibung Planung und Bau), Werk Dessau
Kapazitätserweiterung HBU-Werkstatt am Standort Dessau: Der Auftraggeber beabsichtigt, im Rahmen einer Generalunternehmer-Ausschreibung einen leistungsfähigen Partner mit der ganzheitlichen Planung und Realisierung der Kapazitätserweiterung der HBU-Werkstatt am Standort Dessau zu beauftragen. Ziel ist die Umnutzung eines Teils einer bestehenden Lager- und Logistikhalle zu einer modernen Produktionswerkstatt. Der zu beauftragende Generalunternehmer übernimmt die vollständige Planung und Ausführung des Projekts aus einer Hand. Dies umfasst insbesondere die Objektplanung sowie die Planung der technischen Anlagen für Abwasser, Wasser, Gas, Wärmeversorgung, Raumlufttechnik, Kältetechnik, Elektrotechnik sowie Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnik. Ebenso ist die Fortschreibung des Brandschutzkonzeptes und die Erstellung der erforderlichen statischen Nachweise Bestandteil des Leistungsumfangs. Die Bauzeiten- und Bauablaufplanung wird vom Generalunternehmer eigenverantwortlich erstellt, fortgeschrieben und auf eine fristgerechte Inbetriebnahme des Prüffeldes bis zum 31.03.2028 ausgerichtet. Im Rahmen der baulichen Umsetzung sind unter anderem ein ebenerdiger Hallenfußboden mit elektrostatisch ableitfähigem ESD-Belag herzustellen, die Hallenbeleuchtung anzupassen und zusätzliche Lichtbänder einzubauen. Darüber hinaus sind Schleppdächer zu errichten, Fundamente für einen Säulendrehkran herzustellen sowie eine neue Eingangsschleuse und ein Waschstand für Großkomponenten zu integrieren. Ergänzend werden Technikräume, Büro-, Sanitär- und Sozialbereiche geschaffen. Die Anordnung der Funktionsbereiche und Medien erfolgt entsprechend des vorgesehenen Layouts. Der Generalunternehmer ist für die qualitätsgerechte und wirtschaftliche Planung und Bauausführung verantwortlich und gewährleistet die Einhaltung aller einschlägigen Normen und Vorgaben. Mit der Umsetzung dieses Projekts wird eine zukunftsfähige Werkstattinfrastruktur für die Instandsetzung und Prüfung leistungselektronischer Komponenten und neuer Produktgruppen geschaffen, die modernen technischen und organisatorischen Anforderungen an Planung und Bau in besonderem Maße Rechnung trägt. Kreis Offenbach, Sanierung und Neubau der Dreieichschule in Langen Leistungen der Ausstattungsplanung nach dem Leistungsbild Planung Innenraum gemäß §§ 33 ff. HOAI, LPH 1-9
Diese Beschreibung taucht bei der Los-Beschreibung auf, hier also Infos das Los bzw. den Auftrag betreffend, als Ergänzung zum Feld ganz oben. Vergeben werden die Leistungen der Ausstattungsplanung nach dem Leistungsbild Planung Innenraum gemäß §§ 33 ff. HOAI, LPH 1-9 mit teilweise angepassten Teilleistungssätzen sowie besondere Leistungen. Für die Ausstattungsplanung werden drei Objekte gebildet. Objekt 1 umfasst die Fachklassenräume. Hier wird vom Auftraggeber eine umfassende Fachklassenplanung (lose und feste Möblierung) erwartet, inkl. der Planung für die technische Ausrüstung ab zu definierenden Übergabepunkten. Die anrechenbaren Kosten sind mit 300.000 € kalkuliert worden. Das Objekt wird in die Honorarzone IV eingeordnet. Objekt 2 umfasst die Ausstattungsplanung für die Bestandsmöbel aus dem Bestandsbau und den Containeranlagen sowie die Umzugsplanung für die Objekte. Als anrechenbaren Kosten für die Honorierung werden 50% des Neubeschaffungswert pro Klassenraum definiert. Aktuell wird von schätzungsweise 506.250,00 € anrechenbaren Kosten für den Bestand ausgegangen. Die Leistungen für das Objekt 2 werden in HZ III eingeordnet. Als Objekt 3 sind Ersatzbeschaffungen von loser Möblierung sowie die Planung von Bau- und Montageleistungen für festverbaute Einrichtung erfasst, soweit diese gemäß Schnittstellenabstimmung zur Ausstattungsplanung gehört. Aktuell wird hier von anrechenbaren Kosten von 158.760 € ausgegangen. Das Objekt 3 wird in HZ III eingeordnet. Die Leistungen der Ausstattungsplanung sind in intensiver Abstimmung und Kooperation mit dem Schulbetreiber und der Schulleitung zu erbringen. Zudem wird ein intensiver Austausch mit der Objektplanung Gebäude und den weiteren Fachplanungs-/Beratungsleistungen (insb. Technische Ausrüstung) - die separat ausgeschrieben wurden - erwartet. Die Schnittstellen sind gemeinsam abzustimmen. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt oder einzelne Objekte nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht. Die Nutzungsfläche umfasst insgesamt etwa 10.000 qm (NUF Bestandsgebäude und NUF Erweiterungsgebäude). Es soll die Planung der Ausstattung erfolgen, in den Bestandsgebäuden u.a. für Unterrichts-/Schulungs-/Verwaltungs-/Sozialräume, sowie für den Mensabereich, unter Weiterverwendung vorhandene (technischer) Ausstattung. Die Planung der losen Ausstattung soll allen Anforderungen an eine moderne Schule gerecht werden. Gültige Vorschriften in Bezug auf Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Ergonomie sind zu berücksichtigen (insb. bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen). Es sind sowohl (Teil-)Ausstattungen für den allgemeinen als auch für den Fachunterricht (u.a. im Bereich Chemie, Physik, Biologie wie auch Musik und Kunst) abzustimmen und auszuschreiben. Die Lieferung und Aufstellung neu angeschaffter Möbel im Objekt (ggf. zunächst im neu zu errichtenden Interimsstandort, nach Abschluss der baulichen Maßnahmen dann in den sanierten/umgebauten Bestandgebäuden oder in den Erweiterungsbau) sind zu koordinieren sowie das Raumbuch fortzuschreiben. Die Umzugsplanung für das von Auslagerungen betroffene Mobiliar/Gegenstände (zum Interimsstandort sowie zurück in die sanierten Bestandsgebäude) ist Bestandteil der beauftragten Leistungen. Die Schnittstelle zwischen Ausstattungsplanung und Planung Interim (Teil der Leistung der Objektplanung Gebäude) ist mit Leistungsbeginn festzulegen. Grundsätzlich sind die Einbaumöbel (zB. Teeküchen) und sonstige fest installierte Ausstattungen außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachklassen bereits als Grundleistungen bei der Objektplanung Gebäude beauftragt. Sollten Konzept bedingt Montage oder Bauleistungen von Baukonstruktive Einbauten (KG381) durch die Ausstattungsplanung erfolgen, ist dies frühzeitig mit der Objektplanung Gebäude abzustimmen und entsprechende Möblierungspläne mit farblicher Kennzeichnung der Zuständigkeiten dem Auftraggeber vorzulegen.- BEW Berliner Energie und Wärme GmbHBerlin
Projekt Klingenberg Hydraulik & Elektrik [KLBB] – Neubau der Pumpstation (inkl. Anbindung an die Erzeugungsanlagen) am Standort HKW Klingenberg
Die BEW Berliner Energie und Wärme GmbH will bis zum Jahr 2035 vollständig klimaneutrale Stadtwärme anbieten. Dazu ist eine umfassende Transformation aller großen Berliner Standorte nötig. Im Osten der Stadt versorgt das Heizkraftwerk (HKW) Klingenberg in Berlin-Rummelsburg über 300.000 Haushalte mit Strom und Wärme. Das Projekt Klingenberg Hydraulik & Elektrik [KLBB] (ehemals Backbone) ist Teil des Programms am Standort Klingenberg und leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es die rechtzeitige Bereitstellung der neuen elektrischen und hydraulischen Infrastruktur für die Inbetriebnahme der künftigen Erzeugeranlagen sicherstellt. Im hydraulischen Bereich verantwortet das Projekt den Aufbau einer neuen zukunftssicheren Fernwärmepumpstation. Das Beschaffungsvorhaben umfasst die Planung, Errichtung und Inbetriebsetzung der Fernwärmepumpstation sowie der Medienanbindung an die Erzeugungsanlagen. Die Fernwärmepumpstation hat die Funktion, Wärme in die zwei Fernwärmenetze einzuspeisen: In das Fernwärmeverbundnetz Klingenberg/Lichtenberg (FV Kl/Ln) und in das Heiznetz Friedrichsfelde (HN Ffde). Die Fernwärmepumpstation dient ebenso als Kopplung des HN Ffde mit dem FV Kl/Ln. Die Wärme für das HN Ffde kann somit aus dem HKW Klingenberg und/oder vom Standort Marzahn zur Verfügung gestellt werden. Dabei gilt, dass sicherheitsrelevante Einrichtungen ohne Einschränkungen unterbrechungsfrei versorgt werden müssen. Der Leistungsumfang für die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebsetzung der Pumpstation beinhaltet u. a. Planungsleistungen, Fernheizwasserpumpen, Tief- und Hochbauleistungen (inkl. technische Gebäudeausrüstung, Fundamente, Stahlbau), Druckhalteanlagen, Wärmetauscher, Verteileranlage für Netzanschlüsse und zum Anschluss der Erzeuger, Rohrleitungen und Armaturen, Lüftungsanlage zur Abführung von Verlustwärme, örtliche Leittechnik zur Anbindung an zentrale Leittechnik, Elektro-Versorgung und -Verteilung sowie die Verteilung im Werkheiznetz inkl. Hausanschlussstationen. Der Leistungsumfang für die schlüsselfertige Errichtung und Inbetriebsetzung der Medienanbindung beinhaltet u. a. Planungsleistung, Tief- und Hochbauleistungen (Fundamente, Stahlbau), Rohrleitungsbauarbeiten sowie E- und leittechnische Anbindung. Projektabwicklungsmodell: Gegenstand des Auftrags ist ein einheitlicher Bauauftrag in Form eines schlüsselfertigen EPC-/Turnkey-Vertrages einschließlich einer vorgeschalteten kooperativen Planungsphase (ECI) und – bei Erreichen der vertraglich definierten Meilensteine – der anschließenden Ausführungs- und Inbetriebnahmephase. Die kooperative Planungsphase dient nicht der Neuermittlung des Beschaffungsbedarfs, sondern der Konkretisierung eines in den Vergabeunterlagen beschriebenen Mindest-Leistungsumfangs sowie der Optimierung von Ausführungsdetails, Terminen und Kosten innerhalb der vergaberechtlich vorgegebenen Leistungsgrenzen. Die in der Planungsphase erarbeiteten Ergebnisse (insbesondere Kosten, Termine und technische Lösungen) konkretisieren die bereits im Vergabeverfahren vorgegebenen Zuschlags- und Vertragsparameter und erfolgen auf Grundlage der in den Vergabeunterlagen festgelegten Preis- und Vergütungsmechanismen. Der Zuschlag umfasst den gesamten EPC-/Turnkey-Vertrag einschließlich Planungs-, Ausführungs- und Inbetriebnahmephase. Der Übergang in die Ausführungsphase erfolgt nach Abschluss der Planungsphase durch Ausübung eines vertraglich vorgesehenen Leistungsabrufs (Go/No-Go-Mechanismus) auf Grundlage der in der Planungsphase erzielten Ergebnisse. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen-Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, LPH 3-8 gem. §§ 33 ff. HOAI. Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 33 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen-Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, LPH 3-8 gem. §§ 33 ff. HOAI. Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 33 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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