Ahrtal Marketing GmbHBad Neuenahr-AhrweilerTED
Kurparkterrassen Bad Neuenahr-Ahrweiler / Büro- und Veranstaltungsgebäude: STAHLTÜREN / Brandschutz-, Büro- und Toilettentüren etc.
Der Kurpark Bad Neuenahr ist eine denkmalgeschützte Parkanlage, welche Bestandteil der baulichen Gesamtanlage Kurbezirk ist. Mit dem Thermalbadhaus, dem Steigenberger Kurhotel sowie dem Kurhaussaal mit Spielbank bildet der Kurpark das historische Kurviertel des Stadtteils Bad-Neuenahr. Im südlichen Randbereich des Kurparks befindet sich d...
Fire Protection, Windows & Doors
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Ahrtal Marketing GmbH
- Published:
- July 22, 2026
- Deadline:
- August 11, 2026
- Topic:
- Fire Protection
- Object:
- Gemeinde- / Bürgerzentrum
Object classification
- Gemeinde- / BürgerzentrumPrimary
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Der Kurpark Bad Neuenahr ist eine denkmalgeschützte Parkanlage, welche Bestandteil der baulichen Gesamtanlage Kurbezirk ist. Mit dem Thermalbadhaus, dem Steigenberger Kurhotel sowie dem Kurhaussaal mit Spielbank bildet der Kurpark das historische Kurviertel des Stadtteils Bad-Neuenahr. Im südlichen Randbereich des Kurparks befindet sich das Gebäude Kurparkterrassen. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit Untergeschoss. In massiver Bauweise 1972 errichtet, wurde das Gebäude durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 im Unter- und Erdgeschoss stark beschädigt. Im Erdgeschoss wurde ein Wasserstand von 1,78 über Oberkante Fußboden gemessen. Das Erdgeschoss wurde vor der Flutkatastrophe als Bürofläche der Ahrtal Marketing GmbH (AMG) sowie als temporäre Veranstaltungsfläche ("Kleine Bühne") als Kompensation für die bereits rückgebaute, gegenüberliegende Konzerthalle genutzt. Die Nutzung entsprach einem städtischen Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäude (Bürgerhaus). Das Obergeschoss wurde für Besprechungen, Kurse und Lagerflächen genutzt. Im Untergeschoss waren Lager- und Gesellschaftsräume verortet. Weiterhin wurde aufgrund der Flut das damals bestehende Technikgebäude des Großen Sprudels zerstört. Die Brunnentechnik wurde daraufhin temporäre in den Außenbereich verlegt und soll nun in das Untergeschoss des Gebäudes Kurparkterrassen integriert werden. Um den neuen und gewachsenen Flächenanforderungen der AMG Sorge zu tragen wurde innerhalb des ersten Planungsprozesses eine mögliche Sanierung mit potentieller Erweiterung untersucht. Aufgrund der gegebenen technischen Sanierbarkeit des Gebäudes, wurde im weiteren Zuge der Vorentwurfsplanung ein kostentechnischer Vergleich von Sanierung und Neubau erstellt. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes nicht nur unter wirtschaftlichen, sondern auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit die besser Lösung darstellt - CO2 Einsparung, die Nutzung bereits gebauter Kubatur sowie der Erhalt des architektonischen Gesamtkonzeptes. Das Gebäude Kurparkterrassen bildet mit dem Neubau der Kurparkliegenschaften ein Gesamtensemble. Gestalterisch lehnt sich das Gebäude Kurparkterrassen an den Neubau der Kurparkliegenschaften an. Dieses Ensemble wird über die Wiederherstellung der ehemaligen Kolonnade (Wandelgang) zwischen dem Neubau der Kurparkliegenschaften sowie dem Gebäude Kurparkterrassen vervollständigt.
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Stadt Bad MergentheimBad MergentheimDie Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage am Marktplatz in der Altstadt von Bad Mergentheim und soll im Zusammenspiel mit der Marktplatzsanierung bis zur Landesgartenschau 2034 zum Zentrum und Symbol der geschichtsbewussten Altstadt-Revitalisierung in Bad Mergentheim werden. Das Gebäude liegt im Geltungsbereich des Sanierungsgebietes "Altstadt/ Stadtgarten". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Das Gebäude steht seit dem Jahr 2013 leer. Seit dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Bad Mergentheim im Jahr 2021 wird es regelmäßig begangen und gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuchung sowie Haus- und Besitzgeschichte). Aufgrund der besonderen Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Bad Mergentheim gilt es den bestmöglichen Lösungsansatz für die gewünschte öffentliche Nutzung zu finden. Daher umfasst die Beauftragung auch Besondere Leistungen der HOAI (s. u.). Für die Planungen werden weitere Fachplanungen bzw. Fachleistungen gesondert durch den Auftraggeber beauftragt (Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung - ELT, Landschaftsarchitekt, Bauphysik, Brandschutz). Die angestrebte neue öffentliche Nutzung soll sich wie folgt verteilen: - EG: Räume der Begegnung und Beteiligung - 1.+2. OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor. Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (Lph. 4 nur soweit notwendig) des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 8 (HLS) gem. § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1 sowie die Besonderen Leistungen OPTIONAL der Erarbeitung von 2 Lösungsvorschlägen (Fernwärme und Alternative hierzu) zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung im Objekt mit möglichst nachhaltigen und regenerativen Energieträgen inklusive Vorstellen, Beraten und Empfehlen der Vorschläge den Sachbearbeitern des Stadtbauamtes zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung, der Zuarbeit bzw. der Erstellung des Technischen Teils des Raumbuchs, die Berücksichtigung der Kriterien NBBW, die Zuarbeit zum Kostendatenblatt mit Kostenprognose (monatlich zur Kostenkontrolle), Erstellung und Übergabe der gesammelten Wartungs- und Pflegeanweisungen an den Auftraggeber sowie Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist. Es ist ein sorgsamer und schonender Umgang mit der historischen Bausubstanz bei der Planung und baulichen Umsetzung der Wärme-, Lüftungs- und Sanitärleitungen zu berücksichtigen. Zudem wird eine fachtechnische Kontrolle der Ausführung auf Übereinstimmung mit den erarbeiteten und freigegebenen Unterlagen unter Beachtung der Erhaltung der historischen Bausubstanz im Rahmen der Objektüberwachung erwartet.
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