Amt UnterspreewaldGolßen
Kommunale Wärmeplanung im Amt Unterspreewald (Konvoi-Verfahren)
Freiberufliche Planungs- und Beratungsleistung zur Erstellung einer gemeinsamen kommunalen Wärmeplanung. Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung im Konvoi-Verfahren für zehn amtsangehörige Gemeinden mit rund 9.300 Einwohnern auf Grundlage des WPG, der BbgWPV.
Energy Consulting
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Amt Unterspreewald
- Published:
- August 03, 2026
- Deadline:
- August 18, 2026
- Topic:
- Energy Consulting
Tender description
Freiberufliche Planungs- und Beratungsleistung zur Erstellung einer gemeinsamen kommunalen Wärmeplanung. Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung im Konvoi-Verfahren für zehn amtsangehörige Gemeinden mit rund 9.300 Einwohnern auf Grundlage des WPG, der BbgWPV.
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Amt Viöl, Vergabestelle Liefer- und DienstleistungenViölErstellung vereinfachter kommunaler Wärmeplanungen gemäß Wärmeplanungsgesetz (WPG) und Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG SH) in der geltenden Version.Erstellung einer Kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinde Schladen-Werla
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Gemeinde CrottendorfDeadline: Aug 241) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Crottendorf; Straße, Hausnummer: Annaberger Straße 230C; Postleitzahl: 09474; Ort: Crottendorf; Land: DE Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: P296 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Das Verfahren unterliegt den allgemeinen Grundsätzen des Geheimwettbewerbs und der Vertraulichkeit. Antworten auf als vertraulich eingestufte Fragen werden daher auch inhaltlich nur anonymisiert beantwortet. Bieterinformationen und sonstige Hinweise der verfahrensleitenden Stelle, die die Vergabeunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen diesen Vergabeunterlagen vor. Die Bieter sind zudem gehalten, die verfahrensleitende Stelle unverzüglich auf Unklarheiten, Lücken oder Widersprüche in den Ausschreibungsunterlagen hinzuweisen sowie Rügen gegen das Verfahren unverzüglich im laufenden Verfahren geltend zu machen. 5) Art und Umfang der Leistung: Die Gemeinden Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Sehmatal, Bärenstein, Königswalde, Jöhstadt und Oberwiesenthal haben sich zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung als „Konvoi oberes Erzgebirge“ zusammengeschlossen. Der Konvoi beabsichtigt, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) eine kommunale Wärmeplanung für das Verbundgebiet zu erstellen. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist die Entwicklung eines strategischen, technologieoffenen und langfristigen Konzeptes für eine sichere, wirtschaftliche und treibhausgasneutrale Wärmeversorgung. Sie bildet die Grundlage für eine koordinierte Transformation der lokalen Wärmeversorgung und dient als Orientierungs- und Planungsinstrument für Kommunen, Energieversorgungsunternehmen, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger. Mit der vorliegenden Ausschreibung sollen die erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung vergeben werden. Die Leistungen umfassen sämtliche Arbeitsschritte gemäß den Anforderungen des Wärmeplanungsgesetzes sowie der einschlägigen landesrechtlichen Vorgaben und Förderbestimmungen. Hierzu gehören insbesondere die Bestands- und Potenzialanalyse, die Entwicklung von Zielszenarien und Transformationspfaden, die Ausweisung von Eignungsgebieten für unterschiedliche Wärmeversorgungsoptionen sowie die Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie einschließlich eines Maßnahmenkatalogs. Der Auftragnehmer hat die kommunale Wärmeplanung in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie unter Einbindung der relevanten Akteure, insbesondere Netzbetreiber, Energieversorgungsunternehmen, Behörden, Unternehmen und weiterer betroffener Institutionen, zu erarbeiten. Darüber hinaus sind geeignete Beteiligungs- und Kommunikationsformate für politische Gremien und die Öffentlichkeit vorzusehen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Konvoi oberes Erzgebirge bestehend aus den Gemeinden Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Sehmatal, Bärenstein, Königswalde, Jöhstadt und Oberwiesenthal ; Straße, Hausnummer: Annaberger Straße 230c; Postleitzahl: 09474; Ort: Crottendorf; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.10.2026, Ende: 28.02.2028 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3418611/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 24.08.2026, 13:00 Uhr; Bindefrist: 31.10.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Nachzuweisen ist das Bestehen einer BerufshafKommunale Wärmeplanung für die Gemeinden des Amtes Burg (Spreewald)
Amt Burg (Spreewald)Burg (Spreewald)Die Gemeinden des Amtes Burg (Spreewald) haben mit Beschluss Drucks. Nr.: 01/002/2025 vom 20.01.2025 entschieden, eine gemeinsame kommunale Wärmeplanung bis spätestens 2028 zu erarbeiten (Konvoiverfahren). Die Erarbeitung erfolgt nicht unter Zuhilfenahme von Fördermitteln, sondern soll nach dem Konnexitätsprinzip durch das Land Brandenburg vollständig erstattet werden. Als Ausführungszeitraum für die vollständige Erbringung der geforderten Leistungen ist eine Zeitspanne vom 2. Quartal 2026 bis Ende 3. Quartal 2027 vorgesehen. Das Amt Burg (Spreewald) gliedert sich auf 125 Quadratkilometern in insgesamt 6 Gemeinden mit insgesamt ca. 9.100 Einwohnern. Zum Amt gehören: - Briesen/Brjazyna - Burg (Spreewald)/Bórkowy (B?ota) - Dissen-Striesow/De?no-Strja?ow - Guhrow/Góry - Schmogrow-Fehrow/Smogorjow-Prjawoz - Werben/Wjerbno Landschaftlich ist das Amt im westlichen Teil durch den Spreewald mit Fließen und Kanälen geprägt. Der Anteil der Landwirtschafts-, Wald- und Wasserflächen beträgt insgesamt mehr als 90 Prozent. Prägender Wirtschaftszweig war und ist die Landwirtschaft und seit über 100 Jahren auch der Tourismus. Im Zentrum des Amtes liegt Burg (Spreewald)/Bórkowy (B?ota), der staatlich anerkannte Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb. Der besondere Reiz des Spreewaldes, seit 1991 Unesco-Biosphärenreservat, und die vielen Sehenswürdigkeiten in den Gemeinden ziehen jedes Jahr zahlreiche Gäste an. Viele Einwohnerinnen und Einwohner des Amtes haben in diesem Bereich Arbeit gefunden. Das vorliegende Leistungsverzeichnis basiert auf dem KWW Musterleistungsverzeichnis, ist jedoch in einigen Punkten angepasst.Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinden: Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Sehmatal, Bärenstein, Königswalde, Jöhstadt und Oberwiesenthal
Gemeinde CrottendorfDeadline: Aug 241) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Crottendorf; Straße, Hausnummer: Annaberger Straße 230C; Postleitzahl: 09474; Ort: Crottendorf; Land: DE Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: P296 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Das Verfahren unterliegt den allgemeinen Grundsätzen des Geheimwettbewerbs und der Vertraulichkeit. Antworten auf als vertraulich eingestufte Fragen werden daher auch inhaltlich nur anonymisiert beantwortet. Bieterinformationen und sonstige Hinweise der verfahrensleitenden Stelle, die die Vergabeunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen diesen Vergabeunterlagen vor. Die Bieter sind zudem gehalten, die verfahrensleitende Stelle unverzüglich auf Unklarheiten, Lücken oder Widersprüche in den Ausschreibungsunterlagen hinzuweisen sowie Rügen gegen das Verfahren unverzüglich im laufenden Verfahren geltend zu machen. 5) Art und : Die Gemeinden Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Sehmatal, Bärenstein, Königswalde, Jöhstadt und Oberwiesenthal haben sich zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung als „Konvoi oberes Erzgebirge“ zusammengeschlossen. Der Konvoi beabsichtigt, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) eine kommunale Wärmeplanung für das Verbundgebiet zu erstellen. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist die Entwicklung eines strategischen, technologieoffenen und langfristigen Konzeptes für eine sichere, wirtschaftliche und treibhausgasneutrale Wärmeversorgung. Sie bildet die Grundlage für eine koordinierte Transformation der lokalen Wärmeversorgung und dient als Orientierungs- und Planungsinstrument für Kommunen, Energieversorgungsunternehmen, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürger. Mit der vorliegenden Ausschreibung sollen die erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung vergeben werden. Die Leistungen umfassen sämtliche Arbeitsschritte gemäß den Anforderungen des Wärmeplanungsgesetzes sowie der einschlägigen landesrechtlichen Vorgaben und Förderbestimmungen. Hierzu gehören insbesondere die Bestands- und Potenzialanalyse, die Entwicklung von Zielszenarien und Transformationspfaden, die Ausweisung von Eignungsgebieten für unterschiedliche Wärmeversorgungsoptionen sowie die Erarbeitung einer Umsetzungsstrategie einschließlich eines Maßnahmenkatalogs. Der Auftragnehmer hat die kommunale Wärmeplanung in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie unter Einbindung der relevanten Akteure, insbesondere Netzbetreiber, Energieversorgungsunternehmen, Behörden, Unternehmen und weiterer betroffener Institutionen, zu erarbeiten. Darüber hinaus sind geeignete Beteiligungs- und Kommunikationsformate für politische Gremien und die Öffentlichkeit vorzusehen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Konvoi oberes Erzgebirge bestehend aus den Gemeinden Crottendorf, Schlettau, Scheibenberg, Sehmatal, Bärenstein, Königswalde, Jöhstadt und Oberwiesenthal ; Straße, Hausnummer: Annaberger Straße 230c; Postleitzahl: 09474; Ort: Crottendorf; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.10.2026, Ende: 28.02.2028 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3418611/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 24.08.2026, 13:00 Uhr; Bindefrist: 31.10.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Nachzuweisen ist das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut mit einer jährlichen Deckung von mindestens 1 Mio. Euro für Personenschäden und mindestens 0,25 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Siehe Ziffer B.1.4 Erläuterungen zum Verfahren 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Gemäß Vertrag § 8 1. Rechnungslegung und Fälligkeiten: Die Vergütung erfolgt jeweils nach Rechnungslegung durch den AN in Rücksprache mit dem AG. Der AG koordiniert das Gesamtprojekt. Es wird eine Einzelabrechnungen mit den jeweiligen Kommunen vereinbart. Nach Abschluss der Gesamtleistung erfolgt die Schlussrechnung. Die Vergütung erfolgt in Form von Abschlagszahlungen jeweils nach Abschluss der Positionen sowie als Zahlung der Abschlussrechnung. Zu den vereinbarten Preisen ist die Umsatzsteuer in der jeweils vorgeschriebenen Höhe zuzurechnen. Die Zahlung wird innerhalb von 14 Kalendertagen, nachdem die vereinbarten Leistungen erbracht und die prüffähige Rechnung vorliegt und eine Teil- bzw. Schlussabnahme erfolgt ist, fällig. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Es ist das Formblatt "Angebot inkl. Eignungsnachweis" auszufüllen und mit folgenden Eignungsnachweisen / Angaben zur Eignung einzureichen. Gemäß den "Erläuterungen zum Verfahren" (liegt den Ausschreibungsunterlagen bei) / Ziffer B.1 sind folgende Unterlagen zur formalen Eignung einzureichen bzw. anzugeben: - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung - Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssummen: siehe Dokument "Erläuterungen zum Vergabeverfahren") - Bietererklärung zu Wirtschaftlichen Verknüpfung mit Anderen - Erklärungen zur Bietergemeinschaft - Erklärungen zu Leistungen Dritter, Nachweise, Eignungsleihe - Angaben zum Personal (mind. 2 Ingenieure) - Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen gemäß § 123 / § 124 GWB - Eigenerklärungen zu Sanktionen gegen Russland Zum Nachweis der technischen Eignung sind gemäß den "Erläuterungen zum Verfahren" Ziffer B.2 mindestens 3 abgeschlossene Referenzprojekte zur kommunalen Wärmeplanung (KWP) nachzuweisen. Mindestens eins der drei Referenzprojekte oder ein weiteres Referenzprojekt muss auch folgende Anforderungen erfüllen: - Es erfolgte eine abgeschlossene Energieinfrastrukturplanung. - Ein Projekt beinhaltet eine ausgearbeitete Kommunikationsstrategie. Das anzugebende Projektteam besteht aus mindestens 2 verschiedenen Personen. Anzugeben sind die Personen, die folgende Leistungen erbringen: - Projektleitende Person, - Stellvertretung. Mindestanforderung an die Eignung der benannten Teammitglieder sind: - Zertifizierte Fachkompetenz im Bereich Kommunale Wärmeplanung (z.B. zertifizierter Fachingenieur Kommunale Wärmeplanung der Ingenieurkammer Sachsen oder Vergleichbares) in den Punkten: Planungsleistung, Projektkoordination, Akteursbeteiligung / Öffentlichkeitsarbeit, Datenmanagement - Kurze Beschreibung des beruflichen Werdegangs, - Angaben von persönlichen Referenzen, - Die Ausbildungsnachweise, Angaben zu den beruflichen Werdegängen und Beschreibungen zu den persönlichen Referenzen sind zu den Personen als Anlagen zum Angebot beizufügen. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Beratung/ Gutachten/ Studie (Umwelt),Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau),Beratung/ Gutachten/ Studie (Technik)Kommunale Wärmeplanung für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Neusalza-Spremberg (Schönbach, Dürrhennersdorf. Neusalza-Spremberg)
Stadt Neusalza-SprembergNeusalza-SprembergDeadline: Jul 141) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Stadt Neusalza-Spremberg; Bereich/Abteilung: Bauamt; Straße, Hausnummer: Kirchstraße 17; Postleitzahl: 02742; Ort: Neusalza-Spremberg; Land: DE; Telefon: +49 358723610; E-Mail: [email protected] Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 06/2026 - 001 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben 5) Art und : Erstellung einer Wärmeplanung für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Neusalza-Spremberg nach dem vereinfachten Verfahren Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Gebiet der Gemeinden Schönbach, Dürrhennersdorf und Neusalza-Spremberg; Straße, Hausnummer: Kirchstraße 17; Postleitzahl: 02742; Ort: Landkreis Görlitz; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 30.10.2026, Ende: 30.05.2027 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3411555/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 14.07.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 30.10.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Zahlung erfolgt nach erbrachter Leistung. Rechnungslegung erfolgt an die Mitgliedsgemeinden nach festgelegtem Teilungsschlüssel. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Referenz über vergleichbare Leistungen in den letzten beiden Jahren. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),StädtebauplanungUntersuchung einer effizienten Organisationsform der Grünflächenpflege
Landeshauptstadt Potsdam, Bereich VergabemanagementPotsdamDeadline: Sep 301.1 Anlass der vorzunehmenden Beauftragung Ziel des Gesamtprojektes ist die grundsätzliche Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrneh-mung im Aufgabenfeld der Grünflächenpflege in den Bereichen 453 Grünflächen und 454 Friedhöfe sowie die Ermittlung einer geeigneten Organisationsrechtsform für eine effiziente Aufgabenerledigung in der Grünflächenpflege in der Landeshauptstadt Potsdam (LHP). Der Fachbereich (FB) 45 Klima, Umwelt und Grünflächen hat den Bereich 501 Organisation und Digitalisierung im Rahmen eines internen Auftrags mit der Projektplanung und Umsetzung dieser Organisationsuntersuchung beauftragt. Zur Unterstützung der Organisationsuntersuchung beabsichtigt die LHP, einen externen Dienstleister zu beauftragen. 1.2 Ausgangslage 1.2.1 Beschlusslage Grundlage für die Durchführung der Organisationsuntersuchung ist ein Beschluss der Stadt-verordnetenversammlung (22-SVV-0005): "Der Oberbürgermeister wird beauftragt prüfen zu lassen, welche Aufgabenbereiche der Grünflächenpflege effizienter in kommunaler Hand aus-geführt werden können und welche Organisationsform dafür geeignet ist." 1.2.2 Allgemeine Ausgangslage Die LHP unterliegt aktuell einem erheblichen Konsolidierungsdruck. Dieser wird durch ver-schiedene politische Aufträge (Personalwirtschaftskonzept, Modernisierungsagenda, Haus-haltskonsolidierung) untersetzt. Demgegenüber steht ein kontinuierlicher Aufgabenzuwachs verursacht durch einen Zuwachs an zu pflegenden Grünflächen von ca. 30 ha bis zum Jahr 2036 sowie eine Verlagerung der Aufgabenschwerpunkte aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels Die zur Aufgabenerledigung zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen sind derzeit aufgrund des aktuell eingefrorenen Stellenrahmens im Jahr 2026 limitiert. Dieser Umstand wird verschärft durch den Wegfall eines Teils bisheriger Hilfskräfte aus dem Teilhabechan-cengesetzt und altersbedingter Ausfälle beim Bestandspersonal. Die Ausführung eines Teils der Grünflächenunterhaltungsaufgaben wird derzeit externen Dienstleistern übertragen. Diese Rahmenbedingungen sind bei der Bearbeitung der geforderten Leistungsbausteine zu berücksichtigen. 1.2.3 Organisatorische Ausgangslage Das Aufgabenfeld der Grünflächenpflege wird durch zwei Bereiche des Fachbereichs 45 be-arbeitet. Die Grünflächenpflege im Stadtgebiet wird durch den Bereich 453 Grünflächen wahr-genommen. Die Grünflächenpflege auf den städtischen Friedhöfen liegt in der Hand des Be-reichs 454 Friedhöfe insbesondere der Arbeitsgruppe 4542 Pflege Friedhöfe. Beide Bereiche sind organisatorisch dem FB 45 Klima, Umwelt und Grünflächen zugeordnet. Der Bereich 453 gliedert sich in vier Arbeitsgruppen (AG). Der Bereich 454 ist in zwei Arbeits-gruppen unterteilt (siehe Organigramm). Im Innenverhältnis der LHP ist der FB 45 Auftragge-ber für die AG 5012 Organisationsentwicklung. Die AG 5012 ist dem Bereich 501 Organisation und Digitalisierung zugeordnet und stellt im Innenverhältnis den Auftragnehmer dar. Im Außenverhältnis ist der Bereich 501 Auftraggeber ggü. dem externen Dienstleister. Dem Bereich 453 sind aktuell rund 75 Beschäftigte zugeordnet. Der AG Pflege Friedhöfe sind rund 29 Beschäftigte zugeordnet. 1.2.4 Technische Ausgangslage Die LHP nutzt als zentrales Prozessmanagementwerkzeug die Picture-Prozessplattform. Der Auftragnehmer erhält Zugriff auf die Prozessplattform und ist verpflichtet, gemäß den Modellie-rungsstandards der LHP zu arbeiten. Für die Aufgabenerfüllung im Bereich 453 werden die Fachverfahren ArcGIS und Archikart genutzt. 1.3 Ziele der Beauftragung Im Ergebnis des Gesamtprojektes sollen die folgenden Ziele erreicht werden: a) Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung in dem Aufgabenfeld Grünflächenpflege in der LHP und ableiten von Empfehlungen, insbesondere welche Aufgaben künftig effizi-enter durch eigenes Personal oder durch externe Dienstleister wahrgenommen werden. b) Ermittlung einer geeigneten Organisationsrechtsform für die künftige Aufgabenwahrneh-mung. c) Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur zukunftsorientierten Organisation der Grünflächenpflege. 2. Beschreibung der Leistungen 2.1 Leistungen im Überblick Der Auftragnehmer soll die Projektgruppe im Hinblick auf die oben genannten Ziele organisa-torisch und konzeptionell unterstützen. Die Aufgaben des externen Auftragnehmers umfassen im Wesentlichen: zu a) Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung im Aufgabenfeld der Grünflä-chenpflege in der LHP und ableiten von Empfehlungen: 1. Analyse der Ausgangslage des Aufgabenbestandes im Aufgabengebiet der Grün-flächenpflege. 2. Analyse der Aufgabenentwicklung bis zum Jahr 2036 (Mengengerüste, Ressour-cen - Finanzen, Personaleinsatz, Technikeinsatz sowie Organisation der Leis-tungsbeziehungen. 3. Ableitung von Szenarien zur Entwicklung des Aufgabenbestandes bis 2036. 4. Erstellung eines Aufgabenkatalogs für die Aufgaben im Aufgabenfeld Grünflächen-pflege des FB 45. 5. Durchführung einer Aufgabenzweckkritik. 6. Durchführung einer Aufgabenvollzugskritik mit dem Schwerpunkt Schnittstellen-analyse unter Einbeziehung der Bereiche 453 Grünfläche und 454 Friedhöfe mit dem Ziel zu prüfen, ob eine Optimierung der Schnittstellen und eine Erhöhung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung erzielt werden kann. 7. Prüfung welche bisher extern erbrachten Leistungen ggf. mit eigenen Kräften und eigener Technik effizienter und effektiver erbracht werden können und erbracht werden müssen. 8. Entwicklung von Vorschlägen zur optimalen Aufteilung der Aufgabenerledigung zwischen internen Einheiten und externen Dienstleistern. 9. Aufzeigen von Varianten für eine zukunftsorientierte Aufbauorganisation im Aufga-benfeld der Grünflächenpflege in der LHP vor dem Hintergrund des optimierten Aufgabenbestandes der Grünflächenpflege in der LHP. zu b) Ermittlung einer geeigneten Organisationsrechtsform für die künftige Aufgaben-wahrnehmung. 1. Kriterien gestützte Untersuchung und Bewertung von Varianten für eine zukunfts-orientierte Organisationsrechtsform für die Aufgaben der Grünflächenpflege vor dem Hintergrund des aktuellen Aufgabenbestandes im Jahr 2026 sowie der in a) entwickelten Aufgabenzuwachsszenarien (für die Jahre 2031 und 2036) o Regiebetrieb (Kernverwaltung/Status quo), o Eigenbetrieb und o GmbH. 2. Als Kriterien anzusetzen sind insb. Effizienz- und Effektivitätskriterien, z.B. Qualität der Leistungserbringung, Steuerbarkeit der Leistungserbringung, Kosten der Über-führung in die jeweilige Organisationsrechtsform. 3. Bewertung der Vor- und Nachteile sowie der Chancen und Risiken der Organisati-onsrechtsformen. 4. Gesamtbewertung der Eignung der Rechtsformen für die Umsetzung in der LHP und Ableitung einer Vorzugsvariante. zu c) Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen zur zukunftsorientierten Organisati-on der Grünflächenpflege. 1. Ableitung einer Empfehlung für die künftige Organisationsrechtsform für die Wahr-nehmung der Aufgaben der Grünflächenpflege. 2. Erarbeitung eines Vorschlags für eine künftige Aufbauorganisation der Grünflä-chenpflege in der bevorzugten Organisationsrechtsform. 3. Ableitung von Optimierungsansätzen und Handlungsempfehlungen mit Blick auf eine effiziente Aufgabenerledigung (Ablauforganisation) der Grünflächenpflege im FB 45 bis zum Jahr 2036. 4. Ableitung von Empfehlungen, welche Aufgaben im Aufgabenfeld der Grünflächen-pflege effizienter durch externe Dienstleister und welche effizienter durch interne Einheiten erbracht werden können. 5. Ermittlung von Kennzahlen zur Entscheidungsunterstützung für die Ermittlung von Ressourcenbedarfen (z.B. ab x ha, sind y Personal, Technik und Finanzmittel be-reitzustellen). 6. Ableitung für eine Personalbedarfsschätzung und die Quantifizierung der Technik-bedarfe in Abhängigkeit der Ergebnisse aus a) und b) für den optimierten Aufga-benbestand nach der Aufgabenvollzugs- und zweckkritik. 7. Ableitung einer Kostenschätzung für die jährlich zu veranschlagenden finanziellen Ressourcen für die Umsetzung der Vorzugsvariante. Die oben genannten Leistungsbausteine werden im Folgenden konkretisiert. Dabei ist zu be-achten, dass diese zum Teil parallel zueinander abzuarbeiten sind, da verschiedene inhaltli-che Abhängigkeiten bestehen. 2.2 Leistungsbaustein 1 - Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrneh-mung Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der allgemeinrechtlichen Anforderungen eine Prüfung der Effizienz der Aufgabenwahrnehmung vornehmen. Dabei sind die folgenden Ar-beitspakete umzusetzen: a. Systematische Erfassung der Ausgangslage der Grünflächenpflege inkl. der Pfle-ge der Stadtbäume in der LHP. Mindestens zu betrachten sind dabei die verfügba-ren Ressourcen, der Aufgabenbestand, die aktuelle Aufbauorganisation, die recht-lichen Auftragsgrundlagen sowie zugrunde gelegte Pflegestandards. Der AG er-wartet vom AN eine entsprechende Beratung im Hinblick auf mögliche weitere Kri-terien. b. Ermittlung der Aufgabenentwicklung sowie der zu bewirtschafteten Flächen in ei-nem mittelfristigen Planungszeitraum (bis 2036) vor dem Hintergrund der beste-henden Rahmenbedingungen (z.B. Aufgaben u. Flächenzuwächse durch die Übernahme neuer Stadteile (Krampnitz). c. Erarbeitung eines Aufgabenkataloges der sowohl den IST-Zustand als auch die in 2. ermittelten mittelfristigen Aufgabenzuwächse quantitativ darstellt. d. Abgleich der vorhandenen Ressourcensituation (Personal, Finanzen, Betriebsmit-tel) mit dem Aufgabenkatalog und Darstellung der Defizite oder Überschüsse. e. Transparente Darstellung der Aufgaben, welche durch externe Dienstleister und durch eigenes Personal ausgeübt werden. f. Durchführung einer Aufgabenzweckkritik auf Basis des Aufgabenbestandes. g. Durchführung einer Aufgabenvollzugskritik mit den Schwerpunkten Schnittstellen-analyse, Verhältnismäßigkeit des Ressourceneinsatz. Optional kann die Modellie-rung von 1-3 wesentlichen Kernprozessen erforderlich sein. Im Ergebnis des Leistungsbausteins 1 sind durch den AN die folgenden Ergebnisse vorzule-gen: - eine kriterienbasierte Darstellung der IST-Situation in Form eines Berichtes - ein kriterienbasierter Aufgabenkatalog als Basis für die nächsten Arbeitspakete - ein Vergleich der aktuellen Ressourcensituation mit den durch den Aufgabenkatalog dargestellten Anforderungen im Aufgabenfeld der Grünflächenpflege in geeigneter Form. - Dokumentation der Aufgabenzweck- und Aufgabenvollzugskritik in geeigneter Form und Ergänzung des Aufgabenkataloges mit den erzielten Ergebnissen. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal. 2.3 Leistungsbaustein 2 - Ermittlung einer geeigneten Organisations-rechtsform für die künftige Aufgabenwahrnehmung Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der allgemeinrechtlichen Anforderungen eine Aufgabenzweck- sowie eine Aufgabenvollzugskritik vornehmen und auf dieser Basis eine Prü-fung der Effizienz der Organisationsrechtsform sowie die Entwicklung einer Vorzugsvariante vornehmen. Der Leistungsbaustein beinhaltet die folgenden Arbeitspakete: a. Darstellung u. Kriterien basierte Bewertung der Organisationsrechtsformen Regie-betrieb, Eigenbetrieb, GmbH für die Wahrnehmung der Aufgaben der Grünflächen-pflege. b. Prüfung der Eignung und Effizienz der Organisationsrechtsformen Regiebetrieb, Eigenbetrieb, GmbH für die Erledigung der ermittelten Aufgaben in der Grünflä-chenpflege sowie Ableitung einer Vorzugsvariante. c. Ableitung, Schätzung von Personalbedarfen und Betriebsmitteln sowie Finanzres-sourcen für die Vorzugsvariante. d. Ableitung einer Personalbedarfsschätzung und Quantifizierung der Technikbedarfe für die Vorzugsvariante. e. Zuordnung der vorhandenen Stellen und der geschätzten Personalbedarfe zur empfohlenen Aufbauorganisation. f. Ableitung einer Kostenschätzung für die jährlich zu veranschlagenden finanziellen Ressourcen für die Umsetzung der Vorzugsvariante. g. Ermittlung von Kennzahlen zur Entscheidungsunterstützung für die Ermittlung von Ressourcenbedarfen vor dem Hintergrund der Aufgabenentwicklung bis 2036 (z.B. ab x ha, sind y Personal, Technik und Finanzmittel bereitzustellen). Als Ergebnis des Leistungsbausteins 2 sollen mindestens entstehen: - Erstellung einer SWOT-Analyse zur Eignung und Bewertung der Organisations-rechtsform sowie Beschreibungen der Varianten. - Dokumentation der Personalbedarfsschätzung in geeigneter Form. - Erstellung einer Entscheidungsgrundlage für den AN unter Berücksichtigung der in den Punkten a-g erzielten Ergebnisse. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal. 2.4 Leistungsbaustein 3 - Ableitung konkreter Umsetzungsszenarien und Handlungsempfehlungen Der Auftragnehmer soll unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Leistungsbausteine 1 und 2 konkrete Umsetzungsszenarien und Handlungsempfehlungen mit Blick auf Aufbauorganisa-tion und Rechtsform der Vorzugsvarianten entwickeln. Der Leistungsbaustein beinhaltet die folgenden Arbeitspakete: a. Ableitung einer konkreten Empfehlung für die künftige Organisationsrechtsform für die Wahrnehmung der Aufgaben der Grünflächenpflege. b. Ableitung von Optimierungsansätzen und Handlungsempfehlungen mit Blick auf eine effiziente Aufgabenerledigung (Aufbau- und Ablauforganisation) der Grünflächenpflege im FB 45 bis zum Jahr 2036. c. Ableitung von Empfehlungen, welche Aufgaben im Bereich der Grünflächenpflege effi-zienter durch externe Dienstleister und welche effizienter durch interne Einheiten er-bracht werden können. d. Erarbeitung von Vorschlägen zur Optimierung der Schnittstellen zwischen den Berei-chen und Arbeitsgruppen des FB 45 hinsichtlich der Ausübung der Aufgaben der Grün-flächenpflege. e. Erstellung eines Organigramms für die empfohlene Aufbauorganisation. Als Ergebnis des Leistungsbausteins 3 sollen mindestens entstehen: - Ein vollständiges Umsetzungskonzept mit Handlungsempfehlungen für die Vor-zugsvariante unter Zusammenfassung der während der Beauftragung erzielten Er-gebnisse. - Eine Abschlussdokumentation in Form eines Abschlussberichtes. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt pauschal. 2.5 Projektleitungstätigkeit Die Projektleitung des Auftragnehmers soll die operative Planung und Steuerung der Leis-tungsbausteine in Zusammenarbeit mit der Projektleitung des Bereiches 501 sowie der Pro-jektleitung des FB 45 übernehmen. Die Projektleitung des Auftragnehmers erstellt eine detail-lierte Ablaufplanung zur Realisierung der Auftragsgegenstände und ist für das Projektcontrol-ling und das Projektrisikomanagement verantwortlich. Die Projektleitung hat auf einen ange-messenen Ressourceneinsatz hinzuwirken und die Projektleitung des Auftraggebers bei Ab-weichungen und Risiken zu informieren sowie Gegenmaßnahmen vorzuschlagen. Der Auftragnehmer ist aufgefordert, eine Kickoff- sowie eine Abschlussveranstaltung inklusive Ergebnispräsentation durchzuführen. Darüber hinaus sind zur Erbringung der Leistungen im Rahmen der Informationsgewinnung Interviews sowie die Durchführung von Workshops vor-zusehen. Die Projektleitungstätigkeiten sind in die Leistungsbausteine einzupreisen. 2.6 Allgemeine Anforderungen an die Leistungen Dokumentationen und Konzepte sind in einem gängigen Format in elektronischer Form (Word, Excel, PowerPoint, PDF) einzureichen. Für den Austausch stellt der Auftragnehmer einen verschlüsselten Übermittlungsweg zur Verfügung. 2.7 Stellung der eingesetzten Mitarbeitenden Eine Arbeitnehmerüberlassung erfolgt im Zusammenhang mit diesem Verfahren nicht. Der Auftraggeber erteilt dem vom Auftragnehmer eingesetzten Personal keine Weisungen, diese erfolgen allein vom Auftragnehmer. Soweit eine Auswahl des vom Auftragnehmer im Rahmen der Vertragserfüllung eingesetzten Personals erfolgt, trifft der Auftragnehmer die notwendige Entscheidung; namentliche Anforderungen durch den Auftraggeber erfolgen nicht. Ebenso bestimmt der Auftragnehmer eigenverantwortlich die Verteilung der ihm obliegenden Aufgaben mit dem von ihm eingesetzten Personal. Sofern der Auftragnehmer einen Personalwechsel beabsichtigt, ist der Auftraggeber unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen. Das Personal des Auftragnehmers wird nicht in den Arbeitsprozess bzw. die Organisation des Auftraggebers eingegliedert. Der Auftragnehmer trägt dafür Sorge, dass das Personal des Auftragnehmers die Weisungen/Aufträge durch deren Vorgesetzte erhält. 3. Steuerung Gesamtprozess Die Steuerung des Gesamtprozesses erfolgt durch die Leitung des Bereichs 501. Die Leitung des Bereichs 501 ist zugleich Ansprechpartner der Landeshauptstadt Potsdam für den Auftragnehmer. In der operativen Umsetzung der einzelnen Leistungsbausteine des Projektes ist die zuständi-ge Sachbearbeitung Organisationsentwicklung der AG 5012 sowie die Leitung der AG 4533 Ansprechpartner für den Auftragnehmer. Die notwendigen Mitwirkungsleistungen des Auftrag-gebers werden über die Leitung des FB 45 organisiert und sichergestellt.
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