Universitätsmedizin Greifswald KöRGreifswaldTED
Herz-Lungen-Maschinen mit Hypothermiegerät
Die UMG (Greifswald/Karlsburg) beabsichtigt die Beschaffung von vier (4) Herz-Lungen-Maschinen (HLM) sowie zwei (2) Heater-Cooler-Units (HCU) einschließlich Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, Einweisung des Anwenderpersonals, Integration in den klinischen Betrieb sowie der zur Aufrechterhaltung eines sicheren und wirtschaftlichen Be...
Specialised Medical Equipment
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- Universitätsmedizin Greifswald KöR
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- August 26, 2026
- Deadline:
- September 28, 2026
- Topic:
- Specialised Medical Equipment
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Die UMG (Greifswald/Karlsburg) beabsichtigt die Beschaffung von vier (4) Herz-Lungen-Maschinen (HLM) sowie zwei (2) Heater-Cooler-Units (HCU) einschließlich Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, Einweisung des Anwenderpersonals, Integration in den klinischen Betrieb sowie der zur Aufrechterhaltung eines sicheren und wirtschaftlichen Betriebs erforderlichen Service- und Wartungsleistungen. Die Beschaffung dient der langfristigen Sicherstellung der herzchirurgischen Versorgung im Rahmen eines hochspezialisierten klinischen Leistungsbereichs. Die Systeme werden während komplexer kardiochirurgischer Eingriffe eingesetzt und stellen sicherheitsrelevante Medizinprodukte im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745 (MDR) dar. Die UMG als Auftraggeber ist verpflichtet, eine dauerhaft sichere, wirtschaftliche und funktionsfähige medizinische Infrastruktur bereitzustellen. Hierbei sind neben den Investitionskosten insbesondere die Anforderungen an Patientensicherheit, Betriebssicherheit, Interoperabilität, Wartbarkeit, Ersatzteilversorgung sowie die Lebenszykluskosten zu berücksichtigen.
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6Zwei typgleiche Herz-Lungen-Maschinen, vier ECMO-Systeme für die Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Halle (Saale) [LOS1: 2 x Herz-Lungen-Maschine; LOS2: 2 x ECMO-System; LOS3: 2 x ECMO-System inkl. Flugzulassung für den Rettungsdienst]
Universitätsklinikum Halle (Saale) AöRHalle (Saale)Deadline: Sep 29Der Auftraggeber beabsichtigt die Durchführung eines Vergabeverfahrens zur Beschaffung von Herz-Lungen-Maschinen und ECMO-Geräten (Extrakorporale Membranoxygenierung) Ziel der Beschaffung ist die Sicherstellung einer modernen und leistungsfähigen Ausstattung zur extrakorporalen Kreislauf- und Lungenunterstützung für den klinischen Einsatz. Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme der Geräte müssen auf Grund der Finanzierungsform rechtzeitig erfolgen, dass die Rechnungslegung spätestens bis zum 28.12.2026 erfolgen kann. LOS 1: 2 x Herz-Lungen-Maschine Das MDHZ – Mitteldeutsches Herzzentrum - des Universitätsklinikums der Martin-Luther-Universität ist eines von drei herzchirurgischen Zentren in Sachsen-Anhalt. Wir bieten das komplette Programm der Herzchirurgie in Form von aortokoronarer Bypasschirurgie mit und ohne Einsatz der Herz-Lungen-Maschine (HLM), Herzklappenchirurgie, Chirurgie von Rhythmusstörungen, Operationen an den großen thorakalen Gefäßen, Herztransplantationen sowie Implantation von Herzunterstützungssystemen, Herzschrittmachern und Cardiovertern/Defibrillatoren an. Von den in unserer Klinik durchgeführten operativen Eingriffen sind ca. 60% Bypassoperationen, 15% Herzklappenoperationen, 10% Implantationen von Herzschrittmachern und ICD. Die verbleibenden 15% verteilen sich auf die restlichen oben genannten Eingriffe. Insgesamt führen wir in unserer Klink ca. 800 herzchirurgische Eingriffe pro Jahr mit Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durch. Da wir gleichzeitig unserem Versorgungsauftrag als Haus der Maximalversorgung wie auch unserem Auftrag zur Forschung und Lehre nachkommen müssen, ist die Beschaffung von zwei Geräte dringend erforderlich und muss noch im Kalenderjahr 2026 geliefert und berechnet werden. Ein Wartungsvertrag für 3 Jahre nach den 2 Jahren Gewährleistungszeit ist optionaler Bestandteil der Ausschreibung. LOS2: 2 x ECMO-System Beschafft werden sollen 2 ECMO-Systeme (Extrakorporale Membranoxygenation) für die Klinik für Herzchirurgie, des Universitätsklinikums der Martin-Luther-Universität. Die Systeme werden bei schweren Herz- oder Lungenversagen eingesetzt, wenn die Konventionellen Beatmungs- und Herz-Kreislauf-Therapien nicht mehr ausreichen, um die Organe zu unterstützen. Die beiden Systeme (LOS2) werden nicht im Rettungsdienst (Flugzulassung) genutzt. Ein Wartungsvertrag für 3 Jahre nach den 2 Jahren Gewährleistungszeit sowie eine Rahmenvereinbarung für die Verbrauchsmaterialien über 4 Jahre sind optionaler Bestandteil der Ausschreibung. LOS3: 2 x ECMO-System inkl. Flugzulassung für den Rettungsdienst Beschafft werden sollen 2 ECMO-Systeme (Extrakorporale Membranoxygenation) für die Klinik für Herzchirurgie, des Universitätsklinikums der Martin-Luther-Universität. Die Systeme werden bei schweren Herz- oder Lungenversagen eingesetzt, wenn die Konventionellen Beatmungs- und Herz-Kreislauf-Therapien nicht mehr ausreichen, um die Organe zu unterstützen. Die beiden Systeme (LOS3) müssen das Kriterium für die Nutzung im fluggebundenen Rettungsdienst erfüllen. Ein Wartungsvertrag für 3 Jahre nach den 2 Jahren Gewährleistungszeit sowie eine Rahmenvereinbarung für die Verbrauchsmaterialien über 4 Jahre sind optionaler Bestandteil der Ausschreibung. geschätzter Gesamtauftragswert für alle 3 Lose inkl. Optionen: 3.625.152,09 € netto geschätzter Gesamtauftragswert für LOS1: 2 x Herz-Lungen-Maschine inkl. Optionen: 633.235,29 € netto geschätzter Gesamtauftragswert für LOS2: 2 x ECMO-System inkl. Optionen: 1.495.958,40 € netto geschätzter Gesamtauftragswert für LOS3: 2 x ECMO-System inkl. Flugzulassung für den Rettungsdienst inkl. Optionen: 1.495.958,40 € nettoOP-Roboter - Klinikum Gütersloh
Klinikum GüterslohGüterslohMit dem Beschaffungsprojekt werden insbesondere folgende Ziele verfolgt: 1. Ausbau der bestehenden robotischen Operationsplattform zur Erhöhung der Kapazitäten und Sicherstellung einer wirtschaftlichen Auslastung. 2. Optimierung der OP-Prozesse durch eine verbesserte Verfügbarkeit robotischer Operationskapazitäten sowie eine höhere Flexibilität bei der OP-Planung. 3. Sicherung einer einheitlichen Systemlandschaft durch die Erweiterung der bereits etablierten da Vinci-Plattform unter Nutzung bestehender klinischer Erfahrungen, standardisierter Arbeitsabläufe sowie vorhandener Schulungs- und Servicekonzepte. 4. Verbesserung der Patientenversorgung durch den weiteren Ausbau minimalinvasiver robotisch assistierter Operationsverfahren in den beteiligten Fachkliniken. 5. Entlastung des medizinischen Personals durch standardisierte Abläufe, Nutzung vorhandener Anwenderkompetenzen sowie den Verzicht auf die Einführung einer zusätzlichen Robotikplattform mit entsprechendem Schulungs- und Organisationsaufwand. 6. Wirtschaftlicher Betrieb der Robotikplattform durch Nutzung gemeinsamer Infrastruktur, bestehender Prozesse sowie der vorhandenen organisatorischen und technischen Einbindung des da Vinci-Systems. Erweiterung der bestehenden Robotikplattform: Im Klinikum Gütersloh ist bereits ein da Vinci Xi-Operationssystem im klinischen Routinebetrieb etabliert. Ziel der Beschaffung ist die Erweiterung dieser bestehenden Robotikplattform. Die Erweiterung einer bereits eingeführten Plattform ermöglicht die Nutzung vorhandener Prozesse, Organisationsstrukturen und technischer Infrastruktur. Gleichzeitig werden Parallelstrukturen vermieden und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems verbessert. Die Erweiterung der bestehenden Robotikplattform wird ausschließlich durch das da Vinci Xi-System der Firma Intuitive Surgical gewährleistet. Nutzung vorhandener Anwenderkompetenzen: Die Operateurinnen und Operateure sowie das OP-Personal verfügen bereits über umfangreiche Erfahrungen und Qualifikationen im Umgang mit dem da Vinci Xi-System. Durch die Nutzung der bestehenden Anwenderkompetenz können zusätzliche Schulungsaufwände vermieden sowie ein sicherer und effizienter klinischer Betrieb gewährleistet werden. Gleichzeitig werden Mitarbeiter entlastet und Einarbeitungszeiten minimiert. Diese Anforderung wird ausschließlich durch die Erweiterung des vorhandenen da Vinci Xi-Systems der Firma Intuitive Surgical erfüllt. Einheitliche klinische und organisatorische Prozesse: Die robotisch assistierten Eingriffe sind bereits vollständig in die bestehenden OP-Abläufe, Sterilgutprozesse, Instrumentenlogistik und organisatorischen Strukturen integriert. Die Einführung einer zusätzlichen Robotikplattform würde parallele Prozessstrukturen, zusätzliche Schulungen sowie einen erhöhten organisatorischen und logistischen Aufwand verursachen. Ziel ist die Fortführung standardisierter und etablierter Arbeitsabläufe. Diese Anforderung wird ausschließlich durch das da Vinci Xi-System der Firma Intuitive Surgical erfüllt. Interdisziplinäre Nutzung der bestehenden Plattform: Das vorhandene da Vinci Xi-System wird bereits fachübergreifend eingesetzt. Mit der Erweiterung soll diese interdisziplinäre Nutzung weiter ausgebaut werden. Die Nutzung einer einheitlichen Robotikplattform ermöglicht einen flexiblen Einsatz über mehrere Fachabteilungen hinweg sowie eine einheitliche Ausbildung, Planung und Organisation der robotisch assistierten Eingriffe. Diese Anforderung wird ausschließlich durch die Erweiterung des bestehenden da Vinci Xi-Systems der Firma Intuitive Surgical erfüllt. Wirtschaftlichkeit und Investitionssicherheit: Das Klinikum verfolgt das Ziel, die vorhandene Robotikplattform wirtschaftlich weiterzuentwickeln und bestehende Investitionen nachhaltig zu nutzen. Die Erweiterung der bestehenden Plattform vermeidet zusätzliche Investitionen in neue Prozessstrukturen, Schulungen, Logistik und organisatorische Abläufe. Gleichzeitig werden vorhandene Erfahrungen, Infrastruktur und Organisationsstrukturen weiter genutzt. Unter Berücksichtigung der projektspezifischen Anforderungen wird der Beschaffungsbedarf ausschließlich durch die Erweiterung des bestehenden da Vinci Xi-Systems der Firma Intuitive Surgical erfüllt.Herz-Lungen-Maschine HKL7
Universitätsklinikum DüsseldorfDüsseldorfDeadline: Oct 05'Für die Weiterentwicklung des Herzkatherlabors 7 (HKL 7) wird eine mobile Herz-Lungen-Maschine gefordert, die alle üblichen Perfusionsverfahren abdeckt sowie eine moderne Anbindung an das bestehende IT System ermöglicht. 'Die im Universitätsklinikum verwendeten Informations- und Kommunikations-Systeme: KIS: medico (Siemens Healthcare Systems) RIS: iSOFT Radiology Information System Das RIS steuert alle in der Radiologie anfallenden Aufgaben und Prozesse. PACS: Sectra PACS 'Das PACS übernimmt die Bildbetrachtung, Archivierung und webbasierte Bildverteilung und garantiert IHE-konforme Abläufe. In der Universitätsklinik organisiert der Worklist-Server die Arbeitsplätze mit DICOM-Modalitäten wie Röntgen, Speicherfoliensysteme, MRT, DSA und CT. Geräte/Systeme, die diese Funktionalitäten unterstützen, sind in dieses bestehende Netzwerk zu migrieren.Großbildgebung
Klinikum Memmingen Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt MemmingenMemmingenDeadline: Sep 29Das Klinikum Memmingen beabsichtigt, die Modernisierung der bildgebenden Medizintechnik - "Großgeräte" (ohne Ultraschallgeräte) - in einem innovativen Beschaffungs- und Bereitstellungspartnerschaftsansatz durchzuführen, da auf der einen Seite viele Bestandsgeräte weitgehend am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt sind und auf der anderen Seite die Herausforderungen der Umzugsphase in den Neubau rechtzeitig geplant werden müssen. Im Rahmen der geplanten "Technologiepartnerschaft Großgeräte" soll der Industriepartner neben den Bereitstellungs- und Bewirtschaftungsleistungen der betreffenden Medizintechnik vor allem die kritische ca. einjährige Phase des Umzugs eng begleiten. Hier geht es vor allem um 1) die bauliche Schnittstelle zum Fachplaner MTP zu bedienen wie auch 2) den klinischen Betrieb zu jedem Zeitpunkt sicher zu stellen. Zudem sollen hier Beratungsleistungen hinsichtlich der betriebsorganisatorischen Verbesserung zur optimalen Auslastung sowie einer fundierten und zukunftsgerichteten Produktauswahl übernommen werden. Durch einen zielgerichteten Einsatz von Knowhow und einer schnelleren Teilhabe an relevanten Innovationen des Industriepartners wird eine qualitative Optimierung der Gerätetechnik entsprechend der medizinischen Anforderungsstruktur sowie der Abläufe rund um das Gerät erwartet. Das Klinikum betreibt eine Vielzahl von medizintechnischen Geräten. Der projektrelevante Gerätepark umfasst zum Zeitpunkt der Datenabfrage (Mai 2026) die in der Anlage 1 dargestellten Geräte. Hierzu gehören die Bestandsgeräte, welche ausgetauscht werden sollen. Hinzu kommen weitere teils optional anzubietende Geräte, die im Rahmen der Dialoggespräche ggf. als Mehrbedarf zu identifizieren sind. Aufgrund der gesammelten Erkenntnisse aus der Voranalysephase hat das Klinikum Memmingen den Leistungsumfang der folgenden drei Projektphasen konkretisiert, damit in der späteren Umsetzungsphase die Schnittstellen und Komplexität zu assoziierenden Aufgaben reduziert werden: 1) Startphase bis Abschluss Umzug 2029: Bewirtschaftung aller Bestandsgeräte. Hier ist nicht geplant, stationäre Großgeräte auszutauschen. 2) (Vor-)Umzugsphase von 2028 bis 2029: Entwicklung eines Umzugskonzepts für den aktuell entstehenden Neubau, der 2029 bezogen werden soll. Bereits ein Jahr vor Bezug, muss mit dem Industriepartner die Feinabstimmung bzgl. Ausführungsplanung und Einbringungszeitpunkt der Geräte mit dem Fachplaner (MTP) erfolgen. Zu jedem Zeitpunkt muss der klinische Alltag ungestört fortgesetzt werden können. 3) Nach-Umzugsphase ab 2030 bis Vertragsende ggf. mit optionaler Verlängerung: Entsorgung, Verwertung, Verkauf der nicht mehr genutzten Geräte im Altbau direkt nach dem Umzug. Danach Routinebetrieb mit Bewirtschaftung und Gerätetauschen ggf. optionalen Upgrades. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Gegen Übersendung einer unterzeichneten Geheimhaltungsvereinbarung erhalten Sie weitere zusätzliche Informationenen.Markterkundung Herz-Lungen-Maschinen mit Hypothermieeinheit und Datenmanagement System
Kepler Universitätsklinikum GmbHLinzDeadline: Aug 31Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, betriebsbereite Übergabe und Einschulung von zehn Herz-Lungen-Maschinen mit Hypothermieeinheit und Datenmanagement System für Erwachsene, Jugendliche, Kinder, Säuglinge und Neonaten für den Bereich der Herz-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Kepler Universitätsklinikum.MHH - Rahmenvereinbarung zum bedarfsorientierten Austausch von Endoskopie-Systemen inklusive Servicevereinbarung in der Gastroenterologie der Medizinischen Hochschule (MHH)
Medizinische Hochschule HannoverHannoverDeadline: Aug 31Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV).
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