Performa Nord - Eigenbetrieb des Landes Bremen, Geschäftsbereich BundesbauBremen
Geb.1, SHK: PV- und BSA-Installationsarbeiten
Auf dem Satteldach von Gebäude 1 wird eine netzgekoppelte PV-Anlage (117,39 kWp) errichtet; die Dacheindeckung wird erneuert. Die Einspeisung erfolgt zentral über die Trafostation in Gebäude 11, mit Anpassungen der elektrischen Infrastruktur (Unterverteilungen, Netz-/Anlagenschutz, Einspeisemanagement, fernwirktechnische Anbindung).
Solar Installation
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Auf dem Satteldach von Gebäude 1 wird eine netzgekoppelte PV-Anlage (117,39 kWp) errichtet; die Dacheindeckung wird erneuert. Die Einspeisung erfolgt zentral über die Trafostation in Gebäude 11, mit Anpassungen der elektrischen Infrastruktur (Unterverteilungen, Netz-/Anlagenschutz, Einspeisemanagement, fernwirktechnische Anbindung).
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Performa Nord - Eigenbetrieb des Landes Bremen, Geschäftsbereich Bundesbau
- Published:
- June 01, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Solar Installation
- Object:
- Photovoltaikanlage (PV)
Object classification
- Photovoltaikanlage (PV)Primary
Tender description
Auf dem Satteldach von Gebäude 1 wird eine netzgekoppelte PV-Anlage (117,39 kWp) errichtet; die Dacheindeckung wird erneuert. Die Einspeisung erfolgt zentral über die Trafostation in Gebäude 11, mit Anpassungen der elektrischen Infrastruktur (Unterverteilungen, Netz-/Anlagenschutz, Einspeisemanagement, fernwirktechnische Anbindung).
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Related tenders
10- Kreisverwaltung des WesterwaldkreisesMontabaur
Installation einer PV-Anlage auf dem Dach der BBS Westerburg; Gewerk: Elektroinstallationsarbeiten/ Photovoltaikmodule
Liegenschaft: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Bauvorhaben: Errichtung einer PV-Anlage mit ca. 70kWp - 1. Allgemeine Beschreibung Die ausgeschriebene Maßnahme umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäudeteil K der Berufsbildenden Schule Westerburg. Die Installation erfolgt auf dem vorhandenen Flachdach mittels aufgeständerter PV-Module mit Ballastierung, sodass keine Durchdringung der Dachhaut erforderlich ist. Die Photovoltaikanlage wird mit einer Gesamtleistung von ca. 70 kWp errichtet. Die Modulflächen sind überwiegend nach Süden ausgerichtet. Zur netzkonformen Einbindung der Anlage wird ein Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) installiert. Hierfür ist ein NA-Schutzschrank mit einer Auslegung von 250 kW vorgesehen, um künftig weitere Photovoltaikanlagen auf dem Schulgelände anschließen zu können. Der Anschluss der Anlage erfolgt an die vorhandene Niederspannungshauptverteilung (NSHV) des Gebäudes. Ein entsprechender Abgang ist bereits vorgesehen. 2. Technische Anforderungen und Planungsfabrikat Lieferung und Montage einer Photovoltaikanlage mit folgenden Eigenschaften: PV-Module mit ca. 450 Wp Modulleistung Gesamtanlagenleistung ca. 70 kWp Leistungsgarantie: ? 90 % nach 12 Jahren, ? 80 % nach 25 Jahren Lieferung und Installation geeigneter Stringwechselrichter Installation eines NA-Schutzschrankes mit 250 kW Anschlussleistung Anschluss an die bestehende Niederspannungshauptverteilung (NSHV) Lieferung der erforderlichen DC- und AC-Verkabelung Integration in die bestehende elektrische Infrastruktur Einrichtung der erforderlichen Schutz-, Mess- und Überwachungseinrichtungen Durchführung der vollständigen Inbetriebnahme und Funktionsprüfung 3. Leistungsumfang a) Lieferung der Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Montagesysteme b) Montage der Unterkonstruktion und der PV-Module auf dem Flachdach c) Installation der DC- und AC-Verkabelung d) Lieferung und Installation des NA-Schutzschrankes (250 kW) e) Anschluss der Photovoltaikanlage an die vorhandene NSHV f) Durchführung der Inbetriebnahme sowie Funktions- und Sicherheitsprüfungen g) Dokumentation der Anlage und Übergabe an den Auftraggeber 4. Besondere Bedingungen Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb. Der Auftragnehmer hat seine Arbeiten so zu planen und auszuführen, dass der Schulablauf möglichst nicht beeinträchtigt wird. Lärmintensive oder sicherheitsrelevante Arbeiten sind gegebenenfalls in Abstimmung mit der Bauleitung und der Schulleitung auszuführen. - Kreisverwaltung des WesterwaldkreisesMontabaur
Installation einer PV-Anlage auf dem Dach der BBS Westerburg; Gewerk: Elektroinstallationsarbeiten/ Photovoltaikmodule
Liegenschaft: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Bauvorhaben: Errichtung einer PV-Anlage mit ca. 70kWp - 1. Allgemeine Beschreibung Die ausgeschriebene Maßnahme umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäudeteil K der Berufsbildenden Schule Westerburg. Die Installation erfolgt auf dem vorhandenen Flachdach mittels aufgeständerter PV-Module mit Ballastierung, sodass keine Durchdringung der Dachhaut erforderlich ist. Die Photovoltaikanlage wird mit einer Gesamtleistung von ca. 70 kWp errichtet. Die Modulflächen sind überwiegend nach Süden ausgerichtet. Zur netzkonformen Einbindung der Anlage wird ein Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) installiert. Hierfür ist ein NA-Schutzschrank mit einer Auslegung von 250 kW vorgesehen, um künftig weitere Photovoltaikanlagen auf dem Schulgelände anschließen zu können. Der Anschluss der Anlage erfolgt an die vorhandene Niederspannungshauptverteilung (NSHV) des Gebäudes. Ein entsprechender Abgang ist bereits vorgesehen. 2. Technische Anforderungen und Planungsfabrikat Lieferung und Montage einer Photovoltaikanlage mit folgenden Eigenschaften: PV-Module mit ca. 450 Wp Modulleistung Gesamtanlagenleistung ca. 70 kWp Leistungsgarantie: ? 90 % nach 12 Jahren, ? 80 % nach 25 Jahren Lieferung und Installation geeigneter Stringwechselrichter Installation eines NA-Schutzschrankes mit 250 kW Anschlussleistung Anschluss an die bestehende Niederspannungshauptverteilung (NSHV) Lieferung der erforderlichen DC- und AC-Verkabelung Integration in die bestehende elektrische Infrastruktur Einrichtung der erforderlichen Schutz-, Mess- und Überwachungseinrichtungen Durchführung der vollständigen Inbetriebnahme und Funktionsprüfung 3. Leistungsumfang a) Lieferung der Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Montagesysteme b) Montage der Unterkonstruktion und der PV-Module auf dem Flachdach c) Installation der DC- und AC-Verkabelung d) Lieferung und Installation des NA-Schutzschrankes (250 kW) e) Anschluss der Photovoltaikanlage an die vorhandene NSHV f) Durchführung der Inbetriebnahme sowie Funktions- und Sicherheitsprüfungen g) Dokumentation der Anlage und Übergabe an den Auftraggeber 4. Besondere Bedingungen Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb. Der Auftragnehmer hat seine Arbeiten so zu planen und auszuführen, dass der Schulablauf möglichst nicht beeinträchtigt wird. Lärmintensive oder sicherheitsrelevante Arbeiten sind gegebenenfalls in Abstimmung mit der Bauleitung und der Schulleitung auszuführen. - Zentrale Vergabestelle der Gemeinde BarlebenBarlebenDeadline: Jul 27
Los 401: Elektroinstallation und PV-Anlage - Neubau Ärztehaus 2.0 in der Hansenstraße in Barleben
Der Bauherr, die Gemeinde Barleben, plant den Neubau eines Ärztehauses mit 5 Praxen in der Hansenstraße 42 in 39179 Barleben. Im Dachgeschoss befinden sich zudem Abstellräume für die Mieter. Das Gebäude aus einem Erd-, Ober- und einem Dachgeschoss. Es wird nicht unterkellert. Das Gebäude steht frei auf dem Grundstück. Der Neubau wird als konventioneller Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken und Satteldach errichtet. Das Dach wird als traditionelles Holztragwerk mit Ziegeleindeckung und Wärmedämmung ausgeführt. Die Aussteifung des Gebäudes wird über ausreichend zu dimensionierende Wand- und Deckenscheiben sichergestellt. Die Gründung erfolgt über eine Stahlbetonsohlplatte mit umlaufenden Streifenfundamenten / Frostschürzen. Die Baustelle wird über die über die Ernst-Thälmann-Straße und die Hansenstraße erreichbar. Die Baustellenzufahrten erfolgen über südöstlich gelegene, künftige Grundstücks- zufahrt. ES IST ZWINGEND ERFORDERLICH, SICH DIE ÖRTLICHKEITEN VOR ANGEBOTSABGABE ANZUSEHEN. Adresse: Hansenstraße 42 · 39179 Barleben Das Betreten des Grundstücks muss vorher telefonisch abgestimmt werden. Lager- und Personalräume stehen nur beschränkt zur Verfügung. Baustrom- und Bauwasser werden vom Auftraggeber gegen eine Umlage, gem. den Besonderen Vertragsbedingungen zur Verfügung gestellt. Inhalt dieses Leistungsverzeichnisses ist die Elektroinstallation und PV-Anlage. Die Baumaßnahme beginnt im Juni 2026 und endet Ende Oktober 2027. Es gilt der der Bauablaufplan in der jeweiligen aktuellen Fassung, dieser ist die Grundlage zur Abarbeitung des Auftrages. Grobmengen: 1 Stück Zählerschrank 2 Stück Wandlermessung 10 Stück Unterverteilung 1 Stück Wechselrichter 20kVA (PV-Module bauseitig) 1 Stück Solarspeicher 9,5kWh 6 Stück Datenschrank 1 Stück Ladesäule 2x22kW, freistehend ca. 25.000 Meter Kabel und Leitungen ca. 750 Installationsgeräte ca. 260 Leuchten ca. 60 Doppeldatendosen - Landkreis Ludwigslust-Parchim - Der LandratParchimDeadline: Jul 28
Landkreis Ludwigslust-Parchim - Neubau Feuerwehr-Service-Zentrum in Neustadt-Glewe - Los 403 - Stark- und Schwachstrom
Seit März 2026 werden nach und nach die Rohbauten der Bauteile 1 bis 4 erstellt. Danach erfolgt sukzessive der Ausbau dieser Gebäude. Ab dem 02.10.26 wird der erste Gebäudeabschnitt zur Rohinstallation für die haustechnischen Gewerke zu betreten sein. Im Verlauf der darauffolgenden fünf Monate kommen die 3 (+1 - Übungsturm in den Außenanlagen) Bauteile. Neben den Arbeiten in den 4 Bauteilen bzw. an dem 5. Bauteil, einem Übungsturm), sind zahlreiche Kabel und Leitungen durch die bauseitige Kabelzug-Infrastruktur (bestehend aus Leerrohren und Kabelzugschächten) zu verlegen. Leistungsinhalt des Loses sind (mit Ausnahme einiger, weniger Arbeiten der Gebäudeautomation) sämtliche elektro- und fernmeldetechnischen Arbeiten im und am Gebäude bzw. auch darüber hinaus in den Außenanlagen. Das Los 403 startet am 02.10.2026. Es wurden ca. 355 Tage Arbeit einkalkuliert. Während dieses Zeitraumes müssen teilweise auch Arbeiten in mehreren Gebäudeteilen gleichzeitig ausgeführt werden (Aufstockung von Kapazitäten bei Engpässen sind daher bei Kalkulation zu berücksichtigen). Elektrische Anlagen: - Netzersatzanlage ca. 500 kVA mit Lastwiderstand - USV-Anlage mit ca. 50 kW - PV-Anlage mit ca. 99 kWp - 2 NSHV (1x NN; 1x EN) und ca. 20 Unterverteilungen - ca. 2.000 m Kabelrinne im und auf dem Gebäude - einem ca. 250 m langem Unterflursystem mit ca. 40 Bodentanks - ca. 50.000 m Kabel und Leitungen - ca. 1.000 Leuchten Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen - 2 barrierefreie WC-Anlagen - Eine nutzerspezifische Hausalarmanlage für eine Fläche von etwa 9.500 m2 - Eine Einbruchmeldeanlage zur Überwachung der Außenhaut bei einem Gebäudeumfang von etwa 625 m - Videoüberwachsungsanlage für den Außenbereich Der Bauzeitenplan wird dem Baufortschritt regelmäßig angepasst. Sollte der Start Ihres Gewerkes von dem geplanten Termin abweichen, teilen wir Ihnen dieses rechtzeitig, mindestens 4 Wochen vor Beginn ihres Gewerkes mit. - Schleswiger Stadtwerke - Abwasserentsorgung - Eigenbetrieb der Stadt SchleswigSchleswig
Generalplanung: Kläranlage Schleswig - Ertüchtigung der mechanischen Abwasserreinigung
Die Kläranlage Schleswig (75.000 EW) wurde in den 60-iger Jahren errichtet und seit dieser Zeit den fortschreitenden Anforderungen des Gewässerschutzes und den gesetzlichen Anforderungen angepasst. Die mechanische Abwasserreinigung soll saniert und ertüchtigt werden. Die neue mechanische Reinigung soll auf Qmax = 1.800 m3/h ausgelegt werden. Im Zuge der Bedarfsplanung erfolgte eine Vorauslegung der relevanten Anlagen. Die Anlagenteile der neuen Kläranlage sind wie folgt zu planen: - Rechengebäude am Standort des bestehenden Gebäudes: - Gebäude auf zwei Ebenen in Hanglage - angesetzter Zulaufschacht für 11 ankommende Druckrohrleitungen (DN 150 - DN 400) mit Messstrecken für IDM - Rechenanlage: 2 Rechen (1+1), Umgehungsgerinne, abgedeckt - 2 Rechengutwaschpressen mit Abwurf in Container - 1 Sandwäscher mit Abwurf in Container - 2 Sandfanggebläse - PV-Anlagen - NSUV "Mechanische Reinigung" - Provisorische Rechenanlage für die Umbauzeit - Sandfang: 2-straßiger, belüfteter Sand- und Fettfang - Betonsanierung /-instandsetzung des bestehenden Bauwerks - Technische Ausrüstung belüfteter Sandfang mit Räumer - Vorklärbecken: 3 Rechteckbecken, 1 als Vorklärung, 2 zum Mengenausgleich - Betonsanierung /-instandsetzung des bestehenden Bauwerks - Primärschlammpumpwerk - Neubau Primärschlammpumpwerk als Betonzelle mit maschinen- und elektrotechnischer Ausrüstung, Anbindung an vorhandene Leitungen - Verkehrsflächen für die Rechengutabholung - Regenwasserableitung mit Anschluss an bestehende Ablaufleitung in den Vorfluter - Schmutzwasser (Verladeflächen) mit Ableitung in die Kläranlage - Schmutzwasserannahmestation - Abrechenbare Übernahme von Abwässern und Schlämmen - Rückhaltevolumen und Probenahmemöglichkeit - Pumpen zur Aufgabe des Abwassers in den Zulauf Die EMSR-Technik wird vollständig erneuert. Dabei versorgt die bauseits in der Energiezentrale vorhandene Niederspannungshauptverteilung (NSHV) die Anlagenteile "mechanische Reinigung". Für den Notstromfall wird bauseits ein Not - Landkreis Augsburg - VergabestelleAugsburg
Objektplanung Dachsanierung
Der Landkreis Augsburg beabsichtigt die Sanierung der schadhaften Dachflächen des Schmuttertal Gymnasiums Diedorf bei laufendem Schulbetrieb. Die insgesamt 4 Gebäude wurden 2014/2015 errichtet. Bei den Dächern handelt es sich um flach geneigte Satteldächer (9,5 Grad), wobei die südseitigen Dachhälften zur Optimierung der PV-Anlage über den First hinaus als Pultdach verlängert sind. Alle Dächer sind hoch wärmegedämmt und mit einer EPDM-Abdichtungsbahn gedeckt. Zum Erreichen des Planungsziels Plusenergiegebäude sind auf den 4 südseitigen Dächern PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 439 kWp verbaut. Die Dachränder und die nördlichen Dachflächen sind als Gründach konzipiert. Alle Dächer zeigen teils starke Feuchteschäden im Dachaufbau auf, weswegen der gesamte Dachaufbau erneuert werden muss. Die Sanierungsmaßnahme umfasst im Wesentlichen den Rückbau des schadhaften Dachaufbaus bis zur Dampfsperre und Neuerstellung des Dachaufbaus. Ziel der Sanierung ist ein regelkonformer, DIN gerechter Dachaufbau, der alle bautechnischen Belange berücksichtigt. Angedacht ist eine Alternative in zweilagiger, bituminöser Abdichtung. Die Dächer der beiden dreigeschossigen Klassenhäuser haben eine Fläche von ca. 1.400 m² bzw. 1.200 m², das Dach der Aula umfasst ca. 1.650 m² und das der Sporthalle ca. 1.850 m². Alle weiteren Angaben sind der detaillierten Maßnahmenbeschreibung zu entnehmen. Die Dachsanierung mit der Lösung zahlreicher, komplexer Detailpunkte stellt hohe Erwartungen an die Bewerber. Ein vom Auftraggeber beauftragter Sachverständiger für Dächer und Spenglerarbeiten wird die Planung und Ausführung begleiten. Im Rahmen der Planung sind Leistungen der KGR 400 (Umplanung und Errichtung PV-Anlage) zu berücksichtigen. Der Auslober geht davon aus, dass die Errichtung einer neuen PV-Anlage mit effizienteren Modulen die wirtschaftlichere Wahl ist. Dies ist gegenüber der Variante mit Rückbau, Einlagerung und Remontage der inzwischen ca. 12 Jahre alten Module mit einer Vergleichsrechnung nachzweisen. Hierzu fordert der Auslober die Zusammenarbeit mit einem auf die Planung von PV-Anlagen spezialisierten Elektroplaner. Diese Planung wird als „besondere Leistung“ honoriert. Der erwartete Kostenrahmen für die Gesamtmaßnahme liegt bei 8.095.000 € (KGR 300 +400 inkl. MwSt.). Die vorläufigen anrechenbaren Kosten belaufen sich auf ca. 6.802.521 € netto, darin enthalten sind geschätzte Kosten für eine Erneuerung der PV-Anlage i.H. von ca. 500.000 € netto. Zeitlicher Ablauf: Mit der Planung der Maßnahme soll im Frühsommer 2026 begonnen werden. Geplant ist, die Maßnahme in 2 Bauabschnitten durchzuführen, in denen jeweils zwei Dächer/Jahr zu sanieren sind. Der 1.Bauabschnitt sollt im Frühjahr 2027 beginnen und bis zum Jahresende 2027 fertiggestellt werden. Baubeginn für den 2. Bauabschnitt ist im Frühjahr 2028 geplant, mit einer Fertigstellung zum Jahresende 2028, spätestens jedoch bis Juli 2029. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Dachsanierung entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 5 – 9. Entsprechend HOAI Anlage 10 „Objektliste Gebäude“ wird die Objektplanung für die Dachsanierung in die Honorarzone III eingestuft. Der Auftrag umfasst mehrere im Wesentlichen gleiche Gebäude/Dächer, die in zeitlichen und örtlichen Zusammenhang unter gleichen baulichen Verhältnissen geplant und saniert werden. Gem. HOAI § 11 reduzieren sich somit die Prozentsätze für die Leistungsphasen 5 und 6 für die Dächer 2-4 um 50%. Der Leistungsumfang für die LPh 7-9 gem. HOAI § 34 sind nicht reduziert. Ein Umbauzuschlag oder mitzuverarbeitende Bausubstanz sind nicht vorgesehen, da der Dachaufbau erneuert wird und ausschließlich dieser zu bearbeiten ist. Die Beauftragung erfolgt nach § 34 HOAI stufenweise. Über eine jeweils weitere Beauftragung entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung Ende August 2026. - Landkreis Augsburg - VergabestelleAugsburgDeadline: Jul 02
Objektplanung Dachsanierung
Der Landkreis Augsburg beabsichtigt die Sanierung der schadhaften Dachflächen des Schmuttertal Gymnasiums Diedorf bei laufendem Schulbetrieb. Die insgesamt 4 Gebäude wurden 2014/2015 errichtet. Bei den Dächern handelt es sich um flach geneigte Satteldächer (9,5 Grad), wobei die südseitigen Dachhälften zur Optimierung der PV-Anlage über den First hinaus als Pultdach verlängert sind. Alle Dächer sind hoch wärmegedämmt und mit einer EPDM-Abdichtungsbahn gedeckt. Zum Erreichen des Planungsziels Plusenergiegebäude sind auf den 4 südseitigen Dächern PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 439 kWp verbaut. Die Dachränder und die nördlichen Dachflächen sind als Gründach konzipiert. Alle Dächer zeigen teils starke Feuchteschäden im Dachaufbau auf, weswegen der gesamte Dachaufbau erneuert werden muss. Die Sanierungsmaßnahme umfasst im Wesentlichen den Rückbau des schadhaften Dachaufbaus bis zur Dampfsperre und Neuerstellung des Dachaufbaus. Ziel der Sanierung ist ein regelkonformer, DIN gerechter Dachaufbau, der alle bautechnischen Belange berücksichtigt. Angedacht ist eine Alternative in zweilagiger, bituminöser Abdichtung. Die Dächer der beiden dreigeschossigen Klassenhäuser haben eine Fläche von ca. 1.400 m² bzw. 1.200 m², das Dach der Aula umfasst ca. 1.650 m² und das der Sporthalle ca. 1.850 m². Alle weiteren Angaben sind der detaillierten Maßnahmenbeschreibung zu entnehmen. Die Dachsanierung mit der Lösung zahlreicher, komplexer Detailpunkte stellt hohe Erwartungen an die Bewerber. Ein vom Auftraggeber beauftragter Sachverständiger für Dächer und Spenglerarbeiten wird die Planung und Ausführung begleiten. Im Rahmen der Planung sind Leistungen der KGR 400 (Umplanung und Errichtung PV-Anlage) zu berücksichtigen. Der Auslober geht davon aus, dass die Errichtung einer neuen PV-Anlage mit effizienteren Modulen die wirtschaftlichere Wahl ist. Dies ist gegenüber der Variante mit Rückbau, Einlagerung und Remontage der inzwischen ca. 12 Jahre alten Module mit einer Vergleichsrechnung nachzweisen. Hierzu fordert der Auslober die Zusammenarbeit mit einem auf die Planung von PV-Anlagen spezialisierten Elektroplaner. Diese Planung wird als „besondere Leistung“ honoriert. Der erwartete Kostenrahmen für die Gesamtmaßnahme liegt bei 8.095.000 € (KGR 300 +400 inkl. MwSt.). Die vorläufigen anrechenbaren Kosten belaufen sich auf ca. 6.802.521 € netto, darin enthalten sind geschätzte Kosten für eine Erneuerung der PV-Anlage i.H. von ca. 500.000 € netto. Zeitlicher Ablauf: Mit der Planung der Maßnahme soll im Frühsommer 2026 begonnen werden. Geplant ist, die Maßnahme in 2 Bauabschnitten durchzuführen, in denen jeweils zwei Dächer/Jahr zu sanieren sind. Der 1.Bauabschnitt sollt im Frühjahr 2027 beginnen und bis zum Jahresende 2027 fertiggestellt werden. Baubeginn für den 2. Bauabschnitt ist im Frühjahr 2028 geplant, mit einer Fertigstellung zum Jahresende 2028, spätestens jedoch bis Juli 2029. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Dachsanierung entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 5 – 9. Entsprechend HOAI Anlage 10 „Objektliste Gebäude“ wird die Objektplanung für die Dachsanierung in die Honorarzone III eingestuft. Der Auftrag umfasst mehrere im Wesentlichen gleiche Gebäude/Dächer, die in zeitlichen und örtlichen Zusammenhang unter gleichen baulichen Verhältnissen geplant und saniert werden. Gem. HOAI § 11 reduzieren sich somit die Prozentsätze für die Leistungsphasen 5 und 6 für die Dächer 2-4 um 50%. Der Leistungsumfang für die LPh 7-9 gem. HOAI § 34 sind nicht reduziert. Ein Umbauzuschlag oder mitzuverarbeitende Bausubstanz sind nicht vorgesehen, da der Dachaufbau erneuert wird und ausschließlich dieser zu bearbeiten ist. Die Beauftragung erfolgt nach § 34 HOAI stufenweise. Über eine jeweils weitere Beauftragung entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung Ende August 2026. - Kreis StormarnBad OldesloeDeadline: Aug 10
Neuerrichtung eines klimaneutralen Verwaltungsgebäudes; Elektrotechnik
Der Kreis Stormarn plant die Errichtung eines Neubaus auf der Gründung des bestehenden Gebäudes Mewesstraße 22-24. Mit einer Grundflache von rund 790 m² wird das Gebäude mit nachhaltigen Baustoffen errichtet und durch eine Zertifizierung (BNB und QNG) begleitet. Die Hauptkonstruktion setzt sich aus mehreren Elementen zusammen: Die Decke über dem Erdgeschoss bis zum 3. Obergeschoss besteht aus Vollholzdecken aus Brettsperrholz, unterstützt durch Verbundunterzüge. Die Decke über dem Untergeschoss wird als Stahlbetondecke mit entsprechenden Unterzügen ausgeführt. Die Stahlbetonskelettkonstruktion umfasst die Randunter- und -überzuge sowie die Außenwände und Randstützen. Tragende und aussteifende Wände, ebenso wie der Personenaufzugsschacht, bestehen aus Stahlbeton. Im Untergeschoss bleiben die bestehenden Kelleraußenwände erhalten, während neue wasserundurchlässige (WU) Außenwände und innere Stutzen sowie Wände aus Stahlbeton und Mauerwerk ergänzt werden. Die bestehende Sohle bleibt erhalten, ergänzt durch eine neue WU-Bodenplatte im Bereich der Tiefgarage. Das Gebäude erhält einen Niederspannungsanschluss mit einer Wandler Messung, die zu errichtende PV-Anlage mit 70kWp soll den Stromüberschuss in das öffentliche Netz eintragen. Zu errichten ist eine Niederspannungshauptverteilung mit 22 Abgängen, vorgerüstet mit einer Platzreserve für eine spätere Einbindung einer Netz-Ersatz-Anlage für den Ausfall des öffentlichen Netzes. Die Versorgung der Büroarbeitsplätze erfolgt hierbei über einen Hohlraumboden mit Bodentanks. Je Geschoss ist ein Technikraum vorgesehen in dem die Etagenverteiler, die Netzwerk-Unterverteilung und die GLT-Unterverteilung untergebracht werden. Allgemeinflächen, Treppen und allgemeine Flure erhalten Installationen für Beleuchtung, Steckdosen und erforderliche Geräteanschlüsse aus der jeweiligen Allgemeinverteilung. In den Büros werden KNX-Präsenzmelder installiert, welche die Parameter Präsenz und Temperatur zur GLT UV liefern. Die Beleuchtung wird über ein KNX-DALI Gateway gesteuert. Für das Laden der Elektrofahrzeuge werden 20 Wallboxen in der Tiefgarage sowie eine Vorrüstung für einen Außenstellplatz errichtet. Die Wallboxen haben eine Leistung von jeweils 22kW, sind einstellbar auf 11kW Leistung und erhalten ein zentrales Lastmanagement. Für eBikes werden entsprechende Anschlüsse für abschließbare Ladeeinheiten in der Garage geplant. Bauordnungsrechtlich geforderte Sicherheitsstromversorgung wird über Batterieanlagen gepuffert. Für die Versorgung der Sicherheitsbeleuchtung aller Rettungswege in den Treppenhäusern, der Tiefgarage und dem Weg bis ins freie sowie der entsprechenden Rettungswegkennzeichnung, werden mit 1 Stunden-Betrieb errichtet. Die allgemeinen Deckenbeleuchtungsanlagen werden über ein KNX-DALI-Gateway entsprechend der Präsenz gesteuert. Die Schaltung erfolgt über Präsenzmelder. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Die Erschließung der IT/TK Anlage erfolgt über die Anbindung an das ITV-Netz mit LWL Singlemodefasern OS2 Abschlusspunkt im Haus bildet hierbei ein LWL-Wandgehäuse, von diesem werden die drei Etagenverteilerräume mit jeweils 8 Fasern angebunden. Es ist eine passive strukturierte EDV-Verkabelung, tertiär in Kupfer, primär und sekundär in LWL SingleMode OS2 vorgesehen. Im Gebäude im EG, 1.OG und 2.OG werden in separaten Räumen Etagenverteilerschränke angeordnet. Der Hauptzugang erhält eine Video-Gegensprechanlage mit entsprechenden zusätzlichen Einbauten wie Videoüberwachung, Zutrittskontrollleser etc. Die Video-Innensprechstelle wird beim Empfang installiert. Für das Objekt ist eine automatische Brandmeldeanlage gefordert. Blitzleuchte, Feuerwehr-Informationssystem, -Laufkarten etc. sind unmittelbar im Angriffspunkt der Feuerwehr zu errichten. Die Zentrale ist im Keller untergebracht. Empfang ist ein Überfallmelder mit Meldung zur örtlichen Polizei zu errichten Gegenstand dieser Ausschreibung sind im Wesentlichen folgende Leistungen: - 133 St. Photovoltaik-Modul 500 Wp - 2 St. PV-Wechselrichter 33 kW - 1 St. NSHV - 460m Energiekabel N2XH 5 x 10 mm² - 1 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ V-U1-04 - 20 St. FI-LS 4P 10kA C-20A 30mA Typ A - 20 St. Wallboxen 22kW mit Lademanagement - 3 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ S1 - 8 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ 1 - 250m Gitterrinne 55/150 mm komplett - 1500m NHXMH-J 3 x 1,5 mm² Cu - 3300m NHXMH-J 3 x 2,5 mm² Cu - 102 St. Bewegungsmelder mit 360° Erfassungsbereich für die Deckenmontage 8m Erfassungsbereich UP - 35 St. KNX Deckeneinbau-Präsenzmelder mit 360° 8m Erfassungsbereich UP - 87 St. LED-Feuchtraumleuchte IP 66 1552 x 102 x 91mm - 141 LED-Downlight für Decken mit einem Hohlraummaß ≥ 36 mm. - 18 St. Lichtkanalsystem 2948 x 50 mm für Aufbaumontage – Schaltbar - 54 St. Lichtkanalsystem 4700 x 50 mm für abgehängte Montage mit direkt strahlender Lichtverteilung 105 W - digital dimmbar (Dali) - 1 St. Bundles FX18 / 10 Ringe Flexes Zentrale - 6 St. esserbus-Modul GT (ebMGT) mit galvanischer Trennung - 244 St. O2T/So Multisensor Melder IQ8Quad mit integr. Warnton - 800m Installationskabel halogenfrei J-H(St)H BMK 2x2x0,8 - 1 St. Überfall-Meldezentrale - 17500m Cat.7a Netzwerkkabel 1500 MHz S/FTP PIMF (duplex) - 231 St. Datenanschlussdose, symmetrisch, Kategorie 6 Index A - Kreis StormarnBad OldesloeDeadline: Aug 10
Neuerrichtung eines klimaneutralen Verwaltungsgebäudes; Elektrotechnik
Der Kreis Stormarn plant die Errichtung eines Neubaus auf der Gründung des bestehenden Gebäudes Mewesstraße 22-24. Mit einer Grundflache von rund 790 m² wird das Gebäude mit nachhaltigen Baustoffen errichtet und durch eine Zertifizierung (BNB und QNG) begleitet. Die Hauptkonstruktion setzt sich aus mehreren Elementen zusammen: Die Decke über dem Erdgeschoss bis zum 3. Obergeschoss besteht aus Vollholzdecken aus Brettsperrholz, unterstützt durch Verbundunterzüge. Die Decke über dem Untergeschoss wird als Stahlbetondecke mit entsprechenden Unterzügen ausgeführt. Die Stahlbetonskelettkonstruktion umfasst die Randunter- und -überzuge sowie die Außenwände und Randstützen. Tragende und aussteifende Wände, ebenso wie der Personenaufzugsschacht, bestehen aus Stahlbeton. Im Untergeschoss bleiben die bestehenden Kelleraußenwände erhalten, während neue wasserundurchlässige (WU) Außenwände und innere Stutzen sowie Wände aus Stahlbeton und Mauerwerk ergänzt werden. Die bestehende Sohle bleibt erhalten, ergänzt durch eine neue WU-Bodenplatte im Bereich der Tiefgarage. Das Gebäude erhält einen Niederspannungsanschluss mit einer Wandler Messung, die zu errichtende PV-Anlage mit 70kWp soll den Stromüberschuss in das öffentliche Netz eintragen. Zu errichten ist eine Niederspannungshauptverteilung mit 22 Abgängen, vorgerüstet mit einer Platzreserve für eine spätere Einbindung einer Netz-Ersatz-Anlage für den Ausfall des öffentlichen Netzes. Die Versorgung der Büroarbeitsplätze erfolgt hierbei über einen Hohlraumboden mit Bodentanks. Je Geschoss ist ein Technikraum vorgesehen in dem die Etagenverteiler, die Netzwerk-Unterverteilung und die GLT-Unterverteilung untergebracht werden. Allgemeinflächen, Treppen und allgemeine Flure erhalten Installationen für Beleuchtung, Steckdosen und erforderliche Geräteanschlüsse aus der jeweiligen Allgemeinverteilung. In den Büros werden KNX-Präsenzmelder installiert, welche die Parameter Präsenz und Temperatur zur GLT UV liefern. Die Beleuchtung wird über ein KNX-DALI Gateway gesteuert. Für das Laden der Elektrofahrzeuge werden 20 Wallboxen in der Tiefgarage sowie eine Vorrüstung für einen Außenstellplatz errichtet. Die Wallboxen haben eine Leistung von jeweils 22kW, sind einstellbar auf 11kW Leistung und erhalten ein zentrales Lastmanagement. Für eBikes werden entsprechende Anschlüsse für abschließbare Ladeeinheiten in der Garage geplant. Bauordnungsrechtlich geforderte Sicherheitsstromversorgung wird über Batterieanlagen gepuffert. Für die Versorgung der Sicherheitsbeleuchtung aller Rettungswege in den Treppenhäusern, der Tiefgarage und dem Weg bis ins freie sowie der entsprechenden Rettungswegkennzeichnung, werden mit 1 Stunden-Betrieb errichtet. Die allgemeinen Deckenbeleuchtungsanlagen werden über ein KNX-DALI-Gateway entsprechend der Präsenz gesteuert. Die Schaltung erfolgt über Präsenzmelder. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Die Erschließung der IT/TK Anlage erfolgt über die Anbindung an das ITV-Netz mit LWL Singlemodefasern OS2 Abschlusspunkt im Haus bildet hierbei ein LWL-Wandgehäuse, von diesem werden die drei Etagenverteilerräume mit jeweils 8 Fasern angebunden. Es ist eine passive strukturierte EDV-Verkabelung, tertiär in Kupfer, primär und sekundär in LWL SingleMode OS2 vorgesehen. Im Gebäude im EG, 1.OG und 2.OG werden in separaten Räumen Etagenverteilerschränke angeordnet. Der Hauptzugang erhält eine Video-Gegensprechanlage mit entsprechenden zusätzlichen Einbauten wie Videoüberwachung, Zutrittskontrollleser etc. Die Video-Innensprechstelle wird beim Empfang installiert. Für das Objekt ist eine automatische Brandmeldeanlage gefordert. Blitzleuchte, Feuerwehr-Informationssystem, -Laufkarten etc. sind unmittelbar im Angriffspunkt der Feuerwehr zu errichten. Die Zentrale ist im Keller untergebracht. Empfang ist ein Überfallmelder mit Meldung zur örtlichen Polizei zu errichten Gegenstand dieser Ausschreibung sind im Wesentlichen folgende Leistungen: - 133 St. Photovoltaik-Modul 500 Wp - 2 St. PV-Wechselrichter 33 kW - 1 St. NSHV - 460m Energiekabel N2XH 5 x 10 mm² - 1 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ V-U1-04 - 20 St. FI-LS 4P 10kA C-20A 30mA Typ A - 20 St. Wallboxen 22kW mit Lademanagement - 3 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ S1 - 8 St. Niederspannungsschaltanlage als Wandverteiler Typ 1 - 250m Gitterrinne 55/150 mm komplett - 1500m NHXMH-J 3 x 1,5 mm² Cu - 3300m NHXMH-J 3 x 2,5 mm² Cu - 102 St. Bewegungsmelder mit 360° Erfassungsbereich für die Deckenmontage 8m Erfassungsbereich UP - 35 St. KNX Deckeneinbau-Präsenzmelder mit 360° 8m Erfassungsbereich UP - 87 St. LED-Feuchtraumleuchte IP 66 1552 x 102 x 91mm - 141 LED-Downlight für Decken mit einem Hohlraummaß ≥ 36 mm. - 18 St. Lichtkanalsystem 2948 x 50 mm für Aufbaumontage – Schaltbar - 54 St. Lichtkanalsystem 4700 x 50 mm für abgehängte Montage mit direkt strahlender Lichtverteilung 105 W - digital dimmbar (Dali) - 1 St. Bundles FX18 / 10 Ringe Flexes Zentrale - 6 St. esserbus-Modul GT (ebMGT) mit galvanischer Trennung - 244 St. O2T/So Multisensor Melder IQ8Quad mit integr. Warnton - 800m Installationskabel halogenfrei J-H(St)H BMK 2x2x0,8 - 1 St. Überfall-Meldezentrale - 17500m Cat.7a Netzwerkkabel 1500 MHz S/FTP PIMF (duplex) - 231 St. Datenanschlussdose, symmetrisch, Kategorie 6 Index A - Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale VergabeBad Nauheim
Technische Gebäudeausrüstung ab Lph 8
KG 410 & 540; Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: Für die Planung, Auslegung und Ausführung der Abwasseranlage gelten die DIN 1986, die DIN EN 12056, die DIN EN 752 sowie die Vorschriften der örtlichen Behörden. Die Entwässerung der verschiedenen Abwasserarten erfolgt im Trennsystem vgl. nachfolgendes Kapitel). Sämtliche sanitären Einrichtungsgegenständewerden über eine Freispiegel Abwasserleitung entwässert. Die Schnittstelleder Grundleitungen zum Anschluss an das Entwässerungsnetz derAußenanlagen beträgt ca. 2 Meter vor dem Gebäude. Weiterhin werden die Labortische entsprechend der Nutzungsart und Technikliste mit Reinstgasen versorgt. Zu diesen Reinstgasen, welche zentral vorgehalten werden, gehören: - Argon 5.0 (191 Entnahmestellen, 19 Vorhaltungen) - Stickstoff 5.0 (156 Entnahmestellen, 10 Vorhaltungen) - Brenngas (siehe KGR 413) (376 Entnahmestellen) Andere Gase für die Laborbänke (wie z.B. Kohlenmonoxid, Ammoniak,Schwefelwasserstoff, Chlorwasserstoff und Chlorgas), welche dezentralüber Gasfl aschenschränke den Laboren zur Verfügung gestellt werden, sindLeistungsumfang des Gewerks Labortechnik. Von der Gebäudetechnik wird die zentrale Verrohrung bis zur Medieneinspeisung je Laborzeile erbracht. Zusätzlich ist VE-Wasser und Drucklufttechnik geplant. KG: 420; Wärmeversorgungsanlagen: Wärmeversorgungsanlagen wurden unter Beachtung der geltenden Richtlinien und Vorschriften sowie der technischen Anschlussbedingungen der Mainova als Fern- wärmeversorger errichtet. Die Ermittlung der Gebäudeheizlast erfolgte nach der DIN EN 12831. KG 430; Raumlufttechnische Anlagen - Kälteanlagen: Im vorgenannten Bauvorhaben wird eine maschinelle Raumkonditionierung u.a. mittels einer raumlufttechnischen Anlage (RLT) eingesetzt. Die Zuluft wird einer Luftbehandlung unterzogen und gekühlt. Die Kühlung der einzubringenden Raumluft wird über das Kühlregister, welches durch die Kälteanlage versorgt wird, umgesetzt. Die vier RLT-Anlagen in der Dachtechnikzentrale versorgen die Laborbereiche der einzelnen Etagen. Die Luftmengen ergeben sich aus der Anforderung der Labortechnik, die Laborabzüge entsprechend abzusaugen. In der Nacht erfolgt ein Mindestluftwechsel von 3 1/h. Die Etagen, welche den Mindestluftwechsel auf Grund der zu geringen Anzahl an Laborabzügen nicht erreichen, werden mit einem Mindestluftwechsel von 10 1/h versorgt. Für die Art der Wärmerückgewinnung wurde, außer bei den Lüftungsgeräten der 24h Abluft, ein Kreislauf-Verbundsystem gewählt. In den Lüftungsgeräten werden Heizregister installiert, welche über die Heizungsanlage mit Warmwasser versorgt werden. Eine aktive Kühlung im Sommer über die Lüftungsgeräte ist vorgesehen. Die Lüftungskanäle zur Versorgung der Räume mit Zu- und Abluft, werden innerhalb der Abhangdecken verlegt. Innerhalb der Laborbereiche erfolgt die Installation als Sichtinstallation. Die 24h Abluft-Anlagen befinden sich ebenfalls in der Dachtechnikzentrale. Diese stellen sicher, dass die Sicherheitsschränke für Säure und Laugen- und Sicherheitsschränke für Gefahrstoffe entsprechend abgesaugt werden, wobei die Sicherheitsschränke für Gefahrstoffe gem. Datenblatt zusätzlich über einen Anschluss mit Zuluft versorgt werden. KG 440; Elektrische Anlagen: Die Einspeisung der Niederspannungsschaltanlagen (NSHV) erfolgt ausgehend von der MSHV. Der Energieverbrauch des Neubaus wird nach den Planungsvorgaben "Zählerstruktur" der Goethe Universität gemessen. Um bei Störungen im Stromnetz die Versorgung definierter kritischer elektrischer Lasten wie bspw. Netzwerkkomponenten etc. sicherzustellen, erhält der Neubau eine zentrale USV-Anlage im Untergeschoss, mit Unterverteilungen auf jeder Etage. Zur Versorgung der notstromberechtigten Verbraucher des CH1 , der Technikzentrale sowie zur Kompensation des Bestands-N EA Heizwerk, wird im Untergeschoss ein Notstromaggregat 1.4 00 kVA vorgesehen. Ausgehend vom Leistungsschaltschrank d er Netzersatzanlage (NEA) erfolgt bei Netzausfall die Versorgung der NSHV SV über einen 4-poligen Leistungsschalter. Die Dimensionierung der Beleuchtung erfolgt nach DIN 12464-1 sowie den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinien ASR. Gemäß Brandschutzkonzept des Brandschutzsachverständigen IBC ist für das Gebäude eine flächendeckende Brandmeldeanl age mit automatischen und nichtautomatischen Brandmeldern gemäß DIN VDE 0833-2 und DIN 14675 erforderlich (Vollschutz Kategorie 1). KG 450: Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen Im Neubau wird eine Gebäudefunkanlage vorgesehen. Der Aufbau erfolgt gemäß den geltenden Normen, Vorschriften und Technischen Anschlussbedingungen der Feuerwehr Frankfurt am Main. KG 460 Förderanlagen: Zur vertikalen Erschließung des Gebäudes werden ein Personen- und ein Lastenaufzug berücksichtigt. Da der Personenaufzug ebenfalls für den Chemikalientransport von der Chemikalienausgabe in die jeweiligen Etagen genutzt wird, muss eine entsprechende zusätzliche Ausrüstung des Aufzugs vorgesehe n werden. Zum Transport von Lasten im Bereich der Technikzentrale, wird ein Hallenkran vorgesehen .Weiter wird zusätzlich zum Hallenkran ein Hubtisch zur Erschließung der Zwischenebenen mit diversen Lasten vorgsehen. KG 470; Nutzerspezifische Anlagen: Gemäß des Brandschutzkonzept wird für den Neubau Chemische Institute BA 1 eine Feuerlöschanlage "nass" mit mittelbarem Anschluss zur Trinkwasserinstallation durch die Zwischenschaltung eines Vorlagebehälters mit freiem Auslauf und anschließender redundanter Druckerhöhungsanlage geplant. In jedem Geschoss sind Wandhydranten des Typ F gem. DIN 14462 als Steigleitung "nass" angeordnet. KG 480; Gebäudeautomation: Das Gebäudeautomationssystem für den Neubau am Campus Riedberg wird unter der Vorgabe des Leitfabrikates Siemens geplant. Die Umsetzung der Managementebene wird durch die Software Desigo CC realisiert, um zum einen die geplante Migration der Bestandsanlagen durch Betrieb und Service der Universität am Campus Riedberg zu ermöglichen und zum anderen den
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