BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbHTED
Freiraumachse Bremerhaven: Objektplanung Freianlagen
Nach der Schließung des Kaufhauses Karstadt und dem Erwerb der Immobilie durch die Stadt Bremerhaven im September 2021, wird das Gebäude derzeit zurückgebaut. Hintergrund für den Erwerb der Liegenschaft durch die Stadt war die Sorge vor einem langfristigen Leerstand mit erheblichen negativen Folgen für die gesamte Innenstadt und die angre...
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Nach der Schließung des Kaufhauses Karstadt und dem Erwerb der Immobilie durch die Stadt Bremerhaven im September 2021, wird das Gebäude derzeit zurückgebaut. Hintergrund für den Erwerb der Liegenschaft durch die Stadt war die Sorge vor einem langfristigen Leerstand mit erheblichen negativen Folgen für die gesamte Innenstadt und die an...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH
- Published:
- May 19, 2026
- Deadline:
- Not specified
Tender description
Nach der Schließung des Kaufhauses Karstadt und dem Erwerb der Immobilie durch die Stadt Bremerhaven im September 2021, wird das Gebäude derzeit zurückgebaut. Hintergrund für den Erwerb der Liegenschaft durch die Stadt war die Sorge vor einem langfristigen Leerstand mit erheblichen negativen Folgen für die gesamte Innenstadt und die angrenzenden Tourismusresort Havenwelten. Ziel ist deshalb, an dieser exponierten Lage im Herzen der Innenstadt mit der Entwicklung und Umsetzung eines gelungenen städtebaulichen Konzeptes, einhergehend mit einer nachhaltigen Architektursprache der baulichen Maßnahmen und einer anziehenden Nutzungsmischung, eine deutliche Attraktivitätssteigerung der Bremerhavener Innenstadt zu erreichen. Dazu gehört auch die Optimierung der schon seit Jahren bemängelten, unattraktiven fußläufigen Verbindungen zwischen der Innenstadt und den touristischen Attraktionen in den Havenwelten, ebenso wie die Schaffung fehlender Plätze mit Aufenthaltsqualität. Ein zentraler Baustein zur Impulsgebung in der Neuausrichtung der Innenstadt bildet die Weiterentwicklung der Stadtbibliothek zu einem Campus für Kultur, Begegnung und Bildung. Zur Nutzungsmischung und nachhaltigen Belebung der Innenstadt insbesondere auch für Jugendliche und junge Familien soll außerdem die Ansiedlung einer Jugendherberge in der Innenstadt beitragen. Beide Funktionen sollen im geplanten Neubau als 3. Ort entwickelt werden, dem sogenannten NOVO. Parallel zu den vorgenannten Überlegungen und Gesprächen zur strategischen Neuausrichtung der Innenstadt, wurde das Stadtplanungs- und Architekturbüro DeZwarteHond aus Groningen beauftragt, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Innenstadt besser an die Havenwelten und die Weser angebunden werden kann. Dieser Auftrag zur gezielten In-Wert-Setzung des öffentlichen Raumes wurde ergänzt um eine konkretisierende Betrachtung dieser Fragestellung für den Bereich Karstadt/Eulenhof/Alter Hafen/Nordende Columbus Center. DeZwarteHond hat hier Lösungsvorschläge vorgelegt, die eine zurückgenommene Bebauung im Bereich des Eulenhof- und Karstadtgrundstücks beinhalten und im Gegenzug eine größere Grünanlage bzw. Freifläche zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Verbesserung der Verbindung zwischen den Havenwelten und der Innenstadt auf dieser Achse vorsehen mit anschließender komfortabler Querung der Columbusstraße und des Alten Hafens. Mit dem Rückbau des Karstadt-Gebäudes kann nunmehr die in diesem Abschnitt überbaute Straße Am Alten Hafen wiederhergestellt und für noch zu definierende Verkehre (Fußgänger, Radfahrer, Rettungsfahrzeuge, Anlieferung und ggf. weitere) geöffnet werden. Eine parallele Konzipierung des Straßenraums wurde an ein externes Büro vergeben. Die auf der Westseite rückwärtig des ehemaligen Karstadtgebäudes entstehende Fläche könnte für den avisierten Nahversorger (Markthalle) und potenziellen weiteren Einzelhandel zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren ist für das sogenannte Eulenhofgrundstück die Planung eines Geschäftshauses vorgesehen. Alle benannten Planungsabsichten grenzen an die zu planende Freiraumachse an, Funktionsbezüge müssen im Planungsprozess berücksichtigt werden. Gegenstand der Planung ist der innenstadtseitige Bereich der Freiraumachse (siehe Lageplan Anlage 1). Der genaue Zuschnitt der zu beplanenden Fläche bzw. die Achse können im weiteren Verlauf noch leicht angepasst werden.
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Related tenders
10- Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbHLudwigslustDeadline: Aug 10
1. und 2. BA der Fernwärmenetzerweiterung in Ludwigslust - Objektplanung Ingenieurbauwerke
Planungsabschnitt I: Verlegung einer Fernwärmeleitung DN 250 (Vor- und Rücklauf, Einzelrohrsystem) Länge: ca. 0,55 km Trasse: "Bauernallee - Ecke Schulstraße" bis "Bauernallee 3", 19288 Ludwigslust Im Zuge der Maßnahme "Ausbau der K39 / Bauernallee" wurden bereits Teilabschnitte im Bereich von Knotenpunkten und Straßenquerungen hergestellt. Diese sind in die weitere Planung zu integrieren. Für diesen Abschnitt liegen alle Genehmigungen mit den entsprechenden Auflagen vor. Abzustimmen ist die Bautechnologie unter Beachtung der Verkehrssicherung mit der Sicherstellung der Erreichbarkeit der Gewerbeflächen sowie die Verlegung im Kronenbereich der geschützten Allee. Durch die Trassenfindung wurden im Vorfeld Siedlungsgehölze gerodet. Hierfür sind entsprechende Ausgleichmaßnahme vorgegeben. Die Abstimmung der Ausführung dieser Ausgleichmaßnahmen ist mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Ludwigslust und der Stadt Ludwigslust noch zu führen. Die Planung der technischen Anbindungen an das Heizwerk erfolgt durch separate Planungsaufträge und ist entsprechend zu koordinieren. Um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten, ist es notwendig, intensive Abstimmungen zu führen und Planungsergebnisse zeitnah an den AG und Planungsbeteiligten weiterzuleiten. Genauere zeitliche Abläufe sowie Angaben zu den mitwirkenden Ingenieurbüros und Behörden werden nach Vertragsabschluss mitgeteilt. Fertigstellung Mai 2027. Planungsabschnitt II: Verlegung einer Fernwärmeleitung DN 250 (Vor- und Rücklauf, Einzelrohrsystem) Länge: ca. 3,1 km Trasse: TAV "Am Alten Flugplatz 6" bis "Bauernallee / Ecke Schulstraße" Für diesen Abschnitt werden derzeitig die Genehmigungen eingeholt. Abzustimmen ist die Bautechnologie unter Beachtung der Verkehrssicherung mit der Sicherstellung der Erreichbarkeit der Grundschule Techentin sowie die Verlegung im Kronenbereich von geschützten Alleen. Der Knotenpunkt Bauernallee / Schulstraße / Eichenallee befindet sich derzeit in paralleler Planung. Hier sind enge Abstimmungen über Trassenverlauf, Festlegung der Bautechnologie und Bauablauf und Regelung zur Kostenaufteilung mit dem Landkreis Ludwigslust, Stadt Ludwigslust und Abwasserzweckverband Fahlenkamp erforderlich. Die Trasse führt durch das geplante Wohngebiet TE 8 und durch das geplante Gewerbegebiet TE 10. Hier sind entsprechende Feinabstimmung mit dem Erschließer Stadt Ludwigslust zur genauen Trassenhöhenlage sowie entsprechende Kostenteilungsvereinbarung erforderlich. Auf der Fläche Gewerbegebiet TE 10 sowie der weitere Verlauf "Am Sandberg" zur TAV befanden sich militärische Anlagen der Wehrmacht und der sowjetischen Besatzungsmacht. Diese Flächen sind Kampfmittelverdachtsflächen. Die Planung der technischen Anbindungen an das Heizwerk erfolgt durch separate Planungsaufträge und ist entsprechend zu koordinieren. Um einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme zu gewährleisten, ist es notwendig, intensive Abstimmungen zu führen und Planungsergebnisse zeitnah an den AG und Planungsbeteiligten weiterzuleiten. Genauere zeitliche Abläufe sowie Angaben zu den mitwirkenden Ingenieurbüros und Behörden werden nach Vertragsabschluss mitgeteilt. Fertigstellung Januar 2028 - Stadt Offenbach am Main
Uhlandschule Objektplanung Gebäude und Innenräume
Die Gebäude sollen im Rahmen des Investitionsprogramms Ganztagsausbau innenräumlich überarbeitet werden. Zudem ist zu prüfen, ob die zusätzlich erforderlichen Flächen im Dachgeschoss des Hauptgebäudes oder an anderer Stelle als Ergänzung oder Aufstockung realisert werden können. Eine Machbarkeitsstudie für ein räumlich-pädagogisches Konzept wurde bereits erstellt. Im Rahmen des Konzepts wurden bereits Optionen untersucht, von welchen mindestens 2 vertieft werden sollen. Die zu erhaltenden Gebäude sind durchweg in Massivbauweise errichtet. Die Fenster als auch die Gebäudehülle sollen denkmalgerecht energetisch saniert werden und einen Sonnenschutz erhalten. Im Rahmen der Planungsleistung ist eine auf die Schulgemeinde abgestimmte Entwurfs- und Ausführungsunterlage zu erarbeiten und die Baumaßnahme im laufenden Betrieb zu realisieren. Die bestehenden Schulgebäude als auch der Schulhof sollen die Anforderungen und Bedürfnisse einer zeitgemäßen Grundschule als ganzheitlichem Lern- und Lebensort mit ganztägiger Bildung und Betreuung erfüllen. Der schützenswerte Baumbestand ist möglichst zu erhalten. Wie bereits unter Punkt 3.3. beschrieben, wurde die innere Struktur der Bestandsgebäude (aller im Teil 2 genannten Gebäude) im Zuge der pädagogischen Fachberatung gesamtkonzeptionell betrachtet und der Umfang einer eventuell erforderlichen baulichen Erweiterung definiert. Die Ergebnisse sind in eine Machbarkeitsstudie eingeflossen, in welcher mehrere Szenarien entwickelt wurden. Die Cafeteria ist so zu planen, dass der Raum auch für andere schulische Zwecke oder als Aula für die Schule nutzbar ist. Alle Gebäudeteile der Uhlandschule stehen unter Denkmalschutz. Die Planung von neuer Bausubstanz muss dies entsprechend berücksichtigen. Die Machbarkeitsstudie mit dem Raum- und Nutzungskonzept sowie dem zugehörigen Raumprogramm und erste Studien zu Statik, Brandschutz und energetischer Sanierung, werden den Planenden in Stufe II des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt. Die Organisation der Nutzungen aus der Machbarkeitsstudie ist in der Planungsphase durch die Planenden zu prüfen und ggfs. entsprechend der Ergebnisse weiterer Voruntersuchungen und -planungen weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Schule mit unterschiedlichen und individuell nutzbaren Lern- und Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen. Dabei ist mit der verfügbaren Fläche möglichst wirtschaftlich umzugehen, bei gleichzeitigem Wunsch nach großzügigen Gemeinschafts- und wenig Verkehrsflächen. Dies kann und soll durch sinnvollerweise mehrfach zu nutzende Räume erreicht werden, welche die traditionelle Unterscheidung zwischen Beschulung am Vormittag und Betreuung am Nachmittag durchbricht, ohne das Bedürfnis nach individueller Ausstattung und Nutzung einzelner Räume zu missachten. Durch die künftig längere Aufenthaltsdauer der Schüler*innen in den schulischen Räumen ist es insbesondere wichtig, dass die Gebäude incl. Freianlagen den Kindern als "zweite Heimat" dient und die dafür erforderliche Aufenthaltsqualität bietet. Hervorzuheben sind, neben der gewünschten räumlichen Qualität, insbesondere auch ein funktionierender sommerlicher Wärmeschutz sowie die Erfüllung des erforderlichen Schallschutzes bzw. der Raumakustik. Zusammenfassend ist dem Auftraggeber eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Schule auf Basis einer verbindenden Architektur von Bestand, Sanierung, ggf. Ersatzneubau und Schulhof wichtig sowie ein respektvoller Umgang mit dem Ensembleschutz innerhalb der spezifischen städtebaulichen Umgebung. Mit dem Angebot (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) ist u.a. folgendes einzureichen: Ein kurzer Stegreifentwurf als Arbeitsprobe mit Lösungsansätzen für die Planungsaufgabe (Zuschlagskriterium 2.3) Hierfür wird ein Honorar i.H.v. 1.500 Euro brutto vergütet, sollten Bietende keinen Zuschlag erhalten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungsstufen sind: Leistungsstufe I: Vorentwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsstufe II: Entwurf Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (50%) Leistungsstufe III: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauanträge Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (Rest 50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (Rest 50%) Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Ab Leistungsstufe III wird die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist weitere Details siehe Funktionale Leistungsbeschreibung. - GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbHHamburg
Hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Neubau Stadtteilschule Fischbeker Reethen - Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI und Freianlagen gem. §§ 38 HOAI
Die GMH wurde mit der Durchführung eines hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb und Umsetzung der Planung für den Neubau der neuen Stadtteilschule Fischbeker Reethen beauftragt. Die Stadtteilschule Fischbeker Reethen ist eine von 44 Schulneugründungen, die im Hamburger Schulentwicklungsplan 2019 definiert wurden. In der Region ist durch die umfangreiche Entwicklung von Neubaugebieten das Wachstum der Schülerzahlen so hoch, dass außer der Stadtteilschule auch eine Grundschule und ein Gymnasium neu gegründet werden. Bestehende Stadtteilschulen in der Region sind die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg (zwei Stadtorte) sowie die Stadtteilschule Süderelbe. Die Stadtteilschule Fischbeker Reethen wird als Schwerpunktschule geplant und ist somit besonders ausgestattet - für Schüler/-innen, die einen festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Hören, Sehen oder Autismus haben. Das Schulgrundstück befindet sich im Neubaugebiet Fischbeker Reethen, das mit ca. 2.300 Wohneinheiten und Gewerbeflächen auf insgesamt 10 ha unter dem Motto „naturverbunden wohnen“ und „naturverbunden wirtschaften“ unmittelbar an der Landesgrenze zu Niedersachen durch die IBA Hamburg entwickelt wird. Das geplante Schulgrundstück befindet sich am südöstlichen Rande des Neubaugebietes Fischbeker Reethen. Das Grundstück wird zukünftig über die Straße „Parkway am Moor“ im Osten sowie den „Neuwulmstorfer Schulweg“ im Süden erschlossen, grenzt im Norden an den übergeordneten Freiraum „Blau-Grünes Band“ und westlich an die sogenannte „Panzerrampe“. Die IBA Hamburg entwickelt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Moorgürtel ein neues Quartier: Mit den Fischbeker Reethen entsteht bis ca. Mitte der 2030er Jahre ein lebendiges, urbanes und grünes Quartier, in dem naturverbundenes Wohnen und innovative Arbeitswelten möglich sind. In dem rund 70 ha großen Quartier soll neben verschiedenen sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten auch eine neue Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe entstehen, deren Entwurf Aufgabe dieses Verfahrens ist. Das 13.850 m² große Wettbewerbsgebiet liegt im südöstlichen Bereich des neuen Quartiers. Die Stadtteilschule soll 4-zügig im Sekundarbereich I und 3-zügig im Sekundarbereich II realisiert werden. Insgesamt ist die Erstellung von ca. 8.173,20 m² Hauptnutzfläche vorgesehen. Davon sind etwa 5.880 m² pädagogische Flächen, mit Räumen für den allgemeinen Unterricht, Fachräumen, Verwaltungs-, Lehrer- und Gemeinschaftsflächen und einer Mensa. In Ergänzung hierzu ist eine 3-Feld-Sporthalle mit einer Fläche von ca. 1.750 m² vorgesehen. Weiterhin sollen Flächen für eine schulische Erweiterung, um einen weiteren Zug im Sekundarbereich I, vorgesehen werden. Dieser Baukörper mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 1.568 m² soll im Wettbewerb städtebaulich berücksichtigt werden. Darüber hinaus soll auf dem Grundstück bzw. einem davon abzutrennenden eigenen Grundstück der Bau eines Hauses der Jugend entstehen. Das eigenständige Gebäude ist städtebaulich zu integrieren aber nicht weiter durchzuplanen. Die Ausloberin plant die Fertigstellung für das Jahr 2028. Das geplante Baubudget, brutto beträgt insgesamt 35.290.364 Euro. Das Einzelbudget für die 3-Feld-Sporthalle beträgt 5.329.753 Euro und für die Gebäudeflächen 27.592.318 Euro.Das Wettbewerbsverfahren ist bei der Hamburgischen Architektenkammer unter der Nummer NO-16-24-HLRW registriert. Vertreter der zukünftigen Nutzer und aus behördlichem Kontext können neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers ggf. in beratender Funktion an dem Vergabeverfahren teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten. - Landkreis Heidenheim, Eigenbetrieb Kreisabfallwirtschaftsbetrieb HeidenheimHeidenheimDeadline: Aug 03
Landkreis Heidenheim - Generalsanierung des Berufsschulzentrums in der Heckentalstraße
Der Landkreis Heidenheim beabsichtigt die Sanierung des Berufsschulzentrums Heidenheim im Heckental. Die Gebäude aus dem Jahr 1978 erfüllen schon jetzt die technischen und energetischen Anforderungen an ein zeitgemäßes Schulgebäude nicht mehr. Haustechnik und Fassade müssen saniert werden, um die Funktionsfähigkeit der Gebäude sicherzustellen. Auch besteht dringender Handlungsbedarf zur Schaffung eines barrierefreien Zustands. Der Schulstandort und die dort angebotenen Ausbildungsgänge sollen mit der Sanierung zukunftsfähig gemacht und nachhaltig gesichert werden. Die Maria-von-Linden-Schule für Pflegeberufe (MvL) und die Kaufmännische Schule (KSH) bieten als berufliche Schulen am BSZ die Möglichkeit, an Berufsfachschulen, Berufskollegs, beruflichen Gymnasien und Berufsschulen, je nach vorhandenem Schulabschluss, die Fachschulreife, die Fachhochschulreife oder sogar eine fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Die MvL hat den Schwerpunkt im hauswirtschaftlichen-pflegerischen-sozialpädagogischen Bereich. Die KSH ist auf den kaufmännischen Bereich ausgerichtet. Derzeit besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler die MvL und 1.000 Schülerinnen und Schüler die KSH. Eine weitere Einrichtung am Standort wird die Berufsschulstufe der Pistorius-Schule, ein Sonder-pädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum. Die örtliche Pflegeschule (ca. 300 Schülerinnen und Schüler) sollte zunächst an einen anderen, kliniknahen Standort ausgegliedert werden, dies Planungen wurden jedoch inzwischen verworfen. Die Pflegeaus- und Weiterbildung der Maria-von-Linden Schule verbleibt nun am Standort, das Raumprogramm wurde dahingehend angepasst und erweitert. Bereits in 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die zunächst verschiedene Szenarien untersucht hat: Komplettsanierung, Teilsanierung mit Neubau, kompletter Neubau. Im Kreistag wurde Ende 2023 beschlossen, dass die Teilsanierung mit Neubau umgesetzt wird. Der Neubau ist nicht Bestandteil des vorliegenden Verfahrens. Der Neubau wird ohne direkte Verbindung mit den Bestandsgebäuden auf der Wiese zwischen Parkplätzen und bestehendem Schulhof am Hang verortet. Im Oktober 2025 hat der Kreistag beschlossen, dass die bestehenden Gebäude A bis E saniert werden und nur das alte Werkstattgebäude am Ende der Maßnahme abgebrochen wird. Der Zustand des Werkstattgebäudes ist zumindest sanierungsbedürftig (Feuchteschäden an den Wänden, Brandschutz), darüber hinaus besteht kein Bedarf mehr an solchen Räumlichkeiten. - Gemeinde Stockheim
Erweiterung, Umbau und Modernisierung der Schule Stockheim - Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI - LPH 1-9
Die Gemeinde Stockheim plant die Erweiterung, Umbau und Modernisierung des Schulgebäudes in Stockheim. Eine Sanierung des zweiten Schulgebäudes in Reitsch ist nicht wirtschaftlich. Ziel der Maßnahme ist die zukunftsfähige bauliche, funktionale und pädagogische Weiterentwicklung des bestehenden Schulensembles unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen an Schulgebäude, Ganztagsbetreuung sowie barrierefreie und wirtschaftliche Bauweise. Ausgangssituation und Projektziel: Die Grundschule Stockheim besteht aus einem gewachsenen Gebäudebestand, der den heutigen pädagogischen, räumlichen und funktionalen Anforderungen nur noch eingeschränkt entspricht. Insbesondere bestehen Defizite in den Bereichen: -räumliche Organisation und Flexibilität der Lernbereiche, -Zuordnung und Qualität der Gemeinschafts , Ganztags und Mensabereiche, -funktionale Strukturierung der Verwaltungs und Nebenräume, -Barrierefreiheit und Erschließung, -technische Ausstattung sowie energetischer Standard. Vor diesem Hintergrund wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die als planerische Grundlage der weiteren Entwicklung dient. Das Projekt verfolgt das Ziel, bestehende Gebäudestrukturen weiterzuentwickeln, zusätzliche Flächen durch Anbauten zu schaffen und den Schulstandort insgesamt funktional, pädagogisch und technisch neu zu ordnen. Pädagogisch funktionales Konzept: Das Raum und Funktionskonzept orientiert sich an einem zeitgemäßen pädagogischen Ansatz mit offenen und flexibel nutzbaren Lernlandschaften. Vorgesehen ist unter anderem: -Umsetzung eines Lernbüro Konzepts mit unterschiedlichen Formaten des offenen und individualisierten Lernens, -Gliederung der Lernbereiche in Jahrgangs bzw. Lerncluster, -Ausbildung zentraler gemeinschaftlicher Bereiche („Gemeinsame Mitte / Marktplatz“) als Begegnungs und Kommunikationszonen, -Integration von Differenzierungs , Rückzugs und Gruppenarbeitsräumen, -funktionale Zuordnung von Spezial und Fachräumen (z. B. Werken, Musizieren, Forschen). Die Planung hat dabei sowohl die pädagogischen Zielsetzungen als auch die wirtschaftliche, nachhaltige und langlebige Nutzung des Gebäudes zu berücksichtigen. Baulicher Umfang Das Vorhaben umfasst folgende Maßnahmen: -Anbaumaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher pädagogischer und funktionaler Flächen, -Umbau und Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Schulgebäude, -Neuordnung und Erweiterung der Mensa und Ganztagsbereiche, -Anpassung der Verwaltungs und Servicebereiche, -barrierefreie Erschließung (u. a. vertikale Erschließung, WC Anlagen), -Einbindung und Anpassung der Außenanlagen, soweit sie funktional mit dem Gebäude in Zusammenhang stehen. Die Maßnahmen sind in einem sensiblen baulichen und funktionalen Kontext umzusetzen und erfordern eine sorgfältige Abstimmung zwischen Neubau und Bestandsstrukturen. Planerische und technische Anforderungen Im Rahmen der Planung sind insbesondere zu berücksichtigen: -hohe Anforderungen an Funktionalität, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit, -Integration moderner technischer Gebäudeausrüstung in den Bestand, -Berücksichtigung energetischer, konstruktiver und bauphysikalischer Anforderungen, -Einhaltung der Anforderungen an Barrierefreiheit, Brandschutz und Arbeitssicherheit, Die Planung soll eine robuste, flexible und langfristig geeignete bauliche Lösung für den Schulbetrieb ermöglichen. Einzelne Bauabschnitte können ggf. erforderlich werden. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Aug 2026 - FAG Antrag Dez 2026 - Baubeginn: Juli 2027 - Fertigstellung: April 2029 Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-700) werden auf 12,7 Mio € Brutto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG: - KG 200 ca. 0,15 Mio€ - KG 300 ca. 6,32 Mio€ - KG 400 ca. 2,69 Mio€ - KG 500 ca. 0,82 Mio€ - KG 600 ca. 0,5 Mio€ Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI LPH 1-9 Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß § 38 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Stadt LahnsteinLahnstein
BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal, Standort Lahnstein, Teilbereich: Hafen Oberlahnstein/Hanggarten - Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Leistungen der Tragwerksplanung
A. Zu der Maßnahme: Die Stadt Lahnstein ist Teil der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal, einem der bedeutendsten Kulturlandschaftsräume Deutschlands. Ziel der BUGA ist es, nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus, Freiraumqualität und ökologische Aufwertung zu setzen. Am Standort Lahnstein kommt dabei insbesondere der Aufwertung der Rheinuferbereiche sowie der besseren Vernetzung von Stadt, Landschaft und Wasser eine zentrale Bedeutung zu. Im Zuge dessen beabsichtigt die Stadt Lahnstein die gestalterische und funktionale Entwicklung des Hafenbereichs in Oberlahnstein zu einem hochwertigen, öffentlich zugänglichen Freiraum. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung attraktiver Aufenthaltsqualitäten sowie der barrierearmen Anbindung an die bestehende Rheinpromenade und angrenzende Stadträume. Kernbestandteil der Maßnahme ist die Herstellung eines sogenannten "Hanggartens" am Hafenbecken. Dieser soll als terrassierte, landschaftsarchitektonisch gestaltete Grünanlage ausgebildet werden und den vorhandenen Höhenversprung aufnehmen. Vorgesehen sind unter anderem gestufte Sitz- und Aufenthaltsbereiche mit direktem Bezug zum Wasser, begrünte Böschungsstrukturen sowie ein differenziertes Wegekonzept mit barrierefreier Erschließung. Ergänzend sind Maßnahmen zur Ufergestaltung vorgesehen, darunter Sitzstufen am Wasser, Aufenthaltsflächen ("Platz am Wasser") sowie die Ausbildung eines "Grünen Balkons" mit entsprechenden Blickbeziehungen. Die Planung berücksichtigt dabei sowohl gestalterische als auch funktionale Anforderungen wie Erschließung, Verkehrssicherheit und Nutzungsvielfalt. Aufgrund der topographischen Situation sowie der erforderlichen baulichen Eingriffe - insbesondere im Bereich der Böschungsabfangungen (z. B. mittels Stützwänden oder vergleichbaren Konstruktionen), der Ausbildung von Terrassierungen, Wegeführungen und barrierefreien Verbindungen - ist neben der Objektplanung Freianlagen auch die Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 43 HOAI sowie eine Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die statisch relevanten Bauteile erforderlich. Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind: - Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß §43 HOAI, für die konstruktiven Bauwerke und Anlagen innerhalb des Projektgebiets, insbesondere Stützbauwerke, konstruktive Uferbefestigungen sowie ggf. weitere ingenieurtechnische Bauwerke, - Leistungsbild Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI für sämtliche statisch relevanten Bauteile der Ingenieurbauwerke sowie für weitere konstruktive Elemente, soweit diese eine statische Berechnung und Bemessung erfordern. Für die Gesamtmaßnahme der BUGA 2029 am Standort Lahnstein ist bereits ein Generalplaner für die Freianlagen beauftragt. Eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit diesem Generalplaner ist zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen sind in die übergeordnete Planung einzubinden und sowohl gestalterisch als auch funktional auf das Gesamtkonzept der BUGA abzustimmen. Die Planung ist unter Berücksichtigung der besonderen Lage im Rheinvorland sowie der Anforderungen an Hochwasserschutz, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit durchzuführen. Darüber hinaus sind die zeitlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die BUGA 2029 zwingend einzuhalten. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines identitätsstiftenden, qualitätsvollen Freiraums, der sowohl den Anforderungen der BUGA als auch einer langfristigen Nutzung durch die Bevölkerung gerecht wird. B: Optionale Leistung: Molendurchstich (BA 4.1 - Mole): Optional ist die Herstellung eines Molendurchstichs zur Verbesserung der funktionalen und barrierearmen Anbindung zwischen Hafenbereich, Rheinpromenade und Molenhöhenweg vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Öffnung des derzeit räumlich und funktional eingeschränkten Übergangsbereichs am Ende des Hafenbeckens sowie die Aufwertung der stadtseitigen Eingangssituation zur Mole. Durch den Durchstich wird eine direkte, sichere und barrierefreie Verbindung geschaffen und der bislang schwer zugängliche Bereich nachhaltig aufgewertet. Die Maßnahme umfasst insbesondere: - den baulichen Durchbruch des bestehenden Molenwalls (ca. 5,00 m Breite), - die konstruktive Sicherung der angrenzenden Bauwerke, - die Herstellung einer barrierearmen Wegeführung einschließlich Unterführung bzw. abgesenkter Wegeverbindung, - die Ausbildung einer Überführung (Steg) zur Anbindung des Molenhöhenweges, - sowie die gestalterische und funktionale Integration in die bestehenden Freianlagen. Durch die Maßnahme wird der bislang abgeschlossene Raum geöffnet und mit Rheinpromenade, Hafenbereich und Stadt vernetzt. Es entsteht ein attraktiver, gut erreichbarer Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Leistungen sind im Rahmen der Ingenieurbauwerke sowie der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Aufgrund der Eingriffe in bestehende Strukturen sind erhöhte Anforderungen an die statisch-konstruktive Ausbildung sowie die Abstimmung mit dem Bestand zu erwarten. Die Ausführung erfolgt ausschließlich bei gesonderter Beauftragung. B 1, VKE D181, Ersatzneubau Josef-Kardinal-Frings-Brücke - Geotechnische Gutachten
Allgemeines Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke (JKFB) verbindet als Bundesstraße 1 die beiden Städte Neuss und Düsseldorf über den Rhein. Westlich schließt die B 1 an die A 57 an und erfüllt eine Zubringerfunktion des überörtlichen Verkehrs zum Düsseldorfer Zentrum bzw. zum Neusser Hafen. Ferner besteht über die JKFB eine doppelgleisige Straßenbahnstrecke des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen Düsseldorf und Neuss. Die Straßenbaulast wurde zum 01.01.2024 von den Städten Neuss und Düsseldorf in Auftragsverwaltung für den Bund an die Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) übergeben. Aufgrund des schlechten Zustands der Brücke laufen seit 2024 Sanierungsarbeiten durch Straßen.NRW, um die Verkehrstüchtigkeit bis zu einem geplanten Ersatzneubau aufrecht zu erhalten. Die DEGES wurde 2024 mit der Planung und Baudurchführung eines Ersatzneubaus beauftragt. In 2025/2026 wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, mit der Zielstellung, unter welchen Randbedingungen der Ersatzneubau realisiert werden kann und welche grundsätzlichen Varianten in Frage kämen. Hierbei wurden sowohl Szenarien hinsichtlich der Trassenlage, des Brückentyps, sowie des Querschnitts untersucht. Ferner wurden die Schnittstellen anderer von der Planung Betroffener Stakeholder (Rheinbahn, Stadtwerke Neuss, Wasser- und Schifffahrtsamt, Autobahn GmbH des Bundes, etc.) identifiziert und Vorgaben für die weiteren Planungsschritte (Voruntersuchung) abgeleitet. Außerdem wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie eine Altlastenkartierung, eine vergleichende Umweltuntersuchung mit Ausweisung der vorhandenen Schutzgebiete und eine Leitungsrecherche durchge-führt. Die Festlegung der genauen Lage des Ersatzneubaus und des Brückentyps wird unter Abwägung aller Vor- und Nachteile zum Ende der Voruntersuchung (Mitte 2027) feststehen. Beschreibung der Planungsaufgabe (1) Gegenstand des Vertrages ist die Baugrundbeurteilung und die Gründungsberatung für die Ingenieurbauwerke und anschließende Strecke mit Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen, die Ausarbeitung der dazugehörigen geotechnischen Berichte einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung sowie die Erstellung von geotechnischen Längs- und Querschnitten (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) für den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke. (2) Bestandteil der Beauftragung sind alle erforderlichen wechselseitigen Abstimmungen mit fachlich Beteiligten. Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung Folgende Leistungen sind Gegenstand des Vertrages: • Auswertung der vorhandenen Baugrunderkenntnisse und dazugehörige Recherchen • Erstellung eines zweistufigen Erkundungs- bzw. Aufschlussprogrammes unter Berücksichtigung der Bestandsunterlagen und des Planungsfortschrittes o Stufe 1: Voruntersuchung, parallel zur Voruntersuchung Objektplanung Verkehrsanlagen o Stufe 2: Hauptuntersuchung (Nach Festlegung der Vorzugsvariante), parallel zum Vorentwurf Objektplanung Verkehrsanlagen • Vorbereitung der Vergabeunterlagen für die Aufschlussarbeiten nach VOB o Leistungsverzeichnis (LV) o Baubeschreibung (BB) o Kostenschätzung (KS) • Geotechnische Untersuchungen der Grundwassersituation (u.a. Anlage von Grundwassermessstellen zur Dokumentation der Grundwassersituation) • Baugrundbeurteilung in Hinblick auf: o Strecke o konstruktiver Ingenieurbau o Verlegungen von Leitungen im Vorfeld der Baumaßnahme • Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen • Ausarbeitung der zugehörigen geotechnischen Berichte und Altlastenberichte (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung • Anwendung des DEGES-Standards (Band 1 + 2) • Vorlage von Zeitplänen zu den Bohrprogrammen • Erstellung einer Handakte für die Landesarchäologie (Umfang: max. 3 Seiten), um im Vorfeld die Baugrunduntersuchungen im Bereich eventueller Fundstellen abzustimmen Es sind die Anforderungen/Regelwerke des AG zu beachten. Zu diesen Anforderungen gehört neben der vorgegebenen Struktur insbesondere die plausible inhaltliche Abarbeitung des Arbeitsauftrages nach den anerkannten Regeln der Technik und der einschlägigen Regelwerke sowie die Aufteilung der Resultate in einen Band 1 "Ergebnisse" und einen Band 2 "Handlungsempfehlungen". Für die Planungen der Verkehrsanlage Straße und der Ingenieurbauwerke sind Leistungen der Baugrunduntersuchung zu erbringen. Die Planungen erfolgen mit der BIM-Methodik. Bei der Bearbeitung des 3D-Baugrundmodells und des 3D-Grundwassermodells ist die Unterlage B03_BIM_Baugrundmodellierung zu berücksichtigen.- Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8 Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 38 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8 Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 38 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Wasserstraßen und Schifffahrtsamt Nord- Ostsee- KanalKiel
Neugestaltung Bahnhofsumfeld mit Busterminal
Leistungen der Planung von Verkehrsanlagen § 45 HOAI LPH 5 -9,Besondere Leistungen 1.) Beschreibung der Maßnahme „Umgestaltung Bahnhofsumfeld" Die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale plant die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes.Hierbei handelt es sich um eines der 12 Stadtentwicklungsziele aus dem ISEK. UnterStadtentwicklungsziel 04 wurde im ISEK definiert: „Die zentralen Versorgungsbereiche Innenstadt und Nebenzentrum Meininger-/ Rederstraße sollen in ihrer Attraktivität und Funktionsfähigkeit gestärkt werden. Der Bahnhof und sein Umfeld sollen in ihrer Funktion und Gestaltung aufgewertet werden. Insbesondere die Anbindung dieser Bereiche an die Altstadt ist zu verbessern. " Ein optisch ansprechender Stadteingang und Verkehrsknotenpunkt sollen hier entstehen. Folgende Bauabschnitte sind für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes geplant: 1 ) Grundhafter Ausbau mit Umgestaltung der Siemensstraße auf einer Länge von ca. 207m, beginnend südlich am Zebrastreifen im Kurvenbereich und endend nördlich an der Querung des Industriegleises. 2)Gestalterische und funktionale Aufwertung der Flächen um das Bahnhofsgebäude als weiteren (vorletzten) Bauabschnitt im Zuge des Vorhabens „Brücke zur Altstadt". 3 )Errichtung eines Busterminals als ÖPNV-Verknüpfungsstelle südlich des Bahnhofsgebäudes auf der Fläche des jetzigen Bike and Ride-Parkplatzes (Gebäudeplanung „Busterminal" ist nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens. Die Gebäudeplanung ist bereits vergeben). 4) Errichtung eines Bike and Ride-Parkhauses nördlich des Bahnhofsgebäudes (Gebäudeplanung „Bike- and Ride Parkhaus" ist nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens. Die Gebäudeplanung ist bereits vergeben) Parallel zu diesen Maßnahmen plant die Deutsche Bahn den barrierefreien Umbau der Bahnsteige und deren Zugänge. Die Planungsaufgabe umfasst: 1. Errichtung eines Busterminals auf der Fläche des jetzigen Park and Ride und Bike and Ride-Parkplatzes (LPH 5 -9 HOAI).2.Grundhafter Ausbau mit Umgestaltung der Siemensstraße auf einer Länge von ca.207m, beginnend südlich am Zebrastreifen im Kurvenbereich und endend nördlich an der Querung des Industriegleises (LPH 5 - 9 HOAI) 3 . Gestalterische und funktionale Aufwertung der Flächen um das Bahnhofsgebäude als weiteren (vorletzten) Bauabschnitt im Zuge des Vorhabens „Brücke zur Altstadt" (LPH 5 - 9 HOAI) Detaillierte Angaben zur Planungsaufgabe sind dem Erläuterungsbericht zu entnehmen. Dieser ist als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt. 2. )Zeitablauf geplant Vorgesehene Vergabe derLeistungen bis Mitte Mai 2026. Mit den Planungen ist spätestens 14 Tage nachAuftragsvergabe zu beginnen. Förderantrag ist abzuschließen bis Mitte Juli 2026. LPH 5 - 7 sind abzuschließen bis März 2027. Vorgesehene Bauzeit: Fertigstellung derGesamtbaumaßnahme 2030. Es handelt sich um geplante Fristen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bindend sind. Der Bauherr behält sich vor, die Termine nach Abschluss einer Bearbeitungsstufe anzupassen.
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