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Forschungsprojekt - DZSF - Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten Fahrbetrieb
Die Aufgaben des Triebfahrzeugführers (Tf) beschränken sich im Betrieb nicht nur auf den reinen Fahrvorgang. Der Tf übernimmt dabei auch Sicherheitsfunktionen, gerade an der Schnittstelle innerhalb des Zuges zur Außenwelt. Wenn kein Mensch mehr den Führerstand eines Triebfahrzeuges besetzt, werden andere Schnittstellen benötigt. Daher mus...
Research Contracts, Technology Development, Social Research, Feasibility Studies
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- Eisenbahn-Bundesamt
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- July 08, 2026
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- Research Contracts
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Die Aufgaben des Triebfahrzeugführers (Tf) beschränken sich im Betrieb nicht nur auf den reinen Fahrvorgang. Der Tf übernimmt dabei auch Sicherheitsfunktionen, gerade an der Schnittstelle innerhalb des Zuges zur Außenwelt. Wenn kein Mensch mehr den Führerstand eines Triebfahrzeuges besetzt, werden andere Schnittstellen benötigt. Daher muss speziell für die Automatisierungsgrade GoA3 und GoA4 untersucht werden, wie diese Funktionalität, trotz des Wegfalls einer zentralen Schnittstelle, sichergestellt werden kann. Im Not- und Störungsfall stehen Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit ihren Fahrdienstleitern (Fdl) und Eisenbahnverkehrsunternehmen ggf. mit Tf oder vollautomatisierten Zügen im Informationsaustausch zueinander. Um geeignete Maßnahmen zur Rettung oder zur zügigen Wiederherstellung des Betriebs unter ATO zu identifizieren, sind Anforderungen in Bezug auf Technik und Kommunikation gegenüber heutigen Anforderungen zu vergleichen und die Maßnahmen auf das Fahren mit dem System ATO zu adaptieren. Es sollen auch standardisierte Entscheidungsvorlagen sowie Notfall- und Sicherheitskonzepte zur Unterstützung aller beteiligten Rollen und Akteure ( z. B. Disponenten, Instandhaltern / Entstörern, Notfallmanagern,Rettungsdienste) entwickelt und im Rahmen dessen ein angepasstes Notall-und Störungsmanagement mit Handlungsempfehlungen vorgelegt werden.
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8Forschungsprojekt - DZSF - Fledermausschutz bei Tunnelsanierungen
Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Sep 01Ziel Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Rechts- und Planungssicherheit bei artenschutzrechtlichen Konflikten im Zusammenhang mit der Sanierung von Eisenbahntunneln zu erhöhen. Untersucht werden Wirksamkeit und Annahme von verschiedenen Ersatzquartieren sowie weitere Artenschutzmaßnahmen für Fledermäuse. Dabei sollen Daten zur artspezifischen Ausgestaltung klassischer und innovativer Ersatzquartiere, insbesondere hinsichtlich der Überwinterung, erfasst werden. Die Ergebnisse sollen standardisierbare Grundlagen schaffen, Verfahren beschleunigen und die rechtssichere Planung in Genehmigungsprozessen unterstützen. Beschreibung Eisenbahntunnel werden aufgrund ihrer besonderen klimatischen Bedingungen oft von verschiedenen Fledermausarten als Quartier genutzt. Alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind in Anhang IV der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) gelistet und zählen somit zu den gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 14 BNatSchG streng geschützten Arten. Daher gelten für sie entsprechende Zugriffsverbote. In den kommenden Jahrzehnten müssen mehrere Hundert Eisenbahntunnel saniert werden. Bei älteren Eisenbahntunneln handelt es sich regelmäßig um Fledermausquartiere, sodass deren Sanierung erhebliche Auswirkungen auf betroffene Fledermauspopulationen haben kann. Der Schaffung von Ersatzquartieren als vorgezogene Ausgleichmaßnahme (CEF-Maßnahme) zur Vermeidung von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen oder als populationsstützende Maßnahme (FCS-Maßnahme) im Zusammenhang mit einer artenschutzrechtlichen Ausnahme kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Wissenslücken zur Quartiernutzung von Fledermäusen führen zu Unsicherheiten, Verzögerungen und Kostensteigerungen in Genehmigungsverfahren und erschweren eine schnelle, rechtssichere Umsetzung von Sanierungsprojekten.Forschungsprojekt - DZSF - Optimierungspotenziale bei Bremsen für Güterverkehrsanwendungen
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Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Aug 19Grundlage für eine systematische Bewertung klimabedingter Schäden schaffen: die Entwicklung von Schadensindikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße sowie deren fallstudienbasierte Anwendung ermöglichen eine fundierte Analyse von Schadenspotenzialen. Ziel Ziel des Vorhabens ist es, eine verständliche und praxisnahe Grundlage zur Erfassung und Bewertung klimabedingter Schadenspotenziale im Schienen- und Straßenverkehr zu schaffen. Dazu werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen identifiziert, weiterentwickelt und exemplarisch angewendet, um klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur sowie betriebliche Auswirkungen systematisch erfassbar zu machen. Beschreibung Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Hitze, die durch den Klimawandel zunehmend intensiver auftreten, stellen eine wachsende Gefahr für die Schienen- und Straßeninfrastruktur dar und beeinträchtigen den Verkehrsbetrieb erheblich. Diese Veränderungen erfordern eine systematische Erfassung und Bewertung klimabedingter Schäden, um die Resilienz der Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen entwickelt, die sowohl physische Schäden an Infrastrukturelementen als auch die betrieblichen Auswirkungen von klimabedingten Ereignissen abbilden. Diese Indikatoren und Schadensfunktionen werden in ausgewählten Fallstudien für die Verkehrsträger Schiene und Straße exemplarisch angewendet und anwendungsgerecht evaluiert. Die Methodik wird in einem Anwendungshandbuch beschrieben, um klimawirkungsbedingte Schadenspotenziale in der Praxis nachvollziehbar und quantitativ erfassbar zu machen.Forschungsprojekt - DZSF - Safespace Bahnhof. Empirische Modellierung subjektiver Sicherheit und Ableitung evidenzbasierter Impulse
Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Oct 15Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, fundiertes Wissen über Einflussfaktoren auf subjektive Sicherheit an kleinen Bahnhöfen zu erlangen. Zu diesem Zweck werden objektive und subjektive Daten sowie Untersuchungen unter realen und experimentellen Bedingungen durchgeführt. Aus kombinierenden Analysen ergeben sich so evidenzbasierte Priorisierungen von Maßnahmen mit größtmöglicher Wirkung auf das Sicherheitsgefühl der Menschen. In dem Projekt wird dadurch ein evidenzbasiertes Modells zur Erklärung subjektiver Sicherheit an kleinen Bahnhöfen entwickelt. Für solch kleine Bahnhöfe liegen bislang wenig Daten vor. Gleichzeitig sind dort zunehmende Vermeidungstendenzen zu beobachten. Die Beschäftigung mit subjektiver Sicherheit ist relevant, da (1) das Risiko an Bahnhöfen Opfer einer Straftat zu werden gering ist, das Sicherheitsgefühl aber trotzdem schlecht ist und (2) sich Maßnahmen die auf eine höhere objektive Sicherheit abzielen substanziell von solchen zur Verbesserung der subjektiven Sicherheit unterscheiden können - es handelt sich um zwei weitgehend unabhängige und eigenständige Aspekte. Beispielsweise können mehr Überwachung und Polizeipräsenz Delikte reduzieren und somit die objektive Sicherheit erhöhen, gleichzeitig aber auch das Unsicherheitsgefühl verstärken, weil sie Gefahr signalisieren. Grundlage des Projektes bildet eine theoriegeleitete, umfassende Datenerhebung mit großen, heterogenen Stichproben, kombiniert mit objektiven Kontextfaktoren und experimentellen Untersuchungen. Besonderes Augenmerk liegt auf Wechselwirkungen zwischen Einflussfaktoren sowie Unterschieden zwischen sozialen Gruppen. Auf dieser Basis sollen evidenzbasierte Maßnahmen zur gezielten Verbesserung des Sicherheitsgefühls priorisiert und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.
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