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Forschungsprojekt - DZSF - Elastomere Koppelelemente bei Lärmschutzwänden
Untersuchung des Langzeitverhaltens der Materialeigenschaften von elastomeren Koppelelementen bei Lärmschutzwänden. Ziel Ziel des Projekts ist es, konkrete Vorschläge für das Erbringen eines Verwendbarkeitsnachweises für elastomere Koppelelemente von Lärmschutzwänden für eine Nutzungsdauer von 50 Jahren unter Berücksichtigung der diversen...
Research Contracts, Materials Research
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- Eisenbahn-Bundesamt
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- June 03, 2026
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- Research Contracts
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Untersuchung des Langzeitverhaltens der Materialeigenschaften von elastomeren Koppelelementen bei Lärmschutzwänden. Ziel Ziel des Projekts ist es, konkrete Vorschläge für das Erbringen eines Verwendbarkeitsnachweises für elastomere Koppelelemente von Lärmschutzwänden für eine Nutzungsdauer von 50 Jahren unter Berücksichtigung der diversen Einflussfaktoren zu erarbeiten. Es ist aufzuzeigen, wie das technische Regelwerk, z.B. der EBA-Leitfaden, Anhang B, erweitert werden kann, um vorhandene Lücken zu schließen. Beschreibung Lärmschutzwandelemente werden durch Gummiprofile (Elastomere Koppelelemente) im Lärmschutzwandpfosten gehalten und lagern auf ähnlichen Komponenten auf Betonsockelelementen auf. Hierdurch werden bei Gewährleistung des Lastabtrags unterschiedlich schwingende Systeme voneinander entkoppelt. Diese Koppelelemente sind vielfältigen Beanspruchungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt, die zu Änderungen der Materialeigenschaften führen können. Während die Materialeigenschaften des Neumaterials recht genau bestimmt werden können (EBA-Leitfaden, Anhang B), bestehen deutliche Wissensdefizite hinsichtlich des Langzeitverhaltens. Es ist weitgehend unbekannt, welche Beanspruchung zu welcher Änderung der Materialeigenschaften führt und wie sich kombinierte Beanspruchungen auswirken.
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7Forschungsprojekt - DZSF - Fledermausschutz bei Tunnelsanierungen
Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Sep 01Ziel Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Rechts- und Planungssicherheit bei artenschutzrechtlichen Konflikten im Zusammenhang mit der Sanierung von Eisenbahntunneln zu erhöhen. Untersucht werden Wirksamkeit und Annahme von verschiedenen Ersatzquartieren sowie weitere Artenschutzmaßnahmen für Fledermäuse. Dabei sollen Daten zur artspezifischen Ausgestaltung klassischer und innovativer Ersatzquartiere, insbesondere hinsichtlich der Überwinterung, erfasst werden. Die Ergebnisse sollen standardisierbare Grundlagen schaffen, Verfahren beschleunigen und die rechtssichere Planung in Genehmigungsprozessen unterstützen. Beschreibung Eisenbahntunnel werden aufgrund ihrer besonderen klimatischen Bedingungen oft von verschiedenen Fledermausarten als Quartier genutzt. Alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind in Anhang IV der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) gelistet und zählen somit zu den gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 14 BNatSchG streng geschützten Arten. Daher gelten für sie entsprechende Zugriffsverbote. In den kommenden Jahrzehnten müssen mehrere Hundert Eisenbahntunnel saniert werden. Bei älteren Eisenbahntunneln handelt es sich regelmäßig um Fledermausquartiere, sodass deren Sanierung erhebliche Auswirkungen auf betroffene Fledermauspopulationen haben kann. Der Schaffung von Ersatzquartieren als vorgezogene Ausgleichmaßnahme (CEF-Maßnahme) zur Vermeidung von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen oder als populationsstützende Maßnahme (FCS-Maßnahme) im Zusammenhang mit einer artenschutzrechtlichen Ausnahme kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Wissenslücken zur Quartiernutzung von Fledermäusen führen zu Unsicherheiten, Verzögerungen und Kostensteigerungen in Genehmigungsverfahren und erschweren eine schnelle, rechtssichere Umsetzung von Sanierungsprojekten.Forschungsprojekt - DZSF - Demografiefester ÖPNV – Ökonomische Analyse demografiebedingter Anpassungsbedarfe
Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Aug 11Ziel des Projektes ist die ökonomische Analyse demografiebedingter Anpassungsbedarfe im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Anpassungserfordernisse sich aus kontinuierlichen, langfristigen demografischen Verschiebungen ergeben und wie diese ökonomisch zu bewerten sind. Dazu sind (i) die Bedarfe im ÖPNV, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, systematisch zu ermitteln, (ii) Maßnahmen zur Erfüllung dieser Bedarfe zusammenzustellen und zu bewerten, (iii) die langfristigen Kosten der Anpassung und Nichtanpassung des ÖPNV-Angebots an demografische Gegebenheiten zu simulieren, und (iv) ein modularer und bedarfsgerechter Maßnahmenkatalog mit Empfehlungen zur Anpassung des ÖPNV an sich ändernde demografische Bedingungen zu erstellen. Gegenstand der Untersuchung sind insbesondere räumliche Verschiebungen der Bevölkerung, etwa infolge des Schrumpfens ländlicher Regionen, sowie Veränderungen in der Größe einzelner Alterskohorten. Dazu gehört auch die Frage, in welchem Umfang und mit welchen Maßnahmen auch künftig eine bedarfsgerechte Mobilität für kleiner werdende Kohorten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sichergestellt werden kann. Die Projektergebnisse sollen betroffenen Akteuren (z. B. Aufgabenträgern, Fördermittelgebern, Planungsbehörden, Verkehrsunternehmen) als evidenzbasierte Grundlage für politische und betriebliche Entscheidungen dienen. Sie sind daher in einer Form aufzubereiten, die eine unmittelbare Verwendung in der Fachpraxis und in der öffentlichen Kommunikation ermöglicht. Angesichts dieser Verwendungszwecke ist eine hohe methodische Belastbarkeit der Ergebnisse erforderlich.Forschungsprojekt - DZSF - Aufzeichnung sicherheitsrelevanter Szenarien für die ATO-Entwicklung
Eisenbahn-BundesamtBonnIn diesem Projekt soll ein annotierter Multi-Sensor-Datensatz (Kamera, Radar, Lidar) entstehen, der Sequenzen gefährlicher oder riskanter Situationen im Bahnbetrieb enthält. Dieser soll für Forschung und Entwicklung sowie für Tests von Wahrnehmungssystemen für den automatisierten Zugbetrieb einsetzbar sein und wird anschließend durch das DZSF unter freier Lizenz zur Verfügung gestellt. Da es um gefährliche Szenarien, Störungen und Schäden geht, kann dies jedoch nicht im Regelbetrieb erfolgen. Es ist für jedes Szenario ein Weg zu finden, die Sequenzen unter Ausschluss tatsächlicher Gefährdungen aufzunehmen. Die Vorbereitung der Aufnahmen inklusive Bereitstellung und Präparierung von Fahrzeug, Strecke und Sensorsystem, die Aufnahme der Sequenzen und auch die Annotation der entstandenen Sensordaten sind Teilleistungen des Projekts.Forschungsprojekt - DZSF - Abwehrmaßnahmen für Schienenfahrzeuge zur Reduzierung von Unfällen mit Wildtieren
Eisenbahn-BundesamtBonnGrundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstö-rungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführen auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.Forschungsprojekt - DZSF - Vegetationsbasierte Maßnahmen zur Reduktion des Böschungsbrandrisikos im Schienenverkehr
Eisenbahn-BundesamtDeadline: Jul 08Zunehmende Hitze- und Dürreperioden erhöhen das Risiko von Böschungsbränden entlang von Bahnstrecken. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung vegetationsbasierter Brandbarrieren: Identifikation geeigneter Pflanzen, experimentelle Untersuchung des Brandverhaltens in Labor und Praxis, sowie Beobachtung eines Prototyps über mehrere Vegetationsperioden. Das Vorhaben liefert wissenschaftlich fundierte Lösungen für Planung, Ausbau und Instandhaltung von Bahnstrecken, verbessert Betriebssicherheit und Klimaresilienz.Forschungsprojekt - DZSF - Untersuchung zum Einsatz von Biokohle im Beton als dauerhafte CO2-Senke
Eisenbahn-BundesamtBonnDas Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die grundsätzliche Beantwortung der Frage, ob der Einsatz eines Betons mit Biokohlezusätzen in der Eisenbahninfrastruktur technisch machbar, wirtschaftlich sowie umweltverträglich ist. Es sollen Erkenntnisse und Daten gewonnen werden, die den Weg zu einer weitergehenden Forschung bis hin zu einer Normung von Biokohle-Beton ebnen sollen. Damit soll die breite Anwendung von Biokohle-Beton angeregt und perspektivisch eine wirksame CO2-Senke in der (Eisenbahn)Bauindustrie etabliert werden, was das Bauen mit Beton nachhaltiger machen würde. Beton ist einer der wichtigsten Baustoffe weltweit. Der Zement in ihm wirkt als Bindemittel der Gesteinskörnung. Die klassische Zementproduktion ist jedoch sehr CO2-intensiv und ist für ca. 8 % aller weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die Zugabe von Biokohle, welche einen hohen Anteil reinen Kohlenstoffs enthält, im Beton ist eine potenzielle, praktische Möglichkeit, große Mengen atmosphärischen CO2 dauerhaft zu speichern. Erste Abschätzungen zeigen, dass ein solcher Beton mehr Kohlenstoff speichern könnte als für die Herstellung seines enthaltenen Zements freigesetzt wurde. Auf diese Art und Weise würde Biokohle-Beton eine CO2-Senke bilden und einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Allerdings bestehen zahlreiche technische Fragen, von der Verträglichkeit zwischen Biokohle und Beton bis hin zu den mechanischen Eigenschaften und der praktischen Baubarkeit von Biokohle-Beton. Diese Fragen sollen im Rahmen dieses Vorhabens zu einem guten Teil beantwortet werden.Forschungsprojekt - DZSF - Indikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße: Entwicklung und fallstudienbasierte Anwendung
Eisenbahn-BundesamtBonnDeadline: Aug 19Grundlage für eine systematische Bewertung klimabedingter Schäden schaffen: die Entwicklung von Schadensindikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße sowie deren fallstudienbasierte Anwendung ermöglichen eine fundierte Analyse von Schadenspotenzialen. Ziel Ziel des Vorhabens ist es, eine verständliche und praxisnahe Grundlage zur Erfassung und Bewertung klimabedingter Schadenspotenziale im Schienen- und Straßenverkehr zu schaffen. Dazu werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen identifiziert, weiterentwickelt und exemplarisch angewendet, um klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur sowie betriebliche Auswirkungen systematisch erfassbar zu machen. Beschreibung Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Hitze, die durch den Klimawandel zunehmend intensiver auftreten, stellen eine wachsende Gefahr für die Schienen- und Straßeninfrastruktur dar und beeinträchtigen den Verkehrsbetrieb erheblich. Diese Veränderungen erfordern eine systematische Erfassung und Bewertung klimabedingter Schäden, um die Resilienz der Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen entwickelt, die sowohl physische Schäden an Infrastrukturelementen als auch die betrieblichen Auswirkungen von klimabedingten Ereignissen abbilden. Diese Indikatoren und Schadensfunktionen werden in ausgewählten Fallstudien für die Verkehrsträger Schiene und Straße exemplarisch angewendet und anwendungsgerecht evaluiert. Die Methodik wird in einem Anwendungshandbuch beschrieben, um klimawirkungsbedingte Schadenspotenziale in der Praxis nachvollziehbar und quantitativ erfassbar zu machen.
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