Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-Roßlau
FKZ 3726 41 102 0 - Sozialgerechter Klimaschutz. Ansätze zur Adressierung vulnerabler Haushalte
Refoplan 2026: „Sozialgerechter Klimaschutz. Ansätze zur Adressierung vulnerabler Haushalte “ Das Ziel des Vorhabens besteht darin, Vorschläge für Policy Mixe zur sozial-ökologischen Transformation in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität zu entwickeln, wobei der Fokus auf den Handlungsspielräumen einkommensarmer und vulnerabler Haush...
Environmental Research, Social Research, Feasibility Studies
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Umweltbundesamt , Referat Z 1.5
- Published:
- June 14, 2026
- Deadline:
- August 24, 2026
- Topic:
- Environmental Research
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Refoplan 2026: „Sozialgerechter Klimaschutz. Ansätze zur Adressierung vulnerabler Haushalte “ Das Ziel des Vorhabens besteht darin, Vorschläge für Policy Mixe zur sozial-ökologischen Transformation in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität zu entwickeln, wobei der Fokus auf den Handlungsspielräumen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte liegen soll. Die Erhöhung des umwelt- und klimapolitischen Ambitionsniveaus wird häufig mit Instrumenten umgesetzt, die regressive Verteilungseffekte haben. Angesichts spezifischer Problemlagen vulnerabler Haushalte, die über Einkommensarmut hinausgehen, können die negative Verteilungseffekte einer verursacherorientierten Umweltpolitik aber nicht allein mithilfe klassischer Sozialpolitik adressiert werden. Eine sozialverträgliche Gestaltung von Klimapolitik ist daher gefragt, die im Rahmen geeigneter Policy-Mix-Konzepte das Anpassungsvermögen einkommensarmer und vulnerabler Haushalte an steigende klimapolitische Anforderungen erhöht. Im Rahmen des Projektes sollen daher auf der Basis einer genauen Analyse der Handlungsbedingungen (resp. -restriktionen) einkommensarmer und vulnerabler Haushalte in den Bedürfnisfeldern Wohnen und Mobilität problemadäquate, zielgruppenspezifische und anreizkompatible Policy Mixe erarbeitet werden, die deren Handlungsspielräume für nachhaltige Konsum- und Lebensweisen erweitern. Durch Co-Design Ansätze, die die Perspektive von Verbraucher*innen und weiterer Stakeholder bei der Problemanalyse und dem Design von Politikinstrumenten integrieren, sollen praxistaugliche Vorschläge - auch unter Berücksichtigung von good-practice-Beispielen aus dem Ausland - entwickelt werden. Zudem soll in einem Exkurs ein Überblick über den Stand der wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte hinsichtlich wirksamer Maßnahmen und Instrumente erstellt werden, um den ökologischen Fußabdruck von wohlhabenden Haushalten zu adressieren und sie stärker zur Finanzierung der sozial-ökologischen Transformation heranzuziehen.
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