Fraunhofer Institut Photonische Mikrosysteme IPMS
Fertigung Morea- Wafer inkl. Maskendesign
Fertigung von Morea-Wafern inklusive Maskendesign
Technology Development
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Fraunhofer Institut Photonische Mikrosysteme IPMS
- Published:
- July 16, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Technology Development
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Fertigung von Morea-Wafern inklusive Maskendesign
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10Rahmenvereinbarung für Unterstützungsleistungen für MPW-Shuttle und Prototyping Services
IHP GmbH - Leibniz-Institut für innovative MikroelektronikFrankfurt (Oder)- Prüfung und Kontrolle von Kundendaten zur Maskengenerierung im Rahmen von MPW- und Prototyping-Services - Unterstützung bei der Vorbereitung und Koordination der Maskenerstellung - Organisation und Steuerung der Auftragslogistik für MPW-Runs und Prototyping-Aufträge - Planung und Koordination des Vereinzelns (Dicing) für jeden Run - Organisation logistischer Abläufe für Wafer und ICs - Kundenspezifisches bzw. projektspezifisches Dünnen von Wafern und ICs - Vereinzelung (Dicing) von Wafern im Rahmen von Kundenprojekten und ForschungsprojektenRahmenvertrag Systemleichtbau über 4 Jahre für Arbeiten Systemleichtbau Faserverbundstrukturen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) - OberpfaffenhofenWeßlingDeadline: Aug 21Abschluss eines Rahmenvertrags über 4 Jahre für Arbeiten Systemleichtbau Faserverbundstrukturen. -Berechnung und Dimensionierung von Faserverbundstrukturen -Konstruktion von Faserverbundstrukturen -Reinraum mindestens ISO Klasse 8 -Schneller Zugriff auf Maschinenkapazitäten Autoklav mit mindestens 10 bar, 400°C sowie einer Wickelmaschine -Erfahrene Personalkapazitäten im Bereich Faserverbundtechnologie -notwendiges Fachwissen zur Fertigung monolithischer und schadenstoleranter Bauweisen mit den modernsten Fertigungsverfahren RI, RFI, DP- RTM, Spinnwickelverfahren, Integralwickelverfahren, spezielle Modifikation der Presstechnik -Herstellung unterschiedliche Prüfkörper in verschiedenen Qualifikations- und Testprogrammen -Die Fertigungsschritte von der Halbzeugproduktion bis zur mechanischen Bearbeitung und Montage der Prüfkörper oder von größeren Teststrukturen muss durch Airbus gemäß der Forderungen der EN9100 zertifiziert sein -alle kundenspezifischen Anforderungen und Prozesse sind qualifiziert und werden durch regelmäßige Audits des Kunden überwacht Alle weiteren Anforderung finden Sie im Leistungsverzeichnis!Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBonnDeadline: Aug 22Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v. a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Der zu vergebende Forschungsauftrag „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“ (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung von technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräfte-potenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu bislang keine systematische und umfäng-liche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und praxistauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern sowie bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen (z. B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten. Der Forschungsauftrag wird voraussichtlich ab Mitte/Ende August 2026 als wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden. Denkbar sind folgende Projektschritte: 1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse: o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen. o Erstellung einer Übersicht über geeignete technologische und KI-basierte Lösungen. o Prüfung der Eignung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eig-nung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden. 2. Umsetzungsstrategien und Implementierung: o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien. o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege. o Einbindung von Feedback und Evaluation durch einen ko-kreativen Ansatz. 3. Überprüfung und Anpassung: o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Prä-zisierung und Anpassung. o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente. 4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche: o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse. Adressat*innen des Forschungsauftrags sind Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme sind KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Zudem sind kontinuierlich die Perspektiven betroffener Erwerbstätiger sowie von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.Forschungsunterauftrag Experimentelle Untersuchungen und Einordnung des Water-Reuse-Potentials von aufbereiteten Nebenströmen im BMFTR-Projekt SUSKULT_2
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-LandauKaiserslauternDas Verbundprojekt SUSKULT, an dem die RPTU als aktiver Projektpartner beteiligt ist, verfolgt einen innovativen Ansatz zur kreislaufbasierten urbanen Agrarproduktion. Kern der SUSKULT-Vision ist die Transformation konventioneller Kläranlagen zu sogenannten NEWtrient(R)-Centern: Knotenpunkten, die zentrale Ressourcen wie Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium, CO2 und Wärme zurückgewinnen und für eine nachhaltige, regionale Nahrungsmittelproduktion nutzbar machen. Damit bricht SUSKULT mit einem gesellschaftlichen Tabu - nämlich der bislang unzureichend betrachteten Möglichkeit, kommunale Abwasserströme als wertvolle Ressourcenquelle für die Landwirtschaft zu erschließen. In der ersten Förderphase wurde eine Konzeption für eine geeignete Prozessführung der Abwasserbehandlung und Ressourcenaufbereitung entworfen sowie die grundsätzliche Machbarkeit einzelner Technologiekomponenten dieses Ansatzes erfolgreich nachgewiesen. In der zurzeit laufenden 2. Förderphase, hier SUSKULT II genannt, wird die Konzeption weiter ausgearbeitet, Technologien weiterentwickelt sowie die Umsetzung von Prozessketten mit aufeinanderfolgenden Verfahren untersucht und abgestimmt. Zur Erhöhung des Anteils an nutzbaren Ressourcen und damit zur weitergehenden Schließung lokaler Nährstoffkreisläufe beinhaltet die aktuelle Phase eine Ausweitung des Bilanzierungsrahmens der SUSKULT-Konzeption über den unmittelbaren Anlagenstandort hinaus. Dabei werden regionale Ressourcenabnehmer und -zulieferer identifiziert, hinsichtlich ihrer Potenziale und Eignung zur Einbindung in das NEWtrient(R)-Center untersucht und ggf. in die Konzeption integriert. Die Zielsetzung der Einbindung liegt in der Einstellung optimaler, sowohl auf den Abwasseraufbereitungsprozess als auch auf den Abnehmerbedarf zugeschnittener Nährstoffverhältnisse sowie der lokalen Verwertung ggf. überschüssiger Nährstoffe und Wasserressourcen. Bei der Planung des Forschungsvorhabens und der Aufstellung des Arbeitsplans zu SUSKULT II Anfang 2024 wurde bezüglich der zu betrachtenden Ressourcenabnehmer ein Fokus auf Verwertungsoptionen mit direktem Bezug zur Agrarproduktion oder Abwasserbehandlung gelegt. Im Rahmen eines Aufstockungsantrags soll dieser Ansatz nun mithilfe externer Projektunterstützung um eine bislang unterrepräsentierte, jedoch zunehmend dringliche Dimension erweitert werden: die Frage der Wasserverfügbarkeit und potenzieller Abnehmer auch außerhalb der Landwirtschaft. Anforderungen (verkürzt dargestellt): A) Sektor- und Bedarfsanalysen B) Optimierung der Verfahrenskomponente Umkehrosmose C) Optimierung der Verfahrenskomponenten Enthärtung und Umkehrosmose D) Untersuchungen zu mikrobiellen Risiken des Permeat und Umkehrosmose-Konzentrats sowie Wiederverkeimungspotenzial des Umkehrosmose-Permeats Der Beschaffungsbedarf umfasst Forschungs- und Beratungsleistungen in folgenden Bereichen: - Membrantechnologie (insbesondere Umkehrosmose) inkl. Konzentrat- und Reststoffmanagement - Nutzungspotenziale von Umkehrosmose-Permeat in industriellen Anwendungen in urbanen Ballungsräumen und deren Umfeld. - Mikrobiologische Bewertung von Wasseraufbereitungsverfahren (inkl. Antibiotikaresistenzen) - Konzeption ressourcenorientierter Abwasserbehandlungssysteme und Transformation von Kläranlagen zu Ressourcenzentren - Rechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung im deutschen Kontext inklusive Anforderungen an und Rahmenbedingungen für die Grundwasseranreicherung Dabei ist zu allen Themen eine umfassende und tiefgehende Expertise erforderlich, sowie Erfahrungen in der erforderlichen Analytik und Versuchsdurchführung.Services to deliver uplands farming demonstration and monitoring pilot programme.
Department of Housing Local Government and HeritageWexfordDeadline: Aug 14Wild Atlantic Nature LIFE IP is seeking to appoint a suitably qualified service provider to deliver a one-year comprehensive Upland Monitoring and Demonstration Pilot Programme for assessing and demonstrating good practice in upland farms. Depending on progress in this period, it is envisaged to expand to a further 2 years. This initiative is supported through public funding from the Department of Agriculture, Food and the Marine (DAFM), and includes Shared Island Initiative funding via the National Parks and Wildlife Service (NPWS). It aims to support the development of sustainable upland farming systems through monitoring, demonstration and knowledge transfer. To meet the objectives of the Shared Island Initiative, the proposed project should include close liaison with agriculture stakeholders in Northern Ireland. The programme will act as a proof of concept to inform future scaling and development of a longer-term initiative.37K2 64 104 0 - Berichterstattung von Methan-Emissionen aus Biogasanlagen (BioMeth)
UmweltbundesamtDessau-RoßlauDeadline: Aug 04Klifoplan: „Berichterstattung von Methan-Emissionen aus Biogasanlagen (BioMeth) “ Nach früheren Berechnungen des UBA entweichen aus Biogasanlagen ca. 5% des produzierten Methans unkontrolliert. Zu den Emissionsquellen zählen Biogasmotoren (Methanschlupf aus BHKW-Motoren), offene Gärrestlager, sowie diffuse Quellen. Fünf Prozent jährlicher Methanverlust entsprechen 300 kt Methan pro Jahr oder 7,5 Mio. t CO2-Äquivalenten; das ist knapp 1 % der jährlichen Treibhausgasemissionen Deutschlands nach dem Klimaschutzbericht 2022 (KSG §10). Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung der Messmethodik zur Erfassung und Quantifizierung von klimarelevanten Gasen (THG-Emissionen) an nicht gasdichten Gärprodukt- /Güllelagern unter Einbindung weiterer Anlagen in das Messprogramm zur Validierung der Messmethodik und zur Erweiterung der Anlagenzahl mit praktischen Messungen. Im Projekt sollen diese ungewollten Verlustströme aus Biogasanlagen untersucht und damit eine sicherere Datenbasis für die Treibhausgasberichterstattung und die Bewertung der Energiebereitstellung aus Biogasanlagen geschaffen werden. Dazu sollen die Methanverluste an einer repräsentativen Anzahl an Bestandsanlagen systematisch erfasst werden. Dazu gehören Verluste an Biogasmotoren, Gärrestlagern und diffusen Quellen, wie Leckagen und Aggregaten zur Gärrestbehandlung, sowie weiteren Emissionen aus Betriebsstörungen und Instandhaltungsarbeiten. Die optimale messtechnische Umsetzung ist im Projekt zu klären.Probabilistische Prä- und Post-Prozessierung meteorologischer und hydrologischer Ensemblevorhersagen im Rheingebiet
Bundesanstalt für GewässerkundeKoblenzN-1 Weiterentwicklung MCP-Methode zur Reduktion von Overfitting und Dimensionalität N-2 Anwendung lead-time abhängiger univariater MCP für die Prä-Prozessierung von Niederschlag und Temperatur sowie die Post-Prozessierung von Abfluss N-3 EndberichtNovel strategy for allergenicity risk assessment of proteins in regulated food and feed products
European Food Safety AuthorityParmaDeadline: Jun 30Ziel der Ausschreibung ist die Entwicklung einer neuartigen Strategie zur Allergenitätsrisikobewertung von Proteinen in Lebens- und Futtermitteln. Das Projekt umfasst die Entwicklung von Open-Source-In-silico-Vorhersage-/Bewertungstools, Validierung mit experimentellen Daten, Bewertung der Zukunftsaussichten von In-silico-Tools, Schätzung von Schwellenwerten für allergologische Bedenken sowie die Entwicklung eines systematischen, abgestuften Ansatzes mit Entscheidungsrahmen. Dies soll die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Risikobewertung verbessern und die Harmonisierung unterstützen.EEA/DTL/R0/25/016 - Copernicus Land Monitoring Service Inland Water Working Group – Supporting Services
European Environment Agency (EEA)CopenhagenZiel des Vertrags ist die Einrichtung der CLMS-Inlandwassergruppe, die unabhängige Beratung für die Europäische Umweltagentur und den Copernicus Land Monitoring Service (CLMS) zu Spezifikation, Design, Umsetzung und Weiterentwicklung des Portfolios von Inlandwasserprodukten des CLMS leistet.One Health in der Praxis - Indikatorenentwicklung und Bewertung mit Gewässerdaten der Umweltprobenbank (1H-ESB Water)
UmweltbundesamtDessau-RoßlauDeadline: Aug 11Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) archiviert seit Mitte der 1990er Jahre systematisch Gewässerproben. Sie nutzt standardisierte Probenahmeprotokolle für limnische Ökosysteme und eine weltweit einzigartige kontinuierliche Kühlkette mit Flüssigstickstoff-lagerung unter −150 °C. Diese Ultra-Tiefkühlung gewährleistet die langfristige Integrität chemischer und molekularer Komponenten, selbst in jahrzehntealten Proben. Zum Analy-sespektrum gehören chemische Untersuchungen bekannter und neu auftretender Schad-stoffe mittels Target-, Non-Target- und wirkungsbasierter Verfahren sowie Omics-Technologien wie Metabarcoding, Metagenomik und Transkriptomik zur Analyse biologi-scher Vielfalt und chemischer Wirkmechanismen. . Gewässer erfüllen zentrale regulierende Funktionen für Stoffkreisläufe, Biodiversität und Nährstoffverfügbarkeit und liefern zugleich materielle und immaterielle Leistungen für menschliche Existenz, Wirtschaft und gesellschaftliche Lebensqualität. Integrierte Ansätze zur gemeinsamen Betrachtung von Umwelt- und Gesundheitsaspekten werden seit den 1970er Jahren diskutiert und waren Teil der Gründungsidee der UPB. Seitdem erfolgt eine systematische Langzeitbeprobung von Ökosystemen und Humankollektiven zur Doku-mentation von Umwelt- und Gesundheitsentwicklungen. . Bislang werden UPB-Umweltdaten jedoch vor allem für Chemikalienmonitoring und regulatorische Fragestellungen genutzt. Ein integrierter Ansatz fehlt weitgehend. Gewässerindikatoren konzentrieren sich derzeit überwiegend auf klassische chemische und biologi-sche Parameter, etwa Konzentrationen einzelner Stoffe. One-Health-Aspekte wie wasser-assoziierte Pathogene, antimikrobielle Resistenzgene oder indirekte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit werden bislang nur begrenzt berücksichtigt, gewinnen jedoch politisch und wissenschaftlich zunehmend an Bedeutung. . One Health Ansätze gewinnen an politischer Bedeutung, um ein Verständnis des Zusammenhangs von Umwelt-, Tier- und menschlicher Gesundheit zu generieren, aber auch für die Vermittlung des Vorsorgegedankens und Maßnahmen in der Umweltpolitik. . Das Projekt entwickelt ein Konzept, um die umfangreichen Gewässerdaten der UPB für eine integrierte Bewertung lebenswerter Gewässer für Mensch und Umwelt – auch im historischen Kontext – nutzbar zu machen. Dabei wird die Komplexität von Ökosystemen berücksichtigt, einschließlich multipler Einflussfaktoren, natürlicher Dynamiken und möglicher alternativer stabiler Zustände. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung übergreifender Indikatoren für Gewässergesundheit und One Health. Dafür werden bestehende Indikatoren aus Umwelt-, Natur- und Gesundheitsschutz genutzt und um neue, integrative Indikatoren ergänzt. Die Daten der UPB werden anhand dieser Indikatoren mithilfe von Flächen- und Trendanalysen aus-gewertet. Für die Visualisierung und Kommunikation der Ergebnisse wird ein webbasier-tes Dashboard entwickelt. Das Projekt ermöglicht so eine ganzheitliche Bewertung von Wechselwirkungen zwischen Gewässerökosystemen und menschlicher Gesundheit auf Basis von UPB-Umweltdaten, ohne direkte Verknüpfung mit Humandaten. . Das Projekt ist primär auf UPB-Binnengewässer ausgerichtet, soll aber Modellcharakter für Anwendungen auf Küsten- und terrestrische Systeme der UPB sowie für weitere Gewässer haben. Die entwickelten Gewässerindikatoren schaffen eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für Umwelt- und Gesundheitspolitik auf nationaler und europäischer Ebene. Gewässerdaten können so als multifunktionale Ressource, beispielsweise zur Frühwarnung (RKI, ECDC), zur Risikobewertung (BfR, EFSA, ECHA), zur Umwelt- und Ökosystembewertung (UBA, EEA, ETC) und für Forschung an den Schnittstellen der Umweltbeobachtung mit den Chemikaliengesetzen (PARC) genutzt werden. Das Projekt unterstützt EU-Strategien zur nachhaltigen Chemikalienpolitik, zum Biodiversitätsschutz und zum integrierten Gewäs-sermanagement.
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