Staatliches Bauamt München 2MünchenTED
Fachplanung Technische Ausruestung M
Maßnahmennummer: B14H C150910501 Bezeichnung d. Maßnahme: Energetische Fassadensanierung (=Fensteraustausch) Geb. W Vergabenummer: 26-014417 Die Hochschule München plant eine energetische Fassadensanierung eines Bestandsgebäudes (W- Bau) aus dem Jahr 1954 am Stammgelände der Hochschule München. Die energetische Fassadensanierung wird alle...
Architecture, Electrical Engineering Design, MEP Engineering, Building Physics
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Staatliches Bauamt München 2
- Published:
- July 30, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Architecture
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Maßnahmennummer: B14H C150910501 Bezeichnung d. Maßnahme: Energetische Fassadensanierung (=Fensteraustausch) Geb. W Vergabenummer: 26-014417 Die Hochschule München plant eine energetische Fassadensanierung eines Bestandsgebäudes (W- Bau) aus dem Jahr 1954 am Stammgelände der Hochschule München. Die energetische Fassadensanierung wird aller Voraussicht nach durch Mittel der Europäischen Union gefördert (EFRE-Förderung, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Es handelt sich um einen Sonderbau gem. Art. 2 Abs. 4 BayBO. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Fenster des W-Baus sind marode und müssen ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (Hochbau) wurde die energetische Sanierung der Fenster vorab untersucht. Dabei wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme erstellt, Abstimmungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege geführt, Bauphysikalische Berechnungen erstellt (Wärmebrückenberechnung, Hygrothermische Simulation). Für die energetische Sanierung der Fenster ist im Untergeschoss eine Innendämmung an den Außenwänden herzustellen. Heizungs- Sanitär- und Lüftungsbauteile, Steigleitungen sowie Trinkwasserhauseinführung stehen im Bereich der vorgesehenen Innendämmung im Weg. Um hier eine Innendämmung zu ermöglichen, sind diese zu demontieren, umzulegen bzw. neu auszuführen. Die bestehenden Heizkörper, größtenteils Stahlröhrenradiatoren sollen in dem Zuge sowie aufgrund von Roststellen erneuert werden. Dies wurde vorab im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (TGA-M) untersucht. Die Planungsaufgabe besteht darin, die erforlerlichen Demontagen, sowie die Neuinstallation für die erforderlichen Bereiche zu planen. Die bestehende Heizungszentrale bleibt, sofern nicht erforderlich, hiervon unberührt. Lage und Beschaffenheit des Baugrundstückes Der W-Bau befindet sich am Stammgelände der Hochschule München in der Lothstr. 21 auf dem Flurstück Nr. 472/304 der Gemarkung Schwabing. Eigentümer ist der Freistaat Bayern. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger (UG, EG, O
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10Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jun 16Maßnahmennummer: B14H C150910501 Bezeichnung d. Maßnahme: Energetische Fassadensanierung (=Fensteraustausch) Geb. W Vergabenummer: 26-014417 Die Hochschule München plant eine energetische Fassadensanierung eines Bestandsgebäudes (W- Bau) aus dem Jahr 1954 am Stammgelände der Hochschule München. Die energetische Fassadensanierung wird aller Voraussicht nach durch Mittel der Europäischen Union gefördert (EFRE-Förderung, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Es handelt sich um einen Sonderbau gem. Art. 2 Abs. 4 BayBO. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Fenster des W-Baus sind marode und müssen ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (Hochbau) wurde die energetische Sanierung der Fenster vorab untersucht. Dabei wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme erstellt, Abstimmungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege geführt, Bauphysikalische Berechnungen erstellt (Wärmebrückenberechnung, Hygrothermische Simulation). Für die energetische Sanierung der Fenster ist im Untergeschoss eine Innendämmung an den Außenwänden herzustellen. Heizungs- Sanitär- und Lüftungsbauteile, Steigleitungen sowie Trinkwasserhauseinführung stehen im Bereich der vorgesehenen Innendämmung im Weg. Um hier eine Innendämmung zu ermöglichen, sind diese zu demontieren, umzulegen bzw. neu auszuführen. Die bestehenden Heizkörper, größtenteils Stahlröhrenradiatoren sollen in dem Zuge sowie aufgrund von Roststellen erneuert werden. Dies wurde vorab im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (TGA-M) untersucht. Die Planungsaufgabe besteht darin, die erforlerlichen Demontagen, sowie die Neuinstallation für die erforderlichen Bereiche zu planen. Die bestehende Heizungszentrale bleibt, sofern nicht erforderlich, hiervon unberührt. Lage und Beschaffenheit des Baugrundstückes Der W-Bau befindet sich am Stammgelände der Hochschule München in der Lothstr. 21 auf dem Flurstück Nr. 472/304 der Gemarkung Schwabing. Eigentümer ist der Freistaat Bayern. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger (UG, EG, OG), langgestreckter Satteldachbau mit einer Länge von ca. 81 m und einer Breite von ca. 15 m. Davor befindet sich ein erdgeschossiger Flachdachbau als Nebengebäude (UG, EG) mit einer Länge von 13 m und einer Breite von 14 m. Beide Gebäude sind optisch einheitlich in hellbraunen Sichtziegeln gestaltet. Der Satteldachbau ist aus einer Stahlbetonkonstruktion mit einem Massivbauanteil ausgeführt. Die Konstruktion ist an der Fassade ablesbar. Den östlichen Gebäudeteil mit dem großen, verglasten Eingang bestimmt eine Ziegellochfassade. Vorgezogene Betonelemente fassen hier die hellblauen Fensterrahmen mit zweiflügeligen Fenstern und Unterlichtern sowie einzelnen Brüstungsgittern. Der westliche, längere Gebäudeteil mit gering vorgezogenem Kopfteil und abgegrabenem Untergeschoss wird durch die sichtbare Stahlkonstruktion rhythmisiert. Die hier dreiflügeligen Fenster mit Unterlichtern sind auszutauschen; sie nehmen jeweils die Breite des Stützenrasters ein. Die Giebelseiten des Gebäudes werden im obersten Geschoss durch ein geschosshohes, von Betonelementen schmal gegliedertes Fenster betont. Sie sind nicht Teil dieser Vergabe. Das Gebäude hat einen Dachstuhl aus Stahlbeton. Im Innern ist das Gebäude entlang eines langen Mittelflures organisiert. Dem Stützenraster entsprechend erstrecken sich die Räume über ein, zwei oder drei Achsen. Der Eingangsbereich mit dem Haupttreppenhaus sowie das Sekundärtreppenhaus im westlichen Gebäudeteil sind gestalterisch ausgearbeitet. Das repräsentative Haupttreppenhaus mit filigranem Metallgeländer hat ein dreigeschossiges Nordfenster. Das zweiläufige Sekundärtreppenhaus aus Stahlbeton mit aufgerauter Oberfläche hat einen trapezförmigen Zuschnitt. An das Gebäude schließt mit einem überdachten Durchgang der vorgerückte Flachdachbau des ehemaligen Pförtnerhauses an, in dem früher eine Wohnung und Garagen untergebracht waren. Das Gebäude ist in Betrieb und wird von der Hochschule München genutzt. Daher muss eine Sanierung im Laufenden Betrieb erfolgen. Der W-Bau umfasst eine BGF von rund 5.500 m² und einen BRI von rund 17.500 m³. Die NUF liegt bei rund 2.700 m². Es sind rund 140 Fenster zu sanieren (ca. 4 verschiedene Typen; ausgenommen Treppenräume) und rund 400 m² Wärmedämmputz im UG aufzubringen. Zusätzliche Angaben zur Fachplanung TGA Die Heizkörper im W-Bau der Hochschule befinden sich größtenteils in den Nischen der bestehenden Fenster. Im EG und OG liegen diese mit einem geringen Wandabstand in der Fensternische. Im UG sind die Heizkörper im südlichen Gebäudeteil größtenteils erneuert. Der nördliche Gebäudeteil muss neu installiert werden. Dazu sind auch Arbeiten an der Verrohrung und Geschossverteilung erforderlich. Im Bereich der Fenster verlaufen in allen Geschossen elektrische Leitungen. In einigen Teilen sind diese als direkt vorgesetzter Brüstungskanal ausgefürt, in manchen Teilen verläuft der Brüstungskanal mit größerem Abstand vor den Fenstern (UG). Im OG verlaufen die Kabelkanäle teilweise im Bereich des Bodens. In einigen Bereichen sind Anpassungsarbeiten an der Elektroinstallation erforderlich (Demontage Brüstungskanäle, Wiedermontage). Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-014417_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen- des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung für Leistungsphase 1-8 in Honorarzone II (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist keine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in 26-014417_VII-11-H_Vertrag im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenMaßnahmennummer: B14H C150910501 Bezeichnung d. Maßnahme: Energetische Fassadensanierung (=Fensteraustausch) Geb. W Vergabenummer: 26-014417 Die Hochschule München plant eine energetische Fassadensanierung eines Bestandsgebäudes (W- Bau) aus dem Jahr 1954 am Stammgelände der Hochschule München. Die energetische Fassadensanierung wird aller Voraussicht nach durch Mittel der Europäischen Union gefördert (EFRE-Förderung, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Es handelt sich um einen Sonderbau gem. Art. 2 Abs. 4 BayBO. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Fenster des W-Baus sind marode und müssen ausgetauscht werden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (Hochbau) wurde die energetische Sanierung der Fenster vorab untersucht. Dabei wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme erstellt, Abstimmungen mit dem Landesamt für Denkmalpflege geführt, Bauphysikalische Berechnungen erstellt (Wärmebrückenberechnung, Hygrothermische Simulation). Für die energetische Sanierung der Fenster ist im Untergeschoss eine Innendämmung an den Außenwänden herzustellen. Heizungs- Sanitär- und Lüftungsbauteile, Steigleitungen sowie Trinkwasserhauseinführung stehen im Bereich der vorgesehenen Innendämmung im Weg. Um hier eine Innendämmung zu ermöglichen, sind diese zu demontieren, umzulegen bzw. neu auszuführen. Die bestehenden Heizkörper, größtenteils Stahlröhrenradiatoren sollen in dem Zuge sowie aufgrund von Roststellen erneuert werden. Dies wurde vorab im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (TGA-M) untersucht. Die Planungsaufgabe besteht darin, die erforlerlichen Demontagen, sowie die Neuinstallation für die erforderlichen Bereiche zu planen. Die bestehende Heizungszentrale bleibt, sofern nicht erforderlich, hiervon unberührt. Lage und Beschaffenheit des Baugrundstückes Der W-Bau befindet sich am Stammgelände der Hochschule München in der Lothstr. 21 auf dem Flurstück Nr. 472/304 der Gemarkung Schwabing. Eigentümer ist der Freistaat Bayern. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger (UG, EG, OG), langgestreckter Satteldachbau mit einer Länge von ca. 81 m und einer Breite von ca. 15 m. Davor befindet sich ein erdgeschossiger Flachdachbau als Nebengebäude (UG, EG) mit einer Länge von 13 m und einer Breite von 14 m. Beide Gebäude sind optisch einheitlich in hellbraunen Sichtziegeln gestaltet. Der Satteldachbau ist aus einer Stahlbetonkonstruktion mit einem Massivbauanteil ausgeführt. Die Konstruktion ist an der Fassade ablesbar. Den östlichen Gebäudeteil mit dem großen, verglasten Eingang bestimmt eine Ziegellochfassade. Vorgezogene Betonelemente fassen hier die hellblauen Fensterrahmen mit zweiflügeligen Fenstern und Unterlichtern sowie einzelnen Brüstungsgittern. Der westliche, längere Gebäudeteil mit gering vorgezogenem Kopfteil und abgegrabenem Untergeschoss wird durch die sichtbare Stahlkonstruktion rhythmisiert. Die hier dreiflügeligen Fenster mit Unterlichtern sind auszutauschen; sie nehmen jeweils die Breite des Stützenrasters ein. Die Giebelseiten des Gebäudes werden im obersten Geschoss durch ein geschosshohes, von Betonelementen schmal gegliedertes Fenster betont. Sie sind nicht Teil dieser Vergabe. Das Gebäude hat einen Dachstuhl aus Stahlbeton. Im Innern ist das Gebäude entlang eines langen Mittelflures organisiert. Dem Stützenraster entsprechend erstrecken sich die Räume über ein, zwei oder drei Achsen. Der Eingangsbereich mit dem Haupttreppenhaus sowie das Sekundärtreppenhaus im westlichen Gebäudeteil sind gestalterisch ausgearbeitet. Das repräsentative Haupttreppenhaus mit filigranem Metallgeländer hat ein dreigeschossiges Nordfenster. Das zweiläufige Sekundärtreppenhaus aus Stahlbeton mit aufgerauter Oberfläche hat einen trapezförmigen Zuschnitt. An das Gebäude schließt mit einem überdachten Durchgang der vorgerückte Flachdachbau des ehemaligen Pförtnerhauses an, in dem früher eine Wohnung und Garagen untergebracht waren. Das Gebäude ist in Betrieb und wird von der Hochschule München genutzt. Daher muss eine Sanierung im Laufenden Betrieb erfolgen. Der W-Bau umfasst eine BGF von rund 5.500 m² und einen BRI von rund 17.500 m³. Die NUF liegt bei rund 2.700 m². Es sind rund 140 Fenster zu sanieren (ca. 4 verschiedene Typen; ausgenommen Treppenräume) und rund 400 m² Wärmedämmputz im UG aufzubringen. Zusätzliche Angaben zur Fachplanung TGA Die Heizkörper im W-Bau der Hochschule befinden sich größtenteils in den Nischen der bestehenden Fenster. Im EG und OG liegen diese mit einem geringen Wandabstand in der Fensternische. Im UG sind die Heizkörper im südlichen Gebäudeteil größtenteils erneuert. Der nördliche Gebäudeteil muss neu installiert werden. Dazu sind auch Arbeiten an der Verrohrung und Geschossverteilung erforderlich. Im Bereich der Fenster verlaufen in allen Geschossen elektrische Leitungen. In einigen Teilen sind diese als direkt vorgesetzter Brüstungskanal ausgefürt, in manchen Teilen verläuft der Brüstungskanal mit größerem Abstand vor den Fenstern (UG). Im OG verlaufen die Kabelkanäle teilweise im Bereich des Bodens. In einigen Bereichen sind Anpassungsarbeiten an der Elektroinstallation erforderlich (Demontage Brüstungskanäle, Wiedermontage). Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-014417_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen- des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung für Leistungsphase 1-8 in Honorarzone II (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist keine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in 26-014417_VII-11-H_Vertrag im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jun 17Hochschule München - Energetische Fassadensanierung (Fensteraustausch) für Gebäude W.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jul 03Die LMU München beabsichtigt die Energetische Fassaden- und Dachsanierung des Gebäudes und den Austausch der Ölheizung in eine Wasser- Wasser- Wärmepumpe. Die zweigeschossige, denkmalgeschützte Jugendstil Villa (1.711 qm BGF) mit 50 großzügigen Räumen und zentraler Eingangshalle wurde 1908/09 von den Architekten Schaffner und Albert auf einem Parkgrundstück errichtet. Die Villa entsprach seinerzeit technisch dem neuesten Stand und war vor allem künstlerisch wertvoll ausgestaltet. Erkennbare Eingriffe erfolgten in den 1950iger Jahren und in den 1990iger Jahren. Ab diesem Zeitpunkt ging das Gebäude in die Nutzung der Ludwigs-Maximilian-Universität über, für das Centrum für angewandte Politikforschung (CAP). Das Bauvorhaben wird mit EFRE Mitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, IBW Programm Bayern 2021-2027, Maßnahmenart 2.1 Energieeffizienz in staatlichen Infrastrukturen) gefördert. Durch diese Maßnahmen wird der Primärbedarf an Energie um ca. 50% reduziert. Dies ist die Voraussetzung um mit einer monovalenten Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine energetischen Versorgung des Gebäudes zu ermöglichen, bei Erhalt der teilweise in historische Wandverkleidungen integrierten Heizkörper. Die erforderlichen, diagonal versetzten Brunnen sind auf dem Grundstück möglich und die geologischen Bedingungen sind trotz der Nähe zum Isarhochufer aussichtsreich. Die Wärmepumpe findet Platz im Heizraum. Alternative Energien wie z.B. Fernwärme sind in diesem Gebiet nicht vorhanden bzw. in naher Zukunft nicht vorgesehen. Eine Luftwärmepumpe ist bei Erhalt der Bestandsheizkörper nicht möglich, zudem wäre diese aufgrund ihrer Größe und Lärmentwicklung nicht akzeptabel. Die Energieversorgung erfolgt derzeit über eine Ölheizung und soll durch eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ersetzt werden. Ziel liegt hierbei eine vollständige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu haben. Der effiziente Einsatz einer Wärmepumpe setzt niedrige Vorlauftemperaturen voraus, welche die Heizleistung der Bestandsheizkörper reduziert. Zur Ermöglichung der Beibehaltung der Bestandsheizkörper ist es somit erforderlich, Maßnahmen an der thermischen Hülle zu ergreifen um somit die Gebäudeheizlast zu senken. Die Kostenobergrenze für die KG 300-500 liegt bei 1.730.000 Euro brutto (DIN 276:2018-12). Da bereits Machbarkeitsstudien und ein Entwurfskonzept für die Sanierung vorliegen, wird die Objektplanung Gebäude ab LPH2 ausgeschrieben. Diese beinhaltet die Einarbeitung, Überarbeitung der Kostenberechnung und des Terminplanes, sowie die Integration der Fachplanung.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jul 03Die LMU München beabsichtigt die Energetische Fassaden- und Dachsanierung des Gebäudes und den Austausch der Ölheizung in eine Wasser- Wasser- Wärmepumpe. Die zweigeschossige, denkmalgeschützte Jugendstil Villa (1.711 qm BGF) mit 50 großzügigen Räumen und zentraler Eingangshalle wurde 1908/09 von den Architekten Schaffner und Albert auf einem Parkgrundstück errichtet. Die Villa entsprach seinerzeit technisch dem neuesten Stand und war vor allem künstlerisch wertvoll ausgestaltet. Erkennbare Eingriffe erfolgten in den 1950iger Jahren und in den 1990iger Jahren. Ab diesem Zeitpunkt ging das Gebäude in die Nutzung der Ludwigs-Maximilian-Universität über, für das Centrum für angewandte Politikforschung (CAP). Das Bauvorhaben wird mit EFRE Mitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, IBW Programm Bayern 2021-2027, Maßnahmenart 2.1 Energieeffizienz in staatlichen Infrastrukturen) gefördert. Durch diese Maßnahmen wird der Primärbedarf an Energie um ca. 50% reduziert. Dies ist die Voraussetzung um mit einer monovalenten Wasser-Wasser-Wärmepumpe eine energetischen Versorgung des Gebäudes zu ermöglichen, bei Erhalt der teilweise in historische Wandverkleidungen integrierten Heizkörper. Die erforderlichen, diagonal versetzten Brunnen sind auf dem Grundstück möglich und die geologischen Bedingungen sind trotz der Nähe zum Isarhochufer aussichtsreich. Die Wärmepumpe findet Platz im Heizraum. Alternative Energien wie z.B. Fernwärme sind in diesem Gebiet nicht vorhanden bzw. in naher Zukunft nicht vorgesehen. Eine Luftwärmepumpe ist bei Erhalt der Bestandsheizkörper nicht möglich, zudem wäre diese aufgrund ihrer Größe und Lärmentwicklung nicht akzeptabel. Die Energieversorgung erfolgt derzeit über eine Ölheizung und soll durch eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ersetzt werden. Ziel liegt hierbei eine vollständige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu haben. Der effiziente Einsatz einer Wärmepumpe setzt niedrige Vorlauftemperaturen voraus, welche die Heizleistung der Bestandsheizkörper reduziert. Zur Ermöglichung der Beibehaltung der Bestandsheizkörper ist es somit erforderlich, Maßnahmen an der thermischen Hülle zu ergreifen um somit die Gebäudeheizlast zu senken. Die Kostenobergrenze für die KG 300-500 liegt bei 1.730.000 Euro brutto (DIN 276:2018-12). Da bereits Machbarkeitsstudien und ein Entwurfskonzept für die Sanierung vorliegen, wird die Objektplanung Gebäude ab LPH2 ausgeschrieben. Diese beinhaltet die Einarbeitung, Überarbeitung der Kostenberechnung und des Terminplanes, sowie die Integration der Fachplanung.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jul 10LMU Tierärztliche Fakultät Oberschleißheim Anlagengruppen AWG, WVA, LTA, NSA, GA Maßnahmennummer: B14H E151440007 Bezeichnung d. Maßnahme: LMU-Neubauten für die Tierärztliche Fakultät in Oberschleißheim Vergabenummer: 26-027233 Im Süden des Geländes ist das Forschungsgebäude für die Anatomie und Pathologie der Tiermedizin er-richtet worden. Im Zuge der Verlagerung der Fakultät nach Oberschleißheim sollen die Fächer Anatomie und Pathologie in räumlicher Nähe zueinander untergebracht werden. Es sind für beide Lehrstühle Büro-flächen, Laborflächen (S2), Kühlräume und zugehörige Sonderräume wie z.B. eine Schausammlung, Präparations- und Sektionssäle und Kühlräume vorgesehen. Durch die gemeinsame Nutzung von CORE Flächen Lehre wie Kursräumen bzw. Hörsälen, Nasspräpara-tiven Übungssälen und allgemeinen Nebenräumen, sowie CORE Flächen Labore wie z.B. Laborflächen (S2) und Sonderräumen wie z.B. Elektronenmikroskopie, soll es zu Synergien kommen. Für die Patho-logie werden separate Sektionsräume der Schutzstufe 2 benötigt, da es bei der Sektionstätigkeit häufig zur Exposition gegenüber Infektionserregern kommen kann. Die Anlieferung und Entsorgung der beiden Lehrstühle erfolgt hygienisch getrennt. Die Nutzfläche für den Neubau der Anatomie und Pathologie be-trägt insgesamt 5.125 m² und setzt sich aus 4.160 m² der Nutzfläche 1-6 und 965 m² der Nutzfläche 7 zusammen. Gemäß städtebaulichem Konzept wurden drei oberirdische Geschoße und ein Untergeschoß errichtet. - Planung Heizung/Lüftung/Sanitär Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Gebäudekomplexe Anatomie und Pathologie - in dem die technische Gebäudeausrüstung zu realisieren ist. Der vorgesehene Auftrag umfasst die Anlagengruppen der technischen Ausrüstung: - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - Wärmeversorgungsanlagen - Lufttechnische Anlagen - Nutzungsspezifische Anlagen - Gebäudeautomation Die Versorgung der Gebäude erfolgt über ein zentrales Wärme- und Kältenetz, welches aus einer Energiezentrale, in der derzeit im Bau befindlichen Pferdeklinik gespeist wird. Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verminderung des CO2-Ausstoßes sind zu berücksichtigen, insbesondere der Einsatz regenerativer Energien, der Potentiale für Wärme- und Kälterückgewinnung sowie die Regenwasser- und Grauwassernutzung. Eine enge Abstimmung mit dem Bauherrn, dem Betreiber und den Nutzervertretern wird im Planungs-prozess erforderlich. - Weitere parallellaufende Maßnahmen - Bibliothek - Zentralgebäude - Veterinärwissenschaften - Erschließung Campus 2TBM Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-027233_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen und Besondere Leistungen - des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung für Leistungsphase 5-9 in Honorarzone II und III (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist keine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in VII-11-H_Vertrag_26-027233 im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.Fachplanung Technische Ausruestung M
Staatliches Bauamt München 2MünchenDeadline: Jul 10LMU Tierärztliche Fakultät Oberschleißheim Anlagengruppen AWG, WVA, LTA, NSA, GA Maßnahmennummer: B14H E151440007 Bezeichnung d. Maßnahme: LMU-Neubauten für die Tierärztliche Fakultät in Oberschleißheim Vergabenummer: 26-027233 Im Süden des Geländes ist das Forschungsgebäude für die Anatomie und Pathologie der Tiermedizin er-richtet worden. Im Zuge der Verlagerung der Fakultät nach Oberschleißheim sollen die Fächer Anatomie und Pathologie in räumlicher Nähe zueinander untergebracht werden. Es sind für beide Lehrstühle Büro-flächen, Laborflächen (S2), Kühlräume und zugehörige Sonderräume wie z.B. eine Schausammlung, Präparations- und Sektionssäle und Kühlräume vorgesehen. Durch die gemeinsame Nutzung von CORE Flächen Lehre wie Kursräumen bzw. Hörsälen, Nasspräpara-tiven Übungssälen und allgemeinen Nebenräumen, sowie CORE Flächen Labore wie z.B. Laborflächen (S2) und Sonderräumen wie z.B. Elektronenmikroskopie, soll es zu Synergien kommen. Für die Patho-logie werden separate Sektionsräume der Schutzstufe 2 benötigt, da es bei der Sektionstätigkeit häufig zur Exposition gegenüber Infektionserregern kommen kann. Die Anlieferung und Entsorgung der beiden Lehrstühle erfolgt hygienisch getrennt. Die Nutzfläche für den Neubau der Anatomie und Pathologie be-trägt insgesamt 5.125 m² und setzt sich aus 4.160 m² der Nutzfläche 1-6 und 965 m² der Nutzfläche 7 zusammen. Gemäß städtebaulichem Konzept wurden drei oberirdische Geschoße und ein Untergeschoß errichtet. - Planung Heizung/Lüftung/Sanitär Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um den Gebäudekomplexe Anatomie und Pathologie - in dem die technische Gebäudeausrüstung zu realisieren ist. Der vorgesehene Auftrag umfasst die Anlagengruppen der technischen Ausrüstung: - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - Wärmeversorgungsanlagen - Lufttechnische Anlagen - Nutzungsspezifische Anlagen - Gebäudeautomation Die Versorgung der Gebäude erfolgt über ein zentrales Wärme- und Kältenetz, welches aus einer Energiezentrale, in der derzeit im Bau befindlichen Pferdeklinik gespeist wird. Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verminderung des CO2-Ausstoßes sind zu berücksichtigen, insbesondere der Einsatz regenerativer Energien, der Potentiale für Wärme- und Kälterückgewinnung sowie die Regenwasser- und Grauwassernutzung. Eine enge Abstimmung mit dem Bauherrn, dem Betreiber und den Nutzervertretern wird im Planungs-prozess erforderlich. - Weitere parallellaufende Maßnahmen - Bibliothek - Zentralgebäude - Veterinärwissenschaften - Erschließung Campus 2TBM Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-027233_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen und Besondere Leistungen - des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung für Leistungsphase 5-9 in Honorarzone II und III (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist keine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in VII-11-H_Vertrag_26-027233 im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.Sanierung Gymnasium Eckhorst - Fachplanung Technische Ausrüstung
Stadt BargteheideBargteheideDer übrige Bestand des Eckhorst Gymnasiums umfasst alle Gebäudeteile der Schule mit Ausnahme des Neubaus, welcher in den Jahren 2012-2014 errichtet wurde und die Kuhle, welche als zentraler Aufenthalts- und Veranstaltungsraum genutzt wird und bis April 2025 selbst saniert wurde. Die Flächen im übrigen Bestand teilen sich wie folgt auf: Sporthalle: 1.768,31 m² im EG // Klassenräume sowie Kunst u. Werken: 1.318,34 m² im EG, 679,19 m² im OG // Klassenräume sowie Biologie- u. Chemieräume: 1.092,47 m² im EG, 463,21 m² im OG // Physiktrakt: 449,47 m² im EG, 96,44 m² im OG // Klassenräume: 870,55 m² im EG, 816,71 m² im OG. Für die Sanierung des Gymnasium Eckhorst wurde im Oktober 2019 eine Bestandsanalyse erstellt, um die Bedarfe dieser Sanierung festzulegen. Die Kernpunkte der Sanierung des übrigen Bestandes sehen wie folgt aus: Brandschutztechnische Ertüchtigung, Energetische Sanierung (Dachsanierung ,Fassadensanierung, Austausch sämtlicher Fenster, etc.), Ertüchtigung der Dachkonstruktion für PV-Anlagen, Sanierung der Turnhalle (Brandschutz, Tragwerk), Sanierung der vorhandenen Beleuchtung, da die Gänge als zu dunkel wahrgenommen werden, Fortführung des NGRS-Systems (Amokalarm), welches im Rahmen der Sanierung der Kuhle eingebaut wurde. Der übrige Bestand des Eckhorst Gymnasiums wurde in Vorbereitung auf die erforderliche Sanierung im Jahre 2024 mit einer Drohne beflogen und digitalisiert. Die Stadtvertretung Bargteheide hat am 21.04.2022 einen Beschluss zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 gefasst. In diese Maßnahme müssen Aspekte wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einfließen. Eine besondere Herausforderung ist die Sanierung im laufenden Schulbetrieb, welchen die Fachplaner untereinander und mit der Schule sowie der Verwaltung abstimmen müssen. Es wird ein hohes Maß an Organisationsgeschick vorausgesetzt, um den Schulablauf in die Baustelle zu integrieren. Die geschätzten Baukosten der Objektplanung betragen für die Kostengruppe 300 netto 3.346.912,- € und fürSanierung Gymnasium Eckhorst - Fachplanung Technische Ausrüstung
Stadt BargteheideBargteheideDer übrige Bestand des Eckhorst Gymnasiums umfasst alle Gebäudeteile der Schule mit Ausnahme des Neubaus, welcher in den Jahren 2012-2014 errichtet wurde und die Kuhle, welche als zentraler Aufenthalts- und Veranstaltungsraum genutzt wird und bis April 2025 selbst saniert wurde. Die Flächen im übrigen Bestand teilen sich wie folgt auf: Sporthalle: 1.768,31 m² im EG // Klassenräume sowie Kunst u. Werken: 1.318,34 m² im EG, 679,19 m² im OG // Klassenräume sowie Biologie- u. Chemieräume: 1.092,47 m² im EG, 463,21 m² im OG // Physiktrakt: 449,47 m² im EG, 96,44 m² im OG // Klassenräume: 870,55 m² im EG, 816,71 m² im OG. Für die Sanierung des Gymnasium Eckhorst wurde im Oktober 2019 eine Bestandsanalyse erstellt, um die Bedarfe dieser Sanierung festzulegen. Die Kernpunkte der Sanierung des übrigen Bestandes sehen wie folgt aus: Brandschutztechnische Ertüchtigung, Energetische Sanierung (Dachsanierung ,Fassadensanierung, Austausch sämtlicher Fenster, etc.), Ertüchtigung der Dachkonstruktion für PV-Anlagen, Sanierung der Turnhalle (Brandschutz, Tragwerk), Sanierung der vorhandenen Beleuchtung, da die Gänge als zu dunkel wahrgenommen werden, Fortführung des NGRS-Systems (Amokalarm), welches im Rahmen der Sanierung der Kuhle eingebaut wurde. Der übrige Bestand des Eckhorst Gymnasiums wurde in Vorbereitung auf die erforderliche Sanierung im Jahre 2024 mit einer Drohne beflogen und digitalisiert. Die Stadtvertretung Bargteheide hat am 21.04.2022 einen Beschluss zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 gefasst. In diese Maßnahme müssen Aspekte wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz einfließen. Eine besondere Herausforderung ist die Sanierung im laufenden Schulbetrieb, welchen die Fachplaner untereinander und mit der Schule sowie der Verwaltung abstimmen müssen. Es wird ein hohes Maß an Organisationsgeschick vorausgesetzt, um den Schulablauf in die Baustelle zu integrieren. Die geschätzten Baukosten der Objektplanung betragen für die Kostengruppe 300 netto 3.346.912,- € und für die Kostengruppe 400 netto 2.748.216,- €. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen mit dem Leistungsbild Fachplanung gem. HOAI § 55 Technische Ausrüstung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. _________________________________________________________________________________________________ Zu diesem Zweck werden Büros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das vorgenannte Leistungsbild abdecken und in der Vergangenheit vergleichbare Maßnahmen verwirklicht haben. Folgendes Verfahren wird durchgeführt: In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert ihre Teilnahmeanträge mit den geforderten Nachweisen einzureichen. In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt. Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert. Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public eingestellt./DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121014642 eingestellt.Neubau 6-gruppige Kindertagesstätte am Volksfestplatz in Germering - Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT)
Große Kreisstadt GermeringGermeringIn den 1940er Jahren als Kies- und Abfallgrube genutzt, fand auf dem Volksfestplatz seit den 1950er Jahren bis 2016 das namensgebende Volksfest statt. Die vollständig asphaltierte Fläche wurde zuletzt als Parkplatz sowie für einen Wochenmarkt genutzt. Nachdem der Volksfestplatz in seiner jetzigen Gesamtgröße künftig nicht mehr benötigt wird, hat die Stadt Germering eine Entsiegelung und grünordnerische Neugestaltung des Platzes untersucht und beschlossen. Zur Optimierung der Planung hat die Auftraggeberin einen Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil durchgeführt: Der Realisierungsteil des Wettbewerbs umfasste die zukünftig weiterhin öffentlichen Freiflächen, im westlichen Teilbereich des Volksfestplatzes gestaltet mit attraktiven Grünstrukturen und im östlichen Teilbereich mit befestigten Flächen für eine Marktnutzung. Der Ideenteil umfasste die städtebauliche Positionierung und Grundstücksabgrenzung für eine 6-gruppige Kita im räumlichen Zusammenhang mit der bestehenden Kita „Kleiner Muck“ an der Westseite des Volksfestplatzes. Auf Basis des Wettbewerbsentwurf wurde für den westlichen Platzbereich, die neu zu planende sowie die bestehende Kita der Bebauungsplan IG 12.2 aufgestellt. Als Information liegt der Wettbewerbsbeitrag des 1. Preisträgers (NMM [Nicole M. Meier] LandschaftsArchitektur, München mit von Angerer Architekten und Stadplaner GbR, München), der bereits mit der Planung für den Realisierungsteil beauftragt wurde, sowie der Bebauungsplan der Bekanntmachung bei. _____ Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Planung einer 6-gruppigen Kita mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 1.130 m². Die zu planende Kita soll wie die bestehende Kita über die Anliegerstraße „Zum kleinen Muck“ erschlossen werden und den Bestand städtebaulich adäquat ergänzen. Das abgewinkelte, ein- bis zweigeschossige Gebäude bildet mit dem Bestand einen verkehrsfreien Erschließungshof. Aufgrund der Kontamination des Bodens sollen nach derzeitigem Kenntnisstand die Räumlichkeiten ohne Untergeschoss nachgewiesen werden. Die Gruppenräume sollen variabel sowohl für Krippen- als auch Kindergartengruppen genutzt werden können. Derzeit wird noch geklärt, ob die Essensversorgung über eine eigene Kochküche oder durch Mitversorgung aus der bestehenden Küche in der Kita „Kleiner Muck“ erfolgen wird. Alle für die Kita notwendigen Freiflächen sollen ebenerdig nachgewiesen werden. Bei der Umsetzung der Planung der neuen Kita ist die räumliche Nähe des Baufelds zur bestehenden, im laufenden Betrieb bleibenden Kita einerseits sowie zum abschnittsweisen Umbau des Volksfestplatzes zu Grün- und Marktplatzflächen andererseits zu berücksichtigen. Bei der Planung sind die Empfehlungen des Fachplanungsbüros für Altlasten und Boden, Nickol + Partner GmbH, zu beachten. _____ Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Ziel ist eine kostenoptimierte Bauweise mit rationellen und wirtschaftlichen Grundrissen nach den Prinzipien des einfachen Bauens (z.B. Gebäudetyp E). Die Bauwerke sollen durch Konstruktion und Materialwahl wirtschaftlich vertretbare Erstellungskosten erwarten lassen und langfristig insbesondere durch den Einsatz von dauerhaft wertigen und wenig pflegeintensiven Materialien, einer robusten Haustechnik sowie durch einen sparsamen Energiebedarf einen geringen Bauunterhalt sichern. Daneben soll ein besonderes Augenmerk auf der Planung eines nachhaltigen Gebäudes liegen: Es werden zukunftsweisende Entwurfskonzepte erwartet, die mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen die höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Behaglichkeit und Architekturqualität erzielen. Ziel ist eine Bauweise, die mit Rohstoffen und Energie sparsam umgeht und die Umweltbelastung auf ein möglichst geringes Maß vermindert. Die Kindertagesstätte soll nach derzeitigem Kenntnisstand in Holzbauweise errichtet werden, auch mit dem Ziel Bauzeiten zu verkürzen. Energetisch wird von der Auftraggeberin ein Gesamtkonzept aus Architektur und Energieeffizienz angestrebt, welches vor dem Einsatz aktiver Maßnahmen zuerst die Ausschöpfung passiver Maßnahmen (LowTech Prinzipien) prüft. Generell wird der Einsatz lokaler, regenerativer Energien angestrebt. Auf den Flachdächern soll eine Photovoltaikanlage errichtet werden. _____
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