Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-KreisesDillenburgTED
Fachplanung der HLS-Technik zur Sanierung des Mittelbaus an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg
Fachplanung der HLS-Technik gem. § 53 Abs. 2 HOAI für die Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, 197...
Architecture, Structural Engineering, MEP Engineering
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Fachplanung der HLS-Technik gem. § 53 Abs. 2 HOAI für die Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, ...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
- Published:
- June 15, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Architecture
Tender description
Fachplanung der HLS-Technik gem. § 53 Abs. 2 HOAI für die Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, 1978 und 1997 erfahren. Zum Schulensemble gehören eine freistehende Vierfeldsporthalle aus dem Jahr 1988 und eine angrenzende Einfeldturnhalle aus dem Jahr 1964. Ein Umbau der Außensportanlage mit Tartanbahn fand 1995 statt. Ein Ersatzneubau des Klassenriegels der Trakte A-D wurde 2011 in Betrieb genommen. Der Ersatzneubau der Verwaltung inklusive der Erstellung von vier weiteren Unterrichtsräumen wurde 2016 in Betrieb genommen. Gegenwärtig befindet sich der Ersatzneubau der Naturwissenschaften in baulicher Umsetzung. Dieser Ersatzneubau der Naturwissenschaften erfolgt dreigeschossig und ist über eine ebenfalls dreigeschossige Eingangshalle mit dem „Altbau Nord“ verbunden. Die haustechnische Versorgung der Gebäudeteile erfolgt über Anlagen im Zentralgebäude des „Altbaus Nord“. Im gegenständlichen Abschnitt wird der „Altbau Nord“ mit Bereichen aus dem Mittelgebäude mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes Hessen (KIP-II) grundhaft saniert. Bei dieser Sanierung sind wesentliche baukonstruktive Ertüchtigungen notwendig. Einzelne Räume im „Altbau Nord“ sind gegenwärtig für eine Nutzung gesperrt, da die verbauten Spannbetonrippendecken zum Teil angebohrt wurden. Diese Räume sind mit einer Notunterstützung versehen. Im Zuge der Sanierung des „Altbaus Nord“ sollen tragende Stahlkonstruktionen in das Gebäude als statische Kompensierungsmaßnahmen eingebracht werden. Die Barrierefreiheit wird durch den integrierten Aufzug im derzeit in Umsetzung befindlichen Ersatzneubau der Naturwissenschaften gewährleistet. Über 2 Verbindungsbrücken im Luftraum der Eingangshalle wird der barrierefreie Zugang in die Geschosse des „Altbaus Nor
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7- Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-KreisesDillenburg
Fachplanung HLS-Technik zur Sanierung Mittelgebäude an der Wilhelm-von-Oranien Schule, Dillenburg
Fachplanung der HLS-Technik gem. § 53 Abs. 2 HOAI für die Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, 1978 und 1997 erfahren. Zum Schulensemble gehören eine freistehende Vierfeldsporthalle aus dem Jahr 1988 und eine angrenzende Einfeldturnhalle aus dem Jahr 1964. Ein Umbau der Außensportanlage mit Tartanbahn fand 1995 statt. Ein Ersatzneubau des Klassenriegels der Trakte A-D wurde 2011 in Betrieb genommen. Der Ersatzneubau der Verwaltung inklusive der Erstellung von vier weiteren Unterrichtsräumen wurde 2016 in Betrieb genommen. Gegenwärtig befindet sich der Ersatzneubau der Naturwissenschaften in baulicher Umsetzung. Dieser Ersatzneubau der Naturwissenschaften erfolgt dreigeschossig und ist über eine ebenfalls dreigeschossige Eingangshalle mit dem „Altbau Nord“ verbunden. Die haustechnische Versorgung der Gebäudeteile erfolgt über Anlagen im Zentralgebäude des „Altbaus Nord“. Im gegenständlichen Abschnitt wird der „Altbau Nord“ mit Bereichen aus dem Mittelgebäude mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes Hessen (KIP-II) grundhaft saniert. Bei dieser Sanierung sind wesentliche baukonstruktive Ertüchtigungen notwendig. Einzelne Räume im „Altbau Nord“ sind gegenwärtig für eine Nutzung gesperrt, da die verbauten Spannbetonrippendecken zum Teil angebohrt wurden. Diese Räume sind mit einer Notunterstützung versehen. Im Zuge der Sanierung des „Altbaus Nord“ sollen tragende Stahlkonstruktionen in das Gebäude als statische Kompensierungsmaßnahmen eingebracht werden. Die Barrierefreiheit wird durch den integrierten Aufzug im derzeit in Umsetzung befindlichen Ersatzneubau der Naturwissenschaften gewährleistet. Über 2 Verbindungsbrücken im Luftraum der Eingangshalle wird der barrierefreie Zugang in die Geschosse des „Altbaus Nord“ möglich. Die zu sanierenden Bestandteile des Mittelgebäudes weisen eine Sanierungsfläche von in Summe ca. 1.560 m² BGF auf. Mit der Erbringung der gegenständlichen Fachplanung der HLS-Technik ist unverzüglich nach Auftragserteilung zu beginnen. Der Abschluss der Lph. 4 (Genehmigungsplanung) mit Einreichung der Bauantragsunterlagen soll bis zum 1. Quartal 2026 erfolgen. Die bauliche Umsetzung soll ab dem 4. Quartal 2026 beginnen. Die gegenständlichen Leistungen zur Fachplanung der HLS-Technik werden als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphase 1 bis 4 für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen. Die Übertragung weiterer Leistungen ist vorgesehen. Nach Erteilung der Baugenehmigung ist die Fortführung des Vorhabens beabsichtigt. Die Bauherrschaft und die Projektleitung für die gegenständliche Maßnahme werden vom Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises, vertreten durch den FD 35.1 - Baumanagement, Dillenburg wahrgenommen. Das Projekt wird mit Haushaltsmitteln finanziert. - Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Fachplanung Elektrotechnik zur Sanierung Mittelgebäude an der Wilhelm-von-Oranien Schule, Dillenburg
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises vertreten durch die Bauabteilung ist nach dem Hessischen Schulgesetz Träger von Schulen. In dieser Funktion plant er die grundhafte Sanierung an der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg. Die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg ist ein Gymnasium im Bereich der Sekundarstufen I und II und wird gegenwärtig von 1.224 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Schule beging im Herbst 2012 ihr 475-jähriges Bestehen. Gegründet als Lateinschule im Jahr 1537 war sie zuständig für den akademischen Nachwuchs in der Verwaltung des Hauses Nassau-Oranien. Nach mehrfacher Reorganisation und Umzügen in unterschiedliche Schulgebäude präsentiert sich die Wilhelm-von-Oranien-Schule heute als eine Schule mit traditionell gymnasialer, humanistischer Ausrichtung. Seit 1957 befindet sich der freistehende Schulkomplex in der Jahnstraße 1 in 35683 Dillenburg. Er besteht aus mehreren Gebäudeteilen und hat um den dreigeschossigen Zentralbau (sogenannter „Altbau Nord“) von 1957 bauliche Erweiterungen in den Jahren 1968, 1978 und 1997 erfahren. Zum Schulensemble gehören eine freistehende Vierfeldsporthalle aus dem Jahr 1988 und eine angrenzende Einfeldturnhalle aus dem Jahr 1964. Ein Umbau der Außensportanlage mit Tartanbahn fand 1995 statt. Ein Ersatzneubau des Klassenriegels der Trakte A-D wurde 2011 in Betrieb genommen. Der Ersatzneubau der Verwaltung inklusive der Erstellung von vier weiteren Unterrichtsräumen wurde 2016 in Betrieb genommen. Gegenwärtig befindet sich der Ersatzneubau der Naturwissenschaften in baulicher Umsetzung. Dieser Ersatzneubau der Naturwissenschaften erfolgt dreigeschossig und ist über eine ebenfalls dreigeschossige Eingangshalle mit dem „Altbau Nord“ verbunden. Die haustechnische Versorgung der Gebäudeteile erfolgt über Anlagen im Zentralgebäude des „Altbaus Nord“. Im gegenständlichen Abschnitt wird der „Altbau Nord“ mit Bereichen aus dem Mittelgebäude mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Landes Hessen (KIP-II) grundhaft saniert. Bei dieser Sanierung sind wesentliche baukonstruktive Ertüchtigungen notwendig. Einzelne Räume im „Altbau Nord“ sind gegenwärtig für eine Nutzung gesperrt, da die verbauten Spannbetonrippendecken zum Teil angebohrt wurden. Diese Räume sind mit einer Notunterstützung versehen. Im Zuge der Sanierung des „Altbaus Nord“ sollen tragende Stahlkonstruktionen in das Gebäude als statische Kompensierungsmaßnahmen eingebracht werden. Die Barrierefreiheit wird durch den integrierten Aufzug im derzeit in Umsetzung befindlichen Ersatzneubau der Naturwissenschaften gewährleistet. Über 2 Verbindungsbrücken im Luftraum der Eingangshalle wird der barrierefreie Zugang in die Geschosse des „Altbaus Nord“ möglich. Der „Altbau Nord“ besteht aus insgesamt vier Vollgeschossen (2.OG, 1.OG, EG und KG). Die Geschosse weisen im Bestand jeweils eine Fläche von ca. 555 m² BGF auf und sollen durch Anbauten für ein zusätzliches Fluchttreppenhaus auf ca. 625 m² BGF erweitert werden. Ein zusätzliches 3. OG, welches aber nur aus einem Raum besteht, weist weitere ca. 115 m² BGF auf. Daraus ergibt sich eine Gesamtbruttogrundfläche im Bestand von ca. 2.335 m². Die zu sanierenden Bestandteile des Mittelgebäudes weisen eine Sanierungsfläche von in Summe ca. 1.560 m² BGF auf. - Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-KreisesDillenburgDeadline: Dec 02
Fachplanung der HLS-Technik zur Sanierung des Mittelbaus an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg
Fachplanung der HLS‑Technik gemäß § 53 Abs. 2 HOAI für die Sanierung des Mittelgebäudes an der Wilhelm‑von‑Oranien‑Schule in Dillenburg. - Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-KreisesWetzlar
Fachplanung Elektrotechnik zur Sanierung Mittelgebäude an der Wilhelm-von-Oranien Schule, Dillenburg
Grundhafte Sanierung des Mittelgebäudes der Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg. Gegenstand ist die Fachplanung Elektrotechnik für den dreigeschossigen Zentralbau (Altbau Nord) und angrenzende Bereiche. Die haustechnische Versorgung erfolgt über Anlagen im Zentralgebäude. Die Maßnahme wird durch das Kommunalinvestitionsprogramm des Landes Hessen gefördert. - Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-GemeinschaftBerlin
E31.1 Fachplanung TGA-M; Sanierung MDH - 1. Teilmaßnahme (A1.2)
Sanierung Max-Delbrück-Haus (MDH bzw. Haus 31.1) - Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung gemäß HOAI §55, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß HOAI §53 LP5-LP9. Die Leistungen umfassen Planungsleistungen für die Abbrucharbeiten der v.g. Anlagengruppen, die dazugehörigen Interimsmaßnahmen sowie für die Erneuerung der v.g. Anlagengruppen im Gebäude als auch die Sanierung von Grundleitungen unterhalb der Bodenplatte und im Bereich der Außenanlagen. Grundlage der geplanten Maßnahmen bilden insbesondere eine Machbarkeitsstudie, ein Konzept zur "Grund- und Energetischen Sanierung Max-Delbrück" aus dem Jahr 2022 sowie die derzeit noch in Erstellung befindliche Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme i.S. §44 BHO nach RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut. Das MDH ist das größte Forschungsgebäude auf dem Campus Berlin-Buch des Max-Delbrück-Center (NUF 10.700 qm), "Herzstück" der wissenschaftlichen Forschung am MDC mit rd. 50% der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Das Haus ist Teil des Gebäudekomplexes 31 (31.1, 31.2 und externe Technikzentrale 31.3). Es wurde 1980 in Betrieb genommen, in den 90er Jahren ein erstes Mal saniert. Das Gebäude wurde als Stahlbetonfertigteilbau im 7,20 m-Raster nach dem System "SK Berlin" errichtet. Die Investitionsgüter (Laborausstattung, Ausbau) haben ihre Lebensdauer überschritten. Mit dem Hauptanteil an Laborfläche ist das Gebäude zudem der größte Energieverbraucher des MDC. Vor dem Hintergrund der Energiewende und künftigen Änderung der Gesetzeslage ist eine signifikante Senkung des Energieverbrauchs unabdingbar. Daher soll das Haus 2024-2031 schrittweise (in 2 Teilbaumaßnahmen) saniert und dabei eine Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 65% erreicht werden. Da die größte Herausforderung bei der Sanierung von Forschungsgebäuden der hohe Energiebedarf ist, insb. der raumlufttechnischen Anlagen (80% des Verbrauchs), wurde eine Machbarkeitsstudie beauftragt, um ein innovatives Konzept für einen neuen Laborstandard zu entwickeln und eine Senkung der CO2-Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Ziel ist, durch Anpassung der raumstrukturellen Organisation und der Workflows in Partizipation mit den Arbeitsgruppen sowie Optimierung der Strömungstechnik im Labor den Luftwechsel so weit zu senken, dass das Gebäude langfristig mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. 2025-2029 ist die Umsetzung der 1. Teilbaumaßnahme mit den Bauabschnitten vorgesehen. Im 1. BA wurde bereits auf einer Teilfläche A1.1 ein Demonstrator-Labor vorzeitig errichtet werden, um das effektive Zusammenspiel neuer Technologien zu prüfen, prognostizierte Einsparpotentiale zu verifizieren und die Nutzerzufriedenheit zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sollen für die weiteren Bauabschnitte genutzt werden. Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen die Teilbaumaßnahme A1 (entspricht der Hälfte des Gebäudes, die andere Hälfte des Gebäudes bleibt in Betrieb): - Entkernung (Rückbau bis auf die tragenden Bauteile) - Grundsanierung (Erneuerung Dachabdichtung/extensive Begrünung, Oberflächen [Wände, Böden, Decken], Labormöbel); - Energetische Sanierung (u.a. Erneuerung RLT-Anlagen, Ausbau Warmwassernetz, Optimierung Beleuchtung, Installation Photovoltaik); - Erneuerung IT-Infrastruktur und Elektronetz; - Raumstrukturelle Optimierungen (ohne Nutzungsänderungen). Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau); 2. BGF A1 ca. 11.250 qm; NUF A1 ca. 5.510qm, 3. Geschätzte Kosten für Teilmaßnahme A1 KGr 400 nach DIN 276 gesamt: rd. 17,8 Mio. EUR netto (inkl. Labortechnik); geschätzte Kosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen in den KGr 410-430, 470-480 (incl. Abbruch und Grundleitungen), nach DIN 276: rd. 9,1 Mio. EUR netto (Basis vorläufige KoBe Stand 02/2026, derzeit in finaler Aufstellung) Die beabsichtigte Vergabe umfasst die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. HOAI §53/Anlage 15.2 ab LP5-LP9. Aufgabe ist der Austausch veralteter Technik und die Anpassung der Verteilungsstruktur auf die neue Grundrissorganisation. Speziell betroffen sind u.a. folgende Anlagen/Anlagenteile (incl. erforderlicher Rückbauarbeiten und Interimsmaßnahmen): Anlagengruppe 1: Ausbau Warmwassererzeugungs- und Verteilanlage, Umstellung auf dezentrale Warmwasserversorgung, Sanierung von Grundleitungen Anlagengruppe 2: Anpassung Raumtemperaturregelung; Anlagengruppe 3: Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen, innovative Raumluftführung; Anlagengruppe 7: Anpassungen im Bereich Technische Gase und Feuerlöschanlage Anlagengruppe 8: Anpassungen im Bereich Gebäudeautomation. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die 1. Teilmaßnahme (A1): Grundleistungen LP5-LP9 (soweit erforderlich) sowie ausgewählte besondere Leistungen. Die Planung der LP1-LP4 soll zum Zeitpunkt der Beauftragung abgeschlossen sein und als Grundlage für die weiterführende Planung dienen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 07/2026 2. bauliche Realisierung 1. Teilmaßnahme A1: 01/2027 bis 03/2030 (incl. Inbetriebnahmen und Abnahmen) 3. Projektabschluss: im Nachgang - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen-Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 3 und 3, Leistungsphasen 2-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €, KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €, KG 450: 250.000 €, KG 460: 50.000 €, KG 470: 13.000 €, KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - HLS, ALG 1, 2 und 3; LPH 2-8 gem. §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen-Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 3 und 3, Leistungsphasen 2-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €, KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €, KG 450: 250.000 €, KG 460: 50.000 €, KG 470: 13.000 €, KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - HLS, ALG 1, 2 und 3; LPH 2-8 gem. §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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