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Auftrag für Eventagentur-Dienstleistungen zur Unterstützung der Norges Bank Investment Management (NBIM) bei Planung und Durchführung von Großveranstaltungen mit überwiegend externen Teilnehmern. Ziel ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Bieter.
Public Relations, Event Management, Photography & Video, Event Technology
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Content at a glance
Auftrag für Eventagentur-Dienstleistungen zur Unterstützung der Norges Bank Investment Management (NBIM) bei Planung und Durchführung von Großveranstaltungen mit überwiegend externen Teilnehmern. Ziel ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Bieter.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Norwegian National Security Authority
- Published:
- June 28, 2026
- Deadline:
- August 14, 2026
- Topic:
- Public Relations
Tender description
Auftrag für Eventagentur-Dienstleistungen zur Unterstützung der Norges Bank Investment Management (NBIM) bei Planung und Durchführung von Großveranstaltungen mit überwiegend externen Teilnehmern. Ziel ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Bieter.
Further details
After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
- Core requirements of the tender prioritized and prepared
- Deadlines, eligibility criteria and documents in one workflow
- Guidance for structured bid preparation
- Automatically discover matching follow-up tenders
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Related tenders
10- Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.BerlinDeadline: Jul 20
RV Social Media - Beratung, Community-Management
Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem leistungsfähigen Dienstleister zur Erbringung von umfassenden Social-Media-Dienstleistungen für die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Die Leistungserbringung erfolgt bedarfsorientiert im Wege von Einzelbeauftragungen; ein Anspruch auf eine bestimmte Auftragsmenge besteht nicht. Der Auftrag umfasst insbesondere die strategische Beratung, Konzeption, Erstellung und Umsetzung von Social-Media-Kommunikationsmaßnahmen sowie die Produktion von plattformspezifischem Content (z. B. Visuals, Videos, Texte). Darüber hinaus beinhaltet er Leistungen in den Bereichen Community Management, Performance-Marketing (inkl. Planung und Umsetzung von Paid Ads), Zielgruppenansprache, Monitoring und Reporting sowie die Durchführung von Workshops zur Weiterentwicklung der digitalen Kommunikationsstrategie. Die Leistungen werden flexibel und projektbezogen abgerufen und können sowohl kurzfristige Einzelmaßnahmen als auch umfangreichere Kampagnen und Konzepte umfassen. Ergänzend sind kontinuierliche Steuerungs-, Abstimmungs- und Berichtspflichten Bestandteil der Leistungserbringung. Das geschätzte Gesamtauftragsvolumen beläuft sich über die maximale Vertragslaufzeit von bis zu vier Jahren auf ca. 1,1 Mio. EUR (netto), wobei es sich um einen unverbindlichen Schätzwert ohne Mindestabnahmeverpflichtung handelt. - Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH
Qualifizierende Einzelberatung
Leistungsgegenstand ist die Durchführung von individuellen spezifischen Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen in der Vorgründungsphase. Die Leistungserbringung von individuellen spezifischen Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen in der Vorgründungsphase erfolgt entsprechend des individuell festgestellten und im Gründerfahrplan dokumentierten Bedarfes eines Teilnehmenden. Die wesentlichen Beratungsinhalte sind daher definiert durch die jeweiligen Anforderungen an das spezifische Gründungsvorhaben und unterscheiden sich in ihren inhaltlichen Schwerpunkten. Für die Durchführung dieser individuellen spezifischen Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen werden mehrere externe Leistungserbringer gesucht, die über eine diesem Los entsprechende Rahmenvereinbarung gebunden werden. a) Aufgabe Folgende Leistungen werden von den externen Leistungserbringern erwartet, die sich in folgende Bereiche einteilen lassen: - Kaufmännisch / betriebswirtschaftliche Leistungen - Markt- und branchenspezifische Leistungen - Persönliche unternehmerische Fähigkeiten und Voraussetzungen - Vereinbarkeit von Familie und unternehmerischer Tätigkeit. Darüber hinaus werden von den externen Leistungserbringern noch weitere aus der Leistungsbeschreibung zu entnehmende Leistungen erwartet. (siehe Leistungsbeschreibung) Es handelt sich hierbei nicht um eine abgeschlossene Aufgabenlistung. Die einzelne Aufgabenstellung ist abhängig von den individuellen Bedarfen eines Teilnehmers und wird nach Maßgabe von Gründerfahrplänen (kurz GFP) in Einzelverträgen festgelegt. Die Aufgabenstellung kann sich zudem in Abhängigkeit des individuellen Prozesses verändern. Die Dokumentation der individuellen spezifischen Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen erfolgt auf den Einzelfall bezogen über ein vom Projektträger vorgegebenes Formular, in dem jede Beratungseinheit mit Durchführungsort, Leistungsdatum, Zeitumfang und stichwortartiger Wiedergabe des in dieser Beratungseinheit bearbeiteten Inhalts kurz skizziert wird. Jede Beratungseinheit muss vom Anbieter und dem Teilnehmer im Original unterschrieben werden. Zusätzlich erfolgt die Dokumentation der erbrachten individuellen spezifischen Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen über einen schriftlichen und vom Anbieter und Teilnehmer im Original unterschriebenen Beratungsbericht. (Anforderungen an den Bericht siehe Leistungsbeschreibung) b) Ergänzende Rahmenbedingungen Individuelle spezifische Beratungs-, Qualifizierungs- und Coachingleistungen vor Unternehmensgründung bieten eine Unterstützung bei der Klärung und Umsetzung konkreter Ziele und sind eine Kombination aus individueller spezifischer Beratung, persönlichem Feedback und praxisorientiertem Training. Die Vergabe der Einzelberatungen an die Vertragspartner der Rahmenvereinbarung erfolgt wie bereits erwähnt entsprechend des jeweiligen individuellen spezifischen Qualifizierungs-, Beratungs- und Coachingbedarfes der Teilnehmenden (die in einem Gründungsfahrplan zusammengefasst werden), innerhalb der im Ergebnis der Ausschreibung feststehenden Beraterliste sowie nach der in den Angebotsunterlagen erkennbaren jeweiligen Kernkompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen und unter Berücksichtigung des jeweiligen Stundensatzes und der zeitlichen wie auch räumlichen Verfügbarkeit der Anbieter sowie ggf. nach den Präferenzen der Teilnehmenden. Mit dem Abschluss der Rahmenvereinbarung wird keine konkrete Anzahl an Einzelabrufen zugesichert. Die Rahmenvereinbarung wird mit maximal 30 Bietern abgeschlossen. Partner der Rahmenvereinbarung werden die Bieter, die die wirtschaftlichsten Angebote, gemäß Bewertungsmatrix der Vergabeunterlagen, abgegeben haben. Die Dauer einer Leistung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen eines Teilnehmers und Vorgaben des Auftraggebers. Es wird von einem durchschnittlichen Leistungsumfang von 15 Zeitstunden pro Teilnehmer ausgegangen. Der tatsächliche Umfang ist abhängig vom konkreten Einzelfall und wird in den Einzelverträgen festgelegt. Die Leistungserbringung hat zwingend vor der formalen Realisierung einer Existenzgründung durch die Anmeldung des Gewerbes bzw. dem Beginn der freiberuflichen Tätigkeit zu erfolgen. Beratungsstunden, die nach einer formalen Gründung geleistet werden, können nicht abgerechnet werden und sind zu erstatten. Der regelmäßige Ort der Leistungserbringung wird nach Absprache im Landkreis PM festgelegt und ist individuell zwischen dem Anbieter und dem Teilnehmer abzustimmen. Über die sdurchführung als Präsenz-, Online- oder Hybridcoaching entscheidet der Anbieter in Abstimmung mit dem Teilnehmer. Die Nutzung digitaler Methoden ist ausdrücklich erwünscht. Da das Honorar der Leistungserbringung durch ein Förderprogramm des Landes Brandenburg finanziert wird, sind besondere Bedingungen an die Aufbewahrungs- und Prüfungspflichten zu berücksichtigen. Näheres regelt der Einzelvertrag. Die abzuschließenden Einzelverträge beinhalten zudem eine Beschreibung der Durchführungszeit, des Durchführungsortes, der Durchführungsart, der vom Auftragnehmer zu erbringenden Dokumentationen sowie der Vergütung der Leistungen. Im Durchführungszeitraum werden bis zu 70 Teilnehmende p.a. aufgenommen. Die qualifizierenden Beratungs- und Coachingmaßnahmen werden jeweils einzeln und ausschließlich an die Rahmenvertragspartner vergeben. Es wird ein geschätztes Auftragsvolumen für dieses Los 2 in Höhe von bis zu 224.580,00 EUR Brutto in Aussicht genommen. Die TGZPM hat den voraussichtlichen Auftragswert gemäß § 3 VgV im Wege einer marktorientierten Schätzung ermittelt. Dabei wurden historische Daten vergleichbarer Leistungen sowie aktuelle Marktanalysen im Bereich der Gründungs- und Unternehmensberatung herangezogen. Gleichzeitig liegen der Kalkulation die Erfahrungen aus den vergangenen Förderperioden in Anlehnung an die ursprünglichen ESF-Fördergrundsätze zu Grunde. (siehe Leistungsbeschreibung) - Bundesdruckerei GmbHBerlinDeadline: Jul 20
Callcenter-Leistungen
Die Bundesdruckerei Gruppe GmbH agiert als Konzernmutter für ihre Tochtergesellschaften und ist zudem für das Management der Minderheitsbeteiligungen zuständig. Die Bundesdruckerei Gruppe GmbH ist ein direktes, hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen des Bundes; als IT-Sicherheitsunternehmen des Bundes übernimmt sie gesellschaftliche Verantwortung und setzt sich insbesondere für die digitale Souveränität Deutschlands ein. Ihre Tochtergesellschaften bieten dafür Produkte und Lösungen rund um sichere Identitäten, sichere Daten und sichere Infrastruktur für die öffentliche Hand und besonders schutzwürdige Bereiche der Gesellschaft und Wirtschaft an. Mit der vorliegenden Beschaffungsmaßnahme wird das Ziel verfolgt, das hausinterne Customer Service Center der Bundesdruckerei durch externe Anbieter zu unterstützen. Im Zusammenhang mit sämtlichen Leistungen, die die Bundesdruckerei Gruppe im Rahmen diverser Aufträge für ihre Kunden erbringt, leistet das bestehende Customer Service Center der Bundesdruckerei an 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Kunden bei unterschiedlichen Fragestellungen sowie zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit. Das Customer Service Center erbringt dabei u.a. Services, die sich auf Fragen und Hilfestellungen im Rahmen der Bedienung oder Nutzung der Lösungen/Produkte der Bundesdruckerei Gruppe beziehen. Die Lösungen/Produkte bewegen sich rund um Dienstleistungen und Technologien für den Schutz digitaler Identitäten, sensibler Daten und IT-Infrastrukturen. Die beschriebenen Leistungen werden aufgeteilt in zwei Mengenlosen vergeben. Der AG geht derzeit von einem Gesamtbeauftragungsvolumen von 965.000 Anfragen über die gesamte Laufzeit von vier Jahren aus. Nähere Einzelheiten zum Leistungsgegenstand können der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung entnommen werden. - Bundesdruckerei GmbHBerlinDeadline: Jul 20
Rahmenvertrag Callcenter-Leistungen
Die Bundesdruckerei Gruppe GmbH agiert als Konzernmutter für ihre Tochtergesellschaften und ist zudem für das Management der Minderheitsbeteiligungen zuständig. Die Bundesdruckerei Gruppe GmbH ist ein direktes, hundertprozentiges Beteiligungsunternehmen des Bundes; als IT-Sicherheitsunternehmen des Bundes übernimmt sie gesellschaftliche Verantwortung und setzt sich insbesondere für die digitale Souveränität Deutschlands ein. Ihre Tochtergesellschaften bieten dafür Produkte und Lösungen rund um sichere Identitäten, sichere Daten und sichere Infrastruktur für die öffentliche Hand und besonders schutzwürdige Bereiche der Gesellschaft und Wirtschaft an. Mit der vorliegenden Beschaffungsmaßnahme wird das Ziel verfolgt, das hausinterne Customer Service Center der Bundesdruckerei durch externe Anbieter zu unterstützen. Im Zusammenhang mit sämtlichen Leistungen, die die Bundesdruckerei Gruppe im Rahmen diverser Aufträge für ihre Kunden erbringt, leistet das bestehende Customer Service Center der Bundesdruckerei an 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Kunden bei unterschiedlichen Fragestellungen sowie zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit. Das Customer Service Center erbringt dabei u.a. Services, die sich auf Fragen und Hilfestellungen im Rahmen der Bedienung oder Nutzung der Lösungen/Produkte der Bundesdruckerei Gruppe beziehen. Die Lösungen/Produkte bewegen sich rund um Dienstleistungen und Technologien für den Schutz digitaler Identitäten, sensibler Daten und IT-Infrastrukturen. Die beschriebenen Leistungen werden aufgeteilt in zwei Mengenlosen vergeben. Der AG geht derzeit von einem Gesamtbeauftragungsvolumen von 965.000 Anfragen über die gesamte Laufzeit von vier Jahren aus. Nähere Einzelheiten zum Leistungsgegenstand können der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung entnommen werden. - Deutsche Bundesbank, Zentralbereich BeschaffungenFrankfurt am Main
Rahmenvertrag Innovation
Gegenstand des Loses ist die Stärkung der langfristigen und nachhaltigen Innovationskraft der Bundesbank. Der Bedarf liegt hier vor allem in der übergreifenden Weiterentwicklung und Unterstützung des Innovationsmanagements allgemein und im Besonderen auf der Beratung zu strategischen Fragestellungen im Kontext von Innovationen und der Generierung von Wissen über Zukunftstrends und -technologien, vor allem mit Relevanz für Zentralbanken. Konkret ergeben sich derzeit die nachfolgend genannten, grundlegenden Bedarfe und Handlungsfelder. Diese können sich, sofern weitere Schritte erfolgt sind, weiter ausdetaillieren. - Entwicklung einer Innovationsstrategie inklusive einer Steuerungsmethodik, immer in Abstimmung mit der Gesamtbankstrategie. - Weiterentwicklung der internen Prozesse und Fähigkeiten des Innovationsmanage-ments inklusive Identifizierung von Lücken in der Innovationskraft. - Etablierung sinnvoller Erfolgsmessungen (z. B. anhand des Digital Maturity Model), um den Reifegrad der Digitalisierung sowie auch die Durchdringung von Innovationen bewertbar zu machen. - Beratung bei der Implementierung eines dauerhaften, systematischen und partizipativen Prozesses zur Verfolgung gesellschaftsweiter Trends mit strategischer Relevanz für die Bundesbank und ihre Kernleistungen sowie methodische Unterstützung für vertiefende fachbereichsübergreifende Szenario-Analysen. Eine Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen bzw. Tools und deren Prozessen ist zu berücksichtigen. - Scanning von innovationstreibenden Trends und Einflüssen in diversen Bereichen, wie z. B. Digitalisierung, Demografischer Wandel, Nachhaltigkeit und allgemeinen Heraus-forderungen der VUCA-Welt oder auch auf Basis der PESTEL-Kategorien. - Aufbau und Weiterentwicklung eines lebendigen Ökosystems aus Partnern, um z. B. Potenziale von Open Source nachhaltig nutzbar zu machen und entsprechend in die Innovationsarbeit der Bundesbank zu integrieren. - Konzeption, Planung und Durchführung von Innovationsworkshops gestützt durch den Einsatz von Kreativmethoden (z. B. kreative Mikro- und Makromethoden, Innovation-Digging, Visual Facilitating, Value-Proposition-Design etc.), ggf. ergänzt durch Low Fidelity Prototyping (z. B. über Lego Serious Play, Paper Prototyping etc.), aber vor allem auch in Anwendung auf übergreifende Themen. Die Rahmenbedingungen der Workshops können je Einzelabruf variieren: o Kleine, mittlere oder auch große Gruppen aus unterschiedlichen Fachgebieten oder auch Hierarchieebenen der Bank. o Durchführung remote, hybrid oder in Präsenz. o Workshop-Dauer von 1/2 Tag bis zu einer geplanten Workshop-Reihe. - Unterstützung in der Verkettung der internen Innovationsbemühungen mit der Innovationsgovernance im ESZB und BISIH zur Sicherung der Bundesbank-Position. Rahmenvereinbarung mit bis zu drei Auftragnehmern (Wirtschaftsteilnehmern) zu Los: - Los 1: (Strategische) Weiterentwicklung und Unterstützung des Innovationsmanagements Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, den Rahmenvertrag mit weniger als drei Wirtschaftsteilnehmern je Los zu schließen, sofern nicht ausreichend geeignete und/oder qualifizierte Angebote im Wettbewerb je Los ermittelt werden können. Die Vergabe der Einzelaufträge je Los erfolgt auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung gem. § 21 Abs. 4 Nr. 1 Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV). Je nach anfallendem Unterstützungsbedarf werden Arbeitspakete erstellt und beauftragt (Einzelauftrag). Diese sind in einem vom Auftraggeber festgelegten Zeitraum zu bearbeiten. Die konkreten Leistungen (Arbeitspakete) werden den Rahmenvereinbarungspartnern mit den jeweiligen Einzelabrufen mindestens zwei Wochen vor Leistungsbeginn schriftlich per E-Mail mitgeteilt. Der Auftrag erfolgt nach Bedarf in Stunden oder Personentagen (1 Personentag entspricht 8 Zeitstunden ohne Pause). Los 1: Die Reihenfolge der Einzelaufträge richtet sich nach dem wirtschaftlichsten Angebot im jeweiligen Los ("Kaskadenprinzip"). Die 3 erfolgreichen Bieter werden nach der Rangfolge des Bewertungsergebnisses des Vergabeverfahrens in eine feste Rangfolge gebracht, anhand welcher abgerufen wird. Das bedeutet, dass hierbei kein zusätzlicher Mini-Wettbewerb erfolgt. Wenn Bedarf besteht, wird zuerst der Bieter auf Platz 1 zur Leistungserbringung aufgefordert. Reagiert dieser nicht mit einer Bestätigung der Anfrage innerhalb von 3 Werktagen Oder gibt nicht innerhalb von 5 Werktagen nach Anfrage entsprechende Auskunft darüber, ob der Auftrag angenommen wird bzw. ausgeführt werden kann Oder lehnt die Anfrage ab wird der nächstplatzierte Bieter kontaktiert - usw. bis ein Bieter die Leistung übernehmen kann. In diesem Fall beauftragt der Auftraggeber nach dem Kriterium "Wirtschaftlichkeit" den nächstbesten Bieter im jeweiligen Los. Das Rahmenvertragsvolumen über die maximale Gesamtvertragslaufzeit umfasst für die genannten Leistungen in Los 1 nach den aktuellen Planungen insgesamt bis zu 7.475 Personentage (kurz PT - Zusammensetzung: initialer Planungsstand von bis zu 6.500 PT zuzüglich eines optionalen Kontingents von bis zu weiteren 975 PT / ~15%). - Landkreis PeinePeine
Ex Post: Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleistungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Es besteht Unterstützungs-, Begleitungs- und Steuerungsbedarf hinsichtlich der Schaffung durchgängiger Managementsysteme, in den drei Themenbereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Business Continuity Management. Hier auch im Bereich der Prozesse und Maßnahmen. Alle Maßnahmen sollen grundsätzlich der Umsetzung rechtlicher, technischer, organisatorischer sowie interner und externer Vorgaben dienen. Synergien sind in den drei benannten Themenbereichen zu schaffen, sodass ein ganzheitlicher Ansatz zur Erreichung der Gesamtziele vollzogen werden kann. Der Landkreis Peine soll im Bereich des Datenschutzes, der Informationssicherheit sowie im Bereich des Geschäftsfortführungsmanagements (BCM) so aufgestellt sein, dass Managementsysteme etabliert sind, die den generellen Vorgaben und Anforderungen (DS-GVO sowie BSI und weiteren einschlägigen normativen Vorgaben) entsprechen. Die Maßnahmen und Prozesse sollen präventiver und reaktiver Natur sein. Die Resilienz der Kommunalverwaltung, gegenüber aktueller sowie kommender Gefährdungs- und Bedrohungslagen, soll sich dynamisch entwickeln können, um bestenfalls vor der "Lage" zu sein, respektive bei Vorfällen (Incidents) das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten. Dabei sind die Managementsysteme so auszugestalten und fortzuentwickeln, dass sie sich verbindlich an den Schutzzielen und Resilienzanforderungen orientieren, wie sie für den Betrieb Kritischer Infrastrukturen maßgeblich sind. Dies umfasst insbesondere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität, Belastbarkeit sowie Wiederanlauf- und Krisenfähigkeit wesentlicher kommunaler Prozesse und informationsverarbeitender Systeme, auch unter außergewöhnlichen und krisenhaften Rahmenbedingungen. Die Aufrechterhaltung der Bürgerservices inkl. der Aufrechterhaltung der Arbeits- und Reaktionsfähigkeit der Kommunalverwaltung sowie die Fortführung der Digitalisierung sollen grundsätzlich im Einklang mit den jeweiligen Maßnahmen der benannten Themenbereiche stehen. Der Landkreis Peine beabsichtigt vorliegend eine zukunftsorientiere Beschaffung. Umfang und Struktur der Leistungserbringung: 1. GAP-Analyse (Analysephase): Zu Beginn der Zusammenarbeit wird eine einmalige, umfassende GAP-Analyse durchgeführt. Diese dient als diagnostische Bestandsaufnahme, bei der der aktuelle Umsetzungsstand (IST) in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und BCM mit den normativen und rechtlichen Anforderungen (SOLL) verglichen wird. Ziel ist es, systematisch alle Lücken, fehlenden Prozesse und unklaren Verantwortlichkeiten zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein fundierter Bericht mit konkreten, priorisierten Handlungsempfehlungen, der als verbindlicher Fahrplan für die nachfolgende Aufbauphase dient. 2. Aufbau der Managementsysteme (Aufbauphase): Basierend auf den Ergebnissen der GAP-Analyse folgt die zentrale Projektphase, in der die identifizierten Lücken geschlossen werden. Diese Phase hat einen klaren Projektcharakter und ist auf die Erstlaufzeit von 24 Monaten ausgelegt. In dieser Zeit übernimmt der Auftragnehmer die Verantwortung für die konzeptionelle und implementierende Aufbauarbeit zur Etablierung von: - einem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS), - einem Business Continuity Management System (BCMS), -sowie einem Datenschutzmanagementsystem (DSMS). 3. Laufende Beratung und operativer Betrieb (Betriebsphase): Parallel zur Aufbauphase beginnend und nach deren Abschluss den Kern der Dienstleistung darstellend, folgt der operative Regelbetrieb. In dieser Phase agiert der Auftragnehmer im Tagesgeschäft und übernimmt die operativen Rollen des externen Datenschutzbeauftragten (DSB) und des externen Informationssicherheitsbeauftragten (ISB). Diese laufende Beratung ist sowohl reaktiv als auch proaktiv und umfasst insbesondere: - Als Datenschutzbeauftragter (DSB): Die Bewertung von Datenschutzvorfällen, die Beratung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen, die Unterstützung bei Betroffenenanfragen sowie die Prüfung datenschutzrelevanter Vertragswerke. - Als Informationssicherheitsbeauftragter (ISB): Die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen, die sicherheitstechnische Beratung bei Beschaffungen, die Unterstützung im Schwachstellenmanagement und die Koordination der etablierten Sicherheitsprozesse. 4. Übergreifende und flankierende Leistungsbestandteile: - Bereitstellung einer integrierten Softwarelösung: Eine wesentliche, alle Phasen unterstützende Anforderung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer softwaregestützten, modularen Gesamtlösung. Diese muss die Managementsysteme für Informationssicherheit, Datenschutz und BCM ganzheitlich abbilden und eine medienbruchfreie Zusammenarbeit ermöglichen. Die Verantwortung für Lizenzen, Betrieb, Wartung und Support liegt beim Auftragnehmer. - Schulung, Awareness und Wissenstransfer: Der Auftragnehmer ist für die Durchführung von regelmäßigen Awareness-Maßnahmen sowie zielgruppenspezifischen Schulungen verantwortlich, um das Bewusstsein und die Kompetenz der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. - Optionale Leistung: Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen: Auf gesonderten Abruf wird eine anlassbezogene Unterstützung bei akuten sicherheitsrelevanten Ereignissen erwartet, um eine schnelle Lageeinschätzung und Schadensbegrenzung zu ermöglichen. Näheres regelt die Leistungsbeschreibung in Teil B der Vergabeunterlagen. - Landkreis PeineDeadline: Jun 29
Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleis-tungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Es besteht Unterstützungs-, Begleitungs- und Steuerungsbedarf hinsichtlich der Schaffung durchgängiger Managementsysteme, in den drei Themenbereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Business Continuity Management. Hier auch im Bereich der Prozesse und Maßnahmen. Alle Maßnahmen sollen grundsätzlich der Umsetzung rechtlicher, technischer, organisatorischer sowie interner und externer Vorgaben dienen. Synergien sind in den drei benannten Themenbereichen zu schaffen, sodass ein ganzheitlicher Ansatz zur Erreichung der Gesamtziele vollzogen werden kann. Der Landkreis Peine soll im Bereich des Datenschutzes, der Informationssicherheit sowie im Bereich des Geschäftsfortführungsmanagements (BCM) so aufgestellt sein, dass Managementsysteme etabliert sind, die den generellen Vorgaben und Anforderungen (DS-GVO sowie BSI und weiteren einschlägigen normativen Vorgaben) entsprechen. Die Maßnahmen und Prozesse sollen präventiver und reaktiver Natur sein. Die Resilienz der Kommunalverwaltung, gegenüber aktueller sowie kommender Gefährdungs- und Bedrohungslagen, soll sich dynamisch entwickeln können, um bestenfalls vor der "Lage" zu sein, respektive bei Vorfällen (Incidents) das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten. Dabei sind die Managementsysteme so auszugestalten und fortzuentwickeln, dass sie sich verbindlich an den Schutzzielen und Resilienzanforderungen orientieren, wie sie für den Betrieb Kritischer Infrastrukturen maßgeblich sind. Dies umfasst insbesondere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität, Belastbarkeit sowie Wiederanlauf- und Krisenfähigkeit wesentlicher kommunaler Prozesse und informationsverarbeitender Systeme, auch unter außergewöhnlichen und krisenhaften Rahmenbedingungen. Die Aufrechterhaltung der Bürgerservices inkl. der Aufrechterhaltung der Arbeits- und Reaktionsfähigkeit der Kommunalverwaltung sowie die Fortführung der Digitalisierung sollen grundsätzlich im Einklang mit den jeweiligen Maßnahmen der benannten Themenbereiche stehen. Der Landkreis Peine beabsichtigt vorliegend eine zukunftsorientiere Beschaffung. Umfang und Struktur der Leistungserbringung: 1. GAP-Analyse (Analysephase): Zu Beginn der Zusammenarbeit wird eine einmalige, umfassende GAP-Analyse durchgeführt. Diese dient als diagnostische Bestandsaufnahme, bei der der aktuelle Umsetzungsstand (IST) in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und BCM mit den normativen und rechtlichen Anforderungen (SOLL) verglichen wird. Ziel ist es, systematisch alle Lücken, fehlenden Prozesse und unklaren Verantwortlichkeiten zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein fundierter Bericht mit konkreten, priorisierten Handlungsempfehlungen, der als verbindlicher Fahrplan für die nachfolgende Aufbauphase dient. 2. Aufbau der Managementsysteme (Aufbauphase): Basierend auf den Ergebnissen der GAP-Analyse folgt die zentrale Projektphase, in der die identifizierten Lücken geschlossen werden. Diese Phase hat einen klaren Projektcharakter und ist auf die Erstlaufzeit von 24 Monaten ausgelegt. In dieser Zeit übernimmt der Auftragnehmer die Verantwortung für die konzeptionelle und implementierende Aufbauarbeit zur Etablierung von: - einem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS), - einem Business Continuity Management System (BCMS), -sowie einem Datenschutzmanagementsystem (DSMS). 3. Laufende Beratung und operativer Betrieb (Betriebsphase): Parallel zur Aufbauphase beginnend und nach deren Abschluss den Kern der Dienstleistung darstellend, folgt der operative Regelbetrieb. In dieser Phase agiert der Auftragnehmer im Tagesgeschäft und übernimmt die operativen Rollen des externen Datenschutzbeauftragten (DSB) und des externen Informationssicherheitsbeauftragten (ISB). Diese laufende Beratung ist sowohl reaktiv als auch proaktiv und umfasst insbesondere: - Als Datenschutzbeauftragter (DSB): Die Bewertung von Datenschutzvorfällen, die Beratung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen, die Unterstützung bei Betroffenenanfragen sowie die Prüfung datenschutzrelevanter Vertragswerke. - Als Informationssicherheitsbeauftragter (ISB): Die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen, die sicherheitstechnische Beratung bei Beschaffungen, die Unterstützung im Schwachstellenmanagement und die Koordination der etablierten Sicherheitsprozesse. 4. Übergreifende und flankierende Leistungsbestandteile: - Bereitstellung einer integrierten Softwarelösung: Eine wesentliche, alle Phasen unterstützende Anforderung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer softwaregestützten, modularen Gesamtlösung. Diese muss die Managementsysteme für Informationssicherheit, Datenschutz und BCM ganzheitlich abbilden und eine medienbruchfreie Zusammenarbeit ermöglichen. Die Verantwortung für Lizenzen, Betrieb, Wartung und Support liegt beim Auftragnehmer. - Schulung, Awareness und Wissenstransfer: Der Auftragnehmer ist für die Durchführung von regelmäßigen Awareness-Maßnahmen sowie zielgruppenspezifischen Schulungen verantwortlich, um das Bewusstsein und die Kompetenz der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. - Optionale Leistung: Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen: Auf gesonderten Abruf wird eine anlassbezogene Unterstützung bei akuten sicherheitsrelevanten Ereignissen erwartet, um eine schnelle Lageeinschätzung und Schadensbegrenzung zu ermöglichen. Näheres regelt die Leistungsbeschreibung in Teil B der Vergabeunterlagen. - FACTUR Billing Solutions GmbH, vertreten durch die E.V.A Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH AachenAacchen
Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation für einen Netzbetreiber und grundzuständigen Messstellenbetreiber
Die FACTUR Billing Solutions GmbH ist Prozess- und IT-Dienstleister für Stadtwerke, Vertriebs- und Netzgesellschaften auf dem deutschen Energiemarkt. FACTUR erbringt für den hier betroffenen Kunden dauerhaft die Prozessdienstleistung für Ablesung, Abrechnung, Marktkommunikation sowie Zahlungs- und Forderungsmanagement. Darüber hinaus erbringt FACTUR das Applikations-Management für die aktuelle Systemlandschaft. Die Prozesse Bilanzierung und Gerätemanagement führt der Kunde mit eigenem Personal durch. Bei dem Quellsystem handelt es sich um ein SAP IS-U ECC 6.0 in dem die Sparten Strom, und Gas vollumfänglich und die Sparten Wasser und Wärme zur Abbildung der Geräteverwaltung abgebildet sind. Das SAP EDM System wird integriert für die Bilanzierungsaufgaben genutzt. Die Marktkommunikation erfolgt derzeit über die Lösung B2Bbp der Fa. Arvato. In dem System ist sowohl die Rolle Verteilnetzbetreiber als auch die Rolle grundzuständiger Messstellenbetreiber abgebildet. Im Rahmen des Applikations-Managements ist FACTUR beauftragt, das aktuelle SAP IS-U System in eine SAPS/4HANA Utilities Systemumgebung zu überführen. Es wird eine Produktivsetzung zum Jahresbeginn 2028 angestrebt, der eine Hypercare-Phase folgt. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation in Form einer Shell-Conversion und selektiven, qualitätsgesicherten Datenmigration, zu vergeben. Die Transition muss nicht als technische Systemkonvertierung (Brownfield) und nicht als vollständige Neuimplementierung (Greenfield), sondern als selektive Datenmigration auf eine neu aufgebaute SAP S/4HANA Utilities Systemumgebung durch den Auftragnehmer erfolgen (Shell-Conversion-naher Ansatz / Selective DataTransition). Ziel ist die Übernahme fachlich und regulatorisch relevanter Stamm- und Bewegungsdaten in eine neu konfigurierte Zielumgebung unter bewusster Vermeidung der Übernahme technischer Altlasten und historischer Individualentwicklungen. Der Auftragnehmer muss insbesondere Folgendes sicherstellen: - die marktübliche Durchführung des Transformationsprojektes unter Nutzung von Best Practices; - die durchgängige Abrechnungs-, Bilanzierungs- und Betriebsfähigkeit der Zielplattform zum Go-Live; - die Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Revisionssicherheit der migrierten Daten; - die Einhaltung regulatorischer Anforderungen (u.a. EnWG, GoBD, Marktkommunikation). Dabei muss der Auftragnehmer insbesondere die folgenden Leistungen erbringen: - Analyse der bestehenden SAP-IS-U-Daten- und Prozesslandschaft; - Konzeption einer Shell-Conversion-nahen Migrationsstrategie (Selective Data Transition); - Konzeption der Prozesse in der Zielprozesslandschaft; - Die Delta-Parametrisierung des neu aufgebauten SAP S/4HANA Utilities Systems; - Definition der zu übernehmenden Datenobjekte und der erforderlichen Datenhistorie; - Erstellung eines fachlich-technischen Migrationskonzepts inkl. Test-, Validierungs-, Cut-over- und Fallback-Szenarien; - Einsatz eines professionellen, markterprobten und toolgestützten Ansatzes zur selektiven Datenmigration; - Erstellung des Testkonzeptes und Begleitung der Testphasen: Funktionstest, Integrationstest, Abnahme; - Durchführung von Testmigrationen, Generalprobe und Produktivmigration inkl. Cut-Over-Unterstützung; - Sicherstellung der Betreuung in einer Hypercare-Phase nach der Produktivsetzung; - Qualitätssicherung anhand definierter Kriterien (Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit); - Unterstützung bei internen und externen Prüfungen; - Enge Zusammenarbeit mit Fachbereichen, IT und beteiligten Dienstleistern; - Möglichkeit wesentliche Projektrollen in projektkritischen Phasen überwiegend on-site an den Kundenstandorten einzusetzen; - Strukturierter Wissenstransfer und Übergabe an den Betrieb; - Projektleitung für die hier beschriebenen Leistungen. Idealerweise kann der Bieter bereits abgeschlossene oder laufende Projekte über einen eigenen oder exklusiv genutzten, professionellen und im Markt etablierten Ansatz zur selektiven Datenmigration (SDT) mit SAP S/4HANA Utilities vorweisen, der für SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformationen geeignet ist und bereits in vergleichbaren Projekten produktiv eingesetzt wurde. Derzeit geht der Auftraggeber von einem Leistungsumfang von ca. 5.000 Projekttagen aus. - FACTUR Billing Solutions GmbH, vertreten durch die E.V.A Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH AachenAachen
Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation für einen Netzbetreiber und grundzuständigen Messstellenbetreiber
Die FACTUR Billing Solutions GmbH ist Prozess- und IT-Dienstleister für Stadtwerke, Vertriebs- und Netzgesellschaften auf dem deutschen Energiemarkt. FACTUR erbringt für den hier betroffenen Kunden dauerhaft die Prozessdienstleistung für Ablesung, Abrechnung, Marktkommunikation sowie Zahlungs- und Forderungsmanagement. Darüber hinaus erbringt FACTUR das Applikations-Management für die aktuelle Systemlandschaft. Die Prozesse Bilanzierung und Gerätemanagement führt der Kunde mit eigenem Personal durch. Bei dem Quellsystem handelt es sich um ein SAP IS-U ECC 6.0 in dem die Sparten Strom, und Gas vollumfänglich und die Sparten Wasser und Wärme zur Abbildung der Geräteverwaltung abgebildet sind. Das SAP EDM System wird integriert für die Bilanzierungsaufgaben genutzt. Die Marktkommunikation erfolgt derzeit über die Lösung B2Bbp der Fa. Arvato. In dem System ist sowohl die Rolle Verteilnetzbetreiber als auch die Rolle grundzuständiger Messstellenbetreiber abgebildet. Im Rahmen des Applikations-Managements ist FACTUR beauftragt, das aktuelle SAP IS-U System in eine SAPS/4HANA Utilities Systemumgebung zu überführen. Es wird eine Produktivsetzung zum Jahresbeginn 2028 angestrebt, der eine Hypercare-Phase folgt. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Konzeption, Realisierung und Durchführung einer SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformation in Form einer Shell-Conversion und selektiven, qualitätsgesicherten Datenmigration, zu vergeben. Die Transition muss nicht als technische Systemkonvertierung (Brownfield) und nicht als vollständige Neuimplementierung (Greenfield), sondern als selektive Datenmigration auf eine neu aufgebaute SAP S/4HANA Utilities Systemumgebung durch den Auftragnehmer erfolgen (Shell-Conversion-naher Ansatz / Selective DataTransition). Ziel ist die Übernahme fachlich und regulatorisch relevanter Stamm- und Bewegungsdaten in eine neu konfigurierte Zielumgebung unter bewusster Vermeidung der Übernahme technischer Altlasten und historischer Individualentwicklungen. Der Auftragnehmer muss insbesondere Folgendes sicherstellen: - die marktübliche Durchführung des Transformationsprojektes unter Nutzung von Best Practices; - die durchgängige Abrechnungs-, Bilanzierungs- und Betriebsfähigkeit der Zielplattform zum Go-Live; - die Nachvollziehbarkeit, Prüfbarkeit und Revisionssicherheit der migrierten Daten; - die Einhaltung regulatorischer Anforderungen (u.a. EnWG, GoBD, Marktkommunikation). Dabei muss der Auftragnehmer insbesondere die folgenden Leistungen erbringen: - Analyse der bestehenden SAP-IS-U-Daten- und Prozesslandschaft; - Konzeption einer Shell-Conversion-nahen Migrationsstrategie (Selective Data Transition); - Konzeption der Prozesse in der Zielprozesslandschaft; - Die Delta-Parametrisierung des neu aufgebauten SAP S/4HANA Utilities Systems; - Definition der zu übernehmenden Datenobjekte und der erforderlichen Datenhistorie; - Erstellung eines fachlich-technischen Migrationskonzepts inkl. Test-, Validierungs-, Cut-over- und Fallback-Szenarien; - Einsatz eines professionellen, markterprobten und toolgestützten Ansatzes zur selektiven Datenmigration; - Erstellung des Testkonzeptes und Begleitung der Testphasen: Funktionstest, Integrationstest, Abnahme; - Durchführung von Testmigrationen, Generalprobe und Produktivmigration inkl. Cut-Over-Unterstützung; - Sicherstellung der Betreuung in einer Hypercare-Phase nach der Produktivsetzung; - Qualitätssicherung anhand definierter Kriterien (Vollständigkeit, Konsistenz, Nachvollziehbarkeit); - Unterstützung bei internen und externen Prüfungen; - Enge Zusammenarbeit mit Fachbereichen, IT und beteiligten Dienstleistern; - Möglichkeit wesentliche Projektrollen in projektkritischen Phasen überwiegend on-site an den Kundenstandorten einzusetzen; - Strukturierter Wissenstransfer und Übergabe an den Betrieb; - Projektleitung für die hier beschriebenen Leistungen. Idealerweise kann der Bieter bereits abgeschlossene oder laufende Projekte über einen eigenen oder exklusiv genutzten, professionellen und im Markt etablierten Ansatz zur selektiven Datenmigration (SDT) mit SAP S/4HANA Utilities vorweisen, der für SAP IS-U zu SAP S/4HANA Utilities Transformationen geeignet ist und bereits in vergleichbaren Projekten produktiv eingesetzt wurde. Derzeit geht der Auftraggeber von einem Leistungsumfang von ca. 5.000 Projekttagen aus. - Stadt Aachen - Zentrale Vergabestelle FB60/300AachenDeadline: Jun 22
Lieferung, Einrichtung & Service von Telefonie- und Provider-Leistungen der Stadt Aachen, Los 1: Telefonie Leistungen
Los 1 umfasst die Bereitstellung, Migration, den Betrieb sowie die Weiterentwicklung einer zentralen VoIP- und Unified Communications-Plattform für die Stadt Aachen einschließlich einer integrierten Contact Center Lösung. Der Auftragnehmer verantwortet ein hochverfügbares, skalierbares und sicheres Gesamtsystem, das in die bestehende IT, Netzwerk und Rechenzentrumsinfrastruktur integriert wird. Der Auftraggeber verfolgt einen hybriden Systemarchitektur- und Lösungsansatz für das zu-künftige VoIP/UC-TK-System. Ziel ist die Kombination einer hochverfügbaren, on-premise betriebenen Enterprise-VoIP-Plattform mit einer hochverfügbaren und hochskalierbaren Unified-Communication- und Collaboration-Lösung in einer integrierten Gesamtarchitektur. Die Enterprise-VoIP-Call-Control-Komponente ist innerhalb der Rechenzentrumsinfrastruktur des Dienstleisters des AG, zu installieren und zu betreiben. Die Anbindung an das öffentliche Telefonnetz erfolgt über eine zentral bereitgestellte, redundant ausgelegte SBC-Infrastruktur im selben Rechenzentrumsverbund. In Los 2 (Provider-Leistungen) wird der Leistungsumfang des zentralen SIP-Trunks definiert, der durch den Auftragnehmer von Los 2 bereitgestellt werden muss. Die Redundanz der zentralen Call-Control ist innerhalb der vorhandenen Rechenzentrumsbereiche (RZ1 und RZ2) so auszugestalten, dass der Ausfall einzelner Komponenten oder Rechenzentrumsbereiche nicht zum vollständigen Ausfall der Sprachkommunikation führt. Eine geografische Redundanz über mehrere Rechenzentrumsstandorte hinweg ist nicht Gegenstand dieser Anforderung. Die Lösung soll herstellerunabhängig und ohne proprietäre Clustermechanismen realisierbar sein. Erforderlich ist ausschließlich die grundsätzliche Fähigkeit zur hochverfügbaren Auslegung und zur logischen Verteilung der Komponenten innerhalb der vorhandenen Rechenzentrumsinfrastruktur. Die Unified-Communication-Funktionalitäten sind als skalierbare Hybrid- oder Cloud-Lösung bereitzustellen. Sofern Komponenten als Cloud-Service betrieben werden, sind diese in einem Rechenzentrum innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes zu betreiben. Die Gesamtarchitektur muss so ausgelegt sein, dass zusätzliche Dienste - insbesondere Contact Center Funktionalitäten - sowohl als On-Premises-Komponente als auch als Cloud-basierter Service (CCaaS) integrierbar sind. Die Integration hat über offene, dokumentierte und herstellerunabhängige Schnittstellen zu erfolgen. Technische Mindestanforderungen - VoIP-Plattform Die zu liefernde Enterprise-VoIP-Plattform muss mindestens folgende Kapazitäten für den Parallelbetrieb unterstützen: - mindestens 4.000 IP-Tischtelefone - bis zu 5.000 Softphones (geplant ist eine größere Migration von IP-Tischtelefon zu Softphone während der Vertragslaufzeit) - für mindestens 1.000 Smartphones und ca. 1.000 iPads - mindestens 1.200 analoge Anschlüsse über standardisierte Analog-VoIP-Gateways - zentrale SBC-Funktion für den SIP-Trunk mit mindestens 600 gleichzeitigen Gesprächen, skalierbar um mindestens 400 weitere Gespräche Zusätzlich sind ausreichend Systemressourcen einzuplanen, um eine Skalierung von mindestens 20 % der genannten Kapazitäten ohne grundlegende Systemerweiterung zu ermöglichen. Die Gateway- und SBC-Komponenten müssen über offene SIP-/SRTP-basierte Schnittstellen integrierbar sein. Die Lösung darf keine proprietären Abhängigkeiten erzeugen und muss interoperabel zu marktüblichen VoIP- und UC-Systemen sein. Die Architektur ist so auszulegen, dass innerhalb der zentralen wie auch dezentralen IP-Struktur keine Engpässe hinsichtlich Bandbreite, Session-Kapazität oder Sprachqualität entstehen. Eine angemessene Ressourcenplanung für Signalisierung, Medienverarbeitung und Verschlüsselung ist durch den AN sicherzustellen. Technische Mindestanforderungen - Unified Communication Die zu liefernde Unified-Communication-Plattform muss mindestens folgende Funktionen im Parallelbetrieb unterstützen: - mindestens 5.000 Teilnehmer für Instant Messaging und Präsenz - Integration externer Videokonferenzplattformen (z. B. Zoom) - optional Erweiterbarkeit um Audio-, Video- und Webkonferenzfunktionen mit gemeinsamer Dokumentenbearbeitung Ergänzende Mehrwertdienste Zusätzlich werden ergänzende Mehrwertdienste und deren Funktionalitäten zur Unterstützung einer effizienteren Kommunikation gefordert. Dies erfolgt durch die Integration der nachfolgend aufgeführten Dienste: - Contact Center Funktionalität (On-Prem oder CCaaS) o Kapazitäten mit 150 Agenten und 30 Supervisoren - Computer Telefonie Integration (CTI) - Voicemail-System - Zentrales IP-DECT-System - Administration und Management Standorte und Kategorisierung: Die VoIP /UC Plattform soll zukünftig ca. 280 Standorte der Stadt Aachen versorgen. Die Standorte lassen sich funktional wie folgt kategorisieren: - Zentrale Standorte mit direkter TK Anbindung o Größere Verwaltungs- und Organisationseinheiten mit unmittelbarer Anbindung an das zentrale VoIP /UC System. - Dezentrale Standorte o Kleinere und mittlere Standorte mit Anbindung über das Datennetz bzw. Provider Anschlüsse, einschließlich Sonder- und Außenstellen. Die Lösung ist standortübergreifend einheitlich zu betreiben (z.B. Rufnummernplan, Administration, Service Prozesse). Die geschätzte Abnahmemenge Los 1 beläuft sich für alle von der Rahmenvereinbarung umfassten Leistungen auf 5.060.000 EUR netto. Es wird eine verbindliche Höchstabnahmegrenze an Leistungen in Höhe von 6.100.000 EUR netto festgelegt (Angaben jeweils bezogen auf die maximale Laufzeit der Rahmenvereinbarung). Die Stadt Aachen ist nicht dazu verpflichtet, Aufträge im Sinne dieser Rahmenvereinbarung unter der Rahmenvereinbarung zu vergeben (vgl. Erwägungsgrund Nr. 61 der Richtlinie 2014/24/EU). Die Stadt Aachen ist insbesondere nicht dazu verpflichtet, aus der Rahmenvereinbarung ein bestimmtes Kontingent abzunehmen.
Frequently asked questions about this tender
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