Fachhochschule PotsdamPotsdam
Erweiterung des Pressenstandes um 2,5 MN-Zylinder
Erweiterung des Pressenstandes um 2,5 MN-Zylinder. Der bestehende Prüfstand mit einer 2,5MN-Presse wird um eine weitere Presse erweitert. Die vorhandene Presse Enerpac HCR25012 mit Elektropumpe ZE4420SW-GHR (Betriebsdruck 700 bar) wird in den bestehenden Ölkreislauf eingebunden.
Pumps, Valves & Fittings, Measurement Technology
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Fachhochschule Potsdam
- Published:
- June 07, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Pumps
Tender description
Erweiterung des Pressenstandes um 2,5 MN-Zylinder. Der bestehende Prüfstand mit einer 2,5MN-Presse wird um eine weitere Presse erweitert. Die vorhandene Presse Enerpac HCR25012 mit Elektropumpe ZE4420SW-GHR (Betriebsdruck 700 bar) wird in den bestehenden Ölkreislauf eingebunden.
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Related tenders
10Erweiterung des Pressenstandes um 2,5 MN-Zylinder
Fachhochschule PotsdamErweiterung des Pressenstandes um 2,5 MN-ZylinderErweiterung und Neubau von Fernwärmeübergabestationen in Ludwigslust - Fachplanung TGA AG 1-5 und 8
Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbHLudwigslustGegenstand des Vorhabens sind zwei neu zu errichtende technische Übergabepunkte: - eine neu zu errichtende Fernwärmeübergabestation am Standort der TAV, - ein neu zu errichtender Übergabepunkt im Heizhaus Bauernallee. Im Heizhaus besteht bereits eine Erzeugungs- und Verteilstruktur mit zwei Biogas-BHKW, zwei Heißwasserkesseln und drei Netzpumpen. Diese Bestandsanlagen bleiben Bestandteil des künftigen Versorgungssystems. Die Einbindung der TAV dient damit der Erweiterung der vorhandenen Wärmeversorgung und ersetzt die bestehenden Erzeuger derzeitig nicht. Die Einbindung der TAV erfolgt als indirekte hydraulische Anbindung über Wärmetauscher. Die Übergabestation an der TAV ist mit drei parallel angeordneten Pumpen sowie zwei Wärmetauschern, davon ein Wärmetauscher redundant, vorzusehen. Ein Abgang in Richtung Grabow ist an dieser Station mit vorzusehen. Die hydraulische Auslegung ist mit dem Bestand im Heizhaus abzustimmen. Die Schnittstelle zum Heizhaus ist so auszubilden, dass Vorlauf und Rücklauf aus dem Heizhaus herausgeführt werden und die Einbindung hinter den drei vorhandenen Netzpumpen erfolgt. Damit wird die zusätzliche Einspeisung aus der TAV an der geeigneten Stelle in das bestehende Netz integriert. Für die fernwärmeseitige Anbindung sind wesentliche Randbedingungen zu berücksichtigen. Dazu gehören eine Wärmeleistung von bis zu 8 MW, Vorlauftemperaturen von 60 bis 90 °C, Rücklauftemperaturen bis maximal 66 °C sowie eine Netzdruckhaltung von mindestens 2,5 bar. Für die TAV wird zusätzlich eine maximale Wärmeleistung von 8 MW bei optimierter Kombination aus Stromproduktion und Fernwärme angesetzt. Die Maßnahme soll vollständig über die Leistungsphasen 1 bis 8 opt. LPH 9 bearbeitet werden. Langfristig kann das Gesamtsystem so weiterentwickelt werden, dass ergänzend geothermische Wärmequellen eingebunden werden können.Erweiterung Grundschule Münchsmünster - Technische Ausrüstung - HLS
Gemeinde MünchsmünsterDie Gemeinde Münchsmünster plant die Errichtung eines Erweiterungsbaus für die Grundschule Münchsmünster. Die Grundschule liegt im Ortskern von Münchsmünster. Zur Zeit besuchen dort ca. 200 Schüler den Unterricht. Neben dem Schulgebäude ist auf dem Schulgrundstück eine Einfachturnhalle sowie ein Gebäude für die derzeitige Mittagsbetreuung vorhanden. Um der steigenden Anzahl von Schülern, die eine Mittagsbetreuung benötigen, gerecht zu werden, soll ein Erweiterungsbau auf dem Gelände des Schulhofs entstehen. Gegenstand des Auftrags ist es daher einen Erweiterungsbau für den Ganztagsbereich zu planen in dem auch weitere Klassen- und Gruppenräume Platz finden. Zudem soll das derzeit für die Betreuung genutzte Gebäude für die zukünftige Nutzung als Mittagsversorgung (Mensabetrieb) umgebaut werden. Um den Bedarf und die Möglichkeiten einer Erweiterung auf dem Bestandsgelände im Vorfeld auszuloten hat die Gemeinde Münchsmünster eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben. In dieser wurden diverse Varianten zu unterschiedlichen Anforderungen untersucht. Umgesetzt wird daraus, allerdings nur in Teilen, die Variante A. Zur Wärmeerzeugung soll die bestehende Heizung aus dem Jahr 2010 erweitert werden. Die Beauftragung soll direkt im Anschluss an das Verhandlungsverfahren erfolgen. Es werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 2 im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §§ 55 ff. HOAI beauftragt. Im weiteren werden voraussichtlich die Leistungsphasen 3 bis 9 stufenweise, jeweils für die Anlagengruppen 1, 2 und 8 beauftragt. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Brutto-Baukosten für die Gebäude (Neubau Erweiterung und Umbau) werden derzeit auf etwa 4,5 Mio. € geschätzt. Die Beauftragung der Leistungsstufe 1 soll im 1. Quartal 2026 erfolgen, der Abschluss der Maßnahme gegen Ende 2028 erfolgen.Erweiterung Gymnasium Verl auf G9; Objektplanungsleistungen
Zentrale Vergabestelle der Städte Rietberg, Verl und der Gemeinde LangenbergRietbergDeadline: Jun 19Die vierzügig ausgebaute und derzeit fünfzügig geführte Schule mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern soll im Zuge der Umstellung von G8 auf G9 baulich erweitert und funktional ergänzt werden. Vorgesehen sind insbesondere zusätzliche Klassen-, Differenzierungs- und Fachräume, Aufenthaltsbereiche für den Lehrerbereich und die Oberstufe sowie ergänzende Sanitärräume. Darüber hinaus sind im Zuge der Maßnahme auch Umstrukturierungen in Teilbereichen des Bestands erforderlich (Entwurf bereits vorhanden), um die funktionalen Abläufe innerhalb des Schulgebäudes zu optimieren und zu gewährleisten. Die Erweiterung ist im laufenden Schulbetrieb und unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäudestruktur, der schulischen Abläufe sowie der angrenzenden Nutzungen im Schulzentrum umzusetzen. Ziel des Verfahrens ist es, ein geeignetes Architekturbüro für die weitere Planung und Umsetzung der Erweiterung des Gymnasiums Verl im Zusammenhang mit der Umstellung auf G9 zu beauftragen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Objektplanung Gebäude gemäß HOAI ab Leistungsphase 5 bis Leistungsphase 9 (Stufenweise Beauftragung; Stufe 1 LPH5 - LPH7; Stufe 2 LPH8 – LPH9). Die Planungsaufgabe wird nach HOAI 2021, Anlage 10.2 – Objektliste Gebäude – Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, zum Beispiel Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen, der Honorarzone III zugeordnet. Gegenstand der Beauftragung Der Auftrag umfasst insbesondere folgende Leistungen: - Erstellung sowie ggf. Fortschreibung der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 HOAI) auf Grundlage der übergebenen Planungsunterlagen (Leistungsphase 4 + Kostenberechnung LP 3) - Vorbereitung der Vergabe sowie Mitwirkung bei der Ausschreibung (Leistungsphasen 6 und 7 HOAI) - Objektüberwachung einschließlich Bauleitung (Leistungsphase 8 HOAI) - Koordination und Steuerung des Bauablaufs einschließlich der Abstimmung der Bauabschnitte im laufenden Schulbetrieb - Sicherstellung der termin-, kosten- und qualitätsgerechten Umsetzung des Gesamtprojektes - Koordination der weiteren am Projekt beteiligten FachplanerErweiterung Gymnasium Verl auf G9; Objektplanungsleistungen
Zentrale Vergabestelle der Städte Rietberg, Verl und der Gemeinde LangenbergRietbergDeadline: Jun 19Die vierzügig ausgebaute und derzeit fünfzügig geführte Schule mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern soll im Zuge der Umstellung von G8 auf G9 baulich erweitert und funktional ergänzt werden. Vorgesehen sind insbesondere zusätzliche Klassen-, Differenzierungs- und Fachräume, Aufenthaltsbereiche für den Lehrerbereich und die Oberstufe sowie ergänzende Sanitärräume. Darüber hinaus sind im Zuge der Maßnahme auch Umstrukturierungen in Teilbereichen des Bestands erforderlich (Entwurf bereits vorhanden), um die funktionalen Abläufe innerhalb des Schulgebäudes zu optimieren und zu gewährleisten. Die Erweiterung ist im laufenden Schulbetrieb und unter Berücksichtigung der bestehenden Gebäudestruktur, der schulischen Abläufe sowie der angrenzenden Nutzungen im Schulzentrum umzusetzen. Ziel des Verfahrens ist es, ein geeignetes Architekturbüro für die weitere Planung und Umsetzung der Erweiterung des Gymnasiums Verl im Zusammenhang mit der Umstellung auf G9 zu beauftragen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Objektplanung Gebäude gemäß HOAI ab Leistungsphase 5 bis Leistungsphase 9 (Stufenweise Beauftragung; Stufe 1 LPH5 - LPH7; Stufe 2 LPH8 – LPH9). Die Planungsaufgabe wird nach HOAI 2021, Anlage 10.2 – Objektliste Gebäude – Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, zum Beispiel Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufsschulen, der Honorarzone III zugeordnet. Gegenstand der Beauftragung Der Auftrag umfasst insbesondere folgende Leistungen: - Erstellung sowie ggf. Fortschreibung der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 HOAI) auf Grundlage der übergebenen Planungsunterlagen (Leistungsphase 4 + Kostenberechnung LP 3) - Vorbereitung der Vergabe sowie Mitwirkung bei der Ausschreibung (Leistungsphasen 6 und 7 HOAI) - Objektüberwachung einschließlich Bauleitung (Leistungsphase 8 HOAI) - Koordination und Steuerung des Bauablaufs einschließlich der Abstimmung der Bauabschnitte im laufenden Schulbetrieb - Sicherstellung der termin-, kosten- und qualitätsgereLerchenfeld 10 - Alarmierungsanlage
SBH | Schulbau HamburgHamburgSBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. --------------- Am Schulstandort Lerchenfeld 10 soll die bestehende sicherheitstechnische Infrastruktur bestehend aus Sprachalarmierungsanlage (SAA), Hausalarmierungsanlage (HAA) und elektroakustischer Anlage (ELA) ertüchtigt und erweitert werden. Im Neubau wurde bereits eine neue SAA-Anlage installiert, die zukünftig mit einer neuen SAA-Unterzentrale verknüpft werden soll. Der Neubau selbst ist nicht Bestandteil weiterer Arbeiten innerhalb dieser Maßnahme, mit Ausnahme der Anbindung. Im Bestand, konkret im Haupthaus, wird eine neue SAA-Unterzentrale sowie eine neue Brandmeldeanlage (BMA) errichtet. Die beiden Sporthallen sowie die beiden Klassenhäuser auf dem Schulgelände wurden im Vorfeld mittels neuer Leerrohrtrassen an das Bestandshaupthaus angebunden. Die Trassen bestehen jeweils aus sechs Leerrohren, von denen im Rahmen dieser Maßnahme zwei für die Installation der sicherheitstechnischen Leitungen genutzt werden. In den beiden Sporthallen sowie in den beiden Klassenhäusern wird die Alarmierung über neue Sirenen umgesetzt.Dafür ist jeweils ein vollständig neues Leitungsnetz zu errichten. Darüber hinaus werden neue HAA-Melder in der Farbe Blau installiert und in die bestehende Anlage eingebunden. Im Bestandshaupthaus erfolgt ein Austausch der vorhandenen sicherheitstechnischen Komponenten gegen neue Geräte des Herstellers Hekatron. Das bestehende Leitungsnetz bleibt dabei erhalten, sofern keine Erweiterungen oder Anpassungen erforderlich sind. Aufgrund der Erweiterung der Bestandsanlage müssen die vorgegebenen Hersteller angeboten werden (§ 7 Abs. 2 VOB/A). --------------- Hier: Alarmierungsanlage --------------- 1. Errichtung neuer Zentralen im Bestand (SAA-unterzentrale und BMA im Haupthaus) mit Anbindung des Neubaus 2. Herstellung neuer Leitungswege zwischen den Gebäuden 3. Installation neuer Sirenen in den beiden Sporthallen und den beiden Klassenhäusern sowie der einbau neuer HAA-Melder inkl. neues Leitungsnetz für Sirenen und Melder. 4. Austausch der sicherheitstechnischen Komponenten im Haupthaus (Sirenen und HAA-Melder sowie automatische Melder)Erweiterung E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium - Tragwerksplanung
Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und VergabestelleDer Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg plant die Erweiterung des E.T.A Hoffmann-Gymnasiums in Bamberg. Das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ist ein staatliches Gymnasium mit musischer Ausrichtung. Derzeit werden hier rund 900 Schüler und Schülerinnen unterrichtet. Das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ist Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen, Inklusionsschule und nimmt an der Pilotphase "Mittelstufe Plus" teil. Das ca. 2,4 Hektar große Areal des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums befindet sich am Rande des UNESCO Weltkulturerbes und liegt oberhalb der Regnitz auf dem Stephansberg in exponierter Stufenlage. Einzigartig ist diese Lage auf einem der sieben Hügel Bamberg, weithin über die Stadt sichtbar. Der über die Jahre gewachsene Schulstandort setzt sich aus Gebäudeteilen unterschiedlicher Bauzeiten (19. - 21. Jhdt.) zusammen. Das inzwischen denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Königlichen Schullehrer Seminar 1871-1872, der zeitgleich entstandenen ehemaligen Turnhalle heute Kapelle St. Nikolaus, der oberen Turnhalle [heute Werkräume], sowie der villenartigen Seminarübungsschule wurde ab 1970 um den Fachklassentrakt mit Einfachsporthalle und ab 1980 durch die obere Turnhalle samt Nebenräumen erweitert. Aufgrund der Raumnot wurde 2007-2008 bereits eine Containeranlage mit 4 Klassenräumen als Interimslösung errichtet. 2016-2017 wurde die Mittagsbetreuung mit Klassenräumen und Bibliothek errichtet. Weitere Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung und zum baulichen Brandschutz erfolgten in den Jahren 2019-2020. In Abstimmung mit der Schulleitung soll zur Kompensation der aktuell an anderen Standorten untergebrachten Klassen sowie die zur kurzfristigen Deckung der vermehrten Schülerzahl durch die Abiturjahrgänge des G9 ab dem Schuljahr 2024/25 auf die Errichtung eines freistehenden Schulgebäudes mit 16 Klassen in nachhaltiger, wertiger Bauweise im oberen Bereich des Schulgrundstückes zurückgegriffen werden. Ferner wurde im Zuge der Umsetzung der Erstmaßnahmen baulicher Brandschutz/Barrierefreiheit 2019-2020 festgestellt, dass die sog. "Untere Turnhalle" den aktuellen Anforderungen an Sporthallen im gymnasialen Bereich (Normgröße) und an die technische Ausstattung nicht mehr erfüllt. Eine Sanierung ist aufgrund fehlender Förderfähigkeit nicht wirtschaftlich umzusetzen. Daher wurde beschlossen, die Sporthalle rückzubauen und ebenfalls neu zu errichten. Der bestehende Fachraumtrakt ist zu erhalten. Ebenso ist die "obere Turnhalle" stark sanierungsbedürftig und soll ebenfalls abgebrochen werden. Als Ersatz für die beiden abzubrechenden Turnhallen soll eine neue 2-fach Sporthalle errichtet werden. Es wird davon ausgegangen, dass ein Abbruch beider Turnhallen und der Neubau einer 2-fach Sporthalle wirtschaftlicher ist, als eine Generalsanierung der "Oberen Turnhalle" bei gleichzeitigem Abriss und Neubau der "Unteren Turnhalle" (im Folgende nur "Variante Teilsanierung"). Der Abriss beider Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle wird vorab vom von dem mit der Objektplanung für Gebäude beauftragten Architekten auf Wirtschaftlichkeit und somit Förderfähigkeit geprüft. In der Untersuchung wird der geplante Neubau der 2-fach Sporthalle der Variante Teilsanierung gegenübergestellt. Die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden mit Abschluss der Planungsleistungen des mit der Objektplanung für Gebäude beauftragten Architekten für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und die LPH 2 (Vorplanung) den Entscheidungsgremien des Vorhabenträgers in einem Abschlussbericht inkl. einer Handlungsempfehlung vorgelegt. Sollte sich wider Erwarten die Variante Teilsanierung auch unter dem Gesichtspunkt der Fördermittelfähigkeit als wirtschaftlicher herausstellen, behält sich der Vorhabenträger nach den Regelungen des Ingenieur-/ bzw. Architektenvertrages vor, die entsprechenden Planungsleistungen für den des Abrisses der beiden Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle aufzugeben und den Projekt-/Planungsumfang für die noch ausstehenden bereits beauftragten Planungsleistungen und bei der Beauftragung weiterer Stufen entsprechend zu reduzieren. Neben einem zukunftsfähigen und flexiblen städtebaulichen Gesamtkonzept und der Gebäudetypologie sind die Maßstäblichkeit, der Umgang mit der Topographie sowie der Auftritt der Schule zum Stadtraum essentiell. Aus funktionaler Sicht müssen die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen bei der baulichen Umsetzung des pädagogischen Konzepts Berücksichtigung finden. Neben dem städtebaulichen Entwurf und der Ausbildung der Gebäude liegt das Augenmerk auch auf der Gestaltung der vorhandenen Außenanlagen, deren Nutzung als Freifläche, Aufenthaltsbereich, sowie als Sportanlage betrachtet werden muss. Die verkehrstechnische Erschließung mit An/Einbindung, Busanfahrt, Elternandienung und Parkplätzen muss unbedingt mit in weitere Überlegungen einfließen. Für den evtl. späteren Abbruch und Neubau des Fachklassentraktes sind mögliche Flächen zu integrieren und vorzuhalten. Ggfls. lässt das neue Schulgebäude eine Erweiterung diesbezüglich zu. Ziel ist es für diesen Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu entwickeln, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet und mit den besonderen Ansätzen der Schulpädagogik korrespondiert.Erweiterung E. T. A.-Hoffmann-Gymnasium - Freianlagenplaner
Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und VergabestelleDer Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg plant die Erweiterung des E.T.A Hoffmann-Gymnasiums in Bamberg. Das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ist ein staatliches Gymnasium mit musischer Ausrichtung. Derzeit werden hier rund 900 Schüler und Schülerinnen unterrichtet. Das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ist Mitglied im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen, Inklusionsschule und nimmt an der Pilotphase "Mittelstufe Plus" teil. Das ca. 2,4 Hektar große Areal des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums befindet sich am Rande des UNESCO Weltkulturerbes und liegt oberhalb der Regnitz auf dem Stephansberg in exponierter Stufenlage. Einzigartig ist diese Lage auf einem der sieben Hügel Bamberg, weithin über die Stadt sichtbar. Der über die Jahre gewachsene Schulstandort setzt sich aus Gebäudeteilen unterschiedlicher Bauzeiten (19. - 21. Jhdt.) zusammen. Das inzwischen denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Königlichen Schullehrer Seminar 1871-1872, der zeitgleich entstandenen ehemaligen Turnhalle heute Kapelle St. Nikolaus, der oberen Turnhalle [heute Werkräume], sowie der villenartigen Seminarübungsschule wurde ab 1970 um den Fachklassentrakt mit Einfachsporthalle und ab 1980 durch die obere Turnhalle samt Nebenräumen erweitert. Aufgrund der Raumnot wurde 2007-2008 bereits eine Containeranlage mit 4 Klassenräumen als Interimslösung errichtet. 2016-2017 wurde die Mittagsbetreuung mit Klassenräumen und Bibliothek errichtet. Weitere Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung und zum baulichen Brandschutz erfolgten in den Jahren 2019-2020. In Abstimmung mit der Schulleitung soll zur Kompensation der aktuell an anderen Standorten untergebrachten Klassen sowie die zur kurzfristigen Deckung der vermehrten Schülerzahl durch die Abiturjahrgänge des G9 ab dem Schuljahr 2024/25 auf die Errichtung eines freistehenden Schulgebäudes mit 16 Klassen in nachhaltiger, wertiger Bauweise im oberen Bereich des Schulgrundstückes zurückgegriffen werden. Ferner wurde im Zuge der Umsetzung der Erstmaßnahmen baulicher Brandschutz/Barrierefreiheit 2019-2020 festgestellt, dass die sog. "Untere Turnhalle" den aktuellen Anforderungen an Sporthallen im gymnasialen Bereich (Normgröße) und an die technische Ausstattung nicht mehr erfüllt. Eine Sanierung ist aufgrund fehlender Förderfähigkeit nicht wirtschaftlich umzusetzen. Daher wurde beschlossen, die Sporthalle rückzubauen und ebenfalls neu zu errichten. Der bestehende Fachraumtrakt ist zu erhalten. Ebenso ist die "obere Turnhalle" stark sanierungsbedürftig und soll ebenfalls abgebrochen werden. Als Ersatz für die beiden abzubrechenden Turnhallen soll eine neue 2-fach Sporthalle errichtet werden. Es wird davon ausgegangen, dass ein Abbruch beider Turnhallen und der Neubau einer 2-fach Sporthalle wirtschaftlicher ist, als eine Generalsanierung der "Oberen Turnhalle" bei gleichzeitigem Abriss und Neubau der "Unteren Turnhalle" (im Folgende nur "Variante Teilsanierung"). Der Abriss beider Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle wird vorab vom von dem mit der Objektplanung für Gebäude beauftragten Architekten auf Wirtschaftlichkeit und somit Förderfähigkeit geprüft. In der Untersuchung wird der geplante Neubau der 2-fach Sporthalle der Variante Teilsanierung gegenübergestellt. Die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung werden mit Abschluss der Planungsleistungen des mit der Objektplanung für Gebäude beauftragten Architekten für die LPH 1 (Grundlagenermittlung) und die LPH 2 (Vorplanung) den Entscheidungsgremien des Vorhabenträgers in einem Abschlussbericht inkl. einer Handlungsempfehlung vorgelegt. Sollte sich wider Erwarten die Variante Teilsanierung auch unter dem Gesichtspunkt der Fördermittelfähigkeit als wirtschaftlicher herausstellen, behält sich der Vorhabenträger nach den Regelungen des Ingenieur-/ bzw. Architektenvertrages vor, die entsprechenden Planungsleistungen für den des Abrisses der beiden Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle aufzugeben und den Projekt-/Planungsumfang für die noch ausstehenden bereits beauftragten Planungsleistungen und bei der Beauftragung weiterer Stufen entsprechend zu reduzieren. Neben einem zukunftsfähigen und flexiblen städtebaulichen Gesamtkonzept und der Gebäudetypologie sind die Maßstäblichkeit, der Umgang mit der Topographie sowie der Auftritt der Schule zum Stadtraum essentiell. Aus funktionaler Sicht müssen die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen bei der baulichen Umsetzung des pädagogischen Konzepts Berücksichtigung finden. Neben dem städtebaulichen Entwurf und der Ausbildung der Gebäude liegt das Augenmerk auch auf der Gestaltung der vorhandenen Außenanlagen, deren Nutzung als Freifläche, Aufenthaltsbereich, sowie als Sportanlage betrachtet werden muss. Die verkehrstechnische Erschließung mit An/Einbindung, Busanfahrt, Elternandienung und Parkplätzen muss unbedingt mit in weitere Überlegungen einfließen. Für den evtl. späteren Abbruch und Neubau des Fachklassentraktes sind mögliche Flächen zu integrieren und vorzuhalten. Ggfls. lässt das neue Schulgebäude eine Erweiterung diesbezüglich zu. Ziel ist es für diesen Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu entwickeln, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet und mit den besonderen Ansätzen der Schulpädagogik korrespondiert.Fortführung d. bestehenden vollintegrierten Laborautomationslösung mit Prä- und Postanalytik, Klin. Chemie, Immunoassaydiagnostik, bidirektionaler -80°C-Biobank sowie Erweiterung um Massenspektrometer
LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)MünchenI. Vorhaben Gegenstand des Vorhabens ist die Fortführung der am Institut für Laboratoriumsmedizin des LMU Klinikums bestehenden vollintegrierten und vollautomatisierten Laborautomationslösung der Roche Diagnostics GmbH sowie deren Erweiterung um ein vollintegriertes massenspektrometrisches Analysesystem. Im Rahmen des bestehenden Pay-per-Use-Modells stellt Roche Diagnostics dem LMU Klinikum die für den Betrieb erforderlichen Analysensysteme, Hardware einschließlich darauf befindlicher Software, IT-Lösungen sowie die notwendigen Serviceleistungen zur Verfügung. Gleichzeitig erfolgt die Versorgung mit den für die diagnostischen Untersuchungen erforderlichen Reagenzien, Tests und Verbrauchsmaterialien. Die bestehende Laborautomationslösung umfasst die Bereiche Prä- und Postanalytik, Klinische Chemie, Immunoassaydiagnostik, automatisierte Probenlogistik, Probenarchivierung sowie eine bidirektional an die Laborautomation angebundene -80°C-Biobank. Die Systemarchitektur soll während der Vertragslaufzeit entsprechend dem Stand der Technik fortentwickelt und bei Bedarf um zusätzliche kompatible Systemkomponenten erweitert werden. Zur Sicherstellung eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Laborbetriebs ist beabsichtigt, den bestehenden Vertrag um weitere 84 Monate (mit zusätzlicher 36-monatiger Verlängerungsoption in beiderseitigem Einverständnis) zu verlängern. Die Wartung, Instandhaltung, technische Betreuung sowie alle zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien Betriebs erforderlichen Serviceleistungen erfolgen im Rahmen eines Full-Service-Vertrages. Die Vertragsverlängerung ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ex-ante-Transparenzbekanntmachung noch nicht erfolgt. Der Vertragsschluss ist erst nach Ablauf der Veröffentlichungsfrist und vorbehaltlich eines beschwerdefreien Verlaufs der Ex-ante-Transparenzbekanntmachung vorgesehen. 1. Ausgangssituation und Beschaffungsbedarf 1.1 Ausgangssituation Das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU Klinikum) zählt zu den führenden Universitätsklinika Deutschlands und Europas. Es erfüllt Aufgaben in Forschung, Lehre und Krankenversorgung und stellt als Einrichtung der Maximalversorgung höchste Anforderungen an die Verfügbarkeit, Qualität und Leistungsfähigkeit diagnostischer Prozesse. Das Institut für Laboratoriumsmedizin des LMU Klinikums betreibt als Zentrallabor die Standorte Campus Großhadern und Campus Innenstadt und erbringt den überwiegenden Teil der für Forschung und Krankenversorgung erforderlichen laboratoriumsmedizinischen Leistungen. Das Institut ist nach DIN EN ISO 15189 als medizinisches Labor sowie nach DIN EN ISO/IEC 17025 für Laboruntersuchungen im Rahmen klinischer Studien akkreditiert. Im Bereich der klinischen Forschung ist das Institut in mehr als 1.000 Studien eingebunden. Rund zwei Drittel dieser Studien werden unter den Anforderungen der Good Clinical Practice (GCP) durchgeführt. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Validität, Integrität und Nachverfolgbarkeit von Proben und Analysen. Ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsinfrastruktur ist die rund um die Uhr verfügbare, bidirektional an die Laborautomation angebundene -80°C-Biobank zur automatisierten Ein- und Auslagerung von Studienproben. Auch im Bereich der Krankenversorgung bestehen aufgrund der Funktion des LMU Klinikums als Maximalversorger besondere Anforderungen an die Laboratoriumsdiagnostik. Hierzu gehören die 24/7-Verfügbarkeit eines breiten diagnostischen Leistungsspektrums, kurze Turnaround-Zeiten sowie die kontinuierliche Verfügbarkeit spezieller infektiologischer Marker (z. Bsp. IL6) und Verfahren des therapeutischen Drug Monitorings. Der Anteil intensivmedizinischer Betten liegt bei rund 14 %, wodurch zusätzliche Anforderungen an Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der diagnostischen Infrastruktur entstehen. Am Institut werden jährlich rund 10 Millionen Laboranalysen aus etwa 2 Millionen Proben durchgeführt - mit steigender Tendenz. Das Probenaufkommen unterliegt erheblichen tageszeitlichen Schwankungen; bis zu 70 % der täglichen Proben gehen innerhalb kurzer Zeitfenster am Vormittag ein. Für Notfallanforderungen sind Bearbeitungszeiten von maximal 30 Minuten sicherzustellen, für Routineanforderungen von maximal 120 Minuten. Die bestehende Laborautomationslösung übernimmt den vollständigen Probeneingang einschließlich Erfassung, Verteilung, Archivierung und Bereitstellung der Untersuchungsmaterialien. Klinisch-chemische, immunoassay-basierte und hämatologische Analysesysteme sind unmittelbar an die Automationsstrecke angebunden. Studienproben werden automatisiert in die -80°C-Biobank eingelagert und bei Bedarf automatisiert zur Analyse bereitgestellt. Ergänzend steht ein automatisiertes, begehbares Kühlarchiv zur Verfügung, in dem Proben bis zu sieben Tage bei 4 °C gelagert und für automatisierte Nachforderungen bereitgehalten werden. Aufgrund der zentralen Bedeutung der Laboratoriumsdiagnostik für die Versorgung akut und schwer erkrankter Patientinnen und Patienten bestehen höchste Anforderungen an Redundanz, Ausfallsicherheit und Betriebsstabilität. Gleichzeitig stehen außerhalb des bestehenden Standorts der Laborautomation keine zusätzlichen räumlichen Kapazitäten für die Unterbringung alternativer Systemlösungen zur Verfügung.Erweiterung E. T. A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg - Objektplanung Gebäude und Innenräume II
Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und VergabestelleDer Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg plant die Erweiterung des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums in Bamberg. Das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium ist ein staatliches Gymnasium mit musischer Ausrichtung. Derzeit werden hier rund 900 Schüler und Schülerinnen unterrichtet. Das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium ist Mitglied im Netzwerk der UNESCO Projektschulen, Inklusionsschule und nimmt an der Pilotphase „Mittelstufe Plus“ teil. Das ca. 2,4 Hektar große Areal des E.T.A.-HoffmannGymnasium befindet sich am Rande des UNESCO Weltkulturerbes und liegt oberhalb der Regnitz auf dem Stephansberg in exponierter Stufenlage. Einzigartig ist diese Lage auf einem der sieben Hügel Bamberg, weithin über die Stadt sichtbar. Der über die Jahre gewachsene Schulstandort setzt sich aus Gebäudeteilen unterschiedlicher Bauzeiten (19. – 21. Jhdt.) zusammen. Das inzwischen denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Königlichen Schullehrer Seminar 1871-1872, der zeitgleich entstandenen ehemaligen Turnhalle heute Kapelle St. Nikolaus, der oberen Turnhalle [heute Werkräume], sowie der villenartigen Seminarübungsschule wurde ab 1970 um den Fachklassentrakt mit Einfachsporthalle und ab 1980 durch die obere Turnhalle samt Nebenräumen erweitert. Aufgrund der Raumnot wurde 2007-2008 bereits eine Containeranlage mit 4 Klassenräumen als Interimslösung errichtet. 20162017 wurde die Mittagsbetreuung mit Klassenräumen und Bibliothek errichtet. Weitere Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung und zum baulichen Brandschutz erfolgten in den Jahren 2019 – 2020. In Abstimmung mit der Schulleitung soll zur Kompensation der aktuell an anderen Standorten untergebrachten Klassen sowie die zur kurzfristigen Deckung der vermehrten Schülerzahl durch die Abiturjahrgänge des G9 ab dem Schuljahr 2024/25 auf die Errichtung eines freistehenden Schulgebäudes mit 16 Klassen in nachhaltiger, wertiger Bauweise im oberen Bereich des Schulgrundstückes zurückgegriffen werden. Ferner wurde im Zuge der Umsetzung der Erstmaßnahmen baulicher Brandschutz/Barrierefreiheit 2019-2020 festgestellt, dass die sog. „Untere Turnhalle“ den aktuellen Anforderungen an Sporthallen im gymnasialen Bereich (Normgröße) und an die technische Ausstattung nicht mehr erfüllt. Eine Sanierung ist aufgrund fehlender Förderfähigkeit nicht wirtschaftlich umzusetzen. Daher wurde beschlossen, die Sporthalle rückzubauen und ebenfalls neu zu errichten. Der bestehende Fachraumtrakt ist zu erhalten. Ebenso ist die „Obere Turnhalle“ stark sanierungsbedürftig und soll ebenfalls abgebrochen werden. Als Ersatz für die beiden abzubrechenden Turnhallen soll eine neue 2-fach Sporthalle errichtet werden. Es wird davon ausgegangen, dass ein Abbruch beider Turnhallen und der Neubau einer 2-fach Sporthalle wirtschaftlicher ist, als eine Generalsanierung der „Oberen Turnhalle“ bei gleichzeitigem Abriss und Neubau der „Unteren Turnhalle“ (im Folgende nur „Variante Teilsanierung“). Der Abriss beider Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle ist vorab auf Wirtschaftlichkeit und somit Förderfähigkeit zu prüfen. In der Untersuchung ist der geplante Neubau der 2-fach Sporthalle der Variante Teilsanierung gegenüberzustellen. Die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sind mit Abschluss der Planungsleistungen der Stufe 1 gem. Ziffer 3.2.2.1 des Architektenvertrages den Entscheidungsgremien des Vorhabensträgers in einem Abschlussbericht inkl. einer Handlungsempfehlung vorzulegen. Sollte sich wider Erwarten die Variante Teilsanierung auch unter dem Gesichtspunkt der Fördermittelfähigkeit als wirtschaftlicher herausstellen, behält sich der Vorhabenträger nach den Regelungen des Architektenvertrages vor, die Planung des Abrisses der beiden Turnhallen inkl. Neubau einer 2-fach Sporthalle aufzugeben und den Projekt/Planungsumfang für die noch ausstehenden bereits beauftragten Planungsleistungen und bei der Beauftragung weiterer Stufen entsprechend zu reduzieren. Neben einem zukunftsfähigen und flexiblen städtebaulichen Gesamtkonzept und der Gebäudetypologie sind die Maßstäblichkeit, der Umgang mit der Topographie sowie der Auftritt der Schule zum Stadtraum essentiell. Aus funktionaler Sicht müssen die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen bei der baulichen Umsetzung des pädagogischen Konzepts Berücksichtigung finden. Neben dem städtebaulichen Entwurf und der Ausbildung der Gebäude liegt das Augenmerk auch auf der Gestaltung der vorhandenen Außenanlagen, deren Nutzung als Freifläche, Aufenthaltsbereich, sowie als Sportanlage betrachtet werden muss. Die verkehrstechnische Erschließung mit An/Einbindung, Busanfahrt, Elternandienung und Parkplätzen muss unbedingt mit in weitere Überlegungen einfließen. Für den evtl. späteren Abbruch und Neubau des Fachklassentraktes sind mögliche Flächen zu integrieren und vorzuhalten. Ggf. lässt das neue Schulgebäude eine Erweiterung diesbezüglich zu. Ziel ist es für diesen Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu entwickeln, das auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet und mit den besonderen Ansätzen der Schulpädagogik korrespondiert.
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