Alterszentrum Baumgarten AG (ecoptima ag)Bern
Erneuerung Alterszentrum Baumgarten, Bettlach - Selektives Planerwahlverfahren
Die Entwicklung und Realisierung eines qualitativ hochwertigen Projekts zur Erneuerung und Optimierung des Alterszentrums, das die funktionalen, betrieblichen und wirtschaftlichen Anforderungen vollumfänglich erfüllt. Im Zentrum steht dabei die Realisierung der Nutzungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens, sodass im Idealfall auf b...
Architecture, Structural Engineering, MEP Engineering, Fire Protection Engineering, Construction Project Management
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Die Entwicklung und Realisierung eines qualitativ hochwertigen Projekts zur Erneuerung und Optimierung des Alterszentrums, das die funktionalen, betrieblichen und wirtschaftlichen Anforderungen vollumfänglich erfüllt. Im Zentrum steht dabei die Realisierung der Nutzungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens, sodass im Idealfall au...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Alterszentrum Baumgarten AG (ecoptima ag)
- Published:
- June 25, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Architecture
Tender description
Die Entwicklung und Realisierung eines qualitativ hochwertigen Projekts zur Erneuerung und Optimierung des Alterszentrums, das die funktionalen, betrieblichen und wirtschaftlichen Anforderungen vollumfänglich erfüllt. Im Zentrum steht dabei die Realisierung der Nutzungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens, sodass im Idealfall auf bauliche Erweiterungen verzichtet werden kann. Bauliche und technische AufgabenIm Rahmen der Sanierung sind insbesondere folgende Massnahmen zu bearbeiten:Erneuerung der grösstenteils veralteten HaustechnikUmsetzung des RaumprogrammsDabei sind auch konzeptionelle Anpassungen zu berücksichtigen, insbesondere:Umstellung auf ausschliesslich EinzelzimmerAnpassungen der Organisationsstruktur (z.B. Wohngruppen) Normen und technische AnforderungenDie Planung hat sämtliche relevanten Normen und Vorschriften einzuhalten. Im Fokus steheninsbesondere:BrandschutzAusbildung von Brandabschnitten (insbesondere im Bereich des Atriums)Anforderungen an Türen und FluchtwegeErdbebensicherheitPrüfung einer möglichen Ertüchtigung zur Einhaltung der aktuellen NormenGemäss technischer Zustandsanalyse 2019 wird die Erdbebensicherheit als vermutlich ausrei-chend beurteilt, jedoch ohne abschliessenden Nachweis. Betriebliche AnforderungenDie Planung hat sich direkt aus dem Betriebskonzept abzuleiten. Dabei stehen folgende The-men im Vordergrund:Optimierung der FlächeneffizienzGestaltung der Raumanordnung, dass Prozesse intuitiv und effizient unterstützt werdenReduktion von Wegen für Pflege, Hotellerie, Logistik und MitarbeitendeSchaffung ruhiger, überschaubarer Einheiten, die kleiner und wohnlicher wahrgenommen werdenGestaltung des Umfelds für Bewohnende und Mitarbeitende mit hoher AufenthaltsqualitätDies betrifft insbesondere Optimierungen in den Bereichen:GastronomieWäschereiAnlieferung Bauabwicklung unter BetriebDie Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb. Entsprechend sind folgende Punkte zentral zuberücksichtigen:Minimierung der betrieblichen EinschränkungenReduktion von Leerständen auf ein MinimumSicherstellung einer möglichst hohen Betriebskapazität während der BauphaseDie Etappierung ist so zu gestalten, dass der Betrieb jederzeit aufrechterhalten werden kann. Erwartung an den LösungsansatzVom Planungsteam wird in diesem Verfahren ein schlüssiger und gut nachvollziehbarerLösungsansatz erwartet, der sich konsequent aus den Rahmenbedingungen ableitet. Dabei istinsbesondere darzustellen:wie die Anforderungen aus dem Betriebskonzept umgesetzt werdenwie die Nutzung organisiert wirdwie die Etappierung unter laufendem Betrieb erfolgtwie die betrieblichen Abläufe während der Bauphase sichergestellt werdenDie Darstellung soll klar strukturiert, schematisch und gut verständlich erfolgen.
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10- Stadt OltenOltenDeadline: Aug 07
Sanierung Stadttheater Olten - Selektives Planerwahlverfahren für Generalplanerteams
Das Stadttheater Olten ist ein vielseitig genutztes Gastspielhaus mit überregionaler Ausstrahlung und erfüllt eine zentrale kulturelle und gesellschaftliche Funktion für die Stadt Olten und die umliegende Region. Der Betrieb umfasst sowohl einen professionellen Kulturbetrieb mit Gastspielen aus den Bereichen Schauspiel, Musiktheater und Konzert als auch einen intensiven Vermietungs- und Tagungsbetrieb. Diese Doppelnutzung prägt die Anforderungen an Infrastruktur, Abläufe und Organisation wesentlich. Die bestehende bauliche Struktur des Hauses geht auf das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert zurück. Trotz punktueller Erneuerungen – insbesondere im Jahr 2005 – stösst das Gebäude heute in mehreren Bereichen an betriebliche, funktionale und technische Grenzen. Insbesondere im Bereich der Gebäudehülle, der technischen Anlagen sowie einzelner Neben- und Betriebsflächen besteht Sanierungs- und Anpassungsbedarf. Die Aufgabe umfasst die Gesamtsanierung und Erneuerung des Stadttheaters Olten im Bestand. Gesucht ist ein Generalplanerteam, welches die baulichen, betrieblichen, funktionalen, technischen und gestalterischen Anforderungen des Hauses in einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenführt. Das Generalplanerteam hat mindestens die folgenden Fachbereiche abzudecken: _ Architektur / Gesamtleitung (Generalplanung) _ Theater- und Bühnenplanung _ Bauingenieurwesen _ HLK-Planung (Heizung, Lüftung, Klima) _ Sanitärplanung _ Elektroplanung _ Gebäudeautomation (MSRL) _ Bauphysik und Akustik _ Brandschutzplanung _ Gastroplanung Der Auftrag umfasst die Leistungen der SIA-Phasen 31, 32, 33, 41, 51, 52 und 53. Weitere Informationen finden sich in den Programmbestimmungen. - Gesundheit Nord gGmbHBremenDeadline: Aug 21
Umbau der Station 15A3 der forensischen Klinik im Klinikum Bremen Ost - Fachplanung Technische Ausrüstung im Bereich HLS
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens wird beabsichtigt die Planung und Realisierung eines Stationsumbaus mit ca. 330m2 BGF innerhalb des Bestandsgebäudes der forensischen Klinik im Klinikum Bremen Ost aus dem Jahre 2000 sowie die Erneuerung von Teilen der sicherheitsrelevanten Schließanlage des Gebäudekomplexes zu vergeben. Die bestehende Station verfügt derzeit über acht Bettenplätze, eine Sanitäreinheit, einen Aufenthaltsraum sowie weitere Nebenräume. Ziel der Baumaßnahme ist die funktionale und organisatorische Neustrukturierung der Station zur Schaffung einer zeitgemäßen und den aktuellen Anforderungen entsprechenden Unterbringung. Im Rahmen des Umbaus sollen sieben Einzelzimmer mit Intensivbetten entstehen. Jedes Patientenzimmer ist mit einer eigenen Sanitäreinheit, bestehend aus Waschbecken und WC oder Duschbad, auszustatten. Darüber hinaus sind ein Beobachtungszimmer, ein Aufenthalts- und Therapieraum, eine zusätzliche kleine Sanitäreinheit sowie die erforderlichen Funktions- und Nebenräume herzustellen beziehungsweise umzubauen. Neben dem Stationsumbau ist die Erneuerung der bestehenden Schließanlage in definierten Bereichen des Gebäudekomplexes vorgesehen. Gegenstand der Maßnahme ist insbesondere die Erneuerung der Schließsysteme an Flur- und Treppenhaustüren. Die Planung hat die besonderen Sicherheitsanforderungen der forensischen Nutzung sowie die Anforderungen an Betriebssicherheit, Zutrittskontrolle und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Die Planung und Umsetzung erfolgt innerhalb eines bestehenden Klinikgebäudes und hat die besonderen Anforderungen des laufenden Klinikbetriebs sowie die spezifischen Sicherheitsanforderungen einer forensischen Einrichtung zu berücksichtigen. Neben den funktionalen Anforderungen sollen insbesondere Aspekte der langfristigen Wirtschaftlichkeit, der Betriebsfähigkeit sowie der vandalismusresistenten Nutzbarkeit der baulichen und technischen Anlagen berücksichtigt werden. Ziel ist die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen, wirtschaftlich tragfähigen und nutzerorientierten Lösung, die den Anforderungen des Auftraggebers sowie der späteren Nutzer gleichermaßen gerecht wird. Die zu beauftragenden Planer sollen den Auftraggeber bei der weiteren Planung und Realisierung des Bauvorhabens begleiten und eine enge Abstimmung mit allen Projektbeteiligten sicherstellen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Einhaltung der Termin- und Kostenvorgaben, der Berücksichtigung der betrieblichen Abläufe innerhalb der Klinik, einer hohen Nutzerorientierung sowie einer effizienten Projektorganisation zu. Das Vorhaben weist aufgrund der Nutzung als forensische Klinik besondere Anforderungen an Planung und Ausführung auf. Hierzu gehören insbesondere: - Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen einer forensischen Einrichtung; - Planung und Umsetzung der Maßnahmen im laufenden Klinikbetrieb unter Minimierung von Beeinträchtigungen der Betriebsabläufe, wobei die umbauende Station freigezogen sein wird, ? Abstimmung der baulichen und technischen Maßnahmen mit den Anforderungen des Brandschutzes, der Krankenhaushygiene sowie des Arbeitsschutzes; - Integration der Erneuerung der Schließanlage in die bestehende Sicherheits- und Organisationsstruktur des Gebäudekomplexes; - Berücksichtigung erhöhter Anforderungen an Robustheit, Manipulationssicherheit und Vandalismusresistenz der eingesetzten Bauteile, Ausstattungen und Oberflächen; - Auswahl langlebiger und wartungsarmer Materialien unter Berücksichtigung der besonderen Beanspruchungen im forensischen Betrieb; - Umsetzung von baulichen und technischen Lösungen zur Minimierung von Beschädigungen, Reparaturaufwand und Betriebsunterbrechungen. - First Aviation Property Development Grundstücks GmbH & Co. KG vertreten durch die ReGe Hamburg GmbHHamburg
Ausbau des ZAL Tech Centers - Generalplanung
Die ZAL GmbH hat Fördermittel des Bundes für die Umsetzung von Wasserstoffforschung in dem ZAL TechCenter in Hamburg Finkenwerder auf der Rüschhalbinsel erhalten. Dazu soll insbesondere der in 2024 fertig gestellte Erweiterungs-Gebäudeteil E baulich und technisch ertüchtigt werden. Das Ziel des Vorhabens besteht darin, das Gebäude so zu ertüchtigen, dass ein Teststand für flüssigen Wasserstoff, welcher die Bezeichnung "Kryogenes Umgebungstestfeld" trägt, sowie ein Teststand für Brennstoffzellen, welcher die Bezeichnung "Klima-Höhen-Umweltkammer" trägt, in das Gebäude eingebaut und betrieben werden können. Die Realisierung dieser beiden Forschungseinrichtungen bedingt eine umfassende bauliche und technische Ertüchtigung des Gebäudes sowie die Erweiterung der bestehenden Infrastruktur im laufenden Betrieb des ZAL. Die Forschungseinrichtungen selbst sind nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung eines Generalplaners für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie sowie für die weiterführende Planung der Leistungen bis zur Ausführungsüberwachung, Inbetriebnahme und Abnahme der Leistungen zur Gebäudeertüchtigung. Die Planung der Teststände erfolgt durch den Betreiber ZAL eigenständig. In einem iterativer Pla-nungsprozess sind die Planungen eng miteinander abzustimmen und die Anforderungen an die Teststände in die Planung des Generalsplaners zu integrieren. Die Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitäten sind dabei sicherzustellen. Zu den wesentlichen baulichen Maßnahmen gehören insbesondere die Ertüchtigung des Gaselagers, die Errichtung einer vsl. unterirdischen Medientrasse vom Gaselager am ZAL Bauteil C zum Gebäude ZAL II Bauteil E, die Installation der erforderlichen technischen Gase, der Zu- und Abluftanlagen, Prozesskälteanlagen, Elektroanlagen (z.B. Trafo, Mittelspannung, Niederspannung, Rückspeisung, Erweiterung Brandmeldeanlage, Gaswarnanlage) und Erweiterung der Gebäudeautomation einschließlich der dazugehörigen Übergabepunkte und Installationen für die Teststände. Der spezifische Umfang der baulichen Modifikationen sowie die Erforderlichkeit einer Tektur zur bestehenden Baugenehmigung ergeben sich aus den noch zu erbringenden Planungsleistungen. - Gesundheit Nord gGmbHBremenDeadline: Aug 21
Umbau der Station 15A3 der forensischen Klinik im Klinikum Bremen Ost - Fachplanung Technische Ausrüstung im Bereich ELT
Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens wird beabsichtigt die Planung und Realisierung eines Stationsumbaus mit ca. 330m2 BGF innerhalb des Bestandsgebäudes der forensischen Klinik im Klinikum Bremen Ost aus dem Jahre 2000 sowie die Erneuerung von Teilen der sicherheitsrelevanten Schließanlage des Gebäudekomplexes zu vergeben. Die bestehende Station verfügt derzeit über acht Bettenplätze, eine Sanitäreinheit, einen Aufenthaltsraum sowie weitere Nebenräume. Ziel der Baumaßnahme ist die funktionale und organisatorische Neustrukturierung der Station zur Schaffung einer zeitgemäßen und den aktuellen Anforderungen entsprechenden Unterbringung. Im Rahmen des Umbaus sollen sieben Einzelzimmer mit Intensivbetten entstehen. Jedes Patientenzimmer ist mit einer eigenen Sanitäreinheit, bestehend aus Waschbecken und WC oder Duschbad, auszustatten. Darüber hinaus sind ein Beobachtungszimmer, ein Aufenthalts- und Therapieraum, eine zusätzliche kleine Sanitäreinheit sowie die erforderlichen Funktions- und Nebenräume herzustellen beziehungsweise umzubauen. Neben dem Stationsumbau ist die Erneuerung der bestehenden Schließanlage in definierten Bereichen des Gebäudekomplexes vorgesehen. Gegenstand der Maßnahme ist insbesondere die Erneuerung der Schließsysteme an Flur- und Treppenhaustüren. Die Planung hat die besonderen Sicherheitsanforderungen der forensischen Nutzung sowie die Anforderungen an Betriebssicherheit, Zutrittskontrolle und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Die Planung und Umsetzung erfolgt innerhalb eines bestehenden Klinikgebäudes und hat die besonderen Anforderungen des laufenden Klinikbetriebs sowie die spezifischen Sicherheitsanforderungen einer forensischen Einrichtung zu berücksichtigen. Neben den funktionalen Anforderungen sollen insbesondere Aspekte der langfristigen Wirtschaftlichkeit, der Betriebsfähigkeit sowie der vandalismusresistenten Nutzbarkeit der baulichen und technischen Anlagen berücksichtigt werden. Ziel ist die Entwicklung einer qualitativ hochwertigen, wirtschaftlich tragfähigen und nutzerorientierten Lösung, die den Anforderungen des Auftraggebers sowie der späteren Nutzer gleichermaßen gerecht wird. Die zu beauftragenden Planer sollen den Auftraggeber bei der weiteren Planung und Realisierung des Bauvorhabens begleiten und eine enge Abstimmung mit allen Projektbeteiligten sicherstellen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Einhaltung der Termin- und Kostenvorgaben, der Berücksichtigung der betrieblichen Abläufe innerhalb der Klinik, einer hohen Nutzerorientierung sowie einer effizienten Projektorganisation zu. Das Vorhaben weist aufgrund der Nutzung als forensische Klinik besondere Anforderungen an Planung und Ausführung auf. Hierzu gehören insbesondere: - Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen einer forensischen Einrichtung; - Planung und Umsetzung der Maßnahmen im laufenden Klinikbetrieb unter Minimierung von Beeinträchtigungen der Betriebsabläufe, wobei die umbauende Station freigezogen sein wird, ? Abstimmung der baulichen und technischen Maßnahmen mit den Anforderungen des Brandschutzes, der Krankenhaushygiene sowie des Arbeitsschutzes; - Integration der Erneuerung der Schließanlage in die bestehende Sicherheits- und Organisationsstruktur des Gebäudekomplexes; - Berücksichtigung erhöhter Anforderungen an Robustheit, Manipulationssicherheit und Vandalismusresistenz der eingesetzten Bauteile, Ausstattungen und Oberflächen; - Auswahl langlebiger und wartungsarmer Materialien unter Berücksichtigung der besonderen Beanspruchungen im forensischen Betrieb; - Umsetzung von baulichen und technischen Lösungen zur Minimierung von Beschädigungen, Reparaturaufwand und Betriebsunterbrechungen. - First Aviation Property Development Grundstücks GmbH & Co. KG vertreten durch die ReGe Hamburg GmbHHamburg
Ausbau des ZAL Tech Centers - Generalplanung
Die ZAL GmbH hat Fördermittel des Bundes für die Umsetzung von Wasserstoffforschung in dem ZAL TechCenter in Hamburg Finkenwerder auf der Rüschhalbinsel erhalten. Dazu soll insbesondere der in 2024 fertig gestellte Erweiterungs-Gebäudeteil E baulich und technisch ertüchtigt werden. Das Ziel des Vorhabens besteht darin, das Gebäude so zu ertüchtigen, dass ein Teststand für flüssigen Wasserstoff, welcher die Bezeichnung "Kryogenes Umgebungstestfeld" trägt, sowie ein Teststand für Brennstoffzellen, welcher die Bezeichnung "Klima-Höhen-Umweltkammer" trägt, in das Gebäude eingebaut und betrieben werden können. Die Realisierung dieser beiden Forschungseinrichtungen bedingt eine umfassende bauliche und technische Ertüchtigung des Gebäudes sowie die Erweiterung der bestehenden Infrastruktur im laufenden Betrieb des ZAL. Die Forschungseinrichtungen selbst sind nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung eines Generalplaners für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie sowie für die weiterführende Planung der Leistungen bis zur Ausführungsüberwachung, Inbetriebnahme und Abnahme der Leistungen zur Gebäudeertüchtigung. Die Planung der Teststände erfolgt durch den Betreiber ZAL eigenständig. In einem iterativer Pla-nungsprozess sind die Planungen eng miteinander abzustimmen und die Anforderungen an die Teststände in die Planung des Generalsplaners zu integrieren. Die Einhaltung von Kosten, Terminen und Qualitäten sind dabei sicherzustellen. Zu den wesentlichen baulichen Maßnahmen gehören insbesondere die Ertüchtigung des Gaselagers, die Errichtung einer vsl. unterirdischen Medientrasse vom Gaselager am ZAL Bauteil C zum Gebäude ZAL II Bauteil E, die Installation der erforderlichen technischen Gase, der Zu- und Abluftanlagen, Prozesskälteanlagen, Elektroanlagen (z.B. Trafo, Mittelspannung, Niederspannung, Rückspeisung, Erweiterung Brandmeldeanlage, Gaswarnanlage) und Erweiterung der Gebäudeautomation einschließlich der dazugehörigen Übergabepunkte und Installationen für die Teststände. Der spezifische Umfang der baulichen Modifikationen sowie die Erforderlichkeit einer Tektur zur bestehenden Baugenehmigung ergeben sich aus den noch zu erbringenden Planungsleistungen. - Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRKielDeadline: Jul 20
Bildungszentrum der Steuerverwaltung BIZ, Erweiterung und Umbau - Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1 bis 3
Das Bildungszentrum der Steuerverwaltung des Landes Schleswig-Holstein in Malente umfasst mehrere funktional unterschiedliche Gebäude mit jeweils spezifischen Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Das Gesamtvorhaben umfasst unter anderem den Neubau von Lehr- und Verwaltungsflächen sowie die bauliche und technische Ertüchtigung bestehender Gebäude, insbesondere in den Bereichen Unterkunft, Verpflegung und gemeinschaftliche Nutzung. Im Rahmen einer Bedarfsplanung wurde die umfassende Neuordnung dessen Umsetzungen neben der Sanierung von Bestandsbauten auch Neu- bzw. Erweiterungsbau und Abbruch beinhaltet in Bauphasen unterteilt damit der laufende Betrieb der Liegenschaft gewährleistet ist. Hierbei beträgt die NUF für den Bestand 1840 m². Davon sollen 547 m² NUF umgebaut werden. Rund 3258 m² NUF sollen neu gebaut werden; diese teilen sich auf in einen freistehenden Baukörper für Verwaltung und Lehre mit 1858 m² NUF, 435 m² als Anbau Küche und Mensa und 965 m² NUF Anbau Wohnen. Das B-Plan Verfahren der geplanten Maßnahme ist bereits abgeschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb des Bildungs- und Informationszentrums. Während der gesamten Bauphasen bleiben Nutzende auf dem Gelände anwesend. Um den Ausbildungs- und Seminarbetrieb uneingeschränkt fortführen zu können, werden geeignete Interimsmaßnahmen eingerichtet, die eine reibungslose Durchführung der Lehr- und Verwaltungsaktivitäten sicherstellen. Dadurch wird gewährleistet, dass die betrieblichen Abläufe trotz der baulichen Veränderungen in allen Phasen aufrechterhalten werden können. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines zukunftsfähigen, nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudekonzepts. Dabei ist insbesondere eine langfristig klimaneutrale Energieversorgung unter Berücksichtigung der landesrechtlichen Vorgaben, insbesondere des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein, anzustreben. Die Planung hat sich an den Grundsätzen des Passivhausstandards zu orientieren, sofern dieser nicht vollständig umsetzbar ist. Das geplante Lehr- und Verwaltungsgebäude ist geprägt durch Seminar-, Unterrichts-, Büro- und Besprechungsräume mit teils stark schwankenden Belegungsdichten. Für diesen Gebäudebereich ist im Rahmen der Vorgaben eine bedarfsgerechte technische Gebäudeausrüstungen in den Anlagengruppen 1-3 zu planen und zu realisieren. Anlagen im Betrieb müssen den Schallschutz in Lehr- und Büroräumen erfüllen. Die wärmetechnischen Anlagen sind auf niedrige Systemtemperaturen auszulegen und konsequent auf den Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere Wärmepumpentechnik, auszurichten. Die Unterkunftsgebäude dienen der Unterbringung der Lehrgangsteilnehmenden und weisen eine überwiegend wohnähnliche Nutzung mit zeitweise stark variierender Belegung auf. Die Mensa- und Verpflegungsbereiche stellen aufgrund des Küchenbetriebs erhöhte Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Die Trink- und Abwassersysteme sind auf hohe Lasten und Nutzungsspitzen auszulegen. Für die Warmwasserbereitung und Wärmeversorgung sind ausreichende Leistungsreserven vorzusehen. Die lufttechnischen Anlagen müssen insbesondere die hygienische Abführung von Küchenabluft gewährleisten und sind mit geeigneten Fettabscheide- und Filterkonzepten sowie einer bedarfsgerechten Steuerung auszustatten, um einen energieeffizienten Betrieb auch außerhalb der Hauptnutzungszeiten sicherzustellen. Bei allen Bestandsgebäuden, die saniert oder umgebaut werden, ist die vorhandene Bausubstanz in besonderem Maße zu berücksichtigen. Die Fachplanung umfasst die Bewertung bestehender technischer Anlagen sowie die Entwicklung von Sanierungs- und Umrüstkonzepten, die eine schrittweise Umsetzung und – sofern erforderlich – einen Weiterbetrieb einzelner Gebäudeteile ermöglichen. Neue Anlagen sind funktional und wirtschaftlich in die bestehenden Strukturen zu integrieren und auf die langfristige Zielsetzung einer CO₂-neutralen Energieversorgung auszurichten. Neben der umfangreichen Planung der neuen technischen Ausrüstung ist auch der Rückbau der TA in den abgängigen Gebäuden innerhalb des Leistungsumfanges zu erbringen. - Markt HöchbergHöchberg
Veräußerung eines Grundstücks mit Bauverpflichtung sowie über die Verpflichtung des Erwerbers zur Planung, Errichtung u Betrieb einer Einrichtung zur Pflege u Unterbringung pflegebedürftiger Menschen
Der Markt Höchberg beabsichtigt, auf den Grundstücken Fl.-Nrn. 677/50 und 677/28 (Teilfläche), Albert-Schweitzer-Straße 51, 97204 Höchberg, Ortsteil Hexenbruch auf dem ehemaligen Derag-Ladenzentrum ein Projekt für die Pflege und Unterbringung pflegebedürftiger Menschen zu errichten. Der Markt Höchberg beabsichtigt hierzu die betreffenden Grundstücke mit einer von Gesamtfläche ca. 5.200 m² an den Auftragnehmer zu veräußern und sämtliche erforderlicher Leistungen für die Projektrealisierung zu vergeben. Die betreffenden Grundstücke samt Umgriffsfläche befinden sich im Herzen des Ortsteils Hexenbruch des Markt Höchberg und verfügen damit über eine zentrale, gut erschlossene und fußläufig erreichbare Lage innerhalb der Marktgemeinde Höchberg. Die infrastrukturelle Einbindung in das bestehende Quartier prädestiniert das Areal für die geplante soziale und wohnungswirtschaftliche Nutzung. In der derzeitigen Bestandsbebauung befinden sich noch Mietparteien. Die letzten bestehenden Mietverträge laufen zum 30. April 2028 aus. Ein Baubeginn ist daher frühestens ab dem 1. Mai 2028 möglich. Bieter haben dies bei der Planung ihres Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) und der Angebotsgestaltung zwingend zu berücksichtigen. Neben dem Erwerb der oben genannten Grundstücke übernimmt der Auftragnehmer als Totalprojektträger die verbindliche Verpflichtung, auf dem erworbenen Areal innerhalb der vertraglich festzulegenden Fristen das von ihm angebotene Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) umzusetzen. Der Auftragnehmer hat hierfür sämtliche zur Projektrealisierung erforderlichen Leistungen zu verantworten. Dies umfasst insbesondere die weitere Planung, die Herbeiführung der erforderlichen Genehmigungen, die bauliche Umsetzung sowie die Sicherstellung des späteren Betriebs der Pflegeeinrichtung. Je nach angebotenem Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept), kann die Realisierung insbesondere den Abbruch der vorhandenen Bebauung und den Neubau eines Quartiers oder alternativ die Sanierung, Umnutzung und Weiterentwicklung des Bestandsgebäudes einschließlich der zugehörigen Umgriffsflächen umfassen. Der Auftragnehmer hat zudem einen geeigneten Betreiber für die Pflegeeinrichtung zu benennen und dessen Einbindung vertraglich sicherzustellen. Der Betreiber hat nach Inbetriebnahme das von dem Auftragnehmer angebotene und bezuschlagte Gesamtkonzept (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) umzusetzen. Die Verantwortung des Auftragnehmers für die ordnungsgemäße Realisierung des Gesamtprojekts einschließlich der Sicherstellung des Betriebs bleibt hiervon unberührt. Im Mittelpunkt der Quartiersentwicklung steht die Errichtung und der Betrieb einer Einrichtung zur Pflege und Unterbringung pflegebedürftiger Menschen. Das angebotene Gesamtkonzept (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) muss zwingend Plätze für vollstationäre Pflege und/oder Pflegeplätze in ambulant betreuten Wohngruppen enthalten. Die Umsetzung von pflegenahen und/oder betreuten Wohnen sollte in Ergänzung mit angeboten werden. Zur Stärkung des Quartiersgedankens können darüber hinaus Wohnangebote für folgende Zielgruppen vorgesehen werden: Mitarbeitende der auf dem Areal angesiedelten Pflegeeinrichtung; weitere Wohnungsnachfragende auf dem freien Wohnungsmarkt. - Markt HöchbergHöchbergDeadline: Jul 20
Veräußerung eines Grundstücks mit Bauverpflichtung sowie über die Verpflichtung des Erwerbers zur Planung, Errichtung u Betrieb einer Einrichtung zur Pflege u Unterbringung pflegebedürftiger Menschen
Der Markt Höchberg beabsichtigt, auf den Grundstücken Fl.-Nrn. 677/50 und 677/28 (Teilfläche), Albert-Schweitzer-Straße 51, 97204 Höchberg, Ortsteil Hexenbruch auf dem ehemaligen Derag-Ladenzentrum ein Projekt für die Pflege und Unterbringung pflegebedürftiger Menschen zu errichten. Der Markt Höchberg beabsichtigt hierzu die betreffenden Grundstücke mit einer von Gesamtfläche ca. 5.200 m² an den Auftragnehmer zu veräußern und sämtliche erforderlicher Leistungen für die Projektrealisierung zu vergeben. Die betreffenden Grundstücke samt Umgriffsfläche befinden sich im Herzen des Ortsteils Hexenbruch des Markt Höchberg und verfügen damit über eine zentrale, gut erschlossene und fußläufig erreichbare Lage innerhalb der Marktgemeinde Höchberg. Die infrastrukturelle Einbindung in das bestehende Quartier prädestiniert das Areal für die geplante soziale und wohnungswirtschaftliche Nutzung. In der derzeitigen Bestandsbebauung befinden sich noch Mietparteien. Die letzten bestehenden Mietverträge laufen zum 30. April 2028 aus. Ein Baubeginn ist daher frühestens ab dem 1. Mai 2028 möglich. Bieter haben dies bei der Planung ihres Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) und der Angebotsgestaltung zwingend zu berücksichtigen. Neben dem Erwerb der oben genannten Grundstücke übernimmt der Auftragnehmer als Totalprojektträger die verbindliche Verpflichtung, auf dem erworbenen Areal innerhalb der vertraglich festzulegenden Fristen das von ihm angebotene Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) umzusetzen. Der Auftragnehmer hat hierfür sämtliche zur Projektrealisierung erforderlichen Leistungen zu verantworten. Dies umfasst insbesondere die weitere Planung, die Herbeiführung der erforderlichen Genehmigungen, die bauliche Umsetzung sowie die Sicherstellung des späteren Betriebs der Pflegeeinrichtung. Je nach angebotenem Gesamtkonzepts (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept), kann die Realisierung insbesondere den Abbruch der vorhandenen Bebauung und den Neubau eines Quartiers oder alternativ die Sanierung, Umnutzung und Weiterentwicklung des Bestandsgebäudes einschließlich der zugehörigen Umgriffsflächen umfassen. Der Auftragnehmer hat zudem einen geeigneten Betreiber für die Pflegeeinrichtung zu benennen und dessen Einbindung vertraglich sicherzustellen. Der Betreiber hat nach Inbetriebnahme das von dem Auftragnehmer angebotene und bezuschlagte Gesamtkonzept (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) umzusetzen. Die Verantwortung des Auftragnehmers für die ordnungsgemäße Realisierung des Gesamtprojekts einschließlich der Sicherstellung des Betriebs bleibt hiervon unberührt. Im Mittelpunkt der Quartiersentwicklung steht die Errichtung und der Betrieb einer Einrichtung zur Pflege und Unterbringung pflegebedürftiger Menschen. Das angebotene Gesamtkonzept (städtebauliche Ausführungskonzept sowie Pflege- und Betriebskonzept) muss zwingend Plätze für vollstationäre Pflege und/oder Pflegeplätze in ambulant betreuten Wohngruppen enthalten. Die Umsetzung von pflegenahen und/oder betreuten Wohnen sollte in Ergänzung mit angeboten werden. Zur Stärkung des Quartiersgedankens können darüber hinaus Wohnangebote für folgende Zielgruppen vorgesehen werden: Mitarbeitende der auf dem Areal angesiedelten Pflegeeinrichtung; weitere Wohnungsnachfragende auf dem freien Wohnungsmarkt. - Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe
Generalplanerleistung Neubau zentrales Waffenkammergebäude
Auf der militärischen Liegenschaft der Burgwald Kaserne in Frankenberg (Eder) ist der Neubau eines zentralen Waffenkammergebäudes vorgesehen. Die Maßnahme dient der zentralen und den aktuellen sicherheits- und nutzerspezifischen Anforderungen entsprechenden Unterbringung und Lagerung von Waffen und zugehöriger Ausrüstung der Bundeswehr. Im Zuge der Weiterentwicklung der Liegenschaft und der Anpassung an aktuelle organisatorische, sicherheitstechnische sowie infrastrukturelle Anforderungen soll die bestehende Unterbringungssituation durch einen funktional und baulich zeitgemäßen Neubau ersetzt werden. Ziel der Maßnahme ist die Errichtung eines modernen Funktionsgebäudes, das den betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen an Einrichtungen dieser Art innerhalb militärischer Liegenschaften entspricht. Das geplante Funktionsgebäude verfügt über eine Nutzfläche von rund 1.090 m² und eine Bruttogrundfläche von etwa 1.270 m². Es ist eingeschossig, nicht unterkellert und weist eine Traufhöhe von 3,7 m sowie eine Firsthöhe von ca. 5,2 m auf. Das Gebäude wird mit einem Pultdach in Ost-West-Ausrichtung errichtet, das eine Neigung von 4° bzw. 7 % aufweist. Der geschätzte umbauter Raum beträgt etwa 5.600 m³. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung des Funktionsgebäudes einschließlich der hierfür erforderlichen technischen Anlagen. Darüber hinaus sind die notwendigen Außenanlagen sowie die Einbindung in die vorhandene Infrastruktur der Liegenschaft Bestandteil der Maßnahme. Im Zuge der Bauvorbereitung müssen zudem zwei bereits außer Betrieb genommene 100.000 l-Erdtanks zurückgebaut werden. Dabei sind die bestehenden Rahmenbedingungen der militärischen Infrastruktur zu berücksichtigen und die Planung in die vorhandenen baulichen und technischen Strukturen der Liegenschaft zu integrieren. Für das Projekt liegt eine genehmigte Planungsgrundlage (Leistungsstand der LPH 4 gem. HOAI) vor, die als verbindliche Basis für die Ausführung dient. Anpassungen ergeben sich lediglich durch die Änderungen an der Gebäudehülle, indem die Fassadenbekleidung von Klinker auf Faserzement geändert wird, sowie durch die Integration einer zusätzlichen Photovoltaikanlage mit einer Leistung von ca. 165 kWp. Darüber hinaus ist die vorliegende Planung zwingend einzuhalten und umzusetzen. Im Zuge der Planung sind außerdem bestehende Nachweise an die aktuell geltenden gesetzlichen Anforderungen, insbesondere an die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und den Brandschutz anzupassen, sowie die Statik neu aufzustellen. Zur Umsetzung der Maßnahme wird ein Generalplaner gesucht, der die integrale Planung sowie die Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen übernimmt und die Planung und Realisierung der Baumaßnahme begleitet. Der Generalplaner fungiert dabei als zentraler Ansprechpartner für den Auftraggeber und stellt die fachübergreifende Abstimmung aller Planungsbeteiligten sicher. Im Rahmen der Generalplanerleistung sind insbesondere folgende Planungsleistungen zu erbringen: - Objektplanung Gebäude - Objektplanung Ingenieurbauleistungen - Objektplanung Freianlagen - Fachplanung Tragwerksplanung - Fachplanung Technische Ausrüstung - Fachplanung Thermische Bauphysik - Fachplanung Brandschutz Für jede einzelne Planungsleistung sind die entsprechenden Fachplaner einzubinden und im Verfahren zu benennen, sofern die Leistung nicht im eigenen Haus erbracht werden kann. Das Planungsteam ist verbindlich zu benennen, und notwendige Unterlagen sind von allen Teammitgliedern vollständig auszufüllen und einzureichen. Die Bearbeitung der Planung erfolgt in den Leistungsphasen 5 bis 9 gemäß HOAI; für einzelne Planungsbereiche sind zusätzlich Teilleistungen und besondere Leistungen der LPH 3 zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die LPH 5 sowie die Teilleistungen und besonderen Leistungen der LPH 3. Die Koordination und Integration sämtlicher fachlicher Beiträge ist im Rahmen der Generalplanung zu erbringen. Bei der Planung sind die besonderen Anforderungen militärischer Liegenschaften sowie die einschlägigen technischen Regelwerke, gesetzlichen Vorgaben und nutzerspezifischen Anforderungen der Bundeswehr zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber, dem Nutzer sowie den beteiligten Fachstellen sicherzustellen. Ziel der Maßnahme ist die Realisierung eines funktional geeigneten, wirtschaftlichen und nachhaltig betriebenen Gebäudes, das den betrieblichen und sicherheitstechnischen Anforderungen der Bundeswehr langfristig gerecht wird. Terminlich sind erste vorbereitende Baumaßnahmen zum Herrichten des Baugrundstückes für Herbst 2026 vorgesehen. Angestrebter Baubeginn des Neubaus des zentralen Waffenkammergebäudes ist Mitte 2027. - Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation c/o ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbHHamburg
Modernisierung Großmarkt Hamburg - Planungsleistungen Baufeldfreimachung - 1. Angebot
Gegenstand der Leistung ist die Erbringung der erforderlichen Gutachter- und Planungsleistungen zur Baufeldfreimachung in Bezug auf die drei zu erarbeitenden Varianten der Machbarkeitsstudie (MBS) sowie in enger Koordination und Abstimmung mit den Planern der Machbarkeitsstudie und dem Ersteller der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Dazu sind technisch und wirtschaftlich funktionsfähige Konzepte zu entwickeln sowie für die Varian-ten entsprechende Kosten- und Terminrahmen aufzustellen. Besonderes Augenmerk liegt auf den im Untergeschoss befindlichen, hohlraumüberbrückenden Bauteilen, die aus Resten der ehemaligen Hochwasserschutzwände bestehen. Diese Bauteile müssen nach dem neuesten Stand der Technik und unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen aufgewertet werden. Es ist eine wirtschaftliche, technisch umsetzbare Planung zu erstellen, welche eine spätere Genehmigungsfähigkeit dieser Planung sicherstellt. Die Leistung beinhaltet insbesondere folgende Teilbereiche bzw. Leistungsdisziplinen: - Rückbau und Freimachung des Bestandes (Baufeldfreimachung), - Altlastensanierung, - Erdarbeiten und Geländemodellierung, - Kampfmittelsondierung In einem gesonderten Projekt (nicht Planungsbestandteil) soll die westlich des Großmarktes gelegene "Fläche Hammerbrook-Schleuse (ca. 1,25 ha)" zu einem Übergangsbereich entwickelt werden, der eine stärkere Öffnung des Areals zur Stadt ermöglicht. Diese Fläche soll jedoch in einer Variante nur als eine mögliche Zusatzoption mitbetrachtet werden. Ziel der vertieften Machbarkeitsstudie ist es, die Durchführbarkeit einer Modernisierung des Groß-marktes für Obst, Gemüse und Blumen samt einer Flächen- und Sortimentserweiterung Fleisch unter Einbeziehung der bisherigen Magnus-Hall Fläche umfassend zu analysieren und zu untersuchen, entsprechende Varianten dafür auszuarbeiten sowie fundierte Entscheidungsgrundlagen für eine Realisierung zu liefern. Dabei sollen sowohl technisch-funktionale Aspekte untersucht werden als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt und im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsstudie unter-sucht werden. Neben der Planung der Freimachung und Herrichtung des Geländes zur Realisierung des modernisierten Großmarkts ist ein wesentliches Ziel die Entwicklung einer wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Lösung für den Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und den Altlasten. Der Auftragnehmer (AN) hat sich im Zuge seiner Leistungserbringung mit dem Planungsteam Machbarkeitsstudie (MBS) zur zeitlich parallelen Variantenentwicklung eng abzustimmen und die Ergebnisse in seine eigene Planung zu berücksichtigen sowie eigene Ergebnisse für die MBS und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Um die vielzähligen baulichen und infrastrukturellen Maßnahmen der avisierten Modernisierung des Großmarkts Hamburg vorzubereiten und im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung mitzuplanen, wird eine umfassende Betrachtung einer abschnittsweisen Baufeldfreimachung erforderlich werden. Sowohl die Neustrukturierung als auch die dafür erforderliche Baufeldfreimachung erfolgen abschnittsweise im laufenden Betrieb (Zug-um-Zug-Verfahren). Der laufende Betrieb ist dabei so gering wie möglich einzuschränken. Im Zuge der angedachten Neustrukturierung der Bauwerke, wird voraussichtlich ein Großteil der Bestandsbauten rückgebaut werden. Die unter Denkmalschutz stehenden Objekte (z.B. Großmarkthalle) sind möglichst zu erhalten. Weiter sind die freiwerdenden Baufelder für die anschließen-de Neubebauung vorzubereiten. Die Baufeldfreimachung bildet somit einen zentralen Baustein für die Realisierung eines zukunftsfähigen Großmarkts und sollen im Rahmen der Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung parallel mitbetrachtet und vorgeplant werden. Als übergeordnete Aufgaben sind u.a. die Verifizierung und erforderlichenfalls Vervollständigung der vorliegenden Planungsgrundlagen zu verstehen (vgl. Anlagen). Hierbei sind insbesondere die heterogenen Baugrundverhältnisse, Leitungsbestände und Bestandsbebauung (über- und unterirdisch) mit uneinheitlichem Umfang an Bestandsdokumenten zu beachten. Innerhalb seines Leistungspaketes ist der AN für die Terminplanung und Koordination seiner Gutachter- und Planungsleistungen verantwortlich. Unter Berücksichtigung übergeordneter Rahmentermine und Meilensteine der Machbarkeitsstudie (Fremdleistung) hat er zu Beginn seiner Tätigkeit einen Planungsterminplan zu entwickeln, der auf den übergebenen Terminplan (siehe Vertragsanlage) des AG aufbaut. Für die Ausführungsphase der Maßnahmen zur Baufeldfreimachung im laufen-den Betrieb (Zug-um-Zug-Verfahren) ist ein Grobterminkonzept im Austausch mit den Planern der Machbarkeitsstudie (MBS) zu entwickeln. Für die Maßnahmen der Baufeldfreimachung ermittelt der AN für die drei erarbeiteten Varianten BE-Flächenkonzepte sowie zugehörige Kosten- und Terminrahmen aufgeteilt nach Bauwerken sowohl für das Großmarktgelände als auch separat für die Magnus-Hall-Fläche. Die Planungsergebnisse und Konzepte für die möglichen drei Varianten der MBS sind durch den AN in einem abschließenden Bericht mit dazugehörigen Unterlagen zusammenfassend an den Auftraggeber (AG) zu übergeben.
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