Universitätsklinikum MünsterMünsterTED
ERAS-Softwarelösung
Der Auftraggeber beabsichtigt die Einführung einer digitalen Lösung zur Unterstützung eines Enhanced-Recovery-after-Surgery-(ERAS-)Programms. Ziel ist die digitale Begleitung von Patientinnen und Patienten entlang des gesamten perioperativen Behandlungspfades – von der präoperativen Vorbereitung über den stationären Aufenthalt bis zur pos...
Specialised Medical Equipment, Medical Software
No credit card · Instant access
Content at a glance
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Universitätsklinikum Münster
- Published:
- July 22, 2026
- Deadline:
- August 22, 2026
- Topic:
- Specialised Medical Equipment
Tender description
Show full descriptionCollapse description
Der Auftraggeber beabsichtigt die Einführung einer digitalen Lösung zur Unterstützung eines Enhanced-Recovery-after-Surgery-(ERAS-)Programms. Ziel ist die digitale Begleitung von Patientinnen und Patienten entlang des gesamten perioperativen Behandlungspfades – von der präoperativen Vorbereitung über den stationären Aufenthalt bis zur postoperativen Nachsorge – zur Förderung einer leitliniengerechten Behandlung, der Patienteneinbindung und der interdisziplinären Zusammenarbeit. Im Rahmen der Markterkundung sollen Informationen über am Markt verfügbare Lösungen eingeholt werden. Insbesondere interessieren: • der Funktionsumfang der Lösung, • die Unterstützung standardisierter ERAS-Behandlungspfade, • Möglichkeiten der Patientenkommunikation und des Patientenmonitorings, • Dokumentations- und Auswertungsfunktionen, • Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen und weiteren relevanten IT-Systemen, • Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit, • Implementierungs- und Schulungsaufwand, • Betriebs- und Lizenzmodelle sowie • Erfahrungen aus bereits realisierten Referenzprojekten. Die Leistungsbeschreibung dient ausschließlich der Markterkundung gemäß § 28 VgV. Sie stellt keine abschließende Leistungsbeschreibung für ein späteres Vergabeverfahren dar. Der Auftraggeber ist ausdrücklich an Informationen zu sämtlichen marktverfügbaren Lösungen interessiert, die die beschriebenen funktionalen Anforderungen erfüllen. Dem Auftraggeber ist unter anderem die Lösung von „Encure“ bekannt. Die Nennung dieser Lösung erfolgt ausschließlich als Beispiel für eine am Markt verfügbare Lösung und ist nicht als Vorfestlegung auf ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Hersteller zu verstehen. Gegenstand der Markterkundung ist ausdrücklich die Ermittlung aller vergleichbaren, den funktionalen Anforderungen entsprechenden Lösungen. Mindestanforderungen an alternative Anbieter Damit ein alternativer Anbieter für das UKM als gleichwertige Alternative zu Encare in Betracht kommen kann, sollte er nachweislich sämtliche der folgenden Anforderungen erfüllen: 1. Offizielle Anerkennung durch die ERAS® Society • Nachweis einer offiziellen Partnerschaft bzw. Autorisierung durch die ERAS® Society. • Möglichkeit zur internationalen ERAS®-Zertifizierung der beteiligten Kliniken. • Nachweis, dass bereits mehrere Universitätskliniken erfolgreich nach diesem Standard zertifiziert wurden. 2. Vollständiges ERAS®-Programmportfolio • Verfügbarkeit der derzeit elf etablierten fachspezifischen ERAS®-Programme: o Leberchirurgie o Pankreaschirurgie o Kolorektalchirurgie o Brustrekonstruktion o Herzchirurgie o Gynäkologie o Kopf-Hals-Chirurgie o Hüft- und Knieendoprothetik o Thoraxchirurgie o Urologie/Zystektomie o Bariatrische Chirurgie • Zusätzlich Verfügbarkeit des ERAS® Essentials Programms als standardisierte Grundlage für die Entwicklung und Implementierung weiterer Behandlungspfade. • Nachweis, dass über das ERAS® Essentials Programm gemeinsam mit dem UKM neue Behandlungspfade für weitere Fachgebiete (z. B. Transplantationschirurgie, Ösophaguschirurgie, Magenchirurgie oder andere hochspezialisierte Bereiche) entwickelt, implementiert und qualitätsgesichert werden können • Möglichkeit, das Programm schrittweise auf nahezu alle operativen Fachbereiche des UKM auszuweiten und dabei Synergien zwischen den Kliniken zu nutzen. • Verfügbarkeit eines standardisierten digitalen Prähabilitationsmoduls als integraler Bestandteil des ERAS®-Programms zur strukturierten präoperativen Vorbereitung der Patientinnen und Patienten 3. Nachweis erfolgreicher Implementierungen • Dokumentierte Implementierung vergleichbarer Programme an mehreren universitären Maximalversorgern • Nachweis einer nachhaltigen Verbesserung der ERAS-Compliance, der Behandlungsqualität und klinischer Ergebnisse • Nachweis einer standardisierten Implementierung mit erfahrenen multiprofessionellen Teams 4. Internationale Audit- und Benchmarkingplattform • Bereitstellung einer etablierten, digitalisierten und websaierten Datenplattform zur standardisierten Erfassung perioperativer Daten • Kontinuierliches Audit, Compliance-Monitoring und internationales Benchmarking • Langfristige Nutzung der Daten für Qualitätsmanagement und wissenschaftliche Projekte • Bereitstellung umfangreicher Filter-, Analyse- und Visualisierungsfunktionen zur systematischen Auswertung der erhobenen Daten • Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen Prozessqualität (ERAS®-Compliance) und klinischen Behandlungsergebnissen standardisiert zu analysieren und darzustellen 5. Migration bestehender Daten • Vollständige Übernahme der bereits am UKM erhobenen EIAS-Daten • Erhalt der historischen Qualitätsdaten und der Vergleichbarkeit mit bisherigen Benchmarks • Nachweis, dass kein Verlust wissenschaftlich relevanter Daten oder Qualitätskennzahlen entsteht 6. Wissenschaftliche Infrastruktur • Unterstützung multizentrischer wissenschaftlicher Projekte • Standardisierte Datenerfassung für Register, Studien und Publikationen • Internationale Vergleichbarkeit der erhobenen Daten • Möglichkeit zur langfristigen Nutzung der Daten für Forschung und Qualitätssicherung 7. Referenz- und Ausbildungszentrum • Möglichkeit, das UKM als offizielles Referenz- und Ausbildungszentrum zu etablieren • Berechtigung zur Durchführung offizieller Schulungen, Hospitationen und Implementierungsprogramme • Internationale Sichtbarkeit innerhalb des ERAS®-Netzwerks 8. Nachhaltige Implementierung • Strukturierter Wissenstransfer mit dem Ziel, zukünftige Implementierungen am UKM weitgehend eigenständig durchführen zu können • Nachweis, dass externe Beratungsleistungen langfristig reduziert werden können • Nutzung bestehender Implementierungsstrukturen und Synergien innerhalb des UKM 9. Wirtschaftliche Gleichwertigkeit • Nachweis, dass keine zusätzlichen Implementierungs-, Schulungs-, Zertifizierungs- oder Migrationskosten verursacht Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an [email protected].
Further details
With free access, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
- Core requirements of the tender prioritized and prepared
- Deadlines, eligibility criteria and documents in one workflow
- Guidance for structured bid preparation
- Automatically discover matching follow-up tenders
30 days free · no credit card · cancel anytime
All procurement details
Buyer, lots, participants, locations, documents, and procedure data have already been captured. Open any area to see the complete information in your workspace.
6 data areas available
30 days free · no credit card · cancel anytime
Documents
Unlock50 details capturedDocuments · Document bundle
Buyer
Unlock3 details capturedBuyer · Address · Contact
Lots
Unlock1 detail capturedLots LOT-0001
Procedure data
Unlock5 details capturedPublication number · Buyer reference · Procedure type · Contract type · +1 more
Performance locations
Unlock3 details capturedPerformance locations
Publisher
Unlock3 details capturedPublisher · Address · Contact
Related tenders
8Überlassung und Weiterentwicklung einer Softwarelösung einer digitalen Bauwerksprüfung und -Verwaltung
Hamburg Port Authority AöRHamburgDie HPA betreibt eine komplexe IT-Infrastruktur im KRITIS-Umfeld und verantwortet zugleich eine Vielzahl von Ingenieur- und Infrastrukturbauwerken im Zuständigkeitsbereich des Hamburger Hafens. Bauwerksprüfungen werden bereits digital, mobil und - soweit geeignete Modelle vorliegen - auch modellbasiert durchgeführt. Eine durchgängig modellbasierte Bauwerksverwaltung ist derzeit jedoch noch nicht umgesetzt. Die HPA setzt in Kooperation mit dem Bundesverkehrsministerium das Projekt "Digitaler Zwilling Haupthafenroute" um. Dieses Projekt verfolgt die Entwicklung innovativer Methoden zu Verbesserung des Erhaltungsmanagements. Teil dessen ist die Beschaffung und Entwicklung einer digitalen, standardisierten und zukunftsfähigen Softwarelösung, die die bestehende digitale und modellbasierte Bauwerksprüfung aufgreift und zu einer ganzheitlichen Lösung für Bauwerksprüfung und Bauwerksverwaltung weiterentwicklungsfähig ausgestaltet. Die Kooperation und das Projekt laufen bis 31.12.2027. Bis dahin müssen alle aufgeführten Entwicklungen umgesetzt sein. Darüber hinaus wird die Software im Betrieb der HPA unbefristet eingesetzt und gepflegt sowie ggf. angepasst und weiterentwickelt. Ziel ist daher die Beschaffung einer digitalen, standardisierten und zukunftsfähigen Softwarelösung, die die bestehende digitale und modellbasierte Bauwerksprüfung aufgreift und zu einer ganzheitlichen Lösung für Bauwerksprüfung und Bauwerksverwaltung weiterentwicklungsfähig ausgestaltet. Der Systemvertrag für die Digitale und modellbasierte Bauwerksprüfung und -Verwaltung beinhaltet die Überlassung, Erstellung, Pflege und Anpassung sowie Weiterentwicklung und wird unbefristet abgeschlossen. Das Laufzeitende und zugleich die Mindestvertragsdauer vom 31.12.2027 bezieht sich somit auf das Kooperationsprojekt zwischen dem Bundesverkehrsministerium, BIM.Hamburg und der HPA. Die Mindestvertragsdauer entspricht der Dauer der Kooperation.Markterkundung zur Einführung Software für digitales Einweisungsmanagement Medizingeräte
Universitätsklinikum MünsterMünsterDeadline: Aug 29Das Universitätsklinikum Münster beabsichtigt die Beschaffung einer webbasierten Softwarelösung für das digitale Einweisungsmanagement von Medizingeräten. Ziel ist die volldigitale Erfassung, Verwaltung und Auswertung von Geräteeinweisungen inklusive rechtskonformer und revisionssicherer Nachweisführung nach MPBetriebV. Die Lösung soll die Einweisungsprozesse des UKM ohne Individualprogrammierung abbilden, eine Matrixansicht von Personal, Gerätetypen und Einweisungsstatus (inkl. Erfassung und Verwaltung der Bedarfe) bereitstellen und die mobile Erfassung von Einweisungsnachweisen inklusive digitaler Abgabe von Unterschriften ermöglichen. Anforderungen an die Integration: Aus dem SAP-System des UKM werden Personalstammdaten tagesaktuell in das neue System übernommen; die Schnittstelle ist unidirektional, es fließen keine Daten in das SAP-System zurück. Aus dem CAFM-System waveware sollen die Stammdaten der Medizingeräte inklusive der Termine der nächsten messtechnischen und sicherheitstechnischen Kontrollen (MTK/STK) in Echtzeit verfügbar sein. Die Authentifizierung erfolgt über einen zentralen Verzeichnisdienst, die Autorisierung in der Anwendung. Erwartet werden dokumentierte Standardschnittstellen (REST-API). Der Betrieb kann als Cloud-Lösung oder als Lösung im Unternehmensnetzwerk des UKM erfolgen. Wird eine Cloud-Lösung angeboten, sind eine Exit-Strategie mit regelmäßigem Datenexport, ein Datenschutzkonzept und ein Sicherheitskonzept darzulegen; die Datenhaltung muss in der EU erfolgen. Im Rahmen der Markterkundung soll eine Lösung identifiziert werden, die insbesondere im Hinblick auf Funktionsumfang, Integrationsfähigkeit, Sicherheitsniveau und Wirtschaftlichkeit die Anforderungen erfüllt. Interessierte Anbieter erhalten die detaillierten Anforderungsunterlagen auf Anfrage. Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an folgende Adresse: [email protected]Spracherkennung für medizinisches und pflegerisches Personal
Universitätsklinikum MünsterMünsterDeadline: Sep 12Das Universitätsklinikum Münster (UKM) benötigt zur Unterstützung des medizinischen Personals bei der Erstellung medizinischer Dokumentationen eine geeignete Lösung zur Spracherkennung und sprachgestützten Dokumentation. Durch eine entsprechende Lösung sollen insbesondere die Erstellung von Arztbriefen, Befundberichten und weiteren medizinischen Dokumenten sowie die damit verbundenen Arbeitsabläufe unterstützt und vereinfacht werden. Hierzu soll zunächst ein Überblick über die derzeit verfügbaren technischen Lösungen und Ansätze zur sprachgestützten medizinischen Dokumentation gewonnen werden.Gegenstand sind Lösungen zur Spracherkennung und sprachgestützten Dokumentation, die für den Einsatz im medizinischen bzw. klinischen Umfeld geeignet sind. Dabei ist insbesondere von Interesse, welche Möglichkeiten zur Erfassung und Verarbeitung gesprochener Inhalte sowie zur Erstellung und Bearbeitung medizinischer Texte bestehen. Die Lösungen sollen medizinische Fachsprache und die Terminologie unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen berücksichtigen können. Neben klassischen Spracherkennungslösungen sind auch weiterführende technologische Ansätze von Interesse, bei denen gesprochene Inhalte beispielsweise strukturiert, zusammengefasst oder zur Unterstützung bei der Erstellung medizinischer Dokumente verwendet werden. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten zur Einbindung der jeweiligen Lösungen in bestehende klinische IT-Systeme und Arbeitsabläufe von Bedeutung. Hierzu zählen insbesondere vorhandene Schnittstellen, technische Voraussetzungen sowie mögliche Betriebs- und Bereitstellungsmodelle. Ebenfalls von Interesse sind die jeweiligen Konzepte hinsichtlich Datenschutz und Informationssicherheit sowie Informationen zu Lizenzierung, Implementierung, Betrieb, Wartung und Support. Aus diesem Grund soll eine Markterkundung durchgeführt werden, um potenzialle Lösungssysteme zu sichten und zu evaluieren. Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung an [email protected]Softwarelösung für Archivierung und Austausch von Daten bildgebender Verfahren (PACS)
Barmherzige Brüder Trier gGmbHKoblenzDeadline: Jul 06Aktuell betreibt die BBT-Gruppe an mehreren Standorten unterschiedliche Krankenhausinformati-onssysteme KIS, Radiologieinformationssysteme RIS sowie PACS-Lösungen, die jeweils lokal in den einzelnen Häusern installiert und betrieben werden. Diese historisch gewachsene Systemlandschaft ist durch standortbezogene Insellösungen, unterschiedliche technische Betriebsmodelle sowie einen erhöhten Aufwand für Administration, Schnittstellenbetrieb und Weiterentwicklung gekennzeichnet. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Einführung eines zentralen, standortübergreifend nutzbaren PACS als zukünftige einheitliche Plattform zur Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung medizinischer Bilddaten. Das zentrale PACS soll so ausgelegt sein, dass perspektivisch alle Einrichtungen der BBT-Gruppe darauf zugreifen können und eine konsolidierte, gemeinsame Bildda-tenbasis entsteht. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, die bisher lokal betriebenen PACS-Systeme an den einzelnen Standorten schrittweise abzulösen und vollständig außer Betrieb zu nehmen. Das zentrale PACS ist hochverfügbar auszulegen und soll on premise in den Rechenzentren der BBT-Gruppe installiert und betrieben werden. Es muss den Anforderungen an Verfügbarkeit, Stabilität und Betriebssicherheit eines standortübergreifend genutzten Systems im medizinischen Umfeld gerecht werden und einen unterbrechungsfreien Betrieb auch im klinischen Routinebetrieb sicherstellen. Zusätzlich ist die Cloudstrategie des Herstellers darzustellen, einschließlich der vorgesehenen Weiterentwicklung des PACS in Richtung Cloud- und Hybrid-Betriebsmodelle. Die bestehenden KIS- und RIS-Systeme der einzelnen Häuser sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens und sollen zunächst in ihrer jeweiligen Ausprägung und Struktur unverändert bestehen bleiben. Das zentrale PACS muss daher in der Lage sein, in einer heterogenen Systemlandschaft zu-verlässig zu funktionieren und die standortübergreifende Anbindung mehrerer unterschiedlicher RIS-Systeme zu unterstützen. Die angeschlossenen Einrichtungen der BBT-Gruppe sollen im zukünftigen zentralen PACS jeweils als eigene Mandanten abgebildet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass eine rechtssichere, daten-schutzkonforme und nachvollziehbare Nutzung sowohl innerhalb der einzelnen Häuser als auch hausübergreifend möglich ist. Das zentrale PACS muss hierzu eine mandantenfähige Struktur bereit-stellen, die einerseits die organisatorische und datenschutzrechtliche Trennung der Standorte ge-währleistet und andererseits dort, wo fachlich und organisatorisch erforderlich, eine kontrollierte, protokollierte und regelbasierte standortübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht. In das zentrale PACS sind neben den Krankenhausstandorten auch die Medizinischen Versorgungszentren MVZ der BBT-Gruppe einzubinden. Darüber hinaus soll das System die Bereitstellung medizinischer Bilder und zugehöriger Ergebnisse für berechtigte Nutzer über ein webbasiertes Portal unter-stützen. Zusätzlich ist eine patientenbezogene Bereitstellung mittels QR-Code vorzusehen. Ferner soll das zentrale PACS die Einbindung weiterer lokaler Leistungserbringer wie Hausärztinnen und Hausärzte oder andere externe Kooperationspartner ermöglichen, sofern dies fachlich, organisatorisch und rechtlich vorgesehen ist. Darüber hinaus sollen auch bestehende und zukünftige Teleradiologienetzwerke angebunden werden können. Bestehende PACS-Verbindungen zu bereits angebundenen Kooperationspartnern sind im Rahmen der Einführung des zentralen PACS zu übernehmen und in die neue Systemarchitektur zu integrieren.ex post Bek. - Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines ZNA-Systems (Informationssystem für die Notaufnahme) für das Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gGmbH in Hamburg-Schnelsen
Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbHHamburgZiel dieses Projekts ist die Beschaffung, Implementierung und Wartung einer ZNA-Software für das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen. Die ZNA-Software soll den gesamten Ablauf in der zentralen Notaufnahme digital unterstützen - von der Patientenaufnahme bis zur Entlassung oder stationären Verlegung. Sie soll übersichtliche, rollenbasierte Ansichten für Ärzt:innen und Pflegekräfte bereitstellen, um aktuelle Patientenzustände, Raumbelegung, Dokumentation und offene Aufgaben schnell erfassbar zu machen. Für die Ersteinschätzung soll die Software eine intuitiv bedienbare, digitale Triagierung nach anerkannten Systemen wie ESI oder MTS unterstützen. Auch die Erfassung medizinischer Scores wie NEWS oder GCS soll integriert sein. Screeningfunktionen für Risiken wie u.a. Infektionen, Delir oder Sturzgefahr sollen gezielt zur Verfügung stehen. Die Dokumentation medizinischer Maßnahmen, Diagnosen und Verläufe soll direkt im System erfolgen. Ärztliche Anordnungen, etwa zu Medikation oder Diagnostik, sollen digital eingegeben und automatisch, z.B anhand von vordefinierten Behandlungspfaden, an die zuständigen Bereiche übermittelt werden, Die erbrachten Leistungen sollen automatisch erfasst und für die spätere Abrechnung aufbereitet werden. Für wartende Patienten soll das System einen digitalen Wartebereich abbilden, in dem Wartezeiten, Dringlichkeit und notwendige Reevaluationen sichtbar sind. Zur Unterstützung des Qualitätsmanagements soll die Software zudem standardisierte Berichte und Auswertungen zu Fallzahlen, Wartezeiten und Behandlungsverläufen bereitstellen. Insgesamt soll die ZNA-Software helfen, Arbeitsabläufe zu strukturieren, die Patientensicherheit zu erhöhen und die Versorgung effizient zu gestalten. Kennzahlen: - Pro Jahr ca. 42.000 Patientenkontakte in der Notaufnahme - Fachabteilungen: 13 - Betten: 770 - Vollstationäre Fälle (2021): 25250Markterkundungsverfahren Einführung eines Laborinformationssystems (LIMS) für die Humangenetik
Universitätsklinikum Bonn AöRBonnDeadline: Sep 20Das Universitätsklinikum Bonn beabsichtigt, sich einen Überblick über den am deutschen Markt verfügbaren Lösungen für die Beschaffung eines Laborinformationssystems (LIMS), welches speziell auf die Humangenetik ausgerichtet ist. Im Rahmen dieser unverbindlichen Markterkundung sollen potenzielle Anbieter und am Markt verfügbare Softwarelösungen identifiziert sowie ein erster Überblick über deren Leistungsumfang und Praxiserfahrungen gewonnen werden. Die Markterkundung dient ausschließlich der Informationsgewinnung und Marktanalyse. Sie stellt insbesondere kein Vergabeverfahren und keine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar. Aus der Teilnahme an der Markterkundung entsteht kein Anspruch auf die Durchführung oder Teilnahme an einem späteren Vergabeverfahren. Ebenso begründet die Teilnahme keinen Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen. Gesuchte Leistungen / Softwarelösung Das LIMS erfüllt in vollem Umfang die gesetzlichen Anforderungen, denen das Institut für Humangenetik der Uniklinik Bonn in NRW unterliegt, das gilt u.a. in besonderem Maße für das GenDG, das GDSG NRW, das DSG NRW, das BDSG, die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 (IT-SiG), aber auch alle anderen geltenden Verordnungen und Regeln, sowie die Vorgaben zur Datensicherheit. Nur Befugte können im LIMS auf personenbezogene Datenzugreifen, der Zugriff auf die Daten im System ist grundsätzlich nur über eine Authentifizierung als berechtigte Nutzer möglich. Im LIMS sind die Zugriffsberechtigungen auf die Patienten und Ressourcen entsprechend den aktuell gültigen datenschutzrechtlichen Vorgaben umzusetzen. In der Patientenversorgung gibt es folgende Kernprozesse, die durch das neue LIMS unterstützt werden müssen: - PC-gestützte Auftragserfassung (OCR, Zugriff auf Einsender-Datenbanken etc.) - Vergabe von Probenidentifiern / Anbindung von Peripheriegeräten (Drucker, Scanner etc.) - Statusabfrage zu einem bestimmten Auftrag Das LIMS unterstützt mindestens folgende Kernprozesse durch Arbeitslisten: 1. Auftragserfassung 2. Aufgabenliste 3. Untersuchung 4. Untersuchungsart 5. Befundschreibung 6. Befundfreigabe 7. Angebot 8. Abrechnung - Erstellung von Auftragslisten - Befundung (unter Verwendung von Textbausteinen, Codes relevanter Codesysteme, strukturierten Befunden, Verweisen auf entsprechende Datensätze von Analysegeräten oder bioinformatischen Pipelines), Einlesen und Verwaltung von auftragsbezogenen digitalen Bilddaten und Dokumenten (z.B. Kopien v. Überweisungsscheinen etc.) - Tabellarische / strukturierte Befunddarstellung (mit Datenbankfunktion im Hintergrund) - Dokumentation von Leistungen - Abrechnung und Leistungsdatenübermittlung für Abrechnung und Controlling - Arztbriefschreibung und Versand mittels verschiedener Modalitäten (Postalisch, via Telematik-Infrastruktur - KIM -, Fax). - Datenmanagement und Reporting (Auftragszahlstatistiken, TaT (Turn around Times), Auftragssuche nach bestimmten Kriterien etc.) - Import alter Befunde mit Befundstruktur und Import alter Fotodokumente, PDFs, Scans Die vorstehende Aufzählung ist beispielhaft und stellt keinen abschließenden Anforderungskatalog dar. Unternehmen, die eine entsprechende Softwarelösung auf dem deutschen Markt anbieten, werden gebeten, ihr Interesse an der Markterkundung bis spätestens zum 10.009.2026 zu bekunden. Für die Teilnahme an der Markterkundung sind folgende Unterlagen einzureichen: 1. Produktblatt / Produktbeschreibung der angebotenen Softwarelösung, aus der insbesondere der wesentliche Funktionsumfang hervorgeht; 2. Referenzen über vergleichbare Implementierungen bzw. den Einsatz der Software bei Unternehmen, Universitätsklinika oder sonstigen Organisationen in Deutschland. Sofern vorhanden, können ergänzend Informationen zu folgenden Punkten beigefügt werden: - Bereitstellungsmodell (z. B. Cloud/SaaS oder On-Premises), - wesentliche technische Voraussetzungen, - Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten, - Datenschutz- und Informationssicherheitskonzept, - Angaben zu Support und Wartung Eine detaillierte Ausarbeitung oder ein Angebot ist nicht erforderlich!Lieferung einer Softwarelösung für die Innsbrucker Soziale Dienste GmbH
Innsbrucker Soziale Dienste GmbHInnsbruckSiehe AusschreibungsunterlagenSoftwarelösung zur Chemikalienbewirtschaftung
IFW Dresden e. V.DresdenDeadline: Aug 10Softwarelösung zur Chemikalienbewirtschaftung;
Frequently asked questions about this tender
- How can I apply for this tender?
- Create a free account on Auftrag One. You will then see all documents, deadlines and submission notes in a structured workflow.
- What is the submission deadline?
- The submission deadline is 22. August 2026.
- Who is the contracting authority?
- The contracting authority is Universitätsklinikum Münster.
- Which documents are needed to get started?
- Typically you need the service description, proof of eligibility, deadline notes and possibly form sheets. On Auftrag One these items are displayed in prioritized order.