Landkreis HildesheimHildesheim
Einführung einer digitalen Kommunikationsplattform für Mitarbeitende (App/Intranet)
Der Landkreis Hildesheim beabsichtigt die Einführung einer zentralen digitalen Kommunikationsplattform in Form einer Mitarbeiter-App mit integriertem Desktop-Intranet.
Software Development, IT Support, IT Consulting, Web Development, App Development
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Content at a glance
Der Landkreis Hildesheim beabsichtigt die Einführung einer zentralen digitalen Kommunikationsplattform in Form einer Mitarbeiter-App mit integriertem Desktop-Intranet.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Landkreis Hildesheim
- Published:
- July 27, 2026
- Deadline:
- August 27, 2026
- Topic:
- Software Development
Tender description
Der Landkreis Hildesheim beabsichtigt die Einführung einer zentralen digitalen Kommunikationsplattform in Form einer Mitarbeiter-App mit integriertem Desktop-Intranet.
Further details
After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
- Core requirements of the tender prioritized and prepared
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- Guidance for structured bid preparation
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Documents and attachments
1 file recorded- CSX 22 - Bekanntmachung geplante Vergabe.pdf
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Expost: Implementierung eines Social Intranets für die RKH Gesundheit
Bereitstellung eines Social-Intranet-Systems in Form einer Desktop-Version und einer mobilen Mitarbeitenden-App zur Nutzung auf verschiedenen Endgeräten (z. B. Smartphones, Tablets) unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderung an die Datenschutzkonformität sowie der Barrierefreiheit. Dabei ist zu beachten, dass die Desktop-Version eine Web-Application ist, die spezifisch für die Nutzung am Desktop optimiert ist. Dies bedeutet, dass sowohl eine Darstellung komplexer Inhalts- und Navigationsstrukturen möglich ist, als auch ein separates Back-end für das Managen aller Inhalte (Content Management System, Systemkonfiguration, Nutzerprovisionierung, Redaktionsplanung und Plattformstatistiken). Die mobile White-Label-App ist hingegen für die mobile Nutzung optimiert. Das bedeutet, dass alle Inhalte komplett responsive dargestellt werden können und Seiten und News trotzdem punktuell angepasst werden können. - Bereitstellung des Systems in Form einer gehosteten Cloud-Variante. - Konfiguration des Systems gemäß den Vorgaben des Auftraggebers. Dazu gehören beispielsweise und nicht abschließend: das Einrichten der benötigten Nachrichtenkanäle, das Bereitstellen von Vorlagen, ein Rollen- und Rechte-Konzept, ein Konzept und die Umsetzung der Integration von Drittsystemen wie z.B: Microsoft 365 (Sharepoint, Teams). Die Plattform bietet sowohl eine native Integration zu M365 als auch zusätzliche API-Schnittstellen für Drittsysteme die zukünftig integriert werden können. - Begleitung der Einführung des Systems für die Nutzenden der RKH in Form von beispielsweise Schulungen, Informationsmaterialien und ähnlichem. - Betrieb, Wartung und Support des Systems nach dem Go-live Die Bereitstellung des vollumfänglichen Intranets mit allen erforderlichen und gewünschten Anforderungen ist derzeit bis zum 1. September 2026 geplant, sodass der Betriebsstart am 1. Oktober 2026 erfolgen kann. - RKH Regionale Kliniken Holding und Services GmbHLudwigsburg
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SaaS-basierte VoIP-Telekommunikationslösung mit Migration, Betrieb und Support
Der Landkreis Unstrut-Hainich beabsichtigt die Vergabe einer hochverfügbaren Software-as-a-Service (SaaS)-basierten VoIP-Telekommunikationslösung. Gegenstand der Leistung sind die Bereitstellung der Plattform einschließlich Softclients und Endgeräten sowie sämtliche Leistungen zur Migration, zum Betrieb und zum Support. Ziel der Beschaffung ist die Einführung einer zentralen, virtuellen und mandantenfähigen VoIP-Kommunikationsplattform zur vollständigen Ablösung der bestehenden analogen und digitalen Telekommunikationsinfrastruktur. - Landkreis Unstrut-HainichMühlhausen/Thüringen
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Markterkundung betreffend "Elektronische Patientenakte / sektoraler IdP / Rahmen-App" - Freiwillige Vorinformation - Keine Auftragsbekanntmachung
Die Markterkundung dient der Überprüfung des Marktes für die Vorbereitung eines geplanten Beschaffungsvorhabens. Nach Abschluss der Markterkundung werden die Ergebnisse in die Ausschreibungsunterlagen des beabsichtigten Vergabeverfahrens vom Auftraggeber evaluiert und neutralisiert eingearbeitet. Gegenstand des Markterkundungsgesprächs soll das Beschaffungsvorhaben "Elektronische Patientenakte / sektoraler IdP / Rahmen-App" sein. Die KNAPPSCHAFT ist eine gesetzliche Krankenversicherung mit derzeit etwa 1.100.000 Versicherten, die zum Verbundsystem der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gehört und den gesetzlichen Anforderungen einer bundesweiten Krankenversicherung unterliegt. Gegenstand der Markterkundung sind folgende drei Leistungsbereiche: 1. Sektoraler Identity Provider (sIDP) / GesundheitsID Die KNAPPSCHAFT ist gemäß §§ 291 Abs. 8 SGB V i. V. m. 325 Abs. 1 SGB V dazu verpflichtet, jedem Versicherten eine zugelassene digitale Identität (GesundheitsID) anzubieten. Der Auftragnehmer soll den sektoralen Identity Provider gemäß den Vorgaben der gematik bereitstellen und betreiben (einschließlich IDP Backend, VAU, TI Authenticator-Modul und dazugehöriger Systeme sowie Schnittstellen) sowie die Zulassung gemäß den aktuellen Produkttyp- und Anbietertypversionen der gematik nachweisen. Mindestens folgende Authentifizierungsmöglichkeiten für Versicherte sind anzubieten: eID mit Online-PIN, eGK mit PIN sowie ePASS. 2. Elektronische Patientenakte (ePA) Die KNAPPSCHAFT ist gemäß § 341 ff. SGB V dazu verpflichtet, jedem Versicherten eine nach § 325 Abs. 1 SGB V zugelassene elektronische Patientenakte anzubieten, die sowohl per mobilem als auch stationärem Endgerät (Desktop-Client) als ePA-FdV zur Verfügung gestellt werden muss. Der Auftragnehmer soll die ePA gemäß §§ 341 ff. SGB V i. V. m. den gematik-Spezifikationen anbieten, umsetzen und betreiben – einschließlich des ePA-FdV und des ePA-Backends (Aktensystem, VAU und dazugehörige Systeme und Schnittstellen). Der Funktionsumfang umfasst insbesondere Dokumentenmanagement (Anzeige, Upload, Löschung und Download von strukturierten und unstrukturierten Dokumenten), Berechtigungsmanagement (Erteilung und Widerruf von Zugriffsrechten für Leistungserbringer), die Verwaltung einer elektronischen Medikationsliste (dgMP) sowie eine Vertreterverwaltung. Darüber hinaus sind TI-Messenger-Funktionen gemäß gematik-Spezifikation in der ePA-Rahmen-App bereitzustellen, einschließlich des Empfangs und Versands sicherer Nachrichten im medizinischen Kontext. 3. ePA-Rahmen-App (WhiteLabel-Lösung) Die ePA-Rahmen-App soll den zentralen digitalen Zugang für Versicherte der KNAPPSCHAFT zur elektronischen Patientenakte darstellen und den Versicherten eine verfügbare und datenschutzgerechte Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten gemäß den Vorgaben der gematik ermöglichen. Die App ist für die Betriebssysteme iOS und Android zu entwickeln; das ePA Desktop FdV soll für Windows, Mac OS und Linux ausgeliefert werden. Neben der ePA-Kernfunktionalität soll die Rahmen-App weitere Gesundheitsservices beinhalten, darunter die Verwaltung von Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, die Verwaltung von Arzt- und Behandlungsterminen, die Integration des Organ- und Gewebespenderegister sowie die native Implementierung der E-Rezept-App-Funktionalitäten, insbesondere Anzeige, Verwaltung und Einlösung elektronischer Rezepte. Bezogen darauf möchte der Auftraggeber unverbindlich mit Marktteilnehmern in Kontakt treten und nähere Informationen austauschen. Dazu werden den an der Markterkundung teilnehmenden Unternehmen weitergehende Dokumente zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Markterkundung werden die daraus resultierenden Erkenntnisse evaluiert und ggf. für die weiteren Beschaffungsvorhaben und das darauf gerichtete Vorgehen berücksichtigt. Hinweis zum Ablauf: Siehe weiter in Ziffer 3.1 - Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBochumDeadline: Aug 06
Markterkundung betreffend "Elektronische Patientenakte / sektoraler IdP / Rahmen-App" - Freiwillige Vorinformation - Keine Auftragsbekanntmachung
Die Markterkundung dient der Überprüfung des Marktes für die Vorbereitung eines geplanten Beschaffungsvorhabens. Nach Abschluss der Markterkundung werden die Ergebnisse in die Ausschreibungsunterlagen des beabsichtigten Vergabeverfahrens vom Auftraggeber evaluiert und neutralisiert eingearbeitet. Gegenstand des Markterkundungsgesprächs soll das Beschaffungsvorhaben "Elektronische Patientenakte / sektoraler IdP / Rahmen-App" sein. Die KNAPPSCHAFT ist eine gesetzliche Krankenversicherung mit derzeit etwa 1.100.000 Versicherten, die zum Verbundsystem der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See gehört und den gesetzlichen Anforderungen einer bundesweiten Krankenversicherung unterliegt. Gegenstand der Markterkundung sind folgende drei Leistungsbereiche: 1. Sektoraler Identity Provider (sIDP) / GesundheitsID Die KNAPPSCHAFT ist gemäß §§ 291 Abs. 8 SGB V i. V. m. 325 Abs. 1 SGB V dazu verpflichtet, jedem Versicherten eine zugelassene digitale Identität (GesundheitsID) anzubieten. Der Auftragnehmer soll den sektoralen Identity Provider gemäß den Vorgaben der gematik bereitstellen und betreiben (einschließlich IDP Backend, VAU, TI Authenticator-Modul und dazugehöriger Systeme sowie Schnittstellen) sowie die Zulassung gemäß den aktuellen Produkttyp- und Anbietertypversionen der gematik nachweisen. Mindestens folgende Authentifizierungsmöglichkeiten für Versicherte sind anzubieten: eID mit Online-PIN, eGK mit PIN sowie ePASS. 2. Elektronische Patientenakte (ePA) Die KNAPPSCHAFT ist gemäß § 341 ff. SGB V dazu verpflichtet, jedem Versicherten eine nach § 325 Abs. 1 SGB V zugelassene elektronische Patientenakte anzubieten, die sowohl per mobilem als auch stationärem Endgerät (Desktop-Client) als ePA-FdV zur Verfügung gestellt werden muss. Der Auftragnehmer soll die ePA gemäß §§ 341 ff. SGB V i. V. m. den gematik-Spezifikationen anbieten, umsetzen und betreiben – einschließlich des ePA-FdV und des ePA-Backends (Aktensystem, VAU und dazugehörige Systeme und Schnittstellen). Der Funktionsumfang umfasst insbesondere Dokumentenmanagement (Anzeige, Upload, Löschung und Download von strukturierten und unstrukturierten Dokumenten), Berechtigungsmanagement (Erteilung und Widerruf von Zugriffsrechten für Leistungserbringer), die Verwaltung einer elektronischen Medikationsliste (dgMP) sowie eine Vertreterverwaltung. Darüber hinaus sind TI-Messenger-Funktionen gemäß gematik-Spezifikation in der ePA-Rahmen-App bereitzustellen, einschließlich des Empfangs und Versands sicherer Nachrichten im medizinischen Kontext. 3. ePA-Rahmen-App (WhiteLabel-Lösung) Die ePA-Rahmen-App soll den zentralen digitalen Zugang für Versicherte der KNAPPSCHAFT zur elektronischen Patientenakte darstellen und den Versicherten eine verfügbare und datenschutzgerechte Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten gemäß den Vorgaben der gematik ermöglichen. Die App ist für die Betriebssysteme iOS und Android zu entwickeln; das ePA Desktop FdV soll für Windows, Mac OS und Linux ausgeliefert werden. Neben der ePA-Kernfunktionalität soll die Rahmen-App weitere Gesundheitsservices beinhalten, darunter die Verwaltung von Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, die Verwaltung von Arzt- und Behandlungsterminen, die Integration des Organ- und Gewebespenderegister sowie die native Implementierung der E-Rezept-App-Funktionalitäten, insbesondere Anzeige, Verwaltung und Einlösung elektronischer Rezepte. Bezogen darauf möchte der Auftraggeber unverbindlich mit Marktteilnehmern in Kontakt treten und nähere Informationen austauschen. Dazu werden den an der Markterkundung teilnehmenden Unternehmen weitergehende Dokumente zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Markterkundung werden die daraus resultierenden Erkenntnisse evaluiert und ggf. für die weiteren Beschaffungsvorhaben und das darauf gerichtete Vorgehen berücksichtigt. Hinweis zum Ablauf: Siehe weiter in Ziffer 3.1 - Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLEAnnaberg-Buchholz
Einführung eines HR-Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Personal und Organisation
Los 1 - Payroll Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung der Personalvorgänge wird durch das Landratsamt Erzgebirgskreis die Einführung eines zentralen, cloudbasierten HR-Systems für die Verwaltung ausgeschrieben. Zum aktuellen Zeitpunkt werden verschiedene Fachanwendungen mit einzelnen (manuell erstellten) Datenbanken und Schnittstellen verwendet, welche einen hohen manuellen Pflegeaufwand im Sachgebiet Personal sowie in den Querschnittsreferaten des Landratsamt Erzgebirgskreis verursachen. Der Auftraggeber schreibt die Bereitstellung sowie die Einräumung zeitlich begrenzter Nutzungsrechte an Lizenzen eines cloudbasierten HR-Systems (Personalmanagementsystem) aus, inklusive Implementierungs-, Migrations-, Betriebs-, Support-, Anpassungs- und Schulungsdienstleistungen. Die Leistung soll als SaaS (Software-as-a-Service) für einen Zeitraum von vier Jahren angeboten werden. Es besteht die Option, den Vertrag im Anschluss gem. EVB-IT-Vertrag zu verlängern. Ziel des Projektes ist es, bestehende Insellösungen aus Fachanwendungen (PAISY des Anbieters ADP, KOMMBOSS/KSC des Anbieters GfOP, MATRIX des Anbieters Dormakaba) sowie Eigenlösungen abzulösen, welche durch papierbasierte Verfahren verbunden sind. Diese sollen durch eine effiziente, datenschutzkonforme Plattform ersetzt werden und somit den Digitalisierungsgrad sämtlicher HR-Prozesse nachhaltig erhöhen. Durch die Einführung des HR-Systems sollen Effizienz, Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Personalabläufe verbessert und ein zukunftsfähiges digitales Personalmanagement im Landratsamt Erzgebirgskreis etabliert werden. Immer wiederkehrende Routineaufgaben, die derzeit umfangreiche manuelle Eingaben der Beschäftigten erfordern, sollen durch Automatisierung effektiver und effizienter erledigt werden. Die HR-Software soll zur digitalen Bewirtschaftung von circa 1.950 Personalfällen im öffentlichen Dienst (tarifliche Beschäftigte und Beamte) eingesetzt werden und eine moderne Mitarbeiterkommunikation über einen integrierten Employee-Self-Service sowie einen Manager-Self-Service ermöglichen. Es soll ein Self-Service-Bereich für alle Mitarbeiter etabliert werden, um personalwirtschaftliche Abläufe wie die Beantragung von Adressänderungen, die Einreichung von Anträgen, Reisekosten u. Ä. zu dezentralisieren, Abläufe zu beschleunigen und transparenter zu gestalten. Das geplante HR-System soll sämtliche personalwirtschaftliche Kernabläufe digital abbilden, darunter insbesondere die Personalstammdatenpflege, die Zeitwirtschaft, die Reisekostenabrechnung, die Personalkosten(hoch)rechnung, statistische Auswertungen sowie die Schnittstellenanbindung zu weiteren Fachverfahren. Es muss Standardauswertungen enthalten und darüber hinaus die Möglichkeit bieten, individuelle Berichte zu erstellen. Zudem sollen die Organisation von Terminen und die Überwachung von variablen Änderungsdaten mit individuellen Wiedervorlagefunktionen in Form von Checklisten möglich sein. Es wird derzeit die Beschaffung von max. zwei spezialisierten HR-Lösungen beabsichtigt, zum einen für die Entgelt- und Bezügeabrechnung (Payroll, Los 1) und zum anderen für das Personalmanagement (Los 2). Die Payroll (Entgelt- und Bezügeabrechnung) soll vollständig oder teilweise in das HR-System integriert bzw. als ein ausgelagertes Payroll-System an das HR-System angebunden werden. Es ist erforderlich, dass dem Personalmanagementsystem als weitere Komponente ein Zeitwirtschaftsmodul umfasst. Um eine Kompatibilität zwischen dem Modul Zeiterfassung und den Zeiterfassungsterminals zu garantieren, erfolgt eine an das Modul Zeiterfassung gebundene Ausschreibung von neuen Zeiterfassungsterminals durch das Los 3. Diese Ausschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei unterschiedlichen Systemen sollen bereits vom Anbieter programmierte und erprobte Schnittstellen zu einer abgestimmten und zusammenwirkenden Softwarelandschaft führen. Zudem sollen die HR-Software modular aufgebaut sein und um verschiedene Module wie Reisekostenabrechnung, Personalentwicklung, Stellenplan usw. zeitlich gestaffelt implementiert zu können. Die neue Entgelt- und Bezügeabrechnung für tariflich Beschäftigte und Beamte soll das derzeit eingesetzte System PAISY des Anbieters ADP zum 01.01.2027 ersetzen. Die neue Personalmanagementsoftware soll die bestehenden Systeme zum 01.01.2028 vollständig ablösen. Im Rahmen einer Projektbetreuung durch den Bieter wird ein Projektplan bzgl. der Implementierung in Absprache mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis erstellt und umgesetzt. Dabei ist die außer Betrieb Stellung der Altanwendungen KOMMBOSS/KSC der GfoP, MATRIX von Dormakaba sowie der Eigenlösungen zu berücksichtigen. Die Daten der bestehenden Softwaresysteme sind durch den Auftragnehmer vollständig in das neue System zu migrieren. Zudem ist eine Schnittstelle zum im Haus eingesetzten System SASKIA.H2R bereitzustellen. Idealer Weise sollen dabei gemäß dem „Once-Only-Prinzip“ alle erforderlichen Daten der Beschäftigten nur an einer zentralen Stelle, also einer gemeinsamen Datenbank, gepflegt werden. Alternativ sollen bei getrennten Datenbanken die erforderlichen Daten über einen Echtzeit-Datenabgleich oder wenn dies nicht möglich, über zeitnahen, regelmäßigen, automatisierten Datenaustausch per Schnittstelle eine wechselseitige, einheitliche Datenbearbeitung zwischen den gekoppelten Systemen ohne divergierende Dateninhalte ermöglichen. Gleichzeitig ist der Umstieg von der Papier- zur digitalen Personalakte geplant. Aus dem HR-System sollen Dokumente und Serienbriefe erstellt werden können, welche durch Platzhalterfunktionen mit variablen Daten automatisch befüllt und in der im Haus genutzten E-Akte (Dokumentenmanagementsystem VIS) abgelegt werden. Eine detaillierte Übersicht zu den Muss- und Kann-Kriterien sind in der Leistungsbeschreibung enthalten. - Regensburger Verkehrsverbund GmbHRegensburgDeadline: Jul 16
Einführung eines IDBT (ID basiertes Ticketing) Systems
Ausschreibung zur Beschaffung von Dienstleistungen im Bereich Einführung eines verbundweiten, IDBT-basierten Check-In/Check-Out-Systems. Ziel ist ein barrierearmer und intuitiver Zugang zum ÖPNV für alle Fahrgastgruppen - unabhängig von Smartphone-Besitz, Sprachkompetenz oder detaillierten Tarifkenntnissen. Fahrgäste sollen künftig mit gängigen Zahlungsmitteln (Giro- oder Kreditkarte, RVV-Prepaidkarte sowie Apple Pay / Google Pay) ein- und auschecken können. Im Hintergrund erfolgt eine automatische Bestpreisabrechnung (z. B. Tagesdeckelung), sodass der Fahrgast keinen "falschen" Tarif mehr wählen kann. Gegenstand der Vergabe ist sind die o.g. Dienstleistungen sowie ergänzende Dienstleistungen, im Einzelnen: - zentrale Tarifdatenhaltung über einen bereits vorhandenen RVV-PKM Tarifrechner, an den das CiCo-Hintergrundsystem angebunden werden muss - Verarbeitung von Check-In/Check-Out-Ereignissen und Berechnung der Fahrpreise - Abbildung von Zahlungsprozessen in Zusammenarbeit mit einem Transit-PSP und einem Acquirer - Bereitstellung der Daten für Einnahmenaufteilung und Controlling - Ticketprüfung von UIC-Barcodes - VDV-KA-konforme Ticketprüfung inkl. Aktionslistenmanagement und Sperrlistenabruf In den Fahrzeugen kommen mobile Validatoren zum Einsatz, die: - die Check-In/Check-Out-Vorgänge erfassen und in der ersten Phase auch einen Ticketverkauf mit eingeschränkter Ticketauswahl ermöglichen, - EMV-kontaktlose Karten und mobile Wallets verarbeiten, - UIC und VDV-KA-Medien lesen und prüfen können inkl. Aktionslistenmanagement und Sperrlistenabruf - über IBIS/ITCS oder - falls alternativ möglich - über autonome Kommunikationswege (z. B. GPS-basierte Ortung) angebunden werden. Zudem sollen tragbare (transportable) Validatoren für z.B. OnDemand-Verkehre oder Ersatzbusse zum Einsatz kommen. Für die Einbindung des SPNV und der Bahnhaltepunkte sind stationäre Validatoren ein zentraler Baustein. Grundsätzlich werden fünf Umsetzungsvarianten betrachtet: - In Ausbauvariante 1 erfolgt die Befestigung des stationären Validators über eine Winkelsäule aus gebürstetem Edelstahl am stationären Ticketautomaten. Die Säule ist vom Bieter bereitzustellen, muss vandalismussicher ausgelegt sein und die Anbringung sowie Inbetriebnahme des Validators erfolgt durch den Bieter - In Ausbauvariante 2 wird der Validator an vorhandenen Entwertersäulen des AG montiert, wofür der Bieter eine geeignete Befestigungs- bzw. Adapterlösung vorzusehen hat - In Ausbauvariante 3 ist der stationäre Validator als autarke Einheit mit Solarpanel und Akkuspeicher auszuführen und mittels einer (lackierten) Stahl- oder Edelstahlsäule. bodenmontiert zu befestigen. Alternativ ist eine Befestigung an vorhandenen Beleuchtungsmasten oder vergleichbaren Infrastrukturen vorzusehen - In Ausbauvariante 4 erfolgt die Ausführung des stationären Validators mit Stromversorgung über das vorhandene Stromnetz der DB-Infrastruktur. Die Befestigung erfolgt über eine bodenmontierte (lackierten) Stahl- oder Edelstahlsäule, während die elektrische Anbindung einschließlich 50-Hertz-Prüfung durch den AG erfolgt - In Ausbauvariante 5 erfolgt die Montage des stationären Validators als Wandmontage an kommunalen Gebäuden. Die Stromversorgung erfolgt über einen Netzstromanschluss des jeweiligen Gebäudes, der durch den AG in Abstimmung mit der jeweiligen Kommune bereitgestellt wird. Der AN hat eine geeignete, vandalismussichere Wandhalterung sowie einen kompakten Installationskasten (Trafo/Netzteil) bereitzustellen. Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Schaffung eines interoperablen und zukunftsfähigen Systems, das sich schrittweise erweitern lässt. Das CiCo-System soll ausdrücklich als "atmendes System" verstanden werden, das neue Validatoren verschiedener Hersteller, weitere Verkehrsunternehmen, zusätzliche Haltepunkte und zukünftige Tarif- oder Produktentwicklungen aufnehmen kann, ohne dass grundlegende Systemwechsel nötig werden. Hierfür sind insbesondere folgende Prinzipien maßgeblich: - Herstellerunabhängigkeit der Endgeräte: Die Systemarchitektur soll vorsehen, dass unterschiedliche Validator-Hersteller eingebunden werden können. - Einsatz eines Transit-PSP mit Interoperabilitätsfunktion zu anderen Transit-PSP: Die Zahlungs- und Ereignisdaten sollen über einen Transit-PSP so verarbeitet werden, dass mehrere Gateways, Acquirer oder zusätzliche Kartenprodukte künftig ergänzt werden können. - Standardisierte Schnittstellen: Offene, dokumentierte und standardkonforme Schnittstellen (u. a. zu ITCS/IBIS, Tarifsystem, VDV-KA-Komponenten) sind verpflichtend. - Skalierbarkeit und Mandantenfähigkeit: Die Lösung soll so gestaltet sein, dass weitere Verkehrsunternehmen, neue Linienbündel und zusätzliche Tarifräume eingebunden werden können. - Zukunftssicherheit: Das System soll technologische Weiterentwicklungen (z. B. neue Kartentechnologien, weitere digitale Medien) sowie einen Wechsel des Transit Payment Service Providers aufnehmen können. Die bei den Bussen des Stadtwerks Mobilität bereits eingesetzten Validatoren der Firma Krauth sowie die auf dem EMV-Standard basierende Closed-Loop RVV-Prepaidkarte sollen in das System integriert werden. Der Rollout soll in drei Phasen erfolgen. In der ersten Phase sollen die SPNV-Haltepunkte sowie die Busse im Landkreis Straubing-Bogen, Landkreis Schwandorf und der Stadt Straubing mit Validatoren mit einer festen Produktauswahl ausgestattet und in Betrieb genommen werden. In der zweiten Phase sollen restlichen die SPNV-Haltepunkte und Busse im Landkreis Regensburg mit Validatoren ausgestattet werden, ohne dass diese in Betrieb genommen werden. In Phase 3 werden alle Validatoren im gesamten Verbundgebiet mit Check-In/Check-Out Funktionalität in Betrieb genommen oder auf diese umgestellt. - Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöRKlingenmünster
Bereitstellung, Einführung und Betrieb einer integrierten Zeitwirtschafts- und Dienstplanungslösung
Das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie - AdöR - (im Folgenden: der Auftraggeber) stellt als Dienstleister für seelische Gesundheit kinder- und jugendpsychiatrische, psychiatrische, gerontopsychiatrische, psychosomatische, psychotherapeutische, neurologische, sozial-therapeutische und gemeindepsychiatrische Angebote in vielen pfälzischen Regionen zur Verfügung. Die Leistungen für erkrankte Menschen - stationäre, ambulante, Wohn- und Tagesangebote sowie gemeindepsychiatrische Angebote - werden in 15 pfälzischen Städten und Gemeinden erbracht, weitere Standorte sind geplant. Insgesamt werden jährlich ca. 30.000 Menschen stationär, teilstationär oder ambulant behandelt und betreut. Das Klinikum verfügt über ca. 1.180 Betten, Therapie- bzw. Wohnplätze und darüber hinaus an fast allen Standorten über zusätzliche ambulante bzw. aufsuchende Angebote. Mit einem Umsatzvolumen von ca. 195 Mio. EUR ist das Pfalzklinikum mit seinen Tochtergesellschaften Pfalzklinikum Service gGmbH und Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Pfalzkli-nikum GmbH ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und mit rund 2.500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region. Der Auftraggeber beabsichtigt den Abschluss eines Dienstleistungs- beziehungsweise Softwarebereitstellungsvertrags über die Einführung und Implementierung einer integrierten Zeitwirtschafts- und Dienstplanungslösung. Vertraglich soll der Auftrag die Beschaffung, Inbetriebnahme, Anpassung sowie - im Falle einer SaaS-Lösung - den anschließenden Betrieb, die Pflege und Weiterentwicklung eines digitalen Personaleinsatzplanungs- und Zeiterfassungssystems umfassen, das die spezialisierten Anforderungen eines psychiatrisch-neurologischen Klinikums abdeckt. Die zu beschaffende Lösung soll insbesondere allen Gesellschaften des Pfalzklinikums zur Verfügung stehen und alle relevanten Komponenten für Dienstplan- und Schichtplanung, Arbeitszeiterfassung und Personalsteuerung enthalten. Mit dieser Beschaffung verfolgt der Auftraggeber das Ziel, die derzeit dezentral oder manuell gesteuerten Planungsprozesse durch ein modernes, effizientes System zu ersetzen und die Personalressourcen optimal zu steuern. Die Lösung soll die administrative Last bei den Dienstplanverantwortlichen deutlich senken und zugleich eine transparente, rechtskonforme Dienstpla-nung ermöglichen. Dabei sind neben tariflichen Vorgaben (TVöD-K, TV-Ärzte) und arbeitsrechtlichen Regelungen (Arbeitszeitgesetz, Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV), Per-sonalbemessungsrichtlinien, Pflegepersonal-Regelung (PPR 2.0) auch krankenhausspezifische Besetzungsanforderungen verbindlich einzuhalten. Durch die Lösung wird angestrebt, routinemäßige Prüfungen und Warnmeldungen zu Gesetzes- oder Tarifverletzungen zu automatisieren sowie langfristige Dienstpläne zuverlässig und nachvollziehbar zu erstellen. Das zu beschaffende System muss insbesondere die automatisierte Erstellung von Schicht-, Dienst- und Einsatzplänen erlauben und dabei Qualifikationen, Verfügbarkeiten, Teilzeitmodelle und unterschiedliche Funktionsbereiche verschiedener Berufsgruppen berücksichtigen. Typische Funktionen sind dabei etwa die Abbildung komplexer Schichtmodelle, ein mehrstufiges Diensttauschsystem, variantenreiche Vor- und Nachbesetzungsregeln sowie ein integriertes Ausfallmanagement mit automatisierten Vorschlägen zur Ersatzbesetzung. Die Lösung soll Werkzeuge zur Bewertung von Dienstplänen und zur Personalkostenkalkulation bereitstellen, zum Beispiel eine vorbereitende Lohnabrechnung mit Bildung tarifvertraglich relevanter Lohnarten. Die Lösung soll sämtliche relevanten Prozesse als umfassende, logisch verknüpfte Gesamtlösung abbilden, insbesondere Personaleinsatzplanung inklusive Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement, Zeitwirtschaft, vorbereitende Lohnabrechnung, ESS, MSS sowie Reporting und Statistiken. Hierdurch soll Doppelarbeit vermieden, Auswertungen erleichtert und die Einhaltung aller tariflichen und gesetzlichen Randbedingungen sichergestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Beschaffung liegt auf einem modernen Mitarbeiterportal (Employee Self Service) mit webbasierter und mobiler Zugriffsmöglichkeit. Mitarbeitende sollen eigenständig ihre Dienstpläne einsehen, Arbeitszeitkonten (Stunden, Überstunden, Urlaub) abrufen und Urlaubs- sowie Abwesenheitsanträge elektronisch stellen können. Zugleich müssen Manager-Self-Service-Funktionen bereitgestellt werden, um Dienstpläne freizugeben und Anträge zu genehmigen. Die neue Software soll so die Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz im Klinikbetrieb erhöhen, indem sie allen Beschäftigten transparente Self-Service-Möglichkeiten bietet und Kommunikationsprozesse digital unterstützt. Schließlich muss die Lösung in die bestehende IT- und Systemlandschaft des Auftraggebers integriert werden. Geplant sind standardisierte Schnittstellen bzw. Datenaustauschmöglichkeiten mit vorhandenen Fachsystemen, insbesondere mit dem zentralen HR-/Lohnabrechnungs- und ERP-System sowie mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) und weiteren Bestandslö-sungen. Dabei ist ein medienbruchfreier Datenaustausch sicherzustellen: Stammdaten, Arbeitszeit- und Abwesenheitsdaten sowie Abrechnungsinformationen sollen zwischen den Systemen ausgetauscht werden. Darüber hinaus sind hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Datenschutz (DSGVO-Konformität), Datensicherheit, Revisionssicherheit sowie differenzierte Rollen- und Berechtigungskonzepte zu erfüllen. Auch Aspekte wie Barrierefreiheit und mobiler Betrieb sind zu berücksichtigen, um den Einsatz in einer modernen Klinikumgebung rechtlich und technisch sicherzustellen. Das Vergabeverfahren soll im Dezember 2026 abgeschlossen werden.
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- The submission deadline is 27. August 2026.
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