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Deutensee, Neubau Grundablass mit Entnahmebauwerk
Deutensee, Neubau Grundablass mit Entnahmebauwerk Beschreibung und auszuführende Gewerke / Leistungen Der bestehende Absperrdamm am Deutensee hat im Bereich des Grundablasses eine Höhe von etwa 5,5 m über Seesohle. Die Wassertiefe beträgt am Dammbauwerk bei Normalstau 3,6 m, im Hochwasserfall bis knapp 5 m. Der bestehende Grundablass best...
Water Supply, Hydraulic Engineering
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Content at a glance
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Markt Peiting
- Published:
- July 13, 2026
- Deadline:
- July 20, 2026
- Topic:
- Water Supply
- Object:
- Schleuse / Wehr
Object classification
- Schleuse / WehrPrimary
Tender description
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Deutensee, Neubau Grundablass mit Entnahmebauwerk Beschreibung und auszuführende Gewerke / Leistungen Der bestehende Absperrdamm am Deutensee hat im Bereich des Grundablasses eine Höhe von etwa 5,5 m über Seesohle. Die Wassertiefe beträgt am Dammbauwerk bei Normalstau 3,6 m, im Hochwasserfall bis knapp 5 m. Der bestehende Grundablass besteht aus einem Stahlbeton-Entnahmeschacht („Mönch“) am wasserseitigen Dammfuß mit 4,6 m Höhe und zwei Betonrohrleitungen DN 500. Nach einem Schadensfall im April 2026 an einem der beiden Grundablassrohre wurden diese provisorisch mit einer Betonplombe verschlossen. Mit der hier gegenständlichen Baumaßnahme soll der Entnahmeschacht mit den Grundablassrohren vollständig durch einen Neubau ersetzt werden. Die Herstellung des neuen Bauwerks erfolgt unter Aufrechterhaltung des Staus im Deutensee innerhalb einer Baugrubenumschließung in Spundwandbauweise. Wasserseitig werden die Spundwände in eine Vorschüttung eingebracht, die zuvor von der Dammkrone aus im Nassen herzustellen ist. Die Umsetzung ist zeitkritisch und erfolgt als Sofortmaßnahme mit der Hauptbauzeit von Mitte September 2026 bis Ende 2026 und einer kürzeren Nebenbauzeit im Frühjahr 2027. Die nachfolgenden Gewerke und Leistungen sind zur Umsetzung der o.g. Maßnahme auszuführen; der überwiegende Teil der Arbeiten erfolgt innerhalb des Spundwand-Baugrubenverbaus unter der Aussteifung: 1. Spundwandarbeiten Liefern und Einbringen von Spundbohlen: 730 m² mit Flächengewicht ca. 120 kg/m², Profillängen 9 bis 11 m, davon 340 m² wieder zu Ziehen (hier gebrauchte Profile zulässig); Das Einbringen der Spundwände erfolgt in einem Arbeitsschritt Anfang Oktober 2026, das Ziehen in zwei Schritten (Ende 2026 und im Frühjahr 2027). Spundwand unter Wasser Abtrennen, ca. 20 lfm. 2. Baugrubenaussteifung • Liefern, Montieren und Demontieren von Baustahlprofilen als Baugrubenaussteifung, Gurte und Steifen, vsl. HEB 280 bis HEB 320; • Montage, teilweise Umbau und Demontage in bis zu sechs Arbeitsschritten. 3. Erdarbeiten • Oberbodenabtrag, Zwischenlagerung und -wiederandeckung; • Baugrubenaushub und Zwischenlagerung des Aushubmaterials, ca. 800 m³; • Dammneubau, überwiegend Nutzung des Aushubmaterials, teilweise mit Bodenverbesserung durch Kalkzugabe, ca. 700 m³; • Dammneubau mit kiesig-sandigem Liefermaterial, ca. 100 m³; • Herstellung und Rückbau von Vorschüttungen an das bestehende Dammbauwerk, wasser- und luftseitig, als Arbeitsebenen / Rammplanum, wasserseitig als Schüttung von der Dammkrone aus im Nassen (unter Wasser), luftseitig vom Dammfuß aus lagenweise; Material verbleibt im Eigentum des AN; Gesamtkubatur ca. 1400 m³; exakte Dimension der wasserseitigen Vorschüttung nach Anforderung des AN; anzubieten als Pauschale; 4. Abbrucharbeiten: • Betonabbruch des bestehenden Entnahmebauwerks, ca. 5 bis 8 m³; • Rückbau der alten Grundablassrohre, DN 500, Länge ca. 60 m. 5. Massivbauarbeiten: • Herstellung von Stahlbeton, ca. 70 m³; 6. Rohrleitungsbau: • Stahlbetonrohre, DN 800, ca. 50 lfm 7. Straßen- und Wegebau: • Abbruch der bestehenden Straße, Herstellung und Rückbau eines Straßenprovisoriums und endgültige Wiederherstellung der Straße, ca. 60 m². 8. Sohl- und Böschungssicherungsarbeiten: • Rückbau und Wiederherstellung eines Steinsatzes aus Wasserbausteinen (Rückbau teilweise unter Wasser). 9. Stahl-, Metall- und Holzbauarbeiten (untergeordnet) • Absperrschieber, Plattenschieber 60 x 60 cm, 2 Stück; • Holmgeländer, ca. 12 lfm; • Gitterrostabdeckung, inkl. Rahmen, ca. 5 m²; • Stabgitterzaun mit Tor, ca. 15 lfm; • Staubalken aus Holz, Kanthölzer, 10 x 10 cm. 10. Technische Bearbeitung: • Ausführungs-, Werk und Montageplanung (teilweise) für Stöße, Konsolen, Verbindungen, u.a. für Baugrubenaussteifung; • Ausführungs- und Werkplanung für Geländer.
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7Neubau Polderwand Lübecker Ufer
Hamburg Port Authority AöRHamburgDeadline: Aug 25Neubau einer Polderwand auf ca. 470 m Länge inkl. Toren und einer neuen Einleitstelle inkl. kombiniertem Schieber- / Pumpenschacht. Sowie teilweise Auffüllung der schiefen Ebene des Helgens und Herstellung einer neuen Uferböschung Die Hamburg Port Authority beabsichtigt den Standort am Lübecker Ufer zu erneuern. Dafür soll die hochwassergeschützte Fläche vergrößert werden. Außerdem soll die Polderwand in diesem Bereich für die neuen Bemessungswasserstände von NHN +8,10 m zzgl. Freibord ausgelegt werden. Die Maßnahme umfasst folgende Leistungen: 3PO – Neubau einer Polderwand auf ca. 470 m Länge inkl.: - 6 HWS-Toren, - einer neuen Einleitstelle inkl. kombiniertem Schieber-/Pumpenschacht und Leitungskreuzung DN700 sowie - 2 Leitungskreuzungen mit jeweils 4 x DN 150 bis 200 durch Spundwand bzw. Stahl-betonwand. 4HE – teilweise Auffüllung der schiefen Ebene des Helgens und Herstellung einer neuen Uferböschung. // Hinweis: Die Plangenehmigung für das Bauvorhaben liegt noch nicht in Gänze vor und wird vor der Submission finalisiert. Die Auftragsvergabe liegt unter dem Vorbehalt der erteilten Plangenehmigung.Los 3 - Stromhafen Andernach - Neubau der Uferbefestigung 2. bis 3. BA
Stadtwerke Andernach GmbHAndernachDeadline: Sep 07Im bestehenden Rheinhafen Andernach wurden an der Uferspundwand des Stromhafens Schäden festgestellt. Lokal weist die vorhandene Uferspundwand starke Kopfverformungen Richtung Rhein auf. Darüber hinaus ist die vorhandene Spundwand unverankert als auch für die örtlichen Verhältnisse mit einer geringen Einbindung ausgeführt. Aufgrund der aufgetretenen Schäden sowie der Bauteilabmessungen ist die vorhandene Uferspundwand und das unmittelbar angrenzende Hafengelände als nicht mehr standsicher eingestuft. Um die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Liege- und Umschlagstellen im Stromhafen auch in Zukunft gewährleisten zu können, ist eine Sanierung der Hafenspundwand erforderlich. Der Stromhafen Andernach befindet sich westlich des Hafens Andernach am Rhein zwischen Rhein-km 611,732 und Rhein-km 612,620. Im Bereich zwischen Rhein-km 611,732 und 612,255 befinden sich die zwei zu sanierenden Abschnitte. Rheinabwärts bis Rhein-km 612,620 liegt der „0. BA“, welcher bereits mit einer neuen Uferspundwand saniert wurde. Das vorhandene Ufer hinter der Spundwand ist teilgeböscht ausgeführt. Am Kopf der Spundwand befindet sich eine Stahlbetonberme, welche in eine durch vergossene Wasserbausteine gesicherte Böschung übergeht. Am Kopf der Böschung befinden sich das Fundament einer ehemaligen Kranbahn sowie ein, elektrotechnisch zurückgebauter, Stromkanal. Erkundungen und Schürfe haben lokal weitere Fundament-Reste unterhalb der Hafenflächen ergeben, welche im Zuge der Maßnahme abzubrechen und zu entsorgen sind. Die befestigten Hafenflächen beginnen ab Hinterkante Kranbahnbalken und grenzen im Süden an die Straße „Uferstraße“. Bei Rhein-km 612.092 (Bauanfang) schließt die Spundwand an die bereits erneuerte Spundwand des 1. BA an. Am Rhein-km 612,255 (Bauende) schließt die vorhandene Uferspundwand an die bestehende Spundwand (Hafenbeckeneinfahrt) an. Bei der vorhandenen Uferspundwand im Baubereich handelt es sich um Doppelbohlen Larssen III aus Stahl mit einer Länge von ca. 7 - 9 m und einer Oberkante bei ca. +54,10 m NN. Die Uferspundwand ist nicht rückverankert. Die Geländeoberkante oberhalb der Uferböschung liegt bei ca. +58,40 m und steigt zur „Uferstraße“ mit einer Querneigung von ca. 3% bis 6% an. Entlang der Uferspundwand sind im 2. und 3. BA fünf Böschungstreppen in einem Abstand von ca. 35 m aus Stahlbeton vorhanden. Zudem sind an der Böschungsoberkante sieben Poller mit Stahlbeton Fundament integriert. Steigleitern als auch Nischenpoller sind im Bestand nicht vorhanden. Der zu erbringende Leistungsumfang wird in folgende Lose unterteilt. Los 1 (Uferbefestigung, 1. BA) (bereits beauftragt, fertiggestellt) Los 2 (Platzbefestigung) (bereits beauftragt) Los 3 (Uferbefestigung, 2. und 3. BA) Hier vergeben wird Los 3. Die beiden anderen Lose sind bereits beauftragt.26-059 | Abbau bestehendes RÜB und Neubau RÜB in Minseln
Im Rahmen der Generalentwässerungsplanung des Ortsteils Minseln plant die Stadt Rheinfelden (Baden) die Umsetzung der Maßnahme M5 „Neubau RÜB Minseln mit Zu- und Ablaufhaltungen“. Die Maßnahme ist Bestandteil des wasserrechtlich abgestimmten Sanierungskonzeptes für die Mischwasserbehandlung des Ortsteils und dient der Anpassung der bestehenden Entwässerungsinfrastruktur an die aktuellen wasserwirtschaftlichen und hydraulischen Anforderungen. Das bestehende Regenüberlaufbecken befindet sich am südlichen Ortsende des Stadtteils Minseln zwischen der Grünkompostieranlage der Firma Lützelschwab und dem Mühlbach auf Flurstück Nr. 4456. Das Bauwerk wurde ursprünglich in den 1980er Jahren errichtet und im Jahr 2002 um einen Drosselschacht mit mechanischer Drosseleinrichtung erweitert sowie hydraulisch optimiert. Das bestehende Rechteckbecken verfügt über ein Nutzvolumen von rund 130 m³ und einen Drosselabfluss von 40 l/s. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Zulaufkanal DN 1500, dem Regenentlastungsbauwerk mit integriertem Beckenüberlauf, dem Regenklärbecken, einem Drosselschacht, der Klärüberlaufleitung, der Entlastungsleitung zum Mühlbach sowie den zugehörigen Mess- und Überwachungseinrichtungen. Im Rahmen der geplanten Maßnahme soll die bestehende Anlage einschließlich Regenklärbecken, Drosselschacht, Entlastungs- und Klärüberlaufleitungen sowie weiterer zugehöriger Anlagenteile zurückgebaut und durch ein neues Regenüberlaufbecken ersetzt werden. Vorgesehen ist der Neubau eines Bauwerks mit einem Speichervolumen von ca. 1.030 bis 1.200 m³ sowie einem Drosselabfluss von 65 l/s. Ergänzend sind die erforderlichen Zu- und Ablaufhaltungen, neue Kanalanschlüsse sowie die vollständige elektro- und maschinentechnische Ausrüstung des Bauwerks herzustellen. Nach der vorliegenden Konzeptplanung umfasst der Neubau unter anderem ein Durchlaufbecken, ein Fangbecken, einen Drosselschacht, Beckenüberlauf- und Klärüberlaufeinrichtungen, Spüleinrichtungen sowie die erforderliche Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Die Maßnahme bildet einen zentralen Baustein der im Generalentwässerungsplan vorgesehenen Sanierungsvariante. Durch die deutliche Vergrößerung des Speichervolumens sollen die Anforderungen an die Mischwasserbehandlung erfüllt und die hydraulische Belastung des Mühlbachs bzw. Dürrenbachs reduziert werden. Das dem Bauwerk zugeordnete Einzugsgebiet umfasst rund 24 ha abflusswirksame Mischwasserflächen des Ortsteils Minseln. Die derzeitige Kostenschätzung beläuft sich auf rund 6,0 Mio. € netto. Gemäß der Kostenschätzung zum Generalentwässerungsplan (Stand Juli 2024) entfallen hiervon rund 475.000 € netto auf die Zu- und Ablaufkanäle, 4.520.000 € netto auf das neue Regenüberlaufbecken sowie 980.000 € netto auf die Elektro- und Maschinentechnik. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit mit rund 5,98 Mio. € netto veranschlagt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind zunächst die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI für den Rückbau der Bestandsanlage sowie die Planung des neuen Regenüberlaufbeckens einschließlich der zugehörigen Zu- und Ablaufbauwerke. Die erforderlichen Fachplanungsleistungen, insbesondere für die technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung sowie weitere projektbezogene Fachgutachten und Untersuchungen, werden in gesonderten Vergabeverfahren beauftragt und sind durch den Objektplaner in die Gesamtplanung zu integrieren. Das o.g. Verfahren befindet sich aktuell in der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb. Im Zuge des Teilnahmewettbewerbs sollen drei Bieter anhand der in der Bekanntmachung aufgeführten Kriterien ausgewählt werden, welche im Anschluss zur Angebotsabgabe und Präsentation aufgefordert werden.Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2 M2.2.2 Sedimentrückhalt während des Abstaus
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Elbaue/Mulde/Untere Weiße ElsterRöthaDeadline: Aug 26Die Talsperre Quitzdorf (TS QD) liegt im Osten des Freistaates Sachsen, im Landkreis Görlitz unmittelbar südwestlich der Stadt Niesky und wird durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betrieben. Das Vorhaben umfasst ein Los der Komplexsanierung TS QD. Im Zuge der Komplexsanierung ist die TS QD vollständig abzustauen, wobei ein erheblicher Sedimentaustrag in den Unterlauf des Schwarzen Schöps (SSC) erwartet wird. Die damit einhergehenden Auswirkungen des Abstaus sollen mit baulichen Maßnahmen reduziert werden. Hierzu ist die Maßnahme M2.2 – Sedimentrückhalt während des Abstaus umzusetzen. Die Inhalte und Anforderungen der M2.2.2 werden nachfolgend beschrieben. Vorhabensträger (nachfolgend: Auftraggeber (AG)) für die Errichtung des Sedimentrückhalts während des Abstaus ist der Freistaat Sachsen, hier vertreten durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV),Betrieb Spree/Neiße, Am Staudamm 1, 02625 Bautzen. Die TS QD wurde zwischen 1965 und 1972 ursprünglich mit dem Ziel erbaut, den SSC zur Brauchwasserbereitstellung für die Landwirtschaft v.a. aber für das Kraftwerk Boxberg aufzustauen. Heute sind die Aufgaben der TS QD - Hochwasserschutz der Unterlieger, - Niedrigwasseraufhöhung der Spree in Berlin und Brandenburg, - Wasserbereitstellung für unterhalb gelegene Anlagen der Binnenfischerei, - Wasserbereitstellung für das Lausitzer Braunkohlerevier, - Nutzung für Sportfischerei sowie - Nutzung für Naherholung und Wassersport. Diesen Aufgaben kann die TS QD jedoch nur bedingt, teils mit erheblichen Einschränkungen gerecht werden. Die Betriebseinrichtungen, wie der Grundablass (GA) und die Hochwasserentlastung (HWE), befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und müssen daher dringend instandgesetzt werden. Die Wasserqualität im Stauraum ist mangelhaft. Vor allem in den Sommermonaten wird anhaltend eine übermäßige Entwicklung von Cyanobakterien (umgangssprachlich Blaualgen) festgestellt, welche in hohen Konzentrationen zu Hautreizungen führen können. Durch die intensive Phytoplankton-Entwicklung im Gewässer ist das Wasser zudem stark getrübt, sodass die Sichtweite unter Wasser eingeschränkt ist. Zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit wird in den letzten Jahren regelmäßig zu Beginn der Sommermonate die offizielle Empfehlung ausgesprochen, nicht in der TS QD zu baden („Badeverbot“). Um langfristig die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Bauwerke sicherzustellen, die Wassergüteziele zu erreichen, welche Voraussetzung für die o. g. Nutzungen sind und die aquatische Lebensgemeinschaft im Stauraum zu schützen, sieht die LTV eine Komplexsanierung der TS QD vor, wofür ein vollständiger Abstau erforderlich wird. Im Zuge des Abstaus ist während der Restentleerung ab einem Beckenwasserstand von ca. 154,50 m NNw mit einem erhöhten Feststoffaustrag aus der TS QD zu rechnen. Um daraus resultierende, nachteilige Wirkungen auf den Unterlauf des SSC zu verhindern ist ein Sediment- / Feststoffrückhalt zu errichten. Das Baufeld befindet sich auf der Luftseite des Hauptsperrendammes vollständig auf dem LTV-Betriebsgelände der TS QD. Allerdings überschneiden sich Teile des Baufeldes u. a. mit einem Flora-Fauna-Habitat (FFH), weswegen die entsprechenden Vorgaben und Gesetze zu beachten sind. Das Vertragsziel beläuft sich auf den Gesamterfolg der M2.2 – Sedimentrückhalt während Abstau und setzt sich aus den folgenden Zielstellungen zusammen: - Herrichten und Herstellen einer betriebsbereiten Anlage zum Rückhalt des aus der TS QD abgelassenen Sediments spätestens bei einem Talsperrenwasserstand von 154,50 m NNw - Vorhalten dieser betriebsbereiten Anlage bis zur Inbetriebnahme einschl. unverzügliche Inbetriebnahme nach Aufforderung durch den AG - Betreiben dieser Anlage unter ständiger Überwachung inkl. Monitoring und erforderlichen Anpassungen des Betriebs zum hinreichenden Sedimentrückhalts (Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte) bis zum vollständigen Abstau TS QD - Rückbau / Flächenwiederherstellung dieser Anlage (ausgenommen Zuwegung Befischung und Aufstellfläche Gewebeschläuche inkl. entwässernde Schläuche sowie Entwässerungseinrichtungen) Die Zielstellungen und die Aufgabenstellung sind funktional zu verstehen. Das bedeutet in diesem Kontext, dass der Auftragnehmer (AN) sowohl die bautechnische Umsetzung als auch den Anlagenbetrieb im eigenen Ermessen umzusetzen hat, um das Vertragsziel zu erreichen. Der AN als fachkundiges Unternehmen hat dabei den Bau- und Betriebsablauf vollständig eigenorganisiert zu bewerkstelligen. Dem AN wird beispielhaft eine bautechnologisch umsetzbare Gesamtlösung / Planung in Plänen (s. Zeichnungen 2.1 bis 3.3 Baubeschreibung) vorgelegt, die er auf seine Bautechnologie und Eigenorganisation hin abzustellen hat. Die grundsätzliche Lösung (Beaufschlagung Gewebeschläuche, auf undurchlässiger Auflage, zum Sedimentrückhalt während des Abstaus im Nebenschluss des SSC) ist anzuwenden. Die Ausbildung der dafür erforderlichen Bauteile sowie der erforderlichen Betriebseinrichtungen werden beispielhaft in o. g. Plänen aufgezeigt, obliegt dem AN. Die Einrichtung, Vorhalten und Betreiben der Bau- und Betriebsstelle obliegt vollständig dem AN. Die vorliegenden Zeichnungen tragen dahingehend lediglich beispielhaften Charakter. Die formulierte Aufgabenstellung ist daher funktional zu verstehen und auf die Technologien des AN hin anzupassen. Entscheidend für das Erreichen des Vertragszieles sind ausschließlich die Einhaltung der Fristen zu dem betriebsbereiten Vorhalten der Anlage und die Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte.Neubau Entnahmebauwerk und Sanierung Deckwerk
Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk BaerenfelsStaatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Baerenfels Alte Böhmische Straße 2 01773 Altenberg OT Bärenfels DeutschlandDeadline: Jul 17Erster Bauabschnitt zur Sanierung des Wüsten Teichs Rehefeld unter Trinkwasserschutzauflagen (Bio-Hydrauliköle). Umfasst: Mehrphasige Wasserhaltung bis 72 m³/h (Big-Bag-Fangedamm); Baufeldfreimachung (1.400 m² Mahd, Rodung 35 Stubben); TV-Inspektion des gemauerten Grundablasses (25 m); Erdbau (Abtrag 250 m³ Oberboden, Einbau 350 m³ bindiger Boden); Neubau Deckwerk (1.200 m²) aus Natursteinplatten; neues Entnahmebauwerk (Stahlbeton-Fertigteil 2,25x2,25x5,15 m) inkl. Tiefbau und Ortbetonplatte; grabenloser Einzug PE-HD d355 (25 m) mit Ringraumabdichtung; Lieferung/Montage eines 10,5 m langen Stahl-Zugangsstegs.Hauptbauphase Wüster Teich 2026 - Neubau Entnahmebauwerk und Sanierung Deckwerk
Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk BaerenfelsStaatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Baerenfels Alte Böhmische Straße 2 01773 Altenberg OT Bärenfels DeutschlandDeadline: Jul 17Neubau Entnahmebauwerk und Sanierung Deckwerk Teichsanierung, Dammertüchtigung, Wasserbau, Entnahmebauwerk, Grundablass, Rohrleitungsbau, Rohreinzug, grabenlose Sanierung, Natursteindeckwerk, Erdbau, Spezialtiefbau, Sachsenforst, Osterzgebirge, RehefeldNeubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden
Wasserstraßen-Neubauamt HelmstedtHelmstedtDas WNA HE plant im vierten Quartal 2026 die Leistungen für das Projekt "Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb auszuschreiben. Das Projekt „Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" umfasst die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für den Neubau einer Fischaufstiegsanlage Dörverden. Die Leistungen werden an voraussichtlich zwei Allianzpartner (ein Partner Planung und ein Partner Bau) vergeben. Die Leistungen sollen durch die Allianzpartner gemeinsam in zwei Stufen durchgeführt werden: 1. Stufe: Integrierte Planungsphase, 2. Stufe: Bauphase. Im Anschluss an das Vergabeverfahren führen die Allianzpartner zunächst die Integrierte Planungsphase durch, um die Planungen für den Auftrag partnerschaftlich zu entwickeln. Im Anschluss an die Integrierte Planungsphase folgt, soweit es zur Weiterbeauftragung durch den Auftraggeber kommt, die Bauphase.
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