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Chirurgisches Navigationssystem
Die intraoperative Navigation ist bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen bereits heute etablierter Standard. Die präoperative Planung erfolgt anhand radiologischer CT-Datensätze, welche intraoperativ mit dem Patienten referenziert und navigiert werden. Die aktuell verfügbare intraoperative Bildgebung über einen IsoC3D-Bildwandler weist jedo...
Medical Imaging, Specialised Medical Equipment, Medical Software
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- Universitätsklinikum Bonn AöR
- Published:
- June 29, 2026
- Deadline:
- July 30, 2026
- Topic:
- Medical Imaging
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Die intraoperative Navigation ist bei komplexen Wirbelsäuleneingriffen bereits heute etablierter Standard. Die präoperative Planung erfolgt anhand radiologischer CT-Datensätze, welche intraoperativ mit dem Patienten referenziert und navigiert werden. Die aktuell verfügbare intraoperative Bildgebung über einen IsoC3D-Bildwandler weist jedoch eine begrenzte Auflösung auf und ist insbesondere bei Eingriffen im kraniocervicalen Übergang, bei ausgeprägten Deformitäten wie komplexen Skoliosen sowie bei adipösen Patientinnen und Patienten technisch limitiert. Dies beeinträchtigt die Bildqualität und damit die Navigationspräzision in hochkomplexen Situationen. Geplant ist daher die Anschaffung eines zweiten vollständigen Navigationssystems einschließlich Planungssoftware, kombiniert mit der mobilen intraoperativen 2D-/3D-Bildgebung sowie der robotischen Navigationsunterstützung. Die Integration von hochauflösender intraoperativer Bildgebung, Echtzeit-Navigation und robotisch geführter Instrumentenpositionierung ermöglicht eine signifikante Verbesserung der Präzision bei der Implantatplatzierung und trägt zur Erhöhung der Patientensicherheit bei. Der Umfang des Auftragsvolumens ist in den Vergabeunterlagen dargestellt.
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5mobile robotische Bildgebung
Universitätsmedizin Greifswald KöRGreifswaldDie Universitätsmedizin Greifswald (im Folgenden UMG) plant die Beschaffung einer vollständig integrierten robotischen OP-Suite der Firma Brainlab. Diese umfasst Loop-X, Cirq Robotics Suite sowie Curve Spine & Trauma einschließlich serverbasierter Planungsintegration und ermöglicht eine durchgängige Kombination aus robotischer Bildgebung, Navigation, Planungssoftware und robotisch unterstützter Instrumentenführung. Die Investition dient nicht allein der technischen Modernisierung eines Operationssaals, sondern stellt eine strukturelle Maßnahme zum Aufbau eines interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums dar. Am Universitätsklinikum wird seit mehreren Jahren eine Navigationslösung des Herstellers Brainlab eingesetzt, die im Rahmen der geplanten Beschaffung erweitert und weiterverwendet werden soll. Ziel ist die fachübergreifend standardisierte Behandlung komplexer degenerativer, traumatologischer, deformitätsbedingter, infektiöser und tumoröser Wirbelsäulenpathologien. Entscheidend für die Auswahl des zu beschaffenden Systems ist eine durchgehende digitale Prozesskette von der präoperativen Planung über intraoperative Navigation und robotische Assistenz bis zur 3D-Kontrolle während der Operation - ohne Medienbrüche oder Systemwechsel.Navigationssystem und Eingriffslösung
Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburgModernisierung integrierter navigationsgestützter Assistenzsysteme für kraniale, spinale Neuro-, Trauma-, HNO- und MKG-Chirurgie am UKE. Erforderlich sind mobile Navigationssysteme mit optischem Tracking, autom. Kameraausrichtung, umfassender Software für prä- und intraoperative Bildverarbeitung (CT, MRT, PET), strukturierte Bildanalyse, OP-Planung inkl. navigierter transkranieller Magnetstimulation und intraoperativer Aktualisierung. Vollständige Integration vorhandener C-Bögen, Neuromonitoring, OP-Mikroskope mit mikroskopbasierter Navigation. Softwarefunktionen: intraoperative Aktualisierung, dynamische Anpassung von Ziel-/Resektionsobjekten, multimodale Fusion (3D-Röntgen, Ultraschall). Offene Plattform erforderlich.Brainlab-Navigation in Kombination mit dem Loop-X-System
Rems-Murr-Kliniken gGmbHWinnendenIm Zuge einer umfassenden Marktsichtung wurden die am Markt verfügbaren Systeme für intraoperative Bildgebung, Navigation und robotergestützte Assistenzsysteme analysiert. Dabei zeigte sich, dass ausschließlich das angebotene System der Brainlab Sales GmbH die geforderten funktionalen, technischen und workflowbezogenen Anforderungen in der Gesamtheit erfüllt. Das System ermöglicht eine durchgängige Integration von robotischer intraoperativer Bildgebung, Navigation, serverbasierter Eingriffsplanung sowie robotergestützter Instrumentenführung. Durch die zentrale Anbindung an die Krankenhaus-IT wird lediglich ein einziger PACS-Zugriffspunkt für sämtliche Komponenten wie Bildgebung, Navigation, Robotik, Server und digitale OP-Systeme benötigt. Hierdurch werden Medienbrüche, Mehrfachanbindungen und potenzielle Kompatibilitätsprobleme vermieden sowie die IT-Komplexität nachhaltig reduziert. Die Plattform ist hersteller-, implantat- und instrumentenoffen ausgelegt und ermöglicht damit langfristige wirtschaftliche Flexibilität sowie die freie klinische Wahl geeigneter Implantat- und Instrumentensysteme in der Wirbelsäulen-, Becken- und Traumachirurgie. Zudem besteht Kompatibilität mit der bereits vorhandenen serverbasierten Eingriffsplanung. Das mobile, robotische Bildgebungssystem Loop-X bietet eine hochauflösende intraoperative 2D- und 3D-Bildgebung mit einer Ringöffnung von über einem Meter und voller robotischer Beweglichkeit in mindestens sechs Achsen. Das System erlaubt eine nicht-isozentrische Bildgebung mit frei positionierbarem Scanvolumen außerhalb des Gantry-Zentrums ohne Veränderung der Patientenlagerung. Hierdurch können auch komplexe, anatomische Regionen sowie große Strukturen wie die gesamte Wirbelsäule effizient dargestellt werden. Besonders hervorzuheben ist das große und flexibel anpassbare Sichtfeld (Field of View) mit Scanvolumina bis zu 48 cm Durchmesser sowie longitudinalen Aufnahmen von bis zu 120 cm Länge. Durch die dynamische Kollimation wird die SDirektvergabe für die Beschaffung eines chirurgischen OP-Robotersystems da Vinci Xi R
Märkische Gesundheitsholding GmbH & CO. KG - Vergabestelle im ZentraleinkaufLüdenscheidDie Märkischen Kliniken Lüdenscheid beabsichtigt die Beschaffung eines Operationsroboters vom Typ da Vinci Xi R für den Einsatz in der Urologie; Allgemein- und Viszeralchirurgie; Gynäkologie; Thoraxchirurgie. Mit dem Operationssystem sollen komplexe und umfangreiche Operationen durch die Verwendung minimal-invasiver Robotertechnik durchgeführt werden. Die roboterassistierte Chirurgie ermöglicht eine für den Patienten deutlich schonendere und optimierte Durchführung komplexer Operationen mit hoher Präzision. Hierfür soll nunmehr ein da Vinci-Xi R OP-Roboter angeschafft werden.Beschaffung eines mobilen OP-Neuronavigationssystems
Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer GmbHGelsenkirchen1. Ausgangssituation und Versorgungsauftrag Die Knappschaft Kliniken Gelsenkirchen-Buer GmbH (KKGB) verfügt als Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit 14 Fachkliniken und knapp 1.400 Mitarbeitenden über 414 Planbetten und behandelt im Jahr rund 21.000 stationär aufgenommene Patienten. Zudem ist die KKGB Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum. Die KKGB verfügen über eine Klinik für Neurochirurgie und eine Klinik für Pädiatrische Neurochirurgie. Die KKGB beabsichtigt die gemeinschaftliche Nutzung der Navigationseinheit für beide Neurochirurgischen Kliniken. In der Klinik für Neurochirurgie des KKGB werden im neurochirurgischen Schwerpunktzentrum das gesamte Behandlungsspektrum der operativen Neurochirurgie von Kopf bis Wirbelsäule und eine intensivmedizinisch neurochirurgische Behandlung abgedeckt. Die KKGB beabsichtigt, dass derzeitige System der Fa. Brainlab durch ein neues System zu ersetzen. 2. Notwendigkeit der Neubeschaffung Die zu beschaffende Neuronavigation, die aufgrund der Pädiatrischen Ausrichtung sowohl eine optische als auch eine elektromagnetische Komponente aufweisen muss, wird für die Resektion kranialer und spinaler Tumore benötigt und soll hierfür sowie zur Implantation spinaler Schrauben und Stäbe und bei der navigierten transkraniellen Magnetstimulation (nTMS) eingesetzt werden. Das Elektromagnetische Modul ermöglicht navigierte Eingriffe bei Kleinkindern und Säuglingen mit höchster Präzision. Vorgesehen ist, dass das Neuronavigationssystems das moderne Operationsmikroskop, die intraoperative Elektrophysiologie, den intraoperativen Ultraschall den Einsatz des kontinuierlichen Ultraschall Aspirators / Sonoped und die Fluoreszenzen in der Tumorchirurgie wie in der vaskulären Neurochirurgie als die modernste Ausstattung eines neurochirurgischen Operationssaales komplettiert. Die Neuronavigation sollte in der Lage sein, auch zukünftig eine Stereotaxie/STX einfach zu realisieren. Dies zum einen, um personal- und zeitintensive Zwischentransporte aus dem OP-Saal heraus zu vermeiden und zum anderen zur deutlichen Vereinfachung der Berechnung der STX-Koordinaten um zielsicher das zu bioptierende Areal im Gehirn zu erreichen. Ebenso sollte die Software umfangreich für die Planung, das Anzeichnen des Tumorvolumens, die Traktographie und die Fusion verschiedener Bilddaten sein. Zudem ist eine Integration der Neuroendoskope in das Optische Navigationssystem erforderlich, um dem Neuroendoskopischen Schwerpunkt der Klinik für Pädiatrische Neurochirurgie gerecht werden zu können. Die zu beschaffende Neuronavigation soll nicht nur in der Klinik für Neurochirurgie sowie in der Pädiatrischen Neurochirurgie zum Einsatz kommen, sondern auch bei gemeinsamen simultanen Eingriffen zusammen mit der Klinik für Unfallchirurgie eingesetzt werden. Die Klinik für Unfallchirurgie benötigt die Neuronavigation für die sichere Implantation von Fremdmaterial an der Wirbelsäule, um Fehllagen von Implantaten im Wirbelkanal/Querschnittsgefahr und Fehllagen in den großen prävertebralen Blutgefäßen/enormen Blutverlust zu vermeiden. Die Neuronavigation muss mit verschiedenen Implantatherstellern kompatibel und nicht nur mit einem Hersteller einsatzfähig sein. Das neue Neuronavigationssystem soll die Möglichkeit bieten, die Basis-Navigation über Zusatzmodule, um spezielle Funktionen erweitern zu können. 3. Medizinisch-technische Anforderungen Das Neuronavigationssystem muss die folgenden Anforderungen erfüllen: - Volle automatisierte Segmentierung der CT, MRT und XT-Datensätze und eine Verzerrungskorrektur für die Fusion von 3D Daten mit 2D Angiografien - Möglichkeit einer automatischen Machbarkeitsanalyse von stereotaktischen radiochirurgischen/radiotherapeutischen Planungen für verbleibendes Tumorvolumen - Digitale Integration von Ultraschall Navigationssystemen sowie die Interpretation der Ultraschalldaten in Relation zu vorhandenen CT und MRT-Daten - ROI basierte Tracking Möglichkeit mit halbautomatischer Objektsegmentierung oder automatisch anatomischer Segmentierung - Möglichkeit, auf dem Navigationsbildschirm mit dem Mikroskop von Zeiss und Leica, die projiziert geplanten Strukturen als semitransparente Objekte in den anatomischen Kontext zu setzen - Möglichkeit der elektromagnetischen Navigation zur operativen Behandlung von Kleinkindern und Säuglingen - Integration von Neuroendoskopen in das Navigationssystem - Möglichkeit der Bildfusion als Augmented Reality in Verbindung mit dem Mikroskop und einer VR-Brille - Verwendung von manuell und vorkalibrierten Instrumenten, einschließlich Instrumente von Drittanbieten, zur anatomischen Ausrichtung des Systems anhand von Traktoren, die vom Navigationssystem übergeben werden - Einfacher Anschluss einer STX an die Navigation bzw. entsprechende Realisierung, so dass zusätzliche rahmenbasierte Systeme wegfallen können - Software des Umfangs, dass Planung, Anzeichnen von Tumorvolumen, Traktographie, Fusion verschiedener Bilddaten möglich sind - Simultane Planbarkeit und softwaregestützte Navigationsvorbereitung an zwei zeitgleich aktiven Planungsrechnern, die Serverbasiert zur Verfügung stehen - Möglichkeit der Navigation von Implantaten gängiger Herstellerfirmen für Verbrauchsmaterialien, das heißt im Detail Navigierbarkeit kanülierbarer Schrauben jeglicher Hersteller, um komplexe Wirbelsäulenchirurgische Eingriffe in der Neurochirurgie und auch Unfallchirurgie durchzuführen - Möglichkeit einer nTMS an/ mit der Navigation - Möglichkeit bei veraltetem System, auf aktualisierte Zusatzmodule zu greifen und diese dann dazu zu kaufen oderaufzuspielen Die gestellten Anforderungen können nach durchgeführter Marktanalyse und der Vergabe vorgeschalteten gem. § 28 VGV vorgestellte Marktabfrage ausschließlich durch das System der Firma Brainlab erfüllt werden.
Frequently asked questions about this tender
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