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BvA ING AmperVerband Modernisierung der Energieversorgung Kläranlage Geiselbullach
Der AmperVerband (AV) betreibt die Kläranlage Geiselbullach (240.000 EW40). Auf der Kläranlage stehen künftig insbesondere folgende Projekte an: - Klärwerk 2040: Neuerrichtung der Abwasserreinigung der Kläranlage Geiselbullach - Neubau und Sanierung Schlammfaulung: Neuerrichtung eines dritten Faulbehälters und Sanierung der beiden bestehe...
Architecture, Structural Engineering, Electrical Engineering Design, MEP Engineering, Water Resource Management
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- AmperVerband
- Published:
- July 28, 2026
- Deadline:
- Not specified
- Topic:
- Architecture
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Der AmperVerband (AV) betreibt die Kläranlage Geiselbullach (240.000 EW40). Auf der Kläranlage stehen künftig insbesondere folgende Projekte an: - Klärwerk 2040: Neuerrichtung der Abwasserreinigung der Kläranlage Geiselbullach - Neubau und Sanierung Schlammfaulung: Neuerrichtung eines dritten Faulbehälters und Sanierung der beiden bestehenden Faulbehälter - Modernisierung der Energieversorgung der Kläranlage Geiselbullach - Energiekooperation AmperVerband / GfA Die vorliegende Ausschreibung umfasst ausschließlich das Projekt "Modernisierung der Energieversorgung der Kläranlage Geiselbullach". Alle anderen genannten Projekte sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Aufgrund der teilweise parallellaufenden Planungen, sowie der räumlichen und technischen Vernetzung besteht insbesondere mit dem Projekt "Klärwerk 2040" Abstimmungsbedarf. Das Projekt "Modernisierung der Energieversorgung der Kläranlage Geiselbullach" umfasst folgende Planungsaufgaben: 1) Modernisierung der Warmwassererzeugung und -verteilung 2) Modernisierung der Trafostation (Nieder- und Mittelspannungstechnik) 3) Planung und Errichtung eines neuen Gebäudes zur Aufstellung zweier, neuer BHKW inkl. Rauchgaswärmenutzung zur Sattdampferzeugung und Anschluss an den Bestand sowie Erweiterung der bestehenden Faulgasaufbereitung 4) Vorausgreifende Schaffung einer Verbindung für den künftigen Medienaustausch zwischen altem und neuem Klärwerksgelände In der Planung ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass zu jeder Zeit der späteren Ausführung durch entsprechende Provisorien ein durchgängiger, vollleistungsfähiger Klärwerksbetrieb aufrechterhalten bleiben muss. Genauere Angaben zur Planungsaufgabe entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung (02a_Projektbeschreibung). Die gesamte Planung soll auf BIM-Basis erfolgen. Die Anforderungen an die BIM-Planung sind in der Beilage 5 zur Projektbeschreibung bzw. als Anlage 9 der Vertragsunterlagen erläutert. Durch den AmperVerband wird eine Arbeitsplattform zur Verfügung gestellt, über die insbesondere die Kommunikation, Datenaustausch, Protokollierung, Workflow und Freigabeprozesse abgewickelt werden. Kosten Für die Planungspakete wurden folgende Investitionskosten geschätzt. - Planungspaket 1 - Modernisierung Warmwasserverteilung: ca. 1,3 Mio. EUR netto - Planungspaket 2 - Trafostation: ca. 1,1 Mio. EUR netto - Planungspaket 3 - BHKW: ca. 5,4 Mio. EUR netto - Planungspaket 4 - Medienkanal/ - brücke: ca. 3,0 Mio. EUR netto Zuzüglich eines Zuschlags von 20 % ergibt sich ein Gesamtvolumen von rd. 13,0 Millionen Euro netto. Termine Es ist folgende Terminschiene für das gesamte Projekte "Klärwerk 2040" vorgesehen. Maßgeblich für die zugrundeliegende Beauftragung ist Bauabschnitt 3 (Modernisierung der Energieversorgung der Kläranlage Geiselbullach). - Beauftragung September 2026 - Bauphase BA 1: 2030 - 2032 (nicht Umfang der Beauftragung) - Bauphase BA 2: 2033 - 2035 (nicht Umfang der Beauftragung) - Bauphase BA 3: 2026 - 2029 - Bauphase BA 4: 2030 - 2034 (nicht Umfang der Beauftragung) - Bauphase BA 5: 2037 - 2040 (nicht Umfang der Beauftragung) - Bauphase BA 6: 2044 - 2045 (nicht Umfang der Beauftragung) - BA 7: noch keine zeitlichen Festlegungen Die Auftragsvergabe und der Planungsbeginn sind im September 2026 vorgesehen. Das Projekt soll im Jahr 2029 abgeschlossen werden. Sofern möglich erfolgt im Laufe des Verfahrens eine Konkretisierung des Zeitplans. Leistungsumfang Es werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 bzw. 1-6 (TWP) folgender Leistungsbilder beauftragt: - Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 Abs. 1 S. 2 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 3 - Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1 - Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 8 gem. § 55 Abs. 1 S. 2 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 - Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 - Objektplanung Freianlagen gem. § 39 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3 Abschnitt 2 - Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 3 Abschnitt 4 Zusätzlich werden besondere Leistungen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Hinweis für Fachplanung Technische Ausrüstung: Die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) wird nur für solche Anlagen beauftragt, für die nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften eine unmittelbare Genehmigung erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, den Leistungsumfang entsprechend zu reduzieren.
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5BvA ING Stadt Rain Machbarkeitsstudie, Kläranlage Umstellung auf Faulung und Energieoptimierung
Stadt RainRainDie Stadt Rain benötigt eine Machbarkeitsstudie gemäß Kommunalrichtlinie zur künftigen Schlammfaulung auf der Kläranlage Rain am Lech sowie die hierfür notwendigen Leistungsphasen 1-4 nach HOAI. Die Stadt Rain hat eine Ausbaugröße der Kläranlage von 21.000 EGW. Die Stadt Rain beabsichtigt die systematische Optimierung der Energieeffizienz der Kläranlage. Vorgesehen ist die Errichtung einer Vorklärung und eines Faulturms zur Energieerzeugung aus Faulgas. Im Zuge der Machbarkeitsstudie werden weitere kurz-, mittel- und langfristige Optimierungsmaßnahmen identifiziert. Es wurde bereits 2021 eine Studie zur künftigen Schlammfaulung auf der Kläranlage Rain am Lech erstellt, welche gegen Geheimhaltungserklärung im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt wird. Der hierin vorgesehene Standort des Faulturms ist jedoch nicht verbindlich. Im Rahmen der Grundlagenermittlung auch die Standortwahl zu hinterfragen, insbesondere erscheint auch eine Umsetzung westlich der bestehenden Kläranlage möglich. Die Umstellung der aeroben auf eine anaerobe Verfahrensweise wurde in der Studie untersucht und verschiedene Alternativen thematisiert. Derzeit geplant wäre die Umstellung auf Faulung in einem Faulturm. Dies soll jedoch im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung der Kläranlage im Rahmen der Machbarkeitsstudie nach Kommunalrichtlinie nochmals geprüft und ggf. angepasst werden. Die grob abgeschätzten Gesamtkosten der Faulung lagen 2024 bei etwa 4,77 Mio. EUR (Bautechnik, Maschinentechnik, EMSR und Nebenkosten) netto. Ein Förderbescheid für einer Förderung einer Machbarkeitsstudie nach Ziffer 4.1.6 KRL liegt vor. Der Förderzeitraum beläuft sich auf 01.10.2025 bis 30.09.2027. Die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistungen ist bis spätestens 30.06.2026 vorgesehen. Der Schlussbericht ist bis spätestens 30.09.2027 zu erstellen und muss bis spätestens 30.03.2028 [SS7.1]bei der Förderbehörde vorgelegt werden. Ebenso ist auch der Verwendungsnachweis bis spätestens 30.09.2027 zu erstellen und bis 30.03.2028 [SS8.1]bei der Förderbehörde vorzulegen. Die Mitwirkung des Auftragnehmers auch im Förderverfahren wird erwartet. Das BHKW sowie das Gebäude sind nicht förderfähig, dies ist bei der Kostenzusammenstellung zu berücksichtigen. Stufenweise werden hierfür die Leistungsphasen 1-4 des Leistungsbildes Ingenieurbauwerke gemäß § 43 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 12 Nr. 12.1 gemäß Teil 3 Abschnitt 3 HOAI 2021, die Leistungsphasen 1-4 des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume gemäß § 34 Abs. 3 HOAI i.V.m. Anl. 10 Nr. 10.1 gemäß Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2021, die Leistungsphasen 1-4 des Leistungsbildes Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI i.V.m. Anl. 11 Nr. 11.1 gemäß Teil 3 Abschnitt 2, die Leistungsphasen 1-4 des Leistungsbildes Tragwerkwerksplanung gemäß § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1 gemäß Teil 4 Abschnitt 1 HOAI 2021 sowie die Leistungsphasen 1-4 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung HLSK mit Verfahrens- und Prozesstechnik (Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 7) gemäß § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021 vergeben. Als Besondere Leistungen werden umfassend die Vermessungsleistungen, die Mitwirkung bei der Einholung und Wertung von Angeboten Dritter (z.B. Brandschutz, Kampfmittel, Bodengutachter, etc.), die Erstellung der Machbarkeitsstudie gemäß Ziffer 4.1.6 der Kommunalrichtlinie inklusive gesamtheitliche Betrachtung der Kläranlage mit Vergleich Kompaktfaulung und aufgelöste Bauweise insbesondere vor dem Hintergrund der EU-KARL, die Mitwirkung beim Förderverfahren nach Kommunalrichtlinie sowie die Erstellung des wasserrechtlichen Antrags beauftragt. Die umfassenden Anforderungen, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie gemäß Ziffer 4.1.6 Machbarkeitsstudie Abwasserbehandlungsanlgen der Kommunalrichtlinie erfüllt werden müssen, sind der den Vergabeunterlagen beiliegenden Aufgabenbeschreibung zu entnehmen. Die ganzheitliche Betrachtung der Kläranlage muss hierbei sichergestellt sein im Rahmen der Bearbeitung der Vorgaben zu Lph. 2 der Machbarkeitsstudie. Zudem ist hier ein Vergleich Kompaktfaulung und aufgelöste Bauweise insbesondere vor dem Hintergrund der EU-KARL zu erstellen.Projekt: Herrichtung der Gesamtliegenschaft Taubenstraße 1 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Leistungsbild: Tragwerksplanung gem. § 51 ff HOAI, Grundleistungen LPH 2 und LPH 5 (teilw.) und LPH 3, 4 und 6 (gesamt) sowie bes. Leistungen zum konstruktiven Brandschutz und LPH 8 Ing. techn. Kontrolle VgV-08-266-23
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenBerlin1. Angaben zur Baumaßnahme Der denkmalgeschützte Häuserblock Taubenstraße 1/Glinkastraße 11-13/ Mauerstraße 16-21 und Mohrenstraße 63 (im Folgenden Taubenstraße 1) befindet sich in innerstädtischer Lage in Berlin-Mitte. Der Gebäudekomplex soll für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hergerichtet werden, dessen 1. Dienstsitz sich in unmittelbarer Nähe in der Wilhelmstraße 49 befindet. Die Liegenschaft besteht aus mehreren zwischen 1897 und 1916 fertiggestellten Einzelgebäuden, die durch Um- und Ausbauten zu einem Komplex zusammengewachsen sind. Die Liegenschaft weist einen sehr heterogenen Sanierungsstand auf. Auf Grundlage der Bedarfsplanung des BMAS wurde ein planerisches Gesamtkonzept entwickelt, das u.a. folgende Punkte umfasst: Unterbringung einer obersten Bundesbehörde (Ausbaustandard) Raumprogramm mit ca. 235 Arbeitsplätze sowie die für die Organisationseinheiten erforderliche Infrastruktur und zusätzlich übergeordnete Besprechungsräume Schaffung einer innovativen, modernen Bürokonzeption mit flexibler Arbeitsplatzgestaltung (Modularisierungen, Mehrfachnutzungen etc.) Ertüchtigung des Gebäudes gem. GEG/EEFB Die Straßenfassaden sind aus Naturstein, im Innenhof ist eine mit keramischen Riemchen versehende Fassade in ein Gesamtkonzept der zu sanierenden Hoffassade zu integrieren Eine für den Gebäudekomplex in sich geschlossene, barrierefreie Erschließung, z.B. durch abgesenkten Haupteingang in der Taubenstraße/ Querverbindungen zw. den Bestandsbauten durch neuen 2- bis 3-geschossigen Verbinder im Hof Mauerstr. 18: Rückbau der Geschosse oberhalb 2.OG sowie Teilneubau 3.-6.OG Einheitliches Niveau für den gesamten Hof, Gestaltung durch einen separaten Wettbewerb Im EG Mohrenstraße im denkmalgeschützten Steinsaal Anordnung einer öffentlich zugänglichen Cafeteria Neuerrichtung einer Netzersatzanlage, Serverraum, PV-Anlagen auf Dach Im Vorfeld wurden bereits folgende Maßnahmen durchgeführt: Teilsanierung der Natursteinfassaden vorgezogene Schadstoffuntersuchungen/-sanierung Vorabstimmungen mit dem Landesdenkmalamt sowie der Feuerwehr; Erkenntnisse, Festlegungen und Empfehlungen sind zu berücksichtigen Besonderheiten des Projektes: Nachhaltigkeitszertifizierung nach BNB „Silber“ (BNB_BK 2017): die Zielvereinbarungstabelle ist umzusetzen Es soll das Building Information Modeling - BIM 3D angewandt werden, der Planer muss über entsprechende technische Ausstattung und Kompetenzen verfügen Die Übergabe der Baumaßnahme ist für 2029 vorgesehen. Parallel zu dem Verfahren werden weitere Vergabeverfahren für die Objektplanung, für die Technische Ausrüstung (M- und E-Technik), für die Projektsteuerung sowie für die Energieberatung/Bauphysik vorbereitet und durchgeführt. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) - Gebäudenutzung: Bürogebäude mit Besprechungsräumen sowie einer auch öffentlich zugänglichen Cafeteria - Art der Baumaßnahme: Denkmalgerechte Sanierung des Bestands, Rückbau und Ergänzung Teilbereich Mauerstr. 18 und Neubau eines Verbinders im Innenhof, komplette Erneuerung der technischen Anlagen. - BGF: ~19.100m² / NUF 1-7 ~8.700m², ca. 235 Arbeitsplätze - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: ~55,6 Mio.€ netto (KG 300 ~37 Mio. € / KG 400 ~17.5 Mio. €) - Projektdauer: 10/2023 bis 02/2030 (Übergabe) 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Tragwerksplanung - Leistungsbild: § 51 HOAI, Grundleistungen LPH 2 und 5 (teilweise) und LPH 3 - 4, 6 (gesamt) sowie besondere Leistungen zum konstruktiven Brandschutz und LPH 8 Ing. techn. Kontrolle - Beginn/Ende der Leistungserbringung: 10/2023 - 08/2029 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.Interessenbekundung: Fachplanung Technische Ausrüstung/Gebäudeautomation Rahmenvereinbarung Uckermark Kaserne Prenzlau
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und BauenPotsdamDeadline: Sep 251. Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung Gegenstand dieser Bekanntmachung ist die Erbringung von Planungsleistungen gemäß HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 (Technische Ausrüstung), Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation) für die Vorbereitung, Strukturierung und Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für eine neue, mehrjährigen Rahmenvereinbarung. Die zu planende Rahmenvereinbarung umfasst im Wesentlichen: - Die Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung) bestehender GA-Anlagen. - Die Installation von elektrotechnischen Anlagen im Zuge von GA-Erweiterungen. - Die Lieferung und Installation von Hardware für IT-Systeme (Netzwerke und Gebäudeleittechnik). Die Instandhaltung und Erweiterung der GA in der Liegenschaft basiert auf einer Rahmenvereinbarung, die weder technisch (z. B. IT-Sicherheit) noch vergaberechtlich den aktuellen Standards entspricht; es ist eine Novellierung vorzunehmen. Als fundamentale Planungsgrundlage liegt ein aktuell abgeschlossenes liegenschaftsbezogenes Konzept Außenanlagen (LKA) Teil C (Gebäudeautomationskonzeptes (GAK) vor. Die darin enthaltene, detaillierte Bestandserfassung (Struktur der DDC-Stationen, Feldgeräte, Netzwerktopologien) ist vom Planungsbüro als verbindliches Mengengerüst und technische Basis zu verwenden. 2. Leistungsumfang des Planungsbüros Das beauftragte Planungsbüro hat im Wesentlichen die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) bis 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) analog HOAI für die Strukturierung der Rahmenvereinbarung zu erbringen. Dies beinhaltet: - Sichtung und Validierung des LKA: Auswertung des Liegenschaftskonzepts Automation zur Ableitung der erforderlichen Instandhaltungs- und Erneuerungszyklen. - Erstellung des Leistungsverzeichnisses (LV): Ausarbeitung eines funktionalen und gewerkeübergreifenden LV, aufgeteilt in die Leistungsbereiche: o Instandhaltung (nach DIN 31051 und VDMA 24186) o Elektrotechnik (Schaltschrankbau, Leitungsführung, VDE-Prüfungen) o IT-Infrastruktur (Industrie-Switche, Gateways, GLT-Server/Clients) - Erstellung der Vergabeunterlagen: Ausarbeitung der Besonderen und Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen (BTV/ZTV), Definition von Service-Level-Agreements (SLA, z. B. Reaktionszeiten bei Störungen) sowie die Erstellung einer transparenten Preismatrix (Formblätter zur Urkalkulation). - Berücksichtigung von Sonderregelungen der Bundeswehr: o Integration von Anforderungen an die IT-Sicherheit / Cyber-Security gemäß BSI-IT-Grundschutz. o Berücksichtigung der personellen Voraussetzungen der Bieter (z. B. Notwendigkeit von Sicherheitsüberprüfungen SÜ1/SÜ2 nach SÜG für das Baustellenpersonal). - Bieterfragen und Spiegelung: Beantwortung technischer Fragen während der Ausschreibungsphase sowie die fachliche Auswertung und Erstellung eines Preisspiegels der eingegangenen Bieterangebote. 3. Gegenstand der Ausschreibung und Vertragslaufzeit Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer langfristigen GA-Rahmenvereinbarung zur Sicherung einer nachhaltigen, strukturellen Betriebsführung in der Liegenschaft. Die maximale Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt grundsätzlich höchstens sechs Jahre. Eine längere Laufzeit ist nur zulässig, wenn ein spezieller, im Auftragsgegenstand begründeter Ausnahmefall vorliegt. Der erste verbindliche Abruf im Rahmen dieses Vertrages umfasst die aktuell in SAP gelisteten Neubauvorhaben und die Bestandsgebäude der Liegenschaft sowie die Ertüchtigung und vollumfängliche Integration der örtlichen Inselzentrale. Auf Basis des vorliegenden Gebäudeautomationskonzepts (GAK) wird die anstehende Erneuerung und Erweiterung der Systeme als strategischer Wendepunkt genutzt, um bestehende Marktbarrieren (Vendor-Lock-in) aufzubrechen. Zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips und des Diskriminierungsverbots erfolgt die Ausschreibung zwingend fabrikatsneutral. Die geforderte technische Standardisierung, Interoperabilität und IT-Sicherheit wird über die verbindliche Einhaltung des Handbuchs Gebäudeautomation der Bundeswehr 4.0 (HB GA Bw 4.0), der Richtlinienreihe VDI 3814 sowie des aktuellen AMEV-Leitfadens GA (Schnittstellenoffenheit via BACnet) gewährleistet. 4. Verfahrensablauf und Qualitätssicherung Um den komplexen Rahmenparametern der Liegenschaft Rechnung zu tragen, ist der zu beauftragende Fachplaner vertraglich an ein engmaschiges Projektcontrolling gebunden. Es finden verpflichtende Anlaufberatungen (Qualitätssicherungs-Reviews) statt: 1. Unmittelbar zum Zeitpunkt der Fertigstellung der finalen Ausschreibungsunterlagen. 2. Die Planungsabstimmungen sind mit dem KompZ BauMgmt SRB Ref. K3 mit dem zuständigen BwDLZ sowie die Fachaufsicht BLB durchzuführen. Für die Umsetzung der Planung und Ausführung sind die Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) zu berücksichtigen. Dem entsprechend erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Die Planungsleistung umfasst die Kostengruppe 480 HOAI 2021 mit den Leistungsphasen 2-8 und wird entsprechend der RBBau beauftragt.Kläranlage Bernburg - Modernisierung des Zwischenpumwerkes und Erneuerung der Sandfanggebläse
Wasserzweckverband 'Saale-Fuhne-Ziethe&aposBernburg (Saale)Deadline: Aug 04Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen Art der Leistung: Bauleistung - Klärtechnische Ausrüstung, Gewerk M1 Umfang der Leistung: Grobmengenaufstellung (Auszug) 1. Allgemeines Baustelleneinrichtung herstellen, unterhalten, abbauen: 1 Stück je Position Personenschutzmaßnahmen, Gestellung Hebezeuge, Gerüste: 1 Stück 2. Demontage Sandfanggebläse (Drehkolbengebläse, RKR K 41 R DN 100, 37 kW): 2 Stück RS-Spiralgehäusepumpe (KSB KRP K 500-540/2, 37 kW): 1 Stück Plattenschieber DN 500: 4 Stück Rückschlagklappen DN 500: 4 Stück Stahlrohrleitungen: 27 lfdm DN 500, 9 lfdm DN 1.000 Gewindeschieber DN 1.000: 2 Stück Gewindeschieber DN 1.200: 2 Stück Gewindeschieber DN 1.400: 1 Stück 3. Sandfanggebläse (Neuausrüstung) Drehkolbengebläse (Q = 70-420 Nm³/h, 400 mbar): 2 Stück Schallhaube für Gebläse: 2 Stück Längsnaht-schutzgasgeschweißte Rohre DN 80 mm (V4A): 3 m V2A-Stahlrohrbogen DN 80 mm, 45°: 4 Stück V2A-Stahl-Reduzierstück DN 100/80 mm: 2 Stück Glattflansche DN 80 mm: 4 Stück Schweiß-Flansch-Verbindung DN 80: 2 Stück Rohrträger zur Bodenbefestigung DN 80: 2 Stück 4. Neuausrüstung Zwischen- und Rücklaufschlammpumpwerk Abwasserpumpe als Grundlastpumpe (KSB Sewatec k 300-403G): 1 Stück Rücklaufschlammpumpe als Grundlastpumpe (KSB Sewatec k 300-403G): 1 Stück Absperrschieber DN 500: 3 Stück Absperrschieber DN 400: 2 Stück Rückschlagklappe DN 500: 3 Stück Rückschlagklappe DN 400: 2 Stück Rohre DN 800 mm, V2A: 6 m Rohre DN 500 mm, V2A: 11 m Rohre DN 400 mm, V2A: 7 m Rohre DN 300 mm, V2A: 2 m V2A-Stahlrohrbogen, diverse DN und Winkel: ca. 13 Stück (verschiedene Größen und Winkel) V2A-Stahl-Reduzierstücke, diverse DN: 6 Stück Glattflansche, diverse DN: 20 Stück (verschiedene Größen) Losflansch mit Vorschweißbördel, diverse DN: 14 Stück Pass- und Ausbaustücke, diverse DN: 7 Stück Flanschzwischenstück DN 300: 2 Stück Rohrstützen mit Rohrschelle, diverse Höhen: 10 Stück 5. Neuausrüstung Umfahrungsschacht Gewindeschieber DN 1.000: 2 Stück Elektrischer Drehantrieb für Gewindeschieber DN 1.000: 2 Stück Gewindeschieber DN 1.400: 1 Stück Elektrischer Drehantrieb für Gewindeschieber DN 1.400: 1 Stück Gewindeschieber DN 1.200: 2 Stück Elektrischer Drehantrieb für Gewindeschieber DN 1.200: 2 Stück 6. Pumpen-/Rohrleitungsprovisorium Pumpenprovisorium (4 Abwasserpumpen, 3 Betrieb + 1 Reserve): 1 Stück Vakuumanlage (2 Vakuumpumpen, 1 Betrieb + 1 Reserve): 1 Stück Saugleitung DN 700: 10 lfdm Saugseitiger Sammler DN 700: 4 lfdm Druckrohrleitung DN 600: 46 lfdm Druckseitiger Sammler DN 600: 4 lfdm Schaltanlage für alle Antriebe: 1 Stück Potentialausgleich aller metallenen Teile: 1 StückKläranlage Bernburg - Modernisierung des Zwischenpumpwerkes und Erneuerung des Sandfanggebläse
Wasserzweckverband "Saale-Fuhne-Ziethe"Bernburg (Saale)Deadline: Aug 31: Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik : Leistungsumfang E1: Modernisierung des Zwischenpumpwerkes und Erneuerung der Sandfanggebläse Erweiterung der Schaltanlage: 2 St. Schaltschrank 2000 x 800 x 600 mm 2 St. Frequenzumrichter für eine Motorleistung von 30 / 18,5 kW 8 St. Steuer- und Leistungsteil für: 1 x Abwasserpumpe (30 kW), 1 x Rücklaufschlammpumpe (18,5 kW), 6 x elektr. Stellantrieb für Gewindeschieber Automatisierungstechnik: Erweiterung um ET 200SP Baugruppen einschließlich digitalen Ein- und Ausgabemodulen Anbindung der elektr. Stellantriebe des Umfahrungsschachtes über Profinet Verkabelung inkl. Verlegesystem: 1 St. Verkabelung inkl. Verlegesystem für eine Abwasser- u. eine Rücklaufschlammpumpe im Zwischenpumpwerk 1 St. Verkabelung inkl. Verlegesystem für 6 Armaturen im Umfahrungsschacht Potenzialausgleich: 1 St. Potenzialausgleich für das Zwischenpumpwerk 1 St. Potenzialausgleich für die Armaturen im Umfahrungsschacht
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