Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldTED
Brandschutzplanung gemäß AHO Heft Nr. 17
Brandschutzplanung für den Neubau des Instituts für Geographie und Geologie sowie des Seminar- und Medienzentrums (SMZ) in Greifswald (NUF 1-6: 7.792 m²). Beauftragung der Leistungsstufen 1 (LPH 2-4 AHO), optional 2-5 (LPH 5-9). Projektvolumen: 91,6 Mio. Euro brutto. Ziel: BNB-Silber-Standard. Beginn: 03/2026, Fertigstellung bis 12/2029. ...
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Brandschutzplanung für den Neubau des Instituts für Geographie und Geologie sowie des Seminar- und Medienzentrums (SMZ) in Greifswald (NUF 1-6: 7.792 m²). Beauftragung der Leistungsstufen 1 (LPH 2-4 AHO), optional 2-5 (LPH 5-9). Projektvolumen: 91,6 Mio. Euro brutto. Ziel: BNB-Silber-Standard. Beginn: 03/2026, Fertigstellung bis 12/202...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Greifswald
- Published:
- April 14, 2026
- Deadline:
- Not specified
Tender description
Brandschutzplanung für den Neubau des Instituts für Geographie und Geologie sowie des Seminar- und Medienzentrums (SMZ) in Greifswald (NUF 1-6: 7.792 m²). Beauftragung der Leistungsstufen 1 (LPH 2-4 AHO), optional 2-5 (LPH 5-9). Projektvolumen: 91,6 Mio. Euro brutto. Ziel: BNB-Silber-Standard. Beginn: 03/2026, Fertigstellung bis 12/2029. Standort: Felix-Hausdorff-Str., Campus Beitz-Platz.
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6- Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldDeadline: Apr 16
Fachplanung Bauakustik, Raumakustik gemäß HOAI 2021
Neubau Institut für Geographie/Geologie und Seminar- und Medienzentrum (SMZ) in Greifswald (Campus Beitz-Platz). NUF 1-6: 7.792 m². Beauftragung Fachplanung Bau- und Raumakustik (LPH 2-4, optional 5-8). Anforderungen: Hohe Funktionalität, Energieeffizienz, BNB-Silber-Standard. GBK: 91,6 Mio. Euro brutto. Planungsbeginn 06/2026, Fertigstellung bis 12/2029. Besondere Anforderung: HZ III (Nähe Hubschrauberlandeplatz). - Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldGreifswald
Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3, Abschnitt 2 HOAI 2021
Neubau Institut für Geographie und Geologie und Seminar- und Medienzentrum (SMZ) für die Universität Greifswald; 2-teiliger Gebäudekomplex mit hohem Anspruch an Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Gestaltung, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit; Flächen der Freianlagen ca. 1.600 m²; Standort: Felix-Hausdorff-Str., Campus B.-Beitz-Platz, nordöstlicher Bereich, zwischen Bibliothek und RZ; Objektplanung Gebäude, Leistungsstufe 1 (LPH 2-4), optional Leistungsstufen 2-5 (LPH 5-9); Spezif. Leistungspflichten und weitere besond. Lst. gem. beigefügten Vergabeunterlagen; GBK: 91.656.000 brutto (KG 300 ca. 41.874.000 , KG 400 ca. 28.539.000 , KG 500 ca. 3.509.000 ); Planungsanforderungen: mittel HZ III; Realisierung in EFRE-Förderperiode 2021 2027 angestrebt, Fertigstellung bis 12/2029 erforderlich; Anwendung BNB Zertifizierung mit BNB-Silber-Standard (mindestens 65% Erfüllungsgrad) ist abzusichern - Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt GreifswaldGreifswald
Objektplanung Freianlagen gem. Teil 3, Abschnitt 2 HOAI 2021
Neubau Institut für Geographie und Geologie und Seminar- und Medienzentrum (SMZ) für die Universität Greifswald; 2-teiliger Gebäudekomplex mit hohem Anspruch an Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Gestaltung, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit; Flächen der Freianlagen ca. 1.600 m²; Standort: Felix-Hausdorff-Str., Campus B.-Beitz-Platz, nordöstlicher Bereich, zwischen Bibliothek und RZ; Objektplanung Gebäude, Leistungsstufe 1 (LPH 2-4), optional Leistungsstufen 2-5 (LPH 5-9); Spezif. Leistungspflichten und weitere besond. Lst. gem. beigefügten Vergabeunterlagen; GBK: 91.656.000 brutto (KG 300 ca. 41.874.000 , KG 400 ca. 28.539.000 , KG 500 ca. 3.509.000 ); Planungsanforderungen: mittel HZ III; Realisierung in EFRE-Förderperiode 2021 2027 angestrebt, Fertigstellung bis 12/2029 erforderlich; Anwendung BNB Zertifizierung mit BNB-Silber-Standard (mindestens 65% Erfüllungsgrad) ist abzusichern - LBB NL KoblenzKoblenz
Vergabebekanntmachung - Heinrich-Hertz-Kaserne Daun - Anpassung T-Bereich; Projektsteuerungsleistungen nach AHO-Heft Nr. 9, BIM-Management nach HOAI bzw. RBBau
1. Projektsteuerungsleistungen: Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Projektsteuerungsaufgaben in Anlehnung an AHO, Heft 9, 5. Aufl., 03/2020, aus den Handlungsbereichen A, C und D in den Projektstufen 1 bis 5, ergänzt durch Besondere Leistungen, insbesondere: - Nutzer-/Projektspezifische Fortschreibung der Projektmanagementplattform (z. B. Datenablage, Rechtevergabe, Verteilerlisten, Workflow, etc.) - Risikomanagement nach AHO, Heft 19, 2. Aufl., 01/2018: gesamtes Leistungsbild - Multiprojektmanagement nach AHO, Heft 19, 2. Aufl., 01/2018: Handlungsbereiche A, B, C, D und E, Programmstufen 1 bis 3 Zusätzliche Leistung des Auftragnehmers (ANs) ist die Überwachung der mit der Planung und Durchführung der Maßnahme betrauten Planer im Bereich der Objektplanung Gebäude, der Technischen Ausrüstung, der Leitstellenplanung und weiterer Fachplanungen. Die mit der Durchführung der Maßnahme beauftragten Planer sind durch die Projektsteuerung zu führen und inhaltlich-qualitativ sowie fachlich zu überwachen. 2. BIM-Management Leistungen gemäß Muster AIA des Auftraggebers Das Leistungsbild des BIM-Managers erstreckt sich von der Erstellung der AIAs bis zur Fertigstellung der Gesamtmaßnahme. Dabei sollen folgende Anwendungsfälle umgesetzt werden: 1. AwF 020 Bedarfsplanung (LPH 3/5) Abgleich der Anforderungen mit den Planungsdaten über modellbasierte Raumbücher/Raumtypenkataloge 2. AwF 030 Erstellung haushaltsbegründender Unterlagen (LPH 3) Ermittlung von Mengen und Kosten aus dem Modell, ohne Variantenuntersuchung 3. AwF 040 Visualisierung (LPH 3/5) 4. AwF 050 Koordination der Fachgewerke (LPH 3-8) 5. Awf 060 Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung (LPH 3-8) 6. AwF 080 Ableitung von Planunterlagen (LPH 3-8) 7. AwF 090 Genehmigungsprozess - Ableitung der erforderlichen Planunterlagen aus dem Modell 8. AwF 100 Mengen und Kostenermittlung (LPH 3) sowie als Grundl. für AwF 160 (Phase 2) 9. AwF 120 Terminplanung der Ausführung 10. AwF 130 Logistikplanung 11. AwF 140 Baufortschrittskontrolle 12. AwF 150 Änderungs- und Nachtragsmanagement 13. AwF 160 Abrechnung von Bauleistungen 14. AwF 170 Abnahme und Mängelmanagement 15. AwF 180 Inbetriebnahmemanagement 16. AwF 190 Bauwerksdokumentation 17. AwF 200 Modelbasiertes Nachhaltigkeits- und Energiemanagement 2.1 Inhaltliche Rahmenbedingungen: 2.1.1. Allgemeingültige Rahmenbedingungen BIM-Umsetzung gemäß Regelungen BIM-Masterplan des Bundes 2.2. Spezifische Rahmenbedingungen 2.2.1 Die Benutzung der SAP-Projektplattform "C4P" als CDE Weitere Infos im Internet unter: https://www.fib-bund.de/Inhalt/Themen/BIM_fuer_Bundesbauten/2.2.2 Die Dauer der Maßnahme beträgt vorrausichtlich neun Jahre 2.2.3 Geheimhaltung gemäß den Anforderungen der Bundeswehr (VS-NfD) 3.1 Allgemeine Anforderungen - Open-BIM, *ifc, *bcf - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen- Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8.
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 06/2026-02/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q2 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Ende Aug. 2029/ Abschluss Maßnahme Ende Okt 2029 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8, Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen- Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8.
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 06/2026-02/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q2 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Ende Aug. 2029/ Abschluss Maßnahme Ende Okt 2029 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen des Brandschutzes gem. Kapitel 1.4 des Heftes 17 der Schriftreihe AHO, Leistungsphasen 3-5 und 8, Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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