Medizinische Universität Lausitz - Carl ThiemCottbus
Bibliothekssystem
1. Projekthintergrund und Zielsetzung Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist der Aufbau und die Einführung der digitalen Bibliotheks-IT-Infrastruktur für die neu gegründete Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem. Ziel des Projektes ist die schlüsselfertige Bereitstellung, Einführung sowie Betrieb eines...
Library Services
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem
- Published:
- August 26, 2026
- Deadline:
- September 26, 2026
- Topic:
- Library Services
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1. Projekthintergrund und Zielsetzung Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist der Aufbau und die Einführung der digitalen Bibliotheks-IT-Infrastruktur für die neu gegründete Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem. Ziel des Projektes ist die schlüsselfertige Bereitstellung, Einführung sowie Betrieb eines integrierten Bibliotheksökosystems als Software-as-a-Service-Modells (SaaS). Das Gesamtsystem besteht aus dem cloudbasierten Bibliotheksmanagementsystem (BMS) auf Basis der Open-Source-Software FOLIO sowie einem direkt angebundenen Recherchesystem (OPAC oder Discovery System). 2. Leistungsumfang und technische Anforderungen Die Beschaffung erfolgt als vollumfängliche SaaS-Lösung aus einer Hand. Da es sich um einen Neuaufbau handelt, umfasst die zu vergebende Gesamtleistung alle Phasen des Software-Lebenszyklus: - Einführung & Systemaufbau (SaaS-Setup): einschließlich Konfiguration, Parametrisierung, Integration und Schulung beider Systeme - Cloudbasierte Bereitstellung, Hosting und Betrieb beider Systeme im SaaS-Modell - Wartung & Support beider Systeme 3. Besondere Anforderungen an die Systemarchitektur und Verantwortlichkeit Das FOLIO-Kernsystem und das Recherchesystem sind als integrierte SaaS-Gesamtlösung bereitzustellen. Der Auftragnehmer übernimmt die Gesamtverantwortung für beide Systemkomponenten und deren technische Integration. Der Auftragnehmer fungiert als zentraler Ansprechpartner (Single Point of Contact) für die Gesamtleistung und gewährleistet insbesondere die Kompatibilität und das abgestimmte Zusammenspiel der eingesetzten Systemkomponenten, die Koordination von Updates und Wartungsleistungen sowie den stabilen und sicheren Betrieb einschließlich der hierfür erforderlichen Schnittstellen. Die Verantwortung für die technische Integration sowie für die Behebung von Störungen und Fehlern, die aus dem Zusammenspiel der beiden Systemkomponenten resultieren, liegt beim Auftragnehmer.
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Deutsche Nationalbibliothek - Bundesunmittelbare Anstalt des Öffentlichen RechtsFrankfurt am MainDeadline: Sep 22Der gesetzliche Sammelauftrag der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) umfasst alle Publikationen in Schrift, Bild und Ton, die seit 1913 in Deutschland, in deutscher Sprache, als Übersetzung aus der deutschen Sprache oder über Deutschland veröffentlicht werden. Dazu gehört auch die Sammlung, Verzeichnung und Archivierung aller in Deutschland erscheinenden Tageszeitungen(siehe auch https://www.dnb.de/sammelauftrag). Den Zeitungsverlagen bietet die DNB die Möglichkeit, die Pflichtablieferung von Tageszeitungen zu erfüllen, indem sie layoutgetreue E-Paper-Ausgaben im Format PDF für die automatisierte Sammlung bereitstellen. Alle Publikationen, die an die DNB abgeliefert werden, müssen grundsätzlich sowohl inhaltlich als auch im Format mit der Original-Publikation übereinstimmen. Um die Langzeitarchivierung zu gewährleisten, dürfen sie nicht mit einem Kennwort- und/oder Kopierschutz versehen sein. Nach initialer Konfiguration der automatisierten Sammelprozesse holt die DNB die E-PaperAusgaben tagesaktuell von den Verlagsservern ab. Als Softwaresystem setzt sie den ePaperManager der Outermedia GmbH ein. Das System ist in langer Anwendung erprobt und wird fortlaufend an den Stand der Technik angepasst. Ende 2025 umfasste die E-Paper-Sammlung 1.169 laufende Zeitungstitel, insgesamt hat die DNB im Jahr 2025 etwa 340.000 Tagesausgaben gesammelt und archiviert. Auf dieser Grundlage beabsichtigt die DNB, die nachfolgend beschriebenen Leistungen zur Qualitätssicherung der automatisierten E-Paper-Sammlung ab dem 01.02.2027 für den Zeitraum von zwei Jahren als Dienstleistung neu zu vergeben. Die DNB behält sich zudem die zweimalige Option einer Vertragsverlängerung um jeweils 24 Monate vor. Die ausgeschriebene Dienstleistung umfasst folgende Aufgaben: Fortlaufende Überwachung und Anpassung sämtlicher Prozesse der laufenden E-PaperSammlung mit dem Ziel der vollständigen und fehlerfreien Abholung aller Tagesausgaben und ggf. manuelle Abholung einzelner Tagesausgaben im Fehlerfall, sowie Anpassung des Umfangs der E-Paper-Sammlung und Pflege einzelner Titelkonfigurationen nach Aufforderung durch die DNB (das heißt: erstmalige Konfiguration neu zu sammelnder Tageszeitungen, Neukonfiguration bereits gesammelter Titel wegen Änderungen, Stilllegen nicht mehr erscheinender Titel). Der Auftragnehmer ist zudem verpflichtet, ein Aufgabenmanagementsystem auf der Grundlage von JIRA (https://www.atlassian.com/de/software/jira) bereitzustellen, einzurichten und zu betreiben. Der ePaper-Manager nutzt die JIRA-Mail-Schnittstelle als Systemschnittstelle, um Fehlermeldungen zu adressieren und zu verwalten. JIRA muss so konfiguriert werden, dass die eingehenden E-Mails regelmäßig abgefragt und in JIRA-Tickets gewandelt werden. Für alle beteiligten Personen des Auftragnehmers und der DNB muss es möglich sein, JIRA-Tickets im Aufgabenmanagementsystem zu bearbeiten und ggf. auch neue Tickets zu erstellen. Im Rahmen der Dienstleistung ist der Auftragnehmer verantwortlich für die Anbindung, die Konfiguration und den Betrieb des Aufgabenmanagementsystems. 5 Mitarbeitende der DNB benötigen einen Zugang. Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, alle geforderten Leistungen des Regelbetriebs ab dem 01.02.2027 uneingeschränkt zu erbringen. Die ersten drei Monate des Regelbetriebs (01.02.2027 – 30.04.2027) gelten als Probezeit. Während der Probezeit ist eine Vertragsauflösung aufgrund von Mängeln der erbrachten Leistungen jederzeit möglich. Zur Vorbereitung bietet die DNB dem Auftragnehmer im Zeitraum vom 01.11.2026 – 31.01.2027 die Option einer zweiwöchigen Einarbeitung für 2 bis 5 Personen an, bestehend aus einer einwöchigen Einführung in die Aufgaben der E-Paper-Sammlung und einer einwöchigen Systemschulung für den ePaper-Manager. Abhängig vom Informationsbedarf des Auftragnehmers verständigen sich die Vertragspartner, ob die Einführung am Standort der DNB in Frankfurt am Main oder online (zum Beispiel als Videokonferenz) durchgeführt wirdTNWB: Sicherheitslösung für vernetzte Medizintechnik (IoMT) und Gebäudeleittechnik (OT/GLT)
Klinikum Esslingen GmbHEsslingen am NeckarDeadline: Sep 23Das Projekt verfolgt folgende strategische und operative Ziele: • Herstellung vollständiger Sichtbarkeit aller vernetzten IT- und Medizinprodukte, IoT-Geräte und GLT-Komponenten im Netzwerk des Klinikums Esslingen • Passives, nicht-invasives Monitoring medizinisch-kritischer Netzwerksegmente ohne jede Beeinträchtigung klinischer Systeme oder laufender Patientenversorgung • Systematisches Schwachstellenmanagement für vernetzte Medizinprodukte unter Berücksichtigung klinischer Kritikalität und regulatorischer Rahmenbedingungen (MDR EU 2017/745) • Erkennung von Netzwerkkommunikationsanomalien und Bedrohungen in Echtzeit durch netzwerkbasierte Detektion (NDR) • Erfüllung der regulatorischen Anforderungen aus NIS-2/BSIG und DSGVO sowie Orientierung am B3S Gesundheitsversorgung als Stand der Technik • Schaffung der technischen Voraussetzungen für die Anbindung an die geplante XDR-Plattform (Sophos XDR) bzw. eine künftige SIEM-IntegrationErweiterung der bestehenden (Net)Backup-Infrastruktur für die Evangelische Klinikum Westerwald gGmbH
Evangelisches Klinikum Westerwald gGmbHDierdorfDeadline: Sep 14Ziel der Ausschreibung ist die bedarfsgerechte Erweiterung der bestehenden IT-Infrastruktur im Zusammenhang mit der Übernahme des Krankenhausstandortes Hachenburg. Durch die Beschaffung zusätzlicher bzw. zu erweiternder NetBackup-Komponenten, Veeam-Lizenzen, Sophos-Lizenzen, Citrix-Lizenzen, Thin Clients sowie Microsoft Windows Server Lizenzen sollen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um den übernommenen Standort sicher, stabil, performant und lizenzkonform in die bestehende IT-Betriebsumgebung einzubinden. Ein wesentliches Ziel ist die Erweiterung der vorhandenen NetBackup-Infrastruktur, um die zusätzlichen Systeme, Anwendungen und Datenbestände des Krankenhausstandortes Hachenburg zuverlässig in die zentrale Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategie integrieren zu können. Hierdurch sollen die Verfügbarkeit der IT-Systeme, die Wiederherstellbarkeit kritischer Daten sowie die Betriebssicherheit im Falle von Störungen, Ausfällen oder Datenverlusten nachhaltig gewährleistet werden. Die Beschaffung umfasst - die Erweiterung der bereits vorhandenen Veeam-Infrastruktur - die Erweiterung der bereits am Standort vorhandenen Thin-Client-Arbeitsplatzinfrastruktur - die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung - die Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung - die Beschaffung von Microsoft Windows Server Lizenzen Die Festlegung auf eine Erweiterung der bestehenden Veeam-Lizenzierung ist gegenüber einem zusätzlichen Backup-System aus technischer Sicht gerechtfertigt , da nur eine Erweiterung der bereits produktiv eingesetzten Veeam-Infrastruktur eine nahtlose Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden, hierauf abgestimmten Backup- und Restore-Prozesse gewährleistet, ohne inkompatible Parallelstrukturen zu schaffen Nur durch die Beschaffung weiterer einheitlicher ThinClients-Software kann die bestehende Infrastruktur standardisiert und einheitlich betrieben werden. Nur mit der vorhandenen Umgebung kompatible ThinClients können ohne Neuimplementierung in die bestehenden zentralen Management-, Sicherheits- und Konfigurationsmechanismen sowie Arbeitsplatzkonzepte eingebunden werden; ein Wechsel auf eine andere Endgeräteplattform würde Kompatibilitätsprüfungen, Anpassungen an zentrale Anwendungen und zusätzliche Migrationsrisiken auslösen. Die Erweiterung der bestehenden Sophos-Lizenzierung ist technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der bereits implementierten Sophos-Sicherheitsarchitektur eine einheitliche Einbindung zusätzlicher Systeme in die bestehenden Endpoint-, XDR-/MDR- und zentralen Überwachungs- und Alarmierungsprozesse ohne Sicherheitslücken ermöglicht. Die Erweiterung der bestehenden Citrix-Lizenzierung ist technisch zwingend erforderlich, da nur eine Erweiterung der etablierten Citrix-Infrastruktur zusätzliche Arbeitsplätze ohne Bruch der bestehenden homogenen Sicherheits- und Zugriffsarchitektur und ohne Validierungs- und Anpassungsaufwand für bestehende Anwendungen einbinden kann; eine parallele Virtual-Desktop-Plattform würde zusätzliche Schnittstellen und unterschiedliche Sicherheitsstandards mit entsprechendem Betriebsrisiko verursachen. Aufgrund einer besonderen Dringlichkeit müssen die unter Ziff. 6 und Ziff. 7 des Leistungsverzeichnisses genannten Lizenzen innerhalb von 2 Tagen nach Erteilung des Zuschlags geliefert werden. Im Übrigen gelten die in Reiter 4 "Lieferfristen" des Leistungsverzeichnisses genannten Lieferfristen. Nähere Einzelheiten zum Gegenstand der Leistungen zur Erweiterung der (Net)Backup-Infrastruktur enthalten die Vergabeunterlagen, insbesondere das Leistungsverzeichnis.Rahmenvereinbarung zur Bereitstellung einer ESG-Reporting-Software (SaaS) für den Bayerischen Rundfunk und weitere Bezugsberechtigte
Bayerischer Rundfunk A.d.ö.R.MünchenDeadline: Aug 25Gegenstand dieses Vertrages ist die Bereitstellung, der sichere Betrieb und die fortlaufende Weiterentwicklung einer ESG Nachhaltigkeitsdatenmanagement Software als Software as a Service Lösung (im Folgenden "ESG Tool"). Das ESG Tool muss den beteiligten Rundfunkanstalten (RFA) insbesondere ermöglichen, - jährlich Klimabilanzen zu erstellen, - Nachhaltigkeitsberichte nach dem Voluntary Standard (VS) zu erstellen (freiwillig; sowie aggregiert auf ARD Ebene in einem mehrjährigen Turnus) und - Nachhaltigkeitsberichte nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) zu erstellen. Das ESG Tool ist als modulare Lösung bereitzustellen. Die Rundfunkanstalten müssen die fachlichen Module - mindestens "Klimabilanz", "VS-Bericht" und "CSRD-Bericht" - jeweils eigenständig beauftragen und nutzen können. Die Software muss so ausgestaltet sein, dass mehrere Rundfunkanstalten parallel damit arbeiten können. Jede Rundfunkanstalt verfügt über einen technisch und organisatorisch abgegrenzten Arbeitsbereich (Instanz oder Mandant) wie in Abschnitt 2.1 und folgend beschrieben. Eine zentrale ARD Sicht muss aggregierte Daten - insbesondere für eine konsolidierte ARD Klimabilanz sowie für einen ARD weiten VS Bericht - darstellen können, ohne die Datenhoheit der einzelnen Rundfunkanstalten zu beeinträchtigen. Diese kann systemintern oder durch Zulieferungen der einzelnen RFAs erfolgen. Das ESG Tool muss die Rundfunkanstalten bei Datenerhebung, -validierung, -auswertung, Berichterstellung, Dokumentation und Prüfung der Nachhaltigkeitsinformationen unterstützen. Daten, Kennzahlen und Belege sind revisionssicher, historisch nachvollziehbar und für externe Prüfer einsehbar bereitzustellen.Lieferung und Anpassung eines Standard-IT-Systems zur Einrichtung eines Testfeldes zur digitalen Koordination von Schiffsanläufen inkl. Testdurchläufe
Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) Sonstiges Sondervermögen Hafen vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KGBremerhavenBeschaffungsgegenstand RAHMENBEDINGUNGEN Das Ziel des Förderprojekts DigiWeser ist die Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform zur Port Call Optimierung als digitales Testfeld an der Stromkaje der Bremischen Häfen in Bremerhaven im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitale Testfelder in Häfen - Digitest". Das Ziel der Richtlinie ist es, dazu beizutragen, "eine technische Infrastruktur aufzubauen, die die Erprobung von Innovationen der Logistik 4.0 unter Realbedingungen ermöglicht". Im Fokus steht die Erprobung von bestehenden Technologien und Produkten in einem definierten Testfeld - für das Testfeld spezifisch benötigte Anpassungen sind vorgesehen, eine (Neu-)Entwicklung ist explizit nicht möglich. Der Bieter muss über die, für das Testfeld benötigten Produkte und Technologien, bereits verfügen. Anbieter, die die benötigten Fähigkeiten zwar entwickeln könnten, dies aber noch nicht getan haben, können nicht berücksichtigt werden. Aufgrund der Einstufung der Bremischen Häfen als kritische Infrastruktur (KRITIS) sind besondere Anforderungen an IT-Sicherheit, Ausfallsicherheit und den Schutz sensibler Daten zu erfüllen, um die Verfügbarkeit und Integrität der Systeme jederzeit zu gewährleisten. PROJEKTZIELE Implementierung einer überbetrieblichen Koordinationsplattform für die Vorplanung von Schiffsanläufen, die durch Anpassung an die lokalen nautischen und betrieblichen Rahmenbedingungen eine transparente, interoperable Dateninfrastruktur ermöglicht. Die Plattform wird als SaaS-Lösung bereitgestellt und über standardisierte Schnittstellen mit bestehenden Systemen der Ämter (Hafenbehörde, Wasserstraßenschifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee) und Terminals verbunden. Sie wird als eigenständige "Weser-Instanz" mit lokalem Data Warehouse und angepassten Dashboards konfiguriert. Unter Berücksichtigung hoheitlicher Zuständigkeiten und logistischer Anforderungen unterstützt die Plattform die Erprobung von Innovationen, u.a. in den Bereichen Just-in-Time-Anläufe
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