LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH
B-Plan Nr. 23 "An der Beke" (Papendorf)
Im B‑Plan‑Gebiet Nr. 23 sollen Eigenheime, Mietwohnungsgebäude und eine Kindertagesstätte errichtet werden. Erschließungsarbeiten umfassen neue Plan‑ und Wohnstraßen, Regen‑ und Schmutzwasserkanalisation sowie Trinkwasserleitung. Zusätzlich sind Nebenbauleistungen wie Straßenbeleuchtung vorgesehen.
Road Construction, Pipeline Construction, Sewer Construction
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Im B‑Plan‑Gebiet Nr. 23 sollen Eigenheime, Mietwohnungsgebäude und eine Kindertagesstätte errichtet werden. Erschließungsarbeiten umfassen neue Plan‑ und Wohnstraßen, Regen‑ und Schmutzwasserkanalisation sowie Trinkwasserleitung. Zusätzlich sind Nebenbauleistungen wie Straßenbeleuchtung vorgesehen.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH
- Published:
- July 09, 2026
- Deadline:
- August 10, 2026
- Topic:
- Road Construction
- Object:
- Straße / Fahrbahn
Object classification
- Straße / FahrbahnPrimary
Tender description
Im B‑Plan‑Gebiet Nr. 23 sollen Eigenheime, Mietwohnungsgebäude und eine Kindertagesstätte errichtet werden. Erschließungsarbeiten umfassen neue Plan‑ und Wohnstraßen, Regen‑ und Schmutzwasserkanalisation sowie Trinkwasserleitung. Zusätzlich sind Nebenbauleistungen wie Straßenbeleuchtung vorgesehen.
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2 files recorded- Bekanntmachung
- 25575062
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4- Markt TeisnachTeisnachDeadline: Jul 13
TNW_Arch_Markt Teisnach_Generalsanierung der Mehrzweckhalle Teisnach
A. Gegenstand und Zielsetzung Der Markt Teisnach beabsichtigt die Generalsanierung der Mehrzweckhalle in der Kaikenrieder Straße in Teisnach, die als Schulturnhalle mit interdisziplinärer Nutzung für Sport und Veranstaltungen dient. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines generalsanierten und zukunftsfähigen Gebäudes mit deutlicher energetischer Verbesserung gegenüber dem Bestand, das damit sowohl den Anforderungen moderner Gebäudebewirtschaftung als auch den Fördervoraussetzungen einschlägiger Programme gerecht wird B. Bestandsbeschreibung Die Mehrzweckhalle wurde im Jahr 1975 errichtet. Im Jahr 2000 wurde das Dach saniert, im Jahr 2003 erfolgte ein Anbau von Nebenräumen und WC-Anlagen sowie der Einbau einer Lüftungsanlage. Der aktuelle bauliche und energetische Zustand des Gebäudes weist erhebliche Mängel auf, die eine umfassende Sanierung erforderlich machen. Die Außenwände bestehen aus Stahlbeton mit Waschbeton-Sichtfassade, wobei im Erdgeschoss teilweise blanke Stahlbetonwände sichtbar sind. Eine Dämmung der Bodenplatte ist nicht vorhanden. Die Fenster und Türen aus Aluminium mit Zweifachverglasung weisen teilweise erhebliche Wärmebrücken auf. Die Hallenakustikdecke aus Holzlamellen ist mit Leuchtkörpern aus dem Baujahr ausgestattet, deren Leuchtmittel bereits in den Jahren 2024/2025 erneuert wurden. Die Lüftungsanlage verfügt über keine Wärmerückgewinnung, und die Leitungsführung ist teilweise unzureichend gedämmt. Die Beheizung erfolgt über eine Hackschnitzel-Nahwärme der benachbarten Schule bei derzeit hohen Vorlauftemperaturen; die Heizkörper entsprechen noch dem Baujahrszustand. Darüber hinaus besteht eine nachgewiesene Legionellenproblematik in den Sanitäranlagen, die auf stagnierendes Wasser infolge geringer Abnahmemengen sowie auf die Erwärmung des Kaltwassers durch die räumliche Nähe zu den Warmwasser- und Heizleitungen im Technikraum zurückzuführen ist. Die WC- und Duschanlagen sowie der Hallenboden befinden sich in schlechtem Zustand, und die Elektroverteilung entspricht dem Baujahresstand. C. Vorgeschichte und Planungsstand Umbau zur Versammlungsstätte: Den Ausgangspunkt des Vorhabens bildete zunächst die behördliche Anforderung des Landratsamts Regen, die Mehrzweckhalle als Versammlungsstätte umzunutzen. Zu diesem Zweck wurde ein Bauantrag in Form einer Nutzungsänderung gestellt, für den bereits eine Baugenehmigung vorliegt. Die diesbezüglichen Genehmigungsunterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt. Vom Teilumbau zur Generalsanierung: Da im Zuge der Planungen an mehreren Stellen erheblicher Sanierungsbedarf festgestellt wurde, wurden weitergehende Überlegungen zu einer Generalsanierung angestellt, die sich als die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Variante herausstellte. In Zuge dessen wurde ein Maßnahmenplan erarbeitet. Die entsprechenden Unterlagen zum Maßnahmenplan sind den Vergabeunterlagen beigefügt. D. Vorgesehene Sanierungsmaßnahmen Im Rahmen der Generalsanierung sind folgende wesentliche Maßnahmen geplant: Die Außenfassade und die Sockelbereiche sollen erneuert und gedämmt werden. Fenster, Pfosten-Riegel-Fassaden, Türen und Außentore sollen vollständig ersetzt werden. Das Dach soll eine zusätzliche Dämmung erhalten, die zugleich für die Aufnahme einer PV-Anlage geeignet sein soll. Darüber hinaus wird im Rahmen des Planungsprozesses vom Auftragnehmer zu untersuchen sein, ob eine vollständige Dachsanierung erforderlich und sinnvoll ist. Der Hallenboden soll erneuert und mit einer zusätzlichen Dämmschicht versehen werden. Die Lüftungsanlage soll saniert und mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet werden. Das Heizsystem soll hydraulisch abgeglichen und die Heizkörper sollen erneuert werden. Die Hallenbeleuchtung soll energetisch angepasst werden. Die Elektroinstallation soll vollständig erneuert werden. Die Wasch- und Umkleideräume sowie die gesamte Sanitärinstallation sollen saniert und mit bedarfsgerechter, energiesparender Ausstattung versehen werden. E. Kostenschätzung Die Gesamtkostenprognose (KG 300-700) liegt bei ca. 4,2 Mio. EUR brutto. Für die KG 300 werden ca. 2.164.000,00 EUR brutto veranschlagt, für die KG 400 ca. 1.244.000,00 EUR brutto. F. Fördermöglichkeiten Zur Finanzierung des Vorhabens stehen mehrere Förderwege zur Verfügung. Es ist beabsichtigt Fördermittel im Rahmen der FAG-Förderung zu beantragen. Nach Rücksprache mit der Regierung von Niederbayern, ist das Vorhaben nach BayFAG förderfähig. Die Antragstellung hat zum Zeitpunkt der Leistungsphase 3 zu erfolgen. Ergänzend ist, sofern die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllt sind, die Nutzung von KfW- bzw. BAFA-Fördermitteln für die energetischen Maßnahmen vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Leistungen sind demnach ebenfalls vom Auftragnehmer zu erbringen und umfassen insbesondere die Fachbereiche Bauphysik - Wärmeschutz sowie Energiebilanzierung. Der Markt Teisnach erwartet eine entsprechende Zuarbeit bei der Fördermittelgenerierung und sodann bei der Abrechnung der Fördermittel (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer. G. Zeitschiene Die Planung soll unmittelbar nach Beauftragung beginnen, wobei der Planungsbeginn voraussichtlich im 4. Quartal 2026 liegt. Der Beginn der Bauphase ist für Frühjahr 2028 vorgesehen. Die Fertigstellung und der Nutzungsbeginn sind für Oktober 2028 geplant. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorstehenden Terminen um Orientierungswerte handelt, die den aktuellen Projektstand widerspiegeln. Im Zuge des Planungsprozesses können sich diese Daten ändern und werden bei Bedarf entsprechend angepasst. H. Leistungsumfang Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Lph. 2-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i.V.m. Anlage 10 HOAI 2021 - Grundleistungen der Energieberatung: Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung nach ZVB-Wärme, Fassung 2021 / Energieeffizienzexperte - Besondere Leistungen - Ortenau Klinikum gKAöROffenburg
Ortenau Klinikum gKAöR - EU-weite Vergabe "Sanitärinstallation" im Rahmen des Neubaus des Ortenau Klinikums am Standort Offenburg
Das Ortenau Klinikum Offenburg plant und errichtet eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung. Hierbei werden am Standort Offenburg ein neues Klinikgebäude mit angegliedertem Multiuserzentrum und einer Energiezentrale errichtet, welche den höchsten Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung gerecht werden. Im Klinikhauptgebäude sind sämtliche Funktionsbereiche der medizinischen Grundversorgung untergebracht. Im Erdgeschoss beinhaltet dies im Wesentlichen die Funktionsbereiche zentrale Notaufnahme, Radiologie mit Herzkatheterlabor/ CT/MRT sowie dem ambulanten Augenzentrum. Im 1. Obergeschoss ist die Intensivstation, der OP-Bereich sowie die Entbindungsstation mit intensivmedizinischen Säuglings- und Kinderbereichen untergebracht. In den Geschossen 2.OG bis 5.OG sind Bettenzimmer untergebracht. Das Multiuserzentrum beinhaltet neben einer Zentralsterilisation und der Arzneimittelherstellung die Großküche nebst Logistikbereich. Die Ausführung der Leistungen beginnt voraussichtlich im 3. Quartal 2027 im Multiuserzent-rum (MUZ). Mit fortschreitendem Bauablauf erfolgt die Ausführung zusätzlich im Klinikhauptgebäude (KHG), sodass die Leistungen zeitweise parallel in beiden Gebäuden er-bracht werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für das 1. Quartal 2031 vorgesehen. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das Gewerk "Sanitärinstallation" für den Neubau des Ortenau Klinikums am Standort Offenburg. Kostengruppe 410 - Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Die Leistung der Kostengruppe 410 beinhaltet die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Dokumentation sämtlicher sanitärtechnischer Anlagen zur Versorgung eines Krankenhausneubaus. Dies umfasst unter anderem: - Trinkwasseranlagen einschließlich Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationssystemen - Hygienisch anspruchsvolle Trinkwasserinstallationen gemäß den geltenden Anforderungen der Trinkwasserhygiene einschließlich Maßnahmen zur Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebs - Zentrale Trinkwassererwärmungsanlagen einschließlich Speicher-, Frischwasser- und Zirkulationssystemen - Abwasseranlagen für Schmutz-, Regen- und Kondensatwasser einschließlich Hebeanlagen, Pumpwerken und Rückstauschutzsystemen - Dach- und Grundstücksentwässerung einschließlich innenliegender und außenliegender Entwässerungssysteme - Sanitärtechnische Versorgung von: - Medizinisch und betrieblich genutzte Sonderwasseranlagen (z. B. enthärtetes Wasser, VE-Wasser, Prozesswasser) einschließlich erforderlicher Aufbereitungseinrichtungen - Fettabscheider für Küchenbereiche - Sanitärgegenstände einschließlich: o Waschtische, Ausgussbecken, WC-Anlagen, Urinalanlagen, Duschanlagen, Behindertengerechte Sanitärausstattungen, FTNZ anbinden - Armaturen und Entnahmestellen einschließlich elektronischer, berührungsloser und hygienischer Ausführungen - Rohrnetze aus Edelstahl, Kunststoff einschließlich aller Formstücke, Verbindungstechniken sowie Befestigungs- und Tragsysteme - Brandschutztechnische Maßnahmen einschließlich: o Rohrabschottungen, Brandschutzmanschetten, klassifizierter Abschottungssysteme o Dokumentation - Dämmarbeiten an sanitärtechnischen Anlagen einschließlich Wärme-, Kälte-, Tau-wasser- und Schallschutzdämmungen - Schallschutzmaßnahmen zur Einhaltung der raum- und gebäudebezogenen Anforderungen - Druckprüfungen, Dichtheitsprüfungen und Spülmaßnahmen - Durchführung hygienischer Erstbefüllungen, Inbetriebnahmen und Probebetriebe - Mess-, Prüf- und Einstellarbeiten sämtlicher sanitärtechnischer Anlagen - Erstellung der Bestands- und Revisionsdokumentation einschließlich Wartungs- und Instandhaltungsunterlagen Projektkennwerte Sanitär - ca. 450 Fertigteilnasszellen anzubinden - ca. 20 km Trinkwasserleitungen - ca. 10 km Schmutz- und Regenwasserleitungen - ca. 15 Hebeanlagen und Pumpensysteme - ca. 3 Fettabscheider - ca. 2000 Brandschutzabschottungen Rohrleitungen - ca. 500 m² Reinraumflächen - ca. 100.000 m² Bruttogeschossfläche Ziel des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist es, das Knowhow der Bieter möglichst frühzeitig in die bauliche Konzeption mit einzubringen. Die zur Angebotsabgabe ausgewählten Bieter werden daher die Möglichkeit haben, ausgehend vom Leistungsverzeichnis Optimierungsvorschläge zur baulichen Ausführung einzubringen mit dem Ziel, den Bauablauf, das Schnittstellenmanagement sowie die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahme zu optimieren. Detaillierte Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. - Land Berlin, Bezirksamt Friedrichshain-KreuzbergBerlinDeadline: Jul 20
71300000-1Dienstleistungen von Ingenieurbüros Leistungen der Technischen Ausrüstung
71300000-1Dienstleistungen von Ingenieurbüros Leistungen der Technischen Ausrüstung Postanschrift: Friedrichstraße 1 - 3, Stadt: Berlin, Postleitzahl: 10969, Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300), Land: Deutschland Informationen zum Projekt: Die Liegenschaft befindet sich im Fachvermögen des Amtes für Soziales. Das Gebäude Friedrich-straße 1-3 ist Teil einer baulichen Anlage, die mit der Wohnbebauung am Mehringplatz von 1966-1975 vom namhaften Berliner Architekten Werner Düttmann geplant wurde. Als sogenannte Wohn-folgeeinrichtung für die umliegend erstandenen Wohnungen entstanden eine Kindertagesstätte, ein Jugendfreizeitheim und eine Säuglingsfürsorgestelle. Heute wird das Gebäude von unterschiedli-chen Trägern sozialer Einrichtungen genutzt. Der Gebäudekomplex, bestehend aus zwei Teilbe-reichen, steht nicht unter Denkmalschutz. Die Gliederung des Baukörpers nimmt auf die unter-schiedlichen Nutzungen Bezug. Die Friedrichstraße 1, heute als Stadteilzentrum bezeichnet, beherbergt verschiedene Träger, wel-che spezielle Angebote für unterschiedliche Nutzergruppen bereithalten, wie z.B. eine Kantine und das Quartiersmanagement. Die Friedrichstraße 2 - 3 wird durch eine Jugendfreizeiteinrichtung der Kreuzberger „Musikalische Aktion (KMA) – die „Antenne“ - genutzt. Seit der Errichtung wurden, aufgrund geringer Mittel, nur wenige Maßnahmen zum baulichen Er-halt oder zur Modernisierung durchgeführt. Der Zustand ist gekennzeichnet durch einen erhebli-chen Sanierungsbedarf an Dach und Fassade, eine veraltete und verschlissene Gebäudetechnik sowie erhebliche Mängel beim Brandschutz. Aufgrund der Brandschutzmängel wurde für Teile des Gebäudes bereits eine Nutzungsuntersagung erteilt. Um einen sicheren Weiterbetrieb bis zur Komplettsanierung zu ermöglichen, investiert der Bezirk aktuell aus SIWA-Mitteln ca. 1.741.000 € brutto in die Wiedernutzbarmachung der Räume. Hierfür wird eine Notausgangstreppe aus dem Kellergeschoss ins Freie errichtet sowie neue Türen einge-baut, um die brandschutztechnischen Anforderungen umzusetzen. Weitere Maßnahmen sind die provisorische Abdichtung von Dachteilflächen, Stilllegung der Warmwasserbereitung, Erneuerung der Leitungsführung für Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser im gesamten UG, Neuverlegung der Stränge in ausgewählten Sanitärbereichen, Erneuern der Fernwärmestation ohne Warmwas-serbereitung, Umbau der Garderobe im EG zu einem barrierefreien WC sowie die Behebung wei-terer Brandschutzmängeln, z. B. Erneuern der Hausalarmierungsanlage und Sicherheitsbeleuch-tung. Die Baumaßnahme wird im November 2026 abgeschlossen sein. Siehe hierzu bereitgestellte Unterlagen und besondere Leistung Nr. 2 - Einarbeitung der aktuellen Baumaßnahme in die Be-stands- und Planungsunterlagen. Der Standort soll nun komplett saniert und barrierefrei hergerichtet werden. Zur Schaffung der Baufreiheit müssen die Nutzer ausgelagert werden. Das Gebäude ist als Mauerwerksbau aus Kalksandsteinen und Hohlblocksteinen errichtet. Die In-nenwände sind verfugt und geschlemmt, die äußeren Fronten verputzt. Die Brüstungen sind in Sichtbeton ausgeführt. Die Geschossdecken, Treppenläufe und -podeste sind aus Stahlbeton. Im Untergeschoss ist überwiegend ein 3 cm starker Estrich aufgebracht, in den Geschossen ist er schwimmend 6 cm stark. Die stark frequentierten Räume erhielten einen Gumminoppenbelag, alle anderen PVC- oder Textilbeläge, der Gemeinschaftsraum Parkett. Die Dächer sind zum Teil begehbar, sie sind als Warmdächer ausgebildet und erhielten Erdauf-schüttungen mit Bepflanzungen. die Holzfenster sind mit Isolierverglasungen versehen, die Außen-türen sind aus Metall mit großflächigen Verglasungen. Die Innentüren haben hölzerne Türblätter, die in Stahlzargen schlagen. Das Gebäude ist an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Hauptziele des Projektes bestehen in der Standorterhaltung und der Betriebssicherung der so-zialen und kulturellen Einrichtung. Voraussetzung dafür ist die umfangreiche Instandsetzung des Gebäudes und seiner technischen Ausstattung gemäß den geltenden Vorschriften. Dies umfasst neben der energetischen Ertüchtigung auch die Einrichtung eines zweiten baulichen Rettungswe-ges. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und Bewahrung des Gebäudecharakters ist es erforderlich, dass die Erhaltung der Oberflächen Vorrang vor Abbau und Austausch hat. Es ist stets zu prüfen, ob Beschädigungen behutsam repariert werden können, bevor Bauteile, Ausbauteile, Ausstattun-gen und Beschichtungen komplett ersetzt werden. Notwendige Grundrissanpassungen sollen be-hutsam, das heißt im Sinne des Werks vorgenommen werden. Eine BNB-Zielvereinbarung mit dem Ziel Silber (Ziel: 70,6 Punkte) liegt mit dem Bedarfsprogramm vor. Die Kostenobergrenze für die Baumaßnahme nach geprüftem Bedarfsprogramm beträgt 17.213.250,09 € brutto inklusive Unvorhergesehenes. Die genannten Kosten umfassen die Kosten-gruppen 200 bis 600 nach DIN 276, Stand IV. Quartal 2025. Die vorläufig anrechenbaren Kosten der Kostengruppe 400 betragen 4.008.160,08 € netto. - Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbHZwickau
Grundinstandsetzung Knoten Neumarkt (GVFG07): Gleis-, Fahrleitungs-, Haltestellen-, Straßen-,Kabel-, Kanal- und Rohrleitungsbau
Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt Zwickau wird von der Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ GmbH) realisiert und erfolgt mit zwei Straßenbahn- und dreizehn Omnibuslinien. Im Jahr 2026 plant die SVZ GmbH die Modernisierung und grundhafte Instandsetzung des Gleisknotenpunktes am Neumarkt. Im Zuge der Maßnahme werden die Gleisanlagen in der Leipziger Straße zwischen der Moritzstraße und dem Dr.-Friedrichs-Ring sowie in der Bosestraße zwischen Römerstraße und Max-Pechstein-Straße grundhaft erneuert sowie der bisher fehlende Gleisbogen zwischen der südlichen Leipziger Straße und der westlichen Bosestraße ergänzt. Die Planungsgrenzen befinden sich jeweils vor den Knotenpunkten. Die Gesamtbaulänge beträgt rund 1541 m Einfachgleis, inkl. 18 Weichen. Die Lieferung der Gleise sowie der Weichen sind kein Bestandteil dieser Ausschreibung und wird durch den AG beigestellt. Der Planungsbereich befindet sich im Zentrum der Stadt Zwickau. Die Gleistrasse ist als besonderer Bahnkörper geführt und wird zusätzlich von Bussen des ÖPNV befahren. In der Bosestraße und der nördlichen Leipziger Straße sind die Gleise mit Asphalt eingedeckt, in der südlichen Leipziger Straße besitzen die Gleise eine Betonpflastereindeckung mit bituminösem Fugenverguß. Auf den Gleistrassen Leipziger Straße und Bosestraße verkehren die Stadtbahnlinie 3 und 4 im 10- Minuten-Takt. Der Baubeginn ist in der Leipziger Straße bei Station rd. 0+000 südliche des KP Moritzstraße und in der Bosestraße bei Station rd. 0+030, östlich des KP Römerstraße. Das Bauende ist bei rd. 0+253 in der Leipziger Straße und bei 0+264 in der Bosestraße. Die Gleise sollen als Feste Fahrbahn, System Rheda City (FF-System), wieder errichtet werden. Die Gleislage bleibt unverändert. Für das FF-System sind Gleiseindeckungen unterschiedliche Eindeckungen vorgesehen. Die Haltestellenabschnitte erhalten eine Betoneindeckung, alle übrigen Bereiche eine Endeckung mit Asphalt. Es kommt ausschließlich das Rillenschienenprofil 60R2 (Ri60N) zum Einsatz. Auf der gesamten Baustrecke ist die Gleisdrainage zu erneuern. Die beiden Straßenbahnhaltestellenpaare in der Leipziger Straße und der Bosestraße werden barrierefrei ausgebaut und erhalten ein Blindenleitsystem. Dabei erhalten die Bahnsteige in der Leipziger Straße eine Nutzlänge von 60 m und in der Bosestraße von 70 m mit einer Einstiegshöhe von 23 cm. Auf allen vier Haltestellen werden großflächige Überdachungen errichtet. Für den Errichtung des fehlenden Gleisbogens werden neben Erweiterungs- und Anpassungsarbeiten, der Fahrleitungs- und Lichtsignalanlage, partiell Umverlegungs- und Schutzmaßnahme an Trassen für Trinkwasser, Stromversorgung, öffentliche Beleuchtung, Bahnstromversorgung und Weichensteuerung sowie Telekomunikation (Telekom, PYUR) notwendig. Weiterhin werden für das Errichten der Haltestellenüberdachungen Umverlegungsmaßnahmen von Trassen für Gas-und Stromversorgung sowie Bahnstrom und Telekomunikation (Telekom, PYUR) erforderlich Die bestehenden Schienen- und Gleisverbinder werden erneuert, die betreffenden Einbauten sind im Gleis neu herzustellen. Gleichzeitig planen die Wasserwerke Zwickau (WWZ) die Sanierung des Mischwasserkanals in der Leipziger Straße und die trassengleiche Ersatzneuverlegung der Trinkwasserleitung im nördlichen Teil der Leipziger Straße. Weiterhin beabsichtigt die Zwickauer Energieversorgung (ZEV), Sparte Fernwärme, eine neue Trasse in der nördlichen Leipziger Straße und der östlichen Bose zur Erschließung der dortigen Anlieger herstellen zu lassen. Die Sparte Gas beabsichtigte die Sanierung von rd. 125 m Gasleitung in der östlichen Bosestraße mittels Leitungseinzug. Für die Sparte Strom sind Schutzrohrquerungen unter Gleisen und Fahrbahnen herzustellen. Alle Materialien und Arbeiten zur Rohrleitungsverlegung für die Zwickauer Energieversorgung GmbH sind kein Bestandteil dieser Ausschreibung. Das Sachgebiet Stadtbeleuchtung der Stadt Zwickau lässt im Zuge der Maßnahme zwei Leuchtenköpfe auf kombinierten Fahrleitungsmasten erneuern. Art und en: 1. - Rückbau von rd. 845 m Rahmengleis zzgl. 14 Weichen und 12 Kreuzungen, - Abbruch von rd. 2595 m2 Betontragschicht mit Bewehrung, - Neubau von 925 m Einfachgleis zzgl. 18 Weichen und 16 Kreuzungen als Feste Fahrbahn, - Gleiseindeckung: rd. 850 m2 Betondecke, ca. 2720 m2 Asphaltbefestigung, - Aus- und Neubau 2 Haltestellen mit 4 Bahnstiegen, Fläche rd. 1420 m2, - 4 St. Bahnsteigüberdachung rd. 406 m2 Gesamtfläche, - Fahrleitungsumbau: 8 neue Maste, ca. 1590 m Fahrdrahtwechsel, - Gehwegbau: rd. 310 m2, - Umbau und Modernisierung LSA: 4 St. Fundament für Normalmaste, 3 St. Steuergerät, ca. 85 m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung; Abwasser: - ca. 127 m Kanalsanierung Ei 850/1300 mittels Inliner, einschließlich 3 Schachtsanierungen, - Sanierung Stutzeneinbindung & Anschlussleitungen in offener Bauweise: 54 Stück, - ca. 19 m Kanalerneuerung DN 315 PP und 1 Schachtbauwerk, - Kanalrückbau & Verpressung von Kanälen; Trinkwasser: - ca. 104 m Erneuerung Bestand DN 200 GG in PE100 250x22,7 SDR11 PN16, - ca. 28 m Erneuerung Bestand DN 150 GGG in PE100 180x16,4 SDR11 PN16 mit Schutzrohr St Pe 323,9 x 6,6, - Trinkwasserprovisorien in verschiedenen Teilabschnitten, - 7 Hausanschlüsse umbinden / erneuern; Gas: - ca. 47 m Graben für Leitungsumverlegung DN 200, 9 St. Montagegruben; Strom: - ca. 220 m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung; Fernwärme: - ca. 75 m Graben für KMR DN 65/160; Umbau öffentliche Beleuchtung: - 4 St. Leuchte, ca. 75m Graben für Kabel- und Schutzrohrverlegung
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