Sankt Vincenzstift gGmbH Vincenzstraße 60 65385 Rüdesheim DeutschlandSankt Vincenzstift gGmbH Vincenzstraße 60 65385 Rüdesheim
Außenmöbel, Ausstattung und Nebenanlagen
Zum Ausbau der Ganztagsbetreuung einer Grundschule wird das Außengelände neu gestaltet. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten zu verbessern und im Freien einen nachmittäglichen Unterricht in Form von Projekten erhalten zu können. Auch werden Ruheinseln geschaffen, wo die Kinder selbstbes...
School Furniture, Street Furniture
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Sankt Vincenzstift gGmbH Vincenzstraße 60 65385 Rüdesheim Deutschland
- Published:
- August 05, 2026
- Deadline:
- August 24, 2026
- Topic:
- School Furniture
Tender description
Zum Ausbau der Ganztagsbetreuung einer Grundschule wird das Außengelände neu gestaltet. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten zu verbessern und im Freien einen nachmittäglichen Unterricht in Form von Projekten erhalten zu können. Auch werden Ruheinseln geschaffen, wo die Kinder selbstbestimmt eine Pause einlegen können.
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Sankt Vincenzstift gGmbH Vincenzstraße 60 65385 Rüdesheim am Rhein DeutschlandSankt Vincenzstift gGmbH Vincenzstraße 60 65385 RüdesheimDeadline: Aug 14Zum Ausbau der Ganztagsbetreuung einer Grundschule wird das Außengelände neu gestaltet. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, ihre motorischen und sensorischen Fähigkeiten zu verbessern und im Freien einen nachmittäglichen Unterricht in Form von Projekten erhalten zu können.Erich Kästner-Grundschule in 16303 Schwedt/Oder, Rosa-Luxemburg-Straße 47, Gestaltung des Außenbereichs
Stadt Schwedt/Oder, FB 3.4, Abt. Baucontrolling und VergabestelleSchwedt/OderDeadline: Aug 06Investitionsprogramm Startchancen Erich Kästner-Grundschule in 16303 Schwedt/Oder, Rosa-Luxemburg-Straße 47 Gestaltung des Außenbereichs Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Freien während der Pausenzeiten, aber auch im Unterricht sollen die Außenanlagen der Erich-Kästner-Grundschule in Schwedt/Oder aufgewertet werden. Zum Einen ist beabsichtigt, weitere Sitzmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Weiterhin ist die Errichtung eines Bewegungsparcours gewünscht, der die Schülerinnen und Schüler als Ausgleich zum Stillsitzen und Lernen im Unterricht zur Bewegung herausfordert. Bankauflagen Im Bereich des Sportplatzes sollen die bestehenden Sitzblöcke um weitere Sitzauflagen erweitert werden, um Schattenplätze zu schaffen. Im hinteren Teil des Schulhofes ist angedacht, auf bestehenden Mauern Sitzauflagen zu montieren, um auch hier Sitzmöglichkeiten anzubieten. Die Bankauflagen bestehen aus farbigem Kunststoff mit einer Unterkonstruktion aus verzinktem Stahl. Bänke Ergänzend zu den bereits vorhandenen Einbauten sind 2 Bänke geplant. Eine soll als Baumbank um einen bestehenden Baum gestellt werden. Eine zweite soll im hinteren Schulhofteil eingebaut werden. Sie werden in Form von Sitzpodesten realisiert, welche multifunktional genutzt werden können. Grünes Klassenzimmer Im vorderen Bereich der Schule, gegenüber dem Sportplatz befindet sich der separat eingezäunte Bereich des Grünen Klassenzimmers. Dieser ist über ein 3 m breites, 2-flügliges Tor erreichbar. Hier ist die Errichtung von 2 Sitzgruppen als Tisch-Bank-Kombination vorgesehen. Je Sitzgruppe können bis zu 10 Personen Platz nehmen, so dass der Unterricht in den warmen Monaten auch im Freien stattfinden kann. Die Sitzgruppen sind wetterfest und können ganzjährig draußen verbleiben. Zur besseren Begehbarkeit und Pflege sollen die geplanten Standorte gepflastert werden. Bisher ist hier eine Rasenfläche vorhanden. Bewegungsparcours Als Bewegungsparcours ist auf einer derzeit ungenutzten Freifläche eine Spielkombination vorgesehen, die die Kinder Hangeln, Balancieren, Klettern, über Brücken gehen, sich Treffen und zum sich Ausruhen einlädt. Hierbei werden die motorischen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten geschult und weiter entwickelt. Die Spielkombination soll aus Stahl, Edelstahl und Kunststoffelementen bestehen. Der erforderliche Fallschutz soll als Kunststofffläche ausgeführt werden, da der umliegende Baumbestand aus Laub- und Nadelbäumen eine aufwendige Reinigung loser Fallschutzmaterialien wie Sand erforderlich machen würde.ZV - Verein Sonderpädagogik - Neubau einer offenen Ganztagesschule - Objektplanung Freianlagen (LPH 2-9)
Gesundheit Nord gGmbHChemnitzDeadline: Aug 31Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 2-9 HOAI Honorarzone III Anrechenbare Kosten: ca. 390.000,00 EUR (netto) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 = LPH 2 Stufe 2 = LPH 3 HOAI Stufe 3 = LPH 5-7 HOAI Stufe 4 = LPH 8-9 HOAI Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme dürfen den folgenden Betrag (in EUR brutto) nicht überschreiten: 4.579.220,00 EUR. Dieser Betrag setzt sich aus Kosten der Kostengruppen 200 - 700 nach DIN 276 zusammen. Um den gesetzlichen Bestimmungen im Zuge der Ganztagesbetreuung von Kindern im Grundschulalter gerecht zu werden, wurde die Möglichkeit einer Unterbringung des dadurch entstehenden zusätzlichen Raumbedarfs im Gebäude der Glockenbergschule geprüft. Darüber hinaus ergab sich ein Mehr an Platzbedarf für die Diagnose- und Förderklassen. Diese werden nach dem LehrplanPLUS Grundschule 1./2. Jahrgangsstufe in 3 Klassen a 14 Kinder unterrichtet. Nachdem die Prüfung ein negatives Ergebnis ergab, wurde nach einem geeigneten Grundstück, in der unmittelbaren Nähe der Glockenbergschule gesucht. Die Stadt Neustadt b. Coburg war im Besitz eines geeigneten Grundstücks in der Brunnenstraße 10. Auf diesem Grundstück steht derzeit ein Mehrfamilienwohnhaus welches jedoch im Juli 2026 rückgebaut wird. Der Rest des Grundstücks ist Wiesenfläche mit mehreren kleineren Bäumen und Sträuchern und einem großen markanten Walnussbaum an der südwestlichen Grundstücksgrenze. Durch das Grundstück verläuft ein Geh- und Fahrtrecht zur Erschließung des dahinterliegenden Grundstücks. Der Streckenverlauf des Geh- und Fahrtrechts im Grundstück ist nicht näher definiert. Die Breite des Geh- und Fahrtrechts ist auf 3,00m festgeschrieben. Das Grundstück hat eine Gesamtgröße von ca. 1.926,00 m2. Das geplante Schulgebäude hat eine Grundfläche von ca. 557,00 m2. Im Zuge des offenen Ganztagesangebots gehört es zum pädagogischen Konzept der Schule, neben der klassischen Hausaufgabenbetreuung die Neigungen und Stärken des Kindes zu fördern und somit zu einer selbstbestimmten Entwicklung zu führen. Die Freianlagen sollten Raum für Kreativität und Spielspaß am Nachmittag geben. In einem Sandspielplatz kann gestaltet und gewerkelt werden. Ein größerer Spielturm kann für viele Kinder gleichzeitig mehrere Klettermöglichkeiten bieten. Bei einer Slackline können die Kinder ihren Gleichgewichtssinn schulen. Freiflächen als Hügellandschaft lockern das Gelände auf und schaffen eine spannende Atmosphäre. Höhenunterschiede können mit Kletterrampen überwunden werden. Für gemeinsames Kochen wäre ein Hochbeet wünschenswert. In diesem können die Kinder von der Aussaat bis zum Verzehr den Kreislauf der Natur kennenlernen. In einem kleinen Geräteschuppen können die beweglichen Spielgeräte für den Außenbereich untergebracht werden. Im vorderen Teil des Grundstücks entsteht ein Carport mit Geräteschuppen. Die Kosten hierfür werden in der KG 500 bereitgestellt. Die Planungsleistung wird der Objektplanung Gebäude zugeordnet und von dort koordiniert. Die Zuwegung und die Herstellung der Oberflächen fallen in den Bereich der Freianlagenplanung. Ebenso die Gestaltung des Vorplatzes. Hier sollte eine Möglichkeit des Unterrichts im Freien geschaffen werden, welche ebenso als Teil des Pausenhofbereichs nutzbar ist. Im Pausenhofbereich sollte, soweit als möglich, auf eine Versiegelung der Flächen verzichtet werden. Auf die Herstellung von ausreichenden Sitzmöglichkeiten und schattenspendenden Bereichen ist zu achten. Hier gilt: Natürliche Schattenspender sind zu bevorzugen. Der Pausenhof sollte wenigstens zwei Ballspielmöglichkeiten haben. Das 3,00 m breite Geh- und Fahrrecht des Hinterliegergrundstücks ist bei der Planung zu berücksichtigen. Abschließend ist zu ergänzen, dass eine barrierefreie Erschließung des gesamten Schulgebäudes zwingend notwendig ist. Der geplante Beginn der Bauarbeiten März 2027. Die Fertigstellung der Maßnahme ist im August 2028 geplant und danach folgt der Nutzungsbeginn im September 2028.TNW_TWP_KJF der Diözese Regensburg e.V._Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ in Regensburg
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.RegensburgDeadline: Jul 07Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist Trägerin des Pater-Rupert-Mayer- Zentrums (PRMZ) in Regensburg, einem Förderzentrum im Stadtwesten von Regensburg mit Schwerpunkt körperlicher - motorischer Entwicklung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Zentrum besteht seit den siebziger Jahren und wurde bis in das Jahr 2010 (Neubau Turnhalle und Schwimmbad) immer wieder erweitert. Große Teile des Zentrums sind nun sanierungsbedürftig und verfügen nicht über die bedarfsnotwendigen Nutzflächen. Das PRMZ ist eine dreizügige Schule mit Berufsschulstufe für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Angegliedert ist die schulvorbereitende Einrichtung (SVE), was im Regelschulbereich dem Kindergarten entspricht. Die Räume der Tagesstätte (im Wesentlichen Speiseraum, Therapie- und Gruppenräume, Verwaltung und Leitungsbüro) sind in den Schulbereich integriert, mit dem Ziel, ein möglichst optimales Ineinandergreifen der Abläufe zu erreichen. Die Tagesstätten gehören nicht zum Schulbauprogramm und sollen nach Möglichkeit erhalten werden. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit ein Ausbau und eine Neukonzeption des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums zielgerichtet und ressourcenschonend auf dem bestehenden Gelände umsetzbar ist, bzw. welche zusätzlichen Grundstücksflächen hierfür benötigt werden. Neben der Untersuchung einer funktionalen Anordnung von Nutzungseinheiten den baurechtlichen Belangen war es Aufgabe, eine Umsetzbarkeit in Bauabschnitten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines störungsfreien Schulbetriebs zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt mit Bericht vom 12.03.2025 vor. Grundlage der Studie war ein zur Verfügung gestelltes Raumprogramm für die Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind 4960 m² Bestandsgebäude abzubrechen, 14.320 m² neu zu errichten und 5980 m² zu sanieren. Die voraussichtlichen Kosten der Kostengruppe 200 wurden mit 1,7 Millionen EUR, der Kostengruppe 300 + 400 mit 62,2 Millionen EUR, der Kostengruppe 500 mit 6,8 Millionen EUR und der Kostengruppe 700 mit 14,4 Millionen EUR eingeschätzt (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700 insgesamt 85,1 Millionen EUR brutto). Die Kosten der Kostengruppe 600 werden auftraggeberseits mit 1,3 Millionen EUR brutto eingeschätzt. Nach der Machbarkeitsstudie sind 4 Bauabschnitte angedacht und 7 Bauteile (A - G) betroffen. 1. Bauabschnitt: Neubau Bauteil A und Turnhalle, Umzug SVE (Bestandsbauteil B) in Bauteil A mit einer Bauzeit von 26 Monaten; 2. Bauabschnitt: Abbruch bestehende SVE (Bestand Bauteil B) und Neubau Bauteil B, Umzug aus Bauteil C in Bauteil A mit Umzug aus Bauteil D in Bauteil B und Umzug aus Bauteil E in Bauteil B mit einer Bauzeit von 30 Monaten; 3. Bauabschnitt: Abbruch Bauteil E, Sanierung und Aufstockung Bauteil C mit Sanierung Bauteil D mit einer Bauzeit von 28 Monaten; 4. Bauabschnitt: Umzug Bauteil F in Neubauten C und D, Abbruch und Neubau Bauteil F mit Erweiterung Speisesaal (Bauteil G) mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Nach Fertigstellung des 4. Bauabschnitts ist der Einzug der 16 Klassen der Grundschule Weinweg geplant. Die Gesamtbauzeit wird mit knapp 10 Jahren veranschlagt. Nach den derzeitigen Überlegungen des Auftraggebers besteht mit der Machbarkeitsstudie Einverständnis, die Maßnahme soll gemäß dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie umgesetzt werden. Es ist damit angedacht, das Bestandsgebäude in Teilen abzubrechen, zu modernisieren, zu sanieren und durch Aufstockung sowie mit Neu- und Anbauten zu erweitern, einschließlich eines Neubaus SVE mit schulischer Nutzung der oberen Etagen zzgl. der Neugestaltung der Außen- sowie Sportanlagen. Sollte sich herausstellen, dass eines oder mehrere für die Sanierung vorgesehene Bestandsgebäude aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten werden können, ist an deren Stelle ein Neubau zu planen. Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist die derzeit beabsichtigte Maßnahme wirtschaftlicher als ein Abbruch sämtlicher Gebäude und die Errichtung eines kompletten Neubaus an anderer Stelle. Für die Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PR MZ werden mit vorliegender Ausschreibung die Planungsleistungen gemäß Leistungsbild Tragwerksplanung, § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 beauftragt. Die Auftragserteilung erfolgt Stufen - und abschnittsweise und beinhaltet die Leistungsphasen 1-6 sowie die Besonderen Leistungen der Erstellung der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und der ingenieurtechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen sowie Leistungen gemäß Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen zum Fachplanervertrag". Weiterhin ist bei Bauteilen G und D die Besondere Leistung des Mitwirkens bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen zu erbringen. Auftragsgegenstand sind weiterhin Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Abbruch der Bauteile B, E und F. Hier sind gegebenenfalls auch Sicherungsmaßnahmen für die Bestandsgebäude oder auch Maßnahmen bezüglich eines Verbaus zur Erstellung des neuen Gebäudes B mit Tiefgarage und Anschluss an den Bestand erforderlich. Beauftragt wird ein Ingenieurbüro, das über für die Maßnahme relevante einschlägige Erfahrungen verfügt und auch die personellen Kapazitäten hat, das Projekt im Hinblick auf die lange Zeitdauer umzusetzen. Einschlägige Erfahrungen sollten vorliegen im Hinblick auf möglicherweise in Betracht kommende Holzbau-/Hybridbauweise, gegebenenfalls schwieriger Baugrund (eventuell erforderliche Pfahlgründung oder andere spezielle Gründungen). Auch Erfahrungen im Hinblick auf nachhaltige Bauweise (Wiederverwendbarkeit von Baustoffen und Resilienz) sind erwünscht. Ebenso sollten Erfahrungen vorliegen im Hinblick auf eine Bauabwicklung in mehreren Abschnitten über einen längeren Zeitraum.TNW_ELT_KJF der Diözese Regensburg e.V._Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ in Regensburg
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.RegensburgDeadline: Jul 21Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist Trägerin des Pater-Rupert-Mayer- Zentrums (PRMZ) in Regensburg, einem Förderzentrum im Stadtwesten von Regensburg mit Schwerpunkt körperlicher - motorischer Entwicklung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Zentrum besteht seit den siebziger Jahren und wurde bis in das Jahr 2010 (Neubau Turnhalle und Schwimmbad) immer wieder erweitert. Große Teile des Zentrums sind nun sanierungsbedürftig und verfügen nicht über die bedarfsnotwendigen Nutzflächen. Das PRMZ ist eine dreizügige Schule mit Berufsschulstufe für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Angegliedert ist die schulvorbereitende Einrichtung (SVE), was im Regelschulbereich dem Kindergarten entspricht. Die Räume der Tagesstätte (im Wesentlichen Speiseraum, Therapie- und Gruppenräume, Verwaltung und Leitungsbüro) sind in den Schulbereich integriert, mit dem Ziel, ein möglichst optimales Ineinandergreifen der Abläufe zu erreichen. Die Tagesstätten gehören nicht zum Schulbauprogramm und sollen nach Möglichkeit erhalten und wieder integriert werden. Weitere Funktionsbereiche sind ein Café und eine Kapelle, auch diese Bauteile gehören nicht zum Schulbauprogramm. Vor 10 Jahren wurde das Kinderhaus erbaut, es ist eine selbstständige Organisationseinheit und ebenfalls nicht Gegenstand der beabsichtigten Maßnahmen. Westlich an das Areal angrenzend befindet sich ein ehemaliges Sportgelände, das in die Überlegungen, sowohl für die Bauzeit als auch für die Umsetzung des Raumprogramms einbezogen werden kann. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit ein Ausbau und eine Neukonzeption des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums zielgerichtet und ressourcenschonend auf dem bestehenden Gelände umsetzbar ist, bzw. welche zusätzlichen Grundstücksflächen hierfür benötigt werden. Neben der Untersuchung einer funktionalen Anordnung von Nutzungseinheiten den baurechtlichen Belangen war es Aufgabe, eine Umsetzbarkeit in Bauabschnitten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines störungsfreien Schulbetriebs zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt mit Bericht vom 12.03.2025 vor. Grundlage der Studie war ein zur Verfügung gestelltes Raumprogramm für die Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind 4960 m² Bestandsgebäude abzubrechen, 14.320 m² neu zu errichten und 5980 m² zu sanieren. Die voraussichtlichen Kosten der Kostengruppe 200 wurden mit 1,7 Millionen EUR, der Kostengruppe 300 + 400 mit 62,2 Millionen EUR (davon Kostengruppe 400 ca. 35 %, mithin ca. 22 Millionen EUR , der Kostengruppe 500 mit 6,8 Millionen EUR und der Kostengruppe 700 mit 14,4 Millionen EUR eingeschätzt (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700 insgesamt 85,1 Millionen EUR brutto). Die Kosten der Kostengruppe 600 werden auftraggeberseits mit 1,3 Millionen EUR brutto eingeschätzt. Nach der Machbarkeitsstudie sind 4 Bauabschnitte angedacht und 7 Bauteile (A - G) betroffen. Die anrechenbaren Kosten für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 wurden auf Basis der Machbarkeitsstudie (nur) für die Abfrage der Honorarangebote im Zuge des VgV - Verfahrens zusammengerechnet mit insgesamt 5.850.000 EUR veranschlagt. 1. Bauabschnitt: Neubau Bauteil A und Turnhalle, Umzug SVE (Bestandsbauteil B) in Bauteil A mit einer Bauzeit von 26 Monaten; 2. Bauabschnitt: Abbruch bestehende SVE (Bestand Bauteil B) und Neubau Bauteil B, Umzug aus Bauteil C in Bauteil A mit Umzug aus Bauteil D in Bauteil B und Umzug aus Bauteil E in Bauteil B mit einer Bauzeit von 30 Monaten; 3. Bauabschnitt: Abbruch Bauteil E, Sanierung und Aufstockung Bauteil C mit Sanierung Bauteil D mit einer Bauzeit von 28 Monaten; 4. Bauabschnitt: Umzug Bauteil F in Neubauten C und D, Abbruch und Neubau Bauteil F mit Erweiterung Speisesaal (Bauteil G) mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Nach Fertigstellung des 4. Bauabschnitts ist der Einzug der 16 Klassen der Grundschule Weinweg geplant. Die Gesamtbauzeit wird mit knapp 10 Jahren veranschlagt. Nach den derzeitigen Überlegungen des Auftraggebers besteht mit der Machbarkeitsstudie Einverständnis, die Maßnahme soll gemäß dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie umgesetzt werden. Es ist damit angedacht, das Bestandsgebäude in Teilen abzubrechen, zu modernisieren, zu sanieren und durch Aufstockung sowie mit Neu- und Anbauten zu erweitern, einschließlich eines Neubaus SVE mit schulischer Nutzung der oberen Etagen zzgl. der Neugestaltung der Außen- sowie Sportanlagen. Sollte sich herausstellen, dass eines oder mehrere für die Sanierung vorgesehene Bestandsgebäude aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten werden können, ist an deren Stelle ein Neubau zu planen. Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist die derzeit beabsichtigte Maßnahme wirtschaftlicher als ein Abbruch sämtlicher Gebäude und die Errichtung eines kompletten Neubaus an anderer Stelle. Für die Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PR MZ werden mit vorliegender Ausschreibung die Planungsleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung, § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 15 für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 beauftragt. Die Auftragserteilung erfolgt stufen - und abschnittsweise und beinhaltet die Leistungsphasen 1-9 sowie die Besonderen Leistungen der Bestandsaufnahme sowie Leistungen gemäß Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen zum Fachplanervertrag" und die Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9. Im Zuge der Abwicklung der Gesamtbaumaßnahme werden auch temporäre Installationen zur Ermöglichung der Bauabwicklung in den einzelnen Bauabschnitten erforderlich sein. Beauftragt wird ein Ingenieurbüro, das über für die Maßnahme relevante einschlägige Erfahrungen verfügt und auch die personellen Kapazitäten hat, das Projekt im Hinblick auf die lange Zeitdauer umzusetzen.TNW_ELT_KJF der Diözese Regensburg e.V._Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ in Regensburg
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.RegensburgDie Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist Trägerin des Pater-Rupert-Mayer- Zentrums (PRMZ) in Regensburg, einem Förderzentrum im Stadtwesten von Regensburg mit Schwerpunkt körperlicher - motorischer Entwicklung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Zentrum besteht seit den siebziger Jahren und wurde bis in das Jahr 2010 (Neubau Turnhalle und Schwimmbad) immer wieder erweitert. Große Teile des Zentrums sind nun sanierungsbedürftig und verfügen nicht über die bedarfsnotwendigen Nutzflächen. Das PRMZ ist eine dreizügige Schule mit Berufsschulstufe für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Angegliedert ist die schulvorbereitende Einrichtung (SVE), was im Regelschulbereich dem Kindergarten entspricht. Die Räume der Tagesstätte (im Wesentlichen Speiseraum, Therapie- und Gruppenräume, Verwaltung und Leitungsbüro) sind in den Schulbereich integriert, mit dem Ziel, ein möglichst optimales Ineinandergreifen der Abläufe zu erreichen. Die Tagesstätten gehören nicht zum Schulbauprogramm und sollen nach Möglichkeit erhalten und wieder integriert werden. Weitere Funktionsbereiche sind ein Café und eine Kapelle, auch diese Bauteile gehören nicht zum Schulbauprogramm. Vor 10 Jahren wurde das Kinderhaus erbaut, es ist eine selbstständige Organisationseinheit und ebenfalls nicht Gegenstand der beabsichtigten Maßnahmen. Westlich an das Areal angrenzend befindet sich ein ehemaliges Sportgelände, das in die Überlegungen, sowohl für die Bauzeit als auch für die Umsetzung des Raumprogramms einbezogen werden kann. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit ein Ausbau und eine Neukonzeption des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums zielgerichtet und ressourcenschonend auf dem bestehenden Gelände umsetzbar ist, bzw. welche zusätzlichen Grundstücksflächen hierfür benötigt werden. Neben der Untersuchung einer funktionalen Anordnung von Nutzungseinheiten den baurechtlichen Belangen war es Aufgabe, eine Umsetzbarkeit in Bauabschnitten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines störungsfreien Schulbetriebs zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt mit Bericht vom 12.03.2025 vor. Grundlage der Studie war ein zur Verfügung gestelltes Raumprogramm für die Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind 4960 m² Bestandsgebäude abzubrechen, 14.320 m² neu zu errichten und 5980 m² zu sanieren. Die voraussichtlichen Kosten der Kostengruppe 200 wurden mit 1,7 Millionen EUR, der Kostengruppe 300 + 400 mit 62,2 Millionen EUR (davon Kostengruppe 400 ca. 35 %, mithin ca. 22 Millionen EUR , der Kostengruppe 500 mit 6,8 Millionen EUR und der Kostengruppe 700 mit 14,4 Millionen EUR eingeschätzt (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700 insgesamt 85,1 Millionen EUR brutto). Die Kosten der Kostengruppe 600 werden auftraggeberseits mit 1,3 Millionen EUR brutto eingeschätzt. Nach der Machbarkeitsstudie sind 4 Bauabschnitte angedacht und 7 Bauteile (A - G) betroffen. Die anrechenbaren Kosten für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 wurden auf Basis der Machbarkeitsstudie (nur) für die Abfrage der Honorarangebote im Zuge des VgV - Verfahrens zusammengerechnet mit insgesamt 5.850.000 EUR veranschlagt. 1. Bauabschnitt: Neubau Bauteil A und Turnhalle, Umzug SVE (Bestandsbauteil B) in Bauteil A mit einer Bauzeit von 26 Monaten; 2. Bauabschnitt: Abbruch bestehende SVE (Bestand Bauteil B) und Neubau Bauteil B, Umzug aus Bauteil C in Bauteil A mit Umzug aus Bauteil D in Bauteil B und Umzug aus Bauteil E in Bauteil B mit einer Bauzeit von 30 Monaten; 3. Bauabschnitt: Abbruch Bauteil E, Sanierung und Aufstockung Bauteil C mit Sanierung Bauteil D mit einer Bauzeit von 28 Monaten; 4. Bauabschnitt: Umzug Bauteil F in Neubauten C und D, Abbruch und Neubau Bauteil F mit Erweiterung Speisesaal (Bauteil G) mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Nach Fertigstellung des 4. Bauabschnitts ist der Einzug der 16 Klassen der Grundschule Weinweg geplant. Die Gesamtbauzeit wird mit knapp 10 Jahren veranschlagt. Nach den derzeitigen Überlegungen des Auftraggebers besteht mit der Machbarkeitsstudie Einverständnis, die Maßnahme soll gemäß dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie umgesetzt werden. Es ist damit angedacht, das Bestandsgebäude in Teilen abzubrechen, zu modernisieren, zu sanieren und durch Aufstockung sowie mit Neu- und Anbauten zu erweitern, einschließlich eines Neubaus SVE mit schulischer Nutzung der oberen Etagen zzgl. der Neugestaltung der Außen- sowie Sportanlagen. Sollte sich herausstellen, dass eines oder mehrere für die Sanierung vorgesehene Bestandsgebäude aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten werden können, ist an deren Stelle ein Neubau zu planen. Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist die derzeit beabsichtigte Maßnahme wirtschaftlicher als ein Abbruch sämtlicher Gebäude und die Errichtung eines kompletten Neubaus an anderer Stelle. Für die Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PR MZ werden mit vorliegender Ausschreibung die Planungsleistungen gemäß Leistungsbild Technische Ausrüstung, § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 15 für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 beauftragt. Die Auftragserteilung erfolgt stufen - und abschnittsweise und beinhaltet die Leistungsphasen 1-9 sowie die Besonderen Leistungen der Bestandsaufnahme sowie Leistungen gemäß Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen zum Fachplanervertrag" und die Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9. Im Zuge der Abwicklung der Gesamtbaumaßnahme werden auch temporäre Installationen zur Ermöglichung der Bauabwicklung in den einzelnen Bauabschnitten erforderlich sein. Beauftragt wird ein Ingenieurbüro, das über für die Maßnahme relevante einschlägige Erfahrungen verfügt und auch die personellen Kapazitäten hat, das Projekt im Hinblick auf die lange Zeitdauer umzusetzen.Markterkundung zur Grunderneuerung des Intranets beim Wasserverband Eifel-Rur (WVER)
Wasserverband Eifel-Rur - Zentrale VergabeDürenDeadline: Aug 15Markterkundung gemäß § 20 Abs. 1 UVgO 1. Auftraggeber: Wasserverband Eifel-Rur (WVER) Eisenbahnstraße 20 52353 Düren 2. Gegenstand der Markterkundung: Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) beabsichtigt hiermit, im Vorfeld einer geplanten Vergabe gemäß § 20 Abs. 1 UVgO eine Markterkundung durchzuführen. Ziel dieser Markerkundung ist es, den Markt hinsichtlich den nachfolgende beschriebenen Leistungen oder Produkte zu sondieren: 2.1 Allgemeine Unternehmensinformationen Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ist eine Organisation, deren Einzugsgebiet sich entlang der Rur erstreckt und von der Eifel bis ins Heinsberger Land und von Düren bis Aachen reicht. Hauptnebengewässer der Rur sind Olef und Urft, Vicht und Inde und Wurm. Der Verbandssitz befindet sich in Düren. Die Aufgaben des WVER orientieren sich an § 2 Abs. 1 Eifel-RurVG, welches auf der Webseite des WVER zu finden ist (https://wver.de/unsere-organisation). Dazu zählen unteranderem die Sicherung des Hochwasserschutzes an Fließgewässern und die Verstetigung des Wasserflusses unterhalb von Talsperren, die Bereitstellung von Wasser für die Trinkwassergewinnung und von Betriebswasser, die Beseitigung von Abwässern aus Gewerbe und aus dem Privatbereich und die Herstellung von naturnahen Verhältnissen an den Gewässern sowie die Sicherung eines guten Zustands der Gewässer. Insgesamt unterhält der WVER eine Gewässerstrecke von ca. 1.900 km sowie vier große Stauseen und zwei kleinere Staubecken. Der WVER versteht sich als moderner Dienstleister der Wasserwirtschaft für seine Mitglieder. Mit seiner Arbeit legt er die Grundlagen etwa für die kommunale und gewerbliche Entwicklung. Zudem trägt er zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschen bei, etwa auch durch sein Engagement für den Klimaschutz. Seine Anlagen in einem technisch zeitgemäßen Zustand zu halten, ist sein Anspruch. Zudem sind ihm Transparenz gegenüber seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit wichtig. Ebenso schafft der Verband ein gutes Arbeitsumfeld im Sinne einer gesunden Work-Life-Balance für seine Belegschaft. Dazu gehören auch ein Betriebliches Gesundheitsmanagement und die Schaffung von Freizeitangeboten, etwa über eine Betriebssportgemeinschaft. Der Verband hat das Ziel, sich zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in seiner Region zu entwickeln. Angesichts des demografischen Wandels will er so eine Top-Adresse für qualifizierte Jobsuchende sein, um zukünftige personelle Lücken zu schließen. Ebenso bietet er jungen Menschen verstärkt Ausbildungsangebote, etwa in seinem hochmodernen Ausbildungszentrum in Aachen. Organisatorisch ist der Verband unterteilt in den Vorstandbereich und vier Geschäftsbereiche. Sowohl dem Vorstandsbereich als auch den Geschäftsbereichen sind verschiedene Stabstellen angegliedert. 750 Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Ingenieurs- und Naturwissenschaften, aber auch Juristinnen und Juristen, Facharbeiterinnen und Facharbeiter, Menschen in handwerklichen Berufen und Datenverarbeitungsfachleute sind beim WVER beschäftigt. Die Mitarbeitenden sind an mehr als 44 Standorten im Verbandsgebiet tätig. Der WVER besitzt verschiedene interne Anspruchsgruppen wie Mitarbeitende, Verbandsmitglieder, verschiedene Gremien sowie weitere spezifische Zusammenschlüsse, die aus dem Unternehmenskontext resultieren (z.B. Betriebssportgemeinschaft). Weitere Informationen sind über www.wver.de abrufbar. 2.2 Ziel der Markterkundung Im Rahmen der Grunderneuerung des Intranets des WVER wird eine Markterkundung durchgeführt. Diese dient dazu, vor der Einleitung des Vergabeverfahrens einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen, technische Möglichkeiten, bewährte Vorgehensweisen sowie innovative Ansätze und Trends im Bereich moderner Intranet-Lösungen zu gewinnen. Gleichzeitig soll geprüft werden, inwieweit die bestehenden fachlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen durch die am Markt verfügbaren Lösungen erfüllt werden können. Die Markterkundung bildet somit die Grundlage für die anschließende Ausschreibung zur Auswahl einer geeigneten Agentur bzw. eines geeigneten Dienstleisters für die Konzeption und Umsetzung der Grunderneuerung des Intranets. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Ausgestaltung der Ausschreibungsunterlagen ein und schaffen die Grundlage für eine marktgerechte, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Leistungsbeschreibung sowie die Auswahl eines geeigneten Projektpartners. Die Markterkundung dient ausdrücklich nicht der Festlegung einer konkreten Software oder Plattform. Vielmehr sollen verschiedene Lösungsansätze und technische Möglichkeiten betrachtet werden, um die Anforderungen an das zukünftige Intranet zu schärfen und eine technologieoffene Ausschreibung vorzubereiten. 2.3 Ziel der Grunderneuerung des Intranets Ziel ist die Etablierung eines modernen, skalierbaren und wartbaren Intranets. Die Grunderneuerung des Intranets soll zukünftig die Basis und den Ausgangspunkt der internen Kommunikationslandschaft des WVER darstellen, wodurch die Aufbereitung und das Abrufen von allgemeingültigen internen Informationen gewährleistet ist. Es soll eine Plattform geboten werden, die auf die Bedürfnisse des WVER zugeschnitten ist. Eine Vorgabe zur verwendeten Plattform besteht nicht. Es wird angestrebt, dass die Mitarbeitenden das Intranet als verlässliche interne Informationsquelle wahrnehmen, sodass für sie ein Mehrwert entsteht. Im Zuge dessen sollen sich das Verständnis, die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten bezogen auf das Intranet verbessern. Es soll nicht mehr als reine Datenablage wahrgenommen und genutzt werden, sondern als Informationsquelle, Vernetzungs- und Partizipationspunkt dienen. Dabei soll es technisch auf dem neusten Stand sein. Das Intranet soll das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Verbundenheit und Identifikation mit dem WVER als Arbeitgeber steigern und die Aufgaben des Verbandes erkennbarer und für alle erlebbarer machen. 2.4 Ablauf des Markterkundung Im Rahmen der Markterkundung sind insgesamt fünf Einzeltermine mit jeweils einem Umfang von 60 Minuten vorgesehen, bei denen sich Dienstleister und Agenturen vor Ort beim WVER vorstellen. Zur Teilnahme an der Markterkundung ist eine Anmeldung bis 15.08.2026 notwendig. Mit Anmeldung müssen folgende Nachweise erbracht werden: - mehrjährige Erfahrungen im Bereich Relaunch, Aufbau und Etablierung von Intranetlösungen - Zusammenarbeit mit Institutionen des öffentlichen Dienstes Falls mehr Anmeldungen eingehen als Termine verfügbar sind, wird ausgelost. Die fünf Termine sollen gebündelt zwischen dem 07. und 11.09.2026 stattfinden. Geplant ist die Durchführung an ein bis zwei aufeinander folgenden Tagen. Sämtliche Termine finden in Präsenz im Verwaltungssitz des WVER statt. Die Vergabestelle des WVER verschickt die Termineinladungen. Die Teilnahme an der Markterkundung ist keine Voraussetzung für die spätere Bewerbung zum Vergabeverfahren. Die Dienstleister werden gebeten, anhand konkreter Praxisbeispiele aufzuzeigen, wie moderne Intranet-Lösungen heute aufgebaut sein können und welche aktuellen Trends bei der Gestaltung und Umsetzung berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollen sie den typischen Ablauf eines Intranet-Relaunchs anhand von Best-Practice-Beispielen erläutern. Dabei sollen insbesondere die einzelnen Projektphasen von der Analyse der Ausgangssituation über die Auswahl eines geeigneten Intranet-Tools bis hin zur Umsetzung und Einführung dargestellt werden. Ergänzend sollen die Dienstleister eine realistische Einschätzung der zeitlichen Dauer der einzelnen Projektphasen geben. Darüber hinaus sollen die Dienstleister erläutern, wie die Zusammenarbeit während eines Relaunch-Projekts typischerweise gestaltet wird. Dabei sollen insbesondere die Rollenverteilung, die Kommunikationswege sowie die Abstimmungsprozesse zwischen Auftraggeber und Dienstleister beschrieben werden. Ein weiterer Bestandteil der Markterkundung ist die Darstellung der Informationen und Voraussetzungen, die auf Seiten des WVER für einen erfolgreichen Relaunch erforderlich sind. Hierzu zählen insbesondere technische Rahmenbedingungen, strukturelle Gegebenheiten sowie weitere relevante Informationen, die für die Planung und Durchführung des Projekts benötigt werden. Zeitlichter Ablauf der einzelnen Termine - Vorstellung und Einblicke WVER Intranet (5 Minuten) - Vorstellung Agentur (5 Minuten) - Beispiele zu aktuellen Intranettrends und Best-Pratice Beispielen (15 Minuten) - Präsentation exemplarischer Ablauf Relaunch Intranet (10 Minuten) - Benennung wichtiger Inhalte für mögliche Ausschreibung (10 Minuten) - Fragerunde (15 Minuten) 2.5 Ausgangslage Das bestehende Intranet des WVER basiert auf einem OnPrem gehosteten Sharepoint SE Edition. Genutzt werden unter anderem vom Server unterstützte Funktionen wie beispielsweise die Suchfunktion oder Workflows. 2007 wurde das erste Intranet eingeführt und seitdem regelmäßig auf die neueste Version aktualisiert. Dennoch variiert das Seitenlayout, sodass es kein einheitliches Bild ergibt. Einige Seiten sind zudem nicht in die neueste Version überführbar. Viele Inhalte sind statisch aufbereitet. Es gibt keine bis wenige Bilder bzw. Bewegtbildinhalte. Ebenfalls gibt es für die Mitarbeitenden keine Interaktionsmöglichkeiten in Form von Social Intranet Elementen (Kommentieren, Like, eigenständig Posten). Der technische Support wird durch die Organisationseinheit 2.5 Digitalisierung durchgeführt. Eine definierte inhaltliche und redaktionelle Verantwortung gibt es nicht, sodass Mitarbeitende, sofern eine Bearbeitungsberechtigung besteht, Inhalte eigenständig hochladen und Veränderungen bei der IT in Auftrag geben. Daraus ergibt sich, dass das Intranet aktuell als Ablageort fungiert und viele dort enthaltenen Dateien veraltet sind. Eine konsequente inhaltliche Pflege und Kontrolle sind nicht vorhanden. Alle Mitarbeitende des WVER haben Zugriff auf das Intranet. Über die Hälfte der Mitarbeitenden arbeitet nicht in der Verwaltung, sondern auf Anlagen im gesamten Verbandsgebiet verteilt. Ihnen steht das Intranet sowohl über ihr dienstliches mobiles Endgerät, als auch, falls verfügbar, über einen Dienstlaptop zur Verfügung. Mehr als drei Viertel der Mitarbeitenden verfügen über ein dienstliches mobiles Endgerät. Voraussetzung zum Abrufen des Intranets ist eine bestehende VPN-Verbindung. Die Seitenansicht ist nicht auf mobile Endgeräte angepasst. Eine personalisierte Verwendung des Intranets wird aktuell durch die Mitarbeitenden weitestgehend nicht genutzt, da diese Möglichkeit vielen nicht bewusst ist. Das bestehende Intranet des WVER ist somit technologisch und funktional veraltet und erfüllt aktuelle Anforderungen an Usability, Barrierefreiheit, mobile Nutzung sowie Zusammenarbeit nicht mehr ausreichend. 2.6 Festgelegte Mindeststandards für späteres Vergabeverfahren Unabhängig von den Ergebnissen der Markterkundung wurden seitens des WVER bereits grundlegende Rahmenbedingungen definiert, die im späteren Vergabe- und Ausschreibungsverfahren verbindlich einzuhalten sind. Ein Nachweis dieser Anforderungen ist im Rahmen der Markterkundung noch nicht erforderlich. Die zukünftige Lösung soll entweder als On-Premise- oder als Cloud-Lösung realisierbar sein. Im Falle einer Cloud-basierten Bereitstellung sind die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten und ein Serverstandort innerhalb Europas sicherzustellen. Darüber hinaus müssen mindestens alle geltenden gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit sowie die für den WVER relevanten KRITIS-Anforderungen erfüllt werden. Zudem ist das bestehende Corporate Design vom WVER, insbesondere die Farbgestaltung und das Markentier, in der Gestaltung des Intranets zu berücksichtigen. Die genannten Anforderungen stellen verbindliche Mindeststandards für das spätere Vergabeverfahren dar und werden erst im Rahmen der Ausschreibung und Vergabe nachzuweisen sein. 3. Ziel der Markterkundung: Diese Markterkundung dient der Einholung von Informationen über die Verfügbarkeit, technischer Möglichkeiten, innovativer Lösungen sowie marktüblicher Preise. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, den Vergabeprozess sachgerecht, wettbewerbsneutral und transparent vorzubereiten.Lagerung, Konfektionierung und Versand von Materialien für DIY-Workshops zu den Themen Podcast, Theater und Garten
Stiftung LesenMainzLagerung, Konfektionierung und Versand von Materialien für DIY-Workshops zu den Themen 3-D-Druck, Podcast, Theater und Garten 1 Beschreibung des Programms Im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ, ursprünglich des ehemaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung) unterstützt die Stiftung Lesen bis Ende 2027 ca. 400 Leseclubs und 15 media.labs. Beides sind freizeitorientierte Leseförderungs-Angebote, die z. B. in Bibliotheken, Jugendeinrichtungen und Ganztagsschulen durchgeführt werden. Die Leseclubs richten sich v. a. an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 12 Jahren, die media.labs an die Altersgruppe der 12- bis 18-Jährigen. Beide Formate verfolgen das Ziel, die Lesemotivation und Lesekompetenz der Zielgruppe zu steigern. Dies geschieht durch das zu Verfügengstellen von Medien aller Art sowie durch Anregungen für Theater- und DIY-Workshops mit entsprechendem Material. Logistik & Konfektionierung 2026/2027 In den Jahren 2026/2027 stattet die Stiftung Lesen Leseclubs und media.labs bundesweit mit vier verschiedenen DIY-Workshoppaketen aus: zum Arbeiten mit dem 3D-Drucker, zum Thema Podcast erstellen, Thema Garten und Thema Theater. Für jedes Thema erhalten die Leseclubs und media.labs Informations-Guides, themenbezogene Bücher sowie Gegenstände, die zur Ausführung des Workshops notwendig sind. Das können z. B. Drucker, Audio-Interfaces, ein Pflanzkasten inkl. Erde und Samen sowie Theaterspiel-Utensilien sein. Für jedes Paket finden Sie in der begefügten Excel-Datei 327 05 Bietererklärung 1 Beiblatt ausfüllbar Logistik DIY genauere Angaben. Da die Materialien von verschiedenen Anbietern stammen und unterschiedlich groß sind, benötigt die Auftraggeberin eine Möglichkeit, die Bestandteile zu sammeln und in neu zusammengestellten Paketen an die einzelnen Adressen zu verschicken. Hinweis: Die in der Materialliste angegebenen Mengen, Abmaße und Gewichte der Pakete sind Schätzwerte und dienen nur zur Orientierung. 2. Auftragsgegenstand Gegenstand ist die Lagerung, Zusammenstellung (Konfektionierung) sowie der Versand von thematisch unterschiedlichen Materialpaketen an wechselnde Empfänger. 1. Warenannahme 2. Lagerung 3. Konfektionierung diverser Artikel in variabler Größe, Form und Stückzahlen 4. termingerechter Versand in variabler Anzahl, inkl. Reporting und Retourenmanagement 3. Leistungsbeschreibung a) Warenannahme und Lagerung Der AN hat dafür Sorge zu tragen, dass Tauschpaletten in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Sofern kein Tausch vorgenommen werden kann, sind die Kosten vom AN zu tragen. Die eingetroffene Ware ist unverzüglich hinsichtlich ihrer Quantität und Qualität zu prüfen. Die Kontrolle der Stückzahl kann auch durch Abwiegen erfolgen. Wareneingänge, die über der genannten Stückzahl liegen, sollten nach logistischen Kriterien überprüft werden (Anzahl der Paletten, Fassungsvermögen, Angabe auf den Lieferdokumenten etc.). Die Qualitätsprüfung erfolgt anhand von Stichproben aus unterschiedlichen Liefereinheiten. Der Wareneingang sowie mögliche Mängel sind vom AN zu dokumentieren (Art des Mangels, Foto des Mangels, Mitarbeiter, der die Beschädigung festgestellt hat, Datum, Uhrzeit) und der Auftraggeberin unverzüglich unter Angabe der konkreten Mängel in Form einer Kopie des Lieferscheins anzuzeigen. Der AN sendet eine Kopie des Lieferscheins sowie eine Wareneingangsliste unaufgefordert zu Beginn nach jedem Wareneingang als Excel-Liste per Email an die AG. Die Vorlage dazu muss der AN selbst erstellen. In der Excel-Liste ist in der Kopfzeile jeweils das Erstellungsdatum der Liste manuell seitens des ANs einzutragen bzw. zu ändern. Mindermengen- und Mehrmengenlieferungen sind unverzüglich nach Wareneingang bei der AG zu melden. b) Entsorgung von Verpackungsrückständen Nicht mehr benötigtes Verpackungsmaterial wird durch den AN unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben ordnungsgemäß und umweltgerecht entsorgt. c) Lieferbeschaffenheit Es sind gängige Liefer- und Verpackungsstandards anzuwenden, um eine Lieferung der Artikel ohne Beschädigungen zu gewährleisten. Bitte beachten: Die unterschiedlichen Gegenstände in den Workshop-Sets müssen jeweils gut gegen Verrutschen gesichert und auch ansonsten abgepolstert werden. Insbesondere beim Workshop-Paket "Garten" sind Pflanzgefäße (rechteckig und rund) enthalten. Diese dürfen befüllt werden, aber nur mit leichten, nicht spitzen Gegenständen. Alles muss gut abgepolstert werden. Schwere Gegenstände, wie bsp. ein Sack Pflanzenerde, müssen so gesichert werden, dass sie nicht verrutschen und die Kunststoffbehälter oder anderes zerdrücken. Die Anlieferung der Materialen findet in der KW33/2026 statt. - Der Versand aller Materialien erfolgt bis zur KW 37/2026. - Die Anzahl der zu beschickenden Adressen variiert je nach Themen-Paket zwischen 46, 66 und zweimal 76 Adressen. - Die Konfektionierung richtet sich nach der jeweiligen Zusammenstellung der vier verschiedenen Workshop-Sets, beinhaltet jedoch immer auch Bücher, Broschüren und Material. - Als Absender soll die Stiftung Lesen deutlich erkennbar sein. Jedes Paket soll daher mit einem Streifen "Stiftung-Lesen-Klebeband" gekennzeichnet werden. Das Klebeband mit Logo-Aufdruck stellt die AG zur Verfügung (bitte entsprechende Menge anfordern). - Retourenmanagement: Prüfen der Ware auf Beschädigungen; Retourenliste, Benachrichtigung an AG - ODER - Versand an AG nach Absprache. - Zweitversand der Retourenpakete oder Einlagern. - Kostenlose Rücknahme der Transportverpackungen. d) Versand und Sendungsverfolgung Die Lieferung erfolgt frei Haus an die jeweilige Anschrift der Einrichtungen mit einem Versanddienstleister nach Wahl des AN. Der Lieferung ist ein Lieferschein beizulegen, bei mehreren Lieferungen muss jede Lieferung einen Lieferschein enthalten. Für jede Lieferung ist eine eindeutige Sendungsnummer (Trackingnummer) bereitzustellen. Die jeweils belieferten Einrichtungen sind ab Versand per E-Mail über diese Sendungsnummer zu informieren. Zu ausschließlich diesem Zweck werden dem AN nach der Bezuschlagung als Bestandteil der "327 07 - Adressliste" die erforderlichen Kontaktinformationen (z. B. E-Mail-Adressen) der Einrichtungen übermittelt. Darüber hinaus kann der AN die Sendungsnummern gebündelt in einer zentralen Übersicht - z. B. in besagter Adressliste - erfassen und der AG zeitnah zur Verfügung stellen. 4. Umweltschutz Der AN verpflichtet sich, bei der Leistungserbringung sowie bei eingesetzten Dritten im Rahmen der wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten ressourcenschonend zu handeln. Aus diesem Grund sollen Versandverpackungen und insbesondere das Füllmaterial mineralöl-(plastik)frei sein und möglichst aus Recyclingmaterial bestehen. Ein Nachhaltigkeitsnachweis nach DIN EN 16258 oder GHG Protocol oder ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 50001 (Energiemanagement), EMAS (EU-Öko-Audit), ISO 14083 (Emissionsberechnung im Transport) oder ein gleichwertiges Zertifikat ist gewünscht, aber letztlich entscheidet der Preis. 5. Leistungszeitraum Der Zeitpunkt der Leistungserbringung beginnt in der KW 33 mit Annahme der Waren-lieferung. Konfektionierung, Kommissionierung und Versand erfolgen bis KW 37 2026. 6. Vertragszeitraum und Option auf Verlängerung a) Vertragszeitraum Der Vertragszeitraum beginnt mit der Bezuschlagung voraussichtlich im Juli 2026 und endet mit dem abgeschlossen Versand im 4. Quartal 2026. Die AG ist aufgrund vertraglicher Verpflichtung gegenüber dem Fördergeber auf die fristgerechte Leistungserbringung zwingend angewiesen. b) Option auf Verlängerung Je nach Projektverlauf behält die Auftraggeberin sich vor, den Vertrag für das Abrufen der identischen Leistungen in gleichem oder ähnlichem Umfang für maximal ein weiteres Jahr zu verlängern. Der Zeitraum erstreckt sich dann von Juni 2027 bis Dezember 2027. Im Falle einer Optionsausübung sind alle anderen Bestandteile dieser Leistungsbeschreibung zutreffend und durch den AN auszuführen. 7. Preisgleitklausel (Porto-, Energie- und Logistikkosten) a) Festpreise im ersten Vertragsjahr Die im Angebot angegebenen Preise gelten unverändert für die Dauer des ersten Vertragsjahres. b) Anpassung ab dem zweiten Vertragsjahr / bei Optionsverlängerungen Im Falle einer Optionsverlängerung gelten die vereinbarten Einheitspreise weiter. Ändern sich jedoch wesentliche Preisermittlungsgrundlagen, insbesondere Porto- oder Energiepreise, um mehr als +/-8 % gegenüber dem Angebotsstand, verpflichten sich die Parteien, unverzüglich in faire und ergebnisoffene Preisverhandlungen einzutreten. Grundlage der Änderung sind nachprüfbare Markt- oder Tarifdaten (z. B. Postentgelte, Indizes). c) Keine automatische Anpassung Ohne schriftliche Einigung tritt keine automatische Preiserhöhung in Kraft. Die Parteien sind jedoch verpflichtet, nach Treu und Glauben zu verhandeln. Kommt eine Einigung über eine verlangte Preisanpassung nicht zustande, so ist der AN verpflichtet, die Leistungen noch drei Monate nach dem endgültigen Scheitern der Verhandlungen zu den vereinbarten Preisen auszuführen. Für den danach folgenden Zeitraum steht dem AN ein Sonderkündigungsrecht mit einem Vorlauf von sechs Wochen, gerechnet vom Zugang der Kündigung, zu. 8. Weitere Vertragsbedingungen - Die von der AG aufbereiteten und elektronisch übermittelten Adressdaten sind unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetztes und der Datenschutzerklärung der Stiftung Lesen zu verarbeiten und dürfen nicht anderweitig als im Zusammenhang mit dem Projekt verwendet werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Außerhalb der Verarbeitung sind die Daten und Datenträger unter Verschluss zu halten. Änderungen an den Daten sind zuvor mit der Auftraggeberin abzusprechen. - Ein vom Auftragnehmer unterschriebenes Exemplar der Datenschutzerklärung der Stiftung Lesen wird im Falle eines Zuschlags Bestandteil des Auftrags. - Der Auftragnehmer benennt einen verantwortlichen Projektansprechpartner. - Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des AN finden keine Anwendung. Die Vorlage von AGB stellt eine Veränderung der Vergabeunterlagen dar. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Ihrem Angebot keine AGB beigefügt sind und in Ihrem Angebot an keiner Stelle auf Ihre AGB Bezug genommen wird.
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