Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co oHGMünchen-FlughafenTED
2026-1005067_Flughafen München_Generalplanerleistungen Lph 5-8 T2 Transfer SiKo E06
Die Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co. oHG plant im Terminal 2 des Flughafens München den Neubau einer zusätzlichen Transfer-Sicherheitskontrolle auf einer freien Dachfläche des Terminal 2 Nord auf Ebene E06. Hintergrund der Maßnahme sind die prognostizierte Zunahme der Passagierzahlen, insbesondere im Transferverkehr, sowie zusätzliche Ka...
Architecture, Structural Engineering, MEP Engineering, Fire Protection Engineering, Building Physics
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co oHG
- Published:
- August 20, 2026
- Deadline:
- September 23, 2026
- Topic:
- Architecture
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Die Terminal 2 Gesellschaft mbH & Co. oHG plant im Terminal 2 des Flughafens München den Neubau einer zusätzlichen Transfer-Sicherheitskontrolle auf einer freien Dachfläche des Terminal 2 Nord auf Ebene E06. Hintergrund der Maßnahme sind die prognostizierte Zunahme der Passagierzahlen, insbesondere im Transferverkehr, sowie zusätzliche Kapazitätsanforderungen infolge der Einführung des europäischen Entry-Exit-Systems (EES). Die neue Transfer-Sicherheitskontrolle soll mit voraussichtlich sieben Kontrollspuren ausgestattet werden und künftig die zentrale Abwicklung von Transferpassagieren im Terminal 2 übernehmen. Die Passagierzuführung erfolgt über bestehende Verkehrsflächen und Schnittstellen innerhalb des Terminalsystems. Die Maßnahme umfasst die Planung eines neuen Gebäudevolumens einschließlich der erforderlichen baulichen, technischen und funktionalen Infrastruktur für den späteren Betrieb der Sicherheitskontrollanlage. Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere die Generalplanung einschließlich der Koordination sämtlicher erforderlicher Fachplanungen. Hierzu gehören insbesondere: - Objektplanung Gebäude, - Tragwerksplanung, - Technische Ausrüstung, - Brandschutzplanung, - Bauphysik, - Planungsleistungen für IT-/Datennetze und Kommunikationstechnik, - Mitwirkung bei Genehmigungen und behördlichen Verfahren, - Ausschreibungs- und Vergabeleistungen für die Bauausführung, - Objektüberwachung und Projektabschlussleistungen. Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der flughafenspezifischen Anforderungen und der besonderen Randbedingungen des Sicherheitsbereichs zu erbringen. Bestandteil der Planungsaufgabe ist insbesondere die Entwicklung und Umsetzung eines genehmigungsfähigen und technisch realisierbaren Gesamtkonzeptes für: - die Errichtung des Gebäudeaufbaus auf dem Bestandsgebäude, - die Versorgung der neuen Sicherheitskontrollanlage einschließlich Stromversorgung, Beleuchtung, Klima-, Lüftungs-, Informations- und Datentechnik, - erforderliche Anpassungen, Erweiterungen oder Anbindungen an bestehende Technikzentralen und Infrastruktursysteme, - die Integration der Sicherheitskontrolltechnik (insbesondere CT-Scanner und Security Screening Lanes), - die Schaffung erforderlicher Betriebs-, Büro-, Aufenthalts-, Nachkontroll- und Funktionsflächen für die Nutzerorganisationen, - die Berücksichtigung betrieblicher, sicherheitsrelevanter und passagierbezogener Anforderungen. Die Planungs- und Überwachungsleistungen sind unter besonders komplexen Rahmenbedingungen zu erbringen. Das Baufeld befindet sich innerhalb des Luftsicherheitsbereichs des Flughafens München. Planung und Ausführung erfolgen bei laufendem Betrieb eines hochfrequentierten Flughafenterminals. Die Baustellenlogistik ist aufgrund der Lage auf dem Dach des Terminals, eingeschränkter Flächenverfügbarkeit sowie besonderer Sicherheitsanforderungen mit erhöhtem Koordinierungsaufwand verbunden. Zudem sind Konzepte für Bauphasen, Baustellenlogistik, Anlieferung, Arbeiten im Sicherheitsbereich sowie die Minimierung betrieblicher Beeinträchtigungen fortzuschreiben und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass Teile der Bauleistungen in Nacht- und Mehrschichtbetrieb ausgeführt werden müssen. Die Maßnahme weist einen hohen Termin- und Koordinierungsdruck auf. Zahlreiche Planungs- und Ausführungsschritte sind zu parallelisieren, um die Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Projektzeitraums sicherzustellen. Vom Auftragnehmer werden entsprechende personelle Kapazitäten sowie nachweisbare Erfahrungen bei der Planung und Realisierung technisch anspruchsvoller Umbau- und Neubaumaßnahmen im Bestand sowie unter laufendem Betrieb erwartet.
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8Neumarkt-Sankt Veit - Erneuerung Wasserwerk TGA-Planung ELT (Anlagegruppen 4, 5, 8) - LPH 1-9
Stadtwerke Neumarkt-Sankt VeitNeumarkt-Sankt VeitDie Stadtwerke Neumarkt‑Sankt Veit KU beabsichtigen die Erneuerung des bestehenden Wasserwerks in der Elsenbacher Straße 30. Das Wasserwerk wurde in den 1960er‑Jahren errichtet und bildet die zentrale Anlage zur Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Förderung des Trinkwassers für das Stadtgebiet. Aufgrund des fortgeschrittenen Anlagenalters und der technischen Entwicklung besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf. Das Bauwerk umfasst die wassertechnischen Aufbereitungsanlagen, einen Speicherbehälter sowie das Pumpwerk. Zudem befindet sich eine Drucksteigerung für den Außenbereich Nord im Wasserwerk. Die Gesamtanlage wurde über Jahrzehnte betrieben und mehrfach angepasst, entspricht jedoch in wesentlichen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Betriebssicherheit, Hygiene und Versorgungssicherheit. Festgestellte bauliche und technische Defizite betreffen unter anderem die Aufbereitungstechnik, sowie MSR-Technik und verschiedene Betriebseinrichtungen sowie die Bausubstanz. Darüber hinaus weisen zentrale Komponenten eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf. Eine im Jahr 2019 durchgeführte Anlagenüberprüfung bestätigte ein nicht mehr zu vernachlässigendes Ausfallrisiko. Aufgrund der fortgeschrittenen Lebensdauer besteht die Notwendigkeit der Erneuerung aller technischen Anlagen. Im Rahmen eines Grobkonzepts erfolgten eine Bestandsbeurteilung, eine Zusammenstellung von Grundlagen für die neue Aufbereitung (eine überschlägige Dimensionierung, Zusammenfassung der Analyse Wasserbeschaffenheit, etc.) und ein Vergleich mehrerer Standortvarianten für die Wasserwerkserneuerung. Der Standort eines Neubaus am bestehenden Gelände wurde festgelegt, auf diesem soll weiter aufgebaut werden. Ziel der Maßnahme ist die Errichtung einer neuen, zuverlässigen und den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Trinkwasseranlage. Hierbei sind insbesondere die einschlägigen DVGW‑Vorschriften sowie die Vorgaben der Trinkwasserverordnung sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen. Die Empfehlung aus dem Grobkonzept lautet auf einen Neubau des Wasserwerks am bestehenden Standort. Das Bestandsbauwerk soll nach dem Ablösevorgang dann umgewidmet werden, dieser Umbau ist nicht Inhalt der Planungsaufgabe. Der Auftraggeber erwartet, dass im Zuge der Planungen die wirtschaftlichste und technisch sinnvollste Variante entwickelt wird und die Maßnahme bis zum Herbst 2028 abgeschlossen wird.. Die Herstellungskosten der Maßnahme (Baukosten für Neubau Wasserwerk / Maschinengebäude, Wasseraufbereitung, -speicherung und -förderung, Elektrotechnik und MSR) werden grob auf rd. 4,55 Mio. EUR netto geschätzt, zzgl. Baunebenkosten. Die Planung soll unmittelbar nach Beauftragung beginnen. Die Realisierung ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Fachplanung technische Ausrüstung für Elektrotechnik und MSR (Anl.gr. 4, 5, 8) gem. § 53 ff HOAI, jeweils Leistungsphasen 1-9 sowie diverse besondere Leistungen, die den Verfahrensunterlagen entnommen werden können. Parallel wird die Objektplanungsplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gem. § 41 ff HOAI (Gruppe 1 Bauwerke und Anlagen der Wasserversorgung, inkl. Maschinentechnik) und die Fachplanung technische Ausrüstung Verfahrenstechnik (Anl.gr. 7.2) gem. § 53 ff HOAI ausgeschrieben. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld ein Unternehmen mit der Bearbeitung eines Grobkonzeptes vorbefasst war. Zum Vorteilsausgleich werden Informationen und Arbeitsergebnisse im Verfahren zur Verfügung gestellt. Auf der vorhandenen Zusammenstellung soll weiter aufgebaut werden. Vertrauliche, sicherheitsrelevante oder nur eingeschränkt veröffentlichungsfähige Unterlagen zum Projekt werden zur Wahrung der Versorgungssicherheit ausschließlich den zur zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassenen Bietern zur Verfügung gestellt. Weiter wird es allen ins Verhandlungsverfahren eingeladenen Bewerbern nach Erstangebotsaufforderung ermöglicht, eine begleitete Objektbegehung durchzuführen. Ein entsprechender Termin wird zur Verfügung gestellt. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme des vorbefassten Unternehmens nicht verzerrt wird (vgl. § 7 Abs. 1 und 2 VgV).Stadt Dorsten, Vergabe Generalplanung Sanierung Lehrschwimmbecken Haldenwangschule
Stadt DorstenDorstenDeadline: Aug 24Die Stadt Dorsten beabsichtigt für das Lehrschwimmbecken der Haldenwangschule einschließlich der zugehörigen Nebenräume eine Generalsanierung bis zum Jahr 2028. Das Objekt befindet sich am Standort Im Harsewinkel 55 in 46284 Dorsten, einem in den 1970er Jahren errichteten zweigeschossigen Schulgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 4.255 m² einschließlich Sporthalle und Schwimmbadbereich. Die gesamte Bausubstanz aus den 70er Jahren ist nach über 50 Jahren schulischer Nutzung stark sanierungsbedürftig, wobei der Sanierungsbedarf die gesamte Bandbreite baulicher und technischer Ertüchtigungen umfasst. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Generalplanerleistungen, die sich aus den Leistungsbildern der HOAI 2021 ergeben: Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Tragwerksplanung (§ 51 HOAI), Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) sowie Fachplanungs- und Beratungsleistungen Bauphysik (Wärmeschutz, Energiebilanzierung, Bauakustik und Raumakustik, Anlage 1 Nr. 1.2.2). Die Beauftragung erfolgt zweistufig: Stufe 1 umfasst die Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung), Stufe 2 umfasst die Leistungsphasen 4-9 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung sowie Objektbetreuung). Die Planung muss dabei folgende wesentliche Ziele berücksichtigen: das Sanierungskonzept ist auf eine Weiternutzung des Lehrschwimmbeckens für weitere 30 Jahre und auf wirtschaftlichen Betrieb auszurichten; ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Energieeffizienz und der Senkung von Betriebskosten; ferner sind das Raum- und Nutzungskonzept, insbesondere hinsichtlich barrierefreier Wegführung und Raumakustik, gezielt zu verbessern sowie Aspekte einer integralen Planung, etwa das Zusammenspiel aus Schwimmbecken, Wasseraufbereitung, Lüftungstechnik und Tragwerksplanung, zu berücksichtigen. Da der Umbau im laufenden Schulbetrieb stattfinden muss, ist die Baustellenlogistik frühzeitig so zu planen, dass der Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Fertigstellung der Planungsleistungen ist für 2027 angedacht, während die Bauphase im Jahr 2028 umgesetzt werden soll.Sanierung der Festhalle Stöckwiese in Bietigheim - Objektplanung
Gemeindeverwaltung BietigheimBietigheim-BadenDeadline: Aug 19Die Gemeinde Bietigheim beabsichtigt die umfassende Sanierung und funktionale Modernisierung der gemeindeeigenen Festhalle in der Stöckwiese. Die Festhalle stellt einen zentralen Veranstaltungsort für das kulturelle, gesellschaftliche und örtliche Vereinsleben dar und besitzt insbesondere im Zusammenhang mit dem jährlich stattfindenden Volksfest eine herausragende Bedeutung. Darüber hinaus wird das Gebäude ganzjährig für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt und dient in den Wintermonaten als Unterstellmöglichkeit für Wohnmobile. Die Festhalle befindet sich auf dem gemeindeeigenen Grundstück Flst.-Nr. 938/4 in der Stöckwiese 7 in 76467 Bietigheim. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 errichtet und steht nicht unter Denkmalschutz. Die wesentlichen technischen Gewerke, insbesondere die Elektroinstallation, die Trinkwasser- und Abwasserinstallation sowie die Dachkonstruktion einschließlich Dachabdichtung, stammen ebenfalls aus dem Baujahr 2000. Eine Beheizung der Hallen erfolgt nicht; eine Beheizung ist lediglich in den Nebenräumen vorhanden. Das Gebäude besteht aus einer großen Veranstaltungshalle mit Bühne und Thekenbereich, mehreren Neben- und Funktionsräumen sowie einer rückwärtig angeordneten kleineren Halle. Die Festhalle ist nicht durch ein eigenständiges Grundstück abgegrenzt, sondern Bestandteil des großflächigen gemeindeeigenen Grundstücks Flst.-Nr. 938/4, auf dem sich auch die für Veranstaltungen erforderlichen Außen- und Erschließungsflächen befinden. Im Rahmen des laufenden Betriebs wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche bauliche, technische und funktionale Defizite festgestellt. Neben altersbedingten Schäden an der Gebäudesubstanz bestehen erhebliche Mängel an der technischen Gebäudeausrüstung sowie an der Infrastruktur der Außenanlagen. Ziel der Maßnahme ist die nachhaltige Sanierung und Modernisierung der Festhalle, um einen langfristig wirtschaftlichen, sicheren und funktionalen Betrieb sicherzustellen sowie die Anforderungen an heutige Veranstaltungsstätten zu erfüllen. Die Festhalle wurde als sogenannte Insellösung in das Landessanierungsprogramm „Alter Ortskern“ aufgenommen. Unter Berücksichtigung des jährlich stattfindenden Volksfestes ist die bauliche Umsetzung derzeit für den Zeitraum von September 2027 bis Juli 2028 vorgesehen. Die Planung ist entsprechend auf diesen verbindlichen Terminrahmen auszurichten. Der Projektumfang umfasst sowohl Maßnahmen am Bestandsgebäude als auch an den Außenanlagen. Hierzu zählen insbesondere: • bauliche Sanierungsmaßnahmen am Gebäude einschließlich Dach, Innenausbau und Bühnenbereich, • Erneuerung und Modernisierung der elektrotechnischen Infrastruktur einschließlich Beleuchtung, Stromversorgung und Veranstaltungstechnik, • Erneuerung und Erweiterung der Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur, • funktionale Anpassungen der Sanitäranlagen, • Verbesserung der Lager- und Betriebsabläufe, • Anpassung der Außenanlagen einschließlich der technischen Erschließung, Leitungsinfrastruktur und Veranstaltungsflächen, Umsetzung erforderlicher Tiefbaumaßnahmen zur Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Die bekannten Mängel und Anforderungen bilden die Grundlage für die weitere Planung. Im Zuge der Objektplanung sind diese zu überprüfen, planerisch zu bewerten und zu einem wirtschaftlichen, technisch schlüssigen und förderfähigen Gesamtkonzept weiterzuentwickeln. Nachfolgende Rahmentermine sind geplant: • Planungsbeginn: Unmittelbar im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar/März 2027 • Baubeginn: Mitte September 2027 (nach Mallorca Party) • Fertigstellung: Vor dem Volksfest im Juli 2028 Aufgrund von Förderbedingungen und geplanten Veranstaltungen muss die Bauzeit zwischen September 2027 und Juli 2028 zwingend eingehalten werden. Dies ist in der Planung und Ausführung zu beachten. Die Grobkostenschätzung (Stand 04/2026) beläuft sich auf: KG 300 1.241.925,41 € brutto KG 400 136.945,20 € brutto Im Anhang finden Sie zur Übersicht Bestandspläne der Festhalle. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen LPH 1-9 für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Leistungsphase 1-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.Neubau Feuer- und Rettungswache Vergabeverfahren Generalplanungsleistungen
Stadt WülfrathWülfrathDeadline: Aug 31Die Stadt Wülfrath beabsichtigt den Neubau einer Feuer- und Rettungswache (FRW) auf Teilflächen des ehemaligen Bahnhofsareals in Wülfrath. Gegenstand des Vorhabens ist der Neubau der Feuer- und Rettungswache inklusive zugehöriger Freianlagen und unterirdischer Entwässerungsbauwerke sowie der Anbindungen für Verkehr, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und sonstiger Versorgung an die öffentliche Erschließung. Mit diesem Vergabeverfahren werden die Generalplanungsleistungen zur Umsetzung des Projektes vergeben. Die zu vergebenden Leistungen umfassen insbesondere Generalplanungsleistungen übergreifend, insbesondere die zentrale Koordination sämtlicher Architekten- und Fachplanerleistungen sowie ein qualifiziertes Schnittstellenmanagement, Objektplanung Gebäude und Innenräume einschließlich feuerwehrspezifischer Räume, Freianlagenplanung, Planung der Ingenieurbauwerke, Planung der Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung einschließlich feuerwehrspezifischer Räume, Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik und Raumakustik für ausgewählte Räume, Energieberatung und Leistungen im Zusammenhang mit Fördermitteln, Brandschutzplanung, Planung der Barrierefreiheit, übergreifende Leistungen für die Inbetriebnahme von Objekten sowie übergreifende Leistungen zum Building Information Modeling (BIM). Neben den Grundleistungen sind auch umfangreiche Besondere und Zusatzleistungen zu erbringen. Die einzelnen Leistungsbilder und der konkrete Leistungsumfang ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, dem Preisangebot und dem als Entwurf beigefügten Generalplanervertrag. Der Auftragnehmer soll den Neubau der Feuer- und Rettungswache in allen beschriebenen Leistungsbildern und Leistungsphasen bis einschließlich erforderlicher Planungsunterlagen für eine Generalunternehmervergabe der LPH 5 HOAI 2021 durchplanen und eine funktionale Leistungsbeschreibung für die Vergabe an einen Generalunternehmer (GU) vorbereiten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in maximal vier Beauftragungsstufen. Mit Zuschlagserteilung wird Beauftragungsstufe 1 beauftragt, die insbesondere Leistungsphasen 1 bis 3 in Anlehnung an HOAI umfasst. Das Honorar wird nach den vertraglichen Regelungen und für die von der HOAI erfassten Grundleistungen ergänzend in Anlehnung an die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Fassung 2021 sowie nach den angebotenen Honorarparametern, Zu - und/oder Abschlägen vereinbart. Ferner sind Stundensätze für gegebenenfalls weiter erforderliche Leistungen anzubieten. Die Parteien vereinbaren zunächst auf Basis der für da Vergabeverfahren geschätzten Kosten einen vorläufigen Kostenrahmen in Höhe von EUR 25.364.038,76 netto für die Kostengruppen 300 bis 500 gem. DIN 276:2018-12 (Stand Dezember 2018). Es ist beabsichtigt, Fördermittel aus dem KfW-Programm 499-klimafreundliches Nichtwohngebäude- zu erhalten. Es soll die Förderstufe Klimafreundliches Nichtwohngebäude (KFNWG) EG 40 mit QNG erreicht werden. Die notwendige Zuarbeit (Energieeffizienzexperte, Antragstellung, Baubegleitung, Abschlussdokumentation etc.) ist Bestandteil der Generalplanerleistung.Freianlagengestaltung Halle X, Objektplanung Freianlagen Lph 2-3 inkl. EW-Bau optional 4-9
Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbHBremerhavenDeadline: Sep 01Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft mbH (FBG) bewirtschaftet und verwaltet als Gesellschaft des Landes Bremen landseitig das Gewerbegebiet Fischereihafen in Bremerhaven. Der Fischereihafen Bremerhaven ist das größte und wichtigste Gewerbegebiet in Bremerhaven und der Region. Auf 480 ha Fläche bieten die ca. 400 angesiedelten Unternehmen und Einrichtungen ca. 9.000 Menschen in der Region einen Arbeitsplatz, davon ca. 4.000 in der Fisch- und Lebensmittelwirtschaft. Im Rahmen der - ebenfalls durch den EMFAF geförderten - Planungen zur Halle X aus dem Jahre 2023, wurde ebenfalls eine Freiflächenplanung für die zugehörigen Außenanlagen erstellt. Vorliegend ist ein Entwurfsstand (Leistungsphase 2) in einer kurzen und einer langen Fassung. Der Entwurf ist in Blöcke geteilt und kann Teilbereichen (Abteilungen) zugeordnet werden, so dass eine phasenweise Umsetzung ermöglicht wird. Der Entwurf beschreibt, wie das heute eher untergenutzte, komplett versiegelte Areal zu einem attraktiven, zukunftsfähigen Standort entwickelt werden kann. Dabei wird die besondere Lage am Wasser und die historische Bedeutung der Halle als Ausgangspunkt genutzt, um den Ort aufzuwerten und neue Nutzungen zu ermöglichen. Kernidee ist, die Außenflächen, der Abteilungen 10-21, teilweise zu entsiegeln, neu zu ordnen und vielseitig nutzbar zu machen: direkt am Gebäude ist eine geschützte Vorzone mit Aufenthaltsqualität vorgesehen - als Pausen- und Begegnungsbereich für künftige Nutzerinnen und Nutzer. Ergänzend sind mehrere unterschiedlich große Freiflächen geplant, die je nach Bedarf genutzt werden können (z. B. für Veranstaltungen, Ausstellungen, temporäre Angebote oder - wenn erforderlich - auch für betriebliche Lagerflächen). So soll der Standort lebendiger werden und zugleich wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können. Eine 15-Meter-Schutzzone zwischen Kajenkante und Freifläche muss bei der Planung zwingend berücksichtigt werden. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Klimaanpassung nach dem Prinzip der "Schwammstadt". Ergänzt wird dies durch ein "grünes Mobilitätskonzept", u, a. mit Fahrradgaragen/Radhaus, strukturierten und begrünten Stellplatzbereichen sowie perspektivisch Ladeinfrastruktur. Zentral ist außerdem das Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft: Wo technisch und wirtschaftlich sinnvoll, sollen Materialien aus Rückbau- oder Umbaumaßnahmen im Umfeld (z. B. Klinker/ Binder, Holzbauteile) in den Außenanlagen wiederverwendet werden. Dadurch werden Ressourcen geschont und der neue Außenraum erhält einen Bezug zum Bestand. Um den Entwurf von 2023 belastbar weiterzuentwickeln, Kosten zu konkretisieren und eine umsetzungsreife Planung zu erhalten, ist die Beauftragung eines Planungsbüros erforderlich. Vorgesehen ist ein zweistufiges Vorgehen: Zunächst werden die Leistungsphasen 2-3 überarbeitet und vertieft (Fortschreibung des Entwurfs 2023). Danach ist die baufachtechnische Zuwendungsprüfung einzubinden; hierfür müssen prüffähige Unterlagen bereitgestellt und Rückfragen fachlich begleitet werden. Gegenstand der Vergabe ist die Objektplanung Freianlagen (Außenraumplanung) nach HOAI in der jeweils geltenden Fassung für das oben genannte Projekt. Die Beauftragung erfolgt mehrstufig. Die FBG beabsichtigt, die späteren Bauleistungen auf Grundlage der durch den Auftragnehmer zu erarbeitenden Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen gewerkeweise bzw. losweise durch Einzelunternehmer ausführen zu lassen. Zur Vorbereitung, Planung, Ausschreibung und späteren Objektüberwachung der Gesamtmaßnahme vergibt die FBG im Rahmen dieses Vergabeverfahrens Planungsleistungen für die Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2021. Gegenstand des Auftrags sind folgende Leistungen: • Planungsleistungen nach HOAI 2021, Leistungsbild Objektplanung Freianlagen, • Leistungsphasen 2-3 einschließlich Erstellung der EW-Bau als verbindliche Stufe 1, • optionale Leistungsphasen 4-7 als Stufe 2, • optionale Leistungsphasen 8-9 als Stufe 3. Die FBG beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung. Derzeit ist folgende Beauftragungsstruktur vorgesehen: • Stufe 1: LPH 2-3 einschließlich Erstellung der EW-Bau • Optionale Stufe 2: LPH 4-7 • Optionale Stufe 3: LPH 8-9 Stufenbeauftragung Stufe 1 verbindlich: LPH 2-3 einschließlich EW-Bau Die Stufe 1 umfasst die Fortschreibung und Plausibilisierung der vorliegenden Vorplanungsunterlagen / LPH 2, Stand 09/2023, sowie die Vertiefung zur Entwurfsplanung / LPH 3. Bestandteil der Stufe 1 ist außerdem die Erstellung und Einreichung der prüffähigen EW-Bau-Unterlagen sowie die fachliche Mitwirkung im Rahmen der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung. Hierzu gehören insbesondere die Bearbeitung von Rückfragen, erforderliche Überarbeitungen und die Fortschreibung der Unterlagen bis zur Prüffähigkeit. Optionale Stufe 2: LPH 4-7 Die optionale Stufe 2 umfasst die Fortführung der Planung ab LPH 4 bis einschließlich LPH 7, also Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der Stufe 2 besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich nach gesonderter schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber. Optionale Stufe 3: LPH 8-9 Die optionale Stufe 3 umfasst die Objektüberwachung / Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung der Stufe 3 besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt ausschließlich nach gesonderter schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber.Sanierung eines Freizeitbades in Reinbek - Leistungen der Generalplanung
ReinbekReinbekDeadline: Sep 18Auf Grundlage einer baulichen Bestandsanalyse sowie einer Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, dass sowohl die bauliche Substanz als auch wesentliche Teile der technischen Gebäudeausrüstung und der Badewassertechnik das Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht haben. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherung des Freizeitbadstandortes durch eine umfassende Bestandssanierung unter Berücksichtigung aktueller technischer, energetischer, funktionaler und wirtschaftlicher Anforderungen. Gegenstand des Projektes ist die Sanierung des bestehenden Gebäudekomplexes innerhalb des vorhandenen Gebäudebestandes. Eine in der Machbarkeitsstudie ebenfalls untersuchte Erweiterungsoption ist nicht Bestandteil der vorliegenden Planungsaufgabe. Die Sanierungsmaßnahme umfasst insbesondere - die Erneuerung der baulichen Anlagen einschließlich der Gebäudehülle, - die vollständige Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung einschließlich Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, - die Modernisierung der Badewassertechnik, - die energetische Optimierung des Gebäudes, - die funktionale Neuordnung und Modernisierung der Umkleide-, Sanitär- und Aufenthaltsbereiche, - die Verbesserung der Barrierefreiheit, - Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie - die Sicherstellung eines wirtschaftlichen und nachhaltigen Betriebs über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Das Projekt ist durch den hohen Anteil gebäudetechnischer Anlagen sowie die komplexen Anforderungen an Badewassertechnik, Energieeffizienz, Bauphysik und Betriebsorganisation geprägt. Von den Bewerbern wird daher Erfahrung in der Planung und Realisierung vergleichbarer Sanierungsmaßnahmen an Hallen- und Freizeitbädern erwartet. Besonderes Augenmerk ist auf die wirtschaftliche Umsetzung im Bestand, die Minimierung der Lebenszykluskosten, die Optimierung des Energieverbrauchs sowie die Aufrechterhaltung eines dauerhaft wirtschaftlichen Badebetriebes zu legen. Das derzeit geschätzte Investitionsvolumen für die Baukosten beträgt rund 12 Mio. Euro brutto. Die Stadt Reinbek strebt eine wirtschaftliche, nachhaltige und qualitätsorientierte Planung an. Dabei sollen die vorhandenen Gebäudestrukturen soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll erhalten und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und einen zukunftsfähigen Badebetrieb zu berücksichtigen. Die Planungsleistungen sollen stufenweise vergeben werden. Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 vorgesehen. Eine stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 bleibt vorbehalten; ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht. Für den Standort wurde 2022 eine Bauzustandsanalyse von den Unternehmen KRIEGER Architekten Ingenieure, Velbert und DTF Ingenieure GmbH & Co. KG, Velbert erstellt. Zudem wurde 2023 eine Machbarkeitsstudie gemeinsam von der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft mbH, Herne mit KRIEGER Architekten I Ingenieure, Velbert erstellt. Die vorgenannten Unternehmen sind Grund der Tätigkeit am Standort nicht auszuschließen. Der Bericht zu der Bauzustandsanalyse sowie die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden (mind. auszugsweise) mit Versand der Angebotsaufforderung bereitgestellt. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise und umfasst in der ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 4. - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33ff HOAI, - der Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49ff HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55ff HOAI, - der Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Optionale Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 7 (Stufe 2). - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 HOAI, - der Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI, - der Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Optionale Leistungen der Leistungsphasen 8 und 9 (Stufe 3). - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 HOAI, - ggf. Besondere Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI, - ggf. Besondere Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Besondere Leistungen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) - Brandschutzplanung in Anlehnung an AHO Nr. 17 Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch büro luchterhandt & partner PartGmbB aus Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.Planungsleistung TGA Kita Kelberg
Verbandsgemeindeverwaltung KelbergKelbergDeadline: Sep 10Um den Gleichlauf dieses Verfahrens zum bereits laufenden Verfahrens über die Lose 1 Objektplanung und Los 4 Tragwerksplanung, bekanntgemacht am 14.07.2026, Nr. 486182-2026, zu gewährleisten, wird das hiesige systembedingte Los 1 TGA HLS als Los 2 TGA HLS bezeichnet: Die erforderlichen Planungs- und Ingenieursleistungen sollen in fünf Fachlosen vergeben werden. • Los 1 umfasst die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude und In-nenräume, • Los 2 die Ingenieurleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung im Be-reich Heizung, Lüftung, Sanitär (Anlagengruppe Nr. 1-3), • Los 3 die Ingenieurleistung der Technischen Gebäudeausrüstung im Bereich Elektro (Anlagengruppe § 53 Abs. 2 Nr. 4-8 HOAI), • Los 4 die Ingenieurleistung der Tragwerksplanung • Los 5 die Architektenleistung der Freianlagenplanung. Das letztgenannte Los wird gemäß § 3 Abs. 9 VgV in einem nationalen Vergabeverfahren gesondert vergeben. Die Lose 1 (Objektplanung) und 4 (Tragwerkspla-nung) wurden mit Bekanntmachung vom 14.07.2026, Nr. 486182-2026 europaweit veröffentlicht und sind nicht Gegenstand der vorliegenden Unterlage. Die vorliegende Ausschreibung betrifft somit nur die nachfolgend dargestellten Lose 2 und 3. 4.1 Zu beauftragende Leistungen im Los 2: Technische Gebäudeausrüstung im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär (Anlagengruppe Nr. 1-3) 4.1.1 Leistungsumfang 4.1.1.1 LPH 0: Zielfindungsphase Vorgeschaltet vor der Planungsleistung nach HOAI 2021 ist die Zielfindungsphase, die sog. Leistungsphase 0 (§ 650p Abs. 2 BGB), welche der Erarbeitung und Erstel-lung einer abschließenden Planungsgrundlage inklusive Kostenschätzung dient. Ziel dieser Phase ist, Planungsziele zu ermitteln und zu erarbeiten, um eine Moderni-sierung sowie Erweiterung der Kita zu erreichen, dies insbesondere in folgenden Be-reichen: • Optimierung von bestehenden Gruppen- und Nebenräumen sowie räumliche Erweiterungen • Küche und Essensräume • Sanitärräume • Technik Darüber hinaus soll der Auftraggeber auf diese Weise eine belastbare Kostenschätzung erhalten. 4.1.1.2 LPH 1-9 Der weitere zu beauftragende Leistungsumfang basiert auf den Festlegungen der HOAI 2021 und umfasst die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 der Fach-planung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI. Es werden alle Grundleistun-gen der benannten Leistungsphasen ausgeschrieben. Es gelten die folgenden Honorarparameter: Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53-56 HOAI, LP 1-9, Anlagengruppen 1-3 • Honorarzuordnung: Honorarzone II • Honorarsatz ist Mindestsatz, Unter-/Überschreitung der HOAI-Sätze ist möglich, siehe Preisblatt. • Besondere Leistungen: Die Angabe des Honorars erfolgt teils nach Stundensätzen und teils als Pauschale, siehe Preisblatt. • Nebenkostenansatz prozentual, einschließlich notwendiger Teilnahme an regelmäßigen Besprechungen, Durchführung und Protokollierung der Projekt-, Planungs- und Baubesprechungen, Büro- und Telekommunikationskosten, Fahrtkosten, Vorstellung der Planungsergebnisse je Leistungsphase, 1 Pa-pierexemplar der Planungsergebnisse je Leistungsphase. Zusätzlich sind weiterhin die nachfolgend dargestellten besonderen Leistungen zu erbringen: • Prüfen und Werten von Nebenangeboten • Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist • Tätigkeit als verantwortliche/r Bauleiter/in im Sinne der LBauO Der Auftragnehmer hat etwaige weitere besondere Leistungen zu erbringen, soweit dies für den Projekterfolg erforderlich ist. Diese werden aufwandsbezogen abgerech-net; die entsprechenden Zeithonorare sind im Angebot anzugeben. Die hier ausgeschriebenen Leistungen werden gemäß den einschlägigen vertraglichen Vereinbarungen auf Grundlage des jeweiligen Angebotes abgerechnet. 4.1.2 Weitere Vorgaben Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung gemäß den Bestimmungen des beigefügten Vertragsentwurfes. Mit Zuschlagserteilung wird zunächst die Zielfindungsphase, sog. Leistungsphase 0 beauftragt, im Nachgang folgt zunächst die Beauftragung der Leis-tungsphasen 1-4. Wegen der Einzelheiten wird auf den anliegend beigefügten Vertragsentwurf (Anlage 3) verwiesen, der den Angeboten zugrunde zu legen ist. Für die Bearbeitung des Projektes gelten nach aktuellem Stand die folgenden Termine: • Beginn Zielfindungsphase: 10/2026 • Beginn der Planungsleistungen: 1. Halbjahr/2027 • Abschluss Leistungsphase 4: 1. Halbjahr/2028 Ein sehr straffes Terminmanagement und -controlling ist zwingend erforderlich. Re-gelmäßig werden im Rahmen der Projektcontrollinggespräche die Terminpläne zwischen der Projektleitung der Verbandsgemeinde und dem Planer analysiert und bei Bedarf optimiert. 4.1.3 Schätzung der anrechenbaren Baukosten Eine vorläufige Schätzung der anrechenbaren Baukosten existiert nicht und ist Ziel der Zielfindungsphase (sog. LPH 0).Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus - Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI, ALG 1-8
Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH Sanierungsträger der Hansestadt LübeckLübeckDeadline: Aug 24Der Ortsteil Blumenthal gehört zu den am stärksten benachteiligten Stadtteilen in Bremen. In seinem Zentrum steht das denkmalgeschützte, jedoch seit Jahren weitestgehend ungenutzte ehemalige Rathaus. Es bildet das Herzstück des 2022 nach BauGB ausgewiesenen Sanierungsgebietes Blumenthal. Die Zugänglichkeit und Aufteilung des Gebäudes entsprechen nicht mehr den Anforderungen für öffentliche Nutzungen. Der Standort des Objektes, seine historische Bedeutung und stadtbildprägende Gestaltung prädestiniert es jedoch für eine öffentliche Nutzung. Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden. Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw. in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2. Bauabschnitt). Die Aktivierung des Rathauses gehört zu den wichtigsten Schlüsselmaßnahmen des 2023 beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepts (IEK): Das Gebäude prägt den Stadtraum erheblich, stellt durch seine Lage eine zentrale Schnittstelle dar und ist ein "Scharnier" zwischen dem Stadtteilzentrum und dem sich entwickelnden Kämmerei-Quartier auf dem etwa 40 ha großen Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei. Das neue Quartiershaus soll als Ensemble bestehend aus dem wieder zu belebenden Rathaus und einem unmittelbar anschließenden Neubau entstehen. Der zu erstellende Anbau muss sich denkmalgerecht an den Bestandsbau anfügen. Trotz eines vergleichbar großen Bauvolumens soll sich der Erweiterungsbau dem Hauptgebäude unterordnen. Die Planung des Bestandsgebäudes und des Erweiterungsneubaus wird derzeit durch ein nicht offenen, einphasigen, hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahre
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