Bezirksregierung KölnKölnTED
Rahmenvereinbarung Generalplanung
Im Rahmen dieses Projekts werden durch den Auftragnehmer Generalplanungsleistungen erbracht, einschließlich der übergeordneten Gesamtkoordination aller Planungs- und Fachbeteiligten sowie der notwendigen Sachverständigen- und Gutachterleistungen. Es ist zu erwarten, dass mehrere Einzelaufträge für verschiedene Standorte gleichzeitig oder ...
Architektur, Tragwerksplanung, Tiefbauplanung, TGA-Planung, SiGeKo
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bezirksregierung Köln
- Veröffentlicht:
- 03. September 2026
- Frist:
- 08. Oktober 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Im Rahmen dieses Projekts werden durch den Auftragnehmer Generalplanungsleistungen erbracht, einschließlich der übergeordneten Gesamtkoordination aller Planungs- und Fachbeteiligten sowie der notwendigen Sachverständigen- und Gutachterleistungen. Es ist zu erwarten, dass mehrere Einzelaufträge für verschiedene Standorte gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig zu bearbeiten sein werden. Die Leistungen sind für jedes Projekt standortspezifisch zu erbringen und jeweils an die örtlichen Gegebenheiten sowie Rahmenbedingungen anzupassen, sodass darauf aufbauend eine konsistente Planung erfolgen kann. Auf dieser Grundlage hat der Generalplaner die Genehmigungsfähigkeit des Bauwerkes herzustellen, die Baugenehmigung zu erwirken und vollständige, vergabereife Ausschreibungsunterlagen zur Beauftragung des Generalunternehmers für die Containererrichtung zu erstellen. Gleichsam hat er die AG dabei fachtechnisch zu unterstützen, die Generalunternehmer Container und den oder die Unternehmer für den Außenbereich über ein Ausschreibungsverfahren zu binden. In der Leistungsphase 5 übernimmt der Generalplaner die Qualitätssicherung der Ausführungsplanung des Generalunternehmers. Dabei prüft er die Planunterlagen auf Übereinstimmung mit den genehmigten und ausgeschriebenen Anforderungen. Während der Bauausführung obliegt ihm zudem das umsetzungsbegleitende Baucontrolling bis zur Inbetriebnahme des Objekts. Für den Außenbereich sind die Leistungen des Generalplaners in den Leistungsbeschreibungen Freianlagen und Ingenieurbauwerke beschrieben. Gegenstand der Beauftragung ist ausschließlich der Neubau von Unterbringungseinrichtungen in Containerbauweise mit marktgängigen Standardcontainern. Bestandsumbauten oder die Vermischung von Bestandsbebauung mit ergänzenden, neuen Containeranlagen sind nicht vorgesehen. Aufgrund der durch die Containerbauweise bedingten Standardisierung von Grundrissen und Fertigungsmethoden ergibt sich eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der Planungsaufgaben. Für die Planung der Einrichtungen werden dem Generalplaner von den Bezirksregierungen jeweils in Abhängigkeit der vorgesehenen Größe und Kapazität der Einrichtungen angepasste Standardraumprogramme mit Flächenangaben und Zuordnung zu Funktionsbereichen zur Verfügung gestellt. Die Größe der Einrichtungen liegt in der Regel zwischen 200 und 700 Plätzen. Der Bedarf ist möglichst nutzungsgerecht und flächenoptimiert umzusetzen. Die Einrichtungen setzen sich insbesondere aus folgenden Funktionsbereichen zusammen: 1. Wachdienst, Pförtner 2. Sozialfunktion und Sporträume, 3. Verwaltung / Betreuung, 4. Unterkünfte / Wohnbereiche, 5. Küche und Speiseräume.
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4Sanierung eines Freizeitbades in Reinbek - Leistungen der Generalplanung
ReinbekReinbekFrist: 18. Sept.Auf Grundlage einer baulichen Bestandsanalyse sowie einer Machbarkeitsstudie wurde festgestellt, dass sowohl die bauliche Substanz als auch wesentliche Teile der technischen Gebäudeausrüstung und der Badewassertechnik das Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreicht haben. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherung des Freizeitbadstandortes durch eine umfassende Bestandssanierung unter Berücksichtigung aktueller technischer, energetischer, funktionaler und wirtschaftlicher Anforderungen. Gegenstand des Projektes ist die Sanierung des bestehenden Gebäudekomplexes innerhalb des vorhandenen Gebäudebestandes. Eine in der Machbarkeitsstudie ebenfalls untersuchte Erweiterungsoption ist nicht Bestandteil der vorliegenden Planungsaufgabe. Die Sanierungsmaßnahme umfasst insbesondere - die Erneuerung der baulichen Anlagen einschließlich der Gebäudehülle, - die vollständige Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung einschließlich Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, - die Modernisierung der Badewassertechnik, - die energetische Optimierung des Gebäudes, - die funktionale Neuordnung und Modernisierung der Umkleide-, Sanitär- und Aufenthaltsbereiche, - die Verbesserung der Barrierefreiheit, - Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie - die Sicherstellung eines wirtschaftlichen und nachhaltigen Betriebs über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Das Projekt ist durch den hohen Anteil gebäudetechnischer Anlagen sowie die komplexen Anforderungen an Badewassertechnik, Energieeffizienz, Bauphysik und Betriebsorganisation geprägt. Von den Bewerbern wird daher Erfahrung in der Planung und Realisierung vergleichbarer Sanierungsmaßnahmen an Hallen- und Freizeitbädern erwartet. Besonderes Augenmerk ist auf die wirtschaftliche Umsetzung im Bestand, die Minimierung der Lebenszykluskosten, die Optimierung des Energieverbrauchs sowie die Aufrechterhaltung eines dauerhaft wirtschaftlichen Badebetriebes zu legen. Das derzeit geschätzte Investitionsvolumen für die Baukosten beträgt rund 12 Mio. Euro brutto. Die Stadt Reinbek strebt eine wirtschaftliche, nachhaltige und qualitätsorientierte Planung an. Dabei sollen die vorhandenen Gebäudestrukturen soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll erhalten und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und einen zukunftsfähigen Badebetrieb zu berücksichtigen. Die Planungsleistungen sollen stufenweise vergeben werden. Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 vorgesehen. Eine stufenweise Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 bleibt vorbehalten; ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht. Für den Standort wurde 2022 eine Bauzustandsanalyse von den Unternehmen KRIEGER Architekten Ingenieure, Velbert und DTF Ingenieure GmbH & Co. KG, Velbert erstellt. Zudem wurde 2023 eine Machbarkeitsstudie gemeinsam von der Deutschen Sportstättenbetriebs- und Planungsgesellschaft mbH, Herne mit KRIEGER Architekten I Ingenieure, Velbert erstellt. Die vorgenannten Unternehmen sind Grund der Tätigkeit am Standort nicht auszuschließen. Der Bericht zu der Bauzustandsanalyse sowie die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden (mind. auszugsweise) mit Versand der Angebotsaufforderung bereitgestellt. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise und umfasst in der ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 4. - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33ff HOAI, - der Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49ff HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55ff HOAI, - der Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Optionale Leistungen der Leistungsphasen 5 bis 7 (Stufe 2). - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 HOAI, - der Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI, - der Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Optionale Leistungen der Leistungsphasen 8 und 9 (Stufe 3). - der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 HOAI, - ggf. Besondere Leistungen Tragwerksplanung gem. §§ 49 HOAI, - der Leistungen Technische Ausrüstung gem. §§ 55 HOAI, - ggf. Besondere Leistungen der Bauphysik gemäß der Anlage 1.2 HOAI Besondere Leistungen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen) - Brandschutzplanung in Anlehnung an AHO Nr. 17 Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch büro luchterhandt & partner PartGmbB aus Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.Ruhr-Universität Bochum - "Mehrpartner-Rahmenvertrag Generalplanung in zwei Losen"
Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für VerkehrswesenBochumDie Ruhr-Universität Bochum beabsichtigt, Leistungen der Generalplanung für die Leistungsphasen 1 bis 7 (Los 1) und die Leistungsphasen 5 bis 9 (Los 2) jeweils im Wege einer Mehr-partner-Rahmenvereinbarung mit maximal vier Auftragnehmern zu vergeben. Zu den zu planenden Objekten gehören insbesondere die Bestandsgebäude auf dem Universitätscampus. Es wird sich insofern weitgehend um Umbauten und/oder Modernisierungen handeln. Eine besondere und in der Regel die gewichtigste Rolle nimmt dabei die Planung im Leistungsbild Technische Ausrüstung ein, wobei bei der Planung insofern im Besonderen der Bestand berücksichtigt werden muss (Schnittstellen, Zustandsfeststellung der Technischen Anlagen in Abstimmung mit dem RUB-Betrieb etc.). Die insofern zu erbringenden Koordinierungs- und Abstimmungsleistungen sind ausdrücklicher Leistungsbestandteil. Eine abschließende Prognose über die anfallenden Maßnahmen ist nicht möglich, da diese auf nicht vorhersehbaren Entwicklungen beruhen. Insbesondere werden die Maßnahmen im Zusammenhang mit Neuberufungen von Professor*innen bestehen. Es wird sich insbesondere um Gebäude der Fakultäten für Natur- und Ingenieurwissenschaften handeln. Die Gebäude beinhalten neben Forschungs- und Entwicklungslaboratorien für Chemie, Physik, Biologie und Technik auch Verhaltensversuchsräume, klinische Laboratorien, Radionuklidlabore sowie gentechnische Biosicherheitslabore. Folgende Leistungsbilder werden von den Einzelaufträgen i.d.R. stets erfasst. - Objektplanung (besonderer Hinweis zur Objektplanung: im Rahmen von Rückbau- und Abbruchleistungen (staubende Arbeiten) ist mit schadstoffbelasteten Bauelementen zu rechnen. Für die ordnungsgemäße Bearbeitung werden durch den Auftraggeber ein Gutachten und ein Rückbaukonzept mit Hinweisen zum Umgang mit schadstoffbelasteten Bauteilen bereitgestellt.) - Technische Ausrüstung je nach Anforderung alle Anlagengruppen, aber insbesondere (jedoch nicht abschließend) (KG 430, 431, 434, 473, 474 - jeweils nach DINLeistungen der Generalplanung
WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbHBerlinFrist: 11. Sept.Die Grundlagen der geplanten Maßnahmen werden aus den folgenden Vorgaben gebildet: 1. Bebauungsplan 1-14 zur Neugestaltung des gesamten Areals von 2015; 2. Bebauungsplan 1-14-1 zur Ergänzung bzw. punktuellen Änderung des Bebauungsplans 1-14 – dieser wird voraussichtlich im Sommer 2026 Rechtskraft erlangen; 3. Rahmenplan zur Charta Molkenmarkt mit den Bebauungsleitlinien in Form von Block- und Gebäudesteckbriefen (Ergebnisse aus einem mehrstufigen, städtebaulich-freiraumplanerischen Qualifizierungsverfahren von 2020); 4. Ergebnisse aus dem Realisierungswettbewerb für Architekten/Architektinnen für Block B1 – aufgeteilt in drei Lose (Preisgericht November 2025; die Auswahl des jeweiligen Objektplaners für die drei Lose wird durch die nachgeschalteten VgV-Verfahren voraussichtlich im 4. Quartal 2026 erfolgen); 5. Ergebnisse aus dem Realisierungswettbewerb für Architekten/Architektinnen für Block B2 und A1 – aufgeteilt in drei Lose (Preisgericht Juni 2026; die Auswahl des jeweiligen Objektplaners für die vier Lose wird durch die nachgeschalteten VgV-Verfahren voraussichtlich im 1. Quartal 2027 erfolgen); 6. Ergebnis aus dem Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekten/Landschaftsarchitektinnen zur Gestaltung der Hofflächen in Block B und einem Stadtplatz in Block A (der Wettbewerb befindet sich noch in der Vorbereitung; die Auswahl des Objektplaners Freiraum wird durch ein nachgeschaltetes VgV-Verfahren voraussichtlich im 1. Quartal 2027 erfolgen). Nach Durchführung der nachgeschalteten VgV-Verfahren ist letztendlich von sieben unterschiedlichen Objektplanern (ggf. teilweise als Bürogemeinschaft bestehend aus zwei bis drei Büros) und einem Freiraumplaner auszugehen. Die im VgV-Verfahren siegreichen Bieter bzw. Bietergemeinschaften werden stufenweise als Objektplaner beauftragt, im Leistungsbild Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 für die Leistungsphasen (LP) 1-3, LP 4 in Teilen (Ausarbeitung der Genehmigungsplanung, d.h. insbesondere Klärung der Genehmigungsfähigkeit, Erarbeiten der Vorlagen und Nachweise), LP 5 in Teilen (Leitdetails) und LP 8 in Teilen (künstlerische Oberleitung) und im Leistungsbild Freianlagen gemäß HOAI § 39 für die Leistungsphasen (LP) 1-3, LP 4 in Teilen (Ausarbeitung der Genehmigungsplanung, d.h. insbesondere Klärung der Genehmigungsfähigkeit, Erarbeiten der Vorlagen und Nachweise), LP 5 in Teilen (Leitdetails) und LP 8 in Teilen (künstlerische Oberleitung). Zur Gewährleistung, dass die losübergreifenden Belange (bspw. Energieversorgung, Regenwassermanagement, Ver- und Entsorgung, Sicherung eines ausreichenden Anteils an förderfähigen Wohnungen, etc.) auch losübergreifend gelöst werden und zur Gewährleistung eines Projekts mit einer trotz der Vielzahl an Beteiligten effizienten Kostenstruktur (z.B. einheitliche Bauweise, gemeinsame Ausführungsplanung und Bauausführung, etc.) soll ein Generalplaner installiert werden. Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistungen der Generalplanung für beide Blöcke A + B sind u.a. folgende Maßnahmen: - Koordination aller Planungsbeteiligten und Zusammenführung der Planungsergebnisse, - Übernahme/Steuerung aller für die Erlangung der Baugenehmigung / baurechtlichen Zustimmung erforderlichen Fachplanungen für alle Lose bis LP 4, - Ermittlung, Zusammenführung und Kontrolle aller Kosten, sowie Kostenverfolgung über alle Leistungsphasen, - Bereitstellung erforderlicher Kostenbestandteile für Fördermittelanträge für Archäologie und Kultur unter Berücksichtigung der Förderbedingungen des Landes Berlin, - Ermittlung von Potentialen zur Planungs- und Prozessoptimierung sowie Kostensteuerung der Umsetzung durch die beteiligten Objekt- und Fachplaner, - Zusammenführung der Genehmigungsplanungen der Objektplanung, Freianlagenplanung und der Fachplanungen zu einem oder mehreren Bauanträgen für das gesamte Bauvorhaben, - Herbeiführen sämtlicher für den Projekterfolg erforderlicher Genehmigung(en), - Prüfung der Leitdetails der Objektplaner und Freianlagenplanung auf Vollständigkeit, Sinnhaftigkeit und wirtschaftliche Machbarkeit, - Erstellung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung für das Gesamtgebiet zur Bindung eines Generalübernehmers (GÜ), - Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens für einen GÜ (Teilnahmewettbewerb, Auswertungen, Bietergespräche, Empfehlungen etc.) unter Mitwirkung der AG, - Qualitätssicherung der Ausführungsplanung durch Prüfung der vom GÜ auszuarbeitenden LP 5 auf Berücksichtigung der Leitdetails der Objektplaner und unter Einbindung der Objektplaner, - Kontrolle des GÜ in der LP 8 unter Einbeziehung der künstlerischen Oberleitung, die durch die Objektplaner vorgenommen wird, - Überwachung der Durchführung eines Inbetriebnahmemanagements und - Kontrolle des GÜ in der LP 9. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetypen: Wohn-bauten/Bürogebäude/Gebäude für kulturelle Zwecke; 2. Art: Neubau/Neuanlage; 3. Bruttogrundfläche BGF: ca. 54.500 qm (davon ca. 20.000 qm in Block B1, ca. 34.500 qm in Block B2 und A) / Freifläche: ca. 4.200 qm (davon ca. 1.730 qm Hofflächen in Block B1 und B2, in Block B1, ca. 2.460 qm Stadtplatz in Block A); 4. Geschätzte Bauwerkskosten (KGr 300-500 nach DIN 276) in Euro brutto: ca. 135,4 Mio. €, davon KGr 300 in Euro brutto: rd. 95,4 Mio. € / KGr 400 in Euro brutto: rd. 37,1 Mio. € / KGr 500 in Euro brutto: rd. 2,9 Mio. € Für die bauliche Durchführung ist die Beauftragung eines Kumulativleistungsträgers (Generalüberneh-mer [GÜ]), der auch die Planungsleistungen in der LPH 5 erbringt, beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt auf der Grundlage von Leitdetails und einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB). Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet die Vergabe von Generalplanungsleistungen für die zuvor beschriebenen Maßnahmen. Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die unter Ziff. 2.1 benannten Leistungsbilder. Neben Grund- bzw. Regelleistungen sollen ggf. ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden, soweit und sofern erforderlich. SoferMehrpartner-Rahmenvereinbarung mit maximal vier Auftragnehmern für Leistungen der Generalplanung für die Leistungsphasen 5 bis 9 (Los 2)
Ruhr-Universität BochumBochumDie Ruhr-Universität Bochum beabsichtigt, Leistungen der Generalplanung für die Leistungsphasen 1 bis 7 (Los 1) und die Leistungsphasen 5 bis 9 (Los 2) jeweils im Wege einer Mehr-partner-Rahmenvereinbarung mit maximal vier Auftragnehmern zu vergeben. Zu den zu planenden Objekten gehören insbesondere die Bestandsgebäude auf dem Universitätscampus. Es wird sich insofern weitgehend um Umbauten und/oder Modernisierungen handeln. Eine besondere und in der Regel die gewichtigste Rolle nimmt dabei die Planung im Leistungsbild Technische Ausrüstung ein, wobei bei der Planung insofern im Besonderen der Bestand berücksichtigt werden muss (Schnittstellen, Zustandsfeststellung der Technischen Anlagen in Abstimmung mit dem RUB-Betrieb etc.). Die insofern zu erbringenden Koordinierungs- und Abstimmungsleistungen sind ausdrücklicher Leistungsbestandteil. Eine abschließende Prognose über die anfallenden Maßnahmen ist nicht möglich, da diese auf nicht vorhersehbaren Entwicklungen beruhen. Insbesondere werden die Maßnahmen im Zusammenhang mit Neuberufungen von Professor*innen bestehen. Es wird sich insbesondere um Gebäude der Fakultäten für Natur- und Ingenieurwissenschaften handeln. Die Gebäude beinhalten neben Forschungs- und Entwicklungslaboratorien für Chemie, Physik, Biologie und Technik auch Verhaltensversuchsräume, klinische Laboratorien, Radionuklidlabore sowie gentechnische Biosicherheitslabore. Folgende Leistungsbilder werden von den Einzelaufträgen i.d.R. stets erfasst. - Objektplanung (besonderer Hinweis zur Objektplanung: im Rahmen von Rückbau- und Abbruchleistungen (staubende Arbeiten) ist mit schadstoffbelasteten Bauelementen zu rechnen. Für die ordnungsgemäße Bearbeitung werden durch den Auftraggeber ein Gutachten und ein Rückbaukonzept mit Hinweisen zum Umgang mit schadstoffbelasteten Bauteilen bereitgestellt.) - Technische Ausrüstung je nach Anforderung alle Anlagengruppen, aber insbesondere (jedoch nicht abschließend) (KG 430, 431, 434, 473, 474 - jeweils nach DIN 276 2008 - 12 - Medien/Gaswarnanlage, Kälte/Lüftung, VE-Wasser etc.) - Zu den ggf. erforderlichen Beratungsleistungen, die im Zuge der Generalplanungsleistung erforderlich werden können, gehören zum Beispiel aber nicht abschließend: o Schadstoffentfrachtung, ggf. in Kooperation mit einem durch den AG zu beauftragenden Schadstoffgutachter, sowie Planungsleistungen zur Ermöglichung einer Schadstoffuntersuchung, Integration der sich aus einem Schadstoffgutachten ergebenden Anforderungen in die weitere Rückbau- und Durchbruchsplanung o Brandschutz orientiert an der AHO Heft 17 o Laborplanung im Sinne von § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 7 o Statische Beurteilung (Statische Beurteilung im Rahmen des Umbaus und der Modernisierung vorhandener Bausubstanz, zusätzliche Lasten durch Großgeräte, Verstärkung, Schwingungsschutz) Durch die Losaufteilung verspricht sich der Auftraggeber eine höhere Qualität der Leistungen sowie eine gegenseitige Qualitätskontrolle und -sicherung. Den Bietern soll ermöglicht werden, in den Angeboten selbst zu entscheiden und darzulegen, wo sie ihre Stärken sehen. Geplant ist, dass der jeweilige Auftragnehmer des Loses 2 ab der Leistungsphase 5 für den Auftraggeber überwachend und beratend in die Bearbeitung einbezogen wird. Bis zum Abschluss der Leistungsphase 7 werden die Leistungen federführend und in der alleinigen Generalplanerverantwortung von dem Auftragnehmer des Loses 1 bearbeitet. Der AG verfolgt das Ziel, dass die Leistungen ab LPH 8 möglichst reibungslos von dem Auftragnehmer des Loses 2 übernommen werden. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist - je Los - ein Mehrpartner-Rahmenvereinbarung mit maximal vier Auftragnehmern. Die jeweiligen Einzelaufträge kommen auf der Grundlage sogenannter Mini-Wettbewerbe zu Stande. Soweit ein Unternehmen sowohl Rahmenvertragspartner im Los 1 als auch im Los 2 ist, so kann er aufgrund einer entsprechenden Angebotslimitierung innerhalb der Mini-Wettbewerbe Einzelaufträge nur in einem Los erhalten. Einzelne Maßnahmen umfassen erfahrungsgemäß durchschnittlich ca. 24 Monate. Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 08. Oktober 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bezirksregierung Köln.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.