Stadt Offenbach am MainOffenbach am MainTED
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Lückenschluss im Anlagenring, Offenbach am Main
Anlass und Ziel: Der gründerzeitliche Anlagenring in Offenbach am Main ist eine historische Ringstraße mit begleitenden baumbestandenen Promenaden, Grünflächen und Parkanlagen. Der Anlagenring entstand ab dem späten 19. Jahrhundert in mehreren Abschnitten und verläuft bogenförmig um die südliche Innenstadt. Dabei verbindet er unterschiedl...
Landschaftsarchitektur
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Offenbach am Main
- Veröffentlicht:
- 16. August 2026
- Frist:
- 14. September 2026
- Thema:
- Landschaftsarchitektur
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Anlass und Ziel: Der gründerzeitliche Anlagenring in Offenbach am Main ist eine historische Ringstraße mit begleitenden baumbestandenen Promenaden, Grünflächen und Parkanlagen. Der Anlagenring entstand ab dem späten 19. Jahrhundert in mehreren Abschnitten und verläuft bogenförmig um die südliche Innenstadt. Dabei verbindet er unterschiedliche Stadträume vom westlichen Stadtbereich über den Isenburgring und den Starkenburgring bis in Richtung Offenbach Ost. Heute ist der Anlagenring in seiner Gesamtheit ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Das Bearbeitungsgebiet des vorliegenden Wettbewerbs umfasst einen Abschnitt des Anlagenrings am südlichen Rand der Innenstadt im Übergangsbereich von Isenburgring, Starkenburgring und Sprendlinger Landstraße. Südlich des Bearbeitungsgebiets schließt das Sana Klinikum Offenbach an. Das ehemals städtische Klinikum hat sich im Laufe seiner Entwicklung baulich in den Anlagenring hinein erweitert und damit an dieser Stelle die Durchgängigkeit der historischen Freiraumstruktur unterbrochen. Im Zuge der Neuordnung der inzwischen privatisierten Klinikflächen wurden die in der Achse des Anlagenrings gelegenen Grundstücksflächen durch die Stadt Offenbach zurückerworben. Damit eröffnet sich die Chance, diese Flächen als öffentliche Freianlage neu zu gestalten und so die unterbrochene Verbindung zwischen Isenburgring und Starkenburgring wiederherzustellen. Das Bearbeitungsgebiet gliedert sich in einen Realisierungs- und einen Ideenteil. Der Realisierungsteil umfasst den inselartigen Grünraum zwischen Isenburgring und Sprendlinger Landstraße mit dem dort befindlichen Spielplatz sowie die Grünflächen am Starkenburgring nördlich des Klinikums; eine Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses ist in diesen Bereichen zeitnah vorgesehen. Eine Umgestaltung der an den Realisierungsteil angrenzenden Grünräume und Straßenflächen ist voraussichtlich erst mittelfristig möglich. Diese werden daher innerhalb des Wettbewerbs als Ideenteil betrachtet. Gesucht werden im vorliegenden Wettbewerb überzeugende Konzepte für den Lückenschluss und die freiräumliche Aufwertung des Anlagenrings. Die Beiträge sollen Klimaschutz, Klimaanpassung, Arten- und Biotopschutz sowie die Biotopvernetzung gleichermaßen berücksichtigen und zugleich zu einer Verbesserung des Wohnumfelds beitragen. Wettbewerbsteilnehmer:innen: Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekt:innen. Landschaftsarchitekt:innen sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt:in berechtigt sind. Ist in dem Heimatstaat der Bewerber:innen die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben eine:n bevollmächtigte:n Vertreter:in zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Bevollmächtigte Vertreter:innen sowie der bzw. die Verfasser:innen der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer:innen gestellt werden. Beurteilungskriterien: Die der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten zugrunde liegenden Kriterien entsprechen dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) mit den drei Säulen soziokulturelle und funktionale Qualität (hier freiraumplanerische und funktionale Qualität), ökonomische Qualität und ökologische Qualität. In ihrer Summe stehen die Kriterien damit für das Ziel eines nachhaltigen Gesamtprojekts. - Städtebaulich-freiräumliche Qualität z. B. städtebauliche Qualität, freiräumliche Qualität - Funktionale Qualität z. B. Umsetzung funktionaler Anforderungen - Ökologische Qualität z. B. globale und lokale Umweltwirkungen, Ressourceninanspruchnahme - Ökonomische Qualität z. B. Lebenszykluskosten, Wirtschaftlichkeit und Wertstabilität Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht unterzieht die Wettbewerbsbeiträge anhand der genannten Kriterien einer wertenden Gesamtbetrachtung. Preise und Anerkennungen: Die Wettbewerbssumme wurde auf Basis der RPW 2013 sowie in Abstimmung mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen ermittelt. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt EUR 87.500 zur Verfügung. Die Verteilung ist wie folgt geplant: - 1. Preis 30.000 EUR - 2. Preis 22.500 EUR - 3. Preis 16.000 EUR - 4. Preis 11.000 EUR - 5. Preis 8.000 EUR Innerhalb der vorgesehenen Gesamtsumme ist eine Änderung der Höhe und Anzahl der Preise bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich. Fachpreisrichter:innen (4): - Rebecca Faller, Landschaftsarchitektin, Frankfurt am Main - Prof. Dr. Rieke Hansen, Landschaftsarchitektin, Kassel - Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn - Michael Triebswetter, Landschaftsarchitekt, Kassel Stv. Fachpreisrichter:innen: - Prof. Ulrike Kirchner, Landschaftsarchitektin, Kelberg - Christian Wild, Landschaftsarchitekt, Bruchsal Sachpreisrichter:innen (3): - Andreas Bruszynski, Bürgermeister, Leiter Dezernat II, Stadt Offenbach am Main - Dr. Sabrina Engelmann, Stadtverordnete, Vorsitzende USV, Stadt Offenbach am Main - Ron Reck, Leiter Amt für Planen und Bauen, Stadt Offenbach am Main Stv. Sachpreisrichter:innen: - Maria Böttcher, Stadtverordnete, stv. Vorsitzende USV, Stadt Offenbach am Main - Sigrid Pietzsch, Bereichsleiterin, stv. Amtsleiterin, Amt für Planen und Bauen, Stadt Offenbach am Main
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Universitätsstadt MarburgMarburgFrist: 31. Aug.Der Wettbewerb wird als nichtoffener hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil gemäß RPW 2013 und §§ 78 - 80 VgV mit 15 teilnehmenden Teams und vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. /// Die Wettbewerbsphase wird federführend und überwiegend von den teilnehmenden Architekturbüros bestritten. Teilnahmeberechtigt sind aufgrund der Anforderungen an die Bauaufgabe Architekt:innen und Stadtplaner:innen im Zusammenwirken mit Landschaftsarchitekt:innen. Der Wettbewerb richtet sich daher an Teams aus Architekt:innen, Stadtplaner:innen und Landschaftsarchitekt:innen oder interdisziplinäre Büros, die die Fachdisziplinen Architektur und Stadtplanung zusammen mit Landschaftsarchitektur abdecken. Aufgrund der Aufgabenstellung wird die Beratung durch ein Büro der Verkehrsplanung empfohlen. /// Die Teilnahmeberechtigung ist von den Teilnehmenden eigenverantwortlich zu prüfen (§ 4 Abs. 1 RPW 2013). Es ist eine Verfassendenerklärung (§ 5 Abs. 3 RPW 2013 abzugeben). /// Von der Ausloberin wird eine Teilnehmendenzahl von maximal 15 festgelegt. Die Teams werden in einem vorgelagerten Teilnahmewettbewerb bestimmt. Erfüllen mehr als 15 bewerbende Teams die Anforderungen zur Teilnahme, wird unter den entsprechenden Bewerbenden gelost. Die zu erfüllenden Voraussetzungen für alle Fachplanenden sind in den Teilnahmeunterlagen zum Bewerbungsverfahren benannt. /// Es wurde ein Wettbewerbssumme von 175.000,- EUR netto festgelegt. Die Wettbewerbssumme wird in eine Aufwandsentschädigung von 75.000,- Euro netto und eine Preissumme von 100.000,- Euro netto aufgeteilt. /// Bei der Umsetzung des Projekts beabsichtigt die Ausloberin unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts die ersten Preisträger mit den Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 gemäß § 34 HOAI 2021 in der HZ IV, Basissatz, und Leistungsphasen 1 - 9 gemäß § 39 HOAI 2021 in der HZ IV, Basissatz, stufenweise zu beauftragen. Es wird zwei separate Verträge für ObjektplanungNichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil "Neubau KiTa im ellenfeld"
Stadt Bad Kreuznach vertreten durch die Stadtverwaltung Bad KreuznachBad KreuznachInhalt des Wettbewerbs ist die Planung einer siebengruppigen Kindertagesstätte auf einem im Eigentum der Ausloberin befindlichen städtischen Grundstück „im Ellenfeld“ sowie die Neugestaltung der zugehörigen Freianlagen. In einem Ideenteil sollen Konzepte für eine optimierte Erschließung des Grundstücks über öffentliche Verkehrsflächen entwickelt werden. Das Gesamtbudget (Kostenindex Stand 2024) für das Projekt beträgt ca. 5,75 Mio. Euro brutto bzw. ca. 4,83 Mio. Euro netto KG 300-500). Davon entfallen auf die KG 300-400 ca. 4,33 Mio. Euro netto sowie auf die KG 500 ca. 0,50 Mio. Euro netto. Das Raumprogramm umfasst eine Fläche von ca. 1.266 qm zzgl. notwendiger Er-schließungs- und Neben- sowie Technikflächen. Das Planungsgrundstück liegt in städtischer Lage im südlichen Teil von Bad Kreuznach, östlich der Alzeyer Straße. Das Grundstück wurde in der Vergangenheit bereits als Kindertagesstätte genutzt. Aktuell wird das Gebäude zurückgebaut (Stand Q1 / 2025) und damit das Grundstück für einen Neubau freigemacht. In der Umgebung befinden sich größtenteils Wohngebäude in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die Grundstücksgröße beträgt insgesamt ca. 3.086 qm. Das Projekt steht unter dem Motto zeitgemäßes und nachhaltiges Bauen und soll sich im Stadtgefüge als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung positionieren.
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- Der Auftraggeber ist Stadt Offenbach am Main.
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