Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL BautzenBautzenTED
Bundespolizei Bad Düben - Sanierung 2 Mehrzweckgebäude
Die BPOLABT BDÜ, ein multifunktionaler Einsatzverband der Direktion Bundesbereitschaftspolizei (BPOLD BP) im System der inneren Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland, nimmt umfangreiche, vielfältige polizeiliche und spezialpolizeiliche Aufgaben, schwerpunktmäßig in den Bereichen Grenzschutz, Bahnpolizei und Luftsicherheit wahr. Zu ...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Bautzen
- Veröffentlicht:
- 25. August 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
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Die BPOLABT BDÜ, ein multifunktionaler Einsatzverband der Direktion Bundesbereitschaftspolizei (BPOLD BP) im System der inneren Sicherheit in der Bundesrepublik Deutschland, nimmt umfangreiche, vielfältige polizeiliche und spezialpolizeiliche Aufgaben, schwerpunktmäßig in den Bereichen Grenzschutz, Bahnpolizei und Luftsicherheit wahr. Zu dem erheblichen Aufgabenspektrum zählt darüber hinaus, auf Anforderung der Bundesländer, die Verstärkung der Länderpolizeien bei der Bewältigung von Großeinsätzen, die Unterstützung an-derer Bundesbehörden (z. B. BKA, BZV), die Unterstützung des AA bei der Wahrnehmung von Schutzaufgaben im In- und Ausland, wie auch die Hilfeleistung bei Katastrophen (z. B. Hochwasser, Schneekatastrophen). Die Bundespolizei hat einen Unterbringungsbedarf von 4 Einsatzhundertschaften (EHu), welche in den Gebäuden 17 und 18 beherbergt werden sollen. Die Gebäude 17 und 18 wurden 1973 als Stahlbetonkonstruktion als vereinheitlichte Geschoßbauweise VGB viergeschossig und nicht unterkellert erbaut. Beide Gebäude stehen parallel nebeneinander. Das Gebäude 17 ist identisch mit dem Gebäude 18, es wurde lediglich um 180° gedreht. Die Grundrissabmessungen betragen ca. 78,50 m in der Länge und 17,30 m in der Breite. Die Höhe der vorhandenen Attika liegt bei 14,20 m. Beide Gebäude verfügen über je zwei Treppenhäuser. Das Tragwerk besteht bei der Bauweise VGB aus Stützen, Riegeln, einachsig gespannten Deckenplatten sowie aussteifenden Wandscheiben. Das Dach ist ein Warmdach mit Innenentwässerung. Ziel ist die Grundinstandsetzung der beiden Gebäude. Hierbei ist das Building Information Modeling anzuwenden. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung
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OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor.Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 14 Nr. 14.1 sowie die Besonderen Leistungen der Befunduntersuchungen/Tragwerksgutachten (bestehend aus Zustandsbesichtigung und Bestandserfassung; Bestandsunterlagen sichten und werten, Erfassen des statischen Systems und dessen Veränderungen während der Standzeit des Bauwerks (Baugeschichte), Feststellung ursprünglicher Tragwerkssysteme, Qualifizieren der Gefährdungen, Erkennen von akut gefährdeten Bereichen, Bestimmung der vorhandenen Baumaterialien und deren Zustände; Kartieren von Tragwerksschäden, Ermitteln von Schadenursachen; Zusammenfassung der Ergebnisse aus den vorgenannten Themen im bautechnischen Gutachten / schriftlicher Bericht mit zugehörigen Skizzen und Bildern, Dokumentation der Bestandserfassung, Kommentierung und Bewertung aus ingenieurtechnischer Sicht; Vorstellen und Erläutern des Tragwerksgutachtens, Erläutern der gefährdeten Bereiche und ggf. eines sofortigen Handlungsbedarfs sowie Veranlassung und Unterstützung des AG bei der Sicherung von Zuständen im Falle eines sofortigen Handlungsbedarfs), der Vorgezogene Stahl- oder Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird, der Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und soweit erforderlich, auch der Nachweise einzelner Bauteile zum konstruktiven Brandschutz unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), sowie der Ingenieurtechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen einschließlich Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe.BvA HLS Stadt Bad Mergentheim Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
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In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuchung sowie Haus- und Besitzgeschichte). Aufgrund der besonderen Bedeutung des Gebäudes für die Stadt Bad Mergentheim gilt es den bestmöglichen Lösungsansatz für die gewünschte öffentliche Nutzung zu finden. Daher umfasst die Beauftragung auch Besondere Leistungen der HOAI (s. u.). Für die Planungen werden weitere Fachplanungen bzw. Fachleistungen gesondert durch den Auftraggeber beauftragt (Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung - ELT, Landschaftsarchitekt, Bauphysik, Brandschutz). Die angestrebte neue öffentliche Nutzung soll sich wie folgt verteilen: - EG: Räume der Begegnung und Beteiligung - 1.+2. OG: nutzungsneutrale Räume (eingeschränkte Öffentlichkeit) - im rückwärtigen Hofraum: eine öffentliche, barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie eine klimaaktive Freifläche, ggf. ein Fluchttreppenhaus Eine Nutzungskonzeption, deren Inhalt die Nutzungen der einzelnen Bereiche des Gebäudes genau definiert, wird im Frühjahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro erarbeitet und liegt derzeit noch nicht vor. Die aktuelle Kosteneinschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio EUR brutto Gesamtkosten. Die berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG liegt bei ca. 600 m². Mögliche Fördermittel sind zu beantragen. Die zentrale Planungsaufgabe ist die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzungen, den Auflagen der Baudenkmalpflege und des schonenden Umgangs mit der bestehenden Bausubstanz. In enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, dem Landesamt für Denkmalpflege sowie mit dem bereits beauftragten Architekturbüro und den noch zu beauftragenden Büros für die weiteren Fachplanungen sind folgende Aspekte zu planen: - Rückbau des neuzeitlichen Gebäudeteils zugunsten zur Verbesserung von Belichtung, Belüftung und Rettungswegen - Toilettenanlage und/ oder eine notwendige Fluchttreppe - rückwärtige klimaaktive Freifläche in unmittelbarem Bezug zur Erdgeschoss-Nutzung - Unterbringung von Serverräumen, Technikflächen oder sonstige Nebenräume nach Möglichkeit im Untergeschoss - Anlagen zur Energiegewinnung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange - Öffentliche Toilettenanlage und - Eventuell im rückwärtigen Bereich des Erdgeschosses eine sog. "Toilette für alle" Planungsaufgabe werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 (Lph. 4 nur soweit notwendig) des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppen 1, 2, 3 u. 8 (HLS) gem. § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1 sowie die Besonderen Leistungen OPTIONAL der Erarbeitung von 2 Lösungsvorschlägen (Fernwärme und Alternative hierzu) zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung im Objekt mit möglichst nachhaltigen und regenerativen Energieträgen inklusive Vorstellen, Beraten und Empfehlen der Vorschläge den Sachbearbeitern des Stadtbauamtes zur Wärmeerzeugung bzw. -bereitstellung, der Zuarbeit bzw. der Erstellung des Technischen Teils des Raumbuchs, die Berücksichtigung der Kriterien NBBW, die Zuarbeit zum Kostendatenblatt mit Kostenprognose (monatlich zur Kostenkontrolle), Erstellung und Übergabe der gesammelten Wartungs- und Pflegeanweisungen an den Auftraggeber sowie Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist. Es ist ein sorgsamer und schonender Umgang mit der historischen Bausubstanz bei der Planung und baulichen Umsetzung der Wärme-, Lüftungs- und Sanitärleitungen zu berücksichtigen. Zudem wird eine fachtechnische Kontrolle der Ausführung auf Übereinstimmung mit den erarbeiteten und freigegebenen Unterlagen unter Beachtung der Erhaltung der historischen Bausubstanz im Rahmen der Objektüberwachung erwartet.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Bautzen.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.