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BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal, Standort Lahnstein, Teilbereich: Hafen Oberlahnstein/Hanggarten - Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Leistungen der Tragwerksplanung
A. Zu der Maßnahme: Die Stadt Lahnstein ist Teil der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal, einem der bedeutendsten Kulturlandschaftsräume Deutschlands. Ziel der BUGA ist es, nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus, Freiraumqualität und ökologische Aufwertung zu setzen. Am Standort Lahnstein kommt dabei insbesondere ...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Lahnstein
- Veröffentlicht:
- 20. Mai 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
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A. Zu der Maßnahme: Die Stadt Lahnstein ist Teil der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal, einem der bedeutendsten Kulturlandschaftsräume Deutschlands. Ziel der BUGA ist es, nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus, Freiraumqualität und ökologische Aufwertung zu setzen. Am Standort Lahnstein kommt dabei insbesondere der Aufwertung der Rheinuferbereiche sowie der besseren Vernetzung von Stadt, Landschaft und Wasser eine zentrale Bedeutung zu. Im Zuge dessen beabsichtigt die Stadt Lahnstein die gestalterische und funktionale Entwicklung des Hafenbereichs in Oberlahnstein zu einem hochwertigen, öffentlich zugänglichen Freiraum. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung attraktiver Aufenthaltsqualitäten sowie der barrierearmen Anbindung an die bestehende Rheinpromenade und angrenzende Stadträume. Kernbestandteil der Maßnahme ist die Herstellung eines sogenannten "Hanggartens" am Hafenbecken. Dieser soll als terrassierte, landschaftsarchitektonisch gestaltete Grünanlage ausgebildet werden und den vorhandenen Höhenversprung aufnehmen. Vorgesehen sind unter anderem gestufte Sitz- und Aufenthaltsbereiche mit direktem Bezug zum Wasser, begrünte Böschungsstrukturen sowie ein differenziertes Wegekonzept mit barrierefreier Erschließung. Ergänzend sind Maßnahmen zur Ufergestaltung vorgesehen, darunter Sitzstufen am Wasser, Aufenthaltsflächen ("Platz am Wasser") sowie die Ausbildung eines "Grünen Balkons" mit entsprechenden Blickbeziehungen. Die Planung berücksichtigt dabei sowohl gestalterische als auch funktionale Anforderungen wie Erschließung, Verkehrssicherheit und Nutzungsvielfalt. Aufgrund der topographischen Situation sowie der erforderlichen baulichen Eingriffe - insbesondere im Bereich der Böschungsabfangungen (z. B. mittels Stützwänden oder vergleichbaren Konstruktionen), der Ausbildung von Terrassierungen, Wegeführungen und barrierefreien Verbindungen - ist neben der Objektplanung Freianlagen auch die Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 43 HOAI sowie eine Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die statisch relevanten Bauteile erforderlich. Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind: - Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß §43 HOAI, für die konstruktiven Bauwerke und Anlagen innerhalb des Projektgebiets, insbesondere Stützbauwerke, konstruktive Uferbefestigungen sowie ggf. weitere ingenieurtechnische Bauwerke, - Leistungsbild Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI für sämtliche statisch relevanten Bauteile der Ingenieurbauwerke sowie für weitere konstruktive Elemente, soweit diese eine statische Berechnung und Bemessung erfordern. Für die Gesamtmaßnahme der BUGA 2029 am Standort Lahnstein ist bereits ein Generalplaner für die Freianlagen beauftragt. Eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit diesem Generalplaner ist zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen sind in die übergeordnete Planung einzubinden und sowohl gestalterisch als auch funktional auf das Gesamtkonzept der BUGA abzustimmen. Die Planung ist unter Berücksichtigung der besonderen Lage im Rheinvorland sowie der Anforderungen an Hochwasserschutz, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit durchzuführen. Darüber hinaus sind die zeitlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die BUGA 2029 zwingend einzuhalten. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines identitätsstiftenden, qualitätsvollen Freiraums, der sowohl den Anforderungen der BUGA als auch einer langfristigen Nutzung durch die Bevölkerung gerecht wird. B: Optionale Leistung: Molendurchstich (BA 4.1 - Mole): Optional ist die Herstellung eines Molendurchstichs zur Verbesserung der funktionalen und barrierearmen Anbindung zwischen Hafenbereich, Rheinpromenade und Molenhöhenweg vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Öffnung des derzeit räumlich und funktional eingeschränkten Übergangsbereichs am Ende des Hafenbeckens sowie die Aufwertung der stadtseitigen Eingangssituation zur Mole. Durch den Durchstich wird eine direkte, sichere und barrierefreie Verbindung geschaffen und der bislang schwer zugängliche Bereich nachhaltig aufgewertet. Die Maßnahme umfasst insbesondere: - den baulichen Durchbruch des bestehenden Molenwalls (ca. 5,00 m Breite), - die konstruktive Sicherung der angrenzenden Bauwerke, - die Herstellung einer barrierearmen Wegeführung einschließlich Unterführung bzw. abgesenkter Wegeverbindung, - die Ausbildung einer Überführung (Steg) zur Anbindung des Molenhöhenweges, - sowie die gestalterische und funktionale Integration in die bestehenden Freianlagen. Durch die Maßnahme wird der bislang abgeschlossene Raum geöffnet und mit Rheinpromenade, Hafenbereich und Stadt vernetzt. Es entsteht ein attraktiver, gut erreichbarer Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Leistungen sind im Rahmen der Ingenieurbauwerke sowie der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Aufgrund der Eingriffe in bestehende Strukturen sind erhöhte Anforderungen an die statisch-konstruktive Ausbildung sowie die Abstimmung mit dem Bestand zu erwarten. Die Ausführung erfolgt ausschließlich bei gesonderter Beauftragung.
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Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und VertragsmanagementDer Freistaat Sachsen, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen, vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, beabsichtigt den abschnittsweisen Neubau des Forschungsgebäudes PoL für die Technische Universität Dresden auf dem Campus Dresden Johannstadt. Die Bauabschnitte müssen für sich eigenständig funktionieren und werden getrennt voneinander finanziert. Gleichzeitig sind direkte Funktions-, Lage- bzw. Nahbezüge zu beachten. Die Realisierung der Bauteile A und B soll auf einem Grundstück in zwei Bauabschnitten erfolgen. Für den Bauteil A (1. BA) erfolgt die Förderung über Infra-EFRE 2021-2027. Der 1. BA soll auch eigenständig betrieben werden können (EFRE-Förderung). Für den Bauteil B (2. BA) läuft ein Antragsverfahren nach Art. 91b GG (Entscheidung ggf. Frühjahr 2026). Für den 2. BA muss im Rahmen der 91b GG-Förderung eine BNB-Zertifizierung (Silber) nachgewiesen werden. Das geplante Laborgebäude "Physics of Life" in Dresden wird als innovativer Forschungsstandort konzipiert. Es wird die physikalischen Prinzipien biologischer Prozesse erforschen und den interdisziplinären Austausch zwischen Physik, Biologie, Chemie und Informatik fördern. Ziel des Exzellenzclusters "Physics of Life" ist die Anwendung physikalischer Konzepte und Methoden auf biologische Systeme, um ein besseres Verständnis von Lebensprozessen zu erlangen. Zu den spezifischen Forschungszielen gehören die Analyse biologischer Strukturen, die Dynamik von Zellen und die Wechselwirkungen zwischen biologischen Molekülen. Das Gebäude wird flexibel nutzbare Räume bieten, die sowohl Open Labs als auch Open Offices umfassen. Diese Flexibilität ermöglicht eine anpassungsfähige Nutzung der Flächen, um den wechselnden Anforderungen der Forschung gerecht zu werden. Ein wesentlicher Aspekt des Konzepts ist die Schaffung von Gemeinschaftsflächen, die die Interaktion und Kooperation zwischen den Forschenden fördern. Hierzu zählen Seminar- und Veranstaltungsräume, die für wissenschaftliche Konferenzen genutzt werden können, sowie Bereiche für Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer. Die offene Büro- und Laborstruktur fördert eine enge Verzahnung von Theorie und Experiment, unterstützt durch transparente Sichtachsen und flexible Raumlösungen. Die Clusterung von Laborflächen nach spezifischen Themenbereichen, wie Zellkultur und Mikroskopie, schafft Synergien zwischen den verschiedenen Forschungsfeldern und begünstigt interdisziplinäre Projektarbeit. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zugänglichkeit der Core Facilities. Diese stehen nicht nur den Mitarbeitenden des "Physics of Life", sondern auch externen Partnern offen. Dies fördert die Vernetzung und den Wissensaustausch über institutionelle Grenzen hinweg. Gegenstand der geplanten Beauftragung dieses Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 41 ff i. V. m. Nr. 12.1 der Anlage 12 HOAI und Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. § 38 ff i. V. m. Nr. 11.1 der Anlage 11 HOAI jeweils mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 sowie Besondere Leistungen. Die Beauftragung der Gesamtleistung erfolgt an einen Auftragnehmer über vier Einzelverträge: -Objektplanung Ingenieurbauwerke Bauteil A (1. BA) = Vertrag-Nr. 25D514025 -Objektplanung Ingenieurbauwerke Bauteil B (2. BA) = Vertrag-Nr. 25D514026 -Objektplanung Freianlagen Bauteil A (1. BA) = Vertrag-Nr. 25D513008 -Objektplanung Freianlagen Bauteil B (2. BA) = Vertrag-Nr. 25D513009 Einzelheiten zum Leistungsumfang sind dem jeweiligen Vertrag und den zugehörigen Anlagen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt jeweils stufenweise. Für das Projekt ist die Anwendung der Systemvariante Laborgebäude Neubau Version 2020 vorgesehen. Die BNB-Zielvereinbarungstabelle ist Grundlage der Planung. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - ProjektbeschreibungGV ST 25067 Erweiterung GS Kapellen OGS Mensa Vergabe Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) Sankt-Clemens-Straße 2 41516 Grevenbroich
Stadt GrevenbroichDie in Kapellen ansässige Gemeinschaftsgrundschule Kapellen-Hemmerden, die auch als offene Ganztagsschule geführt wird, wurde zuletzt in den Jahren 2022/2023 baulich erweitert und ist inzwischen zu einer 4-zügige Grundschule ausgebaut worden. Geplant ist, die Grundschule zusätzlich um eine Mensa (eingeschossiger Baukörper) inkl. Nebenräume zu erweitern. Der Erweiterungsbau wird so konzipiert, dass er bei Bedarf um ein Geschoss mit 4 Unterrichtsräumen aufgestockt werden könnte. Fachplanung (Leistungsbild Technische Ausrüstung) nach § 55 HOAI für die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 sowie für bestimmte besondere Leistungen in den Anlagengruppen 1 – 5 sowie 7 und 8 gesucht. Die technischen Anlagen in den Außenanlagen sind ebenfalls Teil der ausgeschriebenen Planungsleistung. Kostenschätzung KG 400 inkl. KG 550: 550.000 Euro (netto).
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- Der Auftraggeber ist Stadt Lahnstein.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.