Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum HeidelbergHeidelbergTED
Austausch MRT-Scanner im laufenden Betrieb
Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme eines modernen heliumarmen Magnetresonaztomographiesystems (MRT) als Ersatz für das bestehende Magnetresonaztomographiegerät. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen einer Modernisierung der radiologischen Diagnostikinfrastruktur zur Sicherstellung einer zukunft...
Bildgebung, Medizinsoftware
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum Heidelberg
- Veröffentlicht:
- 03. September 2026
- Frist:
- 05. Oktober 2026
- Thema:
- Bildgebung
Ausschreibungsbeschreibung
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Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme eines modernen heliumarmen Magnetresonaztomographiesystems (MRT) als Ersatz für das bestehende Magnetresonaztomographiegerät. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen einer Modernisierung der radiologischen Diagnostikinfrastruktur zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Patientenversorgung. Der Austausch des Bestandsgerätes erfolgt während des laufenden Klinikbetriebs. Hierfür sind sämtliche erforderlichen Leistungen zur Demontage und fachgerechten Entsorgung bzw. Rücknahme des vorhandenen MRT-Systems sowie zur Lieferung, Einbringung, Installation, Integration und Inbetriebnahme des neuen MRT-Systems vorzusehen. Bestandteil des Auftrags sind darüber hinaus alle notwendigen Anpassungen der bestehenden räumlichen, technischen und infrastrukturellen Gegebenheiten, soweit diese für den ordnungsgemäßen Betrieb des neuen Systems erforderlich sind. Diese umfassen insbesondere die Abstimmung und Umsetzung erforderlicher Maßnahmen hinsichtlich Stromversorgung, Klimatisierung, MRT-spezifische Abschirm- und Schutzmaßnahmen, IT- und Netzwerkanschlüssen sowie weiterer medizintechnischer und gebäudetechnischer Schnittstellen. Es sind ggfls. geringfügige bauliche Änderungen erforderlich. Das zu beschaffende System muss dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen und die Heliumarme-Technologie einsetzen. Ziel der Beschaffung ist die Bereitstellung eines leistungsfähigen, zukunftssicheren MRT-Systems für den Einsatz in der klinischen Routine, einschließlich Notfall-, ambulanten und stationären Untersuchungen. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die vollständige Integration in die bestehende Krankenhaus-IT und radiologische Infrastruktur (insbesondere PACS und weitere relevante Systeme), die Durchführung aller erforderlichen Prüfungen und Abnahmen, die Einweisung und Schulung des medizinischen, technischen und administrativen Personals sowie die Bereitstellung der für den Betrieb notwendigen Dokumentationen und Zulassungsnachweise. Die Ausführung der Maßnahme ist so zu planen und durchzuführen, dass Einschränkungen des klinischen Betriebs auf ein Minimum reduziert werden und die Verfügbarkeit der radiologischen Versorgung während des Geräteaustauschs weitestgehend sichergestellt bleibt.
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Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 31. Aug.Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV).Ersatz Patientenmonitoring
Spital SchwyzSchwyzDas aktuelle Patientenmonitoring-System des Spitals Schwyz ist am Ende der Lebensdauer und muss ersetzt werden. Dazu gehören Monitore, Module, Server, Zentralen und Zubehör). Der Ersatz, bzw. Neubeschaffung betrifft nicht alle Monitore des Systems, da nicht alle die Lebensdauer erreicht haben. Die zu ersetzenden Geräte sollen in das Gesamtsystem des Spitals Schwyz integriert werden, was vor allem die Bereiche Aufwachraum, Tagesklinik sowie die Anästhesie betrifft. Zur Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen (Schnittstellen zur Intensivstation und dem Notfall), der Sicherstellung der Patientensicherheit, der Durchgängigkeit der Lösungen und der Software werden die Geräte von der Firma Philips AG beschafft, welche bereits im Bereich der Intensivstation und des Notfalls im Einsatz sind. Das Personal des Spital Schwyz hat bereits Erfahrung im Umgang mit den Geräten und der Software von Philips und Umschulungen werden vermieden, bzw. reduziert. Die Telemetrie ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 05. Oktober 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum Heidelberg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.