Stadt Nürnberg - Stadtentwässerung und Umweltanalytik NürnbergNürnbergTED
Sanierung Faulbehälter 1-5 im Klärwerk 1, Nürnberg
Der Auftrag umfasst im Wesentlichen die Planung und Bauüberwachung der folgenden Maßnahme: Auf dem Werksgelände des Klärwerk 1 in Nürnberg sollen die Faulbehälter 1-5 inkl. dazugehörigem Aufzugsturm und Verbindungsbrücken aufgrund von schlechten baulichen Zuständen umfassend saniert werden. Die Maßnahme beinhaltet dabei neben der Bauwerks...
Architecture, Structural Engineering, MEP Engineering, Construction Supervision, Building Physics
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- Stadt Nürnberg - Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
- Published:
- July 21, 2026
- Deadline:
- August 28, 2026
- Topic:
- Architecture
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Der Auftrag umfasst im Wesentlichen die Planung und Bauüberwachung der folgenden Maßnahme: Auf dem Werksgelände des Klärwerk 1 in Nürnberg sollen die Faulbehälter 1-5 inkl. dazugehörigem Aufzugsturm und Verbindungsbrücken aufgrund von schlechten baulichen Zuständen umfassend saniert werden. Die Maßnahme beinhaltet dabei neben der Bauwerksinstandsetzung auch eine Erneuerung der Verfahrens- und Prozesstechnik wie Rohrleitungen, Maschinentechnik und sonstige Faulbehälterinstallationen. Bautechnisch sollen umfangreiche Betonsanierungen, Abdichtungsarbeiten und v.a. die energetische Sanierung (Wärmedämmung und Fassadengestaltung) umgesetzt werden. Ziel ist es die Faulbehälter so instand zu setzen, damit in Zukunft ein zeitgemäßer, sicherer und effizienter Betrieb der Schlammfaulung möglich ist. Zu beachten ist die betriebsbedingte serielle, abschnittsweise Abwicklung der Baumaßnahme über fünf Bauabschnitte. Zunächst ist für die Gesamtheit ein übergeordneter Systemplan zu erarbeiten. Aufbauend auf diesem "Sanierungsplan" werden die einzelnen Bauabschnitte abgearbeitet. Die Beauftragung erfolgt dabei Stufenweise. Dabei ist die Kostenberechnung des jeweiligen Bauabschnitts Honorargrundlage. Die Maßnahme beinhaltet nicht die umfassende Erneuerung der Rohrleitungsinstallationen im unteren Installationsgang bzw. Fauleikeller.
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8HLS-Planungsleistungen der LPH 1-3, 5-9, in 4 Stufen zu vergeben
Landratsamt Miesbach - Vergabestelle-MiesbachDeadline: Aug 03In einem ersten Bauabschnitt sollen zwei denkmalgeschützte, dreigeschossige Bürogebäude mit eingeschossigem Zwischenbau sowie in einem zweiten Bauabschnitt ein weiteres Bürogebäude saniert werden. Die Bauabschnitte werden gesondert geplant. Der 1. Planungsabschnitt für den 1. BA. beginnt 07.09.2026-31.01.2027, 2. BA beginnt 01.06.2026-14.04.2028. Objektdaten: Bauabschnitt 1 – Haus B und C Bruttogrundfläche: ca. 746 qm (Gebäude ohne befestigte Flächen im Außenbereich) Haupt-Nutzfläche: EG-OG-DG 1.261 qm Gesamtfläche: UG-EG-OG-DG 2.193 qm Bauabschnitt 2 – Haus D Bruttogrundfläche: ca. 733 qm Haupt-Nutzfläche: EG-OG 1.448 qm Gesamtfläche: UG-EG-OG 1.905 qm (DG nicht ausgebaut) Die Gebäude sollen eine Neuausrichtung als moderne, digitale Verwaltung sowie die Notwendigkeit einer Sanierung durch zeitbedingte Abnutzung umgesetzt werden. Die Arbeiten umfasst lediglich den Innenausbau, Sanierungen im Fassaden- und Außenbereich wurden im Vorfeld vollständig abgeschlossen. Die Häuser beider Bauabschnitte werden mit Fernwärme beheizt. Eine Gebäudeautomation und umfassende Lüftungsanlagen sind nicht vorhanden. Sanierungsziele für beide Bauabschnitte sind Umsetzung des neuen Brandschutzkonzeptes, Sanierung der WC-Anlagen soweit nicht bereits renoviert, Einbau von Teeküchen, Rückbau von Waschbecken in Büroräumen, Bedarfsprüfung raumlufttechnischer Anlagen durch Einzelraumlösungen, Erneuerung von Heizkörper mit Leitungen, Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Raumkonzepte und Raumbelegungen sowie eine Kostenschätzung liegen vor. Die Planung für den ersten Bauabschnitt soll Mitte 2026 beginnen, die Bauausführung erfolgt 2027/2028. Die Planung für den zweiten Bauabschnitt ist ab Mitte 2027 geplant, die Bauausführung 2028/29.Generalplanung Ertüchtigung LP 1-4 , optional LP 5-9
LippeverbandEssenIm Rahmen der Reinvestitionsplanung am Standort Soest sollen das RÜB Soestbach sowie das Pumpwerk Soest Nord umfassend erneuert und optimiert werden. Neben einer dringend erforderlichen Erneuerung der elektrotechnischen Anlagen soll eine betontechnologische Instandsetzung erfolgen sowie die Maschinentechnik erneuert werden. Im Zuge der Planungen soll ebenfalls eine verfahrenstechnische Optimierung des RÜB sowie des PW erfolgen, um vorhandene hydraulische Probleme im Zulaufbereich der Kläranlage zu beheben. Hierzu soll ein Drosselbauwerk nachgerüstet werden. Außerdem sollen die Ergebnisse einer laufenden Untersuchung (hydraulische Modellierung), welche im Herbst 2025 abgeschlossen sein soll, im Rahmen der Optimierung des Mess- Steuer-, Regelungskonzeptes berücksichtigt werden. Zur Identifizierung der erforderlichen Leistungen sowie zur Erstellung einer Kostenschätzung und groben Terminplanung wurde eine Bedarfsermittlung seitens des Lippeverbands durchgeführt. Es sind folgende Leistungen zu erbringen: RÜEB So-Soestbach • Planung und Bau eines Drosselbauwerks • Außenanlagen: Untersuchung und Optimierung Starkregen- und Hochwasserschutz der Anlage • Betriebsgebäude RÜB: Erneuerung und Absicherung gegen Starkregen- und Hochwasser • Becken: Betontechnik – flächige Schutz- bzw. Instandsetzungsmaßnahmen • Maschinelle Anlagen: Erneuerung Räumeinrichtung, Betriebs- und Brauchwasseranlagen sowie Krananlage • Pumpen: Erneuerung der Pumpen und Saugleitungen sowie Anpassung der Druckleitung • Verfahrenstechnik: Optimierung Mess-, Steuerungs- und Regelungskonzept • E-MSR-Technik: Erneuerung der Messtechnik • Mittelspannungsanlage: Erneuerung unter Beachtung des Starkregen-, Hochwasserschutzes • Transformatorenanlagen: Erneuerung unter Beachtung des Starkregen-, Hochwasserschutzes • Niederspannungsschaltanlage: Erneuerung unter Beachtung des Starkregen-, Hochwasserschutzes Pumpwerk Soest Nord: • Erneuerung Niederspannungsverteilung • Erneuerung Maschinentechnik • Optimierung Mess-Sanierung Empfangsgebäude Kaiserslautern, Lph 1-2 (3-9 opt.)
DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Personenbahnhöfe (Bukr 11)BerlinFür das Empfangsgebäude des Hauptbahnhof Kaiserslautern ist eine umfassende Modernisierung zur langfristigen Sicherung der Bausubstanz und Verbesserung der Nutzungsqualität vorgesehen. Aufgrund zahlreicher baulicher und technischer Mängel werden insbesondere Fassade, Tragkonstruktion, Dachflächen sowie Innenbereiche instandgesetzt und Feuchtigkeits- und Korrosionsschäden beseitigt. Darüber hinaus umfasst das Projekt die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung, die energetische Optimierung des Gebäudes, die Erneuerung von Fenstern, Türen und Beleuchtung sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität. Ergänzend werden Warte- und Mietflächen funktional und gestalterisch aufgewertet, um eine nachhaltige Nutzung und langfristige Vermietbarkeit sicherzustellen.Ersatzneubau und Sanierung Kindergarten Eschlkam - Technische Ausrüstung, Anlagegruppen 4, 5 und 6, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Caritasverband für die Diözese Eichstätt e. V.EichstättDer bestehende Kindergarten in Eschlkam befindet sich in einem insgesamt sanierungsbedürftigen Zustand. Das sogenannte Marienheim, ursprünglich ein ehemaliges Wirtshaus aus den 1930er Jahren, wurde über die Jahrzehnte mehrfach umgebaut, ist jedoch aufgrund seiner kleinteiligen Raumstruktur für eine weitere Nutzung als Kindergarten ungeeignet. Auch das Hauptgebäude des Kindergartens, das 1968 errichtet wurde, weist deutliche Renovierungsbedarfe auf. Der Eingangsbereich ist nur über eine Freitreppe zugänglich, wodurch ein barrierefreier Zugang derzeit nicht gegeben ist. Eine Erweiterung aus dem Jahr 1988, die ursprünglich als Gymnastik- und Schlafraum sowie für Lagerräume gedacht war, wird aktuell provisorisch als Gruppenraum genutzt, befindet sich jedoch ebenfalls in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Das Nebengebäude ist baulich stark überaltert, weshalb ein Abbruch zur Bereinigung des Grundstücks angedacht ist. Das Grundstück selbst bietet nur sehr begrenzte Stellplatzmöglichkeiten (2–3 Parkplätze) und weist ein leicht erhöhtes Geländeniveau auf. Drei große, erhaltenswerte Bäume prägen den Gartenbereich. Das bestehende Raumangebot umfasst derzeit rund 690 m². Das angestrebte Raumprogramm sieht eine Fläche von 735 m² für vier Gruppen mit insgesamt 100 Betreuungsplätzen vor. Zur Vorbereitung des Projekts hat die Gemeinde Eschlkam eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die als Grundlage für die weitere Planung dient. Geplant ist eine Umsetzung in drei Schritten: Zunächst wird der Altbau abgebrochen, um Platz für die neuen Bauflächen zu schaffen. Danach entsteht ein Neubau, der den aktuellen Anforderungen gerecht werden soll. Abschließend soll ein Teil des bestehenden Gebäudes saniert und in das Gesamtkonzept eingebunden werden. Wie genau die einzelnen Bauabschnitte gestaltet werden, soll im weiteren Planungsprozess entschieden werden. Dabei sollen sowohl funktionale und wirtschaftliche Aspekte als auch die Möglichkeit einer späteren Aufstockung berücksichtigt wNeubau Kinderkrippe sowie Sanierung oder Ersatzneubau Kindergarten in Neubäu - Technische Ausrüstung, Anlagegruppen 4 und 5, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Stadt RodingDie Stadt Roding plant in dem Ortsteil Neubäu den Neubau einer zweigruppigen Kinderkrippe sowie die Sanierung oder den Ersatzneubau des bestehenden Kindergartens. Durch die Konzentration beider Einrichtungen an einem gemeinsamen Standort sollen betriebliche und infrastrukturelle Synergien genutzt und langfristig wirtschaftliche Strukturen geschaffen werden. Der Neubau der Kinderkrippe ist unmittelbar neben dem bestehenden Kindergarten vorgesehen. Die vorliegende Variantenstudie enthält erste funktionale Überlegungen, darunter Gruppen-, Ruhe- und Nebenräume, Sanitärbereiche, Personal- und Technikflächen sowie Freianlagen. Die beigefügten Pläne und Kostenschätzungen dienen ausschließlich der Orientierung und stellen keine verbindlichen oder planerisch festgelegten Vorgaben dar; alternative technische, funktionale oder gestalterische Lösungen im Einklang mit den Anforderungen der Stadt sind ausdrücklich zugelassen. Während der Planung ist zu prüfen, ob für das bestehende Kindergartengebäude eine Sanierung oder ein Abriss mit anschließendem Neubau die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Auf Grundlage dieser Bewertung soll die wirtschaftlich sinnvollste Variante umgesetzt werden. Die Planung der beiden Gebäude soll zeitgleich erfolgen. Allerdings sollen die Gebäude in zwei zeitversetzten Bauabschnitten errichtet werden. Es ist zudem zu beachten, dass die Umsetzung im laufenden Betrieb erfolgen wird. Für den Neubau der Kinderkrippe wird von Kosten (KG 300+400, Stand Dezember 2024) in Höhe von ca. 1,65 Mio. € brutto ausgegangen. Die Kosten für die Sanierung oder den Ersatzneubau des Kindergartens werden mit ca. 1,52 Mio. € brutto (KG 300+400, Stand Februar 2026, Ableitung nach BKI Altbau) geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor, dass der Planungsbeginn im Juli 2026 erfolgt. Für den ersten Bauabschnitt, den Neubau der Kinderkrippe, ist vorgesehen, die Ausschreibung im Herbst 2027 durchzuführen, den Baubeginn Anfang 2028 zu starten und die FertigstE31.1 Fachplanung TGA-M; Sanierung MDH - 1. Teilmaßnahme (A1.2)
EinkaufBerlinSanierung Max-Delbrück-Haus (MDH bzw. Haus 31.1) - Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung gemäß HOAI §55, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß HOAI §53 LP5-LP9. Die Leistungen umfassen Planungsleistungen für die Abbrucharbeiten der v.g. Anlagengruppen, die dazugehörigen Interimsmaßnahmen sowie für die Erneuerung der v.g. Anlagengruppen im Gebäude als auch die Sanierung von Grundleitungen unterhalb der Bodenplatte und im Bereich der Außenanlagen. Grundlage der geplanten Maßnahmen bilden insbesondere eine Machbarkeitsstudie, ein Konzept zur "Grund- und Energetischen Sanierung Max-Delbrück" aus dem Jahr 2022 sowie die derzeit noch in Erstellung befindliche Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme i.S. §44 BHO nach RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut. Das MDH ist das größte Forschungsgebäude auf dem Campus Berlin-Buch des Max-Delbrück-Center (NUF 10.700 qm), "Herzstück" der wissenschaftlichen Forschung am MDC mit rd. 50% der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Das Haus ist Teil des Gebäudekomplexes 31 (31.1, 31.2 und externe Technikzentrale 31.3). Es wurde 1980 in Betrieb genommen, in den 90er Jahren ein erstes Mal saniert. Das Gebäude wurde als Stahlbetonfertigteilbau im 7,20 m-Raster nach dem System "SK Berlin" errichtet. Die Investitionsgüter (Laborausstattung, Ausbau) haben ihre Lebensdauer überschritten. Mit dem Hauptanteil an Laborfläche ist das Gebäude zudem der größte Energieverbraucher des MDC. Vor dem Hintergrund der Energiewende und künftigen Änderung der Gesetzeslage ist eine signifikante Senkung des Energieverbrauchs unabdingbar. Daher soll das Haus 2024-2031 schrittweise (in 2 Teilbaumaßnahmen) saniert und dabei eine Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 65% erreicht werden. Da die größte Herausforderung bei der Sanierung von Forschungsgebäuden der hohe Energiebedarf ist, insb. der raumlufttechnischen Anlagen (80% des Verbrauchs), wurde eine Machbarkeitsstudie beauftragt, um ein innovatives Konzept für einen neuen Laborstandard zu entwickeln und eine Senkung der CO2-Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Ziel ist, durch Anpassung der raumstrukturellen Organisation und der Workflows in Partizipation mit den Arbeitsgruppen sowie Optimierung der Strömungstechnik im Labor den Luftwechsel so weit zu senken, dass das Gebäude langfristig mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. 2025-2029 ist die Umsetzung der 1. Teilbaumaßnahme mit den Bauabschnitten vorgesehen. Im 1. BA wurde bereits auf einer Teilfläche A1.1 ein Demonstrator-Labor vorzeitig errichtet werden, um das effektive Zusammenspiel neuer Technologien zu prüfen, prognostizierte Einsparpotentiale zu verifizieren und die Nutzerzufriedenheit zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sollen für die weiteren Bauabschnitte genutzt werden. Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen die Teilbaumaßnahme A1 (entspricht der Hälfte des Gebäudes, die andere Hälfte des Gebäudes bleibt in Betrieb): - Entkernung (Rückbau bis auf die tragenden Bauteile) - Grundsanierung (Erneuerung Dachabdichtung/extensive Begrünung, Oberflächen [Wände, Böden, Decken], Labormöbel); - Energetische Sanierung (u.a. Erneuerung RLT-Anlagen, Ausbau Warmwassernetz, Optimierung Beleuchtung, Installation Photovoltaik); - Erneuerung IT-Infrastruktur und Elektronetz; - Raumstrukturelle Optimierungen (ohne Nutzungsänderungen). Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau); 2. BGF A1 ca. 11.250 qm; NUF A1 ca. 5.510qm, 3. Geschätzte Kosten für Teilmaßnahme A1 KGr 400 nach DIN 276 gesamt: rd. 17,8 Mio. EUR netto (inkl. Labortechnik); geschätzte Kosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen in den KGr 410-430, 470-480 (incl. Abbruch und Grundleitungen), nach DIN 276: rd. 9,1 Mio. EUR netto (Basis vorläufige KoBe Stand 02/2026, derzeit in finaler Aufstellung) Die beabsichtigte Vergabe umfasst die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. HOAI §53/Anlage 15.2 ab LP5-LP9. Aufgabe ist der Austausch veralteter Technik und die Anpassung der Verteilungsstruktur auf die neue Grundrissorganisation. Speziell betroffen sind u.a. folgende Anlagen/Anlagenteile (incl. erforderlicher Rückbauarbeiten und Interimsmaßnahmen): Anlagengruppe 1: Ausbau Warmwassererzeugungs- und Verteilanlage, Umstellung auf dezentrale Warmwasserversorgung, Sanierung von Grundleitungen Anlagengruppe 2: Anpassung Raumtemperaturregelung; Anlagengruppe 3: Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen, innovative Raumluftführung; Anlagengruppe 7: Anpassungen im Bereich Technische Gase und Feuerlöschanlage Anlagengruppe 8: Anpassungen im Bereich Gebäudeautomation. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die 1. Teilmaßnahme (A1): Grundleistungen LP5-LP9 (soweit erforderlich) sowie ausgewählte besondere Leistungen. Die Planung der LP1-LP4 soll zum Zeitpunkt der Beauftragung abgeschlossen sein und als Grundlage für die weiterführende Planung dienen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 07/2026 2. bauliche Realisierung 1. Teilmaßnahme A1: 01/2027 bis 03/2030 (incl. Inbetriebnahmen und Abnahmen) 3. Projektabschluss: im NachgangUmbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt - VgV-Verfahren: Fachplanungen Technische Ausrüstung (ALG 1 - 5) LPH 1 - 9 und Besondere Leistungen
Stadt HalberstadtHalberstadtDeadline: Aug 25Mit dem Kauf und der anschließenden Sanierung des Gebäudes Breiter Weg 34 (ehem. Stadtcafé) möchte die Stadt Halberstadt einen weiteren Meilenstein zur Aufwertung des Stadtzentrums und insbesondere der Fußgängerzone Breiter Weg setzen. Im Dezember 2023 begannen die Bauarbeiten am Breiten Weg (PJ 22). Nach dessen Fertigstellung ist eine Weiterentwicklung der anliegenden Gebäude essenziell für den Erfolg dieser Maßnahme. Die 4, zwischen 1961 und 1964 errichteten, zweigeschossigen Pavillonbauten geben dem Breiten Weg den heutigen Charakter und besitzen eine besondere architektonische sowie städte-bauliche Qualität. Eine mögliche Aufnahme in das Denkmalregister des Landes Sachsen-Anhalt stand und steht immer mal wieder im Raum. Die Sanierung des Breiten Weges und eine anschließende Sanierung des ehem. Stadtcafés sind wichtige Schritte zur Wiederbelebung der Halberstädter Innenstadt. Geplant ist, das Obergeschoss im Bestandsgebäude Breiter Weg 34 in Halberstadt mit dem ehemaligen Stadtcafé wieder einer Nutzung zuzuführen. Der vorhandene Haupteingang am Breiten Weg soll so umgebaut werden, dass das Obergeschoss zukünftig barrierefrei erreichbar ist. Im Obergeschoss sollen die erforderlichen Nebenräume und Sanitärräume ergänzt werden. Auf der Gebäuderückseite kann an die Außenfassade eine Fluchttreppe zur Sicherung des 2. Rettungswegs angebaut werden. Die Fenster- und Türelemente sowie die Haustechnik müssen auf die energetisch und technisch erforderlichen Anforderungen modernisiert werden. Eine Vorplanung für die Objektplanung Gebäude und Innenräume aus dem Jahr 2024 liegt vor. Nähere Informationen sind aus der Information zum Leistungsgegenstand zu entnehmen.Energetische Sanierung MZH Wallenborn, Los 1: Objektplanungsleistungen
Verbandsgemeinde DaunDaunDie energetische Sanierung umfasst die Überarbeitung der Gebäudehülle, dies betrifft die Dämmung der Fassade sowie den Austausch aller Fenster- und Außentüren. Die Flach- und Pultdächer der Nebenräume, mit einer Gesamtfläche von ca. 495 m², werden ebenso energetisch saniert. Das Hauptdach der Sporthalle besteht aus einem Walmdach, welches nicht saniert wird. Die energetische Zonierung endet mit der Dämmung in der obersten Geschossdecke, folglich direkt über der Kehlbalkendecke der Sporthalle. Die energetische Sanierung beinhaltet zudem den Einbau einer neuen Heizungsanlage und einer neuen Lüftungsanlage für die Nebenräume, die Maßnahmen der Technischen Ausrüstung werden im Anschluss näher beschrieben. Die energetische Sanierung wird während des Schulbetriebs ausgeführt, daher sind sicherheitsrelevante besondere Aspekte zu berücksichtigen. Für die Planungsaufgabe sind die einschlägigen Vorschriften und Normen für Sport- und Versammlungsstätten zu beachten. Weiterhin sind die Vorgaben der Unfallkasse Rheinland-Pfalz zu berücksichtigen. Zusätzliche Information: Eine Sanierung im Innenbereich soll parallel abgewickelt werden, diese Planungsleistungen werden gesondert in einem anderen Verfahren ausgeschrieben, bzw. als Auftragserweiterung erfolgen. Die energetische Sanierung umfasst in der Technischen Ausrüstung nachfolgend beschriebene Leistungen: Das Heizsystem wird als Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgelegt und beinhaltet die Versorgung der Sporthalle und der Nebenräume. Das angebaute Vereinsheim ist nicht Planungsbestandteil der energetischen Sanierung, jedoch die Wärmeversorgung, welche aus dem Technikraum der Halle erfolgt. Darüber hinaus ist die Wärmeenergie für einen Warmwasserspeicher über die Luft-Wasser-Wärmepumpe sicherzustellen. Die erforderliche Einbindung der Trinkwassererwärmung ist Planungsbestandteil. Vorhanden ist ein 800 l Speicher mit Frischwasserstation aus dem Jahr 2023. Im Jahr 2024 wurde ein Öl-Brennwertkessel zur Beheizung der Halle, der Nebenräume, des Foyers und des Vereinsheims errichtet, welcher in das Gesamtkonzept einzubeziehen ist. Die genaue Definition erfolgt anhand einer Schnittstellenfestlegung in der Grundlagenplanung. Die Beheizung der Sporthalle ist über Deckenstrahlplatten auszulegen. Im Zuge der Planungsleistungen zur energetischen Sanierung sind in den Nebenräumen die Heizflächen nach Bedarf als Niedertemperaturheizkörper umzurüsten. Die Nebenräume bestehen aus Umkleiden, Dusch- und Waschräumen, Verkehrsflächen sowie Räume des Mehrzweckbereichs. Ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems wird vom Fördermittelgeber vorausgesetzt. Die Raumlufttechnik für die Nebenräume ist ebenso eine Planungsleistung der energetischen Sanierung. Für den Mehrzweckbereich, die WC-Anlagen, den Haupteingang und die Küche ist eine wirtschaftliche Grundlüftung vorzusehen. Zur Steuerung der bestehenden Lüftungsanlage der Sporthalle ist eine Siemens SYNCO-Regelung verbaut, welche auch weiterhin bestehen bleiben muss. Eine neue Steuerung/Regelung zur Einbindung der technischen Komponenten (Heizung/Lüftung) gehört zum Umfang der Planungsleistung. Besondere Leistungen: Eine Überprüfung, ob und in welcher Größenordnung eine Photovoltaikanlage erforderlich wird, soll der TGA-Fachplaner für die Flach- und Pultdächer nach dem Landessolargesetz (LSolarG) durchführen. Die zu sanierenden Flach- und Pultdächer betragen insgesamt ca. 495 m². Sofern eine PV-Anlage zur Ausführung kommt, wird diese optionale Leistung beim TGA-Fachplaner abgerufen. Diese besondere Leistung wird in Los 2 angefragt, hierbei sollen zwei Berechnungen zur Rentierlichkeit von unterschiedlich großen Anlagen durchgeführt werden. Die Leistungen werden wie folgt ausgeschrieben: - Los 1: Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9, - Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung – Anlagengruppen (ALG) Heizungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Elektroanlagen und die Gebäudeautomation gemäß § 55 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Planung soll zügig erfolgen. Die Genehmigungsplanung ist bis spätestens 01.10.2026 (Leistungsphase 4) zu erstellen. Mit der Bauausführung soll Anfang 2027 begonnen werden; diese ist spätestens am 15.09.2028 abzuschließen. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Tragwerksplanung für Teilbereiche der Maßnahme wird gegebenenfalls gesondert ausgeschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 1 – Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI, in den Leistungsphasen 1-9. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, im zweiten Schritt die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.
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