Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) - Zentrale VergabestelleZossenTED
Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI Neubau und Sanierung Bildungs- und Informationszentrum, Gedenkort Jamlitz
Planung eines erdgeschossigen Neubaus (Schulungs- und Vortragsraum, Bibliothek, Büros) und Sanierung eines denkmalgeschützten Siedlerhauses am Gedenkort Jamlitz. Beauftragung stufenweise bis Leistungsphase 4 gem. RLBau ohne Rechtsanspruch auf weitere Phasen.
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- Contracting authority:
- Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) - Zentrale Vergabestelle
- Published:
- May 14, 2026
- Deadline:
- June 16, 2026
Tender description
Planung eines erdgeschossigen Neubaus (Schulungs- und Vortragsraum, Bibliothek, Büros) und Sanierung eines denkmalgeschützten Siedlerhauses am Gedenkort Jamlitz. Beauftragung stufenweise bis Leistungsphase 4 gem. RLBau ohne Rechtsanspruch auf weitere Phasen.
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Dachsanierung Schaezlerpalais in Augsburg, Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 1-6, bei stufenweiser Beauftragung.
Stadt AugsburgGegenstand des Auftrags sind Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 1-6, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. Aus der stufenweisen Beauftragung (gemäß Auftragsbekanntmachung unter 5.1.1 Zweck: Optionen) können keine Forderungen weiterer Leistungsstufen, Bauabschnitte oder Besonderer Leistungen abgeleitet werden. ----- Das Schaezler-Palais befindet sich in der Altstadt der Stadt Augsburg und wurde 1765 bis 1767 errichtet. Die Hauptfassade befindet sich in der Maximilianstraße, der langgestreckte Seitenflügel in der Katharinengasse. Das dreigeschossige Gebäude verfügt über einen reich ausgestatteten Rokoko-Festsaal im 1. OG, der sich über 2 Geschosse erstreckt. Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal und steht außerdem unter Ensembleschutz. Es wird für Kunstsammlungen und als Museum, sowie als Archiv genutzt. Das Mansarddach hat eine Spannweite von ca. 20 m und eine Dachneigung von ca. 75 Grad, bzw. im 2.DG von ca. 38 Grad, und ist mit Biberschwanzziegeln eingedeckt. ----- Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre, Wassereintritt und herabfallende Dachziegel belegen die dringende Notwendigkeit einer Dachsanierung. Diese ist Bestandteil dieses Verfahrens. Eine generelle Gebäudesanierung ist hingegen nicht vorgesehen. ----- Die Untersuchungen ergaben neben Schadstoffbelastungen, Fäulnis- und sonstigen Schäden und Verformungen am Holzdachstuhl, insbesondere eine schadhafte Dachlattung, sowie Beschädigungen und Undichtigkeiten der Dacheindeckung. Ein provisorisches Netz dient derzeit der Verkehrssicherheit der angrenzenden Gehwege und wird demnächst als Vorabmaßnahme durch ein Schutzgerüst ergänzt werden ----- Die Maßnahme umfasst insbesondere das Abdecken, die neue Dacheindeckung und -lattung, zumindest in Teilen, sowie die Schadstoffbeseitigung und die Behebung der Schäden / die Ertüchtigung des Dachtragwerks. Alle Maßnahmen sind mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Sie ist in drei Bauabschnitten angedacht (Querbau Maximilianstraße, Mittelbau, Rückgebäude). Die Gesamtdachfläche beträgt ca. 3.000m². Die Baukosten werden auf ca. 2,6 Mio. € brutto geschätzt. ----- Die Büros, welche an den Untersuchungen und der Kostenschätzung beteiligt waren, gelten als vorbefasste Bewerber. Sollte der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass sich die vorbefassten Büros bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollten, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle auf denselben Informationsstand zubringen. Auch ohne Teilnahme der vorbefassten Büros, werden die vorhandenen Unterlagen den Bietern in der zweiten Verfahrensstufe für die Angebotserstellung und Vergabeverhandlung bestmöglich zur Verfügung gestellt. ----- Die Zeitschiene des Projekts ist folgendermaßen vorgesehen: Planungsbeginn ist direkt nach Beauftragung im Juli/August 2026 und soll bis Jahresende 2026 abgeschlossen sein. Die Bereitstellung der Haushaltsmittel wird zum Jahresbeginn 2027 erwartet, so dass die Bauleistungen im Frühjahr 2027 vergeben werden können und ein Baubeginn im April/Mai 2027 angestrebt wird. Die Fertigstellung soll im Herbst 2027 erfolgen. ----- Sollten die Haushaltsmittel nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, kann es zu Projektverzögerungen kommen. Die Teilnehmer am Verfahren erklären sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden, dass bei einer Verzögerung von bis zu 2 Jahren daraus keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden können. ----- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.Neuer gemeinschaftlicher Ort in Bürgewald - Tragwerksplanung gem. Teil 4, Abschn.1, §§49 ff HOAI
NRW.URBAN GmbH & Co.KGDüsseldorfDeadline: Jun 23Projektbeschreibung: Die ehemalige katholische Pfarrkirche St. Lambertus in Bürgewald (ehemals: Morschenich-Alt) soll mit den angrenzenden Objekten Pfarrhaus, Pfarrheim und Trauerhalle sowie den umgebenden Freianlagen zu einem "neuen gemeinschaftlichen Ort" des Dorfes umgebaut werden. Das Gesamtprogramm umfasst ca. 1.360 m2 BGF und ist auf fünf größtenteils eingeschossige Baukörper mit Teilunterkellerung verteilt. Zu den künftigen Nutzungen gehören u.a. ein Versammlungsraum für ca. 150 Personen, ein Treffpunkt mit Kochgelegenheit ("Dorfküche"), ein Pavillon mit Multifunktionsräumen ("Zukunftswerkstatt"), eine Werkhalle ("Haus des Machens") sowie ein Wellnessangebot ("Dorfsauna"), jeweils inkl. Nebenräumen, Sanitäranlagen und Büros. Beschreibung der freiberuflichen Leistung: Die hier ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Grundleistungen der Tragwerksplanung gem. Teil 4, Abschn.1, §§ 49 ff HOAI (2021) in den Leistungsphasen 1-6, sowie besondere Leistungen in den LPH 3-5 und 7-9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, d.h. zunächst für die LPH 1-5 und optional für die LPH 6-9. Die besonderen Leistungen betreffen u.a. Nachweise der Erdbebensicherung (Erdbebenzone 3), Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, Statische Nachweise von Holz- und Stahlbaudetails, die Mitwirkung bei Zustimmungen im Einzelfall, die Darstellung von Holz- und Stahlbaudetails sowie das Prüfen von Werkstattplänen im Holz- und Stahlbau. Beschreibung der Art und des Umfanges der Leistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen: Da das Projekt öffentlich gefördert wird, sind die Förderbedingungen, u.a. in Bezug auf Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit, Energieeffizienz und Barrierefreiheit verbindlich einzuhalten. Darüber hinaus soll das Projekt ein Pilotprojekt im Bereich des zirkulären Bauens werden, bei dem Baustoffe und Bauelemente aus dem Bestand z. T. wiederverwendet oder über Baustoffbörsen weitervermittelt werden ("Urban Mining"). Besondere Herausforderungen des Projekts liegen u.a. in der Vorschädigung der Kirche durch ein Brandereignis, dem teilweise mangelhaften Erhaltungszustand der Bestandsgebäude sowie den ermittelten Schadstoffvorkommen und Verunreinigungen. Teile der Kirche sowie das Erdreich des gesamten Planungsgebietes stehen unter (Boden-) Denkmalschutz, so dass Maßnahmen wie die Sicherung frei stehender Natursteinwände und die Ertüchtigung/Vertiefung von Bestandsfundamenten in Abstimmung mit den Fachbehörden erfolgen müssen.Julius Kühn-Institut – Neubau Gewächshauskomplex, Fachplanung Technische Ausrüstung gem. §53 ff. HOAI, Anlagengruppen 4-5, LPH 3-9 sowie Besondere Leistungen - VgV 02-1124-26
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung1. Angaben zur Baumaßnahme Allgemeine Beschreibung: Für das Julius Kühn-Institut (JKI) wurde ein Masterplan erstellt, welcher vorsieht den Ausbau in 7 Maßnahmenpaketen stufenweise und im laufenden Betrieb umzusetzen. Für das 4. Maßnahmenpaket soll nun mit der FPU für den „Gewächshauskomplex“ begonnen werden. Das Maßnahmenpaket 4 umfasst folgende Gebäude: GWH 4, 6, 8, 9 Arbeitsverbinder Verbinder 1, 2 Haus F, inkl. PSM-Waschplatte und Waschplatz Klimahalle Freiflächen Die einzelnen Baumaßnahmen sollen zeitversetzt in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden. 1. Bauabschnitt: Abbruch der vorhandenen Gebäude/ Anlagen im BA Herstellen Haus F (inkl. PSM-Waschplatte, Waschplatz) Herstellen GWH 4, 6, Arbeitsverbinder 2. Bauabschnitt: Abbruch der vorhandenen Gebäude und Anlagen im BA Herstellen GWH 8 und 9 und Verbinder 1 + 2 Errichtung der Klimahalle Rückbau des Interim 4 Das Herrichten der Außenanlagen erfolgt nach BA. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) / Julius Kühn-Institut (JKI) - Gebäudenutzung: Gewächshäuser, Labore, Lagerflächen, Büros - Art der Baumaßnahme: Neubau - BGF: Gebäude Nutzfläche [m²] Haus F 614 Klimahalle 414 Gewächshaus 4 169 Gewächshaus 6 231 Gewächshaus 8 455 Gewächshaus 9 473 Arbeitsverbinder 463 Verbinder 1 126 Verbinder 2 47 - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: ca. 6,54 Mio. € netto - Technische Ausrüstung, Kostengruppen 440 und 450. - Projektdauer: ~ 9 Jahre (exklusive LPH 9) 2. Leistungsumfang: - Leistungsbereich: Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 4 und 5 - Leistungsbild: Leistungsphasen 3 bis 9, Besondere Leistungen (BIM, BNB) - Beginn/Ende der Leistungserbringung: geplant: ca. 2. Quartal 2026 bis 2. Quartal 2035 (exklusive LPH 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
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